Kolonialismus und die Schweiz

Journal21 befasst sich mit dem Thema.

Für mich ist es ganz einfach: Ich muss bloss in den Spiegel gucken und sehe, dass da mal was war. Mein Äusseres verrät mir, dass eine meiner Ahninnen aus Eritrea kam.

Die Idee, dass ein Kaufmann sich glücklich in Eritrea oder wo immer diese Frau wohnte, verliebte und sie sich ebenso, finde ich ziemlich abwegig. Auf alle Fälle ist diese Eitreerin in der Schweiz gelandet, hat Kinder gezeugt und via mütterliche Grossmutter stamme ich von ihr ab. Der Rest der Ahnengeschichte ist europäisch, schweizerisch, unauffällig und uninteressant.

Interessant, die offizielle Leseart in meiner Familie: Während des WK Ii sei diese Abstammung nie das geringste Problem gewesen. Kann jedEr glauben, der/die das will. Ich glaubs keine Sekunde, weil Nazigedankengut in der Schweiz, in Bern, Einzug hielt und gepflegt wurde, einige Bernburger wurden daraufhin untersucht. Zum Beispiel wurde mein Grossvater väterlicherseits für solches Denken verantwortlich gemacht, weil er angeblich die falsche Kundschaft hatte in seiner beruflichen Tätigkeit. Das finde ich an den Haaren herbeigezogen, ist etwa so, wie wenn ich als Pfarrerin, für meine Gemeinden jeweils politisch verantwortlich gewesen sein soll. Für alle politischen Gedanken der einzelnen Mitglieder meiner Ortsgemeinden.

Von anderen weiss ich aus erster Hand, dass sie mitgelaufen sind, was dann als jugendlicher Unsinn abgetan wurde. Wer weiss von sich, wie er reagiert hätte, wenn er in der akuten Situation hätte entscheiden müssen, Farbe bekennen?

Insofern habe ich es bequem. Ich war immer behindert, ich habe die Welt immer aus dieser Minderheitsposition betrachtet. Ich solidarisiere mich nicht mit jeder Minderheit, einiges ist aufgebauscht, übertrieben, gerade en vogue. Das wird in einem massiven Backlash enden, weil solchermassen ständig und nur provoziert wird oder die Provokation wird irgendwann langweilig, ein neues Spielzeug muss her. Themen, ganz viele und sehr wichtige gibt es zuhauf.

Ich finde es interessant, dass nun echte Minderheitenfragen langsam aufs Tapet kommen. Ziel wäre zu erkennen, dass alle Menschen Menschen sind. Da ist uns die Tierwelt wohl voraus. Tiere erkennen, wenn sie die gleichen Tiere sind.

Menschen noch lange nicht. Sie sprechen einander das Menschsein sofort ab nach völlig irrelevanten Kriterien, z.B. geographisch, Mann-Frau, Mensch versus behindertes Irgendwas, nur nicht Mensch.

Der Mann, der Massstab aller Dinge, ob wohl Frauen eine Seele haben? War neulich eine Diskussion, ich würde mal sagen bei Augustin. Dass man mit Frauen alles machen darf, davon zeugen „Hexenverbrennungen“ auch in der Schweiz.

Solange Männer nicht entdecken wollen, wie sie z.B. in der Schweiz die grösste Irrationalität pseudowissenschaftlich begründen können, gibts nur eins. Abwarten und Tee trinken bzw. bei Watson wird an dem Punkt Popcorn verteilt, weil Fortsetzung folgt.

Der Drucker hat Papierstau, bloss wo?

Je mehr Zeit vergeht, je weniger Dienstleistung, dafür alles sog. selbsterklärender, desto sozial behinderter werden Menschen wie ich.

Der Drucker begann das Papier nicht mehr gerade durchzuziehen, sondern schief mit Druckfehlern. Papierstau meldet er. Ich habe ihn schon zweimal aufgetan, geschaut, gewendet, was auch immer, fündig wurde ich nicht.

Man bedenke immer, dass für solche Zusatzbelastungen, die Geduld nicht mitgeliefert wird. Wenn ich irgendwann verzweifle, muss ich das Thema „Papierstau im Drucker“ liegen lassen, was anderes tun, mit irgendwem darüber reden, bis sich die not-wendige Ruhe wieder einstellt.

Ich muss mit Termindruck was ausdrucken, was die Situation nicht vereinfacht.

Erfahrungsgemäss weiss ich, dass ich entweder irgendeinen dümmsten Fehler mache, einen kleinen Hebel übersehe, den ich öffnen könnte oder die Situation ist für jedEn unrettbar. Es ist immer sehr peinlich, ein dummer Fehler sowieso, weil die wenigsten Menschen verstehen, was eine optische Wahrnehmungsstörung ist. Ich reagiere nicht auf moderne, optische Signale, irgendwas, was ich intellektuell nicht begreife.

Ich reagiere auf alles, was ich in meiner Kindheit gelernt habe z.B. Verkehrssignale und die analoge Welt.

Ich musste mühsamsten lernen am PC auf versteckte Scrollbars zu reagieren, zu hoovern. Weil ich nichts sah, reagierte ich nicht drauf: Ein leeres Eingabefeld und ich soll hoovern, damit sich ein Menü aufklappt? Es geht bestimmt noch dümmer. Das schaffen Menschen immer.

Längst sind nicht mehr nur Behinderte digital abgehängt, sondern viele Pensionierte, die PC, KV und Büroarbeit nicht zum Haupthobby haben. Gemacht wird nichts. Im Gegenteil, wers nicht kann, soll sich selbst irgendwo im Nirgendwo Hilfe holen.

Keine Ahnung, vielleicht sollte ich meine 10 Katzen um Hilfe bitten. Die Vorstellung, dass jeder Mensch ein Supportsystem hinter sich habe, ist nicht realistisch.

Drucker, Warenwert einige 100 SFr. Es lohnt sich nicht, irgendwelche Fachleute zu fragen, noch eine kostenpflichtige Hotline anzurufen. DAS nennt sich Wegwerfgesellschaft. Ob ich will oder nicht, ich bin der verheerenden Einstellung unterworfen, um zu funktionieren, was gesellschaftlich zwingend verlangt wird, muss ich in nützlicher Frist eine Entscheidung treffen, was bedeuten kann, den ganzen Drucker wegen unlösbarem Papierstau wegzuwerfen.

Wenige Minuten später: Durch das Schreiben bin ich so ruhig geworden, dass ich den Drucker drehe, wende, auf den Kopf stelle auf der Suche nach einem Hebel, den ich übersehen haben könnte.

Irgendwann realisiere ich, dass irgendwas lose rumfliegt im Drucker, ein Kugelschreiber fällt raus. Jetzt tut der Drucker wieder. So dumm, so menschelt es in meinem Leben immer völlig unerwarteterweise.

