Nashville Schulschiesserei und red Flags

Der Westen lernt nie dazu. Im WK II, nachdem er tot war, wurde Hitler psychiatrisch, psychologisch analysiert, klar wurde man fündig, dieser Mann war ganz anders, wie keiner vor ihm und insbesondere NACH IHM JE SEIN WERDE.

Mit psychologischen Kategorien und Begriffen wollte der Westen bändigen, was nicht zu bändigen ist, der grosse und kleine MACHTMENSCH.

Trump und Putin führen uns das auf der grossen Weltpolitikbühne vor. Insbesondere Putin, der seit 20 Jahren an der Macht ist in Russland und diese immer mehr auf sich konzentriert, kann Imperialismus, Kaiserträume, Nazitum, wie immer man es nennen will, nachgesagt werden, alles Begriffe von (zu) grosser Macht, einem Herrscher über ganz Russland via Weltökonomie bestimmt Putin, wer, wo verhungert, verdurstet, erfriert oder vor Hitze stirbt und in lokalen Konflikten den Tod oder Verletzung findet, all das trifft auf Putin zu, nur keine schulmedizinische Diagnose, duie ihn von seiner Machtentfaltung je abgehalten hätte.

Psychologische/psychiatrische Begriffe taugen nicht, um dieses Phänomen weg von dem eigenen Alltag zu schieben, so dass es einen nicht trifft.

Zurück zu Nashville: Wie immer bei einer Einzeltat, wird nur psychologisch, psychiatrisch diskutiert, Ziel noch mehr Ausgrenzung der vermeintlich andern, der PSYCHISCH KRANKEN.

Haben wir es nicht spätestens mit den Lockdowns wegen Covid erlebt, je mehr Isolation, je mehr der Virus alle Menschen an einer normalen Kontaktaufnahme gehindert hat, desto grösser die Schwierigkeiten während und nach der Isolation.

Grenzt man Menschen ohne Virus, mit irgendwelchen sozialen Begründungen aus in Parallelgesellschaften oder die Einsamkeit, desto mehr Gewalttaten, weil dieser konstante soziale Stress nicht alle Menschen zu Selbsthilfe führt, wie besonders bekömmlichen Hobbies, intensiv Sport, einem Berufsleben, das besonders befriedigt, nein, es ist damit zu rechnen, dass Menschen ihre Gefühle nicht durch Kreativität, Tierliebe, Pflanzenliebe, Meditation, Musik, schöne Künste, in einfachster Selbstanfertigung, bändigen können, sondern durch was immer verfügbar ist an Gewaltmitteln ausleben, manchmal mit Selbstvernichtung als Teilziel. In unserer Zeit handelt es sich bei leichter Verfügbarkeit nicht um Wattebäuschchen noch Zahnstocher. Es ist in der Schweiz so, dass Männer öfters Suizid mit Militärwaffen machen, weil genau diese Waffen zuhause gelagert werden.

Prävention, muss eine inklusive Gesellschaft sein, die möglicht niemanden, der oder die Kontakt haben möchte, AUSGRENZT.

Das wüssten wir schon lange, wenn wir es wissen wollten: Zwang, Druck ist das letzte Gegenmittel einer demokratischen Gesellschaft und nicht das Erste. Wo es das Erste ist, nennt man das Diktatur oder was auch immer, aber nicht Demokratie.

Gestern der Rassismusbericht von Amnesty International: Gerade auch Demokratien machen punkto Menschenrechte nicht Fortschritte sondern Rückschritte: Angst regiert die Welt und es gibt genügend Machtmenschen, die das längst erkannt haben und via Angst alle gängeln wollen, dies Ängste schüren und nähren.

Die Grundsatzfrage lautet immer: „Wer, was ist ein Mensch, wie funktioniert er und wann muss eine demokratische, nicht autoritäre Gesellschaft die Reissleine ziehen und wann wäre es klug, freundlich zu sein, inklusiv, stattt aus- und abgrenzend?“

Modediagnosen und Dauerdiskriminierung

Was bedeutet das Wort „normal“? Immer weniger Menschen qualifizieren sich für die sog. Normalität, direkt proportional zur Verfügbarkeit von Schulmedizin. Wo ist der/die nächste Hausarztpraxis und wie umsatzsüchtig ist diese Person?

