CNN: „wild, extraordinary“ Prigoschins Marsch auf Moskau

Die Militärbasis, die Prigoschin angeblich schnell im Vorbeiziehen erobert haben solle, sei in einer Millionenstadt im Süden Russlands, die wichtigste Militärbasis im Süden ganz Russlands.

Der Kommentator stellt Fragen, stockt im Redefluss, es mache keinen Sinn, was auf westlichen Bildschirmen via TV in die Wohnstuben gesendet worden sei: Immer war von einer Demütigung Putins,einem Macht Verlust die Rede. Das ist ganz klar westliches Wunschdenken. Das ist, was der Westen sich erhofft, unbedingt möchte, damit der Schrecken des Putinskrieges in der Ukraine endlich ein schnelles Ende fände.

Meuterei: Etwas vom Schlimmsten für den Westen, eine maximale Demütigung war dieser junge Soldat, der geheimste Militärdokumente, kein Mensch wird seine Motivation je begreifen, aus unbegreiflichen Gründen in einem Chat, im www leakte. Nicht wirklich eine politische Motivation, die Sinn machen würde, Angeberei wird als Motiv genannt, rechte Gesinnung, aber nicht einverstanden mit der Rebublikanern, evtl. Irrationalität, ein Anteil von Denken in Verschwörungstheorien. Kurz ein sinnloses Durcheinander, maximal gefährlich. Bis die Geheimdienste den 21 Jährigen stoppen konnten, hatte er soviel geleakt, dass es einen graust, geheimste Unterlagen u. a. zum Putinkrieg, westlichem, USA Denken.

Angebliche Meuterei, bewaffnet, Prigoschin, Wagnersöldner, kein einziger Schuss fällt, kein Tropfen Blut wird vergossen. Lukaschenko, Belarus, tritt auf als der grosse, „geniale“ Vermittler, der quasi Putin in Moskau vor einer bewaffneten Meuterei schützt. – Allein mir fehlt der Glaube.

Zwei Armeen, bis auf die Zähne bewaffnet, stehen sich teilweise Mann zu Mann gegenüber. Es flattert in westliche Wohnzimmer, wie Wagnertruppen angeblich ein militärisches Hauptquartier, das wichtigste im Süden Russlands, das Hauptquartier für Russlands Basis gegen die Ukraine einnehmen, ohne dass ein Schuss fällt.

Maximalste Truppendisziplin, was der Westen so, wohl kaum demonstrieren könnte. Die Hierarchie in beiden Truppen funktioniert bis in den letzten Winkel, Prigoschin hat Gefangene, Häftlinge rekrutiert, hat alle im Griff. Wenn das keine Machtdemonstration ist realiter.

Westliches Denken wird in die Irre geführt, weil das eine Logik sucht, wo sie nicht zu finden ist.

Ich erwarte, dass sich irgendwas ändern wird, zumal Wagnersöldner auch andernorts z.B. in Afrika dienen. Geht es um eine Truppenverschiebung, geht es darum, den Westen und seine ExpertInnen maximal zu verwirren: Die ExpertInnenmeinungen sind so sinnbefreit wie irgendwas.

Ich warte auf die Meinung von Journal21. Erich Gyslin hat lange als Korrespondent in Moskau gelebt. Er erklärt oft sehr einleuchtend die kulturellen Unterschiede zwischen Russland, Moskau, Putin und dem Westen, der noch immer denkt, die ganze Welt müsse so denken wie er, was ein gewaltiger Irrtum ist.

Diese angebliche „bewaffnete Meuterei“ zeigt, wie durch und durch autoritär organisierte Systeme ganz schnell agieren können: Der Spuk dauerte keine 24 Std. und schon war er vorbei und die nächste Information kommt.

Ich weiss, dass irgendwann Menschen schlafen müssen, auch Teile von Armeen. Man kann tagelang wach bleiben, aber irgendwann muss man schlafen oder man stirbt.

In all den sich überschlagenden Informationen darf man nie die Bedeutung des Cyberkrieges vergessen; Selenski sprach neulich via Videokonferenz im schweizerischen Parlament, ein Strom von russischen Hackern begleitete tagelang zum Voraus und danach diese Videobotschaft Selenskis.

Auch wenn der Westen klüger wird, diese Cyberattacken abzuwehren, es macht Arbeit und www Seiten fallen stundenlang aus.

Bundesrat Berset geht, endlich

Berst war der jüngste Bundesrat, als er gewählt wurde, ist es noch immer nach 12 Jahren im ewig gleichen Departement, sein Leistungsausweis ist minimalstens, weil er ein Alphatier ist, ein Selbstdarsteller, der PR kann und das Volk an der Nase rumführt:

Er war und ist noch zuständig für KK, IVetc. die Volksgesundheit. Bei Corona hat er Alphatier gespielt weit über sein Departement hinaus, hat sich in den Medien, immer PR und nochmals PR als der SchweizerInnen Retter inszeniert. Daraus sind Affären entstanden, die Frage wurde aufgeworfen, ob der Blick Vorinformationen bekam und Bersets rechte PR Hand, Lauber, wurde verhaftet, freigelassen, gegangen und damit ist Berset im freien Fall politisch. Ohne seinen Spindoktor Lauber hatte Berset nur noch Skandale zu vermelden dumm, dümmer am dümmsten.

Angeblich trete er staatsmännisch auf, plane eine internationale Karriere. Eher empfelenswert wäre mal selbständig denken zu lernen, nicht das Volk anzulügen, als die Schweiz nur vergraute Militärmasken hatte, die Bevölkerung schutzlos ausgeliefert, konnte sich nur isolieren und Abstand halten, erfand Berset mit Daniel Koch dem schweizerischen Mister Corona die Lüge, Masken würden nicht helfen.

