Wer lesen kann…

……. ist klar im Vorteil. Texte verstehen ist eine höhere Kunst, die kaum jemand beherrscht. Sich in einen hirnverletzten Menschen einfühlen können, ist …..doch ich brauche mehr als meine eine Hand.

Hinter Rauchfrei-Info müssen irgendwelche AkademikerInnen stehen. Sie sind kognitiv verhaltenstherapeutisch ausgebildet. Es gibt andere Sichtweisen auf unsere Welt, in der CH z. B. die juristische.

Ich habe mich in meinem Blog schon zum Thema Suizid geäussert. In dieser Nacht habe ich über legalen und illegalen Suizid geschrieben. In der CH dürfen BürgerInnen nicht alles tun, was ihnen beliebt. Die CH versteht sich als ein Rechtstaat, der setzt sich durch, unabhängig davon, ob einE betroffene BürgerIn das Gesetz kennt oder nicht.

Bsp.: Würde einE CH BürgerIn eine Suizidabsicht (8-tung Link zu Zwangseinweisung, nicht Suizid) äussern, hätte das Konsequenzen. Juristisch: Eigengefährdung. Konsequenz FU = fürsorgerische Unterbringung. Für alle nicht CHs, FU ist mitnichten eine liebevolle Hilfestellung für Menschen in, nennen wir es einmal, grosser Not. FU wird von der KESB verordnet, heisst mindestens 6 Wochen Zwangsinhaftierung in der Zwangspsychiatrie. Wer gute Nerven und Lust hat, schaue sich die entsprechenden Filme auf youtube an. Auf CH Google erscheinen Filme aus D und CH. Nix Ö. Ö scheint ein fröhliches Land zu sein.

Die CH hat punkto Zwangseinweisung einen international schlechten Ruf, weil sie überdurchschnittlich hohe Zahlen an Zwangseinweisungen hat: Eine feuchtfröhliche Nacht, auf dem Heimweg zu laut, durch den Alkohol nicht mehr so ganz kooperativ, wenn die Polizei auftaucht, ein einweisender Arzt, der wörtliches Zitat „…einen Denkzettel verpassen will“, das reicht. Unbescholtene BürgerInnen finden sich in der Psychiatrie wieder.

KeinE BürgerIn der CH mit einigermassen funktionierendem Verstand würde sowas wollen. Wenn so einE BürgerIn suizdale Absichten hätte, würde er bzw. sie schweigen.

Texte verstehen? Auch für die kognitive Verhaltenstherapie heisst Zitat…..ohne jegliche Suizidabsicht….juristisch glasklar: Diese Person will sich nicht umbringen und lässt sich folgerichtig keine Suizidabsichten unterjubeln.

Das ändert nichts an der juristischen Tatsache, dass das Internet KEIN rechtsfreier Raum ist. Stichwort: Kinderpornographie.

Durchbruch?

Auf Info-rauchfrei habe ich wohl endlich den Durchbruch geschafft. Eine Rauchfreilotsin hat im Faden: Treffpunkt für alle    gepostet. Sehr gut, ein Post, das für allg. Toleranz wirbt. Vermutlich mit Admin. Nicks wird nun laufend geguckt, dass mein Nick Elexier nicht zur Sau gemacht wird.

Ich melde mich dort nicht. Aus gutem Grund hat Jesus bei seiner Kreuzigung geschwiegen. Wie Jesus schweige ich oft, wenn die Selbstgerechten über mich herziehen. Ganz gleich ob Laien oder Fachpersonen.

Die Tage denke ich oft, dass die einfachen Leute, die über meinen Nick herziehen, genau die einfachen Leute haben mir als Pfarrerin hofiert. Ich habe sämtliche Wiederwahlen gewonnen, was nicht alle PfarrerInnen von sich behaupten können. In der CH werde ich als Pfarrerin ins Amt gewählt. Nach einigen Jahren werde ich wiedergewählt oder ich bekomme das Consilium abeundi oder noch schlimmer, ich werde nicht wiedergewählt.

Zu meiner Zeit waren Amt und Wohnsitz eins. Heute wohnen PfarrerInnen auch privat. Aber damals hiess eine Nichtwiederwahl, dass die Pfarrfamile aus dem Pfarrhaus weg musste, Schulwechsel für Kinder inklusive. Keine abgewählte Pfarrerin wäre im Dorf geblieben, sozial völlig undenkbar.