Früher, bevor Schulmedizin inflationär wurde via Finanzierung durch die Krankenkasse gab es Menschen und jeder dieser Menschen war anders, überall gab es Behinderte, einige Menschen gingen unter Dorforiginale, andere waren Vagabunden, schliefen im Stroh oder Heuschober, HandwerkerInnen gabs, Studierte im Dorf, gut beobachtet von der Mehheit mit Sonderprivilegien, die Studierten durften studiert sein und im Elfenbeinturm wohnen.

Neuhochdeutsch heisst das Neurodiversität.

Gilt alles immer weniger, in der Deutschschweiz ist es in Mode gekommen, legal bzw. illegal SEDIERT ZU SEIN. Alles abgedämpft bis zum Schulabbdruch oder Jobverlust, Hauptsache alle andern sind schuld, was immer des Weges kommt, das eigene Ego verträgt nur Streicheleinheiten, alles andere ist viel zu bedrohlich.

Es liegt in der Natur der Menschheit, dass nicht alle Menschen so sein wollen, noch so geboren worden sind. Dafür kennt die Psychiatrie flugs Modediagnosen. Nach der Jahrtausendwende hatten plötzlich ganz viele Menschen Borderline, danach kam Bipolarität in Mode, Orfiril die Modedroge gehört überall verschrieben mit und ohne Grund völlig egal, Hauptsache Daten werden gesammelt, Orfiril ist noch kein Billigmedikament wie das uralte Lithium, was nun wirklich keine grossen Gewinne mehr in die Kassen von Bigpharma spült.

Laut Watson ist nun der momentane Trend Autismus und ADHS durcheinander zu wirbeln und als Modediagnose der Psychiatrie zu outen.

Vielleicht wäre es viel besser, Babies genauer zu beobachten, wie sie sich bewegen, auf was sie optisch, akustisch und haptisch reagieren, wie sie essen lernen und beissen können, weil mit der Erforschung der taktilen Umwelt ENTWICKELT SICH DIE SPRACHE.

Felicié Affolter hat das vor Jahrzehnten als Physiotherapeutin erkannt, untersucht, in Büchern beschrieben, allein die Affolter-Methode hat sich nicht durgesetzt, irgendwelche schulmedizinischen Kriterien nicht erfüllt, obwohl ihre Erfolge erstaunlich sind.

Wenn Gemeinsamkeiten gesucht würden von akustischer, optischer, taktilen Eigenheiten und wie sie auf vorhandene, andere körperlichen Voraussetzungen hinweisen, käme man wahrlich schneller zur Diversivität der neurologischen.

Statt dessen werden in relativ hohem Erwachsenenalter ab 30 Jahren irgendwelche diagnostischen Pappschilder an längst Erwachsene gepappt. Daumenregel: Frauen kriegen noch viel später die Erlaubnis so seein zu dürfen, wie sie geboren wurden, weil sozial schüchterner, weniger auffällig und andere Symptome zeigend. Schulmedizin bezieht sich zuerst auf Männer und Jungs, die einmal erwachsene Männer werden. DAS ist die Norm, obwohl in der Schweiz mehr Frauen als Männer leben.

Bei ADHS fragt sich dann Pillen ja oder nein, ganz viele profitieren von Ritalin, auch das zur Partydroge verkommen für sog. Normale.

Es ist ein Widerspruch in sich selbst: Eine umfassende Diagnose setzt die korrekte Behandlung erst in Gang und umgekehrt gibt es nichts zu flicken, Neurodiversivität ist natürlich, braucht die Menschheit, um verschiedene menschliche Begabungen abrufen zu können, und Toleranz zwischen Menschen!

Kind schreit im Tram, setzt sich durch

Kinder versuchen laute Töne, um zu hören, wie es sich anhört. Dieser etwa vier Jährige machte keine akustischen Übungen, aber definitiv Ich-ärgere-Mami-Übungen. Der liess seine Stimme aus Spass ganz laut schreien im Tram gegen Abend.

Immer wenn Mami auf ihn, leider pädagogisch nicht wertvoll einsprach, blieb es einige Sekunden still. Das hat die Gesellschaft nun davon, wenn ein Vierjähriger Mami geniesst, statt zu gehorchen.

Mami hielt es keine zwei Stationen aus, dann stieg sie mit dem Knaben aus, der erstaunlicherweise hoffentlich grundlos in einem Kinderwagen sass, ohne medizinische Indikation längst gross genung, um selbst gehen zu können. Vielleicht setzt sich Mami da auch nicht durch.