Zum Glück fragt mich niemand, wie ein Kugelschreiber in den Drucker hinein kam. Ich habe keine Ahnung und nein, sowas Dummes mache ich nicht routinemässig, um andere zu nerven.


Stunden später:

Die Aufgabe war einen Brief zu verfassen, der mir wichtig ist. Mit folgenden Fehlern musste ich mich rumschlagen: Die Adresse des Adressaten fehlte. Als das Schreiben ausgedruckt war, fehlte das Datum. Also nochmal darüber.

Alles Einzelheiten, die zusammen zu tragen einem Menschen mit Cerebraler Parese und meinen Leistungsausfällen schwer fällt. An irgendeinem Punkt muss ich dann mit dem leben, was ich leisten kann.

Verglichen mit dem AHV Bereich von verschiedenen Instutionen ist meine Leistung klar hochbegabt, andere können viel weniger denken, aber sie schaffen diese Kleinigkeiten des Layouts, haben den Nerv und die Geduld Tippfehler zu entdecken, haben KorrekturlerserInnen etc.

Diese Überbewertung von solchen Details schafft Ungerechtigkeit: Ach, da hat es Tippfehler, da fehlt ein Datum bzw. der Adressat und schon wird mir meine optische Behinderung zum Verhängnis. Um die Intelligenz, um die Denkfähigkeit geht es nur in den Nischen, in denen ich mich bewege. Ansonsten geht es um Äusserlichkeiten und nie vergessen, die Sedierung sämtlicher Gefühle insbesondere bei Frauen. Die Deutschschweiz bildet sich ein, eine wutfreie Gesellschaft zu sein. Logisch nehmen Depressionen zu, weil diese Irrlichter von Wut, die nur als persönliches Versagen in der Psychiatrie „therapiert“ werden, bilden einen Teufelskreis der Unterdrückung völlig normaler, menschlicher Gefühle.

Gilt für alle Menschen mit Schwergewicht Frauen. Sie dürfen nicht laut werden, sonst gehen sie sofort unter zickig, hysterisch und wie diese Diffamierungen alle heissen.

Pfadfinderinnen, der Wiesentrupp

Als ich obdachlos war im Winter 2022, vier Monate lang in einem kaputten Mercedes Viano bei bis zu minus acht Grad, am 5. 3. 2022 wurde in den Viano eingebrochen, während ich darin schlief, habe ich nur überlebt, weil ich Pfadfinderin war, Al-Anon bin und unbedingt überleben will.

Der Viano war so schmutzig, ich sass nächtelang im Skianzug in der Führerkabine und habe den geschrubbt und geputzt. Der ganze Führerstand, die Armatur eine Milimeter dicke Schicht von schwarzen Staub, Fett, Öl, was weiss ich. Bald einmal fand ich heraus, welche handelsüblichen Autoputzmittel was taugen und welche nicht.

Ich hatte zweimal Probleme mit den Führerkabine Fenster: Das Fahrerfenster liess sich irgendwann nicht mehr hochrollen, weil die Elektrizität kaputt war. Das Beifahrerfenster hatte stets Macken, beim Einbruch wurde es zerschlagen, war offen, ein ganzes WE lang.

Ich kann pfadfindermässig Auto Fenster verkleben mit Kerichtsäcken und Klebband. Um rausschauen zu können, hilft auch durchsichtige Klebefolie, die normalerweise in der Küche im Gebrauch ist. Punkto Wärme ist die Frage, ob der Viano steht ohne Heizung, was im Winter kalt ist oder ob ich mit Klarsichtfolie etwas fahrtauglich bin und den Viano an die Sonne stellen kann.

Einmal, gestellt an die Sonne, blieb er liegen, konnte nicht mehr gestartet werden. Garagen LARAG und MERBAG sind zwar Mercedes-Benz Vertreter, ich habe nur Pfuscherei und Abzocke erlebt in den Kantonen Waadt, Wallis und natürlich Bern.

Garantiert liegen Straftaten vor, wenn ich, behindert, obdachlos werde, die gespielte Wohnungsnot im gesamten Kanton Bern der Bernburgerei war vorgetäuscht, weil alle wussten, auch die zuständigen Sozialdienste, dass ich obdachlos war. Niemand kann sich hinter irgendwem verstecken, nicht die Zunft zu Schmieden, nicht der Stapi von Bern, nicht die bKESB, nicht meine nächsten Verwandten, nicht der Burgerpräsident Bern, niemand.

Es steht nirgendwo im Gesetz, dass Behinderte erfrieren müssen, was bei minus 8 Grad sehr schnell möglich ist, nur weil ihre Behinderung den andern Menschen, ihren nächsten Verwandten nicht ins Schema passt. Die wollten für ihren Hyprochondrismus um alles in der Welt eine psychisch Kranke, was ich nie war und nie sein werde.

Psychisch Kranke werden in der Familie v. Graffenried miserabel behandelt, die Familienkiste v. Graffenried hat nicht begriffen, dass das gesetzlich längst verboten ist, noch die Zunft zu Schmieden, noch die bKESB.

Im Januar 2022 hat das Obergericht Bern, was mich ewig freut, meine neurologischen Befunde lesen müssen und logischerweise urteilen, dass ich nie psychisch krank war, aber genau drei Hirnverletzungen habe bei IQ hochbegabt. Das ärgert meine FeindInnen auf ewig, dass meine Intelligenz letztlich ihre Lügengeschichten entlarvt.

Die werden irgendwann Red und Antwort stehen müssen für all ihre Missetaten. Mein Leben ist gewesen, das ändert niemand mehr. Die Generation Cerebrale Parese meiner Grosskinder gilt es zu schützen, deren Leben zu verbessern. Immer werden Mädchen mit Cerebraler Parese geboren, darunter garantiert schüchterne Mädchen wie ich. Kein Mensch, keine Behörde hat je das Recht, diese per Gehirnwäsche in Psychiatrien zu prügeln, während sie nie psychisch krank sind, bloss hirnverletzt und SCHÜCHTERN.

Meine Schüchternheit musste ich in der Obdachlosigkeit ablegen. Wer nicht erfrieren will, braucht Wärme. Wer Durst hat, braucht Getränke, gegen Hunger hilft Essen.

Irgendwann wird das Überleben zu einer Angelegenheit, bei der es um Grundbedürfnisse geht.

Per Adrenalin konnte ich meine Schlafzeiten massiv verkürzen, oft tagsüber, wenn es etwas(!) wärmer war, schlafen. Mein Schlaf beginnt sich ganz langsam teilweise zu erholen 15 Monate später.

Soviel Zeit braucht mein Körper, um zu realisieren, dass ich nicht mehr obdachlos bin. Ich rechnete mit sechs Monaten, dachte, ich rechne grosszügig. Falsch gedacht, erst jetzt beginnt die Erholung vom grossen Schrecken. Wie weit sie gehen wird, weiss ich noch nicht.

