KlimakleberInnen, Diogenes im Fass und die Geldströme

Wer bezahlt die KlimakleberInnen, wie fliessen die Geldströme, wer steckt dahinter, nutzt diese Menschen aus, die gut situiert sind in der Regel und sich radikalisieren liessen und sich weiter radikalisieren?

Deutschland will es nun wissen und untersucht.

Es wäre das Vorrecht der Jugend, radikal zu sein, die Grenzen von Demokratien auszuloten, ihre politische Macht bzw. Ohnmacht zu ergründen, all das gab es schon immer.

Es gibt sehr alte Texte aus Griechenland, darin beklagt sich die ältere Generation über die damalige Jugend.

Bloss Trump, ein alter, weisser Mann hat zum Sturm aufs Kapitol animiert. Wie soll daneben eine Jugend sich die Hörner abstossen, wenn Alte bereits die Gesetze auf solch radikale Art brechen?

Ich habe eine Doku gesehen, KlimaaktivistInnen, die Autowerbung überkleben, tagsüber Berufsarbeit erledigen, alles aus der eigenen Tasche bezahlen, die Ferien fürs politische Ziel einsetzen. Das hat mich beeindruckt, witzige Gegenplakate gegen Autowerbung, das braucht Gedankenarbeit und regt zum Nachdenken an.

Wer sich bezahlen lässt, der oder die steht im Dienst der Bezahlenden. In wessen Dienst genau? In den Medien war was, genau möchte ichs wissen.Trump lehrt auch in der Hinsicht. Er missbraucht Menschen gnadenlos für seine Zwecke, etliche Verblendete sind längst im Gefängnis.

Kenne ich als Pfarrerin von religiösen Gurus, sämtlicher Weltreligionen, Freikirchen, Sekten. Wer nachläuft, als Kind hineingeboren wird, nie in Frage stellt, der/die kann sein/ihr ganzes Leben lang getäuscht werden und irgendwo leben oft mehrere in Saus und Braus oder es geht um verbotene, sexuelle Aktivitäten.

Cui bono, cui bono, cui bono? Wo und wer sind die StrippenzieherInnen?

Von Diogenes im Fass gibt es den Ausspruch, er lebe im Fass so bescheiden, dass er von niemandem bezahlt werde. Bescheiden und frei von Verpflichtungen andern gegenüber.

Nun läuft die Diskussion um die KlimakleberInnen seit Monaten, sie läuft eigentlich immer gleich. Weil relativ neues Phänomen erhitzt sie die Gemüter, dafür dagegen, man hat eine Meinung.

Was ist mit der Radikalisierung? Wird das Gedankengut, dieser KleberInnen immer radikaler und ist das eine Gefahr für Demokratien?

Ich denke bei den GegnerInnen spielen ihre EWrfahrungen von Sachbeschädigungen allgemein eine Rolle: In den vergangenen Jahrzehnten mit dieser Laisser-faire Einstellung ursprünglich der Linken, später sind die Grünen dazu gekommen, NormalbürgerInnen wurde viel weggenommen: Gefahlos ein Familienausflug an ein Fussballspiel? Kann Randale geben, Pyros, gibt Sonderzüge, weil die Fans austicken können, es gehen alle auf eigene Gefahr hin.

Überall diese Sprayereien, in Bern gibt es Strassen, an denen versprayt wird, wer dort ein Haus besitzt hat Pech.

Es gibt garantiert noch mehrere solche Erfahrungsstränge und irgendwann hat man genug. Man will die Ordnung und den Respekt, auf den man selbst gedrillt wurde und übernommen hat, weil gut befunden.

In der Republik dieses WE ein Artikel eines Professoren für vieles, u. a. Gendern, 43 Jahre alt. Unikarriere laut Wikipedia. Der war noch nicht geboren, hat sich meine Generation für die Anliegen eingesetzt, die er „wissenschaftlich“ zu verstehen gelernt hat.

Das ist gut und sein Recht, bloss haben tausende Generation vor ihm dazu beigetragen, dass er in seinem Elfenbeinturm sitzen kann und seine Wissenschaft betreiben. Diese Unbedarftheit ohne Selbstreflexion, dass man eine Generation in einer langen Kette von Generationen ist, nur ganz kleine wissenschaftliche Fündleins hat im Kontext seines Lebenshorizontes, das geht massiv auf die Nerven.

Diese über alle Massen verwöhnte, zweite Generation nach dem Krieg, die guckt ihren Baucnabel an und erklärt verzückt, dass sie ins Weltall schaue. NachplappererInnen gibt es zuhauf, alles wird nachgeplappert. In diesem Sog von Nachplapperei selbst zu entscheiden, was ist es überhaupt wert, nachgesprochen zu werden, das ist nicht einfach.