Zwischen Kinder zu Tode prügeln und ihnen Grenzen aufzeigen, ohne sie psychisch erpressen zu müssen, gibt es ganz viele Grautöne, damit sich Erwachsene immer ohne Psychoterror a la: „Mami ist genervt oder ganz fest, unendlich traurig, wenn du nicht mit schreien aufhörst.“

Wortbedeutung „Amoklauf“

Praktisch jeden zweiten Tag wird dieses Wort inflationär in den Medien geschrieben und gesagt.

Nun bedeutet es, in einer grossen Wut töten, blind vor Wut töten. Laut Google komme es aus dem Malaiischen.

Wenn man die Inhalte liest, warum genau wo in einem Ausmass getötet wurde, dann stellt sich die Frage, ob diese wut jeweils so blind war oder eher nicht ganz gezielt, mehr eine Abrechnung als Wut und Blindheit.

In den USA sind Waffen allgegenwärtig, viel zu leicht verfügbar. Warum bloss sind Schulen ein oft wiederkehrender Ort? Warum gehen TäterInnen zurück an eine Schule, wo sie früher unterrichtet wurden? Garantiert keine blinde Wut, wenn schon eine Bilanzwut.

Es geht garantiert nicht das hübscheste, begehrteste Mädchen bzw. junge Frau zurück und tötet, noch der männliche Klassenschwarm immer umschwärmt.

Was erleben andere SchülerInnen in einer Klasse, die eher im Schatten als im Licht stehen, müssen täglich hin, können nicht ausweichen. Eine Kindheit lang ist die Schule obligatorisch. Gibt es Opfer, beginnen einige Gemeinden nun den TäterInnenkreis in andere Schulen zu versetzen. Das ist ein Anfang.

Warum wird die Abrechnung mit einer Waffe gelöst? Man kann Garten jäten und bekommt hübsche Pflanzen, man kann Sport machen, Hobbies pflegen, man kann soviel anderes, um sich zu verwirklichen, insbesondere bewährt es sich Gesellschaftskreise zu wechseln, bis man irgendwo wohl ist.

Nein, die Abrechnung erfolgt oft in der Form eines erweiterten Suizides. Wer sich suizidiert, wenn er oder sie durch anrückende Polizei in die Enge getrieben wird, der oder die scheint zu wissen, was er oder sie getan hat, ein Leben im Gefängnis ist keine Opftion, was von Anfang an klar war.

In der Hektik einer Bluttat kann wohl kaum im letzten Moment entschieden werden, was der Täter oder die Täterin mit sich selbst anfangen will. Oft scheint das zum Voraus bedacht worden zu sein. Manchmal erschiesst die Polizei TäterInnen.

Das Resultat ist das Gleiche, Tote sprechen nicht, sie nehmen ihre Geheimnisse mit ins Grab.

Manchmal denke ich, es wäre sinnvoller Gemeinsamkeiten zu suchen, sich realistisch vorzustellen, was, wo, wann schiefgelaufen ist, was ein gesellschaftliches Problem ist, statt sich durch die Wortwahl „Amoklauf“ maximal zu distanzieren.

Es sind immer Menschen, die in der Gesellschaft gelebt haben, gegen die sie sich dann ultimativ distanzieren durch oft Erschiessen von anderen Menschen, die gezielt erschossen werden sollten oder zur falschen Zeit am falschen Ort waren, also unbeteiligte Zusatzopfer.

Wut gehört Ernst genommen, viele Frauen putzen und stecken das Adrenalin in Arbeit, die nicht so sehr erfreut, wenn sie getan wird, sondern hinterher Freude macht, wenn sie erledigt ist.

In der Deutschschweiz wird so getan, als sei Wut keine menschliche Emotione mehr, per Drogen legale und illegale wird die weggepustet.

Man täte gut daran, etwas realistischer zu werden und sich als Gesellschaft dem Thema „Wut“ zu stellen. Tabuistierte Emotionen kommen hoch an Stellen, an denen es für die Betroffenen sehr schwierig wird.

In der Schweiz haben Gewaltdelikte, schwere Verbrechen und Vergewaltigungen im letzten Jahr zugenommen. DENKE! Ja nicht die Polizei oder Medien denken lassen, die täuschen sich sehr oft.

Rassismus als Teilproblem der Schweiz

Jahrelang durfte man seine Meinung kaum mehr laut äussern: Klar ist die Schweiz rassistisch, wer das Gegenteil behauptete, der war naiv. Bloss war es überhaupt nicht mehrheitsfähig, Rassismus als solchen zu benennen, weil sich die Schweiz als „gut“ empfindet, eine der Musterschülerinnen auf der Welt.

