Vergangene Taten sind geschehen, wer immer schuldig ist, ist noch nicht bekannt

Eine Band, Rammstein, erhitzt die Gemüter, deren Sänger Till Lindemann hat…..

Ausgerechnet tritt diese Band dieses WE in Bern auf, während sich das Plattenlabel u.a. bereits distanzieren.

Es handle sich um die bekannteste deutsche Band in diesem Musikstil.

An den Konzerten gibt es offenbar eine spezielle Platzierung, genannt Row Zero. Diese Reihe sei jeweils nach den Konzerten zu einer „Party“ eingeladen gewesen, der Sänger Till Lindemann, nicht die ganze Band, trifft da auf seine Groupies, irgendwelche junge Frauen.

Ich weiss nicht, wieviel heutige junge Frauen wissen, über den Umgang von Menschen untereinander, wenn unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander treffen.

Uns hat man solche Konzertbesuche verboten bis wir erwachsen waren, ohne dass uns genau gesagt wurde, warum.

Was mich unter jeglichem Niveau vieler Männer in Kommentarspalten dünkt, ist dass den jungen Frauen unterstellt wird, die wollten sich im Glanz dieser „berühmten“ Person suhlen, sie wollten, was der doppelt oder dreimal so alte Mann wollte.

Da könnte mangelnde Fantasie Pate stehen. Lebenserfahrung nennt sich so, weil alle leben müssen, um erfahrener zu werden.

Also wogt die Diskussion, dass sich irgendwelche übergangene Groupies rächen wollten, versus, dass strafbare Taten vorgefallen sind.

Was immer es ist, es ist geschehen, die Suche nach der Wahrheit ist angerollt. Was war, war, das kann niemand ungeschehen machen. So breit, wie das Thema in den schweizerischen Medien abgehandelt wird, gibt es kein Entkommen mehr, beides kann nicht gleichzeitig stimmen: Nichts Böses ist geschehen versus Straftaten liegen vor.

Straftaten liegen sowieso vor: Entweder die vorgeworfenen Straftaten zumindest teilweise oder, was es auch gibt, zu Unrecht erhobene Strafanzeigen.

Musik ist nicht mehr das Thema, sondern die Begleiterscheinungen.

Weil es sich um die Spitze des Eisberges handelt, was Frauen in Wahrheit alles erleiden, ist die Diskussion entsprechend intensiv. Ein Mann kommentierte z. B., Frauen, die ein Date annehmen würden, wollten Sex. Irrtum: Frauen treffen einen Mann, um zu lernen, wer er ist. Frauen gucken nicht, ob er im Bett gut ist und dann ist sein Charakter egal.

Offiziell heisst es: „Es gilt für alle Seiten die Unschuldsvermutung.“ Ich schreibe lieber, dass die Taten getan wurden, was immer sie waren und z.B. Berlin und Bern sich engagieren, die Wahrheit herauszufinden.

Das ist ein aktuelles, typisches Beispiel für wie verflixt schwierig es ist, wenn unsere demokratischen Strafrechtssprechungen so unendlich langsam sind. Diese Rammsteins, schuldig oder nicht, bekommen einen Karriereknick oder sogar das Aus der Karriere, bevor bewiesene FAKTEN je aufgedeckt sind.

Nennt sich Demokratie, nennt sich demokratisches Strafrecht, produziert immer Kollateralschäden.


Der Bilck legt heute durch den Tag nochmals nach: Inhalt nichts, aber Stimmung unfreundlich, gegen Rammstein. Medien sind Medien, der Blick ist die schweizerische Bild. Wenn man selbst nicht sattelfest ist im Thema gucke ich jeweils, ob und was andere Medien dazu schreiben. Bisher nichts,

Die Schweiz hat heute Abstimmungssonntag, das ist das Thema.

Was zerstört die Gesellschaft in der Deutschschweiz

Journal21 versucht Hass als Erklärung.

Ich denke nicht, dass es so einfach ist. Nach dem WK II kam das Wirtschaftwunder, die Erziehung der Kinder war noch immer streng und rigoros. Noch hatten die christlichen Kirchen das Wertemonopol, das sie schamlos auch missbrauchten, keine Frage.