 

S Chiflers

In der CH gab es eine Gleichnamige TV Show. Wie soll ich all den nicht CHs in einem Satz erklären, was chifle heiss? Liebevoll streiten, trifft es nur annähernd.

Der beste Assistent und ich, wir finden uns in den unmöglichsten Situationen wieder. Wie wir die gleiche Aufgabe lösen, ist teilweise krass unterschiedlich. Punkto Gedankenblitze ergänzen Wir uns super. Ein zukünftiger Student, denkt mit und hat ein anderes Niveau als eine Spitexfrau.

Heute waren wir zusammen im Mediamarkt. Ich brauche dringend ein Notfalltelefon mit grossen Tasten, das ich in meiner Handtasche mitführe, damit ich im Notfall Jonathan etc. erreichen kann, wenn ich wieder mein Auto kaputt mache etc.. Weder Jonathan noch ich wollen den Fall letzten Mittwoch nochmals erleben. Das Handy ist rasch gefunden, die Bedienung kennt sich nicht aus, ich kann nicht stehen, brauche einen Stuhl, offensichtlich ist irgendwann der PC abgestürzt, ich muss unterschreiben, das ist CH Gesetz.

Mir wird es zuviel, ich frage, ob ich weitere Einkäufe tätigen kann, kann ich. Wir suchen einen kleinen Gefrierschrank. Bei der Suche nach dem kürzesten Weg scheiden sich unsere Geister: Jonathan geht dortlang und ich hier. Wie es so ist im Leben von s Chiflers, wir treffen uns pünktlich und fast zeitgleich vor dem Produkt. Es gibt genau ein Modell, das unseren Ansprüchen genügt. Jonathan fotografiert rasch den Produktebeschrieb.

Auf dem Rückweg will ich einen Blick auf harmlose PC Spiele werfen. Jonathan, der ohne virtuelle Spiele gross geworden ist, wiegelt ab. Ich beharre, weil es für mich alleine so schwierig ist. Alle Ballerspiele interessieren mich so wenig wie Farmen. Relativ rasch entdecke ich ein harmloses Bild. Ich lese den Beschrieb und finde  harmlos genug. Jonathan ganz mann tritt schon fast von einem Fuss auf den andern.

Sobald ich beim Handy die Unterschrift geleistet habe, hechte ich in mein Cabriolet. – Mensch bin ich froh, zwei Autos zu besitzen. beide sind mir vertraut und Leihwagen immer fremd. – Ich habe das Auto noch nicht ganz gewendet, spurtet Jonathan aus dem Geschäft und wir wollen nur noch eines, zu mir und mit Kaffee und Zigi entspannen.

In den letzten Tagen bin ich dank den Forum info-rauchfrei zur Vollraucherin mutiert. Das ist einigen Nicks zuzuschreiben, die mich hässlich behandelt haben und im Forum als Troll durch den Dreck gezogen haben. Wäre ich dort Admin, müssten die entsprechenden Nicks gehen.

Hier unter uns lebt ein ganz anderes Betriebsklima. DANKE denen, die dazu beitragen.

Weinen können

Fast so lange, wie ich denken kann, kann ich nicht mehr weinen. Aufgefallen ist es mir erstmals so richtig heftig, als ich 10 Jahre alt war. Meine Grosmutter starb und alle um mich rum konnten weinen. Ich nicht. Das fiel mir mit zarten zehn Jahren auf und ich konnte mir damals logischerweise keinen Reim drauf machen.

Seit ich laut sagen kann, dass ich ab dem Alter vonn 2 Jahren medizinische Folter gehabt habe, noch heute frage ich mich ob nur fünf Tage pro Woche oder alle sieben, seit da ist es für mich glasklar, warum ich nicht mehr weinen kann. Sogar diese Möglichkeit Trauer zu verarbeiten wurde mir geraubt.

Traumatherapie sei Dank, kommt die Fähigkeit langsam zurück. Viele mögen das nicht verstehen. Für mich ist es ein Erfolg, eine Erweiterung bzw. Rückgewinnung meiner Fähigkeiten. Dafür bin ich sehr dankbar.