Putin maschierte in der Ukraine ein, sofort liess die Schweiz verlauten, sie helfe allen ukrainischen Flüchtlingen, eine Solidaritätswelle ergriff die Schweiz, ganz viele wollten völlig unbedarft sich als Gastamilie zur Verfügung stellen. Zum Glück gab es andere, die nicht nur emotional reagierten, sondern Sachkenntnis hatten und wirliche Flüchtlingshilfe leisteten.

Völlig vergessen gingen all die RussInnen, die zeitgleich ihr Land verlassen mussten, weil Putin in Russland selbst Säuberungswellen durchführen liess.

Aus offizieller Schweizersicht waren Russen nur noch böse, was dazu führte, dass RussInnen in der Schweiz sich beschmutzt und beschämt fühlten und wohl noch fühlen, das nächste rassistische Feindbild begann Blüten zu treiben.

Rassismus, ein Teilproblem der Diskriminierung: In der Schweiz herrscht teilweise ein Geschlechterhass, dass es Angst macht. Männer, immer noch zur Mehrheit an der Macht, wollen die Frauen beherrschen, egal, ob mit den uralten drei K’s, Küche, Kinder, Kirche oder irgendwelchen rot-grünen Ideologien, die zielen in der Regel aufs Selbstvertrauen sowohl der Frauen wie auch der Mädchen.

Die Schweiz sei wertekonservativ war zu lesen. Das stimmt, die Schweiz braucht immer ein bisschen länger.

Wann sie endlich entdeckt, dass sie 22% Behinderte hat, die ein Recht haben, ihr Leben selbstbestimmt und mit Zugang zum Rechtssystem zu leben und keinen Bedarf haben, geflickt zu werden, Schätzungen sind willkommen, wieviele Jahre das noch dauern wird.

Hinter all den Einstellungen steht die zugegebene (SVP) oder nicht zugegebene (Rot und Grün) Ideologie, dass der 43 jährige Schweizermann das Mass aller Dinge ist. Die Roten und Grünen müssen gerade umdenken, weil sie die Wehrpflicht so als Pazifisten stets der Restbevölkerung überlassen, eine nun langsam überholte Einstellung, weil nur egoistisch. So als Made im Biosoja aus der Ukraine lebt es sich nicht mehr so gemütlich wie bis anhin.

Greenwashing ist unter deren Jugend weit verbreitet: Zu faul zum arbeiten, mit jedem technischen Schnickschnack ausgerüstet und stets bereit fürs Protestieren mit unrealen politischen Zielen. Alles Böse sind immer die andern.

RassistInen gibt es in ihren Reihen ideologisch nicht. Prüfung in der Praxis oft ausstehend. Mit genügend legalen und illegalen Drogen im Kopf ist zumindest in der Theorie alles „easy“.

Neues Tabu: Herkunft biologisch

In deutschen TV Sendern treten Menschen aus Afrika auf, die vor Generationen evtl. als Sklaven ursprünglich nach Deutschland kamen und nehmen die Frage: „Woher kommen Sie ursprünglich?“, persönlich.

Trotz Generationen hier in Europa, eine Betroffene, deren Kind oder Grosskind ist die fünfte Generation in Deutschland. Die trotzige Antwort dieser Menschen ist, dass sie sagen, aus welchem deutschen Ort sie kommen, was nicht die Antwort auf die gestellte Frage ist, die jedEr bekommt, der irgendwie auffällt, meistens ist es ein anderer Dialekt:

EinEn Walliserin braucht man oft nicht zu fragen, der ist leicht zu identifizieren. Bahnhofbuffet Olten als Dialekt, eher weniger.

Wenn Menschen der Mund verboten wird, sich nach Auffälligkeiten zu erkunden, dann wird tabuisiert. Das wäre dann zeitgeschichtlich hinter der Behindertenbewegung sich einzuordnen. Uns wurde von Anfang an gelehrt: „Gib höflich Auskunft“, in meinem Fall, warum ich hinke.

Sämtliche Menschen, die mich nicht kannten, dachten, ich hätte den Fuss verstaucht.

Auffälligkeiten sind auffällig und es braucht Geduld, manchmal, besonders, wenn ich müde oder erschöpft bin, habe ich keine Lust und manchmal möchte ich schreien vor Wut, weil ich vielleicht schon 10 Mal, dieselben Fragen an einem einzigen Tag beantwortet habe, morgen wieder Geduld hätte, aber an dem Abend ist alles nur noch zuviel.

