Wasser predigen und Wein trinken

Die FDP teilt mit, dass die IV-Revisionen so weitergeführt werden sollen, wie sie aufgegleist sind. Von diesem Weg soll das Parlament nicht abweichen. In ihrer Medienmitteilung von heute führt sie ihre Überlegungen aus.

Ich hoffe, für diese Partei, dass sie selbst glaubt, was sie sagt und schreibt und bei der Anwendung ihrer Politik auf Einzelschicksale Erfahrung sammeln kann. Wenn es um Menschen geht und nicht nur Zahlen oder eine anonyme Masse und vor allem nicht um die andern, sondern die eigene Betroffenheit.

Meine Antwort auf eure Medienmitteilung:

  • Ich kann mit euem Leistugsprinzip nicht mithalten. Dafür bin ich zu alt und zu behindert. Wenn ich arbeite, dann rasch und gezielt und bisher, glaube ich wenigstens, ohne grosse Fehlentscheidungen.
  • Ich verstehe euer Selbstverständnis nicht: Eure besten Leute, die scheints ihre hohen Saläre wert sind, haben sehr viel Mist produziert und viel mehr Geld auf nimmer Wiedersehen versenkt, als die IV je Schulden hat.
  • Es ist ein politischer Entscheid, dass die IV unterfinanziert ist und ebenso war es eine wirtschaftliche, also von potenziellen FDP-Leuten gehandhabte Praxis der 90er Jahre, ältere Mitarbeiter zu entlassen und an die IV  weiterzureichen.
  • Wenn meine Restarbeitsfähigkeit nicht nutzen kann, so weil mich keiner zu einem Lohn anstellt, der meinen akademischen Fähigkeiten entspricht und bereit ist und jetzt kommt das Unzumutbare, auf meine Hirnverletzung Rücksicht zu nehmen.
  • Solange ich im Arbeitsprozess war, habe ich durch Schnelligkeit meine Defizite wettgemacht. Es hat keinen Menschen interessiert, dass ich behindert war. Ich habe das volle Programm durchgezogen. Jetzt hat mich diese Welt ausgespuckt.
  • Es gibt nur entweder-oder: Die behinderte Welt oder die nicht behinderte Welt und natürlich die paar Vorzeigebehinderten, die auf ein Podest gehoben werden: z.B. dieser klavierspielende, verheiratete Arzt. Offensichtlich ist seine Zeit als „Roger Federer“ noch nicht abgelaufen. Meine schon.
  • Seid ihr euch eigentlich bewusst, dass die Pensionskassen, den Umwandlungssatz auch senken?
  • Von was soll ich leben, wenn ich, was Gott gnädigst verhüten möge, bis in mein Pensionierungsalter lebe? Auch behinderte Menschen werden leider oder glücklicherweise älter. Glücklicherweise? Bei der politischen Einstellung der FDP eher leider. .

Worte vom Schulhof

Sprache verändert sich, so, wie sich die Werte der Gesellschaft ändern.Respekt Menschen gegenüber erhöht das gegenseitige Wohlbefinden. So werden Begriffe, die  früher für behinderte Menschen gebraucht wurden, heute nicht mehr verwendet, sie sind durch neue, wertneutrale Fachbegriffe ersetzt worden. Vielleicht ist es von mir naiv, aber ich dachte immer, das sei aus Respekt behinderten Menschen gegenüber.

Eine Partei der Schweiz hat vor einigen Jahren einen unrühmlichen Begriff geprägt, unter dem alle behinderten Menschen in diesem Land bis heute leiden. Ich wiederhole ihn bewusst nicht, weil ich den Platz, den ich dem Negativen widme, ganz bewusst klein halten will: Es nützt behinderten Menschen nichts, wenn sie sich am immer gleichen Punkt, den immer gleichen Schmerz holen: Mit meiner Hirnverletzung kann ich mir die Fähigkeit, mich nicht aufzuregen, leider nicht erarbeiten. Ich leide. Darum tendiere ich als Strategie dazu,  gezielt dorthin zuschauen, wo ich eine Aussage machen will.

Ein neues Schimpfwort Jugendlicher lautet: behindert.