Momentan bin ich froh, wenn ich erst(!) um 3 Uhr 30 erwache, noch schöner erst um 4 Uhr 30. Mein Körper beginnt tagsüber zu schlafen, irgendwann, was ein gutes Zeichen ist auf dem Weg zur Normalisierung meiner Schlafzeiten.

Medikamente nehme ich nicht. Diese künstliche Optimierung, an die glaube ich lange nicht mehr. Aber was ich tue, ist darauf achten, welche Signale mein Körper mir aussendet, frei nach Al-Anon: Schlechte Laune? Was ist die Antwort? Müde, Durst, Hunger oder was tun?

Klappt in 99 Fällen mit diesen einfachen Fragen, nur in einem von 100 Fällen, kann ich die Antwort nicht ergründen. Dagegen gibt es ein Wundermittel, mit den Katzen spielen, weil alles geht vorbei, auch ungute Gefühle. Im Winter belebt ein warmes Bad müde Geister. Entweder verwandelt es bleierne Müdigkeit in eine Schlafmöglichkeit oder die Wärme des Bades belebt, dass Energie zurückkommt.

Wie und was denken Menschen?

Wie geht Denken? Wie geht logisches Denken? Wie geht Denken, was nicht auf Sand gebaut ist?

Wie geht Denken in Einklang mit den eigenen Gefühlen? Wann wird jeder Mensch irrational? Oft bei starken Gefühlen wie Liebe oder Ängsten.

Sehr anschaulich, wenn Menschen Angst vor ungiftigen Spinnen in der Schweiz haben oder es soll Menschen geben, die beim Anblick von Mäusen auf Stühle oder Tische springen.

Menschen, die solchen Reaktionen unterworfen sind, können bei einem Tee oder Kaffee in einer gemütlichen Runde gewiss erzählen, wie schlimm das ist, solche Extremreaktionen zu haben, was nichts verändert.

Wie einE KrebskrankeR erzählen kann, was sein Körper hat, trotzdem ist der Körper krank, man fürchtet den Tod, manchmal ist Krebs heilbar, manchmal führt er zum Tod.

Ich kann meine Leistungsausfälle Hirnverletzungen genau benennen, geglaubt wird mir praktisch nie, ich bin den Leistungsausfällen unterworfen, tote Hirnzellen können nicht zum Leben erweckt werden.

Weil ich mit Angst, extremer Angst in der Kindheit und Jugend reagiert habe, immer das berühmte Mauseloch gesucht habe, um mich zu verstecken, es letztlich nie gefunden habe,bin ich extrem rational geworden. Irgendwann musste ich mich ganz vielen meiner Ängste stellen, sie überwinden.

Bei minus 8 Grad im Winter nützt es nichts, die Welt ungerecht zu finden, aber es nützt Nächte lang wach zu bleiben, sich zu bewegen und tagsüber zu schlafen, wenn die Temperatur höher ist und die Skikleidung mit Wollstoffen reicht, um schlafenderweise nicht zu erfrieren.

Obdachlos im Winter, der dunkeln Jahreszeit, ich habe Angst vor Dunkelheit. Auch diese Angst musste ich irgendwie in den Griff kriegen, nun in eigenen vier Wänden muss ich mich der Angst nicht mehr stellen. Was ich weiss, ist, dass ich es könnte, wenn ich müsste. Habe ich die Wahl, stelle ich mich der Angst nicht. Grundregel: Solange es hell ist oder nicht mehr lange dunkel oder noch nicht lange dunkel, bin ich unterwegs, sonst in meinen vier Wänden. Im Winter von ca. 7 oder 8 Uhr morgens bis 17 Uhr, maximal 18 Uhr abends.

Kultur im Winter mit irgendwelchen Abendveranstaltungen geht völlig an mir vorbei. Ich begriff Jahrzehnte lang nicht, warum ich das nicht kann. Die Antwort ist einfach: Im Dunkeln fühlte ich mich als Fussgängerin völlig unsicher. Ich hatte nie eine andere Verarbeitung optischer Signale, also kann ich mir nicht vorstellen, wie sicher unsicher frau sich fühlt ohne dieses Defizit.

Nun habe ich gewollt einen langsamen Elektrorolli, kann damit einem/einer FussgängerIn nich davonrollen, also taugt auch der bei Licht, ist nix für Angstsituationen, in denen ich fliehen möchte.

Ich bin ein geübtes Fluchttier: Ich bin weg, bevor irgendwas passiert. Ich fliehe aus Gewohnheit, ich bin immer geflohen, bis ich obdachlos war. In der Situation musste und wollte es auch lernen, mir meinen Platz auf dieser Welt zu erobern oder ich hätte jederzeit sterben können, was ich nicht wollte.

Aber sonst, wenn ich die Wahl habe, dann fliehe ich. Das ist stereotyp meine erste Reaktion: „Ich bin dann mal weg.“

Wenn ich blöde angegangen werde, dann schweige ich , habe ich immer geschwiegen. Nun wehre ich mich, weil Schweigen nichts verändert und Hirnverletzte, meine Reaktionen sind leicht anders, als die Norm, nur leicht und nicht schwerwiegend, solche Menschen, die leicht anders sind, müssen um ihren Platz in dieser Gesellschaft der Dauerempörten, ewig Beleidigten sich täglich neu erkämpfen. Bis ich realisiert habe, dass dieses Gehabe nur eine Masche ist, völlig einseitigvon oft Dauersedierten, die für sich alles wollen, eine Egofirma betreiben, das ging viel zu lange, mindestens 15 Jahre.

Froh bin ich, dass ich 20 bis 30 Jahre älter bin und früher tod bin, als diese Generation, der Unsolidarischen. Ich stelle mir solche Menschen immer mal i Institutionen vor mit all ihren Ernährungswünschen. Das ist eine Lachnummer.

Unvergessen wie der eine Kapitolstürmer in U-Haft kam, bevor es um ihn still wurde, sich beklagte, im Gefängnis gebe es kein Bioessen. Der Auftritt in den Medien war solange der Sturm aufs Kapitol dauerte, der „Ruhm“ bis zur Verhaftung und nun folgt das Kleingedruckte, bzw. was alle wissen, die es wissen wollen. Was ist ein Rechtsstaat, wie funktioniert eine Demokratie, nein, Demokratie, nicht Trump Fake News.

Kein Bioessen im Gefängnis war also eine empfindliche Konsequenz des eigenen Tuns dieses Mannes. Logisches Denken hätte zum Voraus überlegt, was die Folgen einer Stürmung des Kapitols sein könnten rechtsstaatlich. Wenn Bioessen wichtig ist, dann hätte das einfliessen müssen ins eigene Risikoverhalten, vorher(!) nicht nachher.

