Ein Tag ohne Zusatzschlaf

Einen Tag war ich „normal“ wach vom Morgen bis am Abend ca. 23 Uhr, es reichte, um mir „Pretty woman“ reinzuziehen, einen Film, den ich viele Male sehe und sah, teilweise kann ich die Dialoge auswendig.

Gestern, schlafen, schlafen, schlafen. Mein Körper braucht das. Ich hatte am Nachmittag einen Film zu schauen begonnen, schlief dabei ein. Ich dachte, ich hätte abends länger Zeit, was eine Täuschung war, ab 21 Uhr schlief ich wieder.

Was sich ändert, ich schlafe bis 24 Uhr oder 2 Uhr und dann wieder in den frühen Morgenstunden. Die erste morgens wach bin ich nicht mehr.

Ich gehe davon aus, dass sich mein gesamtes Körpersystem umstellt, ich nicht mehr ausschliesslich auf Adrenalin laufe wie die letzten 20 Jahre. Ich bin wie heimgekehrt aus einem Kriegsgebiet, ich erhole mich.

Freund Zufall ist auf meiner Seite geblieben. Gestern bekam ich ein erwartetes, erstmaliges Tel. Es war Abend, ich war wach zw. 19 Uhr und 20 Uhr. Bei einem meiner Probleme kriege ich sachkundige Hilfe. Liegt daran, dass ich nicht mehr Wohnsitz im Kanton Bern habe. Nichts muss ich erklären, wer die BernerInnen sind, ist hier allen klar.

Was ich nicht geschafft habe, ich fand keinen aktuellen Fahrplan des Jurabähnlis. Das gibt heute ein Spezialvergnügen Frieren inklusive, um einen eingeschriebenen Brief abzuholen, muss ich in ein Dorf mit Poststelle. Huiiii…..wie lustig! Manche nehmen sich extrem wichtig und mit dem Kanton Bern, all seinen Amtsstellen diskutiere ich lange nicht mehr.

Ich schreibe und maile denen Fakten. Das können sie, uneinsichtig wie Putin und Trump zusammen, nicht ausstehen. Wie muss jmd. gestrickt sein, von mir Begabungen zu verlangen, die ich nicht kann wegen multiplen Behinderungen? Vor zwei Tagen bezahlte ich 14 Rechnungen, Arbeitsaufwand vier Stunden! Genau, alles bekannt, seit es mir bei einem Narkosefehler meinen Zahlenbereich zerdeppert hat, war vor über 38 Jahren. Neu ist das wahrlich nicht!

Ich war in mehreren Altersheimen für Monate oder über ein Jahr zum knapp überleben. Insbesondere im Burgerspittel, Viererfeldweg 7, habe ich sog. Berner Elite kennen gelernt, ich war die Jüngste, ab 70 plus Jahre hatte es viele dabei. Mittagessen war in zwei Schichten in einem Essaal. Da konnte ich gucken, wie Berner Alterselite aussieht. Öffneten sie den Mund bekam ich Ohrenschmerzen. Womit hatten sie Jahrzehnte verplempert, welchen Werten waren sie hinterher gelaufen?

Eine Frau ging, weit über 80 Jahre alt, wöchentlich mit dem Taxi in die Gesichts- und Schönheitspflege, eine klassische Frau von einem Studieren. Irgendwann war sie mit Mama in die Schule gegangen. Kraft ihrer selbsternannten Weisheit und mit einer Penetranz, die ihresgleichen sucht, textete sie mich zu, wie ich Mama dienen müsse, vonwegen Friedensstiftung.

An einem Tel. riss sie mir den letzten Nerv raus, ich machte frei nach Jesus „Tempelaustreibung von geldgierigen Händlern“. Danach wurde ich nicht mehr belästigt von ihr.

Menschliche Weisheit gibts nicht frei Haus, in der Regel steckt dahinter Leiden, ein Tabuthema in der gegenwärtigen Zeit, geläutert durch Feuer und nicht Gesichts Make-up.

66 Jahre Behindertenkampf

Mit 46 Jahren wurde ich via Schulmedizin zu Unrecht, was sonst, aus meinem Berufsleben katapultiert.

