Biodiversität in der Schweiz

Frau fragt sich, welche Tiere nur in der Schweiz vorkommen und wird fündig. Neues Fremdwort Endemiten.

Denken ist in der Schweiz NICHT VERBOTEN. Selbst denken, ist viel besser, insbesondere vor dem Abstimmungszettel ausfüllen.

Wer im Bruston der Überzeugung blumigstens argumentiert, der/dem mangeln zu oft Fakten.

Gilt analog für die BVG Reform. Der Gewerkschaftsbund formuliert unerfüllbare Maximalforderungen, statt diese Reform anzunehmen und von da aus politisch weiter zu arbeiten.

Liest sich paradiesisch, bloss das Paradies kommt immer später, die Hälfte der Menschheit glaubt, erst im Jenseits. Oder der SGB wills haben wie im Schlaraffenland, bezahlen tuns immer die andern, sich hinlegen, den Mund aufsperren und wenn gebratene Tauben vorbei fliegen, einmal kräftig Mund aufmachen und zubeissen.

Derweil langweilen sich alle, so von der Last des Alltags Befreiten, diversivizieren sich in Overtourismus, Extremsportarten, Rüpelhaftigkeit im öffentlichen Raum. Genau heute zieht die Kapo Wallis RaserInnen auf der Strasse aus dem Verkehr. Sehe ich sowas und ich parke auf dem nächsten freien PP.

Blick online fragt, wies mit Landwirtschaftsverkehr läuft, wenn das Überholen nicht gestattet ist. Ich finds grossartig: Erster Denner, Migros, Coop, Restaurant und hurrah, wenn ich parken kann, gibts eine Glace mit oder ohne Rahm.

Derweil erklärt ein Grüner von Zürich langs und breit über die Begrünung der Stadt, der Verkehr nehme sowieso ab. In dessen Schlaraffenland verteilen nicht Lastwagen nachts die Waren des täglichen Bedarfs, sondern es regnet Rüebli, Tofu und Salatblettli vom Himmel direkt in seinen Mund. Politische Träumereien zur besten Sendezeit. Schlussfrage: „Ist das mehr als heisse Luft?“ Nix heisse Luft, aber klirrende Kälte, Nordpoldiktatur, völlig frei von jedem Realitätssinn.

Rüstungsindustrie Schweiz und Deutschland

Endlich kriegt die Schweiz auf die Mütze in dieser Frage. Ich bin immer dafür, dass Staaten die Konsequenzen ihrer Taten tragen sollen. Der Bundesrat hat gesprochen, sein Verständnis von Neutralität definiert. Deutschland hat den Bundesrat Ernst genommen und sich punkto Rüstungsgüter Einkauf angepasst.

Ich erwarte, dass eine Stellungnahme Journal21 bald vorliegen wird.

Ich verlinke, was immer von Journal21 kommen wird.

Mein Verhältnis zum Militär ist autodidaktisch erlernt, fehlgeleitet durchs Theologiestudium und Prüfungsstoff Jürgen Habermas.

Praktische Erfahrung meiner Person: Beide Ehemänner samt ihren Militäruniformen stanken jeweils bestialisch. Also habe ich sofort gewaschen, was ich waschen durfte und konnte. Die Ehemänner haben sich geduscht und frisch zivil angezogen und ich riss alle Fenster auf. Nennt sich eheliche Arbeitsteilung.

Nachehelich die Offiziersanwärter, welche tanzen lernen sollten und tanzen lernen mit weiblicher Vieschau verwechselten, um am Offiziersball nicht alleine dastehen zu müssen.

Ab dann habe ich immer gebetet: „Lieber Gott, bewahre die Schweizerarmee samt ihren Offizierbubis vor dem Ernstfall Krieg. Die Offiziersanwärter hängen noch an Mamis Rockzipel, haben frei nach Ludwig Hirsch den Schnuller nicht ausgespuckt. AMEN.“

Schnittwunde, die ich mir gemacht habe

Ich erinnere mich nicht in den letzten Jahrzehnten, dass ich je so geblutet hätte. Nach Stunden rann Blut, auch wenn ich nichts aufriss, es tropfte, tropfte. Das grosse Badezimmer ist vertropft, das Bett, die erste elastische (dieses unaussprechliche Wort bitte ganz schnell 10 mal wiederholen! Fehlerfrei bitte!) Binde und wie erwartet ist das Adrenalin weg, ich im Mimimi Zustand: Wääähhhh gruuuusig.

