Aeschbacher, der Schuster, der nie bei seinen Leisten bleibt

Aeschbacher hat sich politisch geoutet, findet sich dazu berufen. Journal21 dröselt auseinander, wo die Denkfehler liegen.

Bei Aeschbacher kann frau sich darauf verlassen, was Aeschbacher gut findet, wenn frau genau darum einen grossen Bogen macht, ist sie bestens beraten.

Aeschbacher hat sich im „Tierschutz“ prominent eingebracht auch finanziell. Genau diese Organisation kam in die Schlagzeilen des Inhalts, man solle nicht spenden, weil Unregelmässigkeiten vorgekommen sind, ein Mensch oder mehrere haben sich bereichert, noch gilt die Unschuldsvermutung, kein Urteil ist gesprochen worden.

Nun also Aeschbacher als Politiker. Wer kann, renne ganz schnell weg, bringe insbesondere seinen Geldbeutel in Sicherheit.

Aeschbacher war immer Show, der geoutete Schwule, ein Jammerlappen auf SRF TV. Immer hat es sich selbst maximal inszeniert. Sog. gschpürig für sich, nie seine InterviewpartnerInnen, die wurden inszeniert mit Aeschbachers Daumen gegen oben, die Mitte oder unten. Das wars auch schon. Damit muss er unglaublich reich geworden sein.

Er ist insofern auf der freudschen Welle geritten, als dass seine Körpermitte als much entscheidend, ewig wichtig dargestellt wird, der triebgesteuerte Mann, der eigentlich nur ein Thema hat, das die ganze TV Schweiz interessieren muss…..gggäääääähhhhhnnnn………..

Wenn SRF es schafft, sich selbst überflüssig zu machen, Aeschbacher ist einer seiner Sargnägel, weil er der schweizerischen Mehrheit, die nicht schwul ist, stets ein schlechtes Gewissen aufgedrückt hat: Diese bööööööööööse Mehrheit.

Nix so: Die Mehrheit ist die Mehrheit, nur wenn die Mehrheit einen Eigengewinn hat, dann kümmert sie sich um die Belange der Minderheiten. Das chronisch schlechte Gewissen haben erstens die Kirchen erfunden und zweitens ist diese Ideologie völlig ausgelutscht.

Was SRF unterschätzt, ist dass das Publikum irgendwelche Identifikationsfiguren wünscht. Früher waren das z.B. Kurt Felix und seine Paloma. Sehr rasch heirateten die zwei und männiglich fieberte mit, dass es gut komme. Kam gut, dann wurde Kurt Felix krank, musste sterben. Man war traurig für ihn und seine Paloma. Solche TV Leute schenken warme Herzen in die TV Haushaltungen.

Was mich bei den Radio SRF männlichen Stimmen erstaunt, einige kann ich nicht unterscheiden, obwohl ich feine Ohren habe. Gestern wurde ein Gesang von Baer, einem Schweizersänger, gesendet. Seine Stimme muss man nicht nachlesen, egal, ob sein Song bekannt ist oder nicht. Diese Stimme hat Wiedererkennungswert.

Mein Konzept: Lasst uns Spass haben, dann lachen alle, ob normal oder behindert. Lasst uns unsere Begabungen zusammenlegen, das macht mehr Freude, als ständig an die eigenen, menschlichen Grenzen erinnert zu werden. Die haben alle, ja sogar Nichtbehinderte.

Zirkus Monti geschafft!

Nun hab ichs erreicht, ich schaffte es in den Zirkus Monti.Das Team war vorinformiert. Ausser mir war eine Person im Elektrorolli. Ich eben mit Micro Scooter, nicht auf den ersten Blick erkennbar als Behindertengehmittel.

Team war sehr freundlich. Genauso sollte es immer sein, ich oute mich vorher und dann schwimme ich unter quasi normal, weil bekannt ist, welche an sich kleinen Hilfestellungen ich brauche. Ich wurde nicht überlaut begrüsst, noch als kognitiv behindert hingestellt vor allen. Es ging leise, unauffälilig, es ging nebenher dieses Minisonderprogramm.

