Die letzten Wochen ging es nur noch um dieses Eine. Betraff mich und meine vier Katzen. Kater „D“ in bestem jugendlichen Überschwang wollte, konnte und konnte dann nicht mehr. Rasch hat „E“ signalisiert, es reiche nun, finde ich auch, vier Katzenwelpen sind genug.
Kater „D“ erweiterte seine potentiellen Partnerinnen, Katze „D“ kam dran, gar der grosse Kater „S“, kastriert und ich hatte Tag und Nacht Katergemiaue, das ich rasch von „D“s weiblichem Geplauder unterscheiden konnte und am Schluss deckte ein Kater den andern, wobei der kastrierte Stärkere Ruhe und Ordnung anmahnte und seine eigene Schwester in Deckstellung zwang und sie hinten befötelte, ein Deckakt im wörtlichen Sinn des Wortes war das nicht, aber der Hilferuf, dass Kater „D“ etwas Erleichterung brauche nach seiner Pflichterfüllung, die bekam er heute und wird in den nächsten Tagen, die hoffentlich erfolgreiche, chemische Kastration zu spüren bekommen.
Bei der Tierärztin war er lammfromm und ich lecke meine letzten blutigen Stellen an den Händen. Bevor ich auf die goldige Idee kam, „S“ mit einem Frottetuch zu bedecken, was ihn auch mir gegenüber lammfromm macht, sobald er das Frottetuch spürt, möglichst über dem Köpfchen, dann wird aus dem Falken mit Krallen eine Jungkatze, welche erst im August ein Jahr alt wird.
Nächster Schritt, Trächtigkeit geniessen, die vorläufige Arbeit ist getan.
Ruhige Nächte, die vier schlafen durch den Tag, ich nur im Notfall. Ruhige Nächte wäre eine prima Alternative. Kater „D“ hatte Zeit seit anfangs Februar und er hat das wunderbar erledigt, klar signalisiert, dass sein Werk vollbracht sei und „E“ hat ihm den Meister gezeigt, wenn er drohte das zu vergessen: Einmal fauch, fauch, die kleinste Katze erhebt das Pfötchen und Kater „D“ gibt Fersengeld.
Die zwei Katzengeschwister und ich hatten das Nachsehen!