Die Schweiz mit ihrer IV muss sehr genau hinhören lernen, was wir alte Betroffenen über die IV wissen, ihre brachialen Methoden aus uns Krüppels SelbstverdienerInnen zu foltern. So gehts nicht. Zwischen Förderung und Überforderung liegt meine Generation CPs in einem Höllengraben. In den sind zu viele von uns ganz unterschiedlich gefallen und schmoren unserem oft viel zu frühen Tod entgegen.

Als ich die IG-CP regelmässig besuchte und protokollierte, was wir sagten, ich war damals im Pfarramt, ich werde vieles heute intuitiv verstehen, was mir, im ersten Arbeitsmarkt tätig, verborgen blieb.

Die Gesellschaft hat sich verändert zu allgemeiner Exklusivität. Alle schauen für sich, maximal einige Gleichgesinnte, alle andern können vor die Hunde gehen.

Medizinische Behandlungen sind Datensammlungen, um ins Privatleben der Kranken eingreifen zu können zu oft mit leeren Versprechungen. Je mehr erforscht ist, desto klarer wird, was alles unbekannt ist, dazu muss die Schulmedizin lernen zu stehen.

CPs unsere Milliarden Hirnzellen wurden allesamt auf Defizite durchforstet, ein Unding. Lange vor der gegenwärtigen Schulmedizin war klar, dass andere Gehirne anders funktionieren, als Ergänzung zum mainstream Gehirn zu verstehen sind, so bleiben können, wie sie sind und Erkenntnisse bringen, die der Mehrheit verborgen sind.

Diese Psychiatrie- und Psychologieunsinn man mache alle Menschen gleich, wird nie funktionieren. Die Schweiz rüstet punkto Behandlungen auf, das geht gut, bis dieses System implodiert, weil Unweise versuchen Umerziehung via Gehirnwäsche.

Was die als grosse Weisheit erzählen, machte ich lange vor der Einschulung.

Nun, im Alter Rückschau, Interessen, ich will noch was, aber das Thema, Ich erkläre geduldigstens anderen, wie meine Behinderung funktioniert, das ist unten durch, ich habe Fach- und Hobbyinteressen, für sie will ich meine Zeit.

Ich habe mir eine Wahlfamilie angelacht, wir lachen gern zusammen. Das ist mir zentral wichtig. Ich will Menschen in meinem Leben, die mit mir auf Augenhöhe wollen, sich nicht gnädigstens zu mir in ihrer unendlichen Dummheit herablassen, die meisten haben kein Gehirn, wo es sein sollte, sitzt Überheblichkeit, Arroganz, kein Herz, dort hats einen Stein.

Von Journal21 aufgeschnappt, dieser Spruch:

„Es ist ein seltsamer Zufall, dass alle die Menschen, deren Schädel man geöffnet hat, ein Gehirn hatten.

Ludwig Wittgenstein

Feindliche Politik….

….wenn sich viele eine ruhige Weihnachten wünschen.

Wer nützt die Weihnachtstage aus? Immer, wenn z.B. in der Schweiz religiöse Feiertage sind, nützen das Nationen bzw. deren Herrscher aus, um sich z.B. auf einem Kriegsfeld Vorteile zu verschaffen. Während Geschenke geöffnet werden, lässt Putin die Ukraine besonders leiden, Infrastruktur, Elektrizitätwerke, Zermürbungstaktik, der Kriegswinter, nochmals schlimmer als die Vorangegangenen.

Israel hat andere Feiertage, Iran droht Syrien, während die Übergangsregierung Tote zu beklagen hat, weil sie versuchten einen Assad Offizier zu verhaften. Feiertage hier, andernorts ist desto schlimmer.

Oft ein Flugzeugabsturz auch dieses Jahr, es gibt Überlebende, Deutung Vögelschwarm oder doch Putin?