Ich bin eine Null, wenn ich mich in mir unbekannten „Gebäuden“ mit der Schnelligkeit von sog. Normalen bewegen soll. Alles muss schnell gehen beim Anstehen für Getränke und Popcorn etc. Ich selbst will nicht auffällig sein oder zumindest nicht total auffällig. Schliesslich will ich Zirkus erleben, nicht der Affe im Zoo sein.

Also war ich früh dort, stand an für Getränk und Popcorn, klappte bestens. An einem Tisch war genau ein Stuhl frei, ich frage höflich, ob ich mich setzen dürfe. Ein Ehepaar mit zwei erwachsnen Söhnen. Die Mutter, was das solle, warum ich diesen Scooter dabei habe? Ich: Der Elektrorolli ist kaputt.

Ich bin immer hell begeistert, wenn sich wildfremde Menschen um meinen Mist kümmern!

Ich hatte einen Platz weit weg vom Behinderteneingang. Das Zelt ist viel kleiner als das von Knie. Also wurde der Micro unter dem Zelt geparkt kurz vor der Bühne, ich in Begleitung von Personal einmal rundum von einen Eck des Zuschauerraumes zum andern. Natürlich kann ich sowas gehen, allein ich komme mir mega ausgestellt vor.

Dann war Vorstellung. Ich liebe Körperspannung, all diese Bewegungen, die Menschen ohne Behinderung hinkriegen. Diese Konzentration ist beim Cirkus Monti extrem, weil dieselben Personen ganz unterschiedliche Bewegungen und Elemente beherrschen.

Die beiden Clowns waren nonstopp unterwegs. Nachmittags ist Kindervorstellung, all diese Kleinen lachten liebevoll, wenn die Clowns vorführen, wie es Kleinen und z.B. mir im Alltag ergeht. Dieses befreiende Kinderlachen über die Tücken alltäglicher Bewegungen, bleibt mir in meinen Ohren.

Mich hats geschlaucht, so dicht und konzentriert war die gesamte Vorstellung, weil ichs noch nie sah, mich nicht einstellen konnte, vermute ich. In anderen Zirkuszelten hat eine Gruppe ein Thema, nicht mehrere. Eine junge zierliche Frau fiel mir sofort auf, weil Statur der fliegenden Trapezkünstlerin. So war es auch, nicht Trapez aber alle Trapezfliegfiguren. Das war die letzte Nummer. Diese Frau war die ganze Zeit vorher stets in Aktion, Tanznummern, Geräte hinstellen, wegrollen, immer hatte sie Einsatz und zum Schluss mit einem kräftigen Mann ihre Programmnummer.

Ich weiss nicht, welche Fitness dieses Paar haben muss, aber die ist von einer andern Welt, unglaublich.


Punkto Bewegungen fällt mir im Alter auf, was sog. Normale alles nicht können. Es muss grausam sein, sog. normal sein zu müssen.

In meinen vier Wänden, fernab der Öffentlichkeit, habe ich mir ganz viele Bewegungen antrainiert, stets bemüht meinen Mist selbständig, alleine, zu machen. Nun kann ich mehr als die Meisten, selbst wenn offensichtlich ist, dass mir die Kraft fehlt.

Wer in Beziehung lebt, kann nur seine Bewegungen, Schatzi macht die andern. Ich kann Auto und Küche, ich kann waschen und Erdsäcke schleppen, ich bin Fraumann in einer Person.

Trump zum X-ten, die US wahlen erinnern an 2016

Ich lese CNN, BBC, Euronews, Journal21 und SRF. Alles online.

Trump hat vor einen Jahrzehnt diepolitische Weltbühne betreten, die USA und den Rest der Welt gespalten.

Vor acht Jahren war die Stinmmung, es wird knapp, Fakten siegen, Hillary Clinton gewinnt, es wird eng. Dann kam Trump.

Wer denkt, dass die Meinungsmacher Innen dazu gelernt hätten, die Faktenfraktion nun vorbereitet sein sollte, der /die /das irrt: Schweizermedien, Deutsch haben kritisiert, natürlich Biden und die Demokraten. Trump kann alles, macht mehr und kommt damit durch. Völlig irrational, dass nichts dazu gelernt wurde.

