Modediagnosen und Dauerdiskriminierung

Was bedeutet das Wort „normal“? Immer weniger Menschen qualifizieren sich für die sog. Normalität, direkt proportional zur Verfügbarkeit von Schulmedizin. Wo ist der/die nächste Hausarztpraxis und wie umsatzsüchtig ist diese Person?

Früher, bevor Schulmedizin inflationär wurde via Finanzierung durch die Krankenkasse gab es Menschen und jeder dieser Menschen war anders, überall gab es Behinderte, einige Menschen gingen unter Dorforiginale, andere waren Vagabunden, schliefen im Stroh oder Heuschober, HandwerkerInnen gabs, Studierte im Dorf, gut beobachtet von der Mehheit mit Sonderprivilegien, die Studierten durften studiert sein und im Elfenbeinturm wohnen.

Neuhochdeutsch heisst das Neurodiversität.

Gilt alles immer weniger, in der Deutschschweiz ist es in Mode gekommen, legal bzw. illegal SEDIERT ZU SEIN. Alles abgedämpft bis zum Schulabbdruch oder Jobverlust, Hauptsache alle andern sind schuld, was immer des Weges kommt, das eigene Ego verträgt nur Streicheleinheiten, alles andere ist viel zu bedrohlich.

Es liegt in der Natur der Menschheit, dass nicht alle Menschen so sein wollen, noch so geboren worden sind. Dafür kennt die Psychiatrie flugs Modediagnosen. Nach der Jahrtausendwende hatten plötzlich ganz viele Menschen Borderline, danach kam Bipolarität in Mode, Orfiril die Modedroge gehört überall verschrieben mit und ohne Grund völlig egal, Hauptsache Daten werden gesammelt, Orfiril ist noch kein Billigmedikament wie das uralte Lithium, was nun wirklich keine grossen Gewinne mehr in die Kassen von Bigpharma spült.

Laut Watson ist nun der momentane Trend Autismus und ADHS durcheinander zu wirbeln und als Modediagnose der Psychiatrie zu outen.

Vielleicht wäre es viel besser, Babies genauer zu beobachten, wie sie sich bewegen, auf was sie optisch, akustisch und haptisch reagieren, wie sie essen lernen und beissen können, weil mit der Erforschung der taktilen Umwelt ENTWICKELT SICH DIE SPRACHE.

Felicié Affolter hat das vor Jahrzehnten als Physiotherapeutin erkannt, untersucht, in Büchern beschrieben, allein die Affolter-Methode hat sich nicht durgesetzt, irgendwelche schulmedizinischen Kriterien nicht erfüllt, obwohl ihre Erfolge erstaunlich sind.

Wenn Gemeinsamkeiten gesucht würden von akustischer, optischer, taktilen Eigenheiten und wie sie auf vorhandene, andere körperlichen Voraussetzungen hinweisen, käme man wahrlich schneller zur Diversivität der neurologischen.

Statt dessen werden in relativ hohem Erwachsenenalter ab 30 Jahren irgendwelche diagnostischen Pappschilder an längst Erwachsene gepappt. Daumenregel: Frauen kriegen noch viel später die Erlaubnis so seein zu dürfen, wie sie geboren wurden, weil sozial schüchterner, weniger auffällig und andere Symptome zeigend. Schulmedizin bezieht sich zuerst auf Männer und Jungs, die einmal erwachsene Männer werden. DAS ist die Norm, obwohl in der Schweiz mehr Frauen als Männer leben.

Bei ADHS fragt sich dann Pillen ja oder nein, ganz viele profitieren von Ritalin, auch das zur Partydroge verkommen für sog. Normale.

Es ist ein Widerspruch in sich selbst: Eine umfassende Diagnose setzt die korrekte Behandlung erst in Gang und umgekehrt gibt es nichts zu flicken, Neurodiversivität ist natürlich, braucht die Menschheit, um verschiedene menschliche Begabungen abrufen zu können, und Toleranz zwischen Menschen!

Wortbedeutung „Amoklauf“

Praktisch jeden zweiten Tag wird dieses Wort inflationär in den Medien geschrieben und gesagt.

Nun bedeutet es, in einer grossen Wut töten, blind vor Wut töten. Laut Google komme es aus dem Malaiischen.

Wenn man die Inhalte liest, warum genau wo in einem Ausmass getötet wurde, dann stellt sich die Frage, ob diese wut jeweils so blind war oder eher nicht ganz gezielt, mehr eine Abrechnung als Wut und Blindheit.

In den USA sind Waffen allgegenwärtig, viel zu leicht verfügbar. Warum bloss sind Schulen ein oft wiederkehrender Ort? Warum gehen TäterInnen zurück an eine Schule, wo sie früher unterrichtet wurden? Garantiert keine blinde Wut, wenn schon eine Bilanzwut.