Werte Moral, die Kirche hatte das Sagen, was in der Bibel steht und nicht hineininterpretiert wird, ist eine grosse Ansammlung von menschlicher, nicht göttlicher, aber menschlicher Weisheit. Im Guten wie im Bösen, im Krieg, im Frieden, in der Fremde, vertrieben, zuhause, auf der Wanderschaft, Neuanfang mit Noah und die Gesellschaft ist kein Deut besser danach.

Ganz viele Lebenssituationen werden geschildert, wie man sie aushält und oft eine unerwartete, interessante Lösung, eben gerade mehr als der „gesunde“ Menschenverstand einem Einzelindividuum eingibt.

Alles angeblich weg, total veraltet, uninteressant, autoritär, wobei festzuhalten ist, dass die Stellung der Frau im Judentum wesentlich besser ist als im Christentum.

Hippies, 68 Jahre, man hat Grenzen verschoben, fand jugendlichen Unsinn zum Aufregen. Haarlänge, Kleidng, verlichen mit heute sehr wenig Drogen. Als ausgetobt war, wurden die meisten davon brav, angepasst, arbeiteten entsprechend ihrer Ausbildung.

Aber der Wertezerfall fuhr fort, irgendwann kamen und kommen kirchliche, politische und finanzielle Skandale an den Tag, endlos. Derweil reicht bei ganz vielen das Geld nicht mehr, Zusatzjob, lange Sockelarbeitslosigkeit, nun diese woke Generation, die alles und jedes Wort als Deutungshoheit übernimmt, sich in work-life Balance begibt, Wellness pflegt, bevor sie den Schnuller nicht mehr braucht, fährt im SUV rum und immer wird der Druck für die Mehrheit grösser.

Die PolitikerInnen kriegen anonymen Hass ab. Die Politik hat die Macht, sie sollte statt ihre Grabenkämpfe pflegen, endlich Ordnung schaffen. Die Politik ist mit verroht, beklage sich nicht über Hass, mache es besser, wie Selenski.

Man kann es auch ohne Krieg besser machen, absolut. Werte vermitteln, Werte für alle nicht nur die Teppichetagen und KEINE LÜGEN NOCH EXTREMISMUS. Das haben wir schon, nennt sich SVP und Grüne/Linke.

JedEr sein/ihr eigener Staat

Was soll man anderes über Trump berichten, er macht das seit 2016 war tatsächlich von 2016 bis 2020 Präsident, danach bis heute nicht mehr. Begriffen, dass er nicht das Mass aller Dinge ist, hat er nicht. Fortsetzung folgt.

Gestern Frauenstreiktag in Zürich, Zwischenfall am Paradeplatz. Die Linke heult auf: „Die Polizei, die Polizei…..eines ihrer Lieblingsfeindbild.

Scrollen, scrollen ganz weit unten im Blick online: Der Polizist wurde zuerst tätlich angegriffen, es brauchte mehrere Polizei und Pfefferspray, um diese Frau zur Rechenschaft zu ziehen: Sie hat den Polizisten am Knie verletzt, vermutlich ein heftiger Tritt gegens Knie, laut Blick.

Ich möchte einmal wissen, welche Eltern ihre Kinder zu solchen Menschen erziehen und in welchem Alter die Eltern die Kinder in Misshandlung der Polizei unterrichten. In der Schule lernen sie das nicht, im kirchlichen Unterricht garantiert nicht. Woher kommt diese Einstellung, die Polizei ist unser Prügelknabe? Diese Einstellung fällt nicht vom Himmel.

Menschen die morden, erbrechen angeblich beim ersten Mal, morden sie mehrfach, sind sie den Anblick gewohnt, stecken sie den weg. Armeen im Krieg müssen funktionieren können sogar mit Verletzten und Toten aus den eigenen Reihen.

Freizeitbeschäftigung, einmal Polizei? War letzen Jahreswechsel, sog. Silvesterparty ein Thema in Deutschland: Polizei wurde vereinzelt in Hinterhalte gelockt. „Hinterhalt“ ist ein Kriegsbegriff.

