Weltliches Gericht urteilt, egal welche abrahamitische Religion, es hat keine Ahnung

Über Ameti hat nun ein weltliches Gericht ein Urteil gesprochen. Bekanntlich wenden sich, ursprünglich in Kirchen getaufte, ChristInnen ab, haben keine Bildung, was Christentum beinhaltet, behaupten, ohne sich je informiert, noch Theologie gelesen zu haben, sich christlich nennen zu dürfen.

Die Ungebildetheit grassiert überall.

Die kath. Kirche bezog Stellung, Ameti entschuldigte sich sofort. In dem Falle seis ein Ausrutscher gewesen, die Gesinnung sei korrigiert worden, das falle unter Gnade.

Laut Zusammenfassung SFR online, sei die Begründung gewesen, sie habe den Volkszorn erregt, damit religiöse Gefühle verletzt und 8-ung einen Shitstorm ausgelöst.

Wenn jemand was weiss von einem Thema, sich in Kommentaren äussert, das wäre an sich Zugang zur Erweiterung des eigenen Wissenstandes. Nein, wird nicht immer gemacht, 20 Min. hat, wenn die Kommentafunktion offen ist, manchmal 100e von Kommentaren.

Wovon oft pro und contra je ca. 45% ausmachen, Das sind manchmal wörtwörtlich dieselben Sätze mit anderen Nicknamen Maximal 10% sind andere, eigenständige Gedanken

Die Zeit für sowas fehlt. Wenn man Häkchen anklicken könnte, weil man dieselbe Meinung hat, hätte man die Quantität derselben Meinung.

Unsägliche Verblödung des Austausches. Man stelle sich das mündlich vor. Da schnarcht ein ganzes Fussballstadion voller Menschen.

All diese Phänomene machen vor Gerichtstüren nicht halt, reinste Politik, keine korrekte Rechtssprechung.

Früher oder später, es wird korrigiert werden müsse.

Die USA sind, so leid es mir tut, bereits einen oder mehrere Schritte weiter. Wobei auch in dem Land, den gesunden Menschenverstand muss man mit der Lupe suchen gehen.

Solche Prozesse dauern Jahre, Jahrzehnte. Ob ich eine Rückbesinnung miterleben werde, bevor ich tot bin, ist fraglich. Ansätze dazu sind unter uns. Man müsste auf mässigende Stimmen hören, eben gerade nicht Shitstorms.

Im Islam, es gibt keine bildlichen Darstellungen. Also, was ist heiliger, was Dekoration? Dann ein fremdes Alphabeth, da ist das Feld weit aufgerissen, um umgekehrt ins Fettnäpfchen zu hüpfen.

Was mich immer ärgert, diese Selbstherrlichkeit Uninformierter, noch schlimmer wären Evangelikale oder noch enger Gläubige richten frei nach: „Wenn Blinde Blinde führen wollen.“ Das ist sehr beliegt heute: Selbst Vorbild zu sein, ist Fehlanzeige, aber von andern verlangen, was man selbst nicht kann, das immer.

Macht keinen Sinn. Wenn Roboter Menschen ersetzenwerden, urteilt über sie, wird diese Maschinen nicht stören, weils keine Menschen sind mit seelischen Empfindungen und dazu gehörenden Gedanken.

Menschen sind noch nie perfekt gewesen. Wer anderes durchzieht, die Folge haben wir längst, man wendet sich ab, eine Identifikation mit dem Land Schweiz bleibt aus.

Dann beginnt wieder das grosse Wehklagen des Inhalts…..die anderen sollen gefälligst….. ist definitiv eine Spirale nach unten.

Nun, Tage später, kommt die Traumadeuterin, Psychologin und erzählt als Expertin über die Traumaforschung. Nach dem Motto, traumatisiert sind die andern. Stimmt bloss graduell. Alle Menschen erleben Trauma, nicht bloss in Kriegsgebieten naher oder ferner Ländern. Ein Erkennungszeichen von Unverarbeitetem, oft Trauma, sie poppen auf wie Popcorn in den unmöglichsten und unpassendsten Momenten, es kann ein halbes Jahrhundert oder noch später sein, auch früher.

Seelisch sind wir WiederkäuerInnen wie Kühe. das Unverdaute kommt zurück an den Anfang, kann nochmals, hoffentlich vollständiger verarbeitet werden.

Was andauernd hochkommt, ist oft traumatisierend gewesen. Da gilt es sich zu informieren, wie das Ablegen, Loslassen ginge, bzw. geht, ums ablegen zu können, nicht nochmals von fast vorne beginnen zu müssen.

Die Abgrenzung Trauma treffe andere, ist illusorisch: Bei Ereignissen, man weiss, wenn man sie erlebt, das gibt Trauma Nacharbeit. Ich kaute wieder, Jahrzehnte nach dem letzten Pfarramt, Inhalte, die ich nicht erwartet hatte, die nochmals kamen, um durchdacht, neu interpretiert, damit Stück meiner Lebensgeschichte werden wollten, verdaut und abgelegt. Das ist ein Prozess. Was wiederkommt, man kümmere sich besser drum.

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