Ich halte mich an Cui bono und was ist pragmatisch gesehen, realistisch? Oft braucht es eine Katastrophe und dann erst wacht der Mensch auf. Daran können KlimakleberInnen nichts ändern.

Ändert auch nichts daran, dass ich Umweltschutz betreibe in meinem kleinen Leben, immer schon betrieben habe, soweit es mit Behinderung möglich ist. Wegen Behinderung würde ich lieber kleiner als in einer Wohnung leben, z.B. ein Wohnwagen, Auslauf für die Katzen und Nutzpflanzen, Gemüse, Salat, Beeren für eine Person. Ich war schon so, bevor es je Grüne gab.

Mit Abstand am eindrücklichsten war die Wiederverwendung von allem und jedem auf dem Bauernhof und die relative Selbständigkeit der Bäuerin mit eigenen Tieren, eigenem Verdienst und die Zusammenarbeit des Ehepaars.

Weil z.B. Seife nicht in die Gülle gehört, wurde sie gekonnt und sparsam eingesetzt. in der Küche Abwaschen ohne Seife und das Wasser kann weiterverwendet werden z.B. für die Fütterung der Schweine.

Scherben und kleine Metallteile kamen in den Sondermüll, der ganz langsam anwuchs. Plastik gab es als Stiefeln und Schürzen für Stall bzw, Wasserarbeiten sonst nicht.

Querdenker kommen vor Gericht

Watson hat dazu heute einen Artikel.

Wann beginnt Denken zu entgleisen? Bleiben wir beim Thema Impfung, obwohl noch andere Themen dazu gehören.

Impfen ist vergleichsweise eine ältere Technik, um ganz schlimme Krankheiten, wenn die Bevölkerung durchgeimpft ist, auszurotten.

Meine Generation kenn Poliopfer in der Schweiz, deren Leben oft ein grossartiger Kampf gegen die Poliobehinderung ist. Viele haben im 1. Arbeitsmarkt gearbeitet in der damaligen Hochkonjunktur der 70er, 80er Jahre.

Wer nicht selbst Polio hatte, begegnete dem Lebenskampf dieser Polioopfer.

Selbst betroffen von einer Behinderung Cerebrale Parese, habe ich meine Kinder impfen lassen, einige Kinderkrankheiten mit abscheulichen Auswirkungen im Extremfall, mussten sie nicht erleiden, die Impfung schützte.

Überall kann man im www nachlesen, wieviel die jeweiligen Impfungen an Segen gebracht haben.

Nein, nützt nichts, die Technik des Impfens wurde während Covid massiv in Frage gestellt, ich erlebte es live, weil ich in einer Institution wohnte und zuvorderst sich Pflegepersonal nicht impfen lassen wollte. Lieber ständig diese Tests.

Ich habe ständig Maske getragen,die Angst, den Virus zu erwischen, dauerpräsent. Hat mich, Gott sei auf den Knien gedankt, nicht erwischt.

Nun ist eine Impfung statistisch ein sehr grosser Segen. Es bleiben Menschen, die eine Impfung nicht vertragen oder widrige Umstände, wir wurden immer ermahnt, nur voll gesund uns impfen zu lassen vor Jahrzehnten.

Also 100% Erfolg, ich schreibe nicht von der Wirkung, sondern, dass der Impfvorgang immer erfolgreich verläuft, das gibt es praktisch nicht, dass irgendwas einen 100% Erfolg erlangt.Die Impfung wurde an die gesamte Bevölkerung abgegeben, jeder Mensch einmalig, anders. Also gibt es vereinzelt Menschen, die sind Opfer des Impfvorgangs. Aber es schreien mit Sicherheit mehr Menschen, sie seien Impfopfer, als es wirklich Impfopfer gibt.

Die Welt konfrontiert mit diesem Virus, der klar auf Menschen übersprang, hat erstaunlich schnell wirksame Impfstoffe entwickelt.

Es wäre sehr wünschenswert, wenn weltweite Solidarität Überhand nehmen könnte, nicht ExtremistInnen, die, wenn sie angeklagt werden konnten, evtl. Gesetze gebrochen haben.

Die Demokratien müssen ihre StaatsvertreterInnen besser im Griff haben, dass sie „servir et disparaitre“ lernen, nicht Hochmütigkeit, Selbstbereicherung, Machtmissbrauch.

Was mir wichtig erscheint, ist wieder zu erlernen miteinander zu diskutieren, wo aber Straftaten zu ahnden sind, müssten Gerichte viel schneller handeln, nicht Monate/Jahre später.