Wie bescheuert ist das? Genau das Wort, mit dem ein Teil der Menschen unserer Gesellschaft sich bemühen, höflich, ewig geduldig, mit ansteckendem Humor, stets aufgestellt, ja nicht mitleidig, für nicht Behinderte Unverständliches verständlich zu machen, muss gegenüber Jugendlichen zuerst aus dem Kontext „Schimpfwort“ herausgelöst werden.

Wie der Link zeigt, sind sich einige der Jugendlichen durchaus bewusst, dass dieses Schimpfwort übel ist. Sie hören es täglich.

Im Unterschied zu früheren Schimpfworten können behinderte Menschen bei dem Wort nicht mehr auf ein anderes Wort ausweichen: Behindert ist der offizielle Begriff für den Umstand, dass ein Leben anders verläuft.

Die IV erholt sich viel rascher als erwartet

Diese Schlagzeile steht im heutigen Bund auf Seite 5.

Diese rasche Änderung der IV-Finanzen zeichnet sich seit Monaten ab, AGILE hat schon im letzten Jahr darauf hingewiesen, dass die IV-Revision 6b zur Sanierung der IV-Finanzen nicht nötig ist.

Das BSV erwartet einen Überschuss von 430 Milionen Franken bis Ende Jahr. Als Grund werden die Erhöhung der Mehrwertsteuer und der weitere Rückgang der neu zugesprochenen Renten genannt.
Bisher unterstützen nur die SP und die Grünen die Forderung der Behindertenverbände auf die IV-Revision 6b zu verzichten.

IV-Revision 6b: Einführung eines linearen Rentensystems im Gegensatz zu heute, wo z.B.bei einem Invaliditätsgrad von 65% eine Dreiviertelrente ausbezahlt wird. Invalide RentnerInnern erhalten für ihre Kinder auch Geld: 40% ihrer eigenen Rente. Neu sollen nur noch 30% der Erwachsenenrente ausbezahlt werden.

Nationalrat Lohr aus dem Thurgau soll es als Mitglied der CVP richten und in seiner Partei, FDP  und SVP an die Vernunft appelieren: Er versucht in der vorberatenden Sozialkommission bürgerliche Nationalräte für eine „vernünftige, massvolle“ IV-Revision zu gewinnen:

  • Ab 70% Invaliditätsgrad weiterhin eine volle Rente.
  • Die Kinderrente von 40% auf 30% nur dann kürzen, wenn das Einkommen aus IV-Rente und Kinderrente höher ausfällt als das frühere Erwerbseinkommen.

Die bürgerlichen Parteien zeigen wenig Gehör. Sie sind allenfalls bereit die neue Rentenberechnung auf zukünftige Renten anzuwenden und nicht auf bestehende, weil eine Beschwerdenflut erwartet wird.

Soweit eine Kurzzusammenfassung des Artikels.

Beurteilung:

Minimale Rente pro Monat CHF 1’160.-

Maximale Rente pro Monat CHF 2’320.-

Viele Menschen denken, mit einer IV-Rente könne ein Mensch leben. Diese Frankenbeträge reichen bei weitem nicht. Unwissen schadet den behinderten Menschen.

Der Beitrag an ein Kind ist 40%, je nach Höhe der Rente, die der behinderte Vater oder die behinderte Mutter erhält. Maximal- und Minimalrente beziehen sich selbstredend auf einen Invaliditätsgrad von 100% der erwachsenen Person. Sonst sind die Zahlen kleiner.

Ursprünglich sollte die IV-Rente behinderten Menschen den Lebensunterhalt ermöglichen. Sie ist eine Versicherung. Also Menschen, die einzahlen, möchten die Sicherheit haben, die Leistung zu erhalten, die sie benötigen, wenn sie in Not kommen. Dann gibt es die relativ kleine Gruppe der Menschen, die vor dem Einzahlen behindert wurden: Geburt, Kindheit, junges Erwachsenenalter, soweit es sich nicht um Behinderungen durch Unfälle handelt.

