Angeblich habe er das ganze Video nicht gesehen. Einmal mehr Rassismus, betroffen Alt-Präsident USA und seine Frau Barack und Michelle Obama.
Diese Dauerprovokationen , die Empörung entsprechend hoch, bestimmen die Nachrichtensendungen. Man kann davon ausgehen, dass das Weisse Haus bewusst manipuliert, die Atemlosigkeit der Menschen gewollt und erwünscht ist.
Es werden Energien und Finanzen verbrannt für Mumpitz:
Menschen sind Menschen, wenn irgendwas ins Bewusstsein aller Menschen sinken sollte, mehr Anstand und Respekt vor dem Leben anderer Menschen, egal woher und wohin des Weges, egal wo geboren, egal in welchen Körpern.
Es ist aller Menschen Wunsch zu leben, menschenwürdig, nicht verachtet. Es sind zuerst Grundbedürfnisse, die Menschen erfüllt sehen möchten: Es ist nicht so, dass irgendeine Rasse anderen überlegen wäre. Es ist nicht so, dass Reiche oder Arnme grundsätzlich einen überlegenen Charakter hätten.
Wer standfest sein will, sich um seinen eigenen Charakter kümmert, kann sehr viel über sich lernen.
Al-Anon: „Wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit drei Fingern auf sich selbst.“
Heisst nicht, dass man wehrlos sein soll, sich alles bieten lassen muss. Wenn Kritik nötig ist, dann direkt an die Betroffenen. Nichts hinter deren Rücken rumtratschen, Beweise liefern können, warum, wieso, welche Gesetzesparagraphen betroffen sind.
Heute ist genau das in den USA, nicht minder in Europa die Krux: Gleiche Texte, die Auslegung derselben könnte sich nicht mehr widersprechen.
Der gesunde Menschenverstand hat sich verabschiedet.
Es ist als Glücksfall zu nennen, finden Menschen, Menschen, die ähnlich erzogen wurden, an den Werten ihrer Erziehung festhalten, auch wenns unangenehm wird, weil Gegenwind weht.
Trump ist in einem Alter mit 79, da er lange weiss, was man tut, was nicht. Er überschreitet bewusst sämtliche roten Linien. Generationen nach ihm werden in die Irre geführt. Wenn ein USA Präsident sich so benimmt, nehmen sie es auf, ahmen es nach, behaupten dieses Verhalten als normal.
Meiner Meinung nach ist es eine Illusion zu denke, die Jüngeren, die heutige Jugend, die andern. Gerade wir BabyboomerInnen haben ab unserer Kindergeneration Erziehungsarbeit geleistet, waren im Tagesgeschäft mit dabei.
Wir wolltens wie jede Generation besser als unsere Eltern machen. Das Resultat ist bekannt, überzeugend finde ichs nicht. Da Unterricht, ein Teilgebiet pfarramtlicher Tätigkeit ist, ich erinnere mich sehr gut, was und warum wir andere Erziehungsvorbilder hatten. Eine Motivation war, weniger Angst und Ängstlichkeit zu erziehen, erzählen als Negativfolie, was alles schiefgehen könne. Vermutlich war das zu naiv.
Würde ich heute nochmals unterrichten, ich würde mich bemühen, Vorbild zu sein, ich würde intensiver warnen, warum so zu leben, nicht anders. Ich nahm zu Unrecht an, es sei selbsterklärend. Rückblickend gesehen, es wars nicht:
Meine Generation fragte, beharrte, wie es zum WK II habe kommen können. Wir gaben nicht nach, waren aufsässig, rückblickend, ungerecht, vorschnell mit unserer gemachten Meinung.
Nun, Jahrzehnte später sind wir selbst in der Situation, warum die Menschheit sich spaltet, gegeneinander wendet, eskaliert, nicht deeskaliert, obwohl täglich die Kriegsbilder in den Nachrichten zu sehen sind.
Nein, unsere Generation, weiss es, wie alle andern zuvor, leider gelingt es uns nicht besser, eher schlimmer. Oft der Satz, diese oder jene Situation sei nicht so verheerend gewesen, seit dem WK II.
Trump ist mitverantwortlich, er giesst Öl ins Feuer. Die unangenehme Wahrheit, es kann irdendein Staatsführer sein, es ist eine gesellschaftliche Entwicklung, das Resultat von vielen Entwicklungen, es könnte eine andere Person als Trump sein, es wäre nicht viel besser.
Es nützt nichts, irgendwen als „Monster“ zu betitteln. Zielführender finde ich, die gesellschaftlichen Entwicklungen unter die Lupe zu nehmen: Welche vielen Puzzlesteinchen haben zu der politischen Situation geführt, die die Menschheit in Atem hält. Das zu vermeiden, diese Spirale, die nach unten führt, das wäre wichtig.
Wenns Glaubenssache ist, ich hoffe, dass Menschen weltweit sich Gedanken machen, sich über ihre Werte mit sich selbst oder andern austauschen und zu kleinsten Taten schreiten, mindestens nicht mitlaufen.
Wie man bei den Protesten in Minnesota gesehen hat, eine Masse, die widersteht, Tag für Tag bei bitterer Kälte möglichst friedlich demonstriert, Videos aufnimmt, es ändert sich was, wenns aufwändig, zäh und langsam ist. Wäre dieselbe Situation in der Schweiz aufgetrete, ich bin mir nicht sicher, ob Protestierende so konsequent dagegen protestiert hätten und Beweismaterial gefilmt.
Menschen sind nie perfekt, Fehler gehören dazu. Also sich nicht entmutigen lassen, wenn Menschen sich wehren, machen sie den kleinsten Fehler, wird er sofort ins Rampenlicht gezerrt. Sich wehren, immer einschliessend, das es zu Fehlern kommen kann, sie nichts an der gezeigten Überzeugung ändern.