Es geht garantiert nicht das hübscheste, begehrteste Mädchen bzw. junge Frau zurück und tötet, noch der männliche Klassenschwarm immer umschwärmt.

Was erleben andere SchülerInnen in einer Klasse, die eher im Schatten als im Licht stehen, müssen täglich hin, können nicht ausweichen. Eine Kindheit lang ist die Schule obligatorisch. Gibt es Opfer, beginnen einige Gemeinden nun den TäterInnenkreis in andere Schulen zu versetzen. Das ist ein Anfang.

Warum wird die Abrechnung mit einer Waffe gelöst? Man kann Garten jäten und bekommt hübsche Pflanzen, man kann Sport machen, Hobbies pflegen, man kann soviel anderes, um sich zu verwirklichen, insbesondere bewährt es sich Gesellschaftskreise zu wechseln, bis man irgendwo wohl ist.

Nein, die Abrechnung erfolgt oft in der Form eines erweiterten Suizides. Wer sich suizidiert, wenn er oder sie durch anrückende Polizei in die Enge getrieben wird, der oder die scheint zu wissen, was er oder sie getan hat, ein Leben im Gefängnis ist keine Opftion, was von Anfang an klar war.

In der Hektik einer Bluttat kann wohl kaum im letzten Moment entschieden werden, was der Täter oder die Täterin mit sich selbst anfangen will. Oft scheint das zum Voraus bedacht worden zu sein. Manchmal erschiesst die Polizei TäterInnen.

Das Resultat ist das Gleiche, Tote sprechen nicht, sie nehmen ihre Geheimnisse mit ins Grab.

Manchmal denke ich, es wäre sinnvoller Gemeinsamkeiten zu suchen, sich realistisch vorzustellen, was, wo, wann schiefgelaufen ist, was ein gesellschaftliches Problem ist, statt sich durch die Wortwahl „Amoklauf“ maximal zu distanzieren.

Es sind immer Menschen, die in der Gesellschaft gelebt haben, gegen die sie sich dann ultimativ distanzieren durch oft Erschiessen von anderen Menschen, die gezielt erschossen werden sollten oder zur falschen Zeit am falschen Ort waren, also unbeteiligte Zusatzopfer.

Wut gehört Ernst genommen, viele Frauen putzen und stecken das Adrenalin in Arbeit, die nicht so sehr erfreut, wenn sie getan wird, sondern hinterher Freude macht, wenn sie erledigt ist.

In der Deutschschweiz wird so getan, als sei Wut keine menschliche Emotione mehr, per Drogen legale und illegale wird die weggepustet.

Man täte gut daran, etwas realistischer zu werden und sich als Gesellschaft dem Thema „Wut“ zu stellen. Tabuistierte Emotionen kommen hoch an Stellen, an denen es für die Betroffenen sehr schwierig wird.

In der Schweiz haben Gewaltdelikte, schwere Verbrechen und Vergewaltigungen im letzten Jahr zugenommen. DENKE! Ja nicht die Polizei oder Medien denken lassen, die täuschen sich sehr oft.

Neues Tabu: Herkunft biologisch

In deutschen TV Sendern treten Menschen aus Afrika auf, die vor Generationen evtl. als Sklaven ursprünglich nach Deutschland kamen und nehmen die Frage: „Woher kommen Sie ursprünglich?“, persönlich.

Trotz Generationen hier in Europa, eine Betroffene, deren Kind oder Grosskind ist die fünfte Generation in Deutschland. Die trotzige Antwort dieser Menschen ist, dass sie sagen, aus welchem deutschen Ort sie kommen, was nicht die Antwort auf die gestellte Frage ist, die jedEr bekommt, der irgendwie auffällt, meistens ist es ein anderer Dialekt:

EinEn Walliserin braucht man oft nicht zu fragen, der ist leicht zu identifizieren. Bahnhofbuffet Olten als Dialekt, eher weniger.

Wenn Menschen der Mund verboten wird, sich nach Auffälligkeiten zu erkunden, dann wird tabuisiert. Das wäre dann zeitgeschichtlich hinter der Behindertenbewegung sich einzuordnen. Uns wurde von Anfang an gelehrt: „Gib höflich Auskunft“, in meinem Fall, warum ich hinke.

Sämtliche Menschen, die mich nicht kannten, dachten, ich hätte den Fuss verstaucht.

Auffälligkeiten sind auffällig und es braucht Geduld, manchmal, besonders, wenn ich müde oder erschöpft bin, habe ich keine Lust und manchmal möchte ich schreien vor Wut, weil ich vielleicht schon 10 Mal, dieselben Fragen an einem einzigen Tag beantwortet habe, morgen wieder Geduld hätte, aber an dem Abend ist alles nur noch zuviel.