Das ist ein weit verbreitetes Problem z.B. auch bei KlimakleberInnen. Sie finden, sie seinen in einem Bekenntnisstatus, nur ihre Denkweise punkto Klima sei korrekt, was ihnen erlaube sämtliche geltende Gesetze, Verkehrsordnung, Eigentumsrechte auszuhebeln, um nicht die Welt, aber die Menschheit zu retten.

Analog wollten die KapitolstürmerInnen ihren Präsidenten retten, in ihren Augen Donald Trump. Sie glaubten den verkündeten Wahlbetrug. Sie glauben bis heute, was Trump an Fake News verbreitet.

Da wäre es wichtig, dass Demokratien und Rechtsstaaten korrigierend eingreifen, z.B. bei den Medien, damit Menschen lernen zu denken, zu unterscheiden zwischen Fake News und was eine rechtsstaatlich korrekte Meinung ist, also von links bis rechts sich auf die Meinungsfreiheit beziehen kann.

Ich finde es hinterlistig, wenn alle Meinungen zugelassen sind, Medien nicht geschlossen bzw. zuerst ermahnt werden. Wenn dann die Massen laufen wie bei der Stürmung der Kapitols, die Trump und den Medien glaubten, dann erst greift der Rechtsstaat durch.

Früher korrigierend Eingreifen finde ich humaner, Schaden abwenden, bevor er ein unkontrollierbares Ausmass erreicht hat und der Schaden um ein x-faches grösser geworden ist.

Staatskunde muss gelehrt werden: Immer eine Warnung, wenn z.B. Fox News Hetze betreibt statt konservative Politik. Die BürgerInnen müssen ihre Mündigkeit üben, einE mündige BürgerIn ergibt sich nicht von selbst, die/der fällt nicht an ihrem/seinem 18. Geburtstag vom Himmel auf die Geburtagstorte und ab dann kommt alles gut.

„Was du nicht willst, dass man dir tue, das füg auch deinem Nächsten nicht zu.“

Das gilt als jesuanische, goldene Regel. Natürlich völlig out, weil wer ist heute noch religiös? Viele bilden sich ein“weiter“ zu sein, verstehen ihr Desinteresse als „Überwindung“ des irrationalen, religiösen Zeitalters. Kein Menscht hat ihnen offenbar beigebracht, dass sie sich um ihre Neurologie kümmern sollten und genau 50% Chance haben so oder anders zu sein.

Ich diskutiere nicht mehr über Behinderte. Wer sich schlecht benimmt, das wiederholt, mich anlügt, der kriegt die Konsequenzen zu spüren und das wird unangenehm. Nein, aber sowas, ich als Schubladisierte, wage es, eine Retourkutsche zu fahren. Da zeigt sich sofort, wer in Wahrheit total überfordert ist, biblisch, wer auf Sand gebaut hat. Als x-fache Minderheit habe ich 65 Jahre Übung darin, eine kleinere oder grössere Demontage einzuleiten. Mich interessiert dabei, ob das kommt, was ich erwarte, oder ob „dümmer geht immer“ kommt. Insbesondere geht mir die ewige Lügerei auf den Keks.

Es ist absolut guter Standard, dass das Gegenteil dessen gesagt wird, was man in Wirklichkeit meint. Eine gewisse GmbH, dachte wohl ehrlich sie seien mir haushoch überlegen, sie bestimmten, welchen Service ich von ihrer Firma bekäme.

Als von mir nach über einem halben Jahr Geduld die Retourkutsche kam, bildete sich das dortige Team tatsächlich ein, es könne mich nach ihrem Gusto rumschubbsen, ich sei schliesslich behindert, sehr, sehr blöd und sie besonders klug. Sie wissen, wie ich „geflickt“ werden müsse. Dieses Motiv kommt ständig, die angebliche Überlegenheit, weil angeblich nicht(!) behindert. Das ist immer noch die grösste Behinderung, wenn Menschen ihre eigenen Grenzen nicht kennen. Die führe ich ihnen gerne vor!

Gerade diese sich als besonders „sozial“ Verstehenden, die dasselbe patriarchale Gedankengut pflegen, einfach grün-rot eingefärbt, das ist noch unerträglicher, als wenn SVP, sich verhält, wie man es von der SVP erwartet, die wollen nichts anderes und nichts Besseres sein als SVP.

SVP setzt zumindest theoretisch den/die mündige BürgerIn voraus und respektiert die Privatsphäre. Rot-grün will in alles reinschwatzen, mit grosser Vorliebe in die Privatsphäre von ALLEN. Ich gucke mir jeweils die Statistiken zur Häufigkeit der aufgebauschten Probleme an: Wieviele sind statistisch betroffen. Was sagen die offiziellen Zahlen? Das ist sowas von entlarvend: Bewirtschaftet wird menschliche Angst. Es gibt absolut nichts, wovor Menschen nicht Angst haben, insbesondere solche die nirgendwo Trost finden, also nicht religiös sind, kein Urvertrauen in Was-auch-immer haben. Muss sich nicht um Religion handeln, beinhaltet die eigene Einstellung zu was einen im Leben begegnen kann, was man sich nicht wünscht. Laufend werden Tabus geboren, dies, jenes, das, darüber sprechen verboten, weils ans eigene(!) Eingemachte geht: Hauptbeschäftigung dem eigenen Tod, der Sterblichkeit davoneilen, die Angst vor dem Tod.

Was das soll, diese totale Absenz von Selbstreflexion? Ich kann mir nicht eine Situation vorstellen, wo diese passive, aggressive Art je funktioniert.

Als es längst zu spät war, wurde noch gestürmt und sowas von. Meine Meinung wurde nicht ernst genommen, doch, doch ich würde bestimmt wiederkommen…. etc., etc.

Solche Menschen sollten sich mal selbst zuhören, auf Tonband ihre Gesprächsführung aufnehmen, da kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Von Kundenreklamation Null Ahnung, wie unzufriedene KundInnen abzuwickeln wären, bzw. was es bräuchte, dass sie in den Zustand der Zufriedenheit zurückversetzt werden könnten.

Wenn ich provozieren will, dann haben sich immer alle provoziert gefühlt. Da habe ich 100% Erfolgschance. Je mehr Zeit verstreicht, desto grösser wird nicht die Toleranz und Diversität, sondern die Arroganz und das Schubladendenken. Wer immer denkt, dass er oder sie in seinen/ihren Augen Recht hat, andere Meinungen seien blöd und dabei geht völlig vergessen, dass eine GmbH KundInnen generieren muss, benimmt sie sich zur eigenen Kundschaft frech, das systematisch, dann ist das irgendwann der Anfang vom Ende.