„Kleine“ Tabus westlicher Werte sind jahrzehnte lang gefallen. Wer hat bzw. hatte ein Interesse daran? Freiheit, Demokratie sind nicht mühelos weder zu erlangen noch aufrecht zu erhalten. Der Westen muss viel vor der eigenen Türe kehren, Behinderten- und Frauenunterdrückung, die ewig gleiche Antwrt wiederholt sich hoffentlich nicht mehr.

Dann muss sich eine Gesellschaft auf gemeinsame Werte einigen und die durchsetzen und nicht sämtliche Augen und Ohren vor der Realität verschliessen.

Es war doch Frauenstreiktag gestern und nicht Frauensporttag. Streiken heisst, sämtliche Arbeit ruhen lassen.

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Täglich nehmen sich irgendwelche Menschen das Recht, ihre eigenen Gesetze zu machen, die Straftaten gleich selbst auszuführen, werden sie nach den geltenden Gesetzen zur Rechenschaft gezogen, grosse Verwunderung ihrerseits.

Kleine Freude für mich: In Deutschland wurde ein Klimakleber präventiv verhaftet. Nichts begriffen: Er will weitermachen. – Der junge Mann hat alle Chancen, dass der Staat Deutschland ihm diktieren wird, wie er weitermacht, weil er nicht einmal den Begriff „Straftat“ versteht.

Da müsste die Berichterstattung eine Deutungshilfe geben, z.B. für Deutschland, was Nötigung anklagt, diesen Gesetzesparagraphen.

Die KlimakleberInnen bilden sich so sehr wie ein Trump ein, das Recht auf ihrer Seite zu haben.

Auf CNN oder BBC werden nun vereinzelt TrumpanhängerInnen befragt, was sie nun, nach der zweiten Anklage denken. Die, soweit ausgestrahlt haben folgendes Dilemma: Trump sagte als Präsident der USa, sagt heute. Eine Präsident ist eine Respektsperson, ihre Worte in Zweifel zu ziehen, geziemt sich nicht.

Das Zweite, was man nicht tut, sind Straftaten. Das kommt glasklar, das ist eine Lebensmaxime, man lebt und hält sich an die Gesetze.

Dass ein Präsident lügt, ist unvorstellbar, jenseits dessen, was man kennt. Der Schritt, dass das Gesetz der Massstab ist, an dem ein Präsident sich messen lassen muss, nun in der Praxis vollziehen zu müssen, ist offenbar sehr schwierig.

Trumps Geburtstag, 77 Jahre alt

Trump hat Geburtstag gefeiert. Trumps zweite Anklage wiegt wesentlich schwerer als die Erste.

Trump ist 77 Jahre alt geworden, ging nach der Anklage vor dem Gericht in Florida in gewohnter Manier sofort vor die Medien, alles flimmert über die Bildschirme, was Trump von Trump zeigen will.

Was er evtl. nicht zeigen möchte, z.B. all die mitgeschleppten Schachteln mit Dokumenten, in den Räumen von Mar a Lago, die nicht ihm, sehr wohl aber den USA gehören, die interpretiert er um zu seinen Gunsten, seine AnhängerInnen lieben es, der selbst ernannte Retter der USA, evtl. der ganzen westlichen Welt.

Trump hat mich verängstigt, als er gewählt wurde, gestern beschäftigte mich die Frage, was ein Trump weiss, was andere, die zu Recht den Rechtsstaat, die Demokratie in Aktion sehen wollen, rauf und runterbeten die Strafmasse, die einzelne Anklagepunkte beinhalten könnten, wieviele Jahre Gefängnis, wenn bewiesen und für korrekt befunden.

Nie habe ich daran geglaubt, dass diese Analysen seiner Psyche, je irgendwas bringen. Die sind nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass er im 2016 in weisse Haus gewählt wurde, während nicht er, aber ganz viele sich verwundert die Augen rieben.

Am 6. 1. 2021 rieben sich wieder ganz viele andere verwundert die Augen, vermutlich die Verurteilten zu langen Gefängnisstrafen am meisten.