Wenns acht Jahre lang nicht funktionierte, was gegen Trump meiner Meinung nach zu Recht ins Feld geführt wurde, warum sollte es nun in der anstehenden Wahl fnktionieren? Demokratische Staaten sollten es lieben, wenn in der verzwickten Situation in den USA die demokratische Partei gewänne.

Klappt nicht, das Rennen ist knapp, niemand weiss, wer gewinnen wird.

Eins ist gewiss. Zukünftige Generationen, eigentlich schon in Jetztzeit müssen über die Bücher gehen, wie bestehende politische Ziele in die Realität geholt werden. Beispiel: Deutschland hat heute folgende Meldung. Eine rechtsradikale Sportveranstaltung fand statt, was nicht meldepflichtig ist. Diese Veranstaltung wurde vion der Polizei kontrolliert und aufgelöst. Begründung ist, dass verfassungsfeindliche Veranstaltungen nicht toleriert werden. Deutschland kenne ín diesem Punkt eine Nulltoleranz.

Voraus zu schliessen ist, dass die Demokratie Deutschland die Grenzen der Meinungsfreiheit bewusst definiert. Das finde ich gut. Die Grenzen der Meinungsfreiheit müssen allen Menschen klar kommuniziert werden in Echtzeit.

Verhaftet wurde niemand, rechtsradikale Ware wurde eingezogen und gut ist. Nun wissen alle mit derselben Gesinnung, dass Deutschland hinschaut und handelt. So muss es sein, dass Grenzen in Taten klar kommuniziert werden. Dann hört der Kick auf, dass man alles tun kann, der Staat missbilligts, aber tut nichts, ausser hinterher in den Medien eine Meldung zu plazieren. Das ist nicht Demokratie, das ist verpasste Demokratie. Herangezüchteter Extremismus blockiert sich in der Schweiz politisch. Das wiederum ist logisch, weil es zu jeder vorhandenen Meinung die gegenteilige Meinung gibt, wenn alles erlaubt ist.

Staaten sind dazu da, Menschen zu führen, ihre StimmbürgerInnen und alle andern wohnhaft in ihrem Territorium.

Trump wird irgendwann sterben wie alle Menschen. Das Trumpproblem bleibt, kommt wieder.

Zirkusticket Monti kaufen = unmöglich

Ich will sit Jahren in den Zirkus Monti. Der hätte, hat einen guten Einzelplatz Loge zum Verkauf in der heutigen Nachmittagsvorstellung 14 Uhr, was mir gelegen kommt.

Wie immer bei dem irren Onlineticketverkauf scheitere ich nach 99% erfolgreicher Überlistung des Onlineticketsverkaufs: Das Handy hat Null Akkuladung, kein Mensch wird je verstehen können, dass es mit korrekten Kabeln NICHR´T AUFLÄDT.

Remember, ich will bloss in einen Zirkus und NICHT BELEHRT WERDEN WIE ICH MIT DIESER ABSOLUT IRREN TECHNIK ZUM 56789999 Mal VERSAGE.

Genau, ich favorisiere die Piratenpartei, die analoges Leben als MENSCHENWÜRDIG BETRACHTET UND DIESER IRREN DIGITALISIERUNG SOFORT EINEN RIEGEL SCHIEBEN WILL.

Nein, ich finds absolut NICHT NORMAL DASS WENN ICH EIN ZIRKUSTICKET KAUFEN WILL MIR STÄNDIG MEINE MULTIPLEN BEHINDERUNGEN UM DIE OHREN GESCHLAGEN WERDEN.

Wer das will, kanns haben. Ich will DAS nicht, ich will bloss in einen Zirkus um die Kindervorstellung zu gucken mit Micro Scooter nota bene. Da kann ich dann wie immer schleimen, ob er sicher sei unter dem Zirkuszelt vor der Treppe.

Nennt sich übrigens SOZIALE BEHINDERUNG.

