Blitzschnell gings, ich lag auf der nassen Wiese, eher Erdboden eingesaut von Kopf bis Fuss mit Erde.
Toll ich hatte einen Termin, war zu spät, nun das. Zurück in die Wohnung alles in die Badewanne und viel warmes Wasser.
Ich hatte einem Kind nachgeduckt, dachte diese Kurve zu kennen, platsch da lag ich.
Insbesondere mit Skihosen, sie rutschen auf dem Sitz des E-Rolli. Ich fühls, fühle mich schlecht und fahre langsam in extremis. Nun weiss ich, mein Gefühl trügt mich auch in der Hinsicht nicht, es ist so, wie ichs fühle, die Reibung ist zu gering, es fehlen Armlehnen, die ich schon beim Kauf sagte, sie seien nützlich, sowas brauche ich. Mein Wunsch blieb unerhört.
Es ist ärgerlich, eine Menschheit fliegt zum Mond, produziert Microchips, kann technisch unendlich viel und kommts zu Rollis, es gibt Ausreden endlos und klappt nicht.
War ich Kind, fuhr Ski, fiel hin, sobald es nicht mehr die Keilskihosen waren, die Rutscherei begann, war schon damals gefährlich, beliebig oft thematisiert, getan, geändert wurde nie was.
Heute muss ichs selbst tun, keine Eltern sind verantwortlich. Im Campingbedarf gibts Antirutschmatten sehr preisgünstig, wasserabstossend. Mal gucken, ob das eine valable Idee ist.
Man gibt sich keine Rechenschaft, normale E-ERollis haben bis zu 150 kg Gegengewicht. Machen FahrerInnen einen Fahrfehler, sie kippen nicht sofort um. Mein E-Rolli kommt aus dem dualuse Bereich, Gegengewicht gibts nicht.
Es ist eine Frage, was ich mir erleichtern will und von welcher Muskulatur ich fordere, sie bleibe aktiv, damit ich nicht unnötig Bewegungen grundlos verliere, sie nicht trainiere. Ich habe bewusst entschieden Sitzposition ausserhalb der Wohnung, Beinpflege in der Wohnung gehend und seis, ich renne von einem Stuhl zum nächsten.
Wer nicht geht, keinen Schritt zurücklegen kann, wem die Beine mobilisiert werden müssen, es ist aufwändig. Nein, Behinderte habens nie bequem und liegen rum, Freizeit pur.
Was nicht funktioniert zu 100%, das bedarf besonderer Sorgfaltpflicht, das beginnt bei der Durchblutung, hat Auswirkungen auf die Verdauung, vermutlich alle inneren Organe.
Behindert sein, heisst hellwach sein, welche Bewegungsdefizite, welche Folgen zeitigen. Ich gucke mehrfach täglich , wie das Wasser in meinen Füssen ist, gebe mir Rechenschaft, ob ich zu lange sitze, eine Liegepause einlegen muss oder was mache, was mich interessiert.
Auffällig, kommt ein Wochenende, habe ich keine Termine, ich schlafe tagsüber bis zu acht Stunden, als hätte ich eine harte Arbeitswoche hinter mir. Ist eine Bestandesaufnahme, wie ermüdend mein massiv reduzierter Wochenalltag ist.
Da braucht niemand zu diskutieren, ob ich mit der Energie abends ausgehen könne? Nein, liegt nicht drin, die Gesamtüberforderung ist ohne diese Extras bereits gegeben.
Nun, ich weiss, wies läuft, ich muss keine HausärztInnen mehr beknien, mir zu glauben, sie kennens nicht, wissen alles besser. Mit Longcovid wachte evtl. die eine oder der andere auf. Bloss Hirnverletzungen gabs schon immer, lange vor der Pandemie namens Covid
Was passiere mit solchen Covid Geschädigten? Sie bekamen dieselben Antworten wie wir lenbenslänglich: „Wir seien zu faul, wir seien Maden im Speck, heimliche ProfiteurInnen.“
Dann in Altersheimen, dass Dauergejammer , wenn sog. Normale nicht mehr so fit sind wie 20-40 Jährige, angeblich eine unzumutbare Zumutung. Nein, überhaupt nicht, und Gejammer ändert nichts daran. Es ist, wie es ist.