Respektvoller Umgang

20 Min. die Eltern seien schuld. Wenns so einfach wäre, dass das Vorbild genügen würde, hätte die Schweiz, ich schreibe von der Deutschschweiz nichtz ein solches immenses Defizit.

Meine Generation wollte weder schlsgen , noch die Kinder anschreien, korrigieren und sie haben neurologisch nicht den Hauch einer Ahnung, eas Eltern von ihnen wollen, weil sie noch kein erwachsenes Gehirn haben.

Ichwollte nicht wie meine Mama, meine Kleinden damit quälen, wie wenn ich gottähnlich sei und ihnen Lügen vorwerfen ins Blaue hinaus.

Ich lebte vor, dass nicht gelogen wird, ich nicht lüge, vorbildhaft. Der Schuss ging nach hinten los. Vielleicht hätte ich in Kauf nehmen sollen, das Eltern sich irren können und ab und zu erzieherisch korrigieren müssen, sie sollten mich nicht anlügen. Resultat beide Töchter lügen. Die eine lügt so, die andere bei anderen Themen und die Ältere selbst lügend zeigt mit dem Finger auf die Jüngere, sie lüge.

Eine Katastrophe in Perfektion. Die Erziehungsratgeber zu meiner Zeit waren eine Katastrophe. Ich behaupte, das Menschenbild dahinter war komplett falsch. Man müsste sich von Grund auf neu überlegen, was Kinder brauchen.

Ich respektierte, wenn meine Kinder nicht laufen, wandern gehen wollten, noch halfen Gärten zu jäten. Ich hatte beides als Kind gehasst. Vielleicht hätte ich meinen beiden Kleinen zumuten sollen, was zu tun,was sie nicht lieben.

Was ich nicht bereue, ihre Speisewünsche berücksichtigt zu haben, es war für mich eintönig. Von der Älteren weiss ich, sie isst inzwischen, was sie will, ihre Speiseauswahl ist grösse als die Meine, ohne Rücksicht auf kindliche Vorlieben zu nehmen. Auch da, Kinder sind anders als Erwachsene, von allem probieren zu müssen, war für mich eine vollendete Katastrophe, ich schwor mir schon als Kind, den Unsinn tue ich meinen Kleinen nicht an und ich habe ihn ihnen nicht angetan.

Was ich hinterher denke, ich hätte sie nicht als Kinder, Kindsein lassen sollen, spielen, spilen, sondern sie spielend „erwachsenes Zeugs“ machen lassen können. Klar lernen Kinder spielend Bewegungen, Fähigkeiten, alles, was es braucht. Aber sie wollen je nach Alter unterschiedlich an ihrer Eltern „Erwachsenenwelt“ teilhaben können.

Evtl. war ich in dem Teilgebiet „Kindererziehung“ zu wenig spielerisch.

Auf alle Fälle ist viel komplexer als früher angenommen und wo ich streng war, ich bereus keine Sekunde. Heute wäre ich in mehr Gebieten strenger, z. B. punkto kindlichen Lügen.

Selbständigkeit haben beide Kleinen, ich wurde aus ihren Leben geworfen via an sich unhaltbarer Lügerei und KESB, die immer faktenfrei mitgelogen hat. Das diente den beiden Kindern nicht, wenn erwachsene mitlügen. Nun ists verkachelt, längst suche ich mir Wahlfamilien.

Interessant, wo ich fündig wurde: Eine riesige Familie, die Grosseltern, Vater schion im Rollstuhl. Wer als Kind in eine „Rollstuhlfamilie“ geboren wurde, dem ists eine Selbstverständlichkeit, Behinderte zu achten, zu respektieren, ihre Defizite und Vorzüge als Selbstverständlichkeit hinzunehmen.

In meiner Wahlfamilie muss ich nicht krampfhaft und völlig verkorkst versuchen ZU KOMPENSIEREN: Schimpfe ich, futere ich, weil ich mich aufrege, wird mitgeschimpft, bis ich mich beruhigt habe und dann wird das Problem an die Hand genommen.

Nein ich muss nimmer perfekter sein als alle andern, weil behindert. Ich bin nun Mensch, wie alle andern auch.

Das ist nun mein Credo, alle entlasten, die Eltern und die Kinder, etwas kleinere Brötchen backen, den typisch schweizerischen Perfektionismus weglassen. Mehr Spiel, mehr Lebensfreude, mehr Neurologie verstehen: Was verstehen Kinder, wann und was überfordert Eltern hoffnungslos. Nicht noch mehr Vorschriften, Behauptungen und unrealistische Forderungen v. a. an Mütter,und beide Eltern.

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