Ich schätze, es ist ungefähr ein Jahr her, da berichteten die Medien, dieser Staudamm sei vermint worden durch die Russen. Nun, da er kaputt ist und alles überschwemmt wird, finde ich keine Medien, die auf diese Berichterstattung zurückgreifen.
Es wird einhellig berichtet, dass er kaputt ist, die russische Interpretation und die ukrainische werden einander gegenüber gestellt, die russischen Lügen aufgezählt und einige Kommentatoren beziehen Stellung, indem sie sagen bzw. schreiben, lassen wir uns nichts vormachen, Russland hat bisher gelogen, lügt in dieser Angelegenheit bestimmt auch.
Nun können sich alle Länder mit Stauseen warm anziehen, Russland respektiert überhaupt nichts, Russland zerstört nur. Ein Kommentar war in dieser Hinsicht, dass Russland einsieht die Ukraine nicht besetzen zu können, also gilt das Ziel der maximalen Zerstörung: Was Russland nicht kriegen kann, wird zerstört bis ins Unendliche.
Vermintes Land wird geflutet, bereits werden Minen in den Wassermassen mitgerissen, sind maximall gefährlich, weil Minen mitschwimmen und jederzeit explodieren können. Die betroffene Natur, die Umweltzerstörung ist unvorstellbar.
Kriegsverbrechen lautet ein Artikel des Journal21. Der hilft meinem Denken sehr: Ich spotte nicht über internationale Gesetzgebung, was im Krieg erlaubt ist und was nicht. Aber mit schöner Regelmässigkeit weigert sich mein Kopf, Krieg als „mögliche Lösung“ zu akzeptieren, weil er nur und ausschliesslich Leid und Leiden verursacht. Mein Kopf schreit, dass Krieg keine Lösung ist, Menschen Frieden definitiv bevorzugen, wenn sie je gefragt würden und die Kriegsgräuel in Erinnerung hätten.
Ich bin nicht Pazifistin. Wer angegriffen wird, der hat ein Recht sich zu verteidigen vielleicht sogar eine Pflicht. Ein Staat, der seine BewohnerInnen nicht verteidigt, nicht verteidigen kann oder will, der erfüllt meiner Meinung nach seine staatliche Pflicht nicht. All dieses Geschwätz oder diese akademischen Manifeste und Ergüsse missachten die Tatsache, dass auch PazifistInnen in die Notlage der Selbstverteidigung kommen können und da will ich sehen, wer seine Liebsten foltern und abschlachten lässt, zuschaut wie vergewaltigt wird und erklärt, dass er bzw. sie PazifistIn sei.
Viel weniger Spannungen wären auf der Erde, wenn alle Völker Land hätten. Ein Konglomerat von Deutschschweiz, französische Schweiz, italienische Schweiz und rätoromanische Schweiz ist die Ausnahme, was sich als einen Bundesstaat versteht, freiwillig, ohne Not, das so, genauso will. Das kommt nicht daher, dass der Schweizer Vorfahren sich nicht gewehrt hätten. Im Gegenteil Schweizer waren sehr beliebte Kriegssöldner in früheren Jahrhunderten.
Schaut man sich die Grenzziehung in Afrika an, oft gerade Striche mit dem Massstab über einer Landkarte, sieht jeder Mensch, dass irgendwelche Sieger Land so verteilt haben, ohne auf die Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. Wenn es endlich um das Zusammenleben von Menschen ginge, weder Macht noch Ressourcen, danach Grenzen gezogen würden und Menschen nicht in die Flucht geschlagen oder zwangsumgesiedelt, die Spannungen wären weniger gross zwischen Menschen.
Warum kann der Mensch mit dem Menschen nicht friedlich, das ist das Leiden an dieser unter Menschen verteilten Welt in Nationen.
Quellen wie immer: Euronews, BBC, CNN, SRF, Watson, Journal21, Blick, 20 Min.
Ich lese die Republik nicht mehr, die wiegelt nur auf, ElfenbeinturmtäterInnen und wer deren Gedankengut umsetzt, der wird zu deren Bauernopfer bis hin zu Straftaten, Stichwort KlimakleberInnen.