Windböen heute

Die Schweiz ist pflichtbewusst: Siehe hier.

Ich habe einen Termin, kann „Windböen 79 km/h“ nicht einorden. Also googeln und typisch Schweiz, habe ich Übung imThemen googeln, ich werde fündig mit wenigen Klicks, nun weiss ich, was ich mir vorstellen kann unter solchen Windböen.

Ich wurde schon schallend ausgelacht, habe einmal, diese Wetterwarnungen kamen neu raus aufs Handy, Balkonkistchen auf einem Bettonbalkon innen auf einer Innenbrüstung stehend, aud den Balkonboden gestellt, weil ich eben mit der Wetterinfo nich wirklich was anfangen konnte war ich zu vorsichtig.

Gekonnte Vorsicht gegenüber übertriebener Vorsicht, ist besser und macht weniger Arbeit.

ICE Beamte erschoss in Minneapolis eine Frau

Klar ist, eine Frau wurde im Spital für tot erklärt.

Wer schoss, ist unbestritten, es gibt Videos, die die Schussabgabe zeigen aus verschiedenen Perspektiven.

Es gibt politische Interpretationen, teilweise entlarvt bereits als Lügen.

Ende des Konsens. Einige sagen zwei Schüsse wurden geschossen, andere drei.

Wenn das Verstehen, was geschah, so aufwändig ist, stets der Disens zuvorderst, es ist unendlich aufwändig, wenn wir als KonsumentInnen verstehen möchten.

Bildmaterial, selbst bewegte Bilder sind per se Beweise, müssen im Kontext verstanden werden: Wie baute sich die Spannung auf, dass Schüsse abgegeben wurden?

Eine Antwort, sie habe sich Befehlen widersetzt. Wer will das vor einer Untersuchung wissen? Wann kippt z.B. „nicht verstehen, zu langsam reagieren, von Angst geflutet sein, es gibt 1000 und eine Reaktionsmöglichkeiten kommts zu Stress, wann ist es sich widersetzen, dann berechtigte Schussabgabe?

CNN online hat einen Artikel dazu, zur Perspektive ICE Mann folgende Sätze, Zitat:

„His mindset may be informed by his own recent history: According to court documents, he was dragged last summer for about 100 yards when his arm got pinned in the back window of a vehicle as a suspect sped away. The agent suffered injuries to his arm and hand.

The encounter occurred in June, when federal officials moved in to arrest an undocumented immigrant who had been charged with sexually abusing his 16-year-old stepdaughter in 2022, according to a court affidavit written by an FBI agent involved in the case.“

Wer nimmt, was, wie wahr? Auch wenn mein Blogtitel inzwischen über 10 Jahre alt ist, ich finde es bis heute unerlässlich, zu versuchen verschiedene Blickwinkel einzunehmen.

Crans Montana Journal21 zeigt Versäumnisse

Der Artikel in Journal21 zu Crans-Montana interessiert, zeigt auf, wie es zu oft in der Schweiz geht.

Die schweiz bemüht sich um Ordnungen, Gesetze, Regoemente in grosser Zahl. Ein Antrieb ist „es korrekt, fehlerfrei, gar perfekt zu machen“.

Der Artikel Journal21 trägt zusammen, was es gibt auf der Ebene der Besitzer, dann der Gemeinde, des Kantones, der Schweiz als Nation und internationales Recht und dafür zuständige Behörden, also Menschen, dies tun sollten und nun, das zur Katastrophe kamm die rechtliche Abwicklung, Untersuchung, Strafuntersuchund wenn Menschen und Behörden nicht taten, was ihre Pflicht ist und war kommt nun an und für sich, die Folge, doie Verantwortung muss zwangsweise zugeteilt werden.

Genau da haperts zu oft.

Schon zeigt Journal21, was alles in keinen neun Tagen, falsch lief und falsch läuft.

Oft wird eine „lückenlose Aufklärung“ gefordert. Schon nach nur neun Tagen, mehrere Punkte, dies zu beanstanden gibt? Kücken und Aufklärung, aber nicht „lückenlose Aufklärung“.

Der Wechsel von Modus „Alltag“ in Modus „Notfall, Straftaten und Unterlassungen sind zu Vermuten“, der Wechsel klappt nicht.

Schade, unbefriedigend, kommt nicht zum erstenmal vor und es wird nicht das letztemal sein, obwohl man gerade das Gegenteil verspricht.