Trump bleibt konstant gleich. Der Mann war Ptäsident, ist Alt-Präsident, Präsidentschaftskandidat, was zu einer zweiten Amtszeit führen kann oder nicht.

Je älter er wird, desto grösser wird die Hemmung, ihn in irgendein Gefängniss zu stecken. 77 Jahre alt ist er schon, bis ein Urteil gefällt werden kann, kann er Zeit schinden, was er bestimmt tun werde. Darin sind sich verschiedene Medien einig.

Ich denke, die Zeit ist verpasst, dass Trump ein Urteil treffen könnte. Er spielt beleidigt, unschuldig, um sich sofort wieder als der grosse Retter zu präsentieren. Da können andere lange sagen und wünschen, Trump ist Vergangenheit, einen Trump stoppt so schnell nichts.

Würde er dereinst gestoppt, ist unvorstellbar, dass er in ein Gefängniss eintreten wird.

Trump ist garantiert auch berechnend und er rechnet und tut, was Trump gefällt. Seine Rechnung und Berechnung ging 2016 auf, im 2020 nicht, da hat er sich inszeniert und was immer die Zukunft bringt, Trump wird eine Antwort finden, ob sie gefällt oder nicht.

Satanic Panic

SRF heute in den News

Dieses Thema ist bis ins PZM vorgestossen, hat Schaden hinterlassen, weil psychiatrisches Fachpersonal Schaden hinterlassen hat.

Der Pfarrer Paul Veraguth kenne ich aus Studentenzeiten, er hat studiert, als ich auch studierte, danach sah ich ihn nicht wieder.

Dagegen die Stellungnahme des forensischen Psychiaters.

Mich würde interessiern, was die schulmedizinische neurologische Forschung dazu meint.

Ob nun in ein Gehirn die Idee verankert wird „Selbstbestimmung“, gemäss forensischem Psychiater oder gemäss 8-ung evangelikaler, nicht pluralistischer Theologie Gott helfe zur Selbstbestimmung, mich interessiert die Neurologie.

Beim Thema Sucht, ist es im AA Programm, dass irgendwas grösser als der/die Suchtkranke gedanklich(!) zur Hilfe genommen wird, was wiederum der schulmedizinischen Traumatherapie „sicherer Ort“ entspricht.

Irgendein Prinzip, was letztlich stärker ist, als die Vorstellung ausgeliefert zu sein, muss eingeübt werden.

Dort möchte ich Fortschritt sehen von der Neurologie und die Psychiatrie, die sich der Wissenschaft Neurologie bedient.

Paul Veraguth war immer authentisch, auch wenn ich seine Theologie nicht teile. Ihm zu unterstellen, er helfe weniger gut, als Psychiatrie, finde ich eine dreiste Unterstellung. Es gibt viele Menschen, die sich geborgen fühlen in übersichtlichen gesellschaftlichen Strukturen, lieber einen Pfarrer haben mit gleichen Vorstellungen, als einen Psychiater, derdie Gottesvorstellung durch die Vorstellung „Selbstbestimmung“ ersetzen will, was nicht zielführend ist, bei Menschen, die an Gott, irgendeinen Gott, glauben, genau 50% der Menschheit laut Neurologe Oliver Sacks, USA, sel.

Wenn die Neurologie immer konkreter weiss, wie menschliche Gehirne denken und lernen, dann kann sie uns lehren, wies geht, ganz egal, ob theologisch, psychiatrisch, wissenschaftlich, politisch etc. Alle Menschen haben ein Gehirn, das wichtigste Organ, was im Sterben zuletzt abgeschaltet wird. Das sollte die schulmedizinische Psychiatrie wissen.

Wenn die Frage falsch gestellt ist, ist nicht geholfen.

Gilt umgekehrt, wenn Menschen von ihrer Sexualität angeblich befreit werden sollen via falsch verstandenen Umerziehung, was evangelikale Kreise veranstalten, für die Betroffenen nur traumatisierend, von der Schweiz als Staat beklagt, nicht rechtlich geahndet.