Heutige Situation: Wenn die IV-Rente nicht reicht, muss EL beantragt werden. Mit Versicherung hat das nichts mehr zu tun: Das Vermögen, soweit es vorhanden ist, darf gemäss den Richtlinien der EL eine bestimmte Grösse nicht übersteigen. Die EL muss mit einem ausführllichen Formular beantragt werden. Bekanntlich lassen sich SchweizerInnen nur sehr ungern so tief ins eigene Portemonnaie schauen: Wenn es gar nicht anders geht, nachdem kein anderer Ausweg mehr möglich ist. Die Krankenkassenprämie wird föderalistisch subventioniert.

Irgendwann wird das Volk merken, dass mit solchen „Sparübungen“ die Kosten nur verschoben werden. Aber dann werden die wenigsten der heutigen Politiker noch im Amt sein und die neuen, werden sich nicht verantwortlich fühlen und eine neue Sparrunde verordnen. Das ungute Gefühl bleibt: Wenn behinderte Menschenn wieder unsichtbar gemacht werden, in Statistiken nicht auftauchen, weil sie von Eltern oder Verwandten quersubventioniert werden müssen, ist das kein gesellschaftlicher Fortschitt sondern ein Rückschritt.

Ein sehr ähnlicher Vorgang ist beim Zählen der Arbeitslosen zu beobachten: Die Ausgesteuerten werden nicht mitgezählt. Nur darum sind die schweizerischen Arbeitslosenzahlen so tief und so hübsch für alle, die Abeit haben. Ob unsere Zählart mit europäischen Ländern vergleichbar ist und die europäische Länder untereinander, bin ich mir nicht sicher. Aber vielleicht schummeln alle %-mässig gleich viel, dann stimmen zwar nicht die absoluten Zahlen aber wenigstens der Ländervergleich.

Wohl des Kindes II

E. B.* wohnt im Kanton Bern. Ihr Sohn Pascal leidet an einer Depression und ist zu krank, um die Schule zu besuchen. Die besorgte Mutter kümmert sich aufopfernd um die Gesundheit ihres Teenagers. Sie ist alleinerziehend, arbeitslos und behindert.

Sie steht ohne Familie oder Freunde da. Ihre Versuche zwischen Schule und Teenager eine Brücke zu bauen, fallen ins Leere. Sie sieht für ihren grundsätzlich begabten Sohn keine Zukunft in der öffentlichen Schule mehr und meldet ihn bei einer privaten Schule an, die bereit ist, dem Jugendlichen eine Chance zu geben und seine Präsenz im Schulalltag schrittweise zu erhöhen. Das verpasste Schuljahr wird wiederholt. Das Fernziel ist die Matur.

Der Jugendliche hat nur Vertrauen zu seinem Hausarzt und weigert sich lange Zeit, andere medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die öffentliche Schule reagiert und reicht eine Gefährdungsmeldung ein. Es soll ein Beistand ernannt werden. E. B. ist zuerst froh, dass sie Hilfe bekommt und endlich jemand auf ihrer Seite steht. Schnell erweist sich das als Irrtum: Als die neue Schule anfängt, finden Fachleute und die Beiständin, dass Pascal noch in einer Institution bleiben solle, in die er in der Zwischenzeit eingetreten ist, weil er „noch nicht soweit sei“. Dagegen steht der Wunsch des Teenagers, zusammen mit seinen zukünftigen Kameraden das Schuljahr zu beginnen. Die Mutter entscheidet sich für den Wunsch des Jugendlichen und übernimmt für diesen Entscheid die volle Verantwortung.

Irgendwann kann die Mutter gesundheitlich nicht mehr. Sie erleidet Erschöpfungsdepressionen. Als sie zum zweiten Mal für längere Zeit in eine psychiatrische Klinik eintreten muss, bekommt Pascal Pflegeeltern. Diese sind E. B. bestens bekannt: Es handelt sich um ihren ersten Exmann und seine zweite Frau. Er ist nicht der leibliche Vater von Pascal und verweigert als Pflegevater jeden Kontakt zu E. B. Pascal will auch nichts mehr von seiner Mutter wissen. Er erzählt die schlimmsten Geschichten über sie.

Der Mutter wird die Obhut entzogen. Sie kann zu den Vorwürfen ihres Sohnes nicht Stellung nehmen. Angesichts ihrer Gesundheit kann sie sich nicht wehren, finanziell ist sie zu dem Zeitpunkt von der Gemeinde abhängig.