Will ich sowas z.B. im Badezimmer wegwischen, brauche ich eine Augenbinde. In der Stadt hole ich mir andere medizinische Binden, schön farbig, diese erste wandert in die Waschmaschine. In der Apotheke kann rasch kontrolliert werden, ob ich die Wunde gut zusammengezogen habe, sie klaffte. Auch das Mimimi, mache ich nicht selbst, weil nun Vorsicht angesagt ist, um den Heilungsprozess nicht auszubremsen.

Ich konnte nie Blut sehen, ich kann nicht Blut sehen. Mit Todesverachtung habe ich mich gestern selbst verarztet, sofort das Bluten gestoppt. Ich hatte schlicht keine Wahl . Es war nur grusig, der Blutverlust eine Sauerei, gefährlich war nichts. Ich habe in Centilitern Blut verloren, mehr nicht. Aber jeder Bluttropfen….Mimimi, Mimimi….. ich habe nie Medizin studiert, ich kann kein Blut sehen……Mimimi, schluchz, wein.


7 Uhr, ich will duschen, lege die elastische Binde weg: Geklebt habe ich super, bloss nicht den ganzen Schnitt erwischt. Adrenalin, ich löse das Tape ganz vorsichtig. Die Wunde klafft auf, Bluttropfen rinnen noch immer. Neues Tape nach der Dusche, WC Papier drüber, dann medizinische Binde ohne dieses Zackending. Das kenne ich aus meiner Kindheit, das tut weh, wenn der Verband zu dünn ist. Ohne mich.

Heute also Stadt mit Apotheke bzw. Drogerie, ich hole mir neue Kompressen und medizinische Binden, mindestens zwei; Eine in der Wäsche, eine am Arm und eine sauber. Das geht gut auf.

Das Spray, was desinfiziert und ein Plastikpflaster bilden soll, habe ich verlegt. Diesen klassischen CP Verlust kann ich verschmerzen. Irgendwann taucht das wieder auf, ich habs nicht weggeworfen, zumindest nicht aus dem Fenster. Wenn ich es im ersten Schreck in einen Kehrichteimer geworfen habe, das kann ersetzt werden, keine grosse Sache.

Mein Kipppunkt ist geschafft

Hätte ich gewusst, dass der Küchenumbau mir soviel bringt an Erleichterung, ich hätte früher darauf bestanden, dass er sofort umgesetzt wird. Mir war bewusst, dass mich die 50 Jahre alte Küche belastet. Das wusste ich. Unbekannt war mir das Ausmass dieser Belastung, die ich durch Essen auswärts und Zähne zusammen beissen zu handhaben suchte.

Schmerzmanagement ist ein Stichwort. Wenn ich Pfannen, Töpfe, Teller, Schüsseln nur auf Sitzküchen Höhe heben muss, ist es logisch, dass ich weniger Schmerzen habe. Hinterher leuchtet es ein. Vorherr der vorherrschende Gedanke, dass ich es ein Leben lang so getan hatte, also was solls?

Die angehobene Abwaschmaschine macht eine Riesendifferenz, weil ich mit geradem Rücken ein- und ausräumen kann. Wenn ich es nie anders kannte, wie hätte ich wissen können, wie gross der Unterschied ist?

Schmerzmanagement: Natürlich weiss ich, dass ich chronische Schmerzen habe. Es ist mir bewusst, aber ich lege den Fokus nicht drauf. Was ich tue, ist liegen, damit ich trotz chronischen Schmerzen meine gute Laune nicht verliere, kein Wasser in den Beinen habe.

Wenn ich ewig Sirdalud bzw. Valium konsumiert hätte, hätte ich mit Valium nicht Auto fahren wollen, Valuim baut sich nicht über den menschlichen Wasserhaushalt ab. Valium ist fettlöslich. Es ist eine meiner Horrorvorstellungen, dass ich durch legale bzw, illegale Medikamente mein Denken verändere und es nicht per Selbstkontrolle realisiere.Also Finger weg von Medikamenten.

