Minnesota viele friedliche DemonstrantInnen

Was man nun in allen Nachrichten sieht, zuvorderst englischer Sprache, CNN und BBC, immer mehr Mensche demonstrieren friedlich.

Entspricht dem, was ich vor über 40 Jahren in den USA ierlebte. Obwohl die Besuiedlung der USA durch Fremde, was wir wie praktisch überallnur begrenzt in Frage stellen, wenn Land den ursprünglichen diort wohnenden Bevölkerung weggenommen wurde.

Dieses „Wir sind Neuankömmlinge, wir müssen uns unterstützen, sonst töten widrigste Umstände uns alle“, Nachbarschaftshilfe ist in der DNA, dieser eingewanderten Menschen.

In Europa, ich lebte bloss in der Schweiz. Da spürte ich nicht, diese, schreibe ich mal „Not“ NachbarInnen zu helfen. Jedes Eckchen, jeder cm2 war schon immer bewohnt, man hat eine Infrastruktur, schaue sie. Überall Werbematerial für was Menschen brauchen, man melde sich dort, rufe an, gehe hin etc.

Man trete in Kontakt mit passenden ExpertInnen.

Was es früher gab, gemeinsame Einsätze, nicht geteerte Strassen, im eigenen Dorf im Schuss zu halten, dafür gibts heute GemeindearbeiterInnen, Zivilschutz bei Naturkatastrophen.

Ich gehe davon aus, diese unterschiedliche Kultur, kommt in Minnesota zum Tragen: Die Nachbarschaft interessierts, wenn jmd, schreibe ich mal derselben Strasse, plötzlich diesen ICE Bundesbeamten, vermúmt, schwer bewaffnet ausgeliefert ist, weg sind, verwaist das Haus.

Menschen setzen sich immer mehr für Mitmenschen ein, die Demos werden nicht weniger, sondern mehr.

Im Hintergrund wird via Kirchen geholfen. Die Stellung von Kirchen, Kirchgemeinden ist anders. CNN lobt die Arbeit der Kirchen als sehr hoch.

Grundsätzlich hoffe ich, dass sich das Miteinander mit korrekten Werten, nicht die Lügen durchsetzen werden. Je schneller, desto besser.

Keine Frage Menschen kennen Mitmenschlichkeit, möge sie gewinnen, sich durchsetzen gegen die Versuchung überal zu finden, die Unterschiede herauszuarbeiten, dem Spaltpilz Vorschub zu gewähren.

Punkto zweite Erschiessung, der Nurse (Pflegefachmann Leben rettend von Veteranen auf einer Notfallstation) Alex Pretti, zuerst wollte ich die Videos* nicht anschauen, tat es trotzdem. Vor seinem Tod wird er geschubst von einem ICE Mann, weicht um Schritte zurück, dann wird er von einer Überzahl auf den Boden geworfen, dann hört man Schüsse, viele, viel mehr als drei.

Wärs ein Beziehungsdelikt, es würde der Begriff „overkill“ zur Anwendung kommen. Dieser Mensch am Boden war längst tot, es wurde weiter geschossen? Diese Einstellung der ICE Beamten ist unerträglich.


….* Auf Englisch werden diese Videos „disturbing“ genannt, übersetzt in etwa mit dem Wort verstörend: Es ist kein Film, es ist kein Schauspiel, nein es ist der Tod eines Menschen.

Diese Videos aus verschiedensten Winkeln, sie werden wiederholt mehrfach bei jeder Nachrichtensendung über das Thema, bei Kommentaren dazu, bei Gesprächen mit der Sicht des Weissen Hauses und der gegenteiligen Meinung. Ein Ausweichen ist möglich, nur hören, nicht TV schauen.

Die Uminterpretationen durch das Weisse Haus haben hoffentlich einen schweren Stand. Sie widersprechen dem Bildmaterial diametral.

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