Dass Italien als Land reagiert, Recht hat Italien, wenn damit den Brandopfern geholfen wird, nicht in die eigene Tasche gewirtschaftet. Da unter den Opfern verschiedene Staatszugehörigkeiten zu finden sind, hoffe ich sehr, dass in der Aufarbeitung hingeschaut wird.

Wäre alles, wie es sein sollte, man würde nicht plötzlich genauer hinschauen. LokalbesitzerInnen gucken ihre Verkleidungen an den Wänden an. Im Berneroberland, vor der Türe stehende Grossanlässe Wintersport, die Sicherheitsvorkehrungen werden nochmals, mit Interesse und ganz anderen Augen durchgegangen. Risiko, wird neu beurteilt.

Cans-Montana ist im Kanton Wallis.In den Medien war eine veränderte Einstellung in Beispielen im Kanton Bern zu lesen. Nicht alle eilen zur Presse, die lernen.

Dem Kanton Wallis wird zum Vorwurf gemacht, die Gemeinden hätten das Fachwissen nicht in jeder Gemeinde punkto Brandschutz, das sei nicht menschenmöglich.

Wie ist es in anderen Kantonen geregelt?

Am Schluss wird um Interpretation von Texten gerungen werden in Gerichtsverfahren.

Das Unfassbare ist täglich unter uns: Diese Texte in den Medien Thema „Das Leben danach als Brandopfer.“

Ohne Brandopfer zu sein, „normale“ Behinderung, die 2 bis 3 Geburten pro tausend Lebendgeburten betrifft. Man sollte denken, das wäre gut bekannt, ist es nicht.

Das „Unfassbare“ ist für uns, alle Behinderten in der Deutschschweiz normaler Alltag. Nein, so wie gerade teilweise in den Medien, Deutschschweiz dargestellt, wird es nicht werden.

Ich habe den 20. Min. Artikel zerpflückt, realistischer heute ein Artikel SRF online. Ohne Angstmacherei, aber es wird erwähnt, was die sozialen Konsequenzen sind. Einig gehe ich mit dem Konzept „Selbsthilfegruppe“, wenn Betroffene, Betroffenen helfen.

Da Brandopfer in hochspezialisierte Spitäler kommen, kann ein erster Austausch viel, viel später schon im Spital, Abteilung Verbrennungen, geschehen: Betroffene, reden mit Betroffenen, auf der Ebene der Austausch.

CNN berichtet über imperiale Taten Trumps

War es vor Tagen noch Thema, ob der Begriff „imperial“ auf Trump anzuwenden sei, inzwischen ist das Alltag.

Es geht um Hochsee Schiffart, Trump hat Schiffe abschiessen lassen von Venezuela und die Diskussionsrunden beinhalteten, was das Völkerrecht dazu sage, nun hat er den Präsidenten und seine Frau Venezuelas gefangen genommen, derweil will er die Öltanken von Venezuela nach Cuba und China nicht mehr durchlassen. So ist in den Medien von mehreren Tankern die Rede und die USA haben sie gestoppt, bzw. übernommen

Jetzt ist Atem anhalten angesagt, eines dieser Schiffe hat eine russische Flagge.

Stört Trump offenbar nicht und er will subito Grönland zu USA Gebiet machen.

Mit der Verhaftung Ehepaar Maduro, Präsident und seine Frau, es scheint als sei mit diesem Coup für Trump der Fall Venezuela abgeschlossen, nun sagt er, was in Venezuela zu gehen habe 28 bis 30 Millionen Menschen, gebietmässig grösser als Deutschland, so die Medien.

Bloss greift Trump militärisch Grönland an, ist das eine innerhalb der NATO Kriegshandlung.

Atem anhalten, langsam zählt man sich bekannte Trumpwünsche auf, hält den Atem an vor Schrecken.

Trump scheint weder mit einer Reaktion Russlands noch Chinas zu rechnen. Trump sagt, Trump bereitet vor, dann Freigabe zur Durchführung, im Fall Venezuelas vier Tage warten, Durchführung, gross in der Ansprache keine Verwundeten noch Tote USA Seit, , wieviele VenezualerInnen starben, kein Thema.

Dann nächste Priorität, Venezuela ist erledigt aus Trumps Sicht offenbar. Nun hat ja Venezuela zumindest aus Trumps Sicht mehr Demokratie. Die Vizepräsidentin Maduros macht das schon.