Unendlich primitiv, als Sahnehäubchen wurde meine E-Mailaddi gesperrt. Das gab eine kurze Einführung meinerseits in E-Mail Aliasse. Da ist irgendein Firmenmitbesitzer, der hat im Jahr 2023 offenbar Null Ahnung, was Wegwerf E-Mailaddis sind. Aber eine dumme Klappe hat er geführt, nichts schriftlich nur alles mündlich, weil, was gesagt wird, kann hinterher niemand kontrollieren und es ist am Schönsten, Menschen mündlich unter vier Augen, noch besser zwei oder drei gegen eins fertig zu machen.

Er ist Mitbesitzer dieser Firma seit Jahrzehnten. So geht alles irgendwann kaputt. Offenbar realisieren diese Firmen nicht, wenn sie den Zenit längst überschnitten haben, wie zu befürchten ist, dass der gesamte Westen eine Kultur am Untergehen ist und es nicht realisiert. Das könnte man in Geschichtsbüchern nachlesen, welche Zutaten eine Kultur verschwinden lassen. Man will nicht, man will eine Festhütte, immer will man Geld scheffeln und sehr frech sein. Das ist eine schlechte Kombination. Ich kann jederzeit den Binnenkanton Bern verlassen, mit Grenze zu egal welchem Ausland, sind sogar DeutschschweizerInnen höflicher, weil Einkaufstourismus generiert wird, wenn Preis und Leistung nicht übereinstimmen.

Wenn ich mir überlege, wieviele Jahrzehnte meines Lebens, ich mich nicht wehren konnte oder durfte, weil ich finanziell nicht unabhängig war, dann finde ich es unendlich wichtig, dass sich selbstbestimmte Behinderte sich für nachfolgende Generationen Behinderter wehren. Diese Übergriffe, dieser Ableismus und Paternalismus gehört aufgedeckt, entlarvt und im Meer versenkt mit dem Schild drüber; „Fischen verboten.“ Solches will niemand erleben müssen, sämtliche Gesundheitsangebote, oft von der IV auferlegte Verpflichtungen gehören gesund geschrumpft: Niemand hat das Recht über andere Menschen zu befinden, diese müssten „geflickt“ werden. Das ist in sich selbst ableistisch, wenn Dümmere über Behinderte mit Hochbegabung so urteilen, dann gibt das auf die Mütze, weil solche aufgeblasenen Egos schrumpfe ich sofort klein, das geht inzwischen im Vorbeigang.

Sofort danach ging ich lecker im Restaurant essen, kleine Terrasse, viel Protein, ganz fein, freundliche Bedienung. Dorthin gehe ich wieder. Inzwischen habe ich unbekannt viele Restaurants, wohin ich essen gehe, wenn mir danach ist. Nicht immer ans gleiche Ort, sondern viel Abwechslung. Das macht Spass, wenn sich ein sponti Gespräch ergibt mit TischnachbarInnen, was spannend ist, ist es noch vergnüglicher. Manchmal lese ich Zeitung, weil ich keie abonniert habe. Mit dem www spiele ich nie, das kann ich zuhause.

Psychische Probleme vorschieben, um für Nacktfotos nicht gerade stehen zu müssen, 8-ung keine Straftat

BBC ist in den Medien, einmal mehr und verkündet keine News von andern, sondern eine hauseigene Geschichte mit einem berühmten Moderatoren, der sich gegen Bezahlung Nacktbilder eines 17 Jährigen* gekauft hat.

Diese Geschichte braut sich seit Tagen zusammen, er wurde suspendiert, ohne Nennung seines Namens, was wenige Tage funktionierte, dann war wohl klar, welches prominente Gesicht am Bildschirm fehlt.

Nun tritt seine Frau an die Öffentlichkeit des Inhalts, er habe seit Jahren psychische Probleme, befinde sich nun in stationärer Behandlung in einer Klinik. Man solle bitte seine Privatsphäre achten.

Wenns nicht weiter geht, dann ist man schnell psychisch krank, was für eine Unverschämtheit und während dieser Moderator vermutlich so schnell psychisch gesund wird, wie er angeblich krank wurde, bleibt der schlechte Ruf an den echten psychisch Kranken hängen. DAS HAT SYSTEM UND IST POLITISCH SO GEWOLLT: Eine Gruppe von Menschen, die keinen Zugang zum Justitzsystem z.B. in der Schweiz hat, wird alles angehängt, wovor es der Mehrheit der Wohnbevölkerung graust und ist damit in Dauerverdacht, potentiell kriminell zu sein oder zu werden.

Kriminalität kommt ins Spiel bei Suchterkrankungen, weil die zu oft zu Beschaffungskriminalität führen.

Ansonsten sind vermutlich psychisch Kranke mehr auffällig durch Geschrei, weil sie leiden, als durch erhöhte Kriminalität im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung. Ich habe noch nie eine Statistik gesehen, dass anerkanntermassen psychisch Kranke straffälliger wären als eine Durchschnittsbevölkerung.

Depression macht passiv, Burn out dito. Psychopharmaka sind sehr oft Seditative, machen passiv. Wer merkwürdige Gedanken hat, Stimmen hört, der sollte zumindest zeitweise durch Psychopharmaka befreit werden, wenn sie richtig eingestellt sind.

Zusammenfassend: Psychisch Kranke sind eingeschränkt in ihrer Alltagsbewältigung, sind froh, wenn sie die nächsten Minuten, Stunde oder Tage aushalten, wenn im 1. Arbeitsmarkt beschäftigt, versuchen sie diese Arbeit behalten zu können, das Gleiche gilt für die sozialen Beziehungen, wenn sie nicht Ursache des Problems sind. Tendenziell sind sie bis zum Limit mit der Alltagsbewältigung beschäftigt, woher soll da die Energie kommen für Straftaten? Gibt es natürlich, aber vermutlich vermindert, weil elementarrere Alltagsprobleme im Vordergrund stehen.


…* BBC News online zitiert die besorgte Mama des 17 Jährigen, dass sie befürchte, ihr Kind habe mit dem erhaltenen Geld sein Crack Kokain Drogenproblem bezahlt.

Einfach grässlich, ein Kind in den Drogen zu haben, was zu Beschaffungsproblemen führt und dann wird mit Fotos bezahlt, die mehrere 10 tausend SFr. einbrachten. Bloss, wenn das Geld nicht so eingekommen wäre, wäre der junge Mann nicht drogenabhängig? Suchtprobleme belasten den Süchtigen und sein gesamtes Umfeld. Natürlich wünschen sich Eltern innigst, dass die Gesundheit betroffener Kinder wiederhergestellt wird: Eltern können Kontakt abbrechen, aber eigene Kinder sind eigene Kinder und umgekehrt haben Kinder nur die leiblichen Eltern, die sie haben.

Das kann was vom Schönsten sein, was Normales oder eine Leidensgeschichte je nach Situation. Allemal spannend, wie die Tragik gelöst wird und was Menschen alles aushalten können auch im Westen.