Zu Schrott gefahren

Gestern fuhr ich in die Massage. Ich war so übermüdet, dass ich auf der Liege einschlief. Als ich vom Parkplatz wegwollte, habe ich eine niedrig Mauer nicht sehen können und bin reingerammt. Das Auto nicht mehr fahrbar. Ich musste das ganze Karusell anwerfen, Versicherung, Abshleppdienst, Nummer hinterlassen beim Lagerhausbesitzer, der die nun beschädigt Mauer besitzt  und die Zeit lief.

Um halb fünf hatte ich mit meinem besten Assistenten der Welt abgemacht und ich nehme NIE mein Smartphone mit. Das dooofe Ding ist so ätzend zu bedienen, ich denke mein Assistent und ich brauchen eine Chefleitung mit einem behinderungsgerechten guten alten Handy. Schliesslich ist er mein royaler Prinz.

Also Stress, Zeit drängt, viele freundliche Hilfe am Unfallort, ich zu Tränen gerührt alleine deshalb weil ich nicht zur Sau gemacht werde, trotzdem schlüpfe ich so rasch wie möglich auf meinen Autoitz. Da fühle ich mich in Sicherheit.

Lastwagen kommt mit jungem freundlichen Fahrer, Skoda rasch draufgehoben, ich schaffe es knapp  in die Führerkabine, mein Autohaus liegt am Weg.

Meine Bezugsperson dort beäugt die Kombination, die vorfährt, guckt ganz streng, welcher Kunde hat…… Dann setzt das grosse Gelächter ein, easy, ich: He Jungs so komm ich doch alle 14 Tage bei euch vorbei.

In Windeseile bekomme ich einen Ersatzwagen und spurte zu meinem leidenden Asistenten.

Er will mir ganz aufgeregt erzählen, wie er gelitten hat und ich armer Teufel muss streng sein: Wir legen jetzt den Notfallschalter ein und machen ganz langsam unser Programm.

Jonathan wird stumm, wir ziehen uns an und laufen los Richtung Tram. Wir kommen ins Kino, der Hauptfilm hat noch nicht begonnen. Super. Thema „Luther“ ein CH Film mit viel Resonanz in der CH Presse, Jonathan hat in zu meiner Verwunderung vorgeschlagnen. Ich erschrecke beim geringsten Lärm auf der Leinwand. Wir haben Null Ahnung, wie lange der Film dauern wird und wollen noch Nachtessen. Ich weiss natürlich, dass Zwingli im Krieg umkommt und mir ist klar, dass der Film für mich vorher zu Ende ist.

Auf der Lienwand wir die Auseinandersetzung ref. kath.  immer heftiger. Ich stehe auf und gehe an die Kasse um mich über die Dauer zu informiern. Es ist 19.00 Uhr. Ich informiere Jonathan, dass wir jetzt den Film der ernster und trauriger werden wird, verlassen.

Der Rest ist easy, Nachtessen, geniessen und Jonathan begleitet mich nach Hause.

DANKESCHÖN JONATHAN DASS ES DICH GIBT DASS ICH EINE SOLCH BGLÜCKENDE ERFAHRUNG IN MEINEM LEBEN MACHEN DARF.

Für alle die LeserInnen unter uns, die Jonathan noch nicht begegnet sind, er ist 22 Jahre jung, will im Herbst studieren und ist ein Menscch, der an seine Bedürfnisse deenkt und die seiner Mitmenschen. Easy? Nein, eine Riesenausnahme.

 

Traurig

Okay, ich möchte mit Rauchen aufhören, ich gehe in die passenden Internetforen und schreibe, was frau dort so schreibt über Sucht und aufhören.

Was passiert? Der Insiderkreis unter uns weiss es längst und ist genau dagegen immun.