Fall „Mike“ die Polizei nimmt Stellung

SRF hat gestern dieses Interview veröffentlicht.

Darin nimmt die Polizei Stellung, wer zwischen den Zeilen hören kann, der/die ist klar im Vorteil.

Als Pfarrerin im Amt bekam ich bis 2004 alle zwei Jahre den Rassismusbericht. Gerade die Polizei kam immer mal darin vor.

Nun sieht der oberste Ausbildner der Polizei keinen Rassismus. Das ist seine Meinung, die er im Interview begründet.

Fakt ist, dass viele Kapos Rekrutierungsschwierigkeiten haben, offenbar nicht herausfinden, woran das liegen könnte. Es gibt Männer und Frauen in den Polizeicorps. Bloss welche politische Einstellung müssen sie haben? Gibt es linke Polizei oder nur rechte?

Wenn ich jungen Polizistinnen zugehört habe, dann war ihre Berufsmotivation, Gutes zu tun, Notfallintervention, helfen. Bloss wie sieht der Alltag aus? Niemand kann in die Stadt Bern und dort irgendwo verweilen, ohne Polizeiautos zu sehen bzw. Polizei zu Fuss. Eine Aufgabe der Polizei ist, Präsenz zu zeigen. In der Altstadt Bern, gibt es sogar berittene Polizei. Das stelle ich mir spannender vor, reiten zu können, Team Person und Pferd.

Vor Botschaften hat es überall diese grauen Kleinsthäuschen, Aufgabe Präsenz markieren seit Jahren, evtl. seit Jahrzehnten. Das ist was vom Anstrengendsten, nichts zu tun zu haben, wachsam zu sein und es passiert nichts.

Bei Demonstrationen, gerade in der Stadt Bern, muss die Polizei den Staat bzw. die Stadt vertreten. Klar ist sie ausgerüstet, es gibt immer mal verletzte Polizei.

Selbst das Kerngeschäft, Notfallintervention kann sehr belastend sein, Familienväter bzw. -mütter, müssen tote Kinder abwickeln, die Polizei ist als Erste vor Ort bei Verbrechen: Im Beruf maximal belastend und zuhause sind hoffentlich die eigenen Kleinen gesund und munter. Diese Belastungen müssen fortlaufend innerhalb der Polizei verarbeitet werden, dafür gibt es bewährte Methoden.

Wenn aber langjährige Polizei umsattelt, was vorkommt und beim Fachkräftemangel kein Problem darstellt, dann stellt sich die Frage, ob der von junger Polizei geäusserte Wunsch, helfen zu können im Berufsalltag irgendwann, irgendwo auf der Strecke bleibt.

Persönlich habe ich den Polizeieinsatz am hilfreichsten gefunden, den ich nach einem Brand einer Tiefgarage miterlebt habe, da ging es um Brandwache und über hundert Autos mit Brandruss, die abgewickelt werden mussten, eine logistische Aufgabe und die Polizei half bei all unseren Fragen, wir LaiInen waren überfordert, alle andern auch, während die Polizei ruhig blieb. Es schien zumindest so, als sei sie sicher in ihrer Aufgabe, während die Abschleppdienste Auto um Auto rausholten, als es nicht mehr heiss war, die Versicherungen, die AutobesitzerInnen und die verschiedenen Apschleppdienste vernetzt werden musste, die Stadt reagierte überhaupt nicht, ein Block hatte über sieben Stockwerke hauptsächlich Behinderte als MieterInnen.

Die Polizei, woher des Weges, wohin des Weges, sie wird sich selbst überdenken müssen innerpolizeilich, sie ist überfordert mit dem Wandel der Gesellschaft.

Frauen, alle Frauen werden von der Polizei nicht Ernst genommen, behinderte Frauen sowieso nicht und klar gibt es Rassismus, die politische Linke wird als Daumenregel bei Demos härter angefasst als die Rechte, Sachbeschädigungen nehmen zu. Inzwischen wird Polizei in Hinterhalte gelockt und hat in Unterzahl keine Chance, die Herausforderungen kommen und kommen, wenn die Polizei ihren Auftrag erledigen will, dann muss sie selbst eine Antwort finden, kann nicht immer auf die Politik warten und behaupten, sie sei gut.