Sirdalud hat gewichtige Nebenwirkungen, die ich nicht mehr auswendig weiss. Sirdalud konsumierte ich, als es nicht mehr anders ging, Sobald als möglich legte ich es wieder weg.

Auf die Dachterrasse habe ich wie ein Ameisi Pflanzen geschleppt, immer vom Markt mit maximaler Bepackung des Elektrorollis nach hause. Diesen Sommer kam ich mir vor wie früher auf dem Pflanzplätz, bzw. in Pfarrhausgarten, umgeben von meinem Grün.

Irgendwelche Zwergbäume oder Büsche müssen Menschen mit Kraft hochschleppen. Das kann ich nicht mehr. Das sind vergangene Zeiten.

Meine Grundcrew steht, wankt nicht mehr: Treuhandbüro und Liegenschaftsverwaltung. Wenn das ewig nicht korrekt lief, das war eine Riesenbelastung.

Will ich mich über Kinder und Erwachsene freuen, kann ich jederzeit nach Stettlen. Das benutze ich selten, ich will niemanden belasten. Die Möglichkeit zu haben, willkommen zu sein, ist sehr sehr schön. Früher im Pfarramt, war es egal, ob ich hinkte oder nicht, Hauptsache wir hatten gute Laune und bemühten uns alle nach bestem Vermögen und Können uns und anderen zu dienen, positive Energie in diese Welt zu bringen. Stettlen ist positive Energie.

All dieses Gute bewirkt in meinem Leben, dass sich nun meine Wohnung aufräumt wie von selbst.So ist es immer gewesen in meinem Leben. Vor dem Aufräumen suchte ich das Gute und dann gings im Eiltempo. Aufräumen war nie meine Stärke, aber ich konnte es und kann es nun wieder. Das schätze ich sehr. Ich hasse Unordnung, ich hasse nur Notreinigungen, damit ich keinen Insektenbefall habe. Ich liebe Wochencher inklusive Abstauben. Nicht immer bekomme ich das, was ich gern habe, aber im Moment sieht es so aus, als komme es wieder. Schööööööööön.

Fleischwunde, blutet heftig

In der Schweiz gibt es sämtliche Putzmittel nur noch mit Kindersicherung, was je älter ich werde, desto schwieriger wird.

Heute brachte ich einen WC-Reiniger nicht auf, das Teppichmesser stumpf, also neue Klinge abbrechen, nochmals schneiden, dann rutsche ich aus, es trifft den linken Unterarm, Fleischwunde, Blut saut auf den Boden. Ich verschliesse mit der rechten Hand die Wunde, renne ins Badezimmer, desinfizieren. Dann versuche ich es mit Spraypflaster zu verschliessen, die Wuunde blutet weiter. Also kleines Badezimmer, dort habe ich Kompressen. Eine blutet sofort duch, die zweite drüber und eine Binde drum.

Ich renne den Viano von überirdisch in die Tiefgarage versorgen, sobald der Adrenalinschuss vorbei ist, muss ich mit einem Häufchen Elend rechnen. Dann ein Schmerz-, Entzündungsmittel einwerfen und darüber nachdenken, wie einfach es zu den Zeiten war, als Eltern ihre elterliche Verantwortung auch punkto Putzmittel wahrnahmen, sie vor Kindern verschlossen und Grossis ihre WCs putzen konnten per simplen Schraubverschluss.

Warum hat die Bevölkerung die Nase voll von grüner und linker Politik? U. a. wegen all diesen kindersicheren Verschlüssen, die für unsereins nicht funktionieren, genau einmal aufgeschnitten werden müssen. Bekomme ich Kleinkinderbesuch, ist die Türe zum Einzel-WC verschlossen, abgesperrt und alle Putz-und Waschmittel dort.

Wenn das früher sicher war, ist es das heute noch. Wer den Schlüssel sucht, suche oben über der Neonbeleuchtung des Lavabos. Hat früher funktioniert, funktioniert noch immer, wenn die Erwachsenen sich weder mit legalen noch illegalen Drogen erziehungsunfähig machen. Das gibt es, ehrlich, das gibt es heute noch, viel öfters als Grüne und Linke denken. Sie sind nicht das Mass aller Massstäbe, noch haben sie Vorbildcharakter.