Ein solches Internetforum ist natürlich virtuell und ich kann irgendwen von meinen Leuten bitten, rasch nachzuschauen, ob ich mich wirklich daneben benommen habe, wie die Meute der ForumsteilnehmerInnen behauptet. Die Antwort meiner Vertrauensperson war: ich habe es i. O. gemacht. Die Meute vom Forum rauchfrei-info ist noch schlimmer als anderswo. Mein Nick heisst Elexier und mein Thread „Die süchtig Handtasche“. Das letzte was mir an den Kopf geworfen wurde ist, ich sei ein Troll und……

Muss ich hier speziell erwähnen, dass mich niemand, nicht eineR gefragt hat, welche Leistung kannst du überhaupt erbringen. Nein, die NichtwisserInnen wisssen alles besser und ih solle doch noch diese oder jene Leistung erbringen, und, und, und….

Die DeppInnen haben keine Ahnung, dass ihr Unwissen mich in den To treiben könnte, wenn da nicht meine Lieben wären, die meine bescheuerte Behinderung getreulich mittragen.

GOTT ICH HABE DIESE BESCHEUERTE BEHINDERUNG NICHT SELBST GEWÄHLT.

AB UND ZU ERDRÜCKT MICH DIESE LAST.

 

 

Gegendarstellung zu PZM

Wir erinnern uns, ich hatte mich bei der Ombudsstelle für Spitalwesen gemeldet, um kostenlos meine Reklamation im PZM zu deponieren. Wurde gemacht und seit einigen Tagen liegt die überhebliche Antwort der Oberärzte vor. Eine Steilvorlage um das Messer reinzurammen und dazu habe ich alle Lust.

Faktisch habe ich in der CH das Recht zu einem Arztbericht meine Gegendarstellung zu verfassen und die MUSS den Akten beigelegt werden. Huuurrrrraaaahhhhh ich komme, formulieren, das kann ich.

PZM: „Unklar sind die Differenzen bezüglich der Gehunfähigkeit, die wir nie als derart drastisch gesehen haben, dass wir einen Rollstuhl zur Verfügung stellen müssen.“

Meine Antwort:

2. Gehunfähigkeit

Die Einweisung ins PZM 2017 erfolgte nach einem Cerebralparetischen Schub. Die Patientin war weitgehend gehunfähig, konnte nicht stehen. Oberarzt blablabla… verlangte von ihr auf einen Rollstuhl zu verzichten. Sie musste am Boden rumkriechen, welcher schmutzig und völlig ungepflegt ist. Um an Essen zu kommen, musste die Patientin ein zu schweres Tablett aus einem Wärmeschrank würgen und immer die Heizelemente weglegen. Die Oberärzte nennen das die eigenen Ressourcen mobilisieren. Die Patientin verlangt Menschenwürde und Inklusion.

 

Für unsereins, b. hatte mich besucht und die Zustände dort gesehen. Sie wies und weist mich darauf hin, dass die Nahrungsaufnahme für mich unzumutbar war. Sie hat mich ermuntert, ein Tablett fallen zu lassen, um permanente Hilfe zu bekommen bei der Essensausgabe. Die Pflegeleute pflegten sich in die Sofas hinzuflätzen während wir assen. Also die personelle Kapazität wäre absolut vorhanden gewesen, mir stets das Tablett auf den Tisch zu stellen. Ihre Faulheit pflegten sie mit diesem Ressourcensatz zu begründen. Voll ätzend.

Das ist nur ein Bsp. der ganze Text ist länger. Auf Englisch heisst dieser Prozess: „Eat your own words.“ Tja, wer Disteln sät, kann keine Sonnenblumen ernten!

Ich habe meine Gegendarstellung in dieser Nacht verfasst, weil ich armes Kerlchen nicht schlafen konnte. So wie sich mein Körper anfühlt, kriege ich kein Mittagsschläfchen. Wer hat ein Schlafhämmerchen?


 

Ich stelle bei diesem Thema fest, wie schlimm Traumatisierung und Retraumatisierung sind: All diese Zwangsmassnahmen sind traumatisierend und retraumatisierend, weil ich in meiner Kindheit schlecht behandelt wurde.

Sex: Natürlich hat es mich genau einmal erwischt. An dem Tag war ich leider nicht bei drei auf den Bäumen, sondern in einer kompromittierenden Situation. Auch wenn mir rational absolut nichts Schlimmes passiert ist, bin ich von der Situation, aus der ich mich befreien und retten konnte, ich kam nicht unter die Räder, traumatisiert.

