Es sind oft Worte, man hört und liest sie ständig, hat keine Defintion zur Hand, was dieses eine Wort, in dem Fall deren drei „leichtverletzt, schwerverletzt. lebensgefährlich verletzt“, beinhalten. Ich stolperte über den heutigen Unfall, gerade sind olympische Winterspiele von Lindsey Vonn. Sie sei schwer verletzt.
Da begann ich nachzudenken, was das Wort „schwer“ in dem Zusammenhang bedeutet?
Laut Wikipedia mehr als 24 Stunden im Spital Das müsste nicht unsere Zeit sein, sich so selbst zu veräppeln: 24 Stunden in einem Spital, ist eine kurze Zeit. Das liest sich in den Medien als „schwer verletzt“.
Während leicht verletzt verständlicher ist. Da war was, verarzten, und es geht vorbei, keine Nacht in einem Spitalbett. Das ist klar.
Dann geht die Skala sofort auseinender. Behinderte interessiert, ob was in Ordnung gebracht werden kann, eine Sportverletzung, besonders Bänder, Muskeln, Trümmerbrüche behandelt, langwierig behandelt werden können, der Muskelaufbau kommt dazu, was auch dauert, aber obs wieder in Ordnung kommt, eben keine Behinderung zurückbleiben wird?
Hätte ichs nicht heute nachgeschaut, ich definierte schwer verletzt völlig falsch als Warntafel, es könnte ein Schaden zurückbleiben bis zum Ende des Lebens.
Lebensgefahr, das ist wieder allgemein verständlich. Da kämpft jemand, auch wenns oft nicht mit dem Tod endet, das ist lebensverändernd, da gibts ein Leben vorher und ein Leben nachher. Einige überlegen sich, was sie mit ihrer Lebenszeit anfangen wollen, nach solch einem einschneidenden Erlebnis. Nichts wird verändert, man hat darüber nachgedacht, so wies ist, ists gut. Sehr oft wird vorübergehend „entschleunigt“, irgendwann verflüchtigt sich das, man nimmt Fahrt auf und erinnert sich, dass es schön war, das Leben etwas langsamer anzugehen.
Bleibt eine massive, gesundheitliche Schädigung zurück, das ganze Leben muss neu organisiert werden. Neben Lindsey Vonn*, es verunfallen laufend WintersportlerInnen, oft eine Todesmeldung.
Da wäre eine Statistik interessant, ob bloss das Gefühl entsteht, es gäbe mehr Tote oder die Statistik pro so und so viele FreizeitskifahrerInnen, die Todeszahlen gleich bleiben?
Eine Statistik, ohne Vergleichszahlen, man liest sie und ist nicht klüger geworden.
24 Stunden im Spital bis zu schwer, aber nicht lebensgefählich verletzt. Das ist ein weites Feld, sehr ungenau, was dieses Wort „schwer“ in dem Zusammenhang, Verletzungen zu beschreiben überhaupt aussagen kann, wenns so definiert ist, wie Wikipedia schreibt.
Nun, ich nehme sie nun nicht mehr so schwer, die Schwerverletzten Erst wenn schulmedizinische Begriffe bekannt gemacht werden, was der Inhalt dieser Verletzung ist, ists klarer.
….* Heute in den Medien, mehrere Reporter, aus irgendwelchen Gründen seien die Schreie Vonns zu lange übertragen, ausgestrahlt worden.
Diese „feinfühligen“ Herren sollten sich Gedanken machen zu Grabesstille und Schreien als vitales Zeichen. Schreit jemand, dann funktioniert vieles Lebenswichtiges, was man allen Menschen wünscht. Nicht das sie schreien müssen vor Schmerzen, aber wenn sie so fielen, wie eine Lindsey Vonn, dass sie noch schreien können, ist Aufatmen pur.