Relativ rasch kommt es oft zu einem Ausgleich, wo viel Schatten ist, braucht es ein Gegengewicht, viel Sonne und die holen sich die betroffenen Angehörigen auf je ihre Weise ins Leben. Sonst geht der/die zum Zuschauen bestimmte Angehörige schneller kaputt als der/die Süchtige: „In Liebe loslassen“, das will eingeübt sein. (Quelle: Al-Anon)

Al-Anon: „Sage ich, was ich meine, meine ich, was ich sage?“

Gut, sich von Co-Abhängigkeit zu befreien, ohne nach der Kindheit, in der wir geschlagen wurden, je Gewalt zu erleiden, ist ein sehr anspruchsvoller Prozess.

Heutzutage ist das Lügen allgegenwärtig, weil das Gefühl „Wut“ zumindest in der Deutschschweiz tabuisiert wurde, bis zur allgemeinen Volksschädigung, insbesondere von Frauen und Kindern.

Logische Folge: Legale und illegale Drogen, die sedieren sind ganz hoch im Kurs, eine wahre Epidemie. wer keine solchen Substanzen konsumiert, der/die kann Sport dazu einsetzen, ein Workout oder viele, bis negative Energien abgearbeitet sind, realiter zu bewunden in gestiegener bzw. erhaltener Muskelkraft.

Die Natur wird genauso konsumiert, ab ins Grüne, ab in Gewässer, ab Gewässer anschauen, nichts so schön, wie fliessende Gewässer zu beobachten, was signalisiert, dass alles vorbeifliesst, bzw. vorbeigeht.

Irgendwo, meist nur in Mauselöchern zu entdecken, diese armen Hirnverletzten, deren Kopf immer knapp vor dem Explodieren ist, weil sowas von überfortert mit allenm neuen, mit Unvorhergesehenem und diese Menschen fragen sofort links und rechts: „Was soll ich , bzw. was sollen wir tun?“

Klassisch auch für Hirnverletzte ist, dass eine Aufgabe unterteilt werden muss in Zwischenschritte: 1. gilt es das zu machen, 2. kommt dann nur dies, nein wir gucken nicht das Ganze an, nur diesen zweiten Schritt. Der ist erledigt, wir kommen zu Punkt drei, 3……… etc.

Nun motzen diese Hirnverletzten rum, weil es immer Unvorhergesehenes gibt. Statt ihnen zu helfen, werden sie im besten Fall ignoriert, schlimmer ist es, wenn sie zum Mittelpunkt sämtlicher vorhandenen Aggressionen werden, nicht fliehen können.

Sämtliche Behinderte zeigen, wie verletzlich menschliches Leben ist. Das will die Mehrheit weder wissen, noch kennen lernen, geschweige dennn aushalten müssen, weil tabuisiert.

Da kommen ganz schnell Ableismus und Paternalismus völlig unerträglich.

Wenn eine Mehrheit weder sagt, was sie meint noch meint, was sie sagt, wird es schwierig, weil die orientierung verloren geht. Kinder haben keine Ahnung, was abgeht, natürlich Menschen aus anderen Kulturen kriegen sprachlich nicht mit, was das nun soll auch mit Übersetzung. Behinderte sind aufgeschmissen, können nicht ständig zwischen den Zeilen lesen und hören, das überfordert ihren Energiehaushalt völlig.

Wenn alles kompliziert ist und die Kommunikation am kompliziertesten, mit Schulz von Thun nur das Beziehungsohr mithört, dann gute Nacht.

Neulich war ich auf der Bank, holte Geld. Es war heiss, ich hatte Durst, fuhr zum Kiosk, kaufte mir ein Getränk. Mein Geldbeutel hat einen kleinen Reissverschluss, wo VerkäuferInnen Geld selbständig rausnehmen, was Alltag ist. Der Hauptreissverschluss, wo das abgehobene Geld ist, bleibt mir vorbehalten.

Ich muss zumindest für das Beziehungsohr dieser Verkäuferin zu heftig gesagt haben, sie solle die Finger lassen vom Hauptreissverschluss. Nur Beziehungsohr, nur Social Blaming, Null Einsicht, dass ich glasklar IMMER FORMULIERE, WELCHER REISSVERSCHLUSS ZU ÖFFNEN IST.

Dahinter steht das Klischee, dass alle Behinderten ARM SIND. Ein weiterer Irrtum der Mehrheit. Also darf einE VerkäuferIn mir das gesamte Portemonnaie umdrehen.

Da ist das Personal vom Migros und Denner wesentlich besser geschult: Die zeigen mir, was sie rausnehmen und zeigen mir nochmals das Rückgeld. So ist es korrekt.

Katzenwelpen urinieren und koten überall, wo sie hinkönnen

Mit sechs Welpen ist die Katzenmama überfordert. Die pissen und koten, wo es ihnen danach ist.

Ich mache nun meine Schlafzimmertüre zu, den Scheiss und Urin habe ich unter mir, mein Bett ist behindertengerecht erhöht, was die Kitten schamlos ausgenutzt haben.

Öffne ich meine Zimmertüre stinkt es gewaltig im Gang und Hauptbadezimmer, Kittenurin und -kot en Masse.

Dieser Schreck dauert wenige Wochen und dann gehen sie aufs Katzenklo. Ich habe x Kitten gekauft, die waren stubenrein. Mein Wurf ist noch nicht soweit.

Die Kitten habe ich getauft:

Die beiden Weibchen heissen Käthi und Flecki.

Die vier Jungs Tigi, Mini, Speedi und Strubi.

Da alle in den Behindertenbereich abgegeben werden, ist es wichtig einfache Namen zu haben, die Mensch und Katze verstehen.

Mini ist viel kleiner als die andern, aber er lebt und ist guter Dinge. Ein Katzenwelpe muss der Kleinste und Leichteste sein. Flecki, das Mädchen ist schüchtern und klein geraten.

Käthi scheint die Grösste zu sein, von den Jungs Strubi.

Tigi und Speedi beide Jungs liegen in der Mitte.

Den Unsinn, Babies zu wägen, habe ich nicht einmal bei meinen eigenen Kinder mitgemacht. Die Kitten habe ich am Tag nach ihrer Geburt gewogen und beschlossen, sechs sind für einen Erstlingswuf viel zu viele. Was überlebensfähig ist, wird leben und gut ist.

Heute haben wir den 29. 6., geboren wurden die Kitten am 22. 5. bisher haben die Katzenmamma und ich alle durchgebracht. Sie säugt und ich renne und hole lactosefreie Milch nicht Katzenmilch, die völlig überteuert ist, um sechs Kitten durchzubringen.

Katzen überleben mit Kuhmilch, sind aber wie ich lactoseintolerant, Also hole ich lactosefreie Kuhmilch per Liter. Die Kitten und ihre Mama werden umgehend fertig mit einem Liter Milch, der reicht nicht für zwei Tage.