20 Jahre Tsunami in Südostasien, 230 tausend Tote, man gedenkt.

Anschlag in Magdeburg, eine polizeiliche, mobile Sperre soll nicht an ihrem Einsatzort geparkt gewesen sein, sondern 30 m daneben. Das ist etwas vom schwierigeren, Bewachungsaufgaben wahrzunehmen, 18 Jahre lang passiert nichts, genau an diesem einen Tag passierts dann.

Man darf nie vergessen, dass menschliche Gehirne denken. Sie können durch ein menschliches Gehirn ausgetrickst werden. Es gibt nichts, was ein oder mehrere Menschen nicht anders denken können als die besten Sicherheitskräfte. Man müsste wissen, welche Schreckenszenarien die Polizei geübt hat. In Berlin fuhr ein Lastwagen in die Menge. Dass ein kleinerer Wgen noch schlimmer Menschen töten und verletzen kann, war diese Option im Vorfeld in die Trainigseinheiten aufgenommen worden oder liegt bereits hier das nicht Vorhersehbare? Die Anzahl der Verletzten wurde nach Tagen von 200 auf 235 erhöht. Offenbar dachten 35 Menschen, es sei nicht so schlimm, mussten dann ärztlichen Rat einholen.

Bisher wurde kein Todesfall nachgemeldet, obwohl 20 Menschen als in Lebensgefahr sofort gemeldet wurden neben den Schwerverletzten. Was für viele Zahlen sind, ist für Betroffene und deren Angehörige, irreversibel, ein verändertes, evtl. vernichtetes Leben. Mit Behinderungen lebt es sich anders, in der Regel gehört Armut dazu, was eine Herausforderung ist, allein die neue, finanzielle Lage., plus unerwartete Medizinkosten und seis „nur“ Selbstbehalte davon.

Was dann in den Medien steht, ist eine Momentaufnahme im Scheinwerferlicht, das grosse „Versagen“. Akribisch werden hoffentlich nur Fakten(!) zusammen getragen, die zum Unglück führten. Ausgeblendet all das, was vorkommt, getan, gesagt, geschrieben wird und zu keinen Schreckenstaten führt.

Sofort hats eine Trittbrettdrohung punkto Weihnachtsmarkt in Deutschland in die Medien geschafft, Die Polizei reagierte blitzschnell. Medienlesende müssten den Kontext bedenken, wenn sie Mitteilungen lesen. So einfach ists nie, weil Meldungen, die eingehen, Drohungen sortiert und eingeschätzt werden müssen, auch der mutmassliche Täter wurde einmal bei früheren Drohungen mit einer Durchsuchung überrascht, es wurden keine Attentatsvorbereitungen gefunden.

Er benutzte ein Mietauto, wie soll das jmd. erahnen können? Wieviele Mietautos werden täglich in Deutschland gemietet und es passiert nichts?

Einfach wärs ur, wenn Menschen der Menschen Gedanken lesen könnten. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn mehr Sicherheit gefordert wird, immer wirds dieses Schupfloch geben, was nicht erwartet werden konnte.

War auch bei Flugzeigentführungen so, als klar wurde, eine kleine Klinge reicht, ein Schweizersackmesser ist eine potentiell tödliche Gefahr. Statt Cervalat zu schneiden, was SchweizerInnen oft tun an einen Grill oder Feuer, am liebsten an einem lauen Sommerabend im Schatten spendenden Wald…….Nie wäre man vorher drauf gekommen, bis man es lernen musste.

Neurologie und der Westen

Journal21 benennt die Irritation in den Demokratien.

Bloss ich teile das Menschenbild von Journal21 nicht. Es ist geprägt von der Aufklärung, logisches Denken, die Vernufts, nichts ist dem überlegen.

Lange ist die Neurologie viel weiter, sie hat Fortschritte gemacht die Abläufe des Gehirns zu erklären, wies funktioniert, wie ein Gehirn schneller reagiert, der Gedanke der Menschen ist eine Winzigkeit langsamer.

Neurologie überwindet die Dualität der beiden Gehirnhälfen, sie spilelt keine Geschlechter gegeneinander aus, noch nimmt sie Stellung zu neurologischen Behinderungen, sie stellt Leistungsausfälle fest. Sie definiert Wirkungen von Hormonen, sie unterscheidet nicht zwischen sog. höheren Funktionen der Vernunft versus sog. niedereren Funktionen der Emotionen.