Nun kommen wir zum zweiten Thema: QuerdenkerInnen leugnen je nachdem den Holocaust.

Da muss sich die Mehrheit bei der eigenen Nase fassen: Im WK II wurden 60 bis 70 Millionen Menschen getötet, 10 bis 11 mal mehr Tote als die Vernichtung der Juden.

Was haben wir im Geschichtsunterricht gelernt? Hitler, das Monster, es komme nie mehr vor, dass solch ein „Monster“ soviel Macht bekomme.

Gucke ich mich seit Jahrzehnten und heute im Mai 2023 um, dann habe ich Angst: Die Weltmächte streiten um die Vorherrschaft. Die Globalisierung war und ist eine Lüge auf dem Buckel der Ärmsten dieser Welt. Der Hunger ist präsenter als je zuvor, das Klima ist extremer geworden, die Artenvielfalt schwindet.

Man muss ehrlich in der Geschichte hinschauen, was Menschen, Menschen und unserem Planeten antun, um reich und reicher zu werden. Wer aus der Geschichte lernen möchte, kann eine bunte Vielfalt von Menschen an einen runden Tisch einladen und lernen, wie Menschen im Jahr 2023 denken, wie sie zu ihrem Denken gekommen sind, was nützlich sein könnte nach heutigem Stand der Wissenschaften und was in Verleugnung und Extremismus, evtl. sogar Straftaten enden könnte.

Vor jeder Straftat ist menschliches Denken, was diese Straftat planen muss. Das Denken kommt zuerst. Kaum je ist eine Tat nur im Affekt und nach der Tat setzt menschliches Denken erst ein.

Generationen nach der Meinen werden sich um kluges und nicht empfehlenswertes menschliches Denken kümmern wollen, nicht mehr ängstlich sein und sog. krankhaftes, psychiatrisches Denken in Institutionen entsorgen und sich vorgauckeln, die gesellschaftlichen Gefahren damit gebannt zu haben. Es ist genau umgekehrt, dass das scheinbar vordergründige Normale gefährlich ist.

Ämter versagen in der Schweiz, weil sie nicht zuhören, kein einziges Mal die subjektive bzw. objektive Not eines Menschen Ernst nehmen, irgend welche Normen druchdrücken wollen, die mittelalterlicher als das Mittelalter selbst sind, also völlig veraltet und überholt, nicht einmal in Übereinstimmung mit geltenden Gesetzen in der Schweiz.

Ängstliche Menschen entfernen sich bewusst und instinktiv aus Gefahrenzonen. Als Frau gehe ich lange weg, wenn ich kann, bevor ich je geschlagen werde. Es ist völlig unverständlich, dass Beziehungsdelikte geschehen, weil Frauen in toxischen Beziehungen verharren.

Mädchen, Frauen, kleine Jungs geht weg wenn ihr irgendwie könnt, bevor ihr Gewalt erleiden müsst.

Merke: Al-Anon leitet erwachsene Frauen dazu an, stets die Autoschlüssel bereit zu halten, um mit den Kindern weg zu fahren bevor der Suchtkranke zuschlagen kann.

Brienz geräumt wegen Bergsturz

Blick Schlagzeile: „Auch in der Nacht kommt der Berg nicht zur Ruhe.“

Wir hatten auf dem Gymnasium in den 70er Jahren einen Lateinlehrer, der journalistische Sprache auf Logik überprüft und uns, die zukünftigen Studierten immer bat, keine Sprachblüten zu produzieren, sondern logische Sprache zu benutzen.

Punkto Bergsturz heisst das wohl laut dieser Blick Schlagzeile, dass der Berg tagsüber rumoren und runterfallen darf. Nach Sonnenuntergang hat er gefälligst die Schlafmütze anzuziehen, in die Bettsocken zu schlüpfen, Ruhe zu geben, zu schlafen, sich nicht talwärts zu bewegen.

Der Berg, erstaunlich, erstaunlich schläft nachts nicht. Die geologischen Gegebenheiten bestimmen, wann es zum grossen Bergsturz kommen wird, Brienz als Dorf wurde längst geräumt, man wartet, bis der Fels, der sich bewegt, runtergestürzt ist.

Blick Schlagzeile: Der Berg ist 24 Stunden pro Tag im Runterfallen begriffen. Das hätte niemand gedacht, das ist eine kleine Sensation, dass der Berg nicht wie Menschen schläft.

Es ist symptomatisch seit Jahrzehnten, dass der Mensch sich einbildet, das Mass aller Dinge zu sein.

