Für diese gruselige Jahreszeit punkto Freeliner, nicht Halloween, habe ich Lederhosen, grün, eigentlich Jägerbekleidung. Genau Männerware.
Was da alles rumspritzt, ich könnte den Freeliner nach jeder Ausfahrt putzen.
Die Jägerhose wird getrocknet und wieder verwendet. Irgendwann wird sie erbarmungslos gewaschen. Logisch nicht zu oft.
Wenn es dann gefroren ist, wirds minim besser. Da wechsle ich auf Skikleidung, ständig gewaschen, nicht wasserdicht. Bloss eine solche Kleidung ist wasserabweisend, falls es im Winter regnet. Soll vorkommen, angeblich.
Autos haben Vorteile, definitiv.
Im tiefen Winter ists im Jura hübsch, rumzurollen. Selbst für höhere Ansprüche kann ich auf Landwirtschaftsverbindungen fahren, weg von der Hauptstrasse, es gibt alles, Migros und Coop. Ich bin dann draussen ohne Hund, was fürs Immunsystem bekömmlich ist. Ich bin Landschaftsnärrin und im Winter spritzen keine festgefrorenen Kuhfladen.
Das wurde ich diese warme Saison gelehrt, wo dieses landwirtschaftliche Düngemittel an meiner Kleidung und dem Freeliner überall zu finden ist, selbst wenn ich ihnen bestmöglich ausweiche. Egal, als Kind schon machte ich Bekanntschaft mit Kühen und deren Weiden. Es ist Bekanntes und was, was sich nicht verändert hat über die 60 Jahre, die vergingen. Kuhfladen meiden, damals in Gummistiefeln, die mussten auch gewaschen und geputzt werden.
Bloss diese Mineralwasser Schlepperei, die lasse ich mit dem Viano erledigen. Die ging mir letzten Winter auf den Wecker: 1 1/2 l Flasche, reicht in extremis für einen Tag.
Nicht vergessen diese Joghurts, die gibts nicht als Trockennahrung, zwei Joghourts zum Frühstück macht täglich 360 g Gewicht, ohne Verpackung, versteht sich. Alles Arbeit, alles Gewicht und Flügel haben keine Lebensmittel. Mache ich alles selbst.