Sie nimmt zu Strafrecht keine Stellung, Neurologie, unerwünschte, nach Strafrecht straffällige ist Neurologie, die Frage ist, was ist sozial verträglich therapierbar und was nicht. Das Gerede, typisch für Psychiatrie und Psychologie ist untergeordnet, neurologische Reaktionen verraten, wie Menschen realiter ticken.

Gerade bei verurteilen StraftäterInnen ist es sehr wichtig, z.B. bei Morden, ob, wenn sie sowas bildlich vorgeführt bekommen oder Akkustisch, ob ihre Neurologie das Behlohnungssystem aktiviert. So getestet, können Menschen nicht mehr irgendwas vorlügen, sie sind identisch mit ihrem Gehirn, was alles steuert.

Lügen ist in seltenten Fällen von Nutzen, um sozial andere Menschen zu schützen, eine solche Notlüge sollte dem Lügenden stets bewusst sein, sich nicht verselbständigt haben, wie all diese Verschwörungstheorien und historische Lügen.

Ein Trump spaziert durch Mar a Lago mit Musk und die beiden fantasieren, was alles den USA gehöre wie der Panamakanal und Grönland.

So gehts definitiv nicht.

Ein neuer Massstab für Die Wahrheit muss her. Faktenbasiert ist eine Spielwiese für Intellektuelle, die Fakten verifizieren bzw. falsifizieren können.

Erster Tag ohne Zusatzschlaf

Da ging was punkto Putzen und die Dinge dahin räumen, wo ich sie haben will: Im Schlafzimmer sind nun fast alle Kleider, was für mich Sinn macht.

Ich hab diese ewigen Provisorien satt. Eine Wohnung, die ich wollte, die mir gefiel, die so eingeräumt war, dass sie mir leicht von der Hand ging, war mein letztes Pfarrhaus über 20 Jahre her. Ist fast ein Drittel meines Lebens.

Was für ein Fortschritt, der mich nun erwartet.

Magdeburg Täter sei psychisch krank….

…. so die 24h Tagesschau aus Deutschland, die offizielle, ein forensischer Psychiater argumentiert in der Richtung, offiziell ist noch nichts.

Es ist immer so, wenns für die Mehrheit brenzlig wird, muss irgendeine Minderheit den Kopf hinhalten, nun sinds wieder einmal diese sehr aggressiven, sehr seltenen, sehr schwierig zu diagnostizierenden psychisch Kranken.

Da der mutmassliche Täter sich als Psychiater ausgegeben hat, was nun in Frage gestellt wird, obs stimmt, sei die Ironie der Geschichte, dass dieser zu verurteilende Täter nun als Verurteilter in dieselbe Institution komme, in der er bisher als Zitat „mächtiger“ Psychiater gearbeitet habe, bloss sei er nun auf der anderen Seite, derer die dort leben müssen via Staatsmacht.

Wir Psychiatrieopfer habens seit Generationen durchschaut, Die Ohnmächtigen sind klüger als die noch nicht Diagnostizerten.

Religiös macht das, was der forensische Psychiater zusammen erwähnt Null Sinn. Auch ein Problem der Gegenwart niemand von den Fachleuten weiss das Geringste über die religiösen Zusammenhänge.

Im Christentum setzen Christ-Innen es als normal voraus, dass es nicht ChristInnen gibt in verschiedenen Ausprägungen von Agnostiker bis Atheisten und alles dazwischen.

Warum es sowas in anderen Religionen nicht gibt, das frage jmd. diese PsychiaterInnen und andere Fachpersonen mit fehlendem Fachwissen, was Religion gelebt und nicht Gelebte ist.

Assads Frau, Scheidung und London als Ziel

Watson will diese Neuigkeit wissen.

Diese Frau hat Assad im Jahr 2000 geheiratet, sie haben drei Kinder, nun ist sie in Russland, habe Leukämie, benötige spezialisierte Medizin, die Putin nicht habe.