Grün-rote Autoreligion

Das schreibe und denke ich schon lange, was Frank A. Meyer im Blick publiziert.

Was Grün behauptet alles zu wissen ist die neue areligiöse Religion.

Gott = Umweltschutz und Tierschutz.

Der Tierschutz in der Schweiz ist wesentlich comfortabler, als was behinderten Menschen, die auf Teufel komm raus geflickt werden von der IV zugestanden wird. Wer nach IV nicht geflickt wurde, weil er bzw. sie behindert ist und bleibt, der wird bevormundet, via zu knappen Finanzen in die Knie gezwungen und so bei der EL gelandet, ewig abhängig.

Velo als Fortbewegungsmittel der ewig Gerechten: Als Elektrorollifahrerin und Handrollifahrerin finde ich die überall in der Stadt Bern irgendwo stehenden Elektroscooter unzumutbar. Wer keine Restgehfähigkeit hat, noch die Kraft Geräte mit Akkus wegzutragen, bleibt im Schilf stehen, das Trottoir ist völlig blockiert.

Ich erinnere an das abgeschlossene Akkufahrrad auf dem Behindertenparkplatz. Alle diese Akkugeräte sind nur im Vergleich mit dem Teufel Auto empfehlenswert. Ansonsten, all die Jungen, die darauf rumfahren sollen ihre Mukis trainieren ohne Akku. Das spart später Medizinkosten, weil sehr gesund.

Wie jede Religion hat auch diese rot-grüne Umwelt“religion“ bzw. Ideologie irrationale Anteile, die weil nicht durchaut wie folgt zu benennen sind:

Ein privilegierter grün-roter Mittelstand, ohne Sachkenntnisse dessen, wer alles Billigstlohnarbeit abliefert für diese Neuprivilegierten, behauptet diese, jenes und alles, voll Verachtung fürs die arbeitende Mehrheit, weil sie nur ihren eigenen fitten Bauchnabel anschauen und meditieren.

Einige Tage keine Lastwagen fahren lassen und all das bio-tofu-was-auch- immer erfährt keine Feinverteilung und die lokalen Bio-Bauernhöfe sind leergekauft.

Einige Wochen Lastwagenstreik und nichts läuft mehr, keine Extras mehr für diese selbsternannten „HohenpriesterInnen“ der Umwelt und des Tierschutzes.

Wer nicht hören will, sollte die Gelegenheit bekommen, mal zu FÜHLEN!

John Allan muss zurücktreten

Ein mächtiger Wirtschaftsmann, momentan Chairman bei Tesco. Er hat sich in mehreren Fällen Frauen gegenüber nicht korrekt benommen.

Gut, dass solche Männer namentlich mit Bild in BBC News kommen. Je häufiger darüber in den Nachrichten berichtet wird, was Frauen im Patriarchat auf allen Berufsebenen erleiden müssen vom blöden Spruch bis zu Donald Trumps Vergewaltigung, desto eher kommt auf dem Gebiet endlich Nüchternheit und Gleichberechtigung, hoffentlich indem Frauen nicht gleich unangenehm auffallen, sondern Arbeit Arbeit ist im Team mit allen und kein Jagdrevier für Männer.

Werden Frauen ebenso primitiv, ist nichts gewonnen, dann wird es nur schlimmer.

In meiner Jugend sollte ich Judo lernen zur Selbstverteidigung, der Kurs kam nicht zustande. Selbstverteidigung ist Aufrüsten auf einem gesellschaftlichen Gebiet, was der Reform, die heisst Anstand und Korrektheit, bedarf.

Bleibt das unsaubere Verhalten, kann sich ein potentielles Opfer, wenn es um körperliche Angriffe geht, wehren. Danach trifft es das nächste, weibliche Opfer, was nicht Selbstverteidigung kann.

Einer derer, die mich belästigte, hatte ein grosses Jagdrevier, sammelte überall Belästigungstrophäen. Ein anderer hatte ein ganz unglückliches Leben, suchte verzweifelt nach der Nestwärme und Anerkennung, die er nie bekommen hatte, starb sehr früh.

Gesellschaftlich muss sich endlich was ändern, körperliche Integrität ist ein Menschenrecht: Noch immer geben sich viel zu viele Frauen damit zufrieden, dass es besser geworden sei nach #MeToo. Letzthin eine ältere Schauspielerin in Hard talk, BBC, hauchte ins Mikrifon, das Showbiz sei viel besser geworden, um anzufügen, dass sie belästigt worden war, aber alles in einem gewissen Rahmen.

