Ich finds ungerecht, 20 Min. einmal mehr.
Wer Opfer einer Katastrophe wird, ab aufs Podest, das ist ausgestossen zu sein, Ziel Heroismus, Heldentum.
Vermutlich ist der Text falsch 92 % der Körperhaut sind wohl gemeint, die verbrannt gewesen sein sollen. Wenn vom Körper nur noch 8 % übrig ist, da sind alle tot.
Aber klar doch, sofort eine Heldenstory publizieren, etwas mehr Empathie wäre viel passender. Ich finde Selbsthilfegruppen gut, aber nicht mit heroischen Vorbildern, sondern Alltagsmenschen, bunt zusammengewürfelt, die in verschiedenen Stadien sind.
Als ich zu Al-Anon kam, ging ich im Kanton Aargau in die Gruppen. Deren Geheimnis gleiche Augenhöhe und eine Palette von Menschen unterschiedlich lange, diese Selbsthilfegruppe zu besuchen. Von über 20 Jahren Gruppenerfahrung bis runter zum ersten Mal. Es wurde das Programm besprochen, der Lernstoff vermittelt, nicht kritisiert, nicht getratscht.
Andere Gruppen zur selben Zeit, mir brachten sie nichts. Als ich völlig aufgelöst in Bern in eine ging, ich wurde kritisiert.
30 Jahre nach diesem Akkutereignis, ich bin froh, habe ich mich aus dem Schlamassel rausgezogen. Gut kams nicht, das Resultat war greifbar im Jahr 21. Mein Schicksal eines anderen, uneinsichtigen Menschen Gesundheitsproblem? Das hatte ich schon, Mama war magersüchtig. Irgendwann hörts auf, eigene Probleme auf andere überzuwältzen.
Dass Organisationen den Brandopfern und Angehörigen sagen, aufzeigen, wer, welche Hilfestellungen bieten kann, finde ich sehr gut.
Diese „Heldenstories“ sind Ableismus, wenn man genau hinsieht. Die brauchts nicht.