Die KlimakleberInnen in Deutschland werden zur Rechenschaft gezogen

Zuerst sollte man denken, bevor man sich vor irgendeinnen Karren spannen lässt. Die HetzerInnen im Hintergrund, die trifft es lange nicht.

Was in dem Zusammenhang das On-line Magazin „Republik“ bot, hat mir überhaupt nicht gefallen. Nur wenige KommentatorInnen trauten sich gegen die mehr als offensichtliche Meinung der Redaktion und ModeratorInnen zu kommentieren. Gross porträtiert waren drei AutobahnkleberInnen mitten im Gotthardstau an Ostern haben sie sich auf die Autobahn geklebt.

Deutschland will nun u. a. „Nötigung“ anklagen. Das macht Sinn. Wer sich auf eine Strasse klebt, der nötigt andere zu unvorher gesehenen RECHTSKONFORMEN(!) Reaktionen. Wehe, wenn nur irgendwer Selbstjustiz verübt hätte zu Ungunsten der KlimakleberInnen.

Nötigung liegt als Frage bzw. Anklage auch vor, wenn schnell einmal Flughäfen für Stunden lahm gelegt werden.

Was völlig unlogisch ist für KlimakleberInnen, dass all diese Aktionen völlig unnötige, zusätzliche Umweltverschmutzungen auslösen.

Werden diese KleberInnen verantwortlich gemacht, z.B. für den wirtschaftlichen Schaden, den sie gewollt und gezielt getan haben, dann stottern sie solche Schulden lebenslänglich ab. Der Zweck heiligt lange nicht die Mittel: Z.B. wer im WK II in der Schweiz Juden gerettet hat, der bekam erst Jahrzehnte später Rehabilitation, die Einsicht hatte sich durchgesetzt, was nicht geretteten Juden gedroht hätte. Die KZs hat sich wohl niemand vorstellen können oder, wenn das Wissen vorhanden war, sofort verdrängt.

Kommen in heutigen verantwortungsvollen Medien schreckliche Taten, kommt vorher eine Triggerwarnung. Wissen muss verarbeitet werden können. Das hat meine Generation noch nicht gewusst, wenn sie die Kriegsgeneration löcherte: „Warum habt ihr nicht…..?“

Ich kann mir nicht vorstellen, dass selbsternannte Personen bei einem Thema, was weltpolitisch längst auf der politischen Agenda ist, sich selbst zum klimapolitischen Gewissen aufschwingen können. Wäre es nicht ein solch komplexes Thema, sehr schwierig zum Lösen, wäre die Klimaproblematik längst gelöst.

Es ist sehr gut vorstellbar, dass diese KlimakleberInnen zum Vorbild werden, wie man es besser nicht tun sollte, weil nicht genügend nachgedacht wurde vor den Aktionen, man sich auf eine Not beruft, die vermute ich, nicht die erfolgten Taten rechtfertigen kann bzw. legalisieren.

„Wir sind die Letzte Generation“, das ist eine Behauptung, mehr nicht.

BBC: Beitrag über VerschwörungstheoretikerInnen und deren Vernetzung

Natürlich weiss man, dass es sowas gibt. In der Sektenkunde haben zumindest wir TheologInnen Denkmassstäbe bekommen, Kriterien, natürlich theologische, um damit umgehen zu können. Das Praktische daran ist, dass der Pfarrberuf ein ausführendes Organ ist, frei von irgendwelchen Verpflichtungen, Gesetze für oder dagegen oder was dazwischen zu verfassen.

Es geht um den Frieden in der eigenen Gemeinde und wie mit „Herausforderungen“ umzugehen.

Staaten sind nicht so frei, sie müssen Stellung beziehen. Autoritäre Regimes greifen autoritär ein und Demokratien machen das Gegenteil Meinungsfreiheit und Pluralismus genannt. Bloss, wo ist der Konsens geblieben in einer pluralistischen Gesellschaft?

Welche Begriffe bleiben und z.B. eine Wohnbevölkerung nickt freiwillig und eifrig? Evtl. ist diese Konsensbasis kleiner geworden, weil die Diverisität der Gesellschaft angeblich so erwünscht ist, die sich gleichzeitig in ganz enge Korsetts begibt. Es entsteht nicht, überhaupt nicht der Eindruck die Gesellschaft sei freier geworden als vor Jahren, Jahrzehnten. Die angeblich einzuhaltenden, ungeschriebenen Gesetze und Regeln sind anders geworden, strikter als früher.

Weltweit nimmt die Pressefreiheit ab. Das ist z.B. messbar, traurigerweise u. a. an den verhafteten, resp. getöteten Presseleute.

Ich denke, wenn eine Gesellschaft eine gewisse Selbstverständlichkeit hat, was man tut und was man lässt, dann ist dort zwar eine Enge, aber weil es ein Konsens ist, muss nicht um jedes Detail punkto Lebensstil gerungen werden.

Klar wollen Menschen Freiheit, Abenteuer, alles, was das Herz begehrt. Sie wollen auch Sicherheit, Geborgenheit, der Hype um die Familie, den Urschoss angeblich allen Guten war Jahrzehnte lang kaum zum aushalten, Covid hat dann aufgezeigt praktisch, was diese Idealisierung wert war, nicht sehr viel, wenn sich Familien zerstreiten, weil es Geimpfte gibt und Ungeimpfte.