Ein Kommentar bei Watson bringts für mich auf den Punkt, falls sie es nach London schafft, hoffentlich gibts dort auch speziell für sie juristische Behandlung.

Das Konzept, die Frau von XY zu sein, ohne die kleinste Ahnung, wer dieser Ehemann sei, das sollte überholt sein, zumal der Vater von Assad mit dem Schreckensregime in Syrien begann. Diese Frau wusste, worauf sie sich einliess. Anderes zu behaupten dürfte schwierig sein, die Frau mit tertiärer Ausbildung als Dummerchen. Etwas schwierig….

Heute Zusatzschlaf tagsüber

Das bleibt, ich schlafe hier tagsüber, genau dann, wenn ich schlafe, stundenlang.

Ich habe keinen Rythmus, ich tue mir keinen Zwang an, ich stelle keinen Wecker, ich habe keine Termine, ich schlafe, wenn ich schlafe.

Ganz „brav“ bin ich immer zu der Zeit wach, zu der ich in Ouchy überfallen wurde. Die Stunden nach Mitternacht verschlafe ich selten bis nie. Das ist Trauma und offenbar gehts nicht oder noch nicht weg.

Völlig klar, hier fühle ich mich sicher, also schlafe ich tagsüber. Das gönne ich meinem Körper, folge dem, was er mir diktiert. Auf Abruf muss ich in meinem Alter nicht mehr funktionieren.

Pfarrermangel stehe bevor

Blick dazu.

Es hatte zu viele oder zu wenige PfarrerInnen, war zu meiner Zeit schon so. Nun ein Notfallplan, das Konkordat betreffend, die reformierten Bern-Jura-Solothurn stehen abseits.

Der hohe Anspruch Zwinglis, dass Menschen religiös mündig seien, die Heilige Schrift selbst lesen können, der Kern der reformierten Botschaft für die 3/4 verbleibendes 21. Jahrhundert, evtl. viel weniger lang.

Eine spannende Frage, mit www haben alle Zugang zu frei lesbaren Predigten je nach Geschmack, religiösen Vorlieben, dem Zustand, in dem man sich gerade befindet, die Lehre von der Kanzel, die kanns nicht mehr sein, die ist universell verfügbar.

Was macht eine reformierte Kirche Schweiz aus in einer Zeit, in der Zusammen nicht Gegeneinander immer wichtiger wird, Ökumene längst über cristliche Kirchen hinausgewachsen ist.

Gleichzeitig zeigt dieser Mangel, wie klein eine schweizer Kirche ist, wie winzig.

Die katholische Kirche wird lanh´ge schon von der südlichen Halbkugel Richtung Norden missioniert, ist im Westen Pfarrmangel, dann gibts einen grossen Pool an Gläubigen weltweit, da kann besser ausgeglichen werden.

Stellt sich die Frage, was meine Pfarrgeneration an Erbe hinterlässt, offenbar keine begeisterte Jugend, die PfarrerIn werden wollen. Ich erinnere mich gut an den Zwiespalt Pfarrarbeit in der Dorfgemeinde versus, was die Kantonalkirchen beschäftigte.

Meine Einstellung war und bleibt, solange der Graben zwischen theologischem Anspruch und theologischem Bedürfnis der Gemeinden unüberbrückbar ist und bleibt, dann setzt sich dieses ungelöste Dilemma fort.

Religiöse Bedürfnisse werden anderweitig gestillt, ich kam ins Vikariat, es kam diese Esotherik Welle und heute wissens alle, dass es nicht mehr um Wahrheit geht, sondern um Identifikation mit vermeintlich gleichen Werten, Fake News und Straftaten inklusive.

Was für ein Wertewandel!

Zurückschauend über ein halöbes Jahrhundert, denke ich, die Kirchen in der Schweiz, insbesondere die Reformierten, hatten und haben x Abspaltungen, ein scheinbar rein kirchliches Thema, aus der Kirche konnte man austreten, alle dürfen ihre Religionsfreiheit selbst definieren, ausleben, solange sie nicht mit staatlichen Gesetzen in Konflikt kommen.