Es wird nicht lange dauern, die Medien werden den Regierungsstil mit früheren ähnlichen vergleichen, dann weiss ich mehr.

Brandopfer, eine Option HeldIn zu werden

Ich finds ungerecht, 20 Min. einmal mehr.

Wer Opfer einer Katastrophe wird, ab aufs Podest, das ist ausgestossen zu sein, Ziel Heroismus, Heldentum.

Vermutlich ist der Text falsch 92 % der Körperhaut sind wohl gemeint, die verbrannt gewesen sein sollen. Wenn vom Körper nur noch 8 % übrig ist, da sind alle tot.

Aber klar doch, sofort eine Heldenstory publizieren, etwas mehr Empathie wäre viel passender. Ich finde Selbsthilfegruppen gut, aber nicht mit heroischen Vorbildern, sondern Alltagsmenschen, bunt zusammengewürfelt, die in verschiedenen Stadien sind.

Als ich zu Al-Anon kam, ging ich im Kanton Aargau in die Gruppen. Deren Geheimnis gleiche Augenhöhe und eine Palette von Menschen unterschiedlich lange, diese Selbsthilfegruppe zu besuchen. Von über 20 Jahren Gruppenerfahrung bis runter zum ersten Mal. Es wurde das Programm besprochen, der Lernstoff vermittelt, nicht kritisiert, nicht getratscht.

Andere Gruppen zur selben Zeit, mir brachten sie nichts. Als ich völlig aufgelöst in Bern in eine ging, ich wurde kritisiert.

30 Jahre nach diesem Akkutereignis, ich bin froh, habe ich mich aus dem Schlamassel rausgezogen. Gut kams nicht, das Resultat war greifbar im Jahr 21. Mein Schicksal eines anderen, uneinsichtigen Menschen Gesundheitsproblem? Das hatte ich schon, Mama war magersüchtig. Irgendwann hörts auf, eigene Probleme auf andere überzuwältzen.

Dass Organisationen den Brandopfern und Angehörigen sagen, aufzeigen, wer, welche Hilfestellungen bieten kann, finde ich sehr gut.

Diese „Heldenstories“ sind Ableismus, wenn man genau hinsieht. Die brauchts nicht.

Mineralwasser einkaufen in erwachsener Begleitung

Was war das heute Morgen blitzschnell erledigt.

Handrolli, rasch zum Viano runter, den aufladen bis Heimberg und zurück, A6 und dann noch schnell Aproz mit Gas einkaufen, acht 6-er Pack und zurück nachhause. Wir waren fertig und trafen noch einen Reinigungsangestellten in meiner Wohnung.

Unterhaltung interessant, mal kein Babytalk mit ü 30 Jährigen, Laune hervorragend, Humor und Witze inklusive.

Nun habe ich 48 Wasserflaschen, in drei Monaten ists wieder soweit, dass mir Mineralwasser mangelt.

Macht einen Unterschied, wenn ich bezahle für meine Begleitung, wie oft jährlich diese Einkäufe anstehen und die Begleitung zu welchem Lohn zu bezahlen ist.

Crans-Montana: Verantwortung übernehmen?

SRF online:

Wer will je Verantwortung übernehmen können für solch eine Katastrophe? Gerade werden vor allem die Toten betrauert Das ist normal.

In den Medien war zu lesen von den 119 Überlebenden sind die meisten schwerverletzt, also in ganz jungen Jahren gezeichnet für den Rest ihres Lebens, wenn sie denn überleben. Sofort im künstlichen Komma, die Schmerzen bei vollem Bewusstsein für Menschen nicht aushaltbar. Will irgendwer die Operationen zählen, die kommen müssen? Die Berufswahl ist betroffen, die PartnerInnen Wahl. Wer kein brandverschontes Gesicht und Hände hat, wird im öffentlichen Raum lebenslang täglich gefragt, ob er/sie gebastelt habe mit Feuerwerkskörper?

Zuesrt hat man Geduld, versteht, dass andere nicht verstehen. Irgendwann oder man ist müde, schlecht gelaunt, es lüpft einem das Hütchen. Dann wird man kommts noch schlimmer angegangen so a la „ahhh…diese viel zu Jungen, die sich via Seitentüre ohne Alterskontrolle illegal in diese Bar schlichen.“ Dann wird bestimmt noch nachgetreten“ selbst schuld“.