Darin hat z.B. die Schweiz, offizielle Version, Meinungsfreiheit, völlig versagt. Die beiden Lager, Geimpfte und Ungeimpfte gingen aufeinander los. Es war ein Graus. Ich hatte meine Meinung und noch schlimmer, natürlich auch Ängste um meine eigene Gesundheit. Nicht in der Meinung, aber in den Gefühlen liegt die Emotionalität.

Aber mich interessierte, was andere denken und v. a. wie sie es begründen. Viele, mit denen ich sprach hatten keine klare Vorstellung, wie Impfstoffe entwickelt werden und wie tauglich sie sind gegen eine Viruserkrankung, wenn die Welt das Glück hat, so schnell Impfstoffe dagegen zu finden.

Es fehlte also an Wissen, was von Angst überlagert war, schon gar nicht aufgenommen werden konnte. Ausbildung hätte viel geholfen, Erinnerung daran, welche Krankheiten zumindest zeitweise in der Schweiz ausgerottet waren, weil der Impfschutz vorhanden.

Stattdessen Unversöhnlichkeit, Spott, Hohn, Abgrenzung.

Nun bleibt diese Haltung, die Themen verändern sich, die Tagesaktualitäten.

Wie eine Schweiz sich wieder mehr einmitten könnte, das ist die Frage. In den USA, England und anderswo, kehrt man bereits Scherben zusammen undin Deutschland ist die AfD so zahlreich geworden wie die SPD, die versuchen evtl. was die Schweiz tut: Regierungsbeteiligung, Verantwortung übernehmen, was früher in der Schweiz taugte, um Parteien einzumitten, zumindest die Mehrheit davon.

Ob man das von der SVP so auch behaupten kann, ich weiss nicht.


Politik zu kommentieren macht gerade keinen Spass

Watson hat Karikaturen zu dieser einen(!) Woche

Man kann sich nur noch in den Humor retten. Der Westen, inklusive USA, missioniert mit ihrer Regierungsform rund um die Welt, lädt ein demokratisch zu werden, die beste, (aller schlechten!) Staatsformen.

Was ein Trump gerade macht, USA ist eine Demokratie oder nicht(?), kriegen wir frei Haus geliefert ohne Verschnaufspause seit er 2016 als Präsident gewählt worden ist.


Mir fehlt die Karikatur eines ca. 10-12 Jährigen an beider Eltern Hand, was begreift zumindest teilweise, was ein Trump alles tut und lässt und die Eltern loben diese Staatsform „Demokratie“, die rosige Zukunft dieses Kindes, über den Klee.

Mir bleibt die Spuke schon lange weg, ich finde, das sollten Menschen besser organisieren können, Staaten innenpolitisch und die Staatengemeinschaft weltweit.

Das Konzept Musk, Mars einfach, ist insofern verführerisch, löst die menschlichen Probleme nicht, weil Menschen auch auf dem Mars nichts anderes als Menschen sind.

Wäre es technisch möglich, beginnt das Ganze nicht von vorne, sondern beginnt auf der Technik, die mitgenommen wurde, Umweltverschmutzung inklusive.


Journal21 denkt über Bildung nach.

Die Denkweise ist gleich wie bei mir, die Argumentationsreihe anders:

Ich schreibe immer, dass meine Generation im Gymnasium denken gelernt hat, wir mussten argumentieren können, selbst denkend Texte in allen Sprachen, die wir lernten, lesen verstehen, wiedergeben und inhaltlich einschätzen und in einen Kontext setzen.

Ein Allrounderstudium wie evang.-ref. Theologie fuhr genau dort weiter. Eine Bibel nach damaligem Wissensstand lesen, die wichtigsten Texte herausnehmen, verstehen nach allen Regeln der damalichen theologischen Kunst: Ein Spottgedicht ist ein Spottgedicht in der Bibel und nichts anderes.

Die Gottesfrage, ob er existiert bzw. nicht, war längst gestellt, für mich am überzeugendsten beantwortet sie der Neurologe Oliver Sacks, dass Gott im menschlichen Gehirn zu finden ist je nach Veranlagung dieses Gehirns.

Was unterscheidet nun religiöse Menschen von andern, wenn sie pluralistisch und ökumenisch, Frauen auch feministisch denken von anderen Menschen? Nicht so viel, wenn Menschen sich für irgendwas im Leben einsetzen, was ein Ziel ausserhalb ihrer selbst ist: Sport, korrekt betrieben, verlangt Training, Nachdenken über Essgewohnheiten, evtl. als Volkssport z.B. in einem dorf betrieben, hat er im Turnverein, Damenriege und Kinderriege eine soziale Komponente, das Thema ist Sport, nicht Gott, gemeinsam, im Wettkampf teilweise alleine aber für diese Riege, dieses Dorf, sofort kommt der soziale Aspekt wieder rein.

Was heute auffällt, punkto Bildung, dass sie verwechselt wird mit irgendwelchen Diplomen, Kursbestätigungen, einfach Papieren, auf denen irgendwas steht. AutodidaktInnen gehen völlig unter, ein Witz, wenn man bedenkt, was alles man mit einem PC, Appel und dem www lernen kann. Aber man muss denken können: Nicht alles, was im www steht, empfiehlt sich zum lernen.