Was das soll in dem woken Kontext, dass logische Fragen tabuisiert werden, müssten sich diese Menschen besser überlegen. Gehen wir MitteleuropäerInnen in Länder, wo wir nicht der Norm entsprechen, halten sämtliche Völker, Nationen und kulturelle Gruppen Gegenrecht: „Woher kommen Sie denn? Schweden?“

Man kann Fragen zu persönlich nehmen. Man kann auch tabuisieren, was einem Rückschritt entspricht und die Verständigung verschiedener Herkunftsländer, was sich im Körperbau, Aussehen und Sprache manifestiert, noch komplexer macht.

Behinderte werden ebenso von der Polizei diskriminiert, wie alle andern, die diskriminiert werden: Letzten Winter, musste ich, obdachlos im Viano, im Kanton Bern täglich blasen. Die Kapo war immer zur Stelle, wo immer der Viano parkte. Ich blies immer 0 Promille, was ganz lange nichts nützte. Um Ruhe zu haben, musste ich den Kanton verlassen.

Liegt nicht an meinem Aussehen, eine Urahnin kommt aus Eritrea, trotzdem gehe ich per Durchmischung mit Weissen, als weiss durch, was ich zum grössten Teil bin, aber nicht vollständig.

Ich bin stolz auf meine Urahnin. Es liegt an der Einstellung, die jmd. zu seiner biologischen Herkunft hat: BLACK IS BEAUTIFUL.

Welche Medien berichten über Behindertensession?

Solange 22% der Wohnbevölkerung Schweiz nur die klassischen InsiderInnen interessieren, also Behinderte und ihre positiv zugewandten Menschen, alle die, die sie nicht flicken wollen, nützen sämtliche politischen und anderen Anstengungen Behinderter wenig.

Die Schweiz versteht es hervorragend Behinderte gegen Behinderte aufzuhetzen. So sind sie nun Piraniahs und fressen sich im Streit gegeneinander willigstens auf: Nur Para- und Tetraplegiker haben eine Lobby im Bundeshaus.

Blinde und Sehbehinderte haben zwei Verbände, die sich irgendwann zerstritten haben.

Hörbehinderte bekommen an der Behindertensession im Bundeshaus keinEn GebärdendolmetscherIn, Pro Infirmis sprang ein. Gebärdensprache kämpft um Anerkennung als 5. Landessprache.

Ich finde, alle Behinderten, die als Baby eine andere optische, akustische oder haptische Sprachentwicklung durchgemacht haben, gehören anerkannt, gesellschaftspolitisch berücksichtigt.

Ich kriege seit ca. 20 Jahren immer des öftern negative Rückmeldungen, weil Zivilcourage eines meiner Hauptmerkmale ist. Grund: Mit zunehmendenm Alter kann ich Normalsprache in der Muttersprache immer weniger simulieren durch Kompensationsleistungen, d. h. Simultanübersetzungen Französich, Latein, Englisch, Griechisch, Hebräisch, Spanisch in meinem Kopf, bevor ich rede.

Das ging früher in Milisekundenschnelle, sämtliche Begriffe, die mir einfielen, fügte ich in einen Mundartsatz korrekt zusammen, drehte die Satzkonstruktion um.

De facto ist mir Englisch am liebsten, weil die klarste Sprache, die Worte kaum je so diffus wie im Deutschen.

CPs haben extrem Mühe mit Französisch, hindert meinen Kopf nicht, franz. Worte in Mundart einzuflechten, wenn mir der Mundartbegriff nicht spontan zusätzlich einfällt.

In irgendwelcher mir bekannten Sprache, den passendsten Begriff als erstes zur Verfügung zu haben, entspricht meiner neurologischen Situation.

Ich werde dann angeschnautzt und/oder angeschrien, ich solle gefälligst Berndeutsch reden. Die bestehende Sprachbehinderung, verursacht durch meine andere, optische Wahrnehmung wird ausgelegt als „Bluff“. Da habe ich sowas von „GEWONNEN“.

Natürlich kann ich x Sprachen, aber es ist ein Defizit, wenn sie alle durcheinanderpurzeln und nicht schön sortiert in meinem Gedächtnis abgelegt sind, sondern nach dem Prinzip in die Sprache einfliessen, „first come first serve.“

Wer mag, kann dieses Englisch selbst übersetzen, Deutsch eiert rum für meine Empfinden.


