Grenzen einer Demokratie müssen besser definiert werden

Der Blick hat heute einen Artikel darüber, dass er verdeckt in der Szene der StaatsverweigererInnen rechechiert hat. offenbar eine wachsende Szene, momentan noch klein, vergleichbar mit den ReichsbürgerInnen in Deutschland, die schon gewalttätig wurden.

Diese Menschen verweigern, was mit Staat zu tun hat, natürlich insbesondere Rechnungen zu bezahlen. Erinnert an ein Kleinkind, was seine Hände vor die Augen hält, Papa nicht mehr sieht und den Zusammenhang nicht begreift, dass Papa immer noch da ist, nur seine kleine Hand dazwischen.

Also gibt es angeblich Tricks, um für den Staat lebend inexistent zu werden, wohl verstanden lebend, nicht tot.

Warum es so unendlich schwer ist für eine Demokratie ihre Grenzen zu definieren, ich werde es wohl nie verstehen.

Was hatten wir Kirchen uns zu bemühen unter der sog. Religionsfreiheit, alles und jedes zu ertragen, die Kirchen sind selbst schuld, es geht um Religion, der Kirchen ihr Problem.

Stimmt nicht, Extremismus ist ein menschliches Problem, überhaupt kein religiöses, Extremismus kann religiöse Züge annehmen.

Die Demokratien hatten immer irgendwelche Ausreden, warum sie der jeweilige Extremismus nichts anging, die Demokratien unschuldig seien, die jeweiligen ProtagonistInnen psychisch krank, z.B. IS. Dort lässt man in Flüchtlingslagern SchweizerInnen und deren Kinder, hilft nicht, selbst schuld, wer sich radikalisieren liess, der bzw. die kann samt Kindern bleiben wo er bzw. sie ist.

Dann kam Covid, dann wurden die Familien auseinander gerissen punkto Meinungen und logischerweise sollten die Demokratien nun lernen, wie Menschen denken ist ein menschliches Problem, Bildung ist Aufgabe der Demokratie und der Staat bestimmt seine Grenzen. Wer Grenzen nie definieren will, diese Demokratie züchtet Extremismus.


Denken lernen: In der ca. 8. Klasse, im Deutsch mussten wir lernen, vor der Klasse zu sprechen. Die Aufgabe war, einen Text mitzubringen, ohne Quellenangabe, die der Deutschlehrer auch nicht kannte.

Gesucht wurden Kriterien, herauszufinden, was einen Schundromantext von einem literarisch anerkannten Text unterscheidet, z.B. Goethe oder Dreigroschenroman?

Wir waren ca. 16 SchülerInnen, die suchten, verglichen und am Schönsten war, wenn der Deutschlehrer daneben griff.

So lernten wir denken. Mich hat diese Aufgabe lebenslänglich geprägt.

Fake News wohin das Auge blickt, besonders gegen Menschen mit Behinderungen

Die Schulmedizin hatte anfangs 60er Jahre keinen blassen Schimmer, wie die Rehabilitation von cerebral geschädigten Kindern geht.

Wir wurden alle einem rigorosen Trainigsprogramm unterworfen, um geflickt zu werden, in der damaligen Vorstellung tauglich, unser Leben dereinst selbst zu verdienen.

Als Menschen hätten wir nicht unwichtiger sein können von Kopf bis Fuss eine Peinlichkeit, die es galt zu entpeinlichen wegen der Eltern und Geschwister, wir waren egal.

Also korrekte Bewegungen in der Physio, man frisst nicht mit den Fingern, man isst mit Messer und Gabel, egal, wie eingeschränkt die Bewegungen sind, wer keinen Löffel mit Nahrung anständig zum Mund führen kann, wird gefüttert.

Schulbildung, gross die Auswahl zwischen 3. Arbeitsmarkt, 2. oder KV-Lehre bzw. LandschaftsgärtnerIn.

Wer studieren wollte, brauchte überragende Intelligenz und einen immensen Kampf als Frau oder war Mann. Sie dürfen studieren.

Integriert, das Gegenteil von Inklusion, gab es für einige Jahre Ruhe im ersten Arbeitsmarkt.