Die aufschreien, kamen unter die Räder. Wer nicht unter die Räder kam, die hatte es friedlich. Es gibt alles und jede Schattierung dazwischen.

Grenzen einer Demokratie müssen besser definiert werden

Der Blick hat heute einen Artikel darüber, dass er verdeckt in der Szene der StaatsverweigererInnen rechechiert hat. offenbar eine wachsende Szene, momentan noch klein, vergleichbar mit den ReichsbürgerInnen in Deutschland, die schon gewalttätig wurden.

Diese Menschen verweigern, was mit Staat zu tun hat, natürlich insbesondere Rechnungen zu bezahlen. Erinnert an ein Kleinkind, was seine Hände vor die Augen hält, Papa nicht mehr sieht und den Zusammenhang nicht begreift, dass Papa immer noch da ist, nur seine kleine Hand dazwischen.

Also gibt es angeblich Tricks, um für den Staat lebend inexistent zu werden, wohl verstanden lebend, nicht tot.

Warum es so unendlich schwer ist für eine Demokratie ihre Grenzen zu definieren, ich werde es wohl nie verstehen.

Was hatten wir Kirchen uns zu bemühen unter der sog. Religionsfreiheit, alles und jedes zu ertragen, die Kirchen sind selbst schuld, es geht um Religion, der Kirchen ihr Problem.

Stimmt nicht, Extremismus ist ein menschliches Problem, überhaupt kein religiöses, Extremismus kann religiöse Züge annehmen.

Die Demokratien hatten immer irgendwelche Ausreden, warum sie der jeweilige Extremismus nichts anging, die Demokratien unschuldig seien, die jeweiligen ProtagonistInnen psychisch krank, z.B. IS. Dort lässt man in Flüchtlingslagern SchweizerInnen und deren Kinder, hilft nicht, selbst schuld, wer sich radikalisieren liess, der bzw. die kann samt Kindern bleiben wo er bzw. sie ist.

Dann kam Covid, dann wurden die Familien auseinander gerissen punkto Meinungen und logischerweise sollten die Demokratien nun lernen, wie Menschen denken ist ein menschliches Problem, Bildung ist Aufgabe der Demokratie und der Staat bestimmt seine Grenzen. Wer Grenzen nie definieren will, diese Demokratie züchtet Extremismus.


Denken lernen: In der ca. 8. Klasse, im Deutsch mussten wir lernen, vor der Klasse zu sprechen. Die Aufgabe war, einen Text mitzubringen, ohne Quellenangabe, die der Deutschlehrer auch nicht kannte.

Gesucht wurden Kriterien, herauszufinden, was einen Schundromantext von einem literarisch anerkannten Text unterscheidet, z.B. Goethe oder Dreigroschenroman?

Wir waren ca. 16 SchülerInnen, die suchten, verglichen und am Schönsten war, wenn der Deutschlehrer daneben griff.

So lernten wir denken. Mich hat diese Aufgabe lebenslänglich geprägt.

Fake News wohin das Auge blickt, besonders gegen Menschen mit Behinderungen

Die Schulmedizin hatte anfangs 60er Jahre keinen blassen Schimmer, wie die Rehabilitation von cerebral geschädigten Kindern geht.

Wir wurden alle einem rigorosen Trainigsprogramm unterworfen, um geflickt zu werden, in der damaligen Vorstellung tauglich, unser Leben dereinst selbst zu verdienen.

Als Menschen hätten wir nicht unwichtiger sein können von Kopf bis Fuss eine Peinlichkeit, die es galt zu entpeinlichen wegen der Eltern und Geschwister, wir waren egal.

Also korrekte Bewegungen in der Physio, man frisst nicht mit den Fingern, man isst mit Messer und Gabel, egal, wie eingeschränkt die Bewegungen sind, wer keinen Löffel mit Nahrung anständig zum Mund führen kann, wird gefüttert.

Schulbildung, gross die Auswahl zwischen 3. Arbeitsmarkt, 2. oder KV-Lehre bzw. LandschaftsgärtnerIn.

Wer studieren wollte, brauchte überragende Intelligenz und einen immensen Kampf als Frau oder war Mann. Sie dürfen studieren.

Integriert, das Gegenteil von Inklusion, gab es für einige Jahre Ruhe im ersten Arbeitsmarkt.

Wer früh, Fatiguesymptome zeigte, wurde ausgespuckt zurück in die IV und weil die stets unwillig ist, Leistungen zu erbringen, hiess das Jahre lang warten, Sozialhilfe und wenn die Rente rückwirkend ausbezahlt wurde, machte der Staat via Steuern die hohle Hand.