Bloss diese Denkart, jedEr bestimme nicht nur seine religiösen Inhalte selbst, sondern sein gesamtes Leben gegenüber den Staaten bis hin zu Staatsverweigerung total, was sich ReichsbürgerInnen nennt, ist in den Staaten selbst längst angekommen, sehr offensichtlich bei Covid und den ImpfgegnerInnen. Nun hat die Schweiz als politische Grösse, dieselben Probleme, die die Reformierten lange schon hatten, mit friedlichen Mitteln in fruchtbare Bahnen zu lenken versuchte von Allianz bis zu Weltgebetstag der Frauen, ein Riesenspagat.

Lösung nicht in Sicht, momentan wirds laufend schlimmer, Magdeburg zeigt, wie anders aAndersdenken gehtohne Rücksicht gegenüber irgendwas, Menschenleben sind Zielscheibe geworden.

Es wird schlimmer, wie abwehren, wie vorbeugen, ohne Dauerüberwachung aller überall, kein Mensch weiss es.

Ein Mensch ist in Körper und Gedanken eine Einheit, egal ob religiös oder nicht. Dieses Zerstückeln in Einzelbereiche, die Kernkompetenz heutiger Schulmedizin, es geht nicht auf, weil Menschen sind ein Ganzes. In der Hinsicht erwarte ich eine Korrektur der schulmedizinischen Einstellung.

Es war vor Jahren, das sagte ich zu einer Person meines Vertrauens, wie meine Hirnverletzung nach heutiger Schulmedizin zerstückelt würde. Die Antwort war klar: „Was nützen mehr Etiketten, es ist, wie es ist.“

Es nützt nur scheinbar. Oft, wenn Menschen eine jahrelange schulmedizinische Odysse hinter sich haben, stellt sich eine Erleichterung ein, wenn eine Diagnose steht. Bloss, was ändert sie? Ist das Leben leichter geworden, ist irgendwas damit gelöst, gibts nun die Therapie, die Qualität bringt? Diagnose hilft, wenn damit der Weg vorgezeichnet ist, wie eine Behandlung Richtung Gesundheit oder Stabilisierung des Istzustandes führt. Gibts weder noch, ändert sie nicht wirklich was, dann ist es so, wie es ist.

Nicht zu vergessen all die unbekannten Diagnosen, Menschen leiden unter Symptomen, was ist, kann mit heutiger Diagnostik noch nicht herausgefunden werden. Klassische Reaktion der Schulmedizin in der Schweiz, psychiatrische Unterstellungen. Nicht hilfreich, überhaupt nicht.

Nie Konsens, Disens gesucht

Es zieht sich durch alle Lager, alle Themen. Watson hat einen Sonntagsartikel, die Juso-Chefin wollte vor privaten Schulinternaten der teuersten Sorte, auf öffentlichem Grund eine Befragung zur Erbsteuerinitiative machen.

Dann typisch für die heutige Zeit, obwohl solche Befragungen auf öffentlichem Grund in der Schweiz per Gesetze erlaubt wären, klappts beim einen Institut nicht, der Sicherheitsdienst, der Direktor begeben sich auf öffentlichen Grund, die Polizei, die zweimal kommt, kann geltende FGesetze nicht durchsetzen, Abbruch der Übung.

Wenn das Ziel ist, angehäufte Gelder zurück in den Wirtschaftskreislauf zu bringen, wie müsste man solch ein Projekt geschickt ausarbeiten? Niemand findets toll, wenn als erstes Social Blaming kommt, dann sofort die „Erbsünde“ des viel zu grossen Klimaabdrucks und so in die Ecke total gedrängt, nun gib die Hälfte deines Erbes her, was höher als 50 Millionen beträgt.

Das beelendet mich richtig, wie heute Menschen nicht mehr zu wissen scheinen, wie Menschen inklusive sie selbst funktionieren, dann wirds durchgezogen, zurück bleiben hüben wie drüben schlechteste Gefühle, das nächste solche Projekt ist längst aufgegleist.