Wer früh, Fatiguesymptome zeigte, wurde ausgespuckt zurück in die IV und weil die stets unwillig ist, Leistungen zu erbringen, hiess das Jahre lang warten, Sozialhilfe und wenn die Rente rückwirkend ausbezahlt wurde, machte der Staat via Steuern die hohle Hand.

In meinem Fall musste ich fünf Jahre auf die IV-Rente warten, zwei weitere Jahre bis die PK die Rente sprach. Wer nichts hätte, der war nach 7 Jahr Verarmung fertig, ausgebrannt, war sieben Jahre um ein faires Leben betrogen worden, das hinterlässt lebenslange Spuren.

IV zu sein, ist sozial maximal geächtet, sehnsüchtigstens wird das AHV-Alter erwartet. Nun, im Rolli sitzend ist AHV besser, aber die Lügen bleiben gleich, ein schwarz-weiss Fall:

In meinen Nischen werde ich als Mensch wahrgenommen auf Rädern, hinkend und tastend, um Kürzeststrecken zu überwinden, auf einem Stuhl sitzend oder umgefallen, egal wie, ich bin Mensch.

Die Mehrheit der Bevölkerung dagegen sieht irgendsowas Behindertes. Dann geht die Lügengeschichte los und treibt immer wunderlichere Blüten:

Neustes solches Fündlein, weil ich Wortfindungsstörungen habe und Spaszitität, darf man sich in Primitivität mir gegenüber ergiessen und wie immer, meine Berufsbezeichnung „Pfarrerin“ wird vor Eifersucht zu „Pfafferin“. Gemeinhin nennt sich das freudscher Versprecher, bzw. diese Umformulierung des korrekten Begriffes zeigt welche Einstellung, nur verächlich, diese Person eigentlich hat.

Logischerweise wurde eine solche Zusammenarbeit von mir sofort beendet. Als Pfarrerin, weiss ich genau, wie ich mich überflüssig machen kann, das geht rasch, ist arbeitsintensiv, aber ist diese Arbeit wert.

Krankenkassen Obligatorium, die Katastrophe folgt sogleich

Was tun, wenn man chronisch krank, bzw. behindert geboren wurde?

Im Jahr 1958 eigenes Risiko, bei Geburtsgebrechen wurde leider, leider die IV 1960 gegründet, die hat mir mein Leben kaputt gemacht, ich bin IV-Opfer ab 1960.

Was macht eine IV? Asozial wie sie nun mal ist? Die hat einen Wasserkopf von Bürokratie und Formularen, hat unzählige Stellen geschaffen, Physios, die nichts wissen, aber alles besser, Fachärzte Hausärzte, alle verdienen, in meinem Fall das Kleinkind ab 2 Jahren ist das Folteropfer, Schulmedizin erlaubt sich Behinderte härter Schmerzen leiden zu lassen, als Artistenfamilien ihren Nachwuchs.

Wo Folter zum Alltag gehört, steigt die Schmerztoleranz, das ist die nächste Schädigung, ich kann nicht Schmerz signalisieren, den ich seit über 60 Jahren verdränge.

Ein Resultat ist Resilienz, wer der Folterung, dem Missbrauch, der psychischen Demütigung nicht entfliehen kann, der stirbt oder wird reszilient. In der höchsten Not gibt es nie PsychiaterInnen, das ist Mittelstand, Bürgertum, die haben Null Ahnung von Medizinfolter in der Schweiz, keinen Hauch eines Schimmers, was Kriegsveteranen und Kriegsopfer erleiden. Aber die hole Hand, um Salär einzutreiben, die machen sie stets.

Psychiatrie ist ein Selbstläufer und erweitert andauern ihre Klientel, jeder Selbstmordgedanke gehört behandelt, jede Krise braucht sofort professionelle Hilfe.

Wenn man PsychiaterInnen zuhört, wundert man sich, dass die Menschheit Jahrtausende lang so gut oder schlecht zurecht kam ohne sie, schlechter mit ihnen.

Medizin weitet ihr Gebiet der Intervention ständig aus, die Klientel wird unselbständig gehalten, der Umsatz steigt. Das KK System ist längst an die Wand gefahren, kommt Krankheit des Weges, die nicht mehr weggeht, ist Exit allemal die bessere Lösung als eine Hausarztpraxis. Dort werden die echten Probleme ignoriert, es geht nicht um Menschen, es geht um Umsatz.