8-ung die Gefahr kommt von hinten

Per Micro Scooter in der Stadt Bern unterwegs zu sein, hat voll logische Konsequenzen. Auf Pflaastersteinen fuhr ich den früher, heute ists mir zu gefährlich, also Lauben. Ich war früh unterwegs, plazierte den Viano beim Behindiparkplatz knapp vor der Plattform Münster. Der Viano hat sehr gut sichtbar eine Blechkiste unter dem Boden, was signalisiert Seitenlift. Sowieso hat es nur einen BihindiPP. Kommt ein zweiter Behindi mit Auto parkt meinen Viano wild zu, der Seitenlift ist nur noch Deko.

Die Stadt Bern bewirtschaftet BehindiPps nicht, keine Bussen nichts, der zuparkende Behindi hatte noch den Mumm mich dumm anzuquatschen. Ich quatschte zurück, aber nicht über seine verbotene Parkaktion. Es nützt nichts, Menschen mit Ego AG auf ihr Falschtun hinzuweisen. Sie wissen nichts, aber alles besser und haben immer Recht.

Der Handwerkermarkt war Im Aufbau begriffen, so früh war ich dran. Eine Töpferin töpfert für mich Unikatboccalino, mit viel Rand, damit ich zuhause wieder Wein in Trinkgefässe umfüllen kann. Gläser taugennichts, diese scherben jagen mir Angst ein. Kristalgläser mit Stiehl, also meine Rotweingläser schleppe ich nicht mehr rum, zu gross die Gefahr, dass ich sie am Boden zerdeppere.

Also gucken wir dieses eine eins zu eins Unikat an, sdiskutieren die Füllmenge, die Höhe des Randes, gefallen mir die Glasuren, die ich gewählt habe. Frühmorgens sprechen die HandwerkerInnen untereinander, irgendwann diskutieren wir über Brennöfen.

Erst um 10 Uhr gibt es die erste Bratwurst, ich habe Hunger, fahre auf dem Scooter zum Beck, der oberste Stand samstag Richtung Casinoplatz. Noch hat es keine Menschen in den Lauben, keine dummen Sprüche. Kaffe gibts schon auf dem Handwerkermarkt. Wie ich eine rauchen will, sind die grünen Bänke klatschnass, offenbar hat es in der Nacht geregnet. Ich muss mich setzten, ich kann nicht ewig stehen.

Neun Uhr vorbei, aber lange noch nicht zehn Uhr, Gesprächsbeteiligung hatte ich, ich will in ein Geschäft hinter dem Zytglogge. Dort bin ich öfters, das Lachen ist immer gross, wenn ich komme, die Bedienung schnell, Thema Schmuck.

Nun gehts los im Rohr, wenn ich bitte zur Seite zu gehen, immerhin muss ich auf denm zweirädrigen Scooter das Gleichgewicht halten, insbesondere Männer wissen, dass im Rohr keine Scooter fahren dürfen. Ich also: „8-ung Elektrorolli, Gefahr von hinten.“ Motzt irgendwer weiter, das sei ein Scooter, sage ich zurück, genau, das ist ein zweirädriger Elektrorolli. Ich diskutiere nicht mehr, erkläre nichts. Diese Zeiten sind vorbei. Seklbst schuld diese sog. Normalität, die nichts weiss aber alles besser.

Im Juweliergeschäft gehe ich mit Scooter. Nein, den muss ich nicht mühsam mit Schloss zusperren, in dem Geschäft ist man sichs gewohnt, dass ich rollende Hilfsmittel habe.Ich: „Heute habe ich grüne Laune.“ Was ich im Schaufenster gesehen habe, kommt die Retourfrage. Ich, dieser Ring gefalle mir, ich sei mir nicht sicher, ob er zu wuchtig sei für meine rechte Hand. Der Verkäufer sieht sofort, was ich meine, nimmt den Ring, sagt nocht, er sei gross. Er ist zu klein für meinen Mittelfinger rechts, wir lachen. Technische Detail, wie er vergrössert werden könne, damit er hinterdem Fingergelenk bleibt, nicht von selbst rutscht, nur sich beweegt, wenn ichs will.