Was das soll in dem woken Kontext, dass logische Fragen tabuisiert werden, müssten sich diese Menschen besser überlegen. Gehen wir MitteleuropäerInnen in Länder, wo wir nicht der Norm entsprechen, halten sämtliche Völker, Nationen und kulturelle Gruppen Gegenrecht: „Woher kommen Sie denn? Schweden?“

Man kann Fragen zu persönlich nehmen. Man kann auch tabuisieren, was einem Rückschritt entspricht und die Verständigung verschiedener Herkunftsländer, was sich im Körperbau, Aussehen und Sprache manifestiert, noch komplexer macht.

Behinderte werden ebenso von der Polizei diskriminiert, wie alle andern, die diskriminiert werden: Letzten Winter, musste ich, obdachlos im Viano, im Kanton Bern täglich blasen. Die Kapo war immer zur Stelle, wo immer der Viano parkte. Ich blies immer 0 Promille, was ganz lange nichts nützte. Um Ruhe zu haben, musste ich den Kanton verlassen.

Liegt nicht an meinem Aussehen, eine Urahnin kommt aus Eritrea, trotzdem gehe ich per Durchmischung mit Weissen, als weiss durch, was ich zum grössten Teil bin, aber nicht vollständig.

Ich bin stolz auf meine Urahnin. Es liegt an der Einstellung, die jmd. zu seiner biologischen Herkunft hat: BLACK IS BEAUTIFUL.

Behinderte sind in der Schweiz inexistent, daran wird eine Behindertensession nichts ändern

Wenn Behinderte nie in den Medien auftauchen oder wenn, dann nur mit Klischees behaftet, dann sind sie gesellschaftlich und politisch inexistent. Zudem haben sie keinen Zugang zum Rechtssystem ausserhalb irgendwelchen Streitereien und Gerichsprozessen über die IV.

Die Unabhängigkeit der Justiz präsentiert sich dann so: Im BSV sind alle(?) Themen und gesellschaftlichen Bereiche für bzw. gegen Behinderte beheimatet: KK wer überhaupt Zugang zur Medizin kriegt und nicht bloss zu den Falschdiagnosen, die ein behindertes Leben völlig ruinieren können, inklusive zu früher unnötiger Tod und/oder Suizide.

BSV hat IV unter sich und sämtliche Behindertenorganisationen, die JuristInnen haben nur und ausschliesslich für IV-Rechtsangelegenheiten, die hängen finanziell am BSV Tropf: Procap, Inclusion Handicap, AGILE.ch etc. etc. Logisch, dass sie die Hand, die sie füttert nur ganz vorsichtig beissen, damit ihre finanzielle Unterstützung vom BSV nie in Frage gestellt wird.

Das soll ein demokratisches System sein punkto Zugang zur Justitz? Ich habe punkto meine Person, behindert, x Straftaten vorliegend, die allesamt keinen Zugang zur Justiz finden, weil ich nun ja im Rolli sitze, also offiziell eigentlich nun ab 2017 irgendwie oder auch nicht zu den sichtbaren Behinderten gehören würde.

Macht die Repression nicht geringer, einfach anders. Mit viel Glück habe ich die Kontrolle über meine Finanzen zurückerobert, sämtliche sog. Fachpersonen haben mein Erbe grosszügigstens für sich oder andere verteilt wider die Gesetze, ich hatte innerhalb kürzester Zeit Millionenverluste, die ich sofort stoppen musste, sonst habe ich umgehend gar nichts mehr, bin wieder einmal wider sämtliche Gesetze auf Almosen der Zunft zu Schmieden angewiesen.

Der Neid, der sich zusammenbraut, wenn ich behindert und vermögend bin, ist erstaunlich und beklemmend. Ich wollte immer freundlich sein, nicht arrogant, nicht herabblickende Patrizierin. Ich wurde innerhalb von zwei Jahren eines Besseren belehrt: Zuerst müssen die jeweiligen Reviere abgesteckt werden, dass mein Erbe mir gehört und nicht jedEr sich daran bedienen darf noch kann. Die Begehrlichkeiten anderer übersteigen meine Finanzkraft um ein x-faches.

Es ist und bleibt klar. 1. Bekomme ich für mich Erleichterungen punkto Bewegungen und Alltagsbewältigung, 2. Gute Werke zu Gunsten z.B. CP Frauen, geistig Behinderten, Thema Lebensfreude, Erfahrung von Selbstbestimmung, theologisch“Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes“ 2. Spenden, die übrig bleiben, gehen ins „Tischlein deck dich“, die Bevölkerungsgruppe, die für Mahlzeiten und den täglichen Bedarf ansteht, oft Obdachlose inklusive.