Letzte Woche hatte ich Zahnreinigung, das angeblich so wichtige Röntgen verweigerte ich, mit dem Hinweis als CP brauche ich meine Zähne als Werkzeug täglich, nicht nur zum Kauen. Der Zahnarzt war erstaunt, versichert sei an der Stelle, er hats bei bester Gesundheit überlebt, ich kann mit dem eingesparten Geld Sinnvolleres anstellen.

Umsatz, Umsatz und nochmals Umsatz.

13 Uhr Euronews: Frauenrechte in Spanien

Spanien hat zumindest erkannt, wie verheerend, miserabel die Situation von Frauen ist, es gibt Gesetze.

Psychische Gewalt, praktisch nicht nachzuweisen, physische Gewalt, finanzielle Gewalt, sexuelle Gewalt, Polizeigewalt, z.B. wie OpferzeugInnen Stunden lang zu acht bis zehnt in Kleinsträumen warten müssen, wo sie zusammenbrechen und ihre Anklagen zurückziehen.

Das Geld fehlt, um Opfer vor den nicht weggesperrten Täter zu schützen. Das Ganze hat System.

Spanien ist wesentlich fortschittlicher in der Hinsicht als der deutschsprachige Raum und die USA. Weil die Polizeigewalt von Männern dominiert wird, ist es strukturelle Gewalt: Frauenopfer sollen Kapos beweisen können, dass Männer, u. a auch Polizei, ihr Problem sind.

In England hat ein Polizist reihenweise Frauen zu seinen Privatopfern gemacht. Er wurde verurteilt, was gross in den Medien kam, wie wenn er eine Ausnahme wäre.

Das geht noch Jahrhunderte, wenn es die Menschen dann noch gibt, bis Gleichberechtigung im entferntesten unter Menschen erreicht wird. Behinderte Frauen trifft es unendlich viel öfters, alles strafrechtlich längst relevant.

In der Euronews Sendung, habe ich nur rasch reingeschaut, da erzählte eine Frau, ihr Ex-Mann war ihr Peiniger, er sei ins Gefängnis gekommen und wieder raus, ein klassischer Wiederholungstäter. Zur Zeit des Interviews war er im Gefängnis. Die Aussage dieser Frau: „Wäre er verwahrt worden, wäre die Gesellschaft sicherer.“

Wenn ich meinen Mund öffne, dann werde ich von Tätern und Opfern ermahnt zu schweigen. Neulich gratulierte mir jemand zu meinen starken Charakter. Er, es ist ein mann, kennt die Schattenseiten des Lebens.

Wie soll sich je was ändern, wenn Täter und Täterinnen nicht endlich bestraft werden?

Dazu braucht es Opferaussagen und nicht von Menschen, die sich in eine Opferrolle begeben. Dann bräuchte es korrekte Arbeit beim gesamten Justitzapparat, angefangen bei der Polizei.

Es ist dieses Europa, diese Schweiz, mit ihrer verheerend schlechten Umsetzung der Menschenrechte für Frauen, die weltweit behaupten, Menschenrechte einzuhalten.

Schenkt man denen einen Besen, die haben keine Ahnung, dass sie damit den eigenen Saustall rein kehren sollten.

Das wäre Arbeit und der Teppich unter den alles gekehrt wird hat einen Buckel vor Dreck so hoch wie das Matterhorn.

Trump verurteilt wegen Vergewaltigung

Das ist ein Signal, ein Urteil mit Signalwirkung für alle westlichen Männer, die sich einbilden uns Frauen via Mode entkleiden zu können, vorzuschreiben wie dick oder dünn wir zu sein haben, gross oder klein. Dann so rumlaufen müssen, wie ein Häppchen serviert auf dem Silbertablett, wird jede Frau zur Jagdbeute jedes inkorrekten Mannes und sei es in einer Umkleidekabine eines Kaufhauses.

Putin hat imperiale Gelüste und Trump besitzt alle Frauen zu seiner Verfügung, das hat er in seiner Kampagne 2016 glasklar deklariert. Er hat sogar die Körperteile der Frauen benannt. Es geht nicht um die Frau als ganze Person, sondern es geht zur Sache.