Es ist normal, dass Menschen ein hohes Interesse an der Schuldfrage haben: Als ich noch Fussgängerin war die Ewigfrage, ob ich mir den Fuss verstaucht habe. Dass das Bewegungsmuster meines ganzen Körpers nie stimmte, wollte man nicht gesehen haben. Dass ich mühsamstens mit der rechten Körperhälfte die linke aufrecht hielt und sehr ängstlich war und bin punkto Gleichgewicht unsichtbar? Ich trat immer weg, wenns unruhig wurde, mir Kleinkinder um die Beine rannten. Klassische Reaktion meinerseits ich stellte mich wie 80 oder 90 Jährige sofort an die erstbeste Wand, einen Baum im Rücken reichte mir auch oder Distanz in ebenem Gelände. Ich trat immer weg aus der für mich Gefahrenzone, die nur ich hatte, sonst unbekannt war.

Also für 40 Tote und all diese veränderten Lebensläufe, all die Schmerzen, die nun durchlitten werden müssen, wiederkehrende Spitalaufenthalte, zerstörte Lebensträume, eingeschränkte PartnerInnenwahl will irgendwer „die volle Verantwortung übernehmen“?

Wie heisst es in der Bibel: „Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“


Nachtrag 9. 1. 26, zwei Tage später, in 20 Min.

Da sind Beispiele wie Brandschutz in verschiedenen Kantonen gehandhabt wird. Typisch schweizerisch überall ein bisschen anders. Klar ist, die Verantwortung bleibt dei den jeweiligen Betrieben. Wer ein Lokal betreibt, die sind verantwortlic. Selbst Brandschutzkontrollen dienen dazu, diese Verantwortung in Erinnerung zu rufen, nicht zur Kontrolle und wegen der Kontrolle ist dann die Verantwortung bei den KontrolleurInnen, also der Gemeine im Fall von Crans-Montana.

Die Frage, wer für was verantwortlich ist, macht Sinn.


Brandschutz interessiert mich wegen meinem kleinen Töpferofen: Ich lernte hauptsächlich in Tucson, AZ, USA töpfern. Da standen alle Brennöfen draussen.

In der Schweiz stehen Elektrobrennöfen drinnen. Ich reagierte und reagiere, wie ich zu reagieren pflege, mit Angst. Solange der Brennofen in Kellern betrieben wurde, wars für mich i. O.

Dann kam er in Zimmer und obwohl er Bodenfreiheit hat, komme was da wolle, ich liess eine Brandschutzplatte drunter legen. Brenntemparatur bis 1290°, Volumen 70 l.

Ein Angsthase wie ich, ist ein Angsthase. Lange Verantwortung für zwei unmündige Kinder, es ist Verantwortung gewesen. Es ist vorbei, aber damals, ich fühlte sehr viel Verantwortungsbewusstsein.

Wie mit Brandkatastrophe umgehen?

Heute ein Artikel mehr in 20 Min. Die Kommentare zeigen das Dilema. Kaum eine Person bringt die Ebenen Trauer und rechtliche Konsequenzen, wie nun Rechtsfragen abzuwickeln sind, auf eine gleichwertige Ebene.

Das ist menschlich, das ist normal. Hüben wie drüben haben Recht, schreiben hilft zur Verarbeitung, besser ein kleiner Trost als gar keiner.

Menschen haben ihre Grenzen. Die kriegt kein Mensch weg, nicht viele Menschen zusammen, können Menschen anders machen, als sie sind..

Was ich gut finde, wenn nun andere Bars und Musiklokale ihre Panels anschauen und wenn schnell entflammbar ersetzen, auf den Verdacht hin, freiwillig geschieht sowas. Das helle Entsetzen sitzt in den Knochen. Selbstverantwortung: Wer möchte je in den Schuhen des Betreiberehepaars nun stecken müssen?

Unser Rechtssystem sieht vor, dass keine Schnellschüsse abgegeben werden, das ist ein Teil des Gerechtigkeitsbegriffs. Das dauert. Um klar zu kommen, es braucht Hilfskonstrukte, es wird ein Gericht oder mehrere Recht sprechen. Alle andern behelfen sich, so gut es halt geht. Man kann nicht erwarten, dass Kommentare ein anderes Niveau haben, als sie haben können.

Wer an der Aufarbeitung beruflich arbeitet, hat Schweigepflicht, was verständlich ist, können alle nachvollziehen, aber da entsteht der Mangel an korrekter Information.