Heute lebt sie von einer IV- und Pensionskassenrente und hat alle ihre Schulden (Link: runterscrollen bis zum Punkt 8.) bei der Gemeinde zurückbezahlt.

Pascal ist in der Zwischenzeit erwachsen. Im Alter von 18 Jahren ist er bei den Pflegeeltern ausgezogen. Die Beiständin findet, der nicht verdienende, junge Erwachsene brauche eine eigene Wohnung. Mit 20 Jahren besteht er die Matur und pflegt Kontakt zu den Leute, wie z. B. der ehemalige Beiständin, die sein Verhalten unterstützen. Finanziell aber sind seine leiblichen Eltern bis zu seinem 25. Geburtstag verantwortlich, den Pascal heute noch nicht erreicht hat. Was ist hier das Wohl des Kindes?

*Name geändert

 

Ein anderes Verständnis von Wohl des Kindes wird in diesem Projekt aus Winterthur umgesetzt.

Die Schweiz ist kein Vorzeigeland“ titelt der Beobachter.

Wie weit ist weit?

Mein Anderssein ist am einfachsten zu greifen, wo ich so anders wahrnehme, dass nicht Behinderte fast schreien, wenn sie mir zuhören. Dazu gibt es ein aktuelles Beispiel:

Durch Bauarbeiten, ist der ÖV verändert. Die Linie eines Trams endet bei der Baustelle und die Passagiere müssen auf Busse umsteigen, die eine ungewöhnliche Route fahren. Haltestellen sind verschoben, manche zusätzlich umbenannt. Ticketautomaten stehen nicht an den provisorischen Einstiegsstellen. Alles, was ich auswendig gelernt habe, ist durcheinandergewirbelt und funktioniert nicht. Kurz: Chaos pur für meinen Kopf. Etwas neutraler betrachtet: Überall steht Personal, das Fragen beantwortet, aber natürlich keine Ahnung hat, dass es für mich sehr wohl ein Problem ist, eine Haltestelle zu Fuss weit weg zu suchen, wenn ich darauf nicht vorbereitet bin und kein Hilfsmittel dabei habe.

Nach meiner erneuten, schweren Depression vor wenigen Wochen, bin ich geschwächt. 10 Tage ausschliesslich im Bett haben meine Muskulatur schwinden lassen. Für eine Arztkontrolle musste ich über die beschriebene ÖV Baustelle. Ich hatte die Wahl umzusteigen oder mit meinem Erwachsenentrottinett, das mir für meine Wahrnehmung viel Sicherheit gibt, die Restdistanz zurückzulegen. Ich war mir bewusst, dass ich viel kürzere Distanzen zum Muskelaufbau brauchen würde. Mir ist auch klar, wie wenig Zeit seit meinen Tagen im Bett verstrichen ist. Ebenso einen Einfluss auf meine körperliche Leistungsfähigkeit hat das Medikament und die Höhe der Dosierung, auch das habe ich bedacht. Aber: Die Muskulatur will ich wieder aufbauen. Daran führt kein Weg vorbei. Meine Entscheidung war, die Baustelle mit dem Trottinett zu umfahren, was 30 Minuten Zeit für einen Weg beanspruchte.

Die Reaktion der Ärzte lässt mich vermuten, dass meine Wahrnehmung sie befremdet. Wie weit ist angemessen weit? Muss ich als behinderter Mensch mein Bedürfnis nach Bewegung selbstredend zurückstellen? Wie erkläre ich einleuchtend, dass umsteigen für mich anstrengender gewesen wäre, zumal ich bis jetzt nicht weiss, wo sich die provisorische Haltestelle für die Rückreise befindet und noch schlimmer deren Ticketautomat.

Mir leuchten die Unterschiede ein. Für mich ist das Umsteige-Verhalten so befremdlich, wie mein Trottinett-Verhalten für Neurotypiker, welche die Mehrzahl der Menschen stellen. Ich benutze den Fachbegriff neurotypisch gern, weil er nicht wertend ist, weder für die eine noch die andere Seite. Er wird in diesem Blog öfters vorkommen. Es gibt kein richtig oder falsch. Das ist ein wiederkehrendes Thema: Platz haben in einer Gesellschaft, die ausgrenzt, ständig übersetzen müssen, obwohl ich selbst nie einen anderen Kopf hatte und nur aus den neurotypischen, für mich befremdlichen Reaktion schliessen kann, was ich falsch gemacht haben könnte. Es gibt auch unter den nicht behinderten Menschen solche, die nicht durch mein Verhalten befremdlich reagieren, sondern selbst eigenartig sind. Um diese Menschen mache ich lieber eine grossen Bogen.