Weiss irgendwer wie lange eine Fleischwunde mit CP, 66 Jahre alt, dauert? Das ist idiotisch. Den Verband trage ich so lange, bis T-Shirt Wetter passe ist und lange Ärmel mich vor den landesüblichen dummen Fragen schützen. Die Diskussion führe ich nicht. Da kaufe ich mir eher eine zweite elastische Binde. Dann kommt die Frage:“Was hast du gemacht ?“ Und ich klassisch: „Siehst du doch, ich habe mein Bein gebrochen.“

Das gibt gute Lacher und die Ausfragerei erledigt sich selbst…… Ziel erreicht.

Gesichter versus Fakten

Über 40 tausend PalästinenserInnen wurden in Gaza von den Israeli getötet, wovon die Hälfte Kinder gewesen sind. Wieviele hungern? Gegenwärtig werden 600 tausend Kinder notfallmässig gegen Polio geimpft in Gaza, weil dort Polio ausgebrochen ist.

94,154 Menschen wurden in Gaza verletzt.

All diese Zahlen sind nicht unabhängig überprüfbar. Viel später werden internationale und humanitäre Organisationen den Gazastreifen und das Westjordanland besuchen und untersuchen können.

Was auffällt ist, dass all diese Menschen in der Namenslosigkeit verschwinden, aber die sechs getöteten Geiseln durch die Hamas, nicht die Wohnbevölkeung, die PalästinenserInnen, die haben Namen, erscheinen in Bildern.

Netanyahu wird von den Israelis verantwortlich gemacht fürs Kriegsgeschehen. Wo ist der Hamasführer, der ebenso zur Verantwortung gezogen wird?

Im Putinkrieg ist es Putin, der seiner Armee und Söldnertruppen die Befehle gab. So wenig wie das russische Volk, wollte die von der Hamas gefangen gehaltenen PalästinenserInnen im Gaza Krieg mit vorangegangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Irgendwann wird einEHistorikerIn all die Fluchtbewegungen angeordnet von Israekl für die Menschen im Gazastreifen nachzeichen, bildlich darstellen. Ich habe längst die Übersicht verloren, wo die jeweiligen sog. „sicheren Zonen“ gerade sind.

Nun da ÄrztInnen impfen hofft die Welt, dass zumindest ihr Leben und das der zu Impfenden für kurze Stunden geschont wird. Dann nochmals flüchten, flüchten, flüchten.

Statt die Kriegstreiber zur Rechenschaft zu ziehen, trifft es zu viele ZivilistInnen. Die korrekten Zahlen werden wir nie erfahren, irgendwann leben wir mit Schätzungen. Schon jetzt ist klar, dass Israel Vergeltung übt, eine israelische Geisel gegen ca. 30 tote PalästinenserInnen, wovon 15 Kinder sind, mehr als doppelt so hoch die Anzahl der Verletzten.

So geht das nicht. Israel muss teilen lernen, Menschen sind Menschen und KEIN MENSCH IST WAS BESSERES ALS EIN ANDERER MENSCH:

Israel das einzige(!) Volk Gottes, ist ein Killerargument, weder hat das was mit Gott noch mit Glauben irgendwas zu tun, aber es geht um Grossisrael, weltliche Macht, Machterweiterung. Die Geschichte lehrt, dass sowas nie gut endet, einfach nie.

Calvin-City Zürich

Blick, Kolumne von Frank A.Meyer

Frank A. Meyer darf, was ich als evang.-ref. Pfarrerin nie dürfte, die Linken als Kirche zu bezeichnen, die alles diktieren wollen mit dem Anspruch die absolute Wahrheit zu besitzen. Meyer handelt das Thema ab am Beispiel des Autos der Wohnbevölkerung. Noch ist bei Thema nicht alles verloren, aber schon viel. Es ist irrational, selbst Velo zu fahren, ÖV zu benutzen, derweil Lastwagen Güter des täglichen Bedarfs herbeifahren müssen in die jeweiligen Geschäfte zu nachtschlafener Stunde, zu der diese Eliten sanft schlummern.

Grün ist Soja und das kam aus der Ukraine, bis Putin dort einmarschierte. Von so weit her kam der Grünen und Linken Soja. Da lobe ich mir meinen Zuckermais in meinem Schrebergärtli: Den kaufe ich als Samenbriefchen und dann ab in die Erde, zur Ernte den Maiskolben rausbrechen, die Staude auf den Kompost und gut ist.