Die Medien echoten zu der Zeit, dass Masken unnötig seien, Berset alles im Griff habe. Als die Schweiz Maskenvorräte hatten, kam irgendwann Maskenpflicht, weil die mechanisch schützen vor Viren und wer selbst infisziert war, kam in Quarantäne, das mache erst Sinn. All die Desinfektionsbehältnisse wurden in den Umlauf gebracht, was unsinnig ist und war, weil die Haut kaputt geht durch alle diese Desinfektionen, später kannte man die Übertragungskette des Virus Covid genauer, alles wurde rationaler, bis heute stehen an einigen Orten Desinfektionsmittel rum, andere haben diese Behältnisse längst weggeräumt.

Wer Berset gut findet, lobt seine Coronapolitik als sehr umsichtig, ist der berset PR voll auf den Leim gegangen.

Die IV ist zum Davonrennen, wenn man das als IV könnte. Rassismus ist verpönt, Antijudaismus sowieso, fast alle pflegen Ableismus und Paternalismus Behinderten gegenüber.Ich im Handrolli unterwegs, teilweise ist es mir äusserst peinlich in der Altstadt von Bern: Bern hat seine Lauben. Diese sind fast überalll abgetrent durch Stufen. Auf der Strasse bin ich mit dem Handrolli sitzen in den Tramschienen stecken geblieben, konnte ihn nicht rausheben, stand auf und entfernte mich, ein Tram kam.

Sofort mehrere Männer holten den einsamen Handrolli. Dieses Erlebnis führt dazu, dass ich nun aufstehe und zu Fuss von Laube zu Laube gehe, wenn Tramschienen dazwischen sind. Das dauert. Oft eilen mir ü80 jährige Frauen zu Hilfe und ich denke immer noch, dass ich als jüngere Frau ihnen helfen sollte, nicht umgekehrt. Ein verflixter Zustand, eine Umkehrung von Gewohnheiten, meine Anpassung dauert.

Sich in einen Rollstuhl setzen, ist eine Frage von Sekunden. Sich als Rollifahrerin verstehen, dafür ist es zu spät. Mein Selbstverständnis ist, dass ich Fussgängerin bin und rein „zufällig“ gerade im Rolli sitze. Wenn ich über 6 Jahrzehnte zum Gehen gezwungen wurde, eine Verschleuderung von Hochbegabungen, dann habe ich mein Selbstverständnis als Fussgängerin, was ich für die wenigen Jahre, die ich rumrolle, statistisch keine 10 Jahre, nicht ändere.

IV, pointiert ausgedrückt, ist die Reparaturwerkstätte für in-valide, also wertlose Menschen. Bloss leben wir nicht mehr im Mittelalter und diese aleistische, paternalistische und patriarchale Einstellung gehört längst offiziell korrigiert.

Innerhalb der verschiedenen Behinderungsarten gibt es eine strenge Hierarchie. Als sabbernde SpastikerInnen sind wir hierarchisch zu unterst, total verachtet, oft die geistig behinderten Zappelbündel. Das macht keinen Spass, kein Mensch ist weniger wert ale ein anderer Mensch, das steht zumindest in meiner Bibel. Schweizer Realität und gelebter Alltag ist weit weg von dem, was in meiner Bibel steht. Macht absolut keine Freude, bedeutet soziale Ächtung.

Resultat: Ich erhole mich in sozialen Kontakten in Nischen, meist nur Frauen, gebildet und auf Augenhöhe. Oft ziehe ich mich zurück, will nur noch meine Katzen und meine Ruhe. Segregation in Reinstform.

Sowohl bei der IV wie bei den KKs hat Berset Ist-Zustände über 12 Jahre gepflegt, nichts erreicht, war den KK-Lobbys unterlegen, hat Zustände verschlimmert, wenn er der „Macher“ sein wollte.

Es wäre zu wünschen, das sein Departement in bürgeliche Hand kommt, dann ist die Opposition gegen den, die neue Bundesrätin nicht mehr so gross. Wenn allerdings Cassis, FDP, kommt, der momentan das Aussendepartement hat, bleibt die begründete Befürchtung, dass sich nichts verändert: Cassis ist Arzt gewesen von Beruf, der wird die Ärzteschaft maximal schützen, die sich unglaublich bereichert, viel besser jammert als die Bauern.

Früher jammerten die Bauern am besten, haben eine zu starke Lobby, inzwischen ist das Gesundheitswesen völlig aufgebläht, überteuert und die Bevölkerung hat stets und immer irgendwas zum Behandeln, rennt und holt medizinische Dienstleistungen ab, Pillen, Schweizerpharma etc. etc. Der Laden läuft perfekt, wächst ganz schnell, nächstes Jahr steigen die KK-Prämien überdurchschnittlich. Berset hat nicht die Kosten eingedämmt, aber die Prämienwahrheit zurückbehalten für nach Corona, die „besseren“ Zeiten. Das hat ihm Putin mit seinem Einmarsch in die Ukraine gründlich vermasselt.

Ich konsumiere keine medizinischen Dienstleistungen mehr, obwohl ich ein Recht hätte. Ich bezahle alles selbst, bin nur nich grundversichert bei der momentan billigsten KK. Fertig, ich muss Steuern bezahlen und irgendwann sterben, den Rest entscheide ich allein.

Vergangene Taten sind geschehen, wer immer schuldig ist, ist noch nicht bekannt

Eine Band, Rammstein, erhitzt die Gemüter, deren Sänger Till Lindemann hat…..