In meinem Fall musste ich fünf Jahre auf die IV-Rente warten, zwei weitere Jahre bis die PK die Rente sprach. Wer nichts hätte, der war nach 7 Jahr Verarmung fertig, ausgebrannt, war sieben Jahre um ein faires Leben betrogen worden, das hinterlässt lebenslange Spuren.

IV zu sein, ist sozial maximal geächtet, sehnsüchtigstens wird das AHV-Alter erwartet. Nun, im Rolli sitzend ist AHV besser, aber die Lügen bleiben gleich, ein schwarz-weiss Fall:

In meinen Nischen werde ich als Mensch wahrgenommen auf Rädern, hinkend und tastend, um Kürzeststrecken zu überwinden, auf einem Stuhl sitzend oder umgefallen, egal wie, ich bin Mensch.

Die Mehrheit der Bevölkerung dagegen sieht irgendsowas Behindertes. Dann geht die Lügengeschichte los und treibt immer wunderlichere Blüten:

Neustes solches Fündlein, weil ich Wortfindungsstörungen habe und Spaszitität, darf man sich in Primitivität mir gegenüber ergiessen und wie immer, meine Berufsbezeichnung „Pfarrerin“ wird vor Eifersucht zu „Pfafferin“. Gemeinhin nennt sich das freudscher Versprecher, bzw. diese Umformulierung des korrekten Begriffes zeigt welche Einstellung, nur verächlich, diese Person eigentlich hat.

Logischerweise wurde eine solche Zusammenarbeit von mir sofort beendet. Als Pfarrerin, weiss ich genau, wie ich mich überflüssig machen kann, das geht rasch, ist arbeitsintensiv, aber ist diese Arbeit wert.

Tierschutz per Trophäenjagd

Arte zeigte gestern eine interessante Reportage betreffend Tierschutz aus Simbabwe.

Aus Tierschutzgründen welchselte ein Betrieb von Trophäenjagd auf Fotosafari. Dieses betroffene Tierschutzgebiet hat irgendwo seine Grenzen. Der Tierbestand muss also kontrolliert werden und sollte in einem gewissen Gleichgewicht sein, damit nicht zuviele Eingriffe in die Natur nötig sind, nicht eine Tierart so dominant wird, dass sie ihren eigenen Lebensraum und damit den für andere Tierart zerstört.

Zudem müssen die Tiere ganz rigoros vor Wilderern geschützt werden, die sich an erholendem Tierbestand natürlich freuen und finden, nun lohne es sich noch mehr zu wildern, weil die Dichte der Tiere höher ist.

Ein Erzählfaden ging um Elefanten, deren Bestand sich über Zeit so erhohlte, dass er zu dicht wurde: Das Gebiet eigne sich für einen Bestand von 800 Elefanten, inzwischen lebten darauf 2000.

Um Nahrung, das Laub der Bäume zu bekommen, fällen die Elefanten diese. Statt den Baumbestand zu regulieren, wurde er zerstört.

Harte Entscheidung, der Bestand muss dezimiert werden, die Elefanten abgeschossen.

Zuschauend, begriff man, dass Naturschutz nicht eine Überpopulation von irgendeiner Tiergattung bedeuten kann, aber zumindest ich dachte, Umsiedlung.

Das wurde dann gezeigt. Ein anderer Tierschützer hatte weit weg, Land gekauft, was sich eignet für einen Elefantenbestand, der dort einst existierte, vom Menschen ausgerottet wurde trotz Naturschutzreservat.

Dann wurde gezeigt, an einer kleinen Elefantenfamilie, welche Arbeit und Gefahren das bedeutet: Per Helikopter wird eine solche Elefantengruppe zusammen an einen geeigneten Ort zusammengetrieben und aus deer Luft betäubt.

Am Boden steht eine zweite Crew sofort im Einsatz, die sich den Elefanten nähert, was gefährlich ist, je nachdem wie gut bzw. weniger gut die Betäubung geklappt hat. Ein Elefant war nicht in der korrekten Position eingeschlafen, musste korrekt gelagert werden, um nicht zu ersticken. Sofoert braucht es Wasserkühlung wegen der Hitze.

Die schafenden Tiere werden via Luft zu Riesenlastwagen geflogen, dort in Einzelboxen eingeladen, geweckt und dann beginnt der Tage lange Transport auf dem Landweg.

Erst, wenn sie am Zielort angekommen sind und ausgeladen, nein, dann ist die Geschichte noch nicht fertig. Gelungen ist die Umsiedlung aus Menschensicht, wenn die Elefantenfamilie ein Wasserloch gefunden hat.