Dazu habe ich momentan eine Treuhandfirma. Ich habe meine Konzepte in meinem Kopf. Die anderen und seien es nur wenige Personen, ohne Überspringen von Teilgedanken zu kommunizieren, ist eine Herausforderung, weil, wenn ich nur jeden fünften Satz laut sage, mir alles dazwischen logisch ist, dann fehlt Info, die andere brauchen. Ich werde zugetextet mit Sachverhalten, die mich nicht interessieren, die ich unwichtig finde und meine Geschichten in Rechtssätze und Paragrafen umzugiessen, ist eine Herausforderung. Oft werde ich angegangen, ich würde plappern. Nein, ich erzäle in Geschichten und kontrolliere stets, ob ich Ernst genommen werde.

Wenn Kommunikationsstile so unterschiedlich sind, braucht es eine Übersetzung von meiner assoziativen Denkart in eine gesetzliche Sprache und dann Texte, Verträge, was immer der Rechtsstaat braucht und ich will, damit nicht irgendwelche Profiteurinnen mir mein Lebenswerk umstossen.

Ich nenne es „Gute Werke tun“ und den Übergang meines Erbes in eine sinnvolle Stiftung bzw. Verein, wie immer das dann rechtlich, verbindlich heisst und GILT.

Einmal in meinem Leben, will ich das bekommen, was ich will und nicht andere für mich bestimmen wollen.

Was natürlich schwierig ist, wenn der Zugang zum Rechtsstaat grundsätzlich verweigert wird.


Behindertensession Aufzeichnung des Livestreames zur Verfügung gestellt von Pro Infirmis

Arena

Heute Behindertensession, Diskriminierung zeigt sich überall

Punkto Inklusion Behinderter bleibt die Schweiz ein Entwicklungsland, überall bleiben Behinderte aussen vor.

Die Staatsmedien weigern sich woke hartnäckigstens Behinderte Behinderte zu nennen. Zur Anwendung kommt der Begriff „Beeinträchtigung. Völlig analog zu Eskimo = Fremdbezeichnung, Inutit = Selbstbezeichnung.

Egal bei welchen Diskriminierungen, aus welchen Gründen auch immer, zuerst kommt die Abwertung mis Fremdbenennungen wie Invalidenversicherung, die Versicherung übesetzt das Wort invalid für die Wertlosen. 1960 war das schon ein unzulänglicher Begriff, triefend vom WK II und Nazigedankengut, was wertloses Leben vernichtet hat.

Die Schweiz und Deutschland ge´renzen es maximal aus in Behinderteninstitutionen, irgendwo im Grünen, so gelegen, dass die Behinderten nirgendwo auftauchen, sie sind oft geographisch ausgegrenzt.

UNO-Menschenrechtskonvention angenommen und ratifiziert vor neun Jahren, die schlummert irgendwo in einer Schublade. Nun wird das BeHiG in der normalen Session des Parlaments überarbeitet.

Wie ein Teilnehmer der Behindertensession heute sagte, Inklusion gibt es nur, wenn sie nichts kostet.

Das Parlament hat keinen Gebärdendolmetscher zur Verfügung gestellt, weil angeblich zu teuer. Interessant war das Votum des hörbehinderten Sessionsmitgliedes, der gebärdete: Offenbar entwickeln Hörbehinderte keine schriftliche Sprache in dem Sinne, dass sie alles lesen können. Das ist nicht, wie sie sich ausdrücken. Genuin ist gebärden und das in der Schweiz in verschiedenen Dialekten.

Das wäre ein interessantes Thema: Wie verändern Geburtsbehinderungen die Sprachentwicklung. Babies entwickeln ihre Sprache u.a. durch be-greifen, ihre Greifbewegungen, das Erfassen von Gegenständen, die sie oft mit dem Mund erforschen. Wie das Ohr hier rein- und mitspielt, bisher war mir bekannt, dass nicht normale Bewegungen die optische Wahrnehmung und damit den Umgang mit gesprochener und geschriebener Sprache verändern.

AutistInnen haben eine eigene Wortwahl. AutistInnen, so sie sprechen brauchen Deutsch viel logischer als alle andern. Begriffe werden genau definiert und nicht ungefähr kommuniziert und dann bleibt es an der ZuhörerIn zu entscheiden, was sie bzw. er verstehen solle. klassisches Beispiel: „Ich komme gegen 12 Uhr.“ Wann ist das? Um halb 12 Uhr oder um 12 Uhr 15 oder nachmittags um 14 Uhr?

Eine unterhaltsame Vorstellung, dass jede Geburtsbehinderung ihre eigene Sprache gebärt.

Neulich sollte ich einer Wegbeschreibung folgen in einem Gebäude mit rechts, links etc., akkustisch gehört aus einer Gegensprechanlage. Was fehlte, dass ich zuerst durch eine Türe hätte rollen sollen. Ich verstand ganz viel: „???“ Also blieb ich, wo ich war, neben der Gegensprechanlage und wurde umgehend abgeholt.