Befremdlich war in den Anfangsstunden des Brandes, die englischen Medien CNN und BBC waren besser informiert als SchweizermedienUnd eins weiss ich als Person, die zwei massive Gesundheitseinbrüche im Erwachsenenalter abwehren und zeitgleich hinnehmen musste. Es ist eines, mit sich selbst klarzukommen zu lernen, in einer veränderten gesundheitlichen Situation, beim ersten mal mit 28 Jahren waren Teile reversibel, andere nicht. Beim zweiten mal wars irreversibel.

Dann kommt in der Deutschschweiz in der Stadt Bern, im Kanton Bern die Reaktion der Angehörigen und Menschen im allgemeinen. DAS IST IM KANTON BERN MIT ABSTAND DAS SCHLIMMSTE VON ALLEM, diese GEGENMENSCHEN, WIE ICH SIE NENNE.

Rolle ich weg von meiner Wohnung ich kann bis zu fünf solche Fälle pro Tag aufzählen. Ein Beispiel: Ich kaufe oft samstags auf dem Markt ein, das geht immer gleich. Ein Stand hat besonders leckeren Käse, am vergangenen Samsta stand praktisch niemand an. Ich freudig, ich kaufe was, es ist gerade günstig.

Bestellung, mehrere Portionen, die Theke sehr hoch zum Bezahlen. Also bitte ich eine Frau, mein schon offenes Portemonnaie raufzureichen. Sie frech: „Ich mach das schon.“ Sie begann zu wühlen, es flogen zwei Münzen auf den Boden und zum Schluss, wollte sie eine Zehnernote nicht längsfalten mit der Bemerkung, ICH KÖNNE DAS SELBST. Da gabs eine Röhre voll zurück.

Völlig übergriffig, nicht zu tun, was ich aufgetragen und gesagt habe und dann noch inkompetente und saudumme Kommentar. Genau, sowas verschreibt keinE ÄrztIn. Der Marktstand, alle Marktstände wissen in- und auswendig, welche Behinderte ad personam, WELCHE HILFESTELLUNGEN HÖFLICHSTENS ERBITTEN. Reinste Routine, da muss niemand reinpfuschen.

Es blieb an dem Tag bei diesem einen Zwischenfall. Ich war längst übellaunig geworden, ob der Impertinenz.

Feuerwerk, die Stimmung ist miserabel

Offenbar wird Feuerwerk gezielt, gewollt missbraucht. Mir ist unverständlich, dass Menschen andere Menschen gezielt und gewollt in Gefahr bringen. Bei Computerspielen stehen die Figuren nach dem Kampf wieder auf, hat man alle „Leben“ verspielt, beginnts von vorne.

Im echten Leben ists nicht so. Es sind immer Menschen, zuerst Menschen, dann nochmals Menschen, schon wieder Menschen und ja, sie haben einen Beruf.

Ich musste ewig „korrekte “ Bewegungen lernen, das war mühsam. Auch mit nicht behindertem Körper, das Erlernen von Bewegungen, Geschicklichkeit, Gleichgewicht, Muskelkraft versus Babyspeck, es ist Arbeit.

Einige machen Breitensport, evtl. mit der Vorliebe für eine Sportart, dann wird da der Körper trainiert, die Bewegungsmuster verfeinert, die Geschwindigkeit erhöht, alles Arbeit, die Spass macht.

Was geht in Gehirnen vor, die genau wissen müssen, was sie tun und der Böller macht nicht regelkonform „bumm“ unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, sondern wird umgenutzt als Waffe?

Das „aus“ wird schneller kommen, weils längst unhaltbar ist. Man muss Gefahren wegnehmen. Bloss löst der Staat, die Politik an einem Ende ein Problem mit Missbrauch eben z. B. Feuerwerk, längst schon ist an einem andern Ende, was umfunktioniert worden von Menschen, die gewollt andere Menschen gefährden wollen. Nicht immer klappts damit, sich im letzten Moment in Sicherheit bringen zu können.

Was geht in der Gedankenwelt solcher Menschen vor? Ich verstehe es nicht, es ist mir völlig fremd. Wurden irgendwelche legalen Pillen eingeworfen oder legales Zeugs konsumiert und diese Menschen können nicht mehr beurteilen, was sie tun?