Grauenhaft diese Einstellung, weit verbreitet auch in der Schweiz. Wer als alleinstehende(!) Frau nicht bei drei auf den Bäumen ist, die erwischts.

Sämtliche, fürchterlichen Witze über Pöstler, Versicherungsvertreter etc. weisen auf die Tatsache hin, dass Frauen ohne Ehemänner, allein in ihren Wohnungen bzw. Häusern Jagdbeute waren, bevor es Vaterschaftstests gab.

Die entstandenen Kinder wurden dann dem Ehemann untergejubelt. War der Sex einvernehmlich, spricht man vom gehörnten Ehemann.

Warum bloss kam Putin je auf die Idee, der Westen sei moralisch verlottert und mit ein bisschen Anschubshilfe implodiere er in sich selbst?

Mann ist er zweifelsohne.

Frauenfreund, westlicher Frauen? Wohl kaum, aber weil er den Aufarbeitungsprozess, was westliche Frauen alles gegen ihren Willen aushalten müssen, vermutlich ungewollt, beschleunigt hat, übernehmen nun wir westlichen Frauen und sagen vor Gericht, was nicht zu erdulden, noch zu ertragen ist nach geltenden Gesetzen und dass wir des Patriarchats mehr als überdrüssig sind und uns nicht mehr sagen lassen: „Ab nach Moskau, wenn es dir hier nicht passt.“

Es passt uns hier noch lange nicht und wir werden hier politisch so umbauen, dass die Gleichberechtigung Frau, Behinderte, Mann zur Tatsache wird.

Die Männer kommen zuletzt, das haben sie mit dem Patriarchat sich redlich verdient über Jahrtausende.

Wie machte Jositsch, SPS, ein Theater, weil die SPS ein Frauenticket als Bundesratskandidatin lancierte und er heulte und stämpferlete überall in den Medien, dass die bevorzugte Kandidatin, Eva Herzog, die Wahl nicht schaffte und Schneider-Baume in den Bundesrat gewählt wurde.

Nun bildet er sich wohl ein, sich empfohlen zu haben für die Ersatzwahl von Berset. Nein, Töipelimänner brauchen wir nicht im Bundesrat. davon hatten wir schon viele mit zu gross bzw. zu klein geratenem Ego und einer PR Abteilung, die fachliches Versagen zu überstrahlen versuchte, vgl. SP Bundesrat Berset, SVP, Alt-Bundesrat Maurer.

Man hat genug von solchen Kindereien, schon SVP Alt-Bundesrat Blocher, der mit Geldmacht sich seinen Bundesratssitz erkaufte, der wurde NICHT WIEDERGEWÄHLT.

Abgewählt wurde er nicht. Diese Version ist nicht korrekt, aber Widmer-Schlumpf wurde gewählt als die Wiederwahl anstand und für Blocher gab es keinen Bundesratssitz mehr, er konnte samt seinen Milliarden zurück in den Herrliberg schlafen gehen und seine bundesrätlichen Lügen, Intrigen, Mauscheleien waren per sofort unerwünscht.

Andrea Hämmerle, Kanton Graubünden, hat ein sehr interessantes Buch zu dem Thema geschrieben.

Ich bin froh, dass wir nicht über Blocher solche sexuelle Grausamkeiten in den Medien gucken mussten. Politisch sind Blocher und Trump beide unerträglich und aus der rechten Ecke. Immerhin hatte der Pfarrerssohn Blocher mehr Ethik punkto Frauen, hoffe ich zumindest.

Welche Frauenverachtung muss ein Mann haben, wenn er sich ein junges Model als Frau nimmt, um dann in der Öffentlichkeit rumzuprahlen, was er sich alles erlauben könne.

Die SVP propagiert politisch „Frauen an den Herd, Kinder zuhause erziehen, bis sie in den öffentlichen Kindergarten gehen“. Das mag man mögen oder nicht, ethisch ist dagegen nichts einzuwenden, wenn alle Beteiligten freiwillig dieses Modell der Kleinfamilie leben wollen. Nicht jeder Mann findet seine Berufsarbeit das Grösste, nicht alle Frauen lieben praktisch nur ihre vier Wände, welches Familienkonzept immer man wählt, es hat Vor- und Nachteile.