Der ständige Druck zu wissen und zu spüren, da will mann etwas, egal von welcher frau, auch eine wieort kommt in die engste Auswahl, das war nur grässlich. Einerseits verstehe ich die zu lange weggesperrten Männer und andererseits verstehe ich mich, die sowas partout nicht will.

Mit dem einen Mann, dem ich lehrte mich als Mutter anzuschauen, hatte ich sehr guten Kontakt. Er war in einem gewissen Bereich der Schwächste und ich im körperlichen. Wir waren viel beisammen und streiften durch die Gegend, in dem engsten Rahmen, der uns gesetzt war. Gern hätte ich ihm geholfen, wenn ich gekonnt hätte. Aber in der Situation kann sich frau nicht einmal selbst helfen.

Was ich nicht weiss, ob ich meine gesamte Gegendarstellung anonymisiert hier einstellen will. Ich wäge pro und contra ab, bin grundsätzlich stolz über meine Formulierungen, weil ich mich wehre und nicht unterbuttern lasse.

Schreien

Zum Schreien finde ich auch Menschen, die mich als Psychotante behandeln, mit dem mittleren Tonfall von „bitte um schonendes Anhalten“. Das tut z.B. mein Anwalt. Eigentlich geht der mir total auf den Geist. Ich hatte ihn früher schon und war unzufrieden. Weil er auf der Liste für PatientInnen mit Hirnverletzung steht, habe ich ihn wieder gewählt und bin unzufrieden. Er kann Brieflein an die Invalidenversicherung schicken und dann kommen deren Verfügungen mit Ach und Krach in Ordnung.

Was er daneben erledigen sollte, schleppt er terminlich dahin bis zum geht-nicht-mehr. Dank der Konsumentenzeitschrift Beobachter konnte ich ihm in einem Fall Beine machen und es war der letzte Augenblick gewesen vor der Verjährung. Für die Angelegenheit Umzugsfirma, will er Zeugenaussagen. Mein Wort reicht ihm nicht fürs erste.

Was die Enterbung meiner ersten Tochter betrifft, hat er bis heute nicht das Gesetzbuch aufgeschlagen und nachgelesen, ob die Grausamkeiten meiner ersten Tochter reichen für eine vollständige Enterbung oder ob sie mich zuerst erschiessen muss. Die Bedingungen für eine Totalenterbung sind in der CH sehr hoch. Das ist auch mir klar. Trotzdem, wenn ich wissen will, ob es reicht, kann ein Fachmann rasch nachschlagen, ob es reicht.

So habe ich gerade gegoogelt, ob ich in der CH den Umgang mit meinem Enkelkind einklagen kann. Antwort: Nein, kann ich in der CH nicht. – In den Fernsehshows ist das möglich. Ob das deutschem Recht entspricht?

Der Ehemann meiner Skilehrerin hat mich auch in dem Tonfall behandelt. Über 25´000.- SFr. hat meine Skilehrerin in den fast 20 Jahren an mir verdient und mir natürlich eingetrichtert, ich könne nicht ohne sie fahren, weil ich mein Tempo unzureichend einschätzen könne, was Mumpitz ist. Aber weil ich nun nicht mehr in die Lenk gehe, der WoWa ist bekanntlich abgezogen und den schreienden Campingplatzbesitzer muss ich nie mehr in meinem Leben sehen, weil die Lenk passe ist, sind Jonathan und ich zu faul, um die Skiausrüstung holen zu gehen. – Ein Weg ist immerhin 5/4 Std. – Wesentlich sind die Skischuhe, weil die innen korrigiert sind. Der Rest ist Allgemeinware und die Skis eh uralt. Jetzt, da frau an mir nicht mehr verdienen kann, muss ich wieder und wieder bitten, mir die Skischuhe doch bitteschön zuzusenden. – Fussboden ich lecke dich mit Todesverachtung.