Aber selbst da, wer Nachrichten liess, kann unterscheiden lernen zwischen Demokratieen, Alleinherrschern, Kommunismus jeglicher Couleur, selbständig unterschiedlichste Meinungen lesen und dabei lernen, was man selbst denken will, z.B. politisch, ohne je einen Stammtisch besuchen zu müssen, irgendwelche Parteienbeitreten muss, an Veranstaltungen gehen.

In aller Ruhe kann man eigene Fragen stehen lassen, niemand brüllt einen nieder, so bequem war es früher definitiv nicht, sich Wissen anzueignen. Mir macht das Spass, wenn ich was auf Anhieb nicht durchschaue, was Dummes nachplappere, was selten geschieht, bin ich alt genug, um meine Meinung zu ändern. Errare humanum est. oder mit Al-Anon: „Wer A gesagt hat, muss nicht B sagen. “ Praktisches Beispiel von Al-Anon: Wenn eine Frau einen alkoholkranken Mann geheiratet hat, ist sie nicht verpflichtet, weder seinen finanziell ruinösen Lebensstil mitzufinanzieren, noch seinem Betreibungsbeamten guten Tag zu sagen. Als bei meinem zweiten Mann der Lohn gepfändet wurde, war ich mit beiden Kindern weg gegangen, die Scheidung am Laufen oder schon geschieden.

Trotzdem möchte ich diese Ehe nie missen, ich habe nie soviel gelernt, wie in den paar Jahren. Aber ich habe aus einer unerträglichen Situation gelernt, den Stolperstein zum Eckstein meines neuen Lebens gemacht, niemand anderes. Das war eine intensive Auseinandersetzung mit meinem Denken. Was als „Normalreaktion“ bis heute in den Medien in der Schweiz geschildert wird, diese „Frauenschicksale“, ist eine dumme Modeerscheinung mit völlig unbrauchbaren Vorstellungen, was ein Mensch ist, ein suchtkranker Mensch, die Verantwortung des Erwachsenen daneben im gleichen Haushalt und die Rolle der gemeinsamen Kinder.

All dieses Gerede über die Liebensheiraten mit unendlich romantischen Gefühlen etc. etc. geht ganz rasch flöten, wenn die Not gross ist. Ich wurde nur angelogen, vom Suchtkranken, allen drumrum.

Ich beschloss authentisch zu werden, nicht mehr mich anzulügen, was das Erste ist, was Co-Abhängige tun: Sie lügen sich selbst an, lügen eine „perfekte“Familie der Gesellschaft vor.

Die Bevölkerung hat Angst, Menschen hungern in der Schweiz

Die soziale Lage verschlechtert sich, Menschen können teilweise entweder essen oder die Rechnungen bezahlen.

Gestern war im Radio SRF ein Interview dazu. Ein Vertreter der Arbeitgeber konfrontiert mit der Frage, warum es keine Mindestlöhne gebe, die Kosten deckend seien, antwortete tatsächlich, dass es einen schweizerischen Sozialstaat dafür gebe, wenn der Lohn nicht reiche.

Es gibt also in der Schweiz Branchen, die wissen, dass ihre Löhne zu tief sind, delegieren das Auskommen an den Sozialstaat. Zuvorderst und zuerst betroffen von Armut sind Alleinerziehende, das ist politisch so gewollt. Alleinerziehende haben kein Anrecht auf ein Existenzminimum.

Der Generationenvertrag der gut Ausgebildeten wird nicht mehr eingehalten. Der beruht darauf, dass z.B. die Universitäten vonm Staat bezahlt werden, tertiär Ausgebildete gut verdienen im 1. Arbeitsmarkt, entsprechend hohe Steuern bezahlen, womit der Staat u.a. billige tertiäre Ausbildungen zur Verfügung stellt für die nächste Generation.

Nun aber, arbeiten tertiär Ausgebildete nur noch soviel, wie sie für ihr Leben brauchen, rechnen peinlichst genau ihre Steuerbelastung aus, optimieren sie Richtung niedrig, erzählen von Work-life Balance, nehmen Elternverantwortung geteilt war, heiraten nicht, umgehen die sog. Heiratsstrafe und der gut verdienende höhere Mittelstand bezahlt weniger Steuern. Das geht einige Jahrzehnte halbwegs gut und irgendwann hat diese Selbstoptimierungseinstellung Konsequenzen für die gesamte Wohnbevölkerung Schweiz.

Es gibt keine Dankbarkeit dafür, was der Staat einem ermöglicht hat in jungen Jahren, als man kein Geld hattezu teure Ausbildungen zu bezahlen, die man bei Begabung bekam. Der Staat ist zum Selbstbedienungsladen verkommen, bezahlen sollen immer irgendwelche andere, die variieren von Fall zu Fall. Die eigene Betroffenheit immer ausgenommen.


Wie lange noch geht das gut? Wie lange noch macht die schweizerische Bevölkerung, was sie immer macht, die Faust im Sack, wettert gegen die „oben“ bzw. „unten“ in Bern, was sich auf die jeweiligen Höhenmeter der eigenen geographischen Lage bezieht.

Noch lebt die Generation der Baby Boomer, die oft sehr bescheiden aufgewachsen ist verglichen mit nachfolgenden Generationen. Sie hat eine Vorstellung, wie bescheiden man glücklich sein kann. Aber nachfolgende Generationen, nicht belastbar, immer auf sich selbst bezogen?

