UNO Menschenrechtskonvention und gelebte Praxis

20 Min. bringt ein Beispiel gelebter Praxis in der Schweiz.

Wir wissen, dass diese UNO Menschenrechtskonvention seit über 10 Jahren verpflichtendes Gesetz ist, Menschen mit Behinderungen nicht zusätzlich soziale Steine in den Weg zu legen.

Sprachbehinderung auch wenn aus anderen Behinderungsgründen, ich weiss von was ich schreibe.

In dem Fall hat ein Schüler den Anspruch auf einen Zeitzuschlag von maximal einem Drittel Prüfungszeit und der Computrr könne nicht auf die Zeit programmiert werden im Jahr 2025?

Da stellt sich eher die umgekehrte Frage: „Warum ist das in über 10 Jahren Rechtsgültigkeit nicht längst schon geschehen das behinderte SchülerInnen immerhin Niveau Sekundarschule nicht längst schon Programme haben, die für so Behinderte auf einer Datenbank schweizweit zur Verfügung stehen?

Die ewige Ausrede, man sehe und höre nichts, zielend drauf diese Behinderung sei unsichtbar und unhörbar ist frech und dumm, ignorant und menschenverachtend.

Es besteht ein Defizit. Diese Kinder, sobald eine Diagnose besteht kommen sofort in Therapie. Oft sind Kinder hochmotiviert, den solzialen Ansprüchen der Mehrheit zu genügen.

Therapie ist kein Leerlauf, es werden Therapieziele laufend erreich, die Behinderung wird noch unsichtbarer, die Arbeitslast, genannt Kompensation lastet auf den Schultern der Betroffenen. Es mag pro _Buchstabe oder Wort Satz diese verschwindend kleine Zusatzenergie sein, die so Betroffene aufwenden müssen. Durch den Tag summiert sich das, statt Hobbies, Therapiestunden, evtl. schneller Müdigkeit. Was andere in ihnen Tag packen können, evt. lieber Ruhe, Rückzug „sprachfreie Zeiten“ im Wochenplan einbauen.

Als bei mir klar war, ich kann Texte auswendig, nicht lesen, mit Gnadenlosigkeit und Rotstift wurde mir reingeprügelt, was ich nicht konnte, Tränen, Heulkrmpfe Geschrei endlos und immer sollte ich selbst herausfinden, wo mein Gehirn falsch abgebogen ist wie bei den „Flickenteppichen“ aus dem Kinderbuch Bullerbü. Ich hatte noch nie im Leben einen solchen Teppich gesehen, konnte mir nichts darunter vorstellen.

Das ist bis heute gebklieben. Wenn ich nicht den Hauch einer Ahnung habe, um was es gehen könnte, egal in welcher Sprache, mein Gehirn reagiert wie ein PC, der genau ein Wort ausspuckt.“ Error, error error…“ Englisch verstehe ich besser als Deutsch, weil für meinen Kopf ist diese Sprache logischer aufgebaut.

Dann lerne ichs auf Englich z. B. Nachrichten und denke beinahe täglich, wie diffus deutschschweizer online Nachrichten sind, wenn ipunkto USA und GB auf Englisch die zugrunde liegenden Originalverlautbarenen am TV sehe und höre.

Dann bin ich komisch, weil so intensiv mit Nachrichten beschäftigt, weil ich mich interessiere. Folgt SOCIAL BLAMING, es ist wieder nicht recht, was ich tue.

Der Schüler wird lernen, lebenslang, er wird stets und immer angefeindet werden, abgespiesen mit denselben Sprüchen.

Chapeau für den Kampfgeist dessen Eltern, die das System kritisieren nicht ihren Sohn und sich durchkämpen gegen alle Widerstände. Erst wenn ein Bundesgericht ein hoffentlich faires Urteil fällt, können sich zukünftige Kinder und Eltern in derselben Situation darauf berufen.

Kinder, SchülerInnen, Lernende haben , das muss man wissen, besonderen Schutz. Sind sie erwachsen, ihr Kampf mit und gegen ihre Behinderungen könnte nicht weniger interessieren.

Es liegt an der Einstellung der Mehrheit, deren Macken Behinderte aushalten sollen und müssen, aber umgekehrt, braucht einE BehinderteR eine kleinste Hilfestellung, das soll das Ende der Menschheit sein? Wohl eher nicht, aber es zeigt die Einstellung der Mehrheit.

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