Alle kann man ethisch korrekt leben, ohne Frauen nur als Jagdbeute zu betrachten. Wenn Frauen nun mit gleicher Münze zurück zu geben beginnen, wird nichts besser, rein gar nichts.

Behindertenfeindlichkeit

Laut Wikipedia definiert sich diese in ihrem Artikel.

8. 5. 2023, es jährt sich das Ende des WKs II. Sofort folgen die Begriffe Holocaust, Shoah, die Vernichtung der Juden durch Hitler, zahlenmässig wurden 2/3 der Juden getötet.

Je älter ich werde, desto mehr ärgert mich dieser Blickwinkel, weil genauso systematisch vernichtet wurden auch andere, Behinderte, Kranke, Altersgebrechliche, Sinti und Roma.

Es war noch schlimmer als der Holocaust allein und selbst wenn diese kleineren Bevölkerungsgruppen dazu gerechnet werden, war es noch schlimmer, noch viel, viel schlimmer, weil die Gesamttodeszahl lautet 60 bis 70 Millionen tote Menschen auf allen Seiten wegen einem Krieg, der sechs Jahre dauerte.

Ich unterstelle mal, dass niemand, keine einzige Person, wäre sie je gefragt worden, hätte sterben wollen, wenn die Alternative eine normale Friedenszeit gewesen wäre. Alle Menschen, die leben, wollen naturgemäss leben.

Es muss was extrem Zermürbendes dazu kommen, dass Lebende tot zu sein wünschen. Eine Behinderung alleine reicht lange nicht. Die falsche Nationalität oder der falsche Glaube und man verzieht sich zu Gleichgesinnten, kein Grund sich seinen Tod herbeizusehnen.

Ich sage stereotyp, der WK II hat 60 bis 70 Millionen Menschen das Leben gekostet. Es war der Holocaust und noch ganz viel schlimmer.

Nur stereotyp den Holocaust zu erwähnen und man hat nicht einen Zehntel der Opfer- und Tätertoten genannt.

Gemäss heutigem Wissenstand, wie lange es dauert, bis Täter- und Opfernachkommen sich über ihre Sichtweise bzw. der ihrer VorfahrInnen und ihr Erleben bzw. ihren zu frühen Gewalttod austauschen können, dauert es zwei bis drei Generationen.

Demnächst ist diese Zeitspanne erfüllt und dann möchte ich erleben, dass aller Toten gedacht wird, Freund und Feind.

Kriege kommen zurück, Kriege hat es immer gegeben und es gälte Kriege zu vermeiden, bevor sie je entstehen können. Immer hat man gesagt, es gehe um Ressourcen. Die Kriege ums Öl, die tobten lange und hoffentlich hören die auf, wenn Öl sozial geächtet ist und nicht mehr gefördert wird.

Schon darüber einen weltweiten Konsens zu finden, dürfte schwer fallen, das schwarze Gold kann in einen Schwarzhandel münden, aller Kontrolle entzogen.

Nun geht es um andere Ressourcen. Immer kriegt man um Macht und/oder Ressourcen.

Die Vermeidung von Krieg, ich bin pessimistisch, ist nur durch Abschreckung zu erreichen und mehr Gerechtigkeit punkto Ressourcen und Organisation der Gesellschaft ohne Patriarchat. Frauen warten nicht viel länger auf Gerechtigkeit, sie werden ungeduldig.

Karin Kneissl im Hard Talk auf BBC

Da gucke ich zu und denke mir, dass es hier um eine Glatteispartie geht. Die ehemalige Aussenministerin Karin Kneissl wird mit Fragen konfrontiert, denen sie teilweise ausweicht.

Das ist zuguckend vor dem TV offensichtlich. Aber dann wirds, ich habe nie von einer Frau Kneissl, ehemalige Aussenministerin Österreichs, weder gelesen, gesehen noch gehört.

Das passiert in x Situationen, man schaut und hört zu und soll dann seine Meinung dazu bilden.