Man stelle sich die Logistik vor, den immensen Aufwand für Mensch und Tiere, nur weil der Mensch ab den 80 er Jahren gewütet hat und alles zerstört, braucht es Umsiedlungen von so grossen Tieren wie Elefanten.

Das Soziale lief mit: Ein solches Naturreservat schafft ganz viele Arbeitsplätze, was Löhne bezahlt, was Familien ganze Dörfer ernährt. Kommt es zum Abschuss von irgendeinem Tier, wird das ganze Tier verteilt und verwertet.

Ethisch korrekte Trophäenjagd ist in dem Sinn sinnvoll, dass ein Tierbestand kontrolliert werden muss. Gibt, da alles verwertet wird, Nahrung für eine Nahrungskette. Als Europäerin kann ich mir nicht vorstellen, ob nur Menschen Elefantenfleisch essen oder ob nicht Tiere auch ihren Anteil bekommen.

Nachhaltigkeit heisst nicht irgendwas durchdrücken, was der Westen moralisch findet, sondern das Ganze im Blickfeld haben, Rettung von Tierbeständen, die ausgewogen sind, falls geschossen werden muss, maximale Weiterverwertung des getöteten Tieres.

Die Sendung gab mir neue Einsichten, Trophäenjagd ist nicht nur schlecht. Schlecht ist sie, wenn menschliche Not so gross ist vor Ort, dass unethische Trophäenjäger alle bestochen haben inklusive Staat, des Einen Jagdtrophäe, der Ortsbevölkerung Nahrung und der Staatsbeamten Bestechung.

Der Besitzer der zweiten Naturschutzgebietes sagte in die Kamera wörtlich: Die Bestechungsgelder der füheren Trophäenjäger muss er dem Staat bezahlen, damit dessen Finanzen gleich hoch bleiben, nur dann können die Elefanten in seinem Naturschutzgebiet überleben. Paradox aber so.

Krankenkassen Obligatorium, die Katastrophe folgt sogleich

Was tun, wenn man chronisch krank, bzw. behindert geboren wurde?

Im Jahr 1958 eigenes Risiko, bei Geburtsgebrechen wurde leider, leider die IV 1960 gegründet, die hat mir mein Leben kaputt gemacht, ich bin IV-Opfer ab 1960.

Was macht eine IV? Asozial wie sie nun mal ist? Die hat einen Wasserkopf von Bürokratie und Formularen, hat unzählige Stellen geschaffen, Physios, die nichts wissen, aber alles besser, Fachärzte Hausärzte, alle verdienen, in meinem Fall das Kleinkind ab 2 Jahren ist das Folteropfer, Schulmedizin erlaubt sich Behinderte härter Schmerzen leiden zu lassen, als Artistenfamilien ihren Nachwuchs.

Wo Folter zum Alltag gehört, steigt die Schmerztoleranz, das ist die nächste Schädigung, ich kann nicht Schmerz signalisieren, den ich seit über 60 Jahren verdränge.

Ein Resultat ist Resilienz, wer der Folterung, dem Missbrauch, der psychischen Demütigung nicht entfliehen kann, der stirbt oder wird reszilient. In der höchsten Not gibt es nie PsychiaterInnen, das ist Mittelstand, Bürgertum, die haben Null Ahnung von Medizinfolter in der Schweiz, keinen Hauch eines Schimmers, was Kriegsveteranen und Kriegsopfer erleiden. Aber die hole Hand, um Salär einzutreiben, die machen sie stets.

Psychiatrie ist ein Selbstläufer und erweitert andauern ihre Klientel, jeder Selbstmordgedanke gehört behandelt, jede Krise braucht sofort professionelle Hilfe.

Wenn man PsychiaterInnen zuhört, wundert man sich, dass die Menschheit Jahrtausende lang so gut oder schlecht zurecht kam ohne sie, schlechter mit ihnen.

Medizin weitet ihr Gebiet der Intervention ständig aus, die Klientel wird unselbständig gehalten, der Umsatz steigt. Das KK System ist längst an die Wand gefahren, kommt Krankheit des Weges, die nicht mehr weggeht, ist Exit allemal die bessere Lösung als eine Hausarztpraxis. Dort werden die echten Probleme ignoriert, es geht nicht um Menschen, es geht um Umsatz.

Letzte Woche hatte ich Zahnreinigung, das angeblich so wichtige Röntgen verweigerte ich, mit dem Hinweis als CP brauche ich meine Zähne als Werkzeug täglich, nicht nur zum Kauen. Der Zahnarzt war erstaunt, versichert sei an der Stelle, er hats bei bester Gesundheit überlebt, ich kann mit dem eingesparten Geld Sinnvolleres anstellen.

