Der Blick gibt sich entsetzt, das sei ein Einzelfall………. im Wallis. Bundesrat Guy Parmelin solle Ordnung machen, gut zureden, wegen dem, was das Ausland denken könnte. (Ich finde, unser Bundespräsident sollte alle Arbeitenden in der Schweiz wecken und dann Kaffee ans Bett bringen. Ob irgendwer danach, nach dieser selbstverständlichen, väterlichen Fürsorge, aufstehen und arbeiten gehen will, das entscheiden alle für sich alleine. An dem Punkt steht die Schweiz schon lange.)
Glaubwürdigkeit, Glaubwürdigkeit sei auf dem Spiel.
Die Schweiz ist die Schweiz und die behauptete Glaubwürdigkeit besass die Schweiz noch nie.
Herr Chefredaktor Blick, gut dass die Italiener, Italien der Schweiz, hoffentlich auch, in dem Fall die Daumenschraube anlegt, auf dass es tüchtig schmerzen wird die richtigen Leute und nicht bloss Brandopfer, deren Angehörigen und FreundInnen, KlassenkameradInnen Tschuttikollegen, es war eine Grosskatastrophe für die Schweiz. Insofern ist sie etwas schwieriger zu vertuschen.
Die Schweiz, Bundesrat und Parlament oben, die kleinenen Gemeinden unten an der Hierarchie und auch die Kantone zwängeln mit in der Mitte, brauchen das, dringendstens, alle paar Jahre wieder, die Liste ist lang.: WK I, WK II., danach wurds nicht besser. Vorher die Schweiz mit Reisläufern, die Kantone mit unterschiedlichster Europapolitik und irgendwann standen sich Schweizer auf Schlachtfeldern gegenüber um sich im Namen fremder Herren zu töten. Beeindruckend, diese Weitsicht, total professionell diese Schlachtfeldneutralität und dann tötet die eigenen Mitschweizer, gefälligst.
Einleuchtend ist ein Niklaus von der Flüh. Er stiftete Frieden. DAS ist die Ausnahme in der Schweiz.
Was macht die Schweiz, sie wurstelt weiter. Ja, so ist sie halt die Schweiz, so war sie schon immer und besser machen, will sie nicht können.
Willkommen in der realen Schweiz Herr Chefredaktor Blick. Hinschauen nervt gewaltig, Herr Chefredaktor Blick.
Es ist, wie es ist und die Katastrophe wirds nicht ändern. Es geht weiter, wie es bisher gegangen ist: Freuen Sie Sich mit den Frauen, abstimmen dürfen sie jetzt, ernstgenommen werden sie immer noch nicht. Echt tolles Gefühl, dieser Kampf gegen Windmühlen.
Dann kämpfen Sie tapfer Herr Chefredaktor und kämpfen gegen die Windmühlen von Crans-Monana. Das Resultat ist jetzt schon bekannt: Ihr Kampf ermüdet sie und die Windmühlen drehen flott und munter weiter. Im besten Fall gibt es ein oder mehrere rangniedrige Bauernopfer.