Wäre sie so gut, wie sie behauptet zu sein, sie hätte keine Nachwuchsprobleme.

Trump angeklagt

In den deutschsprachigen Medien ist der gestrige Tag zwar wichtig, auf BBC und CNN, insbesondere Letzterem omnipräsent, ein Dammbruch mehr. „Ein historischer, trauriger Tag“, wird wiederholt erwähnt.

Das Problem ist und bleibt konstant, Trump ist ein Populist, zu viele WählerInnen lieben ihn, seine Beliebtheit ist und bleibt zu hoch. Nicht zu unterschätzen der Fakt, dass in den USA ein Präsident aus dem Gefängnis heraus regieren kann, die Verfassung nennt ganz wenige Bedingungen, die erfüllt sein müssen, um Präsident der USA werden, bzw. sein zu können.

Was möglich ist, wird in der heutigen Zeit ausprobiert. Trump sucht die Provokation, er will es wissen.

„Time will tell“, heisst ein englisches Sprichwort. Ich lese pessimistische Kommentare, dass Trump nochmals gewählt wird und optimistischere Kommentare, die DemokratInnen, Biden wird es schaffen und alles dazwischen.

Was sicher ist, dass früher geltende Massstäbe, Gepflogenheiten verändert werden, nachfolgende Generationen selbst herausfinden müssen, was sie politisch wollen, was sie als tauglich erachten.

In meinem Alter sind Überseugungen gefestigt, der Sinn des Lebens ist gefunden, man bleibt dabei. Da, nicht geändert wird, was sich nicht bewährt, z.B. in der Schweiz, die Erziehung der Kinder, diskutieren wir z.T. unter Unsergleichen, ich nenne es Nischen.

Ich diskutiere doch längst nicht mehr gerne mit Menschen, die nichts wissen, aber alles besser. Ich will in gewissen Punkten für nachfolgende Generationen positive Zeichen setzen, der Optimismus der Jugend, ist längst gewichen zu Gunsten der Einstellung, ganz wenig verändern zu können und zu wollen, keinen grossen Wurf zu hinterlassen, sich mit ähnlichen Mensche zu unterhalten insofern, dass sie völlig andere Projekte haben, an denen sie ähnlich dran bleiben und man tauscht sich aus, um die Kraft zu haben, dran zu bleiben.

Ich gucke im Vorbeigang zu, wie man all diese Techniken nutzen kann, wie man sich Infos verschafft, wenn man im AHV Alter Technik nutzen muss, nicht abgehängt sein wil und bleibt, sondern so aktualisiert, dass man das Notwendige schafft.

Angesichts des Fakts, dass der grosse politische Optimismus weg ist, z.B. der 60er Jahre, in denen man ehrlich dachte, alles wird besser, die Welt wird eine Gerechtere, bleibt man dran, der politische Optimismus ist verflogen, das kleine Scherflein beizutragen, das bleibt.

Dass autoritäte Regimes autoritär sind, ist einfacher zu ertragen, als wenn Demokratien intensiv mit sich selbst beschäftig sind, wie ein Trump die USA bewegt, verändert und blockiert.

In einer Demokratie geboren worden zu sein, schliesst bei den Menschen, mit denen ich verkehre mit ein, dass es sich lohnt politisch irgendwo einzusetzen. Scheint eine Konstante zu sein, Luther hat das so zusammengefasst: „Wenn ich wüsste, das morgen die Welt untergeht, ich würde heute einen Apfelbaum pflanzen.“

Insofern ist es wichtig, was die USA als grosse Demokratie mit laufenden Herausforderungen wie Trump macht. Es setzt Massstäbe. Ob es uns passt oder nicht, was immer dabei rauskommt, damit werden wir leben müssen.

Heute in den Medien: Berlusconi, Trump, Johnson

Berlusconi, der erste rechtspopulistische Präsiden Italiens ist gestorben. Sein Leistungsausweis politisch sei dürftig, er ist verantwortlich für die gegenwärtige Lage Italiens, die jetzige Ministerpräsidentin sei eine politische Ziehtochter von ihm.