Das gibt sozialen Zündstoff. Da „Gute“ Zeiten, Frieden in Europa nach dem zweiten Weltkrieg begonnen hat, gibt es praktisch niemanden Lebenden mehr, der/die ein Konzept hat, wie überleben, wenn alles zerbricht.

Politisch manövriert der Bundesrat mit dem Begriff der „Neuralität“ zum Kriegsopportunisten des Putinkrieges, zeigt sich nicht solidarisch mit dem westlichen Bündnis, reagiert nur auf maximalen Druck zögerlich, wenn die USA genügend Druck gemacht hat.

Auch das Zündstoff, der einer Schweiz irgendwann um die Ohren fliegen könnte.

Innenpolitisch hinter dem Mond, Verzögerungstaktik über Jahrzehnte, soziale Ungerechtigkeit z.B. im Dossier IV seit Jahrzehnten, was nicht gelöst ist, aussenpolitisch unter Druck, unsolidarisch mit der Ukraine, immer eine Ausrede auf den Lippen, wie lange noch geht das wie gehabt?

Europa dagegen stellt sich neu auf, wickelt lange liegen gebliebene Dossiers ab. Ein Abkommen wurde erzielt, wie Flüchtlinge im europäischen Raum gerechter verteilt werden können, effizienter triagiert. europäische Oststaaten bekommen laufend mehr Gehör. Sie sind nicht mehr nur die jüngeren Brüder, denen es gilt Demokratie beizubringen. Nein, sie haben viel direktere Putinerfahrung, sie haben im Putinsystem gelebt, sie haben vorher in der UDSSR gelebt, sie waren unter russischem Einfluss, sie kennen das System von innen, als der Mauerfall kam, wollten sie raus und Westeuropa hat grossartig demokratische Bedingungen gestellt, tat demokratisch und überheblich, weil es sich nicht vorstellen konnte, noch wollte, dass Putin je angreifen werde, das Europa, was Westeuropa als Europa verstand, wozu zwingend „neutrale“ Länder gegenüber Putin gehören, eins davon heisst Ukraine.

Der Blick dreht sich nun: Wie „sauber“ sind westliche Demokratien, wo sind die Kinderkrippen für Geflüchtete aus der Ukraine, wo ist der Sozialstaat, der dort bis zum Putinkrieg funktioniert hat. Der Westen gesehen mit den Augen der Geflüchteten, deren Blickwinkel oft mit weiblicher Bevölkerung in der schweiz Übereinstimmungen hat.

In der Regel verändern solche Flüchtlingsströme die Schweiz. Sie wird wach gerüttelt aus ihrer Behäbigkeit, aber es dauert und geht langsam. Warum sich gut ausgebildete Ukrainerinnen nicht in den ersten Arbeitsmarkt bei herrschendem Fachkräftemangel eingliedern lassen, bleibt letztlich unverständlich, muss politische Gründe haben, es gibt beliebig viele Sprachapps, an fehlender Sprachkenntniss kann es nicht liegen: Bürokratie wird genannt, ein Flickwerk von unterschiedlichen Regeln und man lese und staune, in der Schweiz gibt es keine Sprachapps, die Sprachkenntnisse werden moniert wie eh und je.

Das ist nun wahrlich aus dem letzten Jahrtausend: Die Ukrainerinnen möchten ungern Englisch sprechen. – Sollte die Deutschschweiz verstehen, sie spricht sehr ungern Hochdeutsch, die Sprache des WKs II.

Kachowka-Staudamms gesprengt

Ich schätze, es ist ungefähr ein Jahr her, da berichteten die Medien, dieser Staudamm sei vermint worden durch die Russen. Nun, da er kaputt ist und alles überschwemmt wird, finde ich keine Medien, die auf diese Berichterstattung zurückgreifen.

Es wird einhellig berichtet, dass er kaputt ist, die russische Interpretation und die ukrainische werden einander gegenüber gestellt, die russischen Lügen aufgezählt und einige Kommentatoren beziehen Stellung, indem sie sagen bzw. schreiben, lassen wir uns nichts vormachen, Russland hat bisher gelogen, lügt in dieser Angelegenheit bestimmt auch.

Nun können sich alle Länder mit Stauseen warm anziehen, Russland respektiert überhaupt nichts, Russland zerstört nur. Ein Kommentar war in dieser Hinsicht, dass Russland einsieht die Ukraine nicht besetzen zu können, also gilt das Ziel der maximalen Zerstörung: Was Russland nicht kriegen kann, wird zerstört bis ins Unendliche.

Vermintes Land wird geflutet, bereits werden Minen in den Wassermassen mitgerissen, sind maximall gefährlich, weil Minen mitschwimmen und jederzeit explodieren können. Die betroffene Natur, die Umweltzerstörung ist unvorstellbar.

Kriegsverbrechen lautet ein Artikel des Journal21. Der hilft meinem Denken sehr: Ich spotte nicht über internationale Gesetzgebung, was im Krieg erlaubt ist und was nicht. Aber mit schöner Regelmässigkeit weigert sich mein Kopf, Krieg als „mögliche Lösung“ zu akzeptieren, weil er nur und ausschliesslich Leid und Leiden verursacht. Mein Kopf schreit, dass Krieg keine Lösung ist, Menschen Frieden definitiv bevorzugen, wenn sie je gefragt würden und die Kriegsgräuel in Erinnerung hätten.