Bezahlen, ich komme wieder in einer Woche, alls begleitet von Sprüchen und Lachen: Ich hätte gern Abreste von Metallen, die ich als Deko auf Glasuren brennen könnte. Bekommen habe ich noch nie solche Silder oder was auch immer Pülverchen von einem Juwelier. Er fragt mich, was, wie, wo, ich antworte, noch nie hätte ich solche Kleinstpmetallpulver je bekommen. Gelächter.

Alles ist immer unendlich kostbar, wenn TöpferInnen Interesse haben. Ist so!

Zurück auf dem Handwerkermarkt ist die Bratwurst schön braun, das Brot fehlt noch, ein Tel. dann wird es geliefert. Es ist Kaffee- und Teeliwetter, für ein Bier ist es zu kalt. Es ist Herbst geworden, ich habe Skihosen an. Das gibt Null Bemerkungen, alle sind es sich gewohnt.

UBS Filiale arbeitet!

8-ung sehr gefährlich, wenn irgendwer für seine KundInnen denkt, ohne zu fragen.

Es ist für mich total logisch, dass ich meine Bank in einem Dorf habe, wo ich mein Auto unmittelbar davor oder daneben parke.

Nicht so für diese Dorfbank UBS. Die versetzte mich an den Bahnhof Bern, diese UBS Filiale. Dieser Platz ist heutzutage ein Gestürm, alles geteert mit dieser Welle, die zumindest vor Regen schützt.

Optisch alles Grau in Grau am Boden, schwierig. Ich muss aufpassen wegen den Tramschienen, zu Fuss sind sie bei nassem Wetter rutschig. Habe ich, egal welche Hilfsmittel mit Rädern ist Aufpassen angesagt.

Einen Hamdrolli habe ich in den Schienen versenkt, konnte ihn nicht rausheben, das Tram näherte sich, ich lief davon: Rette sich wer kann!

Bahnhof hat x Inseli, für Fussgänger kein Problem, mich früher inklusive. Heute staune ich die kleinsten Schwellen an und staune, wie bloss soll ich mich nun bewegen ohne Hilfsmittel mit Rollen. Typisch CP brauche ich irgendeinen Widerstand, einen Lenker, dann habe ich ein Konzept, was ich machen will und muss.

Nur via Füsse, geht lange nicht mehr. Eine Krücke rechts taugt nichts, weil meine rechte Hand sowieso überlastet ist und andauernd schmerzt.

Sowas soll ich einem Bankangstellten erzählen, warum seine Bankfiliale den absolut ersten Platz bekommt punkto Unerreichbarkeit? Weder sehen sie das, noch wollen sie es sehen lernen. Wie unsicher sich meine linke Seite anfühlt, hätte ich zwei rechte Seiten, ich wüsste es auch nicht.

Was Otto Normal aber beobachten könnte, wenn Menschen stehen bleiben, wenn z.B. Kinder rumrennen. Solche stehenden Personen signalisieren klar, dass sie sich auf ihren Beinen unsicher fühlen.

Ach und nie vergessen, ca. 50% der BehindiPPs Bern haben keine freie Zufahrt, sondern sind irgenwo hinter Verboten, kein Mensch begreift je, wie ein Behindiauto korret gesteuert, ohne Verbote zu übertreten, diese erreicht. Bern ist zudem verkehrstechnisch zweigeteilt und die Seite wo diese UBS Bern ist, befahre ich sowieso nie, weil viel zu kompliziert.

Warum? Warum tun sie das?

Auf die Frage „warum?“ gibt es nie eine Antwort, schon gar nicht eine logisch Nachvollziehbare.

Ich mit Jahrgang 1958 bin klassische Nachkriegsgeneration, die sich ab Teenager Jahre mit dem WK II und dieser „warum?“ Frage in Büchern rumgeschlagen hat. Wir versuchten das Unbegreifliche zu fassen.

Neurologisch ist dieses Be-greifen-wollen-und-können wichtig. Was ein menschliches Gehirn begreift, kann es ablegen, beschäftigt nicht mehr andauernd, der eigene Alltag ist wichtig, das eigene Leben will gelebt werden, das braucht die Kraft und Energie, es sollte damals vorwärts gehen, wir wiegten uns im Glauben, unsere Zeit gestalten zu können.