Der Gedanke, nun auf die Schweiz beschränkt, nicht internationale SchülerInnen, dass man in einem Land wohnt, das man gemeinsam…..Gemeinsam? Nein, gegeneinander wird da gekämpft mit allen politischen Mitteln.

So gehts nicht, so wirds nie gehen, die Lage wird sich zuspitzen. Das ist die logische Folge, was anderes ist nicht zu erwarten.

Während bei Putin evtl. die Hoffnung besteht, werde er abgelöst, werde es anders, bei Trump gibts x Gleichgesinnte, da wirds nur besser, wenn die StimmbürgerInnen ihr Abstimmungsverhalten ändern. Der Populismus bleibt, ausser die Stimmenden entziehen ihm ihre Stimme. Danach siehts gerade weder in den USA noch Europa aus.

Ich will googeln, wie die offizielle Radikalismusbekämpfung der Schweiz ausschaut. Es würde mich nicht wundern, wenn nur der Islamismus mit IS Kämpfern auftaucht. Die Schweiz nimmt sich einzelner Sachfragen an, sie stellt nie ein Prinzip, z.B. Radikalisierung als grundsätzliches Problem in den Fordergrung, sondern, bleiben wir deim IS, religiöse Radikalisierung in der islamischen Weltreligion, dann wird aufgelistet, welche Kampfgruppen als Terroristen gelten, neu hinzugekommen sind Hamas und Hisbollah.

Gesucht wird die Nadel im Heuhaufen, dummes Geschwätz gibts zuhauf, aber ab wann wirds gefährlich? In der kurzen verlinkten Zusammenfassung, es gibt offenbar radikalisierende Chats. Warum werden solche Chats nicht geschlossen? Oft wird gesagt, dann sei die offizielle Schweiz informiert, wisse, wer sich wo tummelt, was diskutiert wird. Die andere Seite der Medaille, die Schweiz ist so ein laisser-faire Land, da können alle alles, es ist grenzen- und uferlos. Ob das ein gutes Signal gegen aussen ist?

In Syrien gibts nun ein an sich alt bekanntes Problem, solche Terroristengruppen, Definition Westen, sind an die Macht gekommen, diese in westlichem Denken Terroristen wollen eine friedliche, demokratische oder teildemokratische Regierungsbildung.

Syrien wird spannend, weil keine Vorschussloorberen, Vorbehalte, zudem arabischer Raum, da muss man Syriens Geschichte kennten vor der Assad Tyrannei, wie das syrische Volk reagiert oder diese und jene Untergruppen, gibts sowas wie ein Bundesstaat, gibts eine herrschende Klasse, wohl eher nicht, wer hilft den Wiederaufbau finanzieren…… Das ist und wird spannend mit garantierten Rückschlägen. Praktisch nie gehts nur vorwärts, der arabische Frühling, man hoffte auf friedliche Änderungen, zuerst kam 13 Jahre Bürgerkrieg.

Der Westen, die Schweiz schiessen ständig Eigengoale, so wird das nichts. Derweil zerbombt Israel seelenruhig alles in Syrien, was eine Selbstverteidigung dieses neu zu bildenden Staates bedeuten könnte.

Bloss Israel, das ist immer gut. Diese Einstellung ist nochmals Ideologie. Der kalte Krieg hat lange bewiesen, etwas Eigenbewaffnung, damit die andern nicht angreifen, das gibt ein Gleichgewicht.

Syrien ist ein Selbstbedienungsladen militärisch, währen Schulen geöffnet werden, Gefangene befreit wurden, überhaupt die Funktionen einer Zivilgesellschaft zurück ins Leben gerufen werden.

Nach Krieg kommt Aufbau, Organisation eines Alltags, Strubomben müssen unschädlich gemacht werden, da gibts so viel was ansteht, wohl kaum der erstbeste Angriffskrieg, wenn ein Land im Bürgerkrieg 13 Jahre lang versank. Auf Landkarten gibts Landesgrenzen, ein Land ist Syrien nicht mehr, es gibt Gebiete und dort hat das Sagen, dann werden die Kämpfer benannt.