Ich bin nicht Pazifistin. Wer angegriffen wird, der hat ein Recht sich zu verteidigen vielleicht sogar eine Pflicht. Ein Staat, der seine BewohnerInnen nicht verteidigt, nicht verteidigen kann oder will, der erfüllt meiner Meinung nach seine staatliche Pflicht nicht. All dieses Geschwätz oder diese akademischen Manifeste und Ergüsse missachten die Tatsache, dass auch PazifistInnen in die Notlage der Selbstverteidigung kommen können und da will ich sehen, wer seine Liebsten foltern und abschlachten lässt, zuschaut wie vergewaltigt wird und erklärt, dass er bzw. sie PazifistIn sei.

Viel weniger Spannungen wären auf der Erde, wenn alle Völker Land hätten. Ein Konglomerat von Deutschschweiz, französische Schweiz, italienische Schweiz und rätoromanische Schweiz ist die Ausnahme, was sich als einen Bundesstaat versteht, freiwillig, ohne Not, das so, genauso will. Das kommt nicht daher, dass der Schweizer Vorfahren sich nicht gewehrt hätten. Im Gegenteil Schweizer waren sehr beliebte Kriegssöldner in früheren Jahrhunderten.

Schaut man sich die Grenzziehung in Afrika an, oft gerade Striche mit dem Massstab über einer Landkarte, sieht jeder Mensch, dass irgendwelche Sieger Land so verteilt haben, ohne auf die Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. Wenn es endlich um das Zusammenleben von Menschen ginge, weder Macht noch Ressourcen, danach Grenzen gezogen würden und Menschen nicht in die Flucht geschlagen oder zwangsumgesiedelt, die Spannungen wären weniger gross zwischen Menschen.

Warum kann der Mensch mit dem Menschen nicht friedlich, das ist das Leiden an dieser unter Menschen verteilten Welt in Nationen.


Quellen wie immer: Euronews, BBC, CNN, SRF, Watson, Journal21, Blick, 20 Min.

Ich lese die Republik nicht mehr, die wiegelt nur auf, ElfenbeinturmtäterInnen und wer deren Gedankengut umsetzt, der wird zu deren Bauernopfer bis hin zu Straftaten, Stichwort KlimakleberInnen.

Strassenschlachten in Dresden

Eine junge Frau wurde zu Haft verurteilt, in Erwartung von Reaktionen, möglichst alles gesichert zum Voraus, Demonstrationen verboten, die Polizei mit Sonderbewilligungen, um….

Genau es kam laut Euronews zu Strassenschlachten in Dresden, Deutschland.

Der Staat soll gefälligst sich um den anderen Extremismus kümmern, in dem Fall den Rechten, weil die Verurteilte linksextrem ist.

Wie kommt es dazu, dass diese Extreme, sich einbilden je die einzige gültige Wahrheit zu haben und den Staat misachten, insofern, als der sich für eine Mehrheit einsetzt, die nicht extrem ist?

Wenn es per definitionem im Spannungsfeld links – rechts auf beiden Seiten Extremismus gibt, sollte das ein Augenöffner sein. Linksextreme berufen sich darauf, dass Rechtsextremismus verbreiteter ist zahlenmässig und gewalttätiger.

Wie geht da die Rechnung, die sowieso nie aufgeht? Wenn der rechte Extremismus viele Straftaten begeht, hat dann der Linke auch ein Straftaten Guthabenkonto? Jede Straftat ist und bleibt Straftat für sich genommen, egal, was andere tun und ist eine zuviel.

Noch viel schlimmer, wenn ein Gericht ein Urteil gesprochen hat, dann hat der Staat bzw. dessen Vertretung nach geltenden Gesetzen agiert und ist nicht zum Schluss gekommen, in dubio pro reo. Der Staat sei auf dem rechten Auge blind, moniert der Linksextremismus. Das ist gut möglich, ist so, wenn es geändert werden soll, gibt es demokratische Wege in einer Demokratie.

Mir kommt immer unser guter, alter Gymnasiumsrektor in den Sinn: „We do jede wett!“

Wenn alle BürgerInnen sich nicht unterorden würden, sondern alle hätten unterschiedliche, aber ganz gewichtige Gründe für Strassenschlachten mit der Polizei. Das nennt sich irgendwann Bürgerkrieg.

Das wiederum ist irritierend. All diese Proteste, Strassenschlachten, Straftaten sind angewiesen auf einen funktionierenden Staat, mit all seinen Organen. Wären alle so, wie diese Proteste, wäre das Spiel rasch aus.

Gilt auch für KlimakleberInnen: Die Polizei eilt hin, so schnell es geht, einEr angeklebt auf der Strasse, ist maximal verletzlich, muss sofort von dem Staat geschützt werden und vertraut darauf, dass das geschieht. Im Protest selbst wird mit einem gut funktionierenden Staat gerechnet, mit hochänständigen BürgerInnen, die im Unterschied zu den Protestierenden, sich an die Gesetze halten, warten müssen, Termine verpassen, wirtschaftlich geschädigt werden, Ferienzeit verpassen, sterben, weil der Krankenwagen nicht durchkommt.

Für mich ist das irritierend, wie protestiert wird, der Protest gehört nur den einen, teilweise mit dem Anspruch alleine auf der ganzen Welt im Recht zu sein und gleichzeitig sind all diese Proteste darauf angewiesen, dass der Staat gut bzw. schlecht funktioniert, die Polizei muss ausrücken und sich der Situation stellen, ob ihre Gegengewalt nun angemessen oder übertrieben ist bzw. irgendwo in den Grautönen.

