Umfrage zu Gewalt gegen Kinder in der Schweiz

Watson schiesst gewaltig übers Ziel hinaus: angeblich wurde von der Uni Freiburg eine Umfrage gemacht mit 1030 Eltern.

Von denen geben fast die Hälfte an, schon einmal(!) Gewalt gegen den eigenen Nachwuchs eingesetzt zu haben.

Daraus wird eine Diskussion des Inhalts, fast die Hälfte der Eltern haben Kindererziehung nicht begriffen.

Menschen sind keine Maschinen, irgendwann versagt jedEr mal. Daraus abzulesen, dass die Hälfte der erziehungsberechtigten Erwachsenen routinemässig versagen, finde ich gewagt.

Meine Generation wurde geschlagen, ohne Znacht ins Bett geschickt, bekam Zimmerarrest, wir mussten, um den verhassten Esslatz loszuwerden, Strichlein sammeln von sauberen Essgewohnheiten, und, und, und, schwarze Pädagogik hatte solche Elemente.

Die Boomer wollten es besser machen, garantiert haben sie die Gewalt gegen Kinder, nicht Heimkinder, aber Kinder in familienähnlichen Haushalten geknickt und nicht vergrössert.

Danach kam die nächste Generation ans Werk. Was hat die erreicht? Ihre Ego-Firma gegen ihren eigenen Nachwuchs durchgesetzt? Weil sie es gut hatten, nichts verbessert?

Diese Umfrage glaube ich nicht, da mich das Thema nicht mehr betrifft, belasse ich es dabei.

Als ich las, dass Jürg Jegge pädophile Neigungen hat, war ich durch mit dem Thema Kindererziehung, Schule, Pfarrerin und x Unterrichtssituationen. Ich dachte, dass ein ganz neues Menschenverständnis her muss, was eine saubere Grundlage hat, keine pädophile.

Bei aller Kritik an der Schweiz und deren Wohnbevölkerung, so schlimm wie in der Umfrage behauptet, glaube ich nicht, dass sie ist.

Statt die Eltern ständig mehr unter Druck zu setzen, brauchen Eltern ganz viel Lob und Entspannung, die Sicherheit, dass sie frühmorgens mit einem liebevollen Lachen und zerzausten Haaren, ihren Nachwuchs wecken können und sich freuen auf den gemeinsamen Tag.