Genau, die habe ich, Kneissl ist die Marke meiner Kinderskis gewesen, ansonsten no Comment, das riecht nach politischen Glatteis und rutsche ich aus, breche ich mir garantiert irgendeinen oder mehrere Knochen.

Wikipedia, nachlesen. Diese Frau kann x Sprachen, ganz unterschiedliche Alphabete, die Liste ist lang und beeindruckend. Irgendwann NZZ, diese Zeitung scheint ein Abonnement auf unendlich sprachbegabte Menschen zu haben.

Irgendwann, ohne genaue zeitliche Einordung, scheint zu viel Können auf zu wenig politische Distanz in ihrem Leben zu treffen.

Gauck schafft das. Er versteht alles, aber er hat seine eigene politische Meinung.

Wer unendlich viel weiss, sich überall eingelesen hat und nochmals auf einem anderen Thema dissertiert, der bzw. die möchte Frieden allüberall, das scheint mir verständlich.

Ab 2018 eine Katastrophenheirat, eine Katastrophenehe, die in tätlichen Auseinandersetzungen so Wikipedia im 2020 in eine Scheidung mündet.

Nun ist Krieg, Putin hat angegriffen, nun sollte frau Farbe bekennen. Warum sie das nicht tut, kann einen politischen Hintergrund haben, so die Intention des Interviewers oder schlicht zu viel Bildung, zu viel Wissen, wer an ganz verschiedenen Orten auf der Welt gelebt hat, der/die will überall Frieden, nicht Krieg, weil er oder sie überall Menschen angetroffen hat, die eigentlich friedlich leben möchten, wenn das denn möglich wäre.

Die Gretchenfrage ist: Zu welchem Preis? Das ist und bleibt der Knackpunkt. Ein Putin zieht sich nicht in sein Russland zurück und warum sollte die Ukraine irgendwas, den berühmten Squareinch von ihrem Staatsterritorium aufgeben? Dann, was mich selbst Monate lang gequält hat: Warum müssen Menschen sterben? JedEr will leben, alle, auch die Armeangehörigen, warum gibt es keine intelligentere Art, Konflikte auszutragen als Angriffskrieg und Blutvergiessen?

Ende Zusammenfassung Interview.


Kam im Hard Talk nicht vor, muss stets mitbedacht werden:

Es gibt exponierte geographische Gebiete, die Ukraine gehört dazu, ist ein verlockendes Angriffsziel, weil Kornkammer, Stahlwerke, Atomkraftwerke und die Nuklearraketen der UDSSR sind demontiert, die dafür beschlossene Neutralität von Putin weggewischt.

Wenn man was lernen muss, dann dass zu viele im Verlauf der Geschichte bis auf den heutigen Tag sich die Ukraine einverleibt haben und einverleiben wollen. Die Ukraine kriegt nur irgendwann Frieden, wenn sie kein zahnloser Tiger ist, alle Begehrlichkeiten im Keim erstickt werden, bevor sie angedacht sind.


Warum? Warum? Warum? Dann wo steht jemand? Wer baut Brücken?

Neben der klaren Stellungnahme auf dem Schlachtfeld braucht es Verhandlungen für Gefangenenaustausch, für die Rückführung von Kindern, die aus dem Sommerurlaub nicht zurück kamen, aus westlicher Sicht handelt es sich um Deportationen. Das sind alles Einzelschicksale, jedes grausam. Den Kindern wird eingetrichtert, niemand habe sie gerne, Russland rette sie etc. Die Eltern völlig überrumpelt, haben die Kinder wie immer in die Sommerfrische gehen lassen, wie es immer gewesen war.

Es braucht die klare Meinung und es braucht Diplomatie, um die klare Meinung nicht nur auf dem Schlachtfeld durchzusetzen.

Die Welt wird sich eine neue Weltordnung geben, hoffentlich für den ganzen Erdball was Gerechtereres als das, was wir hatten. Gerade viele Frauen auch in der Schweiz haben genug von sämtlichen, patriarchalen Anwandlungen, ob in ihren vier Wänden oder in der Weltpolitik.

Wer bestimmt, was der Westen zu denken hat?

Watson weist auf die Gefahr hin, dass jedes Thema von Putin unterwandert sein kann, was zu Demos im Westen führt und geführt hat. Es gebe von verschiedenen Ländern Bilder von Demos mit identischen Plakaten, der russische Geheimdienst agiere.