Alle Begabungen zusammengelegt, alle an ihrem von ihnen gewählten Platz, Ärmel hochkrempeln, die Fehler unserer Eltern und Grosseltern wiederholen wir nicht.

Damals hatten wir Respekt vor Autoritäten, natürlich den älteren Generationen und dem Staat, in meinem Falll der Schweiz. Der kalte Krieg tobte und die Entscheidung war, ob russisch angehaucht oder im Vertrauen, dass die USA die Demokratien, die freie Welt stets verteidige. Ich entschied mich für Letzteres, denn die Linken wollten nie was realiter als Russland, China, Nordkorea etc. vorhanden war. Die Idee sei gut, aber man werde es besser machen, die realen kommunistischen Staaten seien nicht, was man wolle, der soziale Staat sei das Ziel, keine Toten, keine Grausamkeiten, eine friedliche Welt.

Utopie oder Realität mit ihren Fehlern, ich entschied mich für Letzteres, was natürlich auch zu verbessern sei. Stimmrecht für Frauen in der Schweiz, alte Zöpfe abschneiden, los gehts.

Nun, 30 bis 50 Jahre später, die Ärmel waren hochgekrempelt, wir haben sehr viel gearbeitet, natürlich insbesondere Alleinerziehende, eine End- bzw. Zwischenbilanz, der Mensch kann den Menschen nicht überlisten, den Bach runter ging die Bildung, das Fachwissen, Fähigkeiten werden in der Schule in der Schweiz nicht mehr gelehrt, eingeübt und wiederholt, die eigenen Kinder schwurbeln, sauber logisches Denken, das war mal, heute ists weitgehend verschwunden.

Ziemlich ernüchternd, was da rausgekommen ist und wieder gilts die Ärmel hochzukrempeln, nun in viel bescheidererem Rahmen. Die Lage aller Behinderten in der Schweiz ist unzumutbar, das bestätigt selbst die offizielle Schweiz, getan wird nichts oder wenn was, viel zu wenig. Es ist analog zur Frauenbefreiung, als sich die Frauen selbst ihre Rechte und Pflichten erkämpfen wollten und mussten, in sich zerstritten waren, was den Prozess der Befreiung hemmte.

Genauso geht es nun uns. Eine nächste Welle der Behindertenbefreiung steht ins Haus. Stückwerk wirds sein, wir kämpfen gegen die eigenen Leute und natürlich die Staatspolitik, die IV, die Schulmedizin, die uns zu Versuchskanninchen zwecks Forschungszwecken missbraucht.

CP ist billigste Schulmedizin, was ärgerlich ist insofern, als dass Schulmedizin und irgendwelche schulmedizinischen Anwendungen möglichst chronisch und lebenslänglich aufschwatzen will wie ständige Kontrollen, Tests, Physio. Die einzige Frage, die uns interessiert, ist, wie kriege ich meine Lebensqualität auf die Reihe, wie schaffe ich Freiraum für meine Freizeit, gehe nicht unter und bin total erledigt mit den wiederkehrend Aufgaben der Selbstversorgung.

Ich kaufe mir was Kleineres als Hauptwohnung, zwei Zimmerchen oder so. Ich kann nicht mehr eine viereinhalb Zimmerwohnung im Schuss halten, das ist zu viel, wenn ich Freizeit will und die will ich.

Ich liebe es, im Viano rumzurollen, der Jura gerade herrlich mit den sich verfärbenden Bäumen. Die Rosskastanien fallen, gestern habe ich sie gesammelt. Ich habe sie getrocknet, sie sind mein natürliches Waschpulver, sie werden eingeweicht und Waschmittel ist der Sud.

Glücklich war ich dabei wie ein kleines Kind, diesen Herbst sammle und trockne ich wieder einmal mein Biowaschpulver. Ohne solche Glückserlebnisse geht nichts.

Gazastreifen,Medcins sans frontiere

Vor Wochen hat Medcins sans frontiere vor dem Käfigturm zu sammeln begonnen, der Gazastreifen, Gaza ist verheerend getroffen.