Ausgerechnet tritt diese Band dieses WE in Bern auf, während sich das Plattenlabel u.a. bereits distanzieren.

Es handle sich um die bekannteste deutsche Band in diesem Musikstil.

An den Konzerten gibt es offenbar eine spezielle Platzierung, genannt Row Zero. Diese Reihe sei jeweils nach den Konzerten zu einer „Party“ eingeladen gewesen, der Sänger Till Lindemann, nicht die ganze Band, trifft da auf seine Groupies, irgendwelche junge Frauen.

Ich weiss nicht, wieviel heutige junge Frauen wissen, über den Umgang von Menschen untereinander, wenn unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander treffen.

Uns hat man solche Konzertbesuche verboten bis wir erwachsen waren, ohne dass uns genau gesagt wurde, warum.

Was mich unter jeglichem Niveau vieler Männer in Kommentarspalten dünkt, ist dass den jungen Frauen unterstellt wird, die wollten sich im Glanz dieser „berühmten“ Person suhlen, sie wollten, was der doppelt oder dreimal so alte Mann wollte.

Da könnte mangelnde Fantasie Pate stehen. Lebenserfahrung nennt sich so, weil alle leben müssen, um erfahrener zu werden.

Also wogt die Diskussion, dass sich irgendwelche übergangene Groupies rächen wollten, versus, dass strafbare Taten vorgefallen sind.

Was immer es ist, es ist geschehen, die Suche nach der Wahrheit ist angerollt. Was war, war, das kann niemand ungeschehen machen. So breit, wie das Thema in den schweizerischen Medien abgehandelt wird, gibt es kein Entkommen mehr, beides kann nicht gleichzeitig stimmen: Nichts Böses ist geschehen versus Straftaten liegen vor.

Straftaten liegen sowieso vor: Entweder die vorgeworfenen Straftaten zumindest teilweise oder, was es auch gibt, zu Unrecht erhobene Strafanzeigen.

Musik ist nicht mehr das Thema, sondern die Begleiterscheinungen.

Weil es sich um die Spitze des Eisberges handelt, was Frauen in Wahrheit alles erleiden, ist die Diskussion entsprechend intensiv. Ein Mann kommentierte z. B., Frauen, die ein Date annehmen würden, wollten Sex. Irrtum: Frauen treffen einen Mann, um zu lernen, wer er ist. Frauen gucken nicht, ob er im Bett gut ist und dann ist sein Charakter egal.

Offiziell heisst es: „Es gilt für alle Seiten die Unschuldsvermutung.“ Ich schreibe lieber, dass die Taten getan wurden, was immer sie waren und z.B. Berlin und Bern sich engagieren, die Wahrheit herauszufinden.

Das ist ein aktuelles, typisches Beispiel für wie verflixt schwierig es ist, wenn unsere demokratischen Strafrechtssprechungen so unendlich langsam sind. Diese Rammsteins, schuldig oder nicht, bekommen einen Karriereknick oder sogar das Aus der Karriere, bevor bewiesene FAKTEN je aufgedeckt sind.

Nennt sich Demokratie, nennt sich demokratisches Strafrecht, produziert immer Kollateralschäden.


Der Bilck legt heute durch den Tag nochmals nach: Inhalt nichts, aber Stimmung unfreundlich, gegen Rammstein. Medien sind Medien, der Blick ist die schweizerische Bild. Wenn man selbst nicht sattelfest ist im Thema gucke ich jeweils, ob und was andere Medien dazu schreiben. Bisher nichts,

Die Schweiz hat heute Abstimmungssonntag, das ist das Thema.

JedEr sein/ihr eigener Staat

Was soll man anderes über Trump berichten, er macht das seit 2016 war tatsächlich von 2016 bis 2020 Präsident, danach bis heute nicht mehr. Begriffen, dass er nicht das Mass aller Dinge ist, hat er nicht. Fortsetzung folgt.

Gestern Frauenstreiktag in Zürich, Zwischenfall am Paradeplatz. Die Linke heult auf: „Die Polizei, die Polizei…..eines ihrer Lieblingsfeindbild.

Scrollen, scrollen ganz weit unten im Blick online: Der Polizist wurde zuerst tätlich angegriffen, es brauchte mehrere Polizei und Pfefferspray, um diese Frau zur Rechenschaft zu ziehen: Sie hat den Polizisten am Knie verletzt, vermutlich ein heftiger Tritt gegens Knie, laut Blick.

Ich möchte einmal wissen, welche Eltern ihre Kinder zu solchen Menschen erziehen und in welchem Alter die Eltern die Kinder in Misshandlung der Polizei unterrichten. In der Schule lernen sie das nicht, im kirchlichen Unterricht garantiert nicht. Woher kommt diese Einstellung, die Polizei ist unser Prügelknabe? Diese Einstellung fällt nicht vom Himmel.

Menschen die morden, erbrechen angeblich beim ersten Mal, morden sie mehrfach, sind sie den Anblick gewohnt, stecken sie den weg. Armeen im Krieg müssen funktionieren können sogar mit Verletzten und Toten aus den eigenen Reihen.

Freizeitbeschäftigung, einmal Polizei? War letzen Jahreswechsel, sog. Silvesterparty ein Thema in Deutschland: Polizei wurde vereinzelt in Hinterhalte gelockt. „Hinterhalt“ ist ein Kriegsbegriff.