Ich schleppe Katzenfutter an, weiche Welpentrockenfutter ein, stelle Nassfutter zur Verfügung, die Katzenmama freuts. Noch habe ich keine Kitten Nassfutter fressen sehen. Das kommt in Windeseile, die ganze Entwicklung geht rasend schnell.

Ich lüfte und lüfte, heute werden verurinierte Textilien gewaschen, es stinkt wie in einem menschlichen Altersheim, was ich überhaupt nicht mag, grusig finde.

Nun wasche ich für sieben, mich und sechs Kitten.


Diese kleinen Racker klettern, mir wird schlecht vom Zuschauen. Beliebtestes Kletterobjekt ist die „Wurfbox“ eine weiche Hundetragtasche. Im Nu sind die Grössten und Mittleren oben und ich baue Möglichkeiten, damit sie runter gehen können.

Gerade in sind alle Menschen gemachte „Höhlen“, also Hundetragtasche und grösste Katzentransportkiste. Das ist ein Kommen und Gehen, es wuselt rein und raus,

Wenn ich Kitten zähle, sind oft fünf in abwechselnder Formation zusammen, eins fehlt immer.

Meine Aufgaben wechseln laufend. Zeitungen mit Druckerschwärze habe ich als Kot- und Urinstelle für Kitten verworfen. Will ich die Kitten sauber halten, bin ich nun deren Waschfrau. Wie heisst es so schön? „Hunde gehorchen und Katzen halten DienerInnen.“

Bald einmal können die Kitten ins Katzengehege auf der Dachterrasse krabbeln, dann brauche ich nur noch den Gartenschlauch einzusetzen. So schnell geht es.

Mein Traum, Katzen zu haben, aber einen Menschenbereich abtrennen zu können, wird wahr. Es ist wie früher auf dem Bauernhof. Katzen werden als Nutztiere gehalten, stets freundlich behandelt, kommen nicht im entferntesten auf die Idee den Menschenbereich zu betreten, selbst wenn die Bauernhaustüre stundenlang offen steht.

Eine liebevolle Koexistenz und sich überschneidende Bereiche, weil Menschen wollen Kontakt zu Katzen und Katzen, bei allem Respekt, wollen Menschen nützlich sein.


In Windeseile sind eben vier der sechs Kitten auf die Dachterrasse geklettert. Ich habe sie in mein Katzenschloss getragen, wo die Katzenmama wartete. Die zwei in der Wohnung verbliebenen habe ich hinübergetragen und kann nun Grossreinigung im ehemaligen Katzenbereich machen.

Die Dachterrasse hat den grossen Vorteil, das ich Kot einsammeln kann und den Rest mit dem Gartenschlauch sauber abspritzen. Das erspart viel Reinigungsaufwand, was mir zugute kommt.


Ich will nicht sieben Tage die Woche 10 Katzen um die Ohren haben 24 Stunden pro Tag.

Die Kitten müssen erzogen werden, was, wie ich schätze Monate dauern wird, sie Müssen kastriert werden, bevor sie selb zweit meine Attikawohnung verlassen, um einem behinderten Kind Lebensfreude zu bereiten, ihns taktil zu fördern, weil sie leben und signalisieren können, was sie mögen und was nicht. Im Idealfall sind sie das tierische Gspänli gegen menschliche Einsamkeit.

Behinderte in der Schweiz sind ab Geburt unendlich einsam und verlassen, haben kaum Kontakt zu irgendwelcher menschlichen Normalität, werden dauern Therapien unterworfen, sog. „geflickt“, was in sich selbst ableistisch ist, weil Behinderte grundsätzlich so, wie sie sind, abgelehnt werden, IV sei Undank, die die Einstellung der Mehrheit der Bevölkerung widerspiegelt. Da müssen wir uns keine Illusionen machen.

Genauso denkt die Mehrheit in der Schweiz. Sie denkt, sie sei gut, i. O. egal, ob sie geltende Gesetze einhält oder nicht.

Was Ableistischeres als Schulmedizin und IV in der Schweiz, kenne ich nicht.

Bundesrat Berset geht, endlich

Berst war der jüngste Bundesrat, als er gewählt wurde, ist es noch immer nach 12 Jahren im ewig gleichen Departement, sein Leistungsausweis ist minimalstens, weil er ein Alphatier ist, ein Selbstdarsteller, der PR kann und das Volk an der Nase rumführt:

Er war und ist noch zuständig für KK, IVetc. die Volksgesundheit. Bei Corona hat er Alphatier gespielt weit über sein Departement hinaus, hat sich in den Medien, immer PR und nochmals PR als der SchweizerInnen Retter inszeniert. Daraus sind Affären entstanden, die Frage wurde aufgeworfen, ob der Blick Vorinformationen bekam und Bersets rechte PR Hand, Lauber, wurde verhaftet, freigelassen, gegangen und damit ist Berset im freien Fall politisch. Ohne seinen Spindoktor Lauber hatte Berset nur noch Skandale zu vermelden dumm, dümmer am dümmsten.

Angeblich trete er staatsmännisch auf, plane eine internationale Karriere. Eher empfelenswert wäre mal selbständig denken zu lernen, nicht das Volk anzulügen, als die Schweiz nur vergraute Militärmasken hatte, die Bevölkerung schutzlos ausgeliefert, konnte sich nur isolieren und Abstand halten, erfand Berset mit Daniel Koch dem schweizerischen Mister Corona die Lüge, Masken würden nicht helfen.

Die Medien echoten zu der Zeit, dass Masken unnötig seien, Berset alles im Griff habe. Als die Schweiz Maskenvorräte hatten, kam irgendwann Maskenpflicht, weil die mechanisch schützen vor Viren und wer selbst infisziert war, kam in Quarantäne, das mache erst Sinn. All die Desinfektionsbehältnisse wurden in den Umlauf gebracht, was unsinnig ist und war, weil die Haut kaputt geht durch alle diese Desinfektionen, später kannte man die Übertragungskette des Virus Covid genauer, alles wurde rationaler, bis heute stehen an einigen Orten Desinfektionsmittel rum, andere haben diese Behältnisse längst weggeräumt.

Wer Berset gut findet, lobt seine Coronapolitik als sehr umsichtig, ist der berset PR voll auf den Leim gegangen.

Die IV ist zum Davonrennen, wenn man das als IV könnte. Rassismus ist verpönt, Antijudaismus sowieso, fast alle pflegen Ableismus und Paternalismus Behinderten gegenüber.Ich im Handrolli unterwegs, teilweise ist es mir äusserst peinlich in der Altstadt von Bern: Bern hat seine Lauben. Diese sind fast überalll abgetrent durch Stufen. Auf der Strasse bin ich mit dem Handrolli sitzen in den Tramschienen stecken geblieben, konnte ihn nicht rausheben, stand auf und entfernte mich, ein Tram kam.