Johnson GB, greift den gegenwärtigen MP GB Sunak an oder umgekehrt, Johnson auch Rechtspopulist.

Trump hat eine Strafanklage zu gewärtigen, muss morgen vor Gericht erscheinen, ist der führende Präsidentschaftskandidat der Republikaner für 2024.

All den dreien gehts zuvorderst und zuerst um sich selbst, ihre Privilegien, mit ihrer Rhetorik versammeln sie ganz viele WählerInnen hinter sich, schaden im Amt ihren Ländern, was ihnen egal ist. Die Saat geht auf, es ändert nichts mehr, wenn Berlusconi heute gestorben ist, seine Ziehtochter ist nun im Amt.

Wohin soll das führen, wenn Lügen systematisch die jeweilige Wahlberechtigten verführen, Ende nicht in Sicht.

Der aufgeklärte Mensch denkt Fakten, Fakten, Fakten Korrektheit. Ich befürchte, es geht nur noch um Inszenierung, je mehr Strafverfahren ein Trump am Hals hat, desto strammer stehen seine BewundererInnen hinter ihm, angeblich äuffnen sie seine Wahlkonten bestens.

Warum reagieren ganz unterschiedliche Nationen nicht mehr auf die Begriffe Wahrheit versus Lüge, finden nur noch Gefallen an verbalen Entgleisungen?

Es ist absolut verheerend all diese Bilder von all den Kisten zu sehen, die Trump in Mar a Lago bunkerte, Sicherheitsgefährdend für die USA, Verbündete, die ganze Welt, weil das Wort „nuklear“ fiel, also militärische Verteidigung, in einem Badezimmer, in einem Schlafzimmer und an einem dritten Ort und es gibt ein Tonband, auf dem Trump erwähnt, dass er irgendwelchem Besuch, diese Top secret Dokumente zeigen könne.

Wie gefährlich ist das?

Zum zweiten Mal in diesem Jahr , es ist gegen Abend, CNN strahlt den Trumpkonvoi aus. Trump ist irgendwo, muss zum Flughafen, fliegt mit der Trumpmaschine nach Mar a Largo etc. etc und morgen muss er vor dem Gericht erscheinen.

Was ist das? Was soll das und wo führt das noch hin?

Prince Harry hat Recht, wenn er die Medien in Frage stellt: Es geht um Unterhaltung, um irgendwas, nur nicht darum, bei solchen Sendeeinheiten Menschen zu bilden, was Politik ist, zu gewichten, was wichtig ist und der Sendezeit würdig ist. Ich bin längst weggegangen.

Ich erspare uns allen, was kommunistische Staaten machen, was die Schweiz.

Wo bleibt die Vernunft?

Politische Realsatire, BBC, Thema: „Einsamkeit“

Nach Covid, wo die Staaten zwecks Weiterverbreitung das Virus Abstand und Einsamkeit verordnet haben, ist Einsamkeit etwas enttabuisiert, kommt als Thema, hat nicht mehr den Stallgeruch selbst Schuld zu sein, kann vorkommen.

Es wird bitteschön nicht gelacht. Ich bin verdutzt erfahren zu dürfen, dass Einsamkeit ein Preischild hat, eine sehr hohe Summe über zwei Millionen ist angeblich, was Einsamkeit in GB kostet. Ich höre, gucke und staune, wie berechnet irgendwer, das Preisschild von Einsamkeit?

Spätestens ab dem Punkt ist diese Sendung Realsatire, was sich natürlich überbieten lässt, man muss etwas tun! Wir leben im additiven Zeitalter, man muss tun, man muss tun und immer gibt es noch was und man muss etwas tun dagegen, dafür, egal, aber man muss etwas tun.

In der Sendung wird eine „Expertin“ zugeschaltet, sie fordert Empathie für alle, weltweit. Ich finds realistischer, eine Situation wie sie ist, stehen zu lassen, sich kennen zu lernen und die eigenen Reaktionen, die eigenen Gedanken dazu. Wann fühlt man sich wohl, alleine zu sein, wann geht es auf den Wecker und wie äussert sich dieses Unbehagen, was könnte die betroffene Person dagegen tun?