Wärs nicht so schwierig, ich hätte wie früher Kartoffeln gesetzt im Schrebergarten. In Oberbalm haben meine beiden Mädchen viel lieber Kartoffeln ausgegraben als Ostereier gesucht: Wühlen in der Ernte und herrlich das Aufblitzen der hellen Kartoffelhaut. Natürlich nicht lange, nur um dieses Gefühl zu erleben, habe ich beide Mädchen ermuntert siich auf die Kartoffelsuche einzulassen. Ich war deren Mutter, ich erledigte die Hauptarbeit mit der Hacke, nicht nur mit blossen Händen.

Die link-grüne Elite, verstädtert, weit weg von dem, was sie als absolute Wahrheit behaupten, verkopft und SchreibtischtäterInnen.

Weltladen Bern

Claro Laden, Weltladen es ist schwierig sich in der Vielfalt der Angebote zurecht zu finden.

Es ist nie zu spät, seine Meinung zu ändern, was ich diese Tage getan habe.

Weltladen, Claroladen es sind immer diese scheinbar kleinen Differenzen, die den grossen Unterschied machen.

Gestern habe ich gegogelt, hüpfte im www umher. Das sind Tage an denen ich scheinbar mühelos alles finde, was muich interessiert. Nun, da ichs posten möchte, finde ich nicht mehr das, was ich suche.

Also das Prinzip zuerst: Der Claroladen Münsingen hat gute Ware, fair produziert. Ich muss mehr vergleichen, nochmals recherchieren.

Was ich recherchiert habe,ist die Theologie dahinter, was mich brennend interessiert, andere gar nicht. Ich bin fündig geworden und was ich fand, gefällt mir nicht, gar nicht.

Ich beobachte immer, sammle Infos, bleibe freundlich, wenn ich Unterschiede feststelle: Diesen Herbst habe ich mich bei Medcin sans frontieres angemeldet, weil diese Organisation als eine der letzten im Gazastreifen die Logistik hat, dort zu helfen, was sehr gefährlich ist, wie wir alle wissen.

Sofort kam im Claroladen die Idee, es gäbe da die noch viel bessere Organisation, die dort auch vor Ort sei. D habe ich innerlich die Augenbrauen gerunzelt, weils sektiererisch ist, gefählich die Arbeit der international anerkannten, grossen Organisationen stört, wenn aus allen Herrenländern besserwisserisch irgendwelche Kleinstorganisationen mit Menschen rumstürmen, deren Leben BESCHÜTZT WERDEN MUSS, was aufwändig und nochmals lebensgefährlich für die Grossen ist-

Ich werde gelegentlich de Links vergleichend ergänzen als Anschauungsmaterial: Halb gut ist gut, ganz gut ist besser.

Man pflegt zu sagen, dass man nach menschlichem Ermessen das Beste mache.

Menschliches Ermessen muss man selbst definieren, da gibt es ungezählte Meinungen dazu, ein weites Feld.

Das Beste ist als Formulierung noch klarer zu definieren, es gibt noch mehr unterschiedliche Meinungen dazu.

Schon als Studentin ist mir aufgefallen, dass definierte Begriffe nützlich sind. Am eindrücklichsten, war als wir verglichen, was wir unter dem Wort „Tisch“ verstünden. Liebevoll beschrieben wir StudentInnen unsere Lieblingstische. Wenn wir drei, fünf, zehn Lieblingstische hatten und wir waren in einem Seminar a 20 bis 50 StudentInnen, wir lernen, wie vielfältig das Wort „Tisch“ verstanden werden kann.

Irgendwann der Professor: „Es gibt Tische mit drei Beinen.“ Wir lachten und legten los.

Zuerst kommt die Definition, der Streit bleibt aus, weil alle lachen, die Welt ist vielfältiger, könnte unterschiedlicher nicht sein. Alle haben eine Meinung oder ganz viele, jede Meinung zählt gleichviel. Das ist Meinungsfreiheit.

Fixfertig, ich hasse Restgehfähigkeit

Was ein vergnügliches sonntägliches Ausflügli hätte werden sollen, ich bin fix und alle. Für Langsamdenkende: Ich bin fixfertig und habe die Haltung, mein Schutzschild völlig verloren.

