Journal21, Trump und Europa

Journal21 bietet die letzten Wochen Unglaubliches. Titel: Europa pennt

Fakt ist für den Krieg, die Ukraine ist angewiesen auf USA Aufklärung und Waffen. Musks Sateliten bieten Info, USA hat Waffen, die Europa nicht hat und nach WK II war die Aufteilung, welche Aufgaben die USA erledigen, sehr oft militärische und welche Europas Länder, die stand fest, beide zahlten. Die USA immer irgendwo in einen Aktivkrieg verwickelt hat immer neueres Knowhow als Europa, was Wirtschaftsgrossmacht ist, wogegen USA u. a. auch militärische Weltführung für sich beansprucht.

Das ist der eine Teil der Erpressung und Trump schaltete diese Infos bereits für Tage aus.

Nicht minder Putins Dauerdrohgebärde, er wolle bis Lissabon durchmarschieren und in den ersten Kriegsjahren immer, wenns nicht nach seinem Willen ging, er habe Nuklearwaffen zum zünden, wobei unterschieden wurde zwischen taktischen Nuklearsprengköpfen und anderen mit noch grösserer Spreng- und Vernichtungskraft.

Merkel schlief, überschätzte sich völlig, als Putinversteherin wie Keller-Sutter als Trumpversteherin.

Also musste Europa sich klug machen mit zwei Herrschern, Trump und Putin klar zu kommen . Das dürfte eine Herausforderung sein, wie lange nicht mehr. Trump schiesst sofort gegen alle, die ihm persöänlich nicht passen und um es sich nicht völlig zu verscherzen, ein Selenski zeigte, wies geht, König Charles zog