Ganz schlimm, wenn das stimmt, dass die Koranverbrennung in Schweden aufs Konto des russischen Geheimdienstes ginge, was Schwedens Beitritt zur NATO erschwert.

Man weiss, dass Russland weltweit Macht hat, sehr eindrücklich sind dessen Vergiftungen von Menschen irgendwo auch in Demokratien. Es gibt keine letzte Sicherheit, wiewohl sich der Westen bemüht, gerade DisidentInnen aus Russland maximal zu schützen.

Niemand muss an einer Demo mitlaufen, bevor er bzw. sie nicht genau geprüft hat, wessen Parolen er oder sie mitschreit und auf Plakate aufmalt.

Der Westen kann es sich täglich wiederholen von den Regierungen bis zum Kleinkind: „Putin will den Westen spalten, innerlich moralisch zersetzen, die Demokratien implodieren lassen. Putin will sein Land als Weltmacht sehen vor den USA, niemals an dritter Stelle, hinter USA und China.“

Nichtwissen schützt nicht davor, als politische Marionette missbraucht zu werden von irgendwem, auch von Russland.

King Charles III, zwei Söhne ein König

Gestern wurde King Charles III gekrönt im Alter von 74 Jahren. Beide seine Söhne waren bei der Krönungszeremonie dabei, der Erste wird Nachfolger und der zweite versucht das Erbe beider seiner Eltern so umzusetzen, dass er die Liebe seines Lebens geheiratet hat, sich als Familienvater versteht von einem Sohn und einer Tochter, getauft auf den Kosenamen seiner Grossmutter.

Die Krönung mit den Feierlichkeiten dem Lob und der Kritik daran wird in den Medien rauf- und runter erzählt.

CNN bringt eine liebevolle, neutrale Positionierung:

Prinz Charles war seiner Zeit immer voraus punkto Umweltschutz und anderen heute zu grosser Wichtigkeit gewordenen Themen. Aufgefallen ist mir Landwirtschaft und Architektur.

Moderner könnte er sich politisch nicht positioniert haben sein Leben lang. Weil die Energiepreise explodiert sind, beginnen Menschen in Europa mit den vor Ort vorhandenen Materialien zu bauen. Es gibt eine Art von Backstein mit Stroh vermischt, der sich zur Selbstherstellung eignet und im TV oft gezeigt wird, Polen und Frankreich als Beispiele, wo solche Projekte bereits umgesetzt werden.

Landwirtschaft, wie ernähren Staaten ihre Bevölkerung, ohne Ware rundum den Erdball zusammenzukaufen und per Flugzeug(!) zu transportieren.

(Bei mir gibts Gemüse vom Balkon, Eigenproduktion, Denner, der keine Flugzeuge einsetzt und Markt in der Stadt Bern zur Hauptsache. Das sind politische Entscheidungen statt Geranien auf dem Balkon Kräuter, Salate und Gemüse)

Wie alle, die der Zeit um Jahrzehnte oder ein halbes Jahrhundert voraus sind, wurde Prinz Charles belächelt, als er begann seine Überzeugungen zu erzählen und dabei blieb mit oder ohne spöttisches Gelächter.

Priz William will und wird, wenn kein Schicksalsschlag dazwischen kommt in seine Fussstapfen treten, ist und der Prinz, weil der vorherige Prinz, sein Vater, König wurde.

Harry möchte mit alten Strukturen brechen, er der sich auf den Spuren seiner Mama Prinzessin Diana versteht. Hoffen wir, dass es ihm gelingt: Liebesheirat, nicht Vernunfts- bzw. politische Heirat, Kinder, Familienglück und hochaktuell die Pressefrage: Was darf die Presse und wo hört es auf, weil nur noch gelogen und Schaden anrichtend, weil die Presse fette Schlagzeilen liefert, bezahlen andere die Zeche für der Presse Lügen.

In den USA, wo Harry lebt wurde Fox News massiv in die Schranken gewiesen, inklusive Verlust beim Vergleich mit dem Wahlmaschinenhersteller Dominion.

