Lasst hören aus guten alten Zeiten. Bloss heute hört man SRF, weder Radio, noch TV mehr.
Ich ertrugs nimmer. Ich regte mich auf. In einem Kraftakt frischte ich CNN und BBC guckend und schauend mit uralten Ohren, die gemeinerweise nicht an Lautstärke leiden, sondern Buchstabenungenauigkeit. Am Anfang dachte ich, ich kriegs nicht mehr hin, heutige Menschen sprechen zu schnell. Es dauerte, um wieder reinzukommen, Verschlucktes von den Ohren wie ein Rätsel blitzschnell zusammenreimen zu können.
Was soll ich mit der SRG Firma, ich lese sie als schlechtes Beispiel, TV tue ich mir nimmer an, Radio nicht einmal im Monat.
Könnte was mit den Produkten der SRG zu tun haben, diesem dauernden Wechsel, UKW wurde abgeschaltet, irre teuer für KonsumentInnen und nun der Rückzieher?
Na, dann gucke SRG wies rauskomme.
Im Fall Journal21 ist nicht frei von Ableismus, patriarcheles, frauenfeindliches Denken gibts, Behinderte? Ableismus, wie immer in der Schweiz, noch nie dachte irgendwer darüber nach, dass diese Haltung 22.7% der Gesamtbevölkerung extrem verletzt, mehrfach täglich, wenn wir unsere sicheren vier Wände verlassen oder als Masse in Heimen weggewohnt sind, Pflege inklusive. Klar ist Pflege auf allen Stufen der Hierarchie genauso ableistisch, wies angeblich normal sei in der Schweiz. Pustekuchen. Es ist und bleibt hinterwäldlerisch und die SVP ist korrekter als SRG und linksgrün.
Pech gehabt Journal21: Theologische Antwort: „Allein mir fehlt der Glaube!“
Pathos pur, so der Sonntagsblick mit Frank A. Meyer als Autoren. All den Medien entgeht der Ableismus, den sie vorleben, in ihren Medien ziemlich gleich durchziehen, Service publik verachtet 22.7% ihrer Kundschaft, Tendenz steigend, überzieht sie mit Ableismus, findets völlig normal, entdeckt nicht ansatzweise wie menschenverachtend diese Einstellung ist und überhaupt nicht gesetzeskonform.
Viele Behinderten waren früher SPS oder sympathisierten mit der linken Politik. Seit Berset ist die SPS wortwörtlich ein rotes Tuch geworden, man weiss nicht mehr, was man soll, man stimmt situativ im vollen Bewusstsein zwischen Pest und Cholera zu wählen, das Bestmögliche ab, auch SVP Ideologien, die natürlich nur einen Hauch besser sind, nicht eine überzeugende Alternative.
Es wäre spannend zu lernen, ob ein Frank A. Meyer, der durchaus denken kann, sich selbst mit dem Publizierten identifiziert oder reflektiert hat, was sein Pathos überhaupt bringt, mögliche LeserInnenreaktionen und auf eine, wie auch immer Mehrheit, vertraut.
Behinderte ärgern sich grün und blau und sogar AHV Menschen sind nicht glücklich. Ihnen geht das „moderne Getue“ auf den Wecker. Ich habs an Jassendungen ausgeführt. Wen Jassen interessiert, die wollen nicht das Zugemüse der Sendung aushalten müssen….bleibt noch Skirennen zum gucken, Odermatt gewinnt, das ist der Trost.
Wenn ein Nik Hartmann Behinderte verärgert, wars absehbar, wenn er aber ein Omi und Uromi nicht mehr an den Bildschirm locken kann, was von einer heilen Welt zu träumen pflegt, dann machts stutzig. „Nein, Happy Day guckten sie schon lange nicht mehr.“ Das hatte ich in der Klarheit nicht als Antwort erwartet. Ich kann mich gelegentlich kundig machen, inwiefern das Konzept „Happy Day“ nichts tauge.
Früher wanderte Nik Hartmann am Bildschirm durch die Schweiz. Evtl. verärgerte er damals Zuschauerkreise. Dieses Oberlehrerhafte ging und geht mir punkto Schweizermentalität immer schon auf den Zeiger, moralinsauer, totale Spassbremsen. Evtl. ists das, diese Schweizermentalität.