Die Empörten empören sich, sind dauerempört, besser gemacht haben sie, wenn es sich um junge Menschen handelt, noch überhaupt nichts.

Irgendwelche Weltuntergangszenarien gab es schon immer, Extremismus auch, das Paradies findet sich vereinzelt auf Erden, eine Mehrheit muss immer irgendwie das Beste draus machen und die Fehler vorangegangener Generationen aufräumen, während man gleichzeitig selbst Fehler begeht, weil Wissen in 10, 20, 50 bzw. 100 Jahren angewachsen sein wird, man Themen erforscht haben wird und Zusammenhänge nochmals anders interpretieren werden

Was Menschen früher konnten, sich einordnen in eine Reihe von Generationen vorher und nachher, ist teilweise völlig abhanden gekommen: Alles muss sofort anders, besser sein, am liebsten schon gestern. Die letzte Generation, wer lauter schreit hat Recht, wer zerstört noch mehr, Notrecht für immer, weil man sich im Recht glaubt.


Was sich praktisch für Menschen wie mich übersetzt, dass ich viel und oft in meiner Wohnung bleibe, Ansammlungen von Menschen meide, wenn in der Stadt Bern irgendwelche Polizeiwagen aufgestellt sind, sofort den Rückzug antrete.

Alte, Behinderte fliehen oft, weil körperlich unterlegen. Immer, wenn ich auf meinen Füssen stehe, spüre ich diese Gehunsicherheit, ein Windhäuchlein und ich falle um.

Sowas mache ich nur in meinen vier Wänden, da fühle ich mich sicher.

Gewaltmonopol des Staates in den Demokratien

Dieses Gewaltmonopol wird zunehmend in Frage gestellt. Extremismuss, egal ob links bzw. rechts nimmt die Gewalt in die eigene Hand, rechts viel öfters, aber was auffällt, ist, dass sich links nicht mehr auf Sachbeschädigungen beschränkt, sondern gegen selbstdefinierte Rechtsextreme losgeht.

In Deutschland wurde eine Frau zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, politische Einstellung Extremismus links.

Es fällt auf, dass Demokratien Zurückhaltung ablegen und beginnen durchzugreifen. Vermutlich ist das der globalen Weltlage zu schulden, die zeigt, dass Extremismus unbelehrbar ist und darauf stolz.

Wo ist der Kipppunkt, wieviel Extremismus ertragen Demokratien als Courant normale, an welchem Punkt wird est staatsschädigend und wann wird es gefährlich für Staatenbündnisse und Verpflichtungen, weil dann in den Staatengemeinschaften plötzlich Meinungsfreiheit heisst, dass eine Meinung eines Bigplayers bzw. Züngleins an der Waage umgeschwenkt ist und weitreichende Wirkungen haben kann, Rechtssicherheit und besteht nach Wahlen und sobald Gewählte in den Prozess von Wiederwahlen kommen, die gewählte Zeit abläuft, gilt das wiederkehrende Bangen, was nach der Amtszeit kommt.

Grosses Beispiel USA, Biden ist Präsident, Trump will wiedergewählt werden, man befürchtet, was kommen könnte.

Die Türkei hat Wahlen gerade hinter sich, Erdogan bleibt, die Türkei ist geopolitisch wichtig, Zünglein an der Waage.

In Russland ist eigentlich klar, wer an der Macht ist, das ist Putin. Immer mal taucht die Frage auf, wie stabil ist Putin an der Macht und woher kommt der Beschuss von Moskau. Es ist schwer vorstellbar, dass irgendwelche Flugkörper aus der Ukraine es bis nach Moskau schaffen, ohne abgeschossen zu werden. Nichts Genaues weiss die Laiin, Sorge macht es alleweil, weil gerade Putin einerseits die Macht hat, aber Privatarmeen duldet, die Bekannteste sind die Wagnersöldnertruppe, es soll noch andere geben.

Nun allso sind europäische Demokratien wacher als auch schon und wollen keine Selbstjustiz mehr, weil sich das auswachsen kann.

Das Gewaltmonopol dem Staat kann aus Überzeugung gesprochen werden, weil man zur Mehrheit derer gehört, die davon profitiert oder es kann das Bekenntnis einer Minderheit sein, die routinemässig leidet: Die Sozialgesetzgebung in der Schweiz war immer beklagenswert, die Schweiz macht routinemässu´ig alle Fehler, die zu vermeiden einer Demokratie gut anstünde:

Wer wurde verurteilt vor hunderten von Jahren, Stichwort Hexenverbrennung, wie ist es gewesen mit ledigen Müttern, zu frühen Schwangerschaften, die Väter konnten noch nicht medizinisch ermittelt werden. Wie war das mit Verdingkindern, wie mit Heimkindern, wie guckt man bis heute weg, wenn man hingucken sollte und macht alles falsch, wenn man eingreift? Wie ist die Positiomn der Kinder vor Gericht und wie können sich zu Unrecht angeklagte Eltern,LehrerInnen, SportlehrerInnen je wehren?

Das Gewaltmonopol dem Staat, heisst nicht, dass paradiesische Zustände herrschen. Es heisst, dass ein Staat sich um relative Gerechtigkeit bemüht, Justitzirrtümer inklusive.