Das ist ein politisches Thema, dass die Leserschaft bzw. beim TV die ZuschauerInnen nicht mit Absicht, nur böswillig in die Irre geführt werden und z.B. die Prinzen William und Harry von Beginn an gegeneinander ausgespielt, in den Himmel gelobt, resp. verdammt werden.

Gestern an der Krönung das jüngste Grosskind, Prinz Louis wird nur beobachtet, ob er Faxen macht. Natürlich hat er die irgendwann abgeliefert, ein Gähnen, dann ein höfliches und schüchternes Winken und zum Schluss auf dem Balkon soll er sich Instrumente vorgestellt haben und die Handbewegungen hätten Klavier und Schlagzeug immitiert.

Beide Traditionen sind wichtig und beide kämpen um Authentizität: Der König mit seinem Erstgeborenen und der zweite Sohn, der die sozialen Strukturen aufbrechen und modernisieren möchte, hofft mit einer Heirat glücklich zu werden, wie seine Grossmama die Queen.

Wenn alle ihre Begabungen, die wissenschaftlich und ethisch korrekt sein müssen, obwohl Wissenschaft und Ethik sich mit der Zeit wandeln, einsetzen und daran festhalten, dann kann es was werden mit dieser Erde.

Wenn irgendwelche Splittergruppen, ExtremistInnen den eigenen und fremden Nationen diktieren wollen, was sie zu denken haben und sie liegen z.B. thematisch korrekt, aber methodisch ausserhalb geltender Gesetze, dann kommt es nicht gut.

Witz des Tages: Wien lässt die KlimakleberInnen neu, wenn immer möglich auf der Strasse kleben, kümmert sich um den Strassenverkehr. Welch geniale Antwort auf diese Nötigung, die man auch als Erpressung verstehen könnte!

Republik und KlimakleberInnen

Anlässlich des vergangenen Osterwochenendes haben sich KlimakleberInnen vor den Gotthardtunnel auf die Autobahn geklebt. Die Republik vertritt prominent und einseitig die Sicht dreier AktivistInnen, einer Frau und zwei Männern.

Da es sich um illegale Taten handelt und die Republik so tut, als gehe es um Heldentum, darf man gespannt drauf warten, was politisch weiter kommt.

Viele europäische Staaten, wenden zunehmend bestehende Gesetze strenger an, Italien, was mit Kunstbauten betroffen ist, Wasser historischer Brunnen wird eingefärbt, historische Fassaden versprayed, zieht diese AktivistInnen finanziell zur Rechenschaft, entsprechende Gesetze werden geschrieben und sollen bald einmal gelten.

In Deutschland, Deutschlandfunk, wird bereits vor einer Radikalisierung wie vor Jahrzehnten durch die RAF gewarnt.

Es ist das Vorrecht der Jugend, radikal in ihren politischen Forderungen zu sein, es ist nicht ihr Vorrecht Staaten zu nötigen, evtl. handelt es sich um Erpressung.

Im Vergleich war dazu meine Generation harmlos: Zaffaraya wurde gegründet in Bern, eine alternative Wohnsiedlung, mit einfachsten Behausungen, nicht Häusern, bereits ein Protest aus er Konsumgesellschaft auszusteigen. Bald 50 Jahre später gibt es Zaffaraya noch, soviel zu dessen Nachhaltigeit.

Wenn politische Forderungen vorgebracht werden und Zaffaraya war radikal für die Zeit damals, dann wird dem natürlich nach langwierigen Diskussionen und politischem Kampf evtl. nachgegeben.

Jugendtreffs entstanden so. Aber politische Forderungen, die sich weder ums Allgemeinwohl noch geltende Gesetze kümmern? Das ist in der Radikalität unerwartet und die Staaten versuchen sich in Antworten, u. a. Gespräch, Deeskalation, Vermeidung von weiterer Radikalisierung. Was gelingt, wird sich weisen, ob es zu Entradikalisierung kommen wird, garantiert, aber gewiss nicht alle.

Der Rektor an unserem Gymnasium pflegte zu sagen, wenn wir zu kreativ wurden in unseren Forderungen: „We do jedä wett!“ Das war klug. Wir wurden gelehrt, darüber nachzudenken, dass es nicht nur ums Individuum geht, sondern auch Gemeinwohl.