Was ich an solch einem Bürotag erreiche? Na, praktisch nichts. Für ein Tel. nun, bis die erwünschte Person erreicht ist, das braucht mehrere Telefonate, da kommt immer was dazwischen.
Nennt sich wohl moderne Effizienz.
Mir werde zurückgerufen? Nun, es kommt praktisch nie ein Rückruf. Dass diese Allverfügbarkeit Zeit sparen solle, das glaube ich in meinem nächsten Leben. Längst gibt es Studien, was passiert, wenn die arbeitende Bevölkerung zur Arbeit rausgerissen wird durch Tels. sich wieder in die angefangene Arbeit vertieft, nächstes Tel. etc.
Überall oder fast überall wird eingespart, was früher Empfang hiess. Das kann sich lohnen, muss aber nicht, ab einer gewissen Grösse eines Geschäfts ists nicht mehr gut.
Ich kann nur zwei, drei Sachen parallell bedienen, um die Übersicht zu behalten. Das erschwert das Ganze zusätzlich. Ich kann nicht mit zehn gleichzeitig loslegen.
Für heute sind genau zwei Themen ein Stück vorwärts gekommen.
Morgen kann ich je nach meinem Zustand gucken, was ich dann anpacke.
Ich habs gewusst, die Büroaufräumarbeiten werden Zeit in Anspruch nehmen, bis ich das Niveau wieder habe, was ich früher hatte.
Es ist nicht so, dass ich wegschaue, aber ich kann unmöglich alles zeitgleich erledigen, ich bin nur Mensch.
Nachtrag: Der Tag war um Stunden länger, nichts mit früh ins Bett.
Der Viano kam gestern in die Autowerkstatt, wurde abgeholt: Der Fehlstrom muss irgendwann abgestellt haben, der Viano liess sich starten. Ist es nicht immer so, wenn die Ausrüstung vorhanden ist, braucht man sie nicht.
Ich habe mich beherrscht, meinen geliebten Viano keinen Tritt zu verpassen vor Wut und Frust.
Wenn er nun, mindestens zwei Wochen am Trockenen stand, vorher Dauerfehlstrom angab, könnte es eine Frage der Feuchtigkeit sein. Nichts Genaues weiss Frau.
Wir hatten gute Gespräche. Es ist interessant, wenn ich gespiegelt werde durch ehrliche Menschen: Mein Tonfall ist scheissmonoton, ein Zeichen von Alter und Verängstigung. Sobald ich jmd. etwas kenne, wird er wieder „normaler“.
Man stelle sich vor, ich wäre mit dem Scheisstonfall je persönlich bei der bKESB angetrabt, das hätte Haue gegeben, völlig respektlos, wäre dieses Phänomen nochmals verpsychiatrisiert vorden. Zuletzt wäre es Muskelversagen gewesen im Schluck- und Kehlkopfbereich. Grundsätzlich nie Fakten, stets unzutreffende Ideologien.
Das ist ein Punkt des Tricks in den welschen Sprachraum umgezogen zu sein. Ich habe einen heftigen Akzent, also bemühen sich die Gegenüber meine franz. Worte aufzuschnappen, Tonfall hin oder her, Hauptsache die Verständigung klappt. Es ist keine „Korrektheit“ des Sprachgebrauchs gefordert, es reicht, wenn ich ungefähr ausdrücken kann, was ich meine.
Reinste Frage der gegenseitigen Einstellung. Ich muss oft bitten, eine Spur langsamer zu sprechen, dann verstehe ich mit Wortschatz „Ici Fondeval“!