Zudem hat es Israel geschafft, die UNWRA zu diskreditieren, die offizielle Schweiz hat Hilfsgelder blockiert, die die UNWRA finanzieren. Als evang.-ref. Pfarrerin spende ich anerkannten, grossen Organisationen, sehr odft natürlich HEKS.

Weil es mich so beschämt, wie die offizielle Schweiz reagiert, also diesmal Medcins sans frontiere. Ich habe umgehend 50`000 SFr. gespendet, weil die Not jetzt ist, nicht übermorgen.

Ich kann mich bescheiden, ich habe schon viel bescheidener gelebt und dort verhungern Menschen.

Nun halt medizinische Hilfe, Notspitäler, Polioimpfungen, irgendwas Sinnvolles, solange Medcins sans frontiere noch im Gazastreifen tätig sein kann.

Nun SRF mit der Glückskette, wie die alte Fasnacht: Das Leid vervielfacht sich täglich: Gaza, Westbank und Libanon. Überall kann ich nicht helfen. Erst nach den Kriegen wird sich rausstellen, ob Gaza am schlimmsten war oder eines der beiden andern Gebiete.

Bernburger, Gottfried Locher und alles unter den Teppich kehren

Bernburger tun nobel, das hat eine gewisse historische Berechtigung, die ihnen niemand abstreitet, zuletzt ich, Schlosslinie Burgistein.

Als Napoleon kam, musste der damalige Schlossherr fliehen über den Gurnigelpass hinten runter den Talberg, der zu Schloss Burgistein gehörte bis neulich. Soweit so normal in Kriegswirren, dass das Motto gilt: „Rette sich, wer kann.“ Eher ungewöhnlich folgende Begebenheit, Der Schlossherr bekam von seinen Leuten Fluchthilfe und Schloss Burgistein wurde unversehrt belassen, während der Schlossherr sich versteckte.

Es gibt ein kleines BNüchlein darüber, wie der Schlossher von den Älplern in einer Sänfte den Talberg runter getragen wurde.

Nun, den Talberg kenne ich. Mit Papa sind wir ihn raufgekraxelt, in drei Alphütten machten wir Halt, wurden von den Sennen freundlich empfangen, zu Getränken eingeladen, die warm und dort vorhanden waren, nix ein Sirüpli für die kleinen Mädchen. Alphütte ist Alphütte.

Was beide Geschichten zeigen, ist, eine gute staatliche Ordnung hängt vom gegenseitigen Respekt ab und dem integren Charakter der Herrschaft, heute anders benannt wie GemeindepräsidentIn, KGR PräsidentIn.

Nur unsre Eltern nannten uns drei Mädchen am Familientisch, ihre kleinen Prinzessinen. Nie waren wir draussen was anderes als kleine Jungs, wir älteren, irgendwann kurzgeschoren, in Hosen gekleidet, gingen durch als kleine Jungs, was wir nie dementierten, wir waren stolz und verglichen unsere „Mäuse“ in den Oberarmen.

Früh genug würde dieses Versteckspiel zu Ende gehen oder nicht? Ich ging durch als Knabe vorpubertär, als ich schon geboren hatte, also nach 28 Lebensjahren. Vermutlich tropfte gerade mein Busen vor Milch, lustig fand ichs in Echtzeit nicht mehr. Versteckspiel ist nur lustig, wenn ichs in der Hand habe, nicht, wenns mir aufgezwungen wird.

Mann-Frau, Frau-Mann, egal, ein Spiel, was heute so unlustig geworden ist, es ist zum Davonrennen. Ich habe immer beide Kleidung in meinen Schränken, Mann und Frau. Normalerweise stürzte ich mich am Frauenstreiktag in Männerklamotten, weil ichs lustig finde.

Diese Tage kaufte ich mir die Oberkleider einer Appenzellertracht, männlich, nicht weiblich, total meine Farben: Weisses Hemd, wunderschön, rote Weste, total praktisch und gelbe Langarmjacke.