Es sind alle Menschen verantwortlich für das, was sie tun. Es ist zumutbar bis zu einem gewissen Grad die Folgen abschätzen zu können: Wir Kinder mussten mit auf Bergwanderungen. Begeisterung sah jeweils anders aus. Diese Bergwege hatten oft Steine. Irgendwann muss eines der Kinder einem Steinchen einen Tritt versetzt haben, dass es runterfolg. Die Predigt kam umgehend, wie gefährlich es für unter uns Wandernde sein könnte, wenn wir Steinchen kickten unkontrolliert.

Im Winter sahen wir in den Alpen, dass ein einziger Schneeball eine Lawine auslösen kann. Wir fuhren nie ausserhalb der markierten Pisten. Die Ermahnung: „Denke an die Bergretter, in welche Gefahr sie sich wegen der Dummheit der TouristInnen begeben müssen.“ Oft wurde noch nachgeschoben: „Das sind junge Familienväter, die Ernährer einer ganzen Familie.“ Die Grenzen unseres Wissens, welche Gefahren wir nicht einschätzen können, wie Schneebrett auslösen oder gar eine Lawine, weil wir Stadtkinder waren, die wurde uns bekannt gemacht, diskussionslos.

Na, also wir wollten nicht ohne Vater aufwachsen, Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Sowas durfte man damals noch in der Kindererziehung, DAS EINFÜHLUNGSVERMÖGEN SCHULEN.

Es wurde verlangt zu bedenken, dass eine Tat, völlig unbeabsichtigt, andern Menschen Schaden zufügen könnte. War ein Bestandteil der Kindererziehung: Wie schauts für die andern aus? Es geht nicht immer nur darum, was wir wollten.

Vor dem Tun kommen die Gedanken, mit was beschäftigt ein Mensch sein Gehirn wieder und wieder? Klar hinterlässt das Spuren in der Neurologie. Wie steht im NT so trefflich: „Nicht alles, was erlaubt ist, ist bekömmlich.“

Ich verstehs nicht, ich verstands noch nie, es ist zu vermuten bis an mein Lebensende.

Rechtsfragen bei grossen Katastrophen

SRF online.

Nebst dem Menschliches, es gibt Rechtsfragen, die zu beantworten sind.

Man kennt es von Flugzeugabstürzen, wie aufwändig das Thema Rechtssprechung werden kann und de facto ist. Für Betroffene und Angehörige, Kosten fallen sofort an von Beerdigungskosten zu Überführungen von Leichen ins Ausland, nur 21 Leichen sind SchweizerInnen. Das wird rasch teuer.

Noch teurer werden die Spitalkosten und Rettungsflüge für die Verbrennungsopfer. Viele wurden ins künstliche Koma versetzt, für gestern war angekündigt, wohin Verbrennungsopfer in europäische Länder zwecks Behandlung ausgeflogen würden, weitere Infos fand ich noch nicht in Schweizermedien online, SRF, 20 Min., Blick.

Man konnte lesen, wie aufwändig und schmerzhaft diese Spitalzeit sein wird, die als erste Phase Wochen bis Monate dauert, wenn der Verbrennungsgrad schwer ist. Irgendwo las ich, alle zwei Tage Operationstermin, weil tote, verbrannte Haut muss sofort entfernt werden.

Das kostet sofort, wer kann das bezahlen, eine Krankheit ists nicht, also Unfallversicherungen. In der Schweiz ist eine Unfallversicherung zu haben obligatorisch. Was ist mit den ausländischen Todes- und Verbrennungsopfern?

Rechtsfragen europaweit, eine Person mit mehreren Staastzugehörigkeiten ist auch in Israel beheimatet und jemand hat, erinnere ich mich korrekt, einen US Pass, auch da mehrere Staatszugehörigkeiten.

Unbürokratische und rasche finanzielle Hilfe? Das ist aller Menschen Wunsch, gesetzeskonform und korrekt abgewickelt, das braucht Nerven aus Stahl, trifft wohl etliche SachbearbeiterInnen mehrfach.

Ich wünsche niemandem dieser Verbrennungsopfer, dass sie nicht sofort finanzielle Hilfe bekommen, einige vermutlich in Ausbildungen nach der Schulzeit, das älteste Todesopfer 39 jährig, überall Angehörige, Freunde, Bekannte und der ganze Kanton Waadt setzte vor der Schweiz als Nation die Fahnen auf Halbmast, kantonale Trauer zuerst, dann schweizweit, nationale Trauer.

Auch dahinter Rechtsfragen, wann ein Unglück welche kantonale oder wie nun Crans-Montana, nationale Bedeutung hat.