Die politische Suche, das verlorene Paradies

Mit dem Untergang der CS in der Schweiz, der Enteignung der AktionärInnen per Notrecht hat sich nochmals bestätigt, der Westen ist nicht das, was er behauptet zu sein, demokratisch, die Schweiz ist es zuletzt, wie immer.

Die letzte Hexe in Europa wurde in der Schweiz hingerichtet.

Die Schweiz versagt politisch, indem sie ihere Neutralitätsflagge hochhält, neutral war sie nie, aber stets opportunistisch, was andere Länder genauso lange dulden, als es ihnen nützt. Zunehmend wird der Westen ungeduldig, weil die Schweiz eine Rüstungsindustrie hat(te), Rüstungsgüter nur zu gerne verkauft(e) mit gepriesener Schweizerqualität, wohl fürs Heimatmuseum gedacht, die Kriegsabteilung des Heidilandes. Nun, da die Not gross ist, die Ukraine dringendstens Waffen bräuchte auch aus der Schweiz, hat das Parlament alle Möglichkeiten versenkt.

Was anderen europäischen Ländern fehlt, weil sie Rüstungsgüter an die Ukraine geliefert hat, die Schweiz sperrt sich selbst eingemottete Panzer zum Einsatz in der Ukraine freizugeben. Die Bundesrätin, zuständig fürs Militärdepartement, blickt zunehmend besorgt in die Kameras, niemand verstehe die schweizerische Einstellung, wenn dem Opfer des russichen Angriffs, der Ukraine nicht geholfen werden dürfe, militärisch.

Ich könnte es auch nicht erklären, die Willhelm Tell Geschichte, die Armbrust gegen den Gessler und nun, da die Ukraine vor derselben Herausforderung steht, verstecken sich die sieben Zwerge, offizieller Name Bundesrat, hinter den Bergen und schlecken wohl wie das Kasperle, was denkt, das weisse Zeugs sei Sahne, nicht Eis und Schnee, an ihren Bergen und werden satt.

Derweil verhungen weltweit Menschen, weil die Auslieferung ukrainischer Lebensmittel stark gedrosselt ist durch den Krieg. Dafür hat die Schweiz eine Antwort, nennt sich Rotes Kreuz. Mit der Gründung des Roten Kreuzes in der Schweiz, zu der Zeit wurde noch politische Antwort übernommen, die Neutralität des Roten Kreuzes überzeugt im Einsatz: Diese Neutralität ist gerade im Kriegsgebiet unerlässlich: Medizinische, humanitäte Hilfe an sämtliche Kriegsparteien, nur so können Menschenleben gerettet werden. Auch mit der Nicht- Stellungnahme zum Kriegsgeschehen ist die Arbeit des Roten Kreuzes elendiglich gefährlich.

Während das Rote Kreuz seine Bestimmung hat und kennt, ist im Westen die politische Suche allgegenwärtig, ob die Demokratie wirklich die beste aller denkbaren Staatsformen sei.

Was brauchen Menschen und haben nicht gerade Demokratien elendiglich versagt mit unnötiger Folter, Verachtung der Menschenrechte, in der Schweiz haben 22% der Menschen, nämlich Behinderte keinen Zugang zum Rechtssystem. Illegale Flüchtlinge sind punkto Justiz besser gestellt, als schweizerische Behinderte. Soziale Spannungen bis hin zu irgendwann Unruhen sind garantiert zu erwarten. Was sich eine Generation in den 50er Jahren noch knapp bieten lässt, ihre Kinder lassen sich sowas nicht mehr bieten und wer Jüngere sucht, die sind zu einem viel zu grossen Teil in den Psychiatrien zu finden oder auf der Warteliste für dorthin.

Wenn eine Gesellschaft auseinanderfällt, ist das ein gesellschaftspolitisches Problem, das sich in verschiedensten Symptomen äussert: Zuviele Junge in der Psychiatrie oder psychiatrischer/psychologischer Behandlung, da muss gesellschaftspolitisch was völlig falsch laufen, das ist nicht mehr nur ein Problem der betroffenen Individuen.

Alt-Bundespräsident Gauck im Radio SRF1 Mittagsgespräch, heute

Gauck war in der DDR Pfarrer, nach der Wende Bundespräsident in Deutschland.

Er hat Verständnis für alles. Er kann das Putinsystem erklären, wie Schwarzer und Wagenknecht denken, er versteht Deutschland mit seiner WK II Erfahrung und die stolze Schweiz, die sich von niemandem dreinreden lässt, zuletzt von Europa.