Zum Glück habe ich im Schlafzimmer Null Spiegel, ich rotze und weine, ich sollte mich häuten können wie eine Schlange und DAVONLAUFEN, pardon, Schlangen pflegen davon zu schleichen..

Bin ich nicht ultimative Expertin für den Fluchtmodus?

Ich war weg mit dem Viano, die Geographie habe ich nicht begriffen. Damit kann ich längst umgehen, ich kann den Viano auf mm genau wenden. DAS war nicht nötig, aber der Winkel stimmte nicht, um raufzufahren, also setzte ich den Viano mit Ach und Krach auf eine Handwerkerwiese.

Merke: Viele Autos haben Vorderrad Antrieb, Mercedes, die Grossen haben Hinterrad Antrieb.

Mit dem linken Fuss einmal kräftig stampfen und normalerweise ist die Handbremse angezogen. Ich erinnere mich nicht an Ausnahmen, heute war eine solche. – Warum weiss ich sowas nicht zum Voraus?

Ja gäll so geits. :-)))

Der Viano, logischerweise in Extremstellung, an einem geteerten Stutz, Ziel, hochfahren, weit genug, also viel zu weit, damit ich mit einer Linkskurve ohne zu rutschen denn Vianió zum Handwerkerauto erkläre.

Zusatzschwierigkeit, es hat geregnet, alles, insbesondere Gras ist nass und rutschig, wenn Gott gnägig ist, spult sich der Viano nicht ein.

Eine solch unliebsame Erfahrung habe ich im Winter 2022 im Kanton Freiburg gemacht. Ich wollte gegen Abend brätle, also grillen, ging auf Feldwege, die Bank, wo ich grillen wollte war besetzt, also weiter, Yes you can!

Humoris causa: No I can´t.

Ich fuhr ans Ende eines Feldweges, grillte, meine Augen täuschten mich, ich schätzte den Boden als hart und gefroren ein: No I can`t, der Viano spuhlte sich ein.

Ich hatte Null Schaufeln noch Holzbrett, um den Viano zu retten. Ich blieb ruhig, putzte die ganze Nacht durch. Der Führerstand Viano eine Schweinerei, klebriges, schwarzes Zeug. Ich bin Putzprofi geworden, ich putzte sogar während Rotlichtpausen.

In dieser kalten Nacht putzte ich, um mein Überleben zu sichern, nicht erfrieren zu müssen.

Ich schlief friedlichstens am nächsten Mittag, klopfte es, die Vianotüre sprang auf bei der Führerkabine, KATHOLISCHE FREIBURGER KAPO:

Die sprach Deutsch, ich vom Tiefschlaf aufgeschreckt, verstand nichts.

Nochmals von vorne bitte, ich habe Null verstanden, irgendwas liegt in der Luft, was genau, bitte?

Also fing die Kapo nochmals von vorne an, mit einem Vorwurf: Der Viano sei eingespuhlt, aber zu wenig, um den Abschleppdiienst zu rufen, weil diese Kapo per Seil und Anhängerkupplung beim Kapoauto, den selbst rausziehen könne.

Ich: Häääääähhhh??? Warum sollte mir irgendeine Kapo je helfen, zu meinen Gunsten arbeiten?

Kapo: Schnell. schnell, ab mit Ihnen auf den Beifahrersitz.

Ich finds lustig, verschwinde aus der Führerkabine, längst hellwach und mache die Erfahrung, dass der Viano höflichstens sich abschleppen lässt, zwei Tonnen gegen eine Kapo Limousine. Nachteil, der Viano wird RÜCKWÄRTS RAUSGEZOGEN UND ERST AUF DEM SICHEREN TEER GEWENDET.

Ich ohne Worte: In Hollywood(?), kann James Bond viel mehr.

Als die Kapo mich endlich entlässt vor der kath. Kirche Wünnewil und nicht vor der reformierten Kirche Flamatt, habe ich eine Stinklaune. Erstaunlicherweise legt sie sich, ich will an den Genfersee und bin ohne gröbere Zwischenfälle dort angekommen, zwar noch immer obdachlos, aber bei GENFERSEE TEMPARATUREN, EIN FORTSCHRITT WIE ICH FINDE.