Etwas Pragmatik und nicht Forderungen für die heisse Luft.Alle leben wir unser je eigenes Leben, genau für das sind wir zuständig mit den Umständen, die wir gestalten können, die gegeben sind, ob sie uns passen oder nicht.

Nicht, was sollte man tun, sondern was kann ich tun?


Übers Preisschild amüsiere ich mich noch etwas, solange das Spass macht. Vielleicht setzt es sich zusammen aus all dem Konsumverzicht, der aus Einsamkeit erfolgt: Z.B. koche ich nicht täglich, Strom gespart, hopp Preisschild anpappen.

Ich erinnere mich noch, wie ich von „ExpertInnen“ ermahnt wurde, wenigstens einmal pro Tag zu kochen, eine warme Mahlzeit zu essen.

Hat sich in der Obdachlosigkeit unter Covid von selbst erledigt. Es gab nicht einmal täglich einen heissen Kaffee von der Tanke zum Frühstück. Seither nehme ichs lockerer.

Die KlimakleberInnen in Deutschland werden zur Rechenschaft gezogen

Zuerst sollte man denken, bevor man sich vor irgendeinnen Karren spannen lässt. Die HetzerInnen im Hintergrund, die trifft es lange nicht.

Was in dem Zusammenhang das On-line Magazin „Republik“ bot, hat mir überhaupt nicht gefallen. Nur wenige KommentatorInnen trauten sich gegen die mehr als offensichtliche Meinung der Redaktion und ModeratorInnen zu kommentieren. Gross porträtiert waren drei AutobahnkleberInnen mitten im Gotthardstau an Ostern haben sie sich auf die Autobahn geklebt.

Deutschland will nun u. a. „Nötigung“ anklagen. Das macht Sinn. Wer sich auf eine Strasse klebt, der nötigt andere zu unvorher gesehenen RECHTSKONFORMEN(!) Reaktionen. Wehe, wenn nur irgendwer Selbstjustiz verübt hätte zu Ungunsten der KlimakleberInnen.

Nötigung liegt als Frage bzw. Anklage auch vor, wenn schnell einmal Flughäfen für Stunden lahm gelegt werden.

Was völlig unlogisch ist für KlimakleberInnen, dass all diese Aktionen völlig unnötige, zusätzliche Umweltverschmutzungen auslösen.

Werden diese KleberInnen verantwortlich gemacht, z.B. für den wirtschaftlichen Schaden, den sie gewollt und gezielt getan haben, dann stottern sie solche Schulden lebenslänglich ab. Der Zweck heiligt lange nicht die Mittel: Z.B. wer im WK II in der Schweiz Juden gerettet hat, der bekam erst Jahrzehnte später Rehabilitation, die Einsicht hatte sich durchgesetzt, was nicht geretteten Juden gedroht hätte. Die KZs hat sich wohl niemand vorstellen können oder, wenn das Wissen vorhanden war, sofort verdrängt.

Kommen in heutigen verantwortungsvollen Medien schreckliche Taten, kommt vorher eine Triggerwarnung. Wissen muss verarbeitet werden können. Das hat meine Generation noch nicht gewusst, wenn sie die Kriegsgeneration löcherte: „Warum habt ihr nicht…..?“

Ich kann mir nicht vorstellen, dass selbsternannte Personen bei einem Thema, was weltpolitisch längst auf der politischen Agenda ist, sich selbst zum klimapolitischen Gewissen aufschwingen können. Wäre es nicht ein solch komplexes Thema, sehr schwierig zum Lösen, wäre die Klimaproblematik längst gelöst.

Es ist sehr gut vorstellbar, dass diese KlimakleberInnen zum Vorbild werden, wie man es besser nicht tun sollte, weil nicht genügend nachgedacht wurde vor den Aktionen, man sich auf eine Not beruft, die vermute ich, nicht die erfolgten Taten rechtfertigen kann bzw. legalisieren.

„Wir sind die Letzte Generation“, das ist eine Behauptung, mehr nicht.