Bitteschön und Dankeschön

Ich verstehe nicht, warum Behinderte Sprachkommpetenzen im Kanton Bern erarbeiten sollen, wenn sie nur diese zwei Worte benutzen sollen, gefälligst.

Wie das rechtskonform sein soll, der Behinderen Meinung ist irrelevant, sie haben sich unterzuordnen und das mit dem Wort „Dankeschön“, ist unverständlich.

Ich lebe seit Jahrzehnten, erinnere mich an eine Kindheit in den 60er Jahren, egal wie ich mich bewegte, ich wurde zum Spielen mitgenommen, die älteren Jungs erzogen uns im Vorbeigang, Integration.

FGB Zeit an der Nägeligasse, wir büffelten für die Schule, kein Pausenplatz, kam mir zugute, fertig mit Handarbeitsunterricht, ich konnte nicht Feinmotorik. Vermutlich nur dank der Schonung habe ich heute zwei Nähmaschinen und nähe, so ich Zeit finde amerikanisch nichts mit europäischem Festland.

FGB Neufeld, weiterbüffeln, ewig Treppen laufen, ich falle auf sozial, ich denke anders. Ich bin immer noch ein Zwaschpel und bewege mich bis zum Umfallen. Ich soll Dressurreiten lernen, ein Schlag ins Wasser, bis ich wieder reiten werde, dass dauert mindestens Jahrzehnte lange nach der FGeburt meines zweiten Kindes.

Studium erster Teil Bern.

Studienunterbruch, ich hatte mich auf ein Jahr eingestellt, es ging bis zum Frühjahr 87, ich alleinerziehend, Verbot Kinder zu kriegen. Narkosefehler, ich habe ein Gnusch im Kopf, der Studienabschluss steht in den Sternen, versuchen kann ichs, zu verlieren habe ich nichts.

Ich schaffs inklusive Vikariat und einem Kind, praktisch nur allein erziehend.

Herausstechend mein Umzug ins erste Pfarramt. Ich habe drei Pfarrer als Umzugsmänner. Niemand denke sich irgendwas, was sich nicht gehört.

Huch, was war das Leben anstrengend.

Besser wurde es nach der zweiten Scheidung, nun allein erziehend mit zwei Kindern. Ruhe, Arbeit, Pfarrhausgärten, Verehrer, ich war immer noch jung.

Nicht zu vergessen, ich habe ein Problem, weit verbreitet auch für alle andern, lerne via Selbsthilfegruppe, was es zu lernen gibt.

Dann ab 2004 Irrungen und Wirrungen, so wirds nie was.

Herbst 2024, ich fliehe aus dem Kanton Bern, Gründe gibts im Übermass.

Nun, aufräumen, abwickeln, gesundheitliche Erholung, das könnte noch was werden, man wirds sehen.

So mühsam, eine Behinderung, einen immensen Leistungsausweis und ich musste aus dem Kanton Bern fliehen, ich wäre untergegangen, egal wie. Es gibt verschiedene, unappetitliche Varianten, nur eine davon ein Sekundentod.

Die zu erwischen, davon träumen alle, als Pfarrerin weiss ich, es sind Ausnahmefälle, normal ist, dass Schmerzen vor dem Eintritt des Todes kommen. In Altersheimen träumen alle vom Einschlafen und nie mehr Aufwachen. Wie das statistisch aussieht und was dann als Todesursache in die Akten eingeht, ich habs nie gegoogelt.

Ach diese Menschen mit menschlichen Träumen, niemand sieht in seine Zukunft.