Bei jedem Verständnis hängt er liebevoll seine eigene Meinung hinten an, Verständnis ist be-greifen und Meinungsfreiheit in einer Demokratie heisst, die Freiheit eine eigene Meinung zu haben, unabhängig vom Gegenüber, egal, ob es Putin, Berset, Macron oder Biden heisst.

Wenn irgendwas mein Lebensziel ist, dann so zu werden, meine Erfahrungen wert zu schätzen und bei meiner Meinung zu bleiben. Eine eigene Meinung zu haben, bedeutet, vorher die Meinung der andern nachgedacht zu haben, verstanden und ausgewertet. Was heute als politisches Gespräch gepflegt wird, dass jemand jemandem andern seine Meinung verkündert und befindet, er oder sie sei sowieso im Recht und wenn das nicht reicht, gibt es ohne Not Notrecht, das ist der Anfang von Ende einer Demokratie. Die Rot-Grünen freuen sich auf die kommende Diktatur und schreiben Pipi Langstrumpf um. Dann ist das wenigstens schon erledigt.

Behinderte müssen in der Schweiz fast ununterbrochen im Kampfmodus um die eigene Selbständigkeit leben. Etwas mehr Alter und weniger Selbständigkeitskampf wäre mir angenehm.

Die „armen“, kleinen Bankangestellten der CS

Mir kommen die Tränen, ob all diesen rumgeschubbsten kleinen Angestellten, die nun alle um ihren Job fürchten müssen. Es wird rumgeboten, dass bis zu jedEr Zweite entlassen werde, weil die CS von der UBS übernommen wurde.

Den Kopf hoch getragen haben diese „armen“ Kleinen. Sie haben unendliche Firmenprivilegien, Bankangestellte haben immer einen relativ hohen Lohn für vergleichbarer Arbeit mit anderen Firmen.

Was in der Hitze der Bonidiskussion nur am Rande erwähnt wird, ist dass die CS im Sportsponsoring ist, hauptsächlich scheinbar Fussball bis runter in die Nachwuchsförderung, Also wenn die kleinen Jungs und Mädels Mennschafftskleidung tragen, ist in der Regel zu vermuten, dass beim Fussball, Turnverein, der Damen-bzw. Kinderriege, den populärsten Disziplinen des Breitensportes, irgendeine Bank geholfen hat, teilweise oder ganz. Deren Logo ist dann irgendwo auf dem Sportkleidungsstück angebracht.

Gestern wurde im Radio SRF aufgezählt, dass Sportsponsoring ein Markenzeichen der CS ist, das von der UBS vermutlich nicht weitergeführt wird nach einer Übergangszeit. Also Sportler, Sportlerinnen, Nachwuchskader dringendstens auf SponsorInnensuche.

Eine so grosse Institution wie die CS ging am Sonntag unter. Wie verästelt die Auswirkungen und Folgen sind, was fehlt, wird erst klar werden, wenn der Geldfluss versiegt ist und Lücken auftauchen.

Nochmals die Manager- und Bonidiskussion lostreten in der Schweiz, bringt nichts. Die haben wir allso oft wieder, es fehlt der politische Wille, irgendwas zu ändern, in Watson schreibt ein Kommentar, grosse Parteien bekämen eine Mio. jährlich von der CS.

Die lieben Össis haben ihre Koruptionsskandale und die Schweiz ist noch nicht so tief gesunken wie die Össis, aber man gibt sich redlich Mühe, dass es was wird in dieser Hinsicht.

Ich hoffe eher, dass Bankangestellte und ehemalige Bankangestellte endlich wieder normal werden, die nun mit einenm Ausstieg aus dem Bankwesen konfrontiert werden. BankerInnen, die umsteigen mussten oder wollten, machen sich teilweise sehr gut in anderen Branchen, weil sie genau wissen, wie Geldflüsse laufen, wer die Macht bzw. die Ohnmacht punkto Geld hat. Sie organisieren sich gut, innovativ. Punkto Zahlen macht ihnen niemand was vor und selbst zum Chef oder Chefin geworden, wollen sie transparente Geldflüsse, kein Chrüsimüsi mehr.

Einige AussteigerInnen behalten ihr Bankgehabe bei. Die erkennt man am herrschsüchtigen Tonfall selbst, wenn sie Bioäpfel verkaufen. Die ändern sich nicht mehr.

Der Westen lernt nur unter grösstem Druck dazu

Mit dem Einmarsch Putins in der Ukraine, wurde der Westen endlich wach gerüttelt, ein Problem war zu gross geworden.

Der Westen basiert sein Selbstverständins auf der Aufkärung: Der vernunftbegabte Mann.

Es darf ganz laut gelacht werden.

Immer waren und sind Männer irrational, Vernunft ist ein Teilaspekt ihrer Neurologie und die nun über Jahrhunderte bewusst und gezielt verdrängte männliche Irrationalität schlägt erbarmungslos zurück.