Umsatz, Umsatz und nochmals Umsatz.

Illegale Autorennen, Tote, Schwerverletzte

Egal in welchem Lebensbereich, es gibt immer Menschen, die keinen gesunden Menschenverstand haben, aber einen Kick suchen.

Autos sind bald einmal sehr schwer, Menschen werden in einer Carrosserie rumbewegt, was bald einmal eine Tonne Material, das bewegt wird ausmacht, ein Van, ein Kleinbus ist über zwei Tonnen schwer.

Meine Reaktion ist, defensiv fahren, kleinere Autos, alles, was nur zwei Räder hat oder zwei Beine sind schwächer, gut aufpassen, bremsen.

Andere sehen das anders. Auf Euronews wurde ein illegales Rennen gezeigt, drei junge Frauen hatten Pizza gegessen, waren auf dem Heimweg in einem kleinen Auto, was auf der Landstrasse frontal erfasst wurde, illegales Strassenrennen, zwei Tote und eine junge Frau überlebste schwerverletzt.

Solange es sich lohnt gesellschaftlich, alles auszureizen, was verboten ist, mit dem Wissen, man wird selten erwischt, gibt es immer Opfer: Autos sind legal, die Regeln klar wann, wer Auto fahren darf und dann das grosse Würfelspiel, wer hält sich an das Gelernte und wer sucht den Kick.

Früher behauptete man in der Schweiz, es sei diese eine Volksgruppe junger Männer, es liege an der Herkunft. Die Sendung zeigte Österreich und Deutschland, Hamburg. Das Täterprofil: männlich zwischen 25 und 35 Jahren, aber auch ältere Männer.

Ein Familienvater wurde gezeigt, mit Ehefrau und auf dem Rücksitz Kinder, die keine Kindersitze hatten, die Polizei beobachtete ihn, nahm ihn aus dem Verkehr, wies ihn auf seinen Fahrstil hin, er solle um der Kinder willen vorsichtiger fahren, zurück kamen Ausreden.

De facto konnte die Polizei sicher stellen, dass diese Familie nur mit Kindersitzen weiterfährt, eine Busse schreiben.

Egal auf welchem Gebiet der Gesellschaft, es sollte sich als lohnenswerter herausstellen, der Gesellschaft zu dienen, statt sich grenzwertig zu verhalten. In Bern war früher ein Motto: Servir et disparaitre.

Lebensaufgabe der Gesellschaft erwachsen geworden, das zurückgeben, was man als Kind bekommen hatte, um aufwachsen zu können und dann ein stiller Abgang. Es liegt immer an der Einstellung. Heute wollen zu viele auffallen, irgendwann in den Medien kommen.

Solche Unfälle kommen in den Medien, keine Frage. Nur irgendwann ist man nicht mehr der Held in den sozialen Medien, der Videos einstellt dessen, was mit diesen Autos alles möglich ist, sondern mit Toten und Schwerverletzten ist man Angeklagter.

Es liegt in der Natur der Sache, dass die illegalen Strassenrennautos grösser, schwerer waren als das Kleinauto der drei Frauen. Alle illegalen Strassenrennfahrer haben überlebt.

Das grosse Leid, lebenslänglich haben die Hinterbliebenen und die Schwester der einen Toten, ihre Verletzung kommt nie mehr gut, weil schwere Hirnverletzung, ihr Leben ist völli auf den Kopf gestellt, ihre Lebensziele muss sie den eingeschränkten Möglichkeiten einer Hirnverletzung anpassen, viel ruhen, Normalität in weiter Ferne, tapfer sein mit der Unterstützung der Eltern und evtl. des weiteren Umfelds.

Die beiden Toten haben eine gemeinsame Gedenkstätte bekommen, weil befreundet, auf dem Land, dörflich, evtl. hilft man einander noch in guten und schlechten Zeiten.

In der Schweiz hat man die Gesetze angepasst auf Autoraser. Nach einigen Jahren stellt man entsetzt fest, dass die Verschärfung z.B. den Mann betrifft, dessen Frau/Lebenspartnerin in den Wehen liegt und er nun eilig in den Gebärsaal fährt.

Auf dem Land, wenn jmd. einen medizinischen Notfall erleidet, der rasch in der Notaufnahme behandelt werden sollte, kann es effizienter sein, in einem Privatauto Richtung Spital loszufahren talwärts, stadtwärts, als diese Zeit verstreichen zu lassen und dann kommt die Ambulanz.

Eine Gesellschaft hat Notfälle, braucht Ausnahmen, aber gewiss nicht illegale Strassenrennen.