Enstsolidarisierung

Heutige Babies werden geboren, wie früher auch.

Was reinen grün und blau ärgert und d ist meine Geberation schuld, ist diese Entsolidarisierung. Man fühlt sich in der Stadt nicht dieser Stadt zugehörige, es läuft alles, es gibt Berufe.

Dannwohnt man irgendwo, kennt die NachbarInnen nicht, deren Leben egal.

Bleiben die eigenen vier Wände, Kontakte am Arbeitsplatz, das kann Solidarität generieren, wenn sich Berufsmenschen mit ihrer Arbeit identifizieren, zumindest teilweise oder ganz, mit Leib und Seele.

Hobbies, Freizeit, je nach was es ist dort gibts Identifikationsmöglichkeiten.

Da ist die yFreiheit. Alle wollen frei sein, Freizeit, man identifiziert sich nicht mehr mit irgendwelchen Vereinen, viel zu verpflichtend, höchstens für einen Event, dann ist wieder fertig.

Dann kommen die Ansprüche: Ab Berufsbeginn, AHV/IV und PK werden vom Lohn abgezogen. Dieses PK System ist gespart für das Alter. das gabs nicht immer, das ist relativ neu. Man hat Geld in einer Pensionskasse, wenn die Lohnsumme hoch genung ist, muss selbst weniger verantwortlich sein, da wird einen geholfen.

Zeitgleich mekert diese Generation sich könne sich kein Wohneigentum leisten, früher eine Art, als es noch keine PK gab, selbstverantwortlich Risiko inklusive Geld zu verwandeln in ein Dach über dem Kopf, Bargeld, Erspartes unterliegt der Konjunktur, vermehrt sich weniger, als in den letzten Jahrzehten oder einem Wahrhundert, der Wert von Häusern und Wohnungen, wenns hübsche Bauten sind und nicht Betonhäuser, bis sie abgerissen werden, geht erstaunlich schnell.

Was man früher musste, bei Bauernhöfen gabs Stöckli, heute wirds vom Staat her erledigt, aber man will beides: Altersguthaben, Bargeld und was die früheren YGenerationen hatten, Wohneigentum für Kinder und klar das eigene Alter. Geht das Leben nicht irgendwie schief, man arbeitet bis 65, danach, so ist die Vorstellung, ists fürs Geniessen, das Rentenalter.

Die Entsolidarisierung ist das Problem unserer Zeit. Alle wollen mehr für sich, die andern können gucken, wo sie bleiben.

Lebt ein Trump eindrücklich vor, wies im grossen Stil geht, andere backen kleinere Brötchen.

Das geht bis zum Mietnomadentum, stehlen, Körperverletzungen, die gewollt zugefügt werden, bis hin zu Todschlag und Mord.

Dann wird die Stimmung immer ängstlicher: Waren früher Türen offen, lange schon sind sie verschlossen, man rüstet auf, wehrt sich soerhöht seine eigene Sicherheit. So handelnd, man bewegt sich auf der Achse sicher unsicher, gefährlich.

Man kann sich auf andere Menschen nicht mehr verlassen und dedr Gegenpol ist die Idealisierung der Familie, diese Überhöhung, die eigene Familie sei ein sicherer Hafen.

Frauen, in meinem Alter und älter, frau lässt sich nimmer im Dunkeln auf der Strasse blicken, es ist zu gefährlich geworden, Ich schreibe hier von Städten wie Bern oder Biel in der Schweiz.

Dann wird eingebürgert und diese NeuschweizerInnen haben das ursprüngliche Konzept, die Schweiz als Willensnation von vier verschiedenen Sprachen nie erlebt, aber es sind Eingebürgerte, die was sie erleben und selbst vorleben als normal empfinden.

Mit dem Gedankengang habe ich wohl den Schlüssel gefunden, was sich verändert hat. Garantiert nicht die Menschen. Die Evolution dauert viel länger, Veränderungen, das sind Zeiträume, dass sich was durch Evolution verändert. Wir, bzw. ich kann sie mir nicht vorstellen, so langsam geht das.

Schon früher habe ich beschrieben, das Prinzip, ein Mensch, nicht Amtsperson ist AnklägerIn, RichterIn und Vollzug zeitgleich. Da sind Hemmungen weg, die Leben anderer Menschen zu achten, zu schonen, sich zu entfernen, nicht dreinzuschlagen, noch zu töten.