Wie üblich fehlt der Vergleich mit anderen Suchtmitteln, es wird nur Alkoholkonsum in sich selbst angeschaut: Ziel, der Kanton Schwyz sei da gaaaaaanz schlimm.
Irgendwo diese Tage war zu lesen, der Ketamin Konsum habe zugenommen. Er kann im Abwasser gemessen werden.
Städtische Gebiete diversivizieren ihr Suchtverhalten, verschiedene illegale Suchtmittel findet man in deren Abwasser. Sie werden dort gemessen und nachgewiesen, sogar vermehrter Konsum übers Wochenende.
Nun also Kanton Schwyz, wohl etwas weniger divers punkto Suchtmittel, man trinkt Alkohol, teilweise über den Durst bis zum Rausch.
Man beachte diese Balkendarstellungen, was Männer in der Gesamtschweiz tun, versus Männer im Kanton Schwyz, etc.
Unbedingt die Prozentzahlen dazu lesen. Es wird nur die risikobehaftete Klientel dargestellt, gewohnt sind wir Balken zu sehen verglichen mit 100% der Männer, 100% der Frauen.
Nicht dass ich im entferntesten irgendeiner Sucht den Zuspruch geben würde. Das sei mir ferne. Ebenso unrealistisch ist das Ziel einer suchtfreien Menschheit. Das müssen sich Menschen bewusst sein.
Was ist das Ziel? Welche Ziele sind realistisch und wo sind die angelegten Massstäbe die perfekte Überforderung?
Soweit keine Suchterkrankung vorliegt, die Menge der Gifte macht eine Suchterkrankung mit oder ohne legale/illegale Substanzen: Sport kann zu Annorexie, bzw. schlechtem Essverhalten führen. Eine solche Suchterkrankung ist eine der schlimmsten, meine Meinung. Alle andern Süchte, soweit mir bekannt, können durch Entzug gestoppt werden. Bei Annorexie ist es genau umgekehrt: Die verhassten Lebensmittel müssen via Überlistung, Therapie, Selbsthilfegruppe erhöht werden, gar die Sichtweise, der Blick auf den eigenen Körper muss neu erlernt werden, das Ziel, gesunde, massvolle Ernährung.
Nun ists einfacher Rauchen und Alkoholerkrankung in den Medien andauernd zu geisseln und da, wos so richtig deftig ins Geld geht, darüber schweigen sich die Medien aus: illegale Drogen und jede Menge legal konsumierten Arzneien, unrühmliche Begleiterscheinung, deren Suchtpotential, egal ob die Abhängigkeit physisch und/oder psychisch ist. Diese Menschen, vertrauend auf die Schulmedizin, landen in Entgiftungsprogrammen auf stationären Psychiatrien, wie alle andern auch.
Es kommt nicht darauf an, eine Suchterkrankung gegen die andere auszuspielen, wies die Medien in der Schweiz, Deutschschweiz, zu tun pflegen. Es käme auf die Volksgesundheit als Ganzes an und REALISTISCHE ZIELSETZUNGEN.
Gibts praktisch nie, können sich alle selbst googeln, was Fachwissen voraussetzt.