Wie mit Brandkatastrophe umgehen?

Heute ein Artikel mehr in 20 Min. Die Kommentare zeigen das Dilema. Kaum eine Person bringt die Ebenen Trauer und rechtliche Konsequenzen, wie nun Rechtsfragen abzuwickeln sind, auf eine gleichwertige Ebene.

Das ist menschlich, das ist normal. Hüben wie drüben haben Recht, schreiben hilft zur Verarbeitung, besser ein kleiner Trost als gar keiner.

Menschen haben ihre Grenzen. Die kriegt kein Mensch weg, nicht viele Menschen zusammen, können Menschen anders machen, als sie sind..

Was ich gut finde, wenn nun andere Bars und Musiklokale ihre Panels anschauen und wenn schnell entflammbar ersetzen, auf den Verdacht hin, freiwillig geschieht sowas. Das helle Entsetzen sitzt in den Knochen. Selbstverantwortung: Wer möchte je in den Schuhen des Betreiberehepaars nun stecken müssen?

Unser Rechtssystem sieht vor, dass keine Schnellschüsse abgegeben werden, das ist ein Teil des Gerechtigkeitsbegriffs. Das dauert. Um klar zu kommen, es braucht Hilfskonstrukte, es wird ein Gericht oder mehrere Recht sprechen. Alle andern behelfen sich, so gut es halt geht. Man kann nicht erwarten, dass Kommentare ein anderes Niveau haben, als sie haben können.

Wer an der Aufarbeitung beruflich arbeitet, hat Schweigepflicht, was verständlich ist, können alle nachvollziehen, aber da entsteht der Mangel an korrekter Information.

Befremdlich war in den Anfangsstunden des Brandes, die englischen Medien CNN und BBC waren besser informiert als SchweizermedienUnd eins weiss ich als Person, die zwei massive Gesundheitseinbrüche im Erwachsenenalter abwehren und zeitgleich hinnehmen musste. Es ist eines, mit sich selbst klarzukommen zu lernen, in einer veränderten gesundheitlichen Situation, beim ersten mal mit 28 Jahren waren Teile reversibel, andere nicht. Beim zweiten mal wars irreversibel.

Dann kommt in der Deutschschweiz in der Stadt Bern, im Kanton Bern die Reaktion der Angehörigen und Menschen im allgemeinen. DAS IST IM KANTON BERN MIT ABSTAND DAS SCHLIMMSTE VON ALLEM, diese GEGENMENSCHEN, WIE ICH SIE NENNE.

Rolle ich weg von meiner Wohnung ich kann bis zu fünf solche Fälle pro Tag aufzählen. Ein Beispiel: Ich kaufe oft samstags auf dem Markt ein, das geht immer gleich. Ein Stand hat besonders leckeren Käse, am vergangenen Samsta stand praktisch niemand an. Ich freudig, ich kaufe was, es ist gerade günstig.

Bestellung, mehrere Portionen, die Theke sehr hoch zum Bezahlen. Also bitte ich eine Frau, mein schon offenes Portemonnaie raufzureichen. Sie frech: „Ich mach das schon.“ Sie begann zu wühlen, es flogen zwei Münzen auf den Boden und zum Schluss, wollte sie eine Zehnernote nicht längsfalten mit der Bemerkung, ICH KÖNNE DAS SELBST. Da gabs eine Röhre voll zurück.

Völlig übergriffig, nicht zu tun, was ich aufgetragen und gesagt habe und dann noch inkompetente und saudumme Kommentar. Genau, sowas verschreibt keinE ÄrztIn. Der Marktstand, alle Marktstände wissen in- und auswendig, welche Behinderte ad personam, WELCHE HILFESTELLUNGEN HÖFLICHSTENS ERBITTEN. Reinste Routine, da muss niemand reinpfuschen.

Es blieb an dem Tag bei diesem einen Zwischenfall. Ich war längst übellaunig geworden, ob der Impertinenz.

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