Ich verlinke es nicht, weil zu Recht hat Watson eine Triggerwarnung zuerst, zuvorderst gepostet, solange, dass hoffentlich alle sie lesen konnten, bevor sich das Video abspielt, was ich mir zugemutet habe.
Ob ich dadurch getriggert wurde oder nicht, weiss ich erst, wenn Zeit vergeht.
Ich habe die Kommentare gelesen, was mir bei dem Verstehen des Videos z.B. in dem Punkt hilft, dass der sich ergebende Soldat, Putin Armee, sich keine Schmerzspritze spritzt, sondern, was plausibler ist, Morphium.
Der sich ergebende Soldat ist nicht aus Kernrussland, sondern aus einem armen Staat, der für Putin Soldaten stellen muss. Auch der Punkt macht Sinn, ist in den Kommentaren nachzulesen.
Der längst liegende, russische Armeeangehörige war schlecht versteckt im Niemandsland, vermutlich unter einer kleinen Brücke, so jedenfalls sieht es für meine Augen aus.
Die ukrainische Drohne hat ihn zuerst, immer laut Video, fünfmal beschossen, er lebte immer noch. Wie er seine Ergebung einer Drohne kommunizieren kann, ich vermute es sind die erhobenen Hände. Zugleich signalisiert er, Gehen ist unmöglich, ich muss Flüssigkeit trinken, um mich auf die Beine stellen zu können.
Was heisst, dass ihm klar war um seines Überlebens willen, er muss die Gefahr zwischen den Fronten selbst managen, der Drohne nachlaufen zur Ukrainearmee.
Vermeintlich sofort nach dem Trinken des Wassers, was ihm die Drohe brachte, kann er aufstehen, so suggerieren die Bilder im Video. Ich vermute, er musste warten, bis das Wasser wirkt. Zeitgleich spritzt er sich Morphium.
Wankenden Schrittes, wankt er, irgendwann legt er sich in einen kleinen Bombenkrater, er brauche Pause, er brauche eine Zigarette. Das wird ihm erlaubt. Weiterwanken, Schützengräben, nun wird er von der eigenen Armee beschossen, um als toter Soldat zu enden. Misslingt, man sieht ukrainische Soldaten, die ihn in Empfang nehmen, an einem Ort verschwinden die drei in einen Unterschlupf, Eingang via Schützengraben.
Was in den Kommentaren hervorgehoben wird, wie verhungert der russische Armeeangehörige aussah……seine schlechten Bewegungen stammten vermutlich u.a. vom fünffachen Beschuss mit inneren Verletzungen, daher Morphiumspritze.
Solche abscheulichen Bilder gibt es von jedem Krieg und ja, ich wurde getriggert, WK I, WK II in Büchern Bilder ohne Triggerwarnung, ich sehe sie heute vor mir nach Jahrzehnten, also wurde ich getriggert.
Napalmmädchen, kleiner toter angeschwemmter Flüchtlingsjunge, bedeckt mit einer Jacke an einem Strandufer, vermutlich Griechenland, Ufer in Frankreich mit Flüchtlingslager, was platt gemacht wird, sie wollen nach GB, Südgrenze USA, da gibt es x Bilder, ich war in Nogales, der Grenzstadt USA-Mexiko, Saddam Hussein, der aus einer Höhle geschleift wird, hingerichtet werden soll und es klappt nicht auf Anhieb, Gaddafi der beschossen wird und aus der Kanalisation, seinem letzten Versteck…..seine Kinder, gut oder böse?? Wüstenszenen, Tuareg, Beduinen….. es gibt sie, diese für mich Triggerbilder, die nie mehr verschwinden.
Ein Wort zu Triggerwarnungen: Praktisch alle Menschen haben traumatische Erlebnisse in ihrem Lebenslauf. Es sind die Bilder aus der Kindheit, die immer mal hochkommen wie Stehaufmännchen. Anderes wurde mir erzählt über meine frühste Kindheit, weil ich „das Böse“ nie begriff, ich hatte, habe immer noch viel zu wenig „kriminelle Energie“.
Im Berufsleben war ich in Spitälern, Altersheimen, habe Kunstfehler der ySchulmedizin bestatten müssen ohne aufzumucken. Ab und zu kommt Unerledigtes hoch. Schreiben hilft, es hilft sich selbst in Gedanken in eine warme Decke zu hüllen, um solch Unverarbeitetes Stück für Stück loslassen zu können.
Erwünschtes Verhalten ist, aus verletzenden Situationen sofort zu fliehen. Unangenehm sind Backflashes, die getriggert werden duch alle Sinne, auch Geruchssinn: Immer, wenn es im Lift nach Gutriechwässerchen stinkt, drehe ich durch, schreie nicht, habe genau 13 bis 15 Stockwerke Zeit, um mich einzukriegen. Das klappt, ist aber eindeutig ein Blackflash. Tief durchatmen, insbesonder mehr aus- als einatmen hilft mir.
Immer, wenns für mich situativ unerträglich wird, atme ich tief AUS nicht ein. Ich will was loswerden, nicht was reinziehen in meinen Körper.
Beginne ich penetrant zu hüsteln und innerlich dreht sich mein Magen um, ab zum nächsten Lavabo oder WC. Was andern als Gehüstel erscheint, kann der Auftakt zu Erbrechen sein. Sehr schlimm, wenn ich mich an meinem eigenen Speichel verschlucke im Restaurant. Weiss ich nicht, wo die Toilette ist, habe ich verloren. Im Altersheim erbrechen sich Menschen bei Tisch, im Restaurant völlig unzumutbar, geht gar nicht.
Der Viano war bequem diesbezüglich. Fenster runterkurbeln, rauskotzen, weiterfahren. In meiner viermonatigen Obdachlosigkeit war mir dauerschlecht, also bin ich mit offenem Fenster Viano gefahren, PP suchen, abstellen, erbrechen und weiter gehts. Bald hatte ich begriffen zum Frühstück Sandwiches mit Fleisch zu essen, was meiner Verdauung gut tat. Wenn das nicht ging, blieb nur dunkles Bier oder anderer Alkohol, Stillstand Viano.
Zeitgleich zu meiner Obdachlosigkeit hatte ich x-fach inneres Organversagen. Es gab oft gut gekühltes Coola, als erstes Getränk morgens, weil es Winter war, Cola ab besten runterging, ohne den Magen umzudrehen.