„Kleine“ Tabus westlicher Werte sind jahrzehnte lang gefallen. Wer hat bzw. hatte ein Interesse daran? Freiheit, Demokratie sind nicht mühelos weder zu erlangen noch aufrecht zu erhalten. Der Westen muss viel vor der eigenen Türe kehren, Behinderten- und Frauenunterdrückung, die ewig gleiche Antwrt wiederholt sich hoffentlich nicht mehr.

Dann muss sich eine Gesellschaft auf gemeinsame Werte einigen und die durchsetzen und nicht sämtliche Augen und Ohren vor der Realität verschliessen.

Es war doch Frauenstreiktag gestern und nicht Frauensporttag. Streiken heisst, sämtliche Arbeit ruhen lassen.

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Täglich nehmen sich irgendwelche Menschen das Recht, ihre eigenen Gesetze zu machen, die Straftaten gleich selbst auszuführen, werden sie nach den geltenden Gesetzen zur Rechenschaft gezogen, grosse Verwunderung ihrerseits.

Kleine Freude für mich: In Deutschland wurde ein Klimakleber präventiv verhaftet. Nichts begriffen: Er will weitermachen. – Der junge Mann hat alle Chancen, dass der Staat Deutschland ihm diktieren wird, wie er weitermacht, weil er nicht einmal den Begriff „Straftat“ versteht.

Da müsste die Berichterstattung eine Deutungshilfe geben, z.B. für Deutschland, was Nötigung anklagt, diesen Gesetzesparagraphen.

Die KlimakleberInnen bilden sich so sehr wie ein Trump ein, das Recht auf ihrer Seite zu haben.

Auf CNN oder BBC werden nun vereinzelt TrumpanhängerInnen befragt, was sie nun, nach der zweiten Anklage denken. Die, soweit ausgestrahlt haben folgendes Dilemma: Trump sagte als Präsident der USa, sagt heute. Eine Präsident ist eine Respektsperson, ihre Worte in Zweifel zu ziehen, geziemt sich nicht.

Das Zweite, was man nicht tut, sind Straftaten. Das kommt glasklar, das ist eine Lebensmaxime, man lebt und hält sich an die Gesetze.

Dass ein Präsident lügt, ist unvorstellbar, jenseits dessen, was man kennt. Der Schritt, dass das Gesetz der Massstab ist, an dem ein Präsident sich messen lassen muss, nun in der Praxis vollziehen zu müssen, ist offenbar sehr schwierig.

Trumps Geburtstag, 77 Jahre alt

Trump hat Geburtstag gefeiert. Trumps zweite Anklage wiegt wesentlich schwerer als die Erste.

Trump ist 77 Jahre alt geworden, ging nach der Anklage vor dem Gericht in Florida in gewohnter Manier sofort vor die Medien, alles flimmert über die Bildschirme, was Trump von Trump zeigen will.

Was er evtl. nicht zeigen möchte, z.B. all die mitgeschleppten Schachteln mit Dokumenten, in den Räumen von Mar a Lago, die nicht ihm, sehr wohl aber den USA gehören, die interpretiert er um zu seinen Gunsten, seine AnhängerInnen lieben es, der selbst ernannte Retter der USA, evtl. der ganzen westlichen Welt.

Trump hat mich verängstigt, als er gewählt wurde, gestern beschäftigte mich die Frage, was ein Trump weiss, was andere, die zu Recht den Rechtsstaat, die Demokratie in Aktion sehen wollen, rauf und runterbeten die Strafmasse, die einzelne Anklagepunkte beinhalten könnten, wieviele Jahre Gefängnis, wenn bewiesen und für korrekt befunden.

Nie habe ich daran geglaubt, dass diese Analysen seiner Psyche, je irgendwas bringen. Die sind nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass er im 2016 in weisse Haus gewählt wurde, während nicht er, aber ganz viele sich verwundert die Augen rieben.

Am 6. 1. 2021 rieben sich wieder ganz viele andere verwundert die Augen, vermutlich die Verurteilten zu langen Gefängnisstrafen am meisten.

Trump bleibt konstant gleich. Der Mann war Ptäsident, ist Alt-Präsident, Präsidentschaftskandidat, was zu einer zweiten Amtszeit führen kann oder nicht.

Je älter er wird, desto grösser wird die Hemmung, ihn in irgendein Gefängniss zu stecken. 77 Jahre alt ist er schon, bis ein Urteil gefällt werden kann, kann er Zeit schinden, was er bestimmt tun werde. Darin sind sich verschiedene Medien einig.

Ich denke, die Zeit ist verpasst, dass Trump ein Urteil treffen könnte. Er spielt beleidigt, unschuldig, um sich sofort wieder als der grosse Retter zu präsentieren. Da können andere lange sagen und wünschen, Trump ist Vergangenheit, einen Trump stoppt so schnell nichts.

Würde er dereinst gestoppt, ist unvorstellbar, dass er in ein Gefängniss eintreten wird.

Trump ist garantiert auch berechnend und er rechnet und tut, was Trump gefällt. Seine Rechnung und Berechnung ging 2016 auf, im 2020 nicht, da hat er sich inszeniert und was immer die Zukunft bringt, Trump wird eine Antwort finden, ob sie gefällt oder nicht.

Satanic Panic

SRF heute in den News

Dieses Thema ist bis ins PZM vorgestossen, hat Schaden hinterlassen, weil psychiatrisches Fachpersonal Schaden hinterlassen hat.

Der Pfarrer Paul Veraguth kenne ich aus Studentenzeiten, er hat studiert, als ich auch studierte, danach sah ich ihn nicht wieder.

Dagegen die Stellungnahme des forensischen Psychiaters.

Mich würde interessiern, was die schulmedizinische neurologische Forschung dazu meint.