Was wird aus der Behindertensession? Entfaltet sie Wirkung oder entpuppt sie sich wie manches vorher als Eintagsfliege, resp. Halbtagsfliege?

Die Diskriminierung Behinderter ist selbstverständlich geworden in der Schweiz, seit Blochers „Scheininvalide“.

Sie nicht als Diskriminierung erkannt wird.

Sie gilt als gesellschaftlich akzeptiert und völlig NORMAL.

Jorunal21* hat sie bisher nicht zur Kenntnis genommen: 22% Wohnbevölkerung Schweiz uninteressant, aber sämtliche Flüchtlinge, Kriegsopfer etc. schon?


…* Link führt zu „Vergessenen Themen“ beim Journal21

Was sind dann die 22% schweizerische Wohnbevölkerung? Noch nie ins Bewusstsein getretene Themen? Andernorts, je weiter weg, desto lieber, wird genau hingeschaut. Das eigene Haus, die Schweiz wird nicht sauber gehalten.

Psychexodus kämpft seit Jahrzehnten gegen den „fortgesetzten Holocaust“ in den schweizerischen Psychiatrien: Endlos, seit Jahrhunderten entsorgt die Schweiz unbequeme Mitmenschen, hauptsächlich Frauen(!), in die Psychiatrie, stopft sie voll mit Psychopharmaka und so sediert, sind sie lebenslange PSYCHIATRIEOPFER.

Behinderte sind in der Schweiz inexistent, daran wird eine Behindertensession nichts ändern

Wenn Behinderte nie in den Medien auftauchen oder wenn, dann nur mit Klischees behaftet, dann sind sie gesellschaftlich und politisch inexistent. Zudem haben sie keinen Zugang zum Rechtssystem ausserhalb irgendwelchen Streitereien und Gerichsprozessen über die IV.

Die Unabhängigkeit der Justiz präsentiert sich dann so: Im BSV sind alle(?) Themen und gesellschaftlichen Bereiche für bzw. gegen Behinderte beheimatet: KK wer überhaupt Zugang zur Medizin kriegt und nicht bloss zu den Falschdiagnosen, die ein behindertes Leben völlig ruinieren können, inklusive zu früher unnötiger Tod und/oder Suizide.

BSV hat IV unter sich und sämtliche Behindertenorganisationen, die JuristInnen haben nur und ausschliesslich für IV-Rechtsangelegenheiten, die hängen finanziell am BSV Tropf: Procap, Inclusion Handicap, AGILE.ch etc. etc. Logisch, dass sie die Hand, die sie füttert nur ganz vorsichtig beissen, damit ihre finanzielle Unterstützung vom BSV nie in Frage gestellt wird.

Das soll ein demokratisches System sein punkto Zugang zur Justitz? Ich habe punkto meine Person, behindert, x Straftaten vorliegend, die allesamt keinen Zugang zur Justiz finden, weil ich nun ja im Rolli sitze, also offiziell eigentlich nun ab 2017 irgendwie oder auch nicht zu den sichtbaren Behinderten gehören würde.

Macht die Repression nicht geringer, einfach anders. Mit viel Glück habe ich die Kontrolle über meine Finanzen zurückerobert, sämtliche sog. Fachpersonen haben mein Erbe grosszügigstens für sich oder andere verteilt wider die Gesetze, ich hatte innerhalb kürzester Zeit Millionenverluste, die ich sofort stoppen musste, sonst habe ich umgehend gar nichts mehr, bin wieder einmal wider sämtliche Gesetze auf Almosen der Zunft zu Schmieden angewiesen.

Der Neid, der sich zusammenbraut, wenn ich behindert und vermögend bin, ist erstaunlich und beklemmend. Ich wollte immer freundlich sein, nicht arrogant, nicht herabblickende Patrizierin. Ich wurde innerhalb von zwei Jahren eines Besseren belehrt: Zuerst müssen die jeweiligen Reviere abgesteckt werden, dass mein Erbe mir gehört und nicht jedEr sich daran bedienen darf noch kann. Die Begehrlichkeiten anderer übersteigen meine Finanzkraft um ein x-faches.