Nun kommen wir zu den bekannten unsauberen Männern, Bernburger: Gottfried Locher, Präsident SEK. Mein Berufsfeld. Ich wusste über alle meine Zeit als Pfarrerin, wer dieser Gottfried Locher ist, realiter, weil immer untragbar, aber von den Männern, zuvorderst den Bernburgern, stets bewundert.

Untragbar, nun seit einigen Jahren abgewickelt, Recht geschah ihm. Fertig mit gross tun, ab aus den Augen, aus dem Sinn. Fast nichts drang je an die Öffentlichkeit, die Scherben dürfen nun auf Ebene SEK Frauen zusammenkehren.

Das ist momentan, der grösste Skandal der Bernburger Männer, der es in die Medien schaffte.

Sobald sich die Frauen vermehrt wehren, kommt garantiert mehr ans Tageslicht, weil auf 100 Männer sind 5 Prozent schwul. Davon wiederum ein kleiner Teil pädophil, davon wiederum ein ganz kleiner Teil kriminiell.

Statistik; Bernburger sind ca. 18 tausend Personen, minus 50 % Frauen, minus unmündige Knaben. Der Rest sind erwachsene Männer, ein Dorf zahlenmässig. Es ist eine Frage der Zeit, bis es einen pädophilen, kriminellen Bernburger erwischt bei seinen Straftaten, weil es gibt kein reines, ohne Fehl und Tadel, männliches Bernburger Gehirn.

Ohne Fehl und Tadel war das Ziel unserer Erziehung in den 60er und 70er Jahren als Mädchen, nicht als Jungs. Erziehung heisst Bildung eines Charakters, der zwischen gut und böse unterscheiden kann. Wir wurden getrimmt aufs Teilen, diese Ego AGs, das Ziel späterer Erziehung, war verpönt. Soziale Kompetenzen brachten wir uns selbst bei. Es gab Auseinandersetzungen, es gab Stärkere, wir Mädchen, sowieso jünger, waren angewiesen auf ältere Jungs, die gerecht waren. Sobald jemand Unterlegenheit signalisierte, war fertig gerauft. Mädchen nahmen die Jungs in den Schwitzkasten und fertig wars mit Gezicke. „Lass mich los“, begannen wir jeweils zu betteln und hörten auf, die Jungs zu ärgern.

Unsere Erziehung war offiziell mädchenhaft. Realiter waren wir Älteren im Quartier in einer gemischten Rasselbande, die Älteren dieses Pfadifähnchens waren Jungs und wir spielten in der Primarschulzeit, in unserer Strasse, mit x Kindern, männlich und weiblich. Ich war stets die Zweitjüngste. Zwei Gärten nannten wir unser Eigentum, da ging die Post ab. Unser Garten war rumdums Haus mit grosser Rasenfläche. Der andere Garten hatte mehr zu bieten, weil hinter dem Mehrfamilienhaus ein noch grösserer Rasen folgte, nicht eingezäunt, bestens geeignet für Versteckis, ein Kind sucht und 8 bis 10 verschwinden von der Bildfläche. Sowas braucht Auslauf, insbesondere, wenn die Treppenhäuser nicht ins Spiel einbezogen wurden.

Unser Nesthäkchen, ist als Vagabundin geboren worden und sportlich, ein Grauen. Sie hatte zum Spielen keine Nachbarskinder, also floh sie aus dem Garten raus mit drei Jahren. Wir suchten sie auf Spielplätzen, holten sie unversehrt nach Hause. Das Quartier war damals sicher. Bloss Nesthäkchen strebte nach Freiheit, schnappte sich mit drei Jahren, mein Kindervelo und weg war sie. Total fröhlich die Zeit danach, sie hatte zwei Jungs aquiriert zum Spielen, einer ein Jahr älter als sie und der andere ein Jahr jünger.

Ihre Kindheit war gerettet, in unseren Garten kehrte Kinderlachen zurück, ab und zu. Waren sie nicht bei uns, kümmerten sich andere Erwachsene und der viel ältere Bruder der beiden Jungs um diese Minirasselbande. Sie war im ganzen Quartier bekannt, dieses Mädchen und im Schlepptau zwei entzückende Jungs.