Hilfe für Menschen mit Behiderungen

Behindertenorganisationen sind nach Fachgebieten zusammengefasst: Eltern mit behinderten Kindern treffen sich, wenn ihre Kinder die gleiche Behinderung haben, Hirnverletzte sind organisiert, Krebspatienten haben sich je nach Krebsart zusammengeschlossen. Rollstuhlfahrer unterstützen einander, falls sie gleichgesinnt sind.

Was ich bedaure ist die Zersplitterung der Kräfte und ich behaupte, dass es nicht nötig wäre, dass viele behinderte Menschen ihre Hilfsmittel selbst erfinden. Das wird auch Yael sehr viel Substanz kosten. Ich frage jeweils kritisch, wer einen Gewinn davon hat, wenn behinderte Menschen unnütz so beschäftigt sind.

Es wird immer betont, dass behinderte Menschen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen sollen. Es werden Trottoirs abgesenkt, die Lifte mit Blindenschrift angeschrieben, wenn es hoch kommt wird eine Veranstaltung für Hörbehinderte zugänglich gemacht.

Ich bin für einen Museumstag für wahrnehmungsbehinderte Menschen, für ihren Zugang auf die oft leeren Behindertenparkplätze, wenn ihre Behinderung im räumlichen Bereich liegt, für lärmgedämpfte Eckchen in Restaurants, für freundliche Menschen, die die immer gleichen Fragen höflich beantworten, für eine Familie, die diesen Namen überhaupt verdient.

Eine erste Sammlung von Links, die ich in meinem Alltag mehr oder weniger regelmässig brauche:

AGILE .CH   
Dachorganisation, zuständig für politische Fragen auf schweizerisch nationaler Ebene. In ihren eigenen Worten: „AGILE Behinderten-Selbsthilfe Schweiz setzt sich als Dachverband der Behinderten-Selbsthilfeorganisationen für die Interessen von Menschen mit Behinderung ein.“

Fragile Vertritt die Interessen hirnverletzter Menschen und ihrer Angehörigen, wenn die Hirnverletzung nach der Geburt stattfand. z.B. Unfälle jeglicher Art, Hirnblutung, Krebs.

Vereinigung Cerebral Vertritt die Interessen der Eltern von cerebral paretischen Kindern. Seit ungefähr 10 Jahren versuchen Betroffene Erwachsene innerhalb dieser Elternvereinigung ihre Interessen zu vertreten

.
Wahrnehmungsstörung Schweiz Für mich ein Internetauftrittt bei dem ich Informationen  über Wahrnahmungsstörungen hole.

Autismus und Wahrnehmung Der Artikel von Wikipedia: Eine Sammlung von Details.

Autismus Asperger Syndrom Hier nur der Link zu einem einzelnen Artikel, der mir sehr hilft. Im Zusammenhang mit Autismus und Asperger darf eine intelligente Person Schwierigkeiten mit einfachsten Dingen haben und sie bleibt bildungsfähig. Das finde ich schön. So stelle ich mir einen hilfreichen Umgang vor.

Allein gelassen

Vor wenigen Tagen ist mir der Artikel über Yael in der Berner Zeitung aufgefallen. Darin wird beschrieben, wie er und seine Familie allein gelassen werden.

Zu seltenen Behinderungen wie Yael eine hat, habe ich eine selten intensive, innige, langjährige Beziehung. Keine andere Beziehung hat in meinem Leben so lang gehalten. Für mich sind Menschen manchmal verständlich, manchmal auch nicht . Ihnen geht es mit mir genauso. Beim Anblick von Yael habe ich mich erinnert, wie ich mich als Kind bei Wanderungen wunderte, wie ungesichert Wanderwege sind. Ich rede von rot-weiss markierten Bergwanderwegen und nicht von Bergrouten.