Einziger Trost für Opfer ist, die Wahrheit ist und bleibt die Wahrheit, auch wenn sie in Echtzeit unpopulär ist. Darin ist die Schweiz auch top: Rehabilitation von längst Verstorbenen und Hingerichteten.

Die letzte hingerichtete Hexe wurde rehabilitiert, wie wenn das irgendwas ändern würde und Menschen, auch Verstorbene, welche im WK II Juden gerettet haben, rehabilitiert. Ungehorsam, dem Staat gegenüber ist kein politisches Mittel aus Tollerei bzw. die erste Wahl. Es ist ein Mittel der quasi letzte Notschrei, wenn weltweit Krieg herrscht und die Menschlichkeit als Ganzes auf dem Spiel steht.

Genau das begreift der Extremismus heutzutage nicht: Die Notlage wird behauptet, aber existiert sie real? Selbst Umweltschutz, das Klima ist überall ziemlich oben auf der Agenda, die Zeitenwende muss nicht ausgerufen werden. Die Einschätzung der Dringlichkeit, die mag sich unterscheiden, der Extreismus orientiert sich noch an einer Minderheit. Auf dass es so bleibt.

Umfrage zu Gewalt gegen Kinder in der Schweiz

Watson schiesst gewaltig übers Ziel hinaus: angeblich wurde von der Uni Freiburg eine Umfrage gemacht mit 1030 Eltern.

Von denen geben fast die Hälfte an, schon einmal(!) Gewalt gegen den eigenen Nachwuchs eingesetzt zu haben.

Daraus wird eine Diskussion des Inhalts, fast die Hälfte der Eltern haben Kindererziehung nicht begriffen.

Menschen sind keine Maschinen, irgendwann versagt jedEr mal. Daraus abzulesen, dass die Hälfte der erziehungsberechtigten Erwachsenen routinemässig versagen, finde ich gewagt.

Meine Generation wurde geschlagen, ohne Znacht ins Bett geschickt, bekam Zimmerarrest, wir mussten, um den verhassten Esslatz loszuwerden, Strichlein sammeln von sauberen Essgewohnheiten, und, und, und, schwarze Pädagogik hatte solche Elemente.

Die Boomer wollten es besser machen, garantiert haben sie die Gewalt gegen Kinder, nicht Heimkinder, aber Kinder in familienähnlichen Haushalten geknickt und nicht vergrössert.

Danach kam die nächste Generation ans Werk. Was hat die erreicht? Ihre Ego-Firma gegen ihren eigenen Nachwuchs durchgesetzt? Weil sie es gut hatten, nichts verbessert?

Diese Umfrage glaube ich nicht, da mich das Thema nicht mehr betrifft, belasse ich es dabei.

Als ich las, dass Jürg Jegge pädophile Neigungen hat, war ich durch mit dem Thema Kindererziehung, Schule, Pfarrerin und x Unterrichtssituationen. Ich dachte, dass ein ganz neues Menschenverständnis her muss, was eine saubere Grundlage hat, keine pädophile.

Bei aller Kritik an der Schweiz und deren Wohnbevölkerung, so schlimm wie in der Umfrage behauptet, glaube ich nicht, dass sie ist.

Statt die Eltern ständig mehr unter Druck zu setzen, brauchen Eltern ganz viel Lob und Entspannung, die Sicherheit, dass sie frühmorgens mit einem liebevollen Lachen und zerzausten Haaren, ihren Nachwuchs wecken können und sich freuen auf den gemeinsamen Tag.

Wahlherbst 2023, Wahl zwischen Pest und Cholera

Wie sich nun die Propaganda zum Wahlherbst 2023 langsam warm läuft und hochschauckelt, gibt es traurige Realitäten:

  • 1. der Wahl fern bleiben, man ist frei nicht zu wählen, es gibt im Kanton Bern keinen Wahlzwang. Ein stummer Protest gegen sämtliche Parteien, die zur Wahl stehen.
  • 2. Unters Bett kriechen und warten, bis dieser Kelch an einem vorüber gegangen ist, eine klassische kath. Einstellung: „Heiliger St. Florian verschon mein Haus, zünd andre an.“
  • 3. In aufwändigster Kleinstarbeit herauszufinden versuchen, wer trotz Politkarriere einigermassen anständig geblieben ist punkto Charakter, arbeitet und am wenigsten lügt.

Was war das bequem, als ich, angeblich unauffindbar(!), kein Stimmaterial bekam.

Im Notfall eignet sich das Papier, um die Grillbriquets vorzuheizen, dann etwas Gutes auf den Grill zu geben und ein leckeres Essen zu grillen. Dann war das Stimmmaterial wenigstens subjektiv betrachtet zu irgendwas nütze.

Am schlimmsten, mit Abstand am schlimmsten sind sämtliche Linken, die Hoffnung ruht auf Baume-Schneider. Noch hat diese Bundesrätin der Schweiz nicht vorgeführt, dass es ihr an gesundem Menschenverstand mangelt.

Bundesrat Rösti umgekehrt, ebenso neu ist von seinem Departement, ist bereits in die Mangel genommen worden und muss der SVP widersprechen, weil er die Meinung des Gesamtbundesrates vertreten muss.