Sofort mehrere Männer holten den einsamen Handrolli. Dieses Erlebnis führt dazu, dass ich nun aufstehe und zu Fuss von Laube zu Laube gehe, wenn Tramschienen dazwischen sind. Das dauert. Oft eilen mir ü80 jährige Frauen zu Hilfe und ich denke immer noch, dass ich als jüngere Frau ihnen helfen sollte, nicht umgekehrt. Ein verflixter Zustand, eine Umkehrung von Gewohnheiten, meine Anpassung dauert.

Sich in einen Rollstuhl setzen, ist eine Frage von Sekunden. Sich als Rollifahrerin verstehen, dafür ist es zu spät. Mein Selbstverständnis ist, dass ich Fussgängerin bin und rein „zufällig“ gerade im Rolli sitze. Wenn ich über 6 Jahrzehnte zum Gehen gezwungen wurde, eine Verschleuderung von Hochbegabungen, dann habe ich mein Selbstverständnis als Fussgängerin, was ich für die wenigen Jahre, die ich rumrolle, statistisch keine 10 Jahre, nicht ändere.

IV, pointiert ausgedrückt, ist die Reparaturwerkstätte für in-valide, also wertlose Menschen. Bloss leben wir nicht mehr im Mittelalter und diese aleistische, paternalistische und patriarchale Einstellung gehört längst offiziell korrigiert.

Innerhalb der verschiedenen Behinderungsarten gibt es eine strenge Hierarchie. Als sabbernde SpastikerInnen sind wir hierarchisch zu unterst, total verachtet, oft die geistig behinderten Zappelbündel. Das macht keinen Spass, kein Mensch ist weniger wert ale ein anderer Mensch, das steht zumindest in meiner Bibel. Schweizer Realität und gelebter Alltag ist weit weg von dem, was in meiner Bibel steht. Macht absolut keine Freude, bedeutet soziale Ächtung.

Resultat: Ich erhole mich in sozialen Kontakten in Nischen, meist nur Frauen, gebildet und auf Augenhöhe. Oft ziehe ich mich zurück, will nur noch meine Katzen und meine Ruhe. Segregation in Reinstform.

Sowohl bei der IV wie bei den KKs hat Berset Ist-Zustände über 12 Jahre gepflegt, nichts erreicht, war den KK-Lobbys unterlegen, hat Zustände verschlimmert, wenn er der „Macher“ sein wollte.

Es wäre zu wünschen, das sein Departement in bürgeliche Hand kommt, dann ist die Opposition gegen den, die neue Bundesrätin nicht mehr so gross. Wenn allerdings Cassis, FDP, kommt, der momentan das Aussendepartement hat, bleibt die begründete Befürchtung, dass sich nichts verändert: Cassis ist Arzt gewesen von Beruf, der wird die Ärzteschaft maximal schützen, die sich unglaublich bereichert, viel besser jammert als die Bauern.

Früher jammerten die Bauern am besten, haben eine zu starke Lobby, inzwischen ist das Gesundheitswesen völlig aufgebläht, überteuert und die Bevölkerung hat stets und immer irgendwas zum Behandeln, rennt und holt medizinische Dienstleistungen ab, Pillen, Schweizerpharma etc. etc. Der Laden läuft perfekt, wächst ganz schnell, nächstes Jahr steigen die KK-Prämien überdurchschnittlich. Berset hat nicht die Kosten eingedämmt, aber die Prämienwahrheit zurückbehalten für nach Corona, die „besseren“ Zeiten. Das hat ihm Putin mit seinem Einmarsch in die Ukraine gründlich vermasselt.

Ich konsumiere keine medizinischen Dienstleistungen mehr, obwohl ich ein Recht hätte. Ich bezahle alles selbst, bin nur nich grundversichert bei der momentan billigsten KK. Fertig, ich muss Steuern bezahlen und irgendwann sterben, den Rest entscheide ich allein.

Behindertenfeindlichkeit

Laut Wikipedia definiert sich diese in ihrem Artikel.

8. 5. 2023, es jährt sich das Ende des WKs II. Sofort folgen die Begriffe Holocaust, Shoah, die Vernichtung der Juden durch Hitler, zahlenmässig wurden 2/3 der Juden getötet.

Je älter ich werde, desto mehr ärgert mich dieser Blickwinkel, weil genauso systematisch vernichtet wurden auch andere, Behinderte, Kranke, Altersgebrechliche, Sinti und Roma.

Es war noch schlimmer als der Holocaust allein und selbst wenn diese kleineren Bevölkerungsgruppen dazu gerechnet werden, war es noch schlimmer, noch viel, viel schlimmer, weil die Gesamttodeszahl lautet 60 bis 70 Millionen tote Menschen auf allen Seiten wegen einem Krieg, der sechs Jahre dauerte.

Ich unterstelle mal, dass niemand, keine einzige Person, wäre sie je gefragt worden, hätte sterben wollen, wenn die Alternative eine normale Friedenszeit gewesen wäre. Alle Menschen, die leben, wollen naturgemäss leben.

Es muss was extrem Zermürbendes dazu kommen, dass Lebende tot zu sein wünschen. Eine Behinderung alleine reicht lange nicht. Die falsche Nationalität oder der falsche Glaube und man verzieht sich zu Gleichgesinnten, kein Grund sich seinen Tod herbeizusehnen.

Ich sage stereotyp, der WK II hat 60 bis 70 Millionen Menschen das Leben gekostet. Es war der Holocaust und noch ganz viel schlimmer.

Nur stereotyp den Holocaust zu erwähnen und man hat nicht einen Zehntel der Opfer- und Tätertoten genannt.

Gemäss heutigem Wissenstand, wie lange es dauert, bis Täter- und Opfernachkommen sich über ihre Sichtweise bzw. der ihrer VorfahrInnen und ihr Erleben bzw. ihren zu frühen Gewalttod austauschen können, dauert es zwei bis drei Generationen.

Demnächst ist diese Zeitspanne erfüllt und dann möchte ich erleben, dass aller Toten gedacht wird, Freund und Feind.

Kriege kommen zurück, Kriege hat es immer gegeben und es gälte Kriege zu vermeiden, bevor sie je entstehen können. Immer hat man gesagt, es gehe um Ressourcen. Die Kriege ums Öl, die tobten lange und hoffentlich hören die auf, wenn Öl sozial geächtet ist und nicht mehr gefördert wird.

Schon darüber einen weltweiten Konsens zu finden, dürfte schwer fallen, das schwarze Gold kann in einen Schwarzhandel münden, aller Kontrolle entzogen.

Nun geht es um andere Ressourcen. Immer kriegt man um Macht und/oder Ressourcen.

Die Vermeidung von Krieg, ich bin pessimistisch, ist nur durch Abschreckung zu erreichen und mehr Gerechtigkeit punkto Ressourcen und Organisation der Gesellschaft ohne Patriarchat. Frauen warten nicht viel länger auf Gerechtigkeit, sie werden ungeduldig.