Berset Street Parade und PR

Offenbar soll nun das Image von Berset aufpoliert werden. Die Street Parade, die angeblich grösste Technoparty der Welt feiert 30. Jubiläum, was Berset, Bundespräsident, zu seinen Gunsten nutzt.

Liest man dazu die Watsonkommentare, kommt man zur Einsicht, dass es funktioniert hat. Egal, was einer tut, Hauptsache die PR stimmt. Er wird sogar als volksnah, volksverbunden abgefeiert.

Es ist erstaunlich wie unterschiedlich dasselbe Geschehen interpretiert und aufgefasst wird. Die Schweiz manövriert sich politisch ständig ins Abseits, das kann man praktisch täglich nachlesen in den Medien, Berset ist einer der mitwirkenden Exponenten, ein Alphatier im Bundesrat.

All das weiss man, ein hübsches Bild, zwei, drei, viele und das „Hurrah“. ist im sicher.

Immer in meinen Nischen in Diskussion, wann die Substanz z.B. im Bundesrat verloren ging. Wann haben die PR Lügen so die Oberhand gewonnen, egal, welche Partei?

FDP, Bundesrätin Keller-Sutter, die CS Abwicklung via UBS. Geldumverteilung vom Schönsten. Die FDP zieht irgendeine völlig willkürliche Bilanz, die Nationalbank und die SteuerzahlerInnen hätten gewonnen finanziell durch das rasche, entschlossene Eingreifen von Keller-Sutter. Geht ganz einfach. Sämtliche Verluste werden ignoriert, Folgeschäden etc. Nur die Gewinne durch die Risikogarantien werden aufgelistet, ein Milllionengewinn.

PR, wir haben Wahljahr, also will die FDP punkten, was sonst. Was genau war, das wird eine breite Öffentlichkeit zu spät erst erfahren, nach dem Bericht der PUK.

Schreibe ich, dass ich seit 50 Jahren diese Methode der Schweizerpolitik beobachte, ich brauche Geduld! Spätere Generationen werden mit historischem Abstand deuten können.