Offenbar wird Feuerwerk gezielt, gewollt missbraucht. Mir ist unverständlich, dass Menschen andere Menschen gezielt und gewollt in Gefahr bringen. Bei Computerspielen stehen die Figuren nach dem Kampf wieder auf, hat man alle „Leben“ verspielt, beginnts von vorne.
Im echten Leben ists nicht so. Es sind immer Menschen, zuerst Menschen, dann nochmals Menschen, schon wieder Menschen und ja, sie haben einen Beruf.
Ich musste ewig „korrekte “ Bewegungen lernen, das war mühsam. Auch mit nicht behindertem Körper, das Erlernen von Bewegungen, Geschicklichkeit, Gleichgewicht, Muskelkraft versus Babyspeck, es ist Arbeit.
Einige machen Breitensport, evtl. mit der Vorliebe für eine Sportart, dann wird da der Körper trainiert, die Bewegungsmuster verfeinert, die Geschwindigkeit erhöht, alles Arbeit, die Spass macht.
Was geht in Gehirnen vor, die genau wissen müssen, was sie tun und der Böller macht nicht regelkonform „bumm“ unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, sondern wird umgenutzt als Waffe?
Das „aus“ wird schneller kommen, weils längst unhaltbar ist. Man muss Gefahren wegnehmen. Bloss löst der Staat, die Politik an einem Ende ein Problem mit Missbrauch eben z. B. Feuerwerk, längst schon ist an einem andern Ende, was umfunktioniert worden von Menschen, die gewollt andere Menschen gefährden wollen. Nicht immer klappts damit, sich im letzten Moment in Sicherheit bringen zu können.
Was geht in der Gedankenwelt solcher Menschen vor? Ich verstehe es nicht, es ist mir völlig fremd. Wurden irgendwelche legalen Pillen eingeworfen oder legales Zeugs konsumiert und diese Menschen können nicht mehr beurteilen, was sie tun?
Es sind alle Menschen verantwortlich für das, was sie tun. Es ist zumutbar bis zu einem gewissen Grad die Folgen abschätzen zu können: Wir Kinder mussten mit auf Bergwanderungen. Begeisterung sah jeweils anders aus. Diese Bergwege hatten oft Steine. Irgendwann muss eines der Kinder einem Steinchen einen Tritt versetzt haben, dass es runterfolg. Die Predigt kam umgehend, wie gefährlich es für unter uns Wandernde sein könnte, wenn wir Steinchen kickten unkontrolliert.
Im Winter sahen wir in den Alpen, dass ein einziger Schneeball eine Lawine auslösen kann. Wir fuhren nie ausserhalb der markierten Pisten. Die Ermahnung: „Denke an die Bergretter, in welche Gefahr sie sich wegen der Dummheit der TouristInnen begeben müssen.“ Oft wurde noch nachgeschoben: „Das sind junge Familienväter, die Ernährer einer ganzen Familie.“ Die Grenzen unseres Wissens, welche Gefahren wir nicht einschätzen können, wie Schneebrett auslösen oder gar eine Lawine, weil wir Stadtkinder waren, die wurde uns bekannt gemacht, diskussionslos.
Na, also wir wollten nicht ohne Vater aufwachsen, Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Sowas durfte man damals noch in der Kindererziehung, DAS EINFÜHLUNGSVERMÖGEN SCHULEN.
Es wurde verlangt zu bedenken, dass eine Tat, völlig unbeabsichtigt, andern Menschen Schaden zufügen könnte. War ein Bestandteil der Kindererziehung: Wie schauts für die andern aus? Es geht nicht immer nur darum, was wir wollten.
Vor dem Tun kommen die Gedanken, mit was beschäftigt ein Mensch sein Gehirn wieder und wieder? Klar hinterlässt das Spuren in der Neurologie. Wie steht im NT so trefflich: „Nicht alles, was erlaubt ist, ist bekömmlich.“
Ich verstehs nicht, ich verstands noch nie, es ist zu vermuten bis an mein Lebensende.