Es ist und bleibt klar. 1. Bekomme ich für mich Erleichterungen punkto Bewegungen und Alltagsbewältigung, 2. Gute Werke zu Gunsten z.B. CP Frauen, geistig Behinderten, Thema Lebensfreude, Erfahrung von Selbstbestimmung, theologisch“Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes“ 2. Spenden, die übrig bleiben, gehen ins „Tischlein deck dich“, die Bevölkerungsgruppe, die für Mahlzeiten und den täglichen Bedarf ansteht, oft Obdachlose inklusive.

Dazu habe ich momentan eine Treuhandfirma. Ich habe meine Konzepte in meinem Kopf. Die anderen und seien es nur wenige Personen, ohne Überspringen von Teilgedanken zu kommunizieren, ist eine Herausforderung, weil, wenn ich nur jeden fünften Satz laut sage, mir alles dazwischen logisch ist, dann fehlt Info, die andere brauchen. Ich werde zugetextet mit Sachverhalten, die mich nicht interessieren, die ich unwichtig finde und meine Geschichten in Rechtssätze und Paragrafen umzugiessen, ist eine Herausforderung. Oft werde ich angegangen, ich würde plappern. Nein, ich erzäle in Geschichten und kontrolliere stets, ob ich Ernst genommen werde.

Wenn Kommunikationsstile so unterschiedlich sind, braucht es eine Übersetzung von meiner assoziativen Denkart in eine gesetzliche Sprache und dann Texte, Verträge, was immer der Rechtsstaat braucht und ich will, damit nicht irgendwelche Profiteurinnen mir mein Lebenswerk umstossen.

Ich nenne es „Gute Werke tun“ und den Übergang meines Erbes in eine sinnvolle Stiftung bzw. Verein, wie immer das dann rechtlich, verbindlich heisst und GILT.

Einmal in meinem Leben, will ich das bekommen, was ich will und nicht andere für mich bestimmen wollen.

Was natürlich schwierig ist, wenn der Zugang zum Rechtsstaat grundsätzlich verweigert wird.


Behindertensession Aufzeichnung des Livestreames zur Verfügung gestellt von Pro Infirmis

Arena

Heute Behindertensession, Diskriminierung zeigt sich überall

Punkto Inklusion Behinderter bleibt die Schweiz ein Entwicklungsland, überall bleiben Behinderte aussen vor.

Die Staatsmedien weigern sich woke hartnäckigstens Behinderte Behinderte zu nennen. Zur Anwendung kommt der Begriff „Beeinträchtigung. Völlig analog zu Eskimo = Fremdbezeichnung, Inutit = Selbstbezeichnung.

Egal bei welchen Diskriminierungen, aus welchen Gründen auch immer, zuerst kommt die Abwertung mis Fremdbenennungen wie Invalidenversicherung, die Versicherung übesetzt das Wort invalid für die Wertlosen. 1960 war das schon ein unzulänglicher Begriff, triefend vom WK II und Nazigedankengut, was wertloses Leben vernichtet hat.

Die Schweiz und Deutschland ge´renzen es maximal aus in Behinderteninstitutionen, irgendwo im Grünen, so gelegen, dass die Behinderten nirgendwo auftauchen, sie sind oft geographisch ausgegrenzt.

UNO-Menschenrechtskonvention angenommen und ratifiziert vor neun Jahren, die schlummert irgendwo in einer Schublade. Nun wird das BeHiG in der normalen Session des Parlaments überarbeitet.

Wie ein Teilnehmer der Behindertensession heute sagte, Inklusion gibt es nur, wenn sie nichts kostet.

Das Parlament hat keinen Gebärdendolmetscher zur Verfügung gestellt, weil angeblich zu teuer. Interessant war das Votum des hörbehinderten Sessionsmitgliedes, der gebärdete: Offenbar entwickeln Hörbehinderte keine schriftliche Sprache in dem Sinne, dass sie alles lesen können. Das ist nicht, wie sie sich ausdrücken. Genuin ist gebärden und das in der Schweiz in verschiedenen Dialekten.

Das wäre ein interessantes Thema: Wie verändern Geburtsbehinderungen die Sprachentwicklung. Babies entwickeln ihre Sprache u.a. durch be-greifen, ihre Greifbewegungen, das Erfassen von Gegenständen, die sie oft mit dem Mund erforschen. Wie das Ohr hier rein- und mitspielt, bisher war mir bekannt, dass nicht normale Bewegungen die optische Wahrnehmung und damit den Umgang mit gesprochener und geschriebener Sprache verändern.