Ob nun in ein Gehirn die Idee verankert wird „Selbstbestimmung“, gemäss forensischem Psychiater oder gemäss 8-ung evangelikaler, nicht pluralistischer Theologie Gott helfe zur Selbstbestimmung, mich interessiert die Neurologie.

Beim Thema Sucht, ist es im AA Programm, dass irgendwas grösser als der/die Suchtkranke gedanklich(!) zur Hilfe genommen wird, was wiederum der schulmedizinischen Traumatherapie „sicherer Ort“ entspricht.

Irgendein Prinzip, was letztlich stärker ist, als die Vorstellung ausgeliefert zu sein, muss eingeübt werden.

Dort möchte ich Fortschritt sehen von der Neurologie und die Psychiatrie, die sich der Wissenschaft Neurologie bedient.

Paul Veraguth war immer authentisch, auch wenn ich seine Theologie nicht teile. Ihm zu unterstellen, er helfe weniger gut, als Psychiatrie, finde ich eine dreiste Unterstellung. Es gibt viele Menschen, die sich geborgen fühlen in übersichtlichen gesellschaftlichen Strukturen, lieber einen Pfarrer haben mit gleichen Vorstellungen, als einen Psychiater, derdie Gottesvorstellung durch die Vorstellung „Selbstbestimmung“ ersetzen will, was nicht zielführend ist, bei Menschen, die an Gott, irgendeinen Gott, glauben, genau 50% der Menschheit laut Neurologe Oliver Sacks, USA, sel.

Wenn die Neurologie immer konkreter weiss, wie menschliche Gehirne denken und lernen, dann kann sie uns lehren, wies geht, ganz egal, ob theologisch, psychiatrisch, wissenschaftlich, politisch etc. Alle Menschen haben ein Gehirn, das wichtigste Organ, was im Sterben zuletzt abgeschaltet wird. Das sollte die schulmedizinische Psychiatrie wissen.

Wenn die Frage falsch gestellt ist, ist nicht geholfen.

Gilt umgekehrt, wenn Menschen von ihrer Sexualität angeblich befreit werden sollen via falsch verstandenen Umerziehung, was evangelikale Kreise veranstalten, für die Betroffenen nur traumatisierend, von der Schweiz als Staat beklagt, nicht rechtlich geahndet.

Fall „Mike“ die Polizei nimmt Stellung

SRF hat gestern dieses Interview veröffentlicht.

Darin nimmt die Polizei Stellung, wer zwischen den Zeilen hören kann, der/die ist klar im Vorteil.

Als Pfarrerin im Amt bekam ich bis 2004 alle zwei Jahre den Rassismusbericht. Gerade die Polizei kam immer mal darin vor.

Nun sieht der oberste Ausbildner der Polizei keinen Rassismus. Das ist seine Meinung, die er im Interview begründet.

Fakt ist, dass viele Kapos Rekrutierungsschwierigkeiten haben, offenbar nicht herausfinden, woran das liegen könnte. Es gibt Männer und Frauen in den Polizeicorps. Bloss welche politische Einstellung müssen sie haben? Gibt es linke Polizei oder nur rechte?

Wenn ich jungen Polizistinnen zugehört habe, dann war ihre Berufsmotivation, Gutes zu tun, Notfallintervention, helfen. Bloss wie sieht der Alltag aus? Niemand kann in die Stadt Bern und dort irgendwo verweilen, ohne Polizeiautos zu sehen bzw. Polizei zu Fuss. Eine Aufgabe der Polizei ist, Präsenz zu zeigen. In der Altstadt Bern, gibt es sogar berittene Polizei. Das stelle ich mir spannender vor, reiten zu können, Team Person und Pferd.

Vor Botschaften hat es überall diese grauen Kleinsthäuschen, Aufgabe Präsenz markieren seit Jahren, evtl. seit Jahrzehnten. Das ist was vom Anstrengendsten, nichts zu tun zu haben, wachsam zu sein und es passiert nichts.

Bei Demonstrationen, gerade in der Stadt Bern, muss die Polizei den Staat bzw. die Stadt vertreten. Klar ist sie ausgerüstet, es gibt immer mal verletzte Polizei.

Selbst das Kerngeschäft, Notfallintervention kann sehr belastend sein, Familienväter bzw. -mütter, müssen tote Kinder abwickeln, die Polizei ist als Erste vor Ort bei Verbrechen: Im Beruf maximal belastend und zuhause sind hoffentlich die eigenen Kleinen gesund und munter. Diese Belastungen müssen fortlaufend innerhalb der Polizei verarbeitet werden, dafür gibt es bewährte Methoden.

Wenn aber langjährige Polizei umsattelt, was vorkommt und beim Fachkräftemangel kein Problem darstellt, dann stellt sich die Frage, ob der von junger Polizei geäusserte Wunsch, helfen zu können im Berufsalltag irgendwann, irgendwo auf der Strecke bleibt.

Persönlich habe ich den Polizeieinsatz am hilfreichsten gefunden, den ich nach einem Brand einer Tiefgarage miterlebt habe, da ging es um Brandwache und über hundert Autos mit Brandruss, die abgewickelt werden mussten, eine logistische Aufgabe und die Polizei half bei all unseren Fragen, wir LaiInen waren überfordert, alle andern auch, während die Polizei ruhig blieb. Es schien zumindest so, als sei sie sicher in ihrer Aufgabe, während die Abschleppdienste Auto um Auto rausholten, als es nicht mehr heiss war, die Versicherungen, die AutobesitzerInnen und die verschiedenen Apschleppdienste vernetzt werden musste, die Stadt reagierte überhaupt nicht, ein Block hatte über sieben Stockwerke hauptsächlich Behinderte als MieterInnen.