Eine Erfahrung der Konsensdemokratie Schweiz: Unlogische Departementsverteilung, z.B. der SVP Bundesrat Albert Rösti, Öllobbyist früher, deshalb liebevoll-spöttisch Ölbert getauft, muss aus seiner SVP-Rolle schlüpfen, Konsensdemokratie vertreten, was nun seine Partei etwas in Zugzwang bringt, weil ihre Meinung klar ist, sie ihrem Bundesrat widerspricht, aber wer will den eigenen Bundesrat desavouieren auf lange Sicht?

Wogegen Bundesrat Berset, SPS, ein Sozialdepartement hat mit KK, IV und ganz wichtigen Themen, ein logisches soziales Departement als SPS Bundesrat. Er tut sich hervor durch Skandale und Skandälchen, seine sehr gut aufgegleiste PR-Masche ist aufgeflogen. Interessant, dass ihm punkto IV eine Frist gesetzt wurde, die vor seiner Wiederwahl im Herbst ablaufen sollte.

IV- BezügerInnen warten seit mindestens 30 Jahren auf finanzielle Gerechtigkeit: Mit der Behauptung, ihre Löhne seinen, wenn sie ihre Restarbeitsfähigkeit ausnutzen würden zu hoch, werden IV-Renten so klein gehalten, dass kein Mensch davon leben kann, schon gar nicht Behinderte mit gesundheitlichem, chronischem Mehraufwand.

So paradox es sich lesen mag, der Konsens ist einfacher zu erlangen, wenn im Bundesrat einige Departemente paradox verteilt sind: Keller- Sutter, Bundesrätin FDP, wollte unbedingt das Finanzdepartement von SVP Ueli Maurer. Dann kam sofort der CS-Fall, die FDP und damit ihre Bundesrätin muss gerade stehen, u. a. für Alt-Bundesrat Maurers, SVP, Versagen. Er geht als der Gute ein in die Geschichte, er war wenige Monate in Pension gegangen, dann kollabierte die Grossbank CS, angeblich unter der FDP Bundesrätin.

Als Kinder nannten wir solch ein Spiel: „Wer hat den schwarzen Peter?“ Das Kind verlor immer.

Was allerdings der FDP zuzutrauen ist, dass sie Banken retten kann mit der Mitte, früher BDP, Bundesräte Merz FDP und ganz wichtig Widmer-Schlumpf BDP. Als die UBS damals zu retten war, haben die beiden BundesrätIn es geschafft, dass für die Garantie der Schweiz letztlich ein Gewinn herausschaute.

Fast noch wichtiger, die UBS hat ihr Geschäftsgebaren umgebaut, wie auch immer und die Risiken besser verteilt, wogegen die CS damals lachte von Katar Fremdkapital bekam und ihre Risikobereitschaft nicht genügend anpasste.

Konsequenz für Privatpersonen in der Schweiz, keine Bankverbindungen in die USA, das muss man bei jeder Kontoeröffnung bestätigen. Was wäre wenn….. habe ich nie ausprobiert. Glasklar eine Konsequenz des schweizerischen Bankenplatzes, dass der gehorchen muss, wenn die USA mit dem Zaunpfahl winkt, ob es ihm passt oder nicht.

Hoffentlich lernt die Schweiz mit dem Putinkrieg endlich 1. wie unwichtig sie politisch ist und dass sie 2. mit ihrer sog. Neutralitätspolitik ins Museum gehen kann, weil sich die Zeiten geändert haben. Die Bigplayer bestimmen, wo das Kapital hinfliesst, Schweizerbanken sind zu gross für die kleine Schweiz, spielen eine Rolle weltweit, aber nicht mehr die Rolle wie in den beiden Weltkriegen. Leitwährung ist und bleibt momentan der Dollar.

Der Blick sucht Hochbegabte, die ihre Geschichte erzählen

Das finde ich sehr gut, 8-ung Ironie.

Hochbegabte, laut Blick 2-3% erzählt doch mal ihr (Un)glücklichen eure Geschichte, die der Blick dann breitwalzt.

Ich überfliege den Online-Blick, um zu wissen. was in der Schweiz gerade gelesen wird, um informiert zu sein, marginal mit Sportresultaten und zu wissen, was Berset gerade anstellt.

Ich lese viele Schlagzeilen, weiss dann ungefähr, was bei der Schlagzeile im Artikel stehen muss, Ausnahme Watson, da hat der Titel oft nichts zu tun mit was dann im Artikel steht.

Watson muss frau lesen, weil die Titel immer so oft irreführend sind. Wenn sich Löpfe über Trump auslässt, dann stöhnen die Kommentierenden: „Löpfe, lass bitte dein Lieblingsthema ruhen.“ Löpfe und Trump ist eine Berufsliebe. Je mehr Trump anstellte, desto eifriger kann Löpfe die Bleistifte spitzen und sich über Trump auslassen.

Nun, wieviele Hochbegabte lesen überhaupt den Blick und wenn sie den Blick lesen wie ich, haben dann Lust mit ausgerechnet dem Blick, Hochbegabung auf Stammtischniveau runter zu brechen?

Übrigens ist Hochbegabung im Alter noch lästiger als früher. Jede Sprache die ich je gelernt hat, schwatzt in meinem Alltag dauernd mit und ich übersetze sie simultan auf Bärndütsch. Das tue ich nie kund, wenns in meinem Kopf tönt: „Have a nice day“, und ich laut sage: „Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.“ „Have a nice day“, ist immer schneller. Heisst, ich übersetze ständig simultan.