AutistInnen haben eine eigene Wortwahl. AutistInnen, so sie sprechen brauchen Deutsch viel logischer als alle andern. Begriffe werden genau definiert und nicht ungefähr kommuniziert und dann bleibt es an der ZuhörerIn zu entscheiden, was sie bzw. er verstehen solle. klassisches Beispiel: „Ich komme gegen 12 Uhr.“ Wann ist das? Um halb 12 Uhr oder um 12 Uhr 15 oder nachmittags um 14 Uhr?

Eine unterhaltsame Vorstellung, dass jede Geburtsbehinderung ihre eigene Sprache gebärt.

Neulich sollte ich einer Wegbeschreibung folgen in einem Gebäude mit rechts, links etc., akkustisch gehört aus einer Gegensprechanlage. Was fehlte, dass ich zuerst durch eine Türe hätte rollen sollen. Ich verstand ganz viel: „???“ Also blieb ich, wo ich war, neben der Gegensprechanlage und wurde umgehend abgeholt.

Originale, Vagabunden und assoziativ Denkende

Soi belle et tete toi. Als Frau geboren in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts, war mein Lebensziel zumindest in den Augen meiner Eltern und der Gesellschaft klar.

Irgendwie habe ich das von Anfang an anders gesehen, ich wollte so werden wie Papa. Er hatte am Tisch die interessanteren Gesprächsthemen zu bieten, wenn er anonymisiert von seinem Berufsalltag sprach.

Zudem konnte er die Brieftasche öffen, wenn wir Kinder – oh Schreck – neu Kleider brauchten. Grösser werden fand ich dringend und gut. Aus kuscheligen, heissgeliebten Kleidern rauszuwachsen, die ich liebgewonnen hatte, war ein hoher Preis, den es zu zahlen Galt, um grösser zu werden. Meine Lieblingskleider und die verhasstesten, sehe ich bis heute bildlich vor mir, wie auch die Bewegungen, wenn Papa die Brieftasche hervorholte.

Das war dann Einkaufsstress pur. Das zu klein Gewordene musste ersetzt werden plus mindestens eine Sonntagskleidung.

Schon vor der Einschulung war zumindest mir klar, ich würde nie unter Mainstream laufen. Zu anders war meine Denkart. Ich denke praktisch nur in Bildern und assoziativ. Spricht man von diesem einen Thema, produziert mein Kopf sofoert ähnliche, vergleichbare Themen und das Gegenteil davon.

Während meine Familie Thema A besprach handelte mein Kopf in der gleichen Zeit 5 bis 8 ähnliche bzw. unterschiedliche Themen und deren logische Konsequenzen ab. Zudem brauchte ich Zeit zum Träumen. Im Gespräch mit Papa konnte ich meine Gedanken verifizieren bzw. falsifizeren. Geschwurbel, Gedanken, die logisch nicht nachvollziehbar waren, ein falscher Ausgangspunkt, um zu denken, Lügen, all das mochte ich nie. Spielerisch wurden verschiedene Standpunkte eingenommen, politisch und immer die Sicht des andern: Wie ist es ein Tier zu sein, das als Fleisch auf meinem Teller landet. Was erlebt eine Kuh auf der Weide? Wie ist es für Bäri, den Hund vors Milchkarrli gespannt zu werden, was denkt eine Ameise, was der Wind und der Baum, wenn der Wind die Baumkrone zum Schwanken bringt.Warum kann sich ein Rohr biegen und dem Sturm widerstehen und der Baum fällt um mit Wurzel, bei ganz heftigem Sturm?

Wenn irgendwas im Gespräch mit Papa Bestand hatte, dann war es sauber gedacht. Das machte Spass.

Damals gab es noch Stadtoriginale, Menschen, die in der Stadt auffielen, die anders waren als die Masse der Menschen. Die sind heute verschwunden, ausser man will BettlerInnen als aussergewöhnlich ansehen. Oft scheint es sich um organisierte Bettelbnden zu handeln, die nicht einmal das Geld selbst kriegen, sondern sofort abgeben müssen.

Surpriseverkäufer haben interessante Geschichten, was sie hervorhebt. Völlig langweilig all diese Egogeschichten, nur Oberflächlichkeiten, ewig das Gleiche.

Interessant die Erzählungen im Claroladen, wie in fernen Ländern geholfen werden kann, all die Organisation. Logistik, die Projekte brauchen, was sich bewährt auf längere Sicht, wie die Politik bzw. Kriegshandlungen alles auf einen Schlag zerstören können, Unwetter, Dürre… der ewige Kampf ums Überlebensnotwendigste.