Solingen, Attentat mit Messer, Tote

Was ist los? Schwiegen die Medien früher über solche Taten? Ich erinnere mich nicht, dass vor Covid fast täglich irgendwo in Europa solche Waffen eingesetzt worden wären, manchmal gibt es „nur“ Schwerstverletzte, hier gab es Tote, der Täter geflüchtet, sein Aussehen nicht gesichert, man lebt in Angst und Trauer. Angst, weil die Gefahr nicht gebannt ist, Trauer, weil es Tote gegeben hat.

Keine Gruppe vermutet man, habe diese Bluttat begangen, ein Einzeltäter wird gesucht.

Wie soll Prävention aussehen, die ein Ding der Unmöglichkeit ist? Nichts posten im www und Einzeltäter sind unauffindbar. Es schwurbeln viel zu viele, dieser eine, der zum Mörder wird, ist in der Masse längst verschwunden, bevor er je geboren wurde.

Das zunehmend jüngere Alter, was nach Bluttaten in den Medien bekannt gegeben wird, entsetzt längst: Kinder morden Kinder, das potentielle TäterInnenprofil hat sich seher gewandelt, ist absolutes Neuland, während politisch Radikalisierte früher schon eine permanente Gefahr waren, es heute noch sind.

Die Gesellschaft täte gut daran, sich etwas mehr umeinander zu kümmern, liebevoll und nicht dem Dauerperfektionismus zu fröhnen, zu mobben, was nicht ihren Perfektionsmassstäben entspricht.

Bei solchen entsetzlichen Meldungen bin ich froh unperfekt geboren worden zu sein. Ab Einschulung musste ich selbst damit klar kommen, dass ich unten durch war. Lustig war das nicht, ich habe unter vielen Tränen gelernt Einsamkeit in eine Leseratte, Bewegungsdrang, Hunger nach Sonne, Wind und Regen umzuwandeln, selbst Feuer hat mich fasziniert, wenn ich mir einen Brennofen zum Brennen meiner Töpfereien gekauft und oft gebraucht habe.

Frust, Einsamkeit verwandeln in was Schönes, das geht. Die Medien sind selbst schuld, wenn sie rauf und runter, mantra artig wiederholen Familie und Freunde seien des Menschen Erlösung. Es stimmt nicht, wers glaubt, einsam ist, ewig gefrustet, nicht in Hummor, Hobbies, Sport ausweicht, der bzw, die….. nicht jeder Lebensweg wandelt sich zum Guten, einfach nicht.

Es wird bereits kleinsten Kindern vorgegauckelt, dieser oder jener Konsum mache glücklich. Grundschülerinnen verbringen Zeit vor dem Spiegel mit Beautyprodukten. Warum wohl durften wir uns bis in die Pubertät nie schminken, sollten uns draussen bewegen, spielen, mit Nachbarskinder OHNE AUFSICHT ERWACHSENER SOZIALE ERFAHRUNGEN MACHEN? Wenn wir spielen wollten, mussten wir entscheiden, welches Spiel genau jetzt dran war. Dafür gab es Abzählverse, wir haben nich zwei Stunden ein Befindlichkeitsrundeli losgetreten, etc. etc.

Was braucht ein Kind, um glücklich zu sein, nicht scheinglücklich? Dort fängt es schon an.

Dann beisst sich die Katze bereits in den Schwanz: In der Schule geht es um Leistung, aber schulisch müssen alle AllrounderInnen sein, Inselbegabungen werden in der Schweiz gnadenlos aussortiert und zu oft schreiben Medien, der Täter, der dann z.B. gemordet hat, sei Autist. Die Gesellschaft in der Schweiz belügt sich maximal, weil sie so kleinkarriert ist, immer Zeugnisse, Abschlüsse, kurz Papierchen sehen will und das hat sich zu einem Papierchenglauben mit durch und durch religiösen Zügen entwickelt.

Zudem ist es eine Frechheit Mörder mit Geburtsgebrechen in Verbindung zu bringen, mit Rasse, mit Nationalität, Herkunft, Männerb, bzw. Frauen etc. etc.

Damit grenzt sich die selbsternannte Normgesellschaft ab und lagert das Verbrechen aus auf nun die genau definierte Masse der andern, eben der MörderInnen. Immer vor der Türe des andern wischen, nicht die eigene Einstellung in Frage stellen. Das ist ein grosses Problem heutzutage.