Männer haben Trump im 2016 gewählt. Das USA Volk und die Frauen wollten Hilary Clinton.

Männer liessen zu, dass im 2020 der Sturm aufs Capitol für Trump keine unmittelbaren Folgen hatte.

In Kleinstarbeit bringen die Hersteller der als gefälschte Arbeit abliefernden Zählmaschinen evtl. eine Anklage gegen Fox News zustande. Fox News wusste immer, das Trump mit der Aussage, er habe die Wahlen im 2020 gegen Biden gewonnen, nur log, wiederholte diese Lügen, die zu grosse Teile der RepublikanerInnen glaubten: „Trump das Opfer, der an sich begnadete Führer.“

Wie will der weisse Arbeiter oder die Arbeiterin, die arbeitet bis zum Umfallen und froh ist, wenn die laufenden Rechnungen bezahlt sind, je die Energie und Zeit haben, die weltweiten, politischen Gepflogenheiten und Ränkespiele zu durchschauen? In der Regel bezahlt die Wohnbevölkerung die Zeche, wenn die PräsidentInnen versagen.

Im Februar 2022 kam Putins Ukrainekrieg. Das war eine Zeitenwende für Europa, was aus dem Schlaf unsanft geweckt wurde.

Wäre Europa ehrlich, müsste es sein Menschenbild von Grund auf neu zusammensetzen, bisher Verdrängtes in die eigene Wahrnehmung zurück holen und ein modernes, vollständigeres Menschenbild proklamieren, z.B. jesuanisch: ALLE MENSCHEN SIND GLEICH, niemand ist besser oder schlechter, alle sind Geschöpfe Gottes.

Politisch hat das sofort Konsequenzen auf sämtliche Diskriminierungen andere, egal ob begründert mit Rasseüberlegenheit, was Nazitum ist oder Kolonialismus, also die Kolonialmächte sind überlegen und alle andern werden knapp nicht mehr versklavt, aber ausgenutzt, wo immer es geht und Dreckindustrie wird dorthin ausgelagert, die Luft, Umwelt, die Gewässer, die Tiere, Pflanzen, Bodenschätze freigegeben zur Plünderung, Uran in Atomstrom verwandelt, was langfristig schlimmere Konsequenzen hat, als wenn der Menschheit die Luft ausgeht und sie sich selbst kaputt macht. Überlebende Tiere könnten sich ohne menschlichen Raubbau erholen, die Meere hätten keine Mehrverschmutzung mehr zu ertragen, alle qürden sich freuen, wenn der Mensch ganz weg wäre oder massiv dezimiert und die Vorherrschaft abgeben müsste.

Behindertenpolitisch hätte das folgende Konsequenzen, dass eine IV kein lebenslängliches Recht hat, Behinderte in eine Norm zu pressen, nämlich die Normalität, die sie gefälligst mit allen Therapien zu erlangen habeen und die auf einem Missverständis gründet, was einen Menschen ausmacht.

Sozialpolitische Konsequenzen: Gerade psychische Krankheiten, oft Suizidalität und Depressionen treffen immer jüngere Menschen, manchmal schon im Kinderalter, bevor die Kleinen Teenagers sind. Junge Erwachsene, völlig überfordert.

Wäre die gegenwärtige Erziehung bekömmlich, hätten wir eine glückliche Jugend. Haben wir nicht, die Jugend in der Schweiz ist laut Medien unglücklicher, weil sie in einem reichen Land aufwachsen muss.

Nächstes Problem, sozialpolitisch: Warum macht Reichtum Kinder unglücklich?

Gehirn hirnverletzt

In den 60er Jahren wurde ich mit meinem Geburtsgebrechen genau 1960, in ihrem Gründungsjahr von der IV erfasst. Bekanntlich sollte ich als Mädchen hübsch und adrett werden, total NT-konform und einen zukünftigen Multimillionären heiraten. So machte frau das, damals in meinen Geburtskreisen, von denen ich mich ideell und politisch unterscheide. Es hat auch in den Kreisen solche und solche und ausgerechnet jmd. aus ihnen hat mir letzthin unvoreingenommen aus dem Nichts lange und empatisch, ohne übliche Verurteilungen, zugehört und ich war total überrascht und natürlich unendlich getröstet. Diese Person hat eine akademische Ausbildung, die Zuhören-können beinhaltet. Logischerweise ist sie NICHT medizinisch geschult NOCH Psychologin.

Aus heutiger Sicht ist die Medizin der 60er Jahre passe, vieles hat sich verändert und verfeinert, insbesondere in der Neurologie. Würde ich heute mit dem gleichen Geburtsgebrechen geboren, würde ich nach heutiger Sicht völlig anders, heutig modern behandelt. Immer hoffe ich für meine zwei andere Drillinge (= Hemiparese links), sieben und zehn Jahre alt, dass ihre Seelen dabei ganz bleiben dürfen, wissen tue ich es nicht, sie haben beide grossartige Mamis, was zu 100% extrem hilfreich ist.

Immer hatte ich gedacht, das moderne Untersuchungsmehoden, z.B. ein MRI, das Ausmass eines Gehirnschadens anzeigen können und sich daraus die fehlenden Gehirnfunktionen ableiten. Das ist in meinem Fall eine Fehlanzeige. Meine Befunde sind gespickt voll mit Fremdwörtern, die ich als medizinischie Laiin selbst mit Übersetzungen nicht begreife, weil ich die Zusammenhänge und ihre Funktionen nicht kenne.

Um Funktionsausfälle feiner zu erfassen, ist ein neuropsychologischer Test notwendig. Genau einmal wurde das in meinem Leben mit mir gemacht, da war ich 51 Jahre alt. Nicht berücksichtig wurde meine kPTBS, also waren meine sämtlichen Symptome vermeintlich neurologisch. Ein Umstand, der nicht in mein Kopf will, warum Fachpersonen immer denken, Symptome hätten allein etwas mit IHREM Fachgebiet zu tun. KeineR denkt über seinen bzw. ihren Tellerrand hinaus. Ich als Betroffene erwarte medizinischen Rat und kann nicht piepsen, wenn ich es noch nicht weis, genau 60 Jahre lang: Herr Facharzt, DAS ist ein kPTBS Symptom.

Nehmen wir die vermeintliche Aggressivität von Menschen mit Hirnverletzungen. Was davon ist neurologisch und was ist kPTBS? Diese Frage stellen nur ich und mein Traumatologe. Sämtliches medizinisches Fachpersonal von den Professoren (in der Neurologie) über die gesamte Psychiatrie und Psychologie bis zu meiner Hausärztin haben diese Fragen  nie gestellt. – Das werde ich erst wissen, wenn ich die Traumaverarbeitung abgeschlossen habe: Sowohl hirnverletzte Menschen, wie auch taumatisierte Menschen leiden an Reizen, die für NTs nicht relevant sind. Während die beiden erstgenannten mit äusserster Disziplin und noch mehr Willen irgendein einigermassen schlecht gesellschaftskonformes Verhalten an den Tag legen, pfeifen NTs ein Liedchen, weil sie gerade angenehm überrascht und entspannt wurden. Sie leben nicht in einem Dauerkriegszustand, weil sie z.B. schreckhaft sind.

Erschrecken ist extrem energieraubend und meistens nehmen die ErschreckerInnen es persönlich, dass sie mich erschreckt haben und schreien mit ich totaler NT-Logik noch an: Der Schaden des Erschreckt-worden-seins muss um alles in der Welt durch Gehässigkeit vergrössert werden.

Das ist sowieso NT-Logik: Weil ich behindert sein muss, sind sie xyz und dann soll ich mich subito um SIE kümmern. Was ich erlebe, was ich wegen meinem So-sein-müssen aushalten muss, ist völlig wurscht. SIE sind der Nabel der Welt.

Ist es ein Wunder, dass ich am liebsten unter Meinesgleichen bin, mit Fachpersonen, die ICH als fachlich kompetent anschaue, insbesondere junge Physios und ansonsten denke: Lasst mich genau eins, in Ruhe, ihr habt Null Ahnung und davon viel.

Früher habe ich Naivling versucht zu erklären, immer wenn ich nicht verstanden wurde, dachte ich, ich hätte zu wenig genau erklärt. Ein ewiger Kreislauf meiner Überforderung.

Heute schliesse ich meine Türen: Die von Joh und Pius (= meine Wohnwagen), meine Wohnungstür oder meine Autotüren, die vom Cabriolet oder Skoda. Virtuell schliesse ich auch meine Türen. Meinesgleichen mag hier eines Tages kommentieren. Sachdienliche Fragen, die mir wichtig scheinen, beantworte ich noch heute gern. Wer aber die Basisbroschürenseiten von Fragile Suisse, bzw. Vereinigung Cerebral Schweiz und kPTBS (=Google) NICHT gelesen hat, wer sich nicht einmal zwei Std. Zeit nehmen will, um solch ein komplexes medizinisches Problem zu verstehen wie meins, der kann mich mal. Er bzw. sie beweist durch sein bzw. ihr Verhalten wie unwichtig ich ihm bzw. ihr wirklich bin.

BETROFFENE kennen die Probleme von innen, sie müssen nichts lesen, um sich und mich zu verstehen.

Ich verstehe mich nicht mehr als Erklärbärin. Tempi passati.