Bescheuertes Lager

Etliche haben mir geschrieben, wie ich mir ein Möbellager vorstellen könnte. Dazu ist folgendes zu ergänzen:

  • Die Ware ist wertvoll, es handelt sich, wenn korrekt gearbeitet wurde, ausschliesslich um Stilmöbel, wertvolle Bilder, wertvolles Geschirr und ehemals wertvolle Teppiche, wertlose Ware wie Küchengeräte, Küchengeschirr etc. würde kein vernünftiger Mensch einlagern wollen. Daher sollte es sich nicht um irgendeinen Container als Lagerraum handeln, sondern um einen wohltemperierten Raum, der die kostbare Ware nicht beschädigt.
  • Rumhantiererei sollte absolut vermieden werden. Wenn jmd. sein Lager hinter diesem Lager hat, dann sollte das so zugänglich sein, dass nichts verrückt werden muss. Jede Bewegung schadet alten Möbeln und Kosbarkeiten.
  • Muss ich erwähnen, dass ich nicht gefragt wurde, was mir von der Ware meiner Eltern am Herzen liegt, was mich interessieren könnte, was ich gerne hätte? Natürlich nicht!!!!
  • Zu der Zeit als ich nach der Meinung meiner beiden Schwestern beim Räumen der Wohnung helfen sollte, hatte ich gerade meinen Cerebralparetischen Schub gehabt und kroch am Boden rum, weil mir niemand einen Rollstuhl gab. – Ja, genauso doof ist meine sog. Familie: Leistung fordern und fordern und leider, leider kann ich sie beim besten Willen nicht erbringen. Ich verrate ein völlig überraschendes, nigelnagelneues Geheimnis: Ich habe eine CP, Invaliditätsgrad 100%, leichte Hilflosigkeit, 26 Std. pro Monat Assistenz. – Kein Wunder bittet mich meine Hausärztin immer inständig einen grossen Bogen um diese Menschen zu machen, sie tun mir nicht gut.

Zerrissenheit

Warum ist es so schwierig ruhig zu bleiben? Warum platzt mir der Kragen irgendwann immer, auch wenn ich mich noch so anstrenge? Mit b. haben wir darüber nachgedacht.

  • Sicher ist, dass mir der Kragen platzt, wenn ein Trauma dahinter steckt. – Wenn ich rumschreie, muss ich mir nur überlegen, was das Trauma ist. Das ist so praktisch wie das Bluten einer Fleischwunde. Intensität etc. geben Auskunft über die Schwere der Verletzung. – Darum nützt der Hinweis nichts, ruhig zu bleiben. Ruhig bleiben habe ich zu dem Zeitpunkt schon bis zum Ekzess versucht und leider hat es nicht geklappt. NOT-wendend ist die Traumabehandlung. Die senkt den Stresspegel von Behandlung zu Behandlung.
  • Schreie ich auch, wenn Meine Erwartungen nicht erfüllt werden? – Das will ich beobachten.
  • Sicher schreie ich bei Überforderung, soweit ich nicht verstumme, weil ich total überfordert bin.
  • Sicher schreie ich nie manipulativ oder aus Lust am Kravall.
  • Früher habe ich mich wahnsinnig geschämt. In der Zwischenzeit stehe ich mehr zu mir und gut ist.
  • Was mich auch zerreisst sind Dinge die mir so offen und klar sind und NTs wissen noch nicht einmal, dass ein Problem im entferntesten entstehen könnte. Ich erinnere an die Situation, die von einer Gruppe PatientInnen erlebt wurde und nur ich wusste SOFORT das gleich jmd. geschlagen wird und eilte dazwischen. Mit einer anderen Patientin habe ich gesprochen, sie hat die drohende Gefahr nicht realisiert, hätte gern geholfen den Gewaltausbruch zu verhindern oder die Parteien so zu trennen, dass niemand zu Schaden kommt. Solche Beispiele gibt es viele und die Verständigung ist schwierig, weil was für den einen so selbstverständlich ist für den andern nicht existiert.

 

Soviel kommt mir gerade zu diesem meinem Dauerbrennerthema in den Sinn. Ich habe mich oft gefragt, wie dieses heikle Thema ausschauen würde, wenn ich ein Hitzkopf und nicht so selbstbeherrscht wäre, wie ich bin. Dann wäre vermutlich Dauerkrieg. Ich weiss, dass Menschen im Dauerkrieg leben müssen, nicht weil sie es wollen, sondern weil das Schicksal ihnen so übel mitgespielt hat. Sie haben meine Empathie, weil es meiner Meinung nach etwas vom behindertsten ist, so leben zu müssen. Es ist einfach nur grausam.