Die Polizei, woher des Weges, wohin des Weges, sie wird sich selbst überdenken müssen innerpolizeilich, sie ist überfordert mit dem Wandel der Gesellschaft.

Frauen, alle Frauen werden von der Polizei nicht Ernst genommen, behinderte Frauen sowieso nicht und klar gibt es Rassismus, die politische Linke wird als Daumenregel bei Demos härter angefasst als die Rechte, Sachbeschädigungen nehmen zu. Inzwischen wird Polizei in Hinterhalte gelockt und hat in Unterzahl keine Chance, die Herausforderungen kommen und kommen, wenn die Polizei ihren Auftrag erledigen will, dann muss sie selbst eine Antwort finden, kann nicht immer auf die Politik warten und behaupten, sie sei gut.

Wäre sie so gut, wie sie behauptet zu sein, sie hätte keine Nachwuchsprobleme.

Strassenschlachten in Dresden

Eine junge Frau wurde zu Haft verurteilt, in Erwartung von Reaktionen, möglichst alles gesichert zum Voraus, Demonstrationen verboten, die Polizei mit Sonderbewilligungen, um….

Genau es kam laut Euronews zu Strassenschlachten in Dresden, Deutschland.

Der Staat soll gefälligst sich um den anderen Extremismus kümmern, in dem Fall den Rechten, weil die Verurteilte linksextrem ist.

Wie kommt es dazu, dass diese Extreme, sich einbilden je die einzige gültige Wahrheit zu haben und den Staat misachten, insofern, als der sich für eine Mehrheit einsetzt, die nicht extrem ist?

Wenn es per definitionem im Spannungsfeld links – rechts auf beiden Seiten Extremismus gibt, sollte das ein Augenöffner sein. Linksextreme berufen sich darauf, dass Rechtsextremismus verbreiteter ist zahlenmässig und gewalttätiger.

Wie geht da die Rechnung, die sowieso nie aufgeht? Wenn der rechte Extremismus viele Straftaten begeht, hat dann der Linke auch ein Straftaten Guthabenkonto? Jede Straftat ist und bleibt Straftat für sich genommen, egal, was andere tun und ist eine zuviel.

Noch viel schlimmer, wenn ein Gericht ein Urteil gesprochen hat, dann hat der Staat bzw. dessen Vertretung nach geltenden Gesetzen agiert und ist nicht zum Schluss gekommen, in dubio pro reo. Der Staat sei auf dem rechten Auge blind, moniert der Linksextremismus. Das ist gut möglich, ist so, wenn es geändert werden soll, gibt es demokratische Wege in einer Demokratie.

Mir kommt immer unser guter, alter Gymnasiumsrektor in den Sinn: „We do jede wett!“

Wenn alle BürgerInnen sich nicht unterorden würden, sondern alle hätten unterschiedliche, aber ganz gewichtige Gründe für Strassenschlachten mit der Polizei. Das nennt sich irgendwann Bürgerkrieg.

Das wiederum ist irritierend. All diese Proteste, Strassenschlachten, Straftaten sind angewiesen auf einen funktionierenden Staat, mit all seinen Organen. Wären alle so, wie diese Proteste, wäre das Spiel rasch aus.

Gilt auch für KlimakleberInnen: Die Polizei eilt hin, so schnell es geht, einEr angeklebt auf der Strasse, ist maximal verletzlich, muss sofort von dem Staat geschützt werden und vertraut darauf, dass das geschieht. Im Protest selbst wird mit einem gut funktionierenden Staat gerechnet, mit hochänständigen BürgerInnen, die im Unterschied zu den Protestierenden, sich an die Gesetze halten, warten müssen, Termine verpassen, wirtschaftlich geschädigt werden, Ferienzeit verpassen, sterben, weil der Krankenwagen nicht durchkommt.

Für mich ist das irritierend, wie protestiert wird, der Protest gehört nur den einen, teilweise mit dem Anspruch alleine auf der ganzen Welt im Recht zu sein und gleichzeitig sind all diese Proteste darauf angewiesen, dass der Staat gut bzw. schlecht funktioniert, die Polizei muss ausrücken und sich der Situation stellen, ob ihre Gegengewalt nun angemessen oder übertrieben ist bzw. irgendwo in den Grautönen.

Die Empörten empören sich, sind dauerempört, besser gemacht haben sie, wenn es sich um junge Menschen handelt, noch überhaupt nichts.

Irgendwelche Weltuntergangszenarien gab es schon immer, Extremismus auch, das Paradies findet sich vereinzelt auf Erden, eine Mehrheit muss immer irgendwie das Beste draus machen und die Fehler vorangegangener Generationen aufräumen, während man gleichzeitig selbst Fehler begeht, weil Wissen in 10, 20, 50 bzw. 100 Jahren angewachsen sein wird, man Themen erforscht haben wird und Zusammenhänge nochmals anders interpretieren werden

Was Menschen früher konnten, sich einordnen in eine Reihe von Generationen vorher und nachher, ist teilweise völlig abhanden gekommen: Alles muss sofort anders, besser sein, am liebsten schon gestern. Die letzte Generation, wer lauter schreit hat Recht, wer zerstört noch mehr, Notrecht für immer, weil man sich im Recht glaubt.


Was sich praktisch für Menschen wie mich übersetzt, dass ich viel und oft in meiner Wohnung bleibe, Ansammlungen von Menschen meide, wenn in der Stadt Bern irgendwelche Polizeiwagen aufgestellt sind, sofort den Rückzug antrete.

Alte, Behinderte fliehen oft, weil körperlich unterlegen. Immer, wenn ich auf meinen Füssen stehe, spüre ich diese Gehunsicherheit, ein Windhäuchlein und ich falle um.

Sowas mache ich nur in meinen vier Wänden, da fühle ich mich sicher.

Gewaltmonopol des Staates in den Demokratien

Dieses Gewaltmonopol wird zunehmend in Frage gestellt. Extremismuss, egal ob links bzw. rechts nimmt die Gewalt in die eigene Hand, rechts viel öfters, aber was auffällt, ist, dass sich links nicht mehr auf Sachbeschädigungen beschränkt, sondern gegen selbstdefinierte Rechtsextreme losgeht.

In Deutschland wurde eine Frau zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, politische Einstellung Extremismus links.

Es fällt auf, dass Demokratien Zurückhaltung ablegen und beginnen durchzugreifen. Vermutlich ist das der globalen Weltlage zu schulden, die zeigt, dass Extremismus unbelehrbar ist und darauf stolz.

Wo ist der Kipppunkt, wieviel Extremismus ertragen Demokratien als Courant normale, an welchem Punkt wird est staatsschädigend und wann wird es gefährlich für Staatenbündnisse und Verpflichtungen, weil dann in den Staatengemeinschaften plötzlich Meinungsfreiheit heisst, dass eine Meinung eines Bigplayers bzw. Züngleins an der Waage umgeschwenkt ist und weitreichende Wirkungen haben kann, Rechtssicherheit und besteht nach Wahlen und sobald Gewählte in den Prozess von Wiederwahlen kommen, die gewählte Zeit abläuft, gilt das wiederkehrende Bangen, was nach der Amtszeit kommt.

Grosses Beispiel USA, Biden ist Präsident, Trump will wiedergewählt werden, man befürchtet, was kommen könnte.

Die Türkei hat Wahlen gerade hinter sich, Erdogan bleibt, die Türkei ist geopolitisch wichtig, Zünglein an der Waage.

In Russland ist eigentlich klar, wer an der Macht ist, das ist Putin. Immer mal taucht die Frage auf, wie stabil ist Putin an der Macht und woher kommt der Beschuss von Moskau. Es ist schwer vorstellbar, dass irgendwelche Flugkörper aus der Ukraine es bis nach Moskau schaffen, ohne abgeschossen zu werden. Nichts Genaues weiss die Laiin, Sorge macht es alleweil, weil gerade Putin einerseits die Macht hat, aber Privatarmeen duldet, die Bekannteste sind die Wagnersöldnertruppe, es soll noch andere geben.

Nun allso sind europäische Demokratien wacher als auch schon und wollen keine Selbstjustiz mehr, weil sich das auswachsen kann.

Das Gewaltmonopol dem Staat kann aus Überzeugung gesprochen werden, weil man zur Mehrheit derer gehört, die davon profitiert oder es kann das Bekenntnis einer Minderheit sein, die routinemässig leidet: Die Sozialgesetzgebung in der Schweiz war immer beklagenswert, die Schweiz macht routinemässu´ig alle Fehler, die zu vermeiden einer Demokratie gut anstünde:

Wer wurde verurteilt vor hunderten von Jahren, Stichwort Hexenverbrennung, wie ist es gewesen mit ledigen Müttern, zu frühen Schwangerschaften, die Väter konnten noch nicht medizinisch ermittelt werden. Wie war das mit Verdingkindern, wie mit Heimkindern, wie guckt man bis heute weg, wenn man hingucken sollte und macht alles falsch, wenn man eingreift? Wie ist die Positiomn der Kinder vor Gericht und wie können sich zu Unrecht angeklagte Eltern,LehrerInnen, SportlehrerInnen je wehren?

Das Gewaltmonopol dem Staat, heisst nicht, dass paradiesische Zustände herrschen. Es heisst, dass ein Staat sich um relative Gerechtigkeit bemüht, Justitzirrtümer inklusive.

Einziger Trost für Opfer ist, die Wahrheit ist und bleibt die Wahrheit, auch wenn sie in Echtzeit unpopulär ist. Darin ist die Schweiz auch top: Rehabilitation von längst Verstorbenen und Hingerichteten.

Die letzte hingerichtete Hexe wurde rehabilitiert, wie wenn das irgendwas ändern würde und Menschen, auch Verstorbene, welche im WK II Juden gerettet haben, rehabilitiert. Ungehorsam, dem Staat gegenüber ist kein politisches Mittel aus Tollerei bzw. die erste Wahl. Es ist ein Mittel der quasi letzte Notschrei, wenn weltweit Krieg herrscht und die Menschlichkeit als Ganzes auf dem Spiel steht.

Genau das begreift der Extremismus heutzutage nicht: Die Notlage wird behauptet, aber existiert sie real? Selbst Umweltschutz, das Klima ist überall ziemlich oben auf der Agenda, die Zeitenwende muss nicht ausgerufen werden. Die Einschätzung der Dringlichkeit, die mag sich unterscheiden, der Extreismus orientiert sich noch an einer Minderheit. Auf dass es so bleibt.

KlimakleberInnen, Diogenes im Fass und die Geldströme

Wer bezahlt die KlimakleberInnen, wie fliessen die Geldströme, wer steckt dahinter, nutzt diese Menschen aus, die gut situiert sind in der Regel und sich radikalisieren liessen und sich weiter radikalisieren?

Deutschland will es nun wissen und untersucht.

Es wäre das Vorrecht der Jugend, radikal zu sein, die Grenzen von Demokratien auszuloten, ihre politische Macht bzw. Ohnmacht zu ergründen, all das gab es schon immer.

Es gibt sehr alte Texte aus Griechenland, darin beklagt sich die ältere Generation über die damalige Jugend.

Bloss Trump, ein alter, weisser Mann hat zum Sturm aufs Kapitol animiert. Wie soll daneben eine Jugend sich die Hörner abstossen, wenn Alte bereits die Gesetze auf solch radikale Art brechen?

Ich habe eine Doku gesehen, KlimaaktivistInnen, die Autowerbung überkleben, tagsüber Berufsarbeit erledigen, alles aus der eigenen Tasche bezahlen, die Ferien fürs politische Ziel einsetzen. Das hat mich beeindruckt, witzige Gegenplakate gegen Autowerbung, das braucht Gedankenarbeit und regt zum Nachdenken an.

Wer sich bezahlen lässt, der oder die steht im Dienst der Bezahlenden. In wessen Dienst genau? In den Medien war was, genau möchte ichs wissen.Trump lehrt auch in der Hinsicht. Er missbraucht Menschen gnadenlos für seine Zwecke, etliche Verblendete sind längst im Gefängnis.

Kenne ich als Pfarrerin von religiösen Gurus, sämtlicher Weltreligionen, Freikirchen, Sekten. Wer nachläuft, als Kind hineingeboren wird, nie in Frage stellt, der/die kann sein/ihr ganzes Leben lang getäuscht werden und irgendwo leben oft mehrere in Saus und Braus oder es geht um verbotene, sexuelle Aktivitäten.

Cui bono, cui bono, cui bono? Wo und wer sind die StrippenzieherInnen?

Von Diogenes im Fass gibt es den Ausspruch, er lebe im Fass so bescheiden, dass er von niemandem bezahlt werde. Bescheiden und frei von Verpflichtungen andern gegenüber.

Nun läuft die Diskussion um die KlimakleberInnen seit Monaten, sie läuft eigentlich immer gleich. Weil relativ neues Phänomen erhitzt sie die Gemüter, dafür dagegen, man hat eine Meinung.

Was ist mit der Radikalisierung? Wird das Gedankengut, dieser KleberInnen immer radikaler und ist das eine Gefahr für Demokratien?

Ich denke bei den GegnerInnen spielen ihre EWrfahrungen von Sachbeschädigungen allgemein eine Rolle: In den vergangenen Jahrzehnten mit dieser Laisser-faire Einstellung ursprünglich der Linken, später sind die Grünen dazu gekommen, NormalbürgerInnen wurde viel weggenommen: Gefahlos ein Familienausflug an ein Fussballspiel? Kann Randale geben, Pyros, gibt Sonderzüge, weil die Fans austicken können, es gehen alle auf eigene Gefahr hin.

Überall diese Sprayereien, in Bern gibt es Strassen, an denen versprayt wird, wer dort ein Haus besitzt hat Pech.

Es gibt garantiert noch mehrere solche Erfahrungsstränge und irgendwann hat man genug. Man will die Ordnung und den Respekt, auf den man selbst gedrillt wurde und übernommen hat, weil gut befunden.

In der Republik dieses WE ein Artikel eines Professoren für vieles, u. a. Gendern, 43 Jahre alt. Unikarriere laut Wikipedia. Der war noch nicht geboren, hat sich meine Generation für die Anliegen eingesetzt, die er „wissenschaftlich“ zu verstehen gelernt hat.

Das ist gut und sein Recht, bloss haben tausende Generation vor ihm dazu beigetragen, dass er in seinem Elfenbeinturm sitzen kann und seine Wissenschaft betreiben. Diese Unbedarftheit ohne Selbstreflexion, dass man eine Generation in einer langen Kette von Generationen ist, nur ganz kleine wissenschaftliche Fündleins hat im Kontext seines Lebenshorizontes, das geht massiv auf die Nerven.

Diese über alle Massen verwöhnte, zweite Generation nach dem Krieg, die guckt ihren Baucnabel an und erklärt verzückt, dass sie ins Weltall schaue. NachplappererInnen gibt es zuhauf, alles wird nachgeplappert. In diesem Sog von Nachplapperei selbst zu entscheiden, was ist es überhaupt wert, nachgesprochen zu werden, das ist nicht einfach.

Ich halte mich an Cui bono und was ist pragmatisch gesehen, realistisch? Oft braucht es eine Katastrophe und dann erst wacht der Mensch auf. Daran können KlimakleberInnen nichts ändern.

Ändert auch nichts daran, dass ich Umweltschutz betreibe in meinem kleinen Leben, immer schon betrieben habe, soweit es mit Behinderung möglich ist. Wegen Behinderung würde ich lieber kleiner als in einer Wohnung leben, z.B. ein Wohnwagen, Auslauf für die Katzen und Nutzpflanzen, Gemüse, Salat, Beeren für eine Person. Ich war schon so, bevor es je Grüne gab.

Mit Abstand am eindrücklichsten war die Wiederverwendung von allem und jedem auf dem Bauernhof und die relative Selbständigkeit der Bäuerin mit eigenen Tieren, eigenem Verdienst und die Zusammenarbeit des Ehepaars.

Weil z.B. Seife nicht in die Gülle gehört, wurde sie gekonnt und sparsam eingesetzt. in der Küche Abwaschen ohne Seife und das Wasser kann weiterverwendet werden z.B. für die Fütterung der Schweine.

Scherben und kleine Metallteile kamen in den Sondermüll, der ganz langsam anwuchs. Plastik gab es als Stiefeln und Schürzen für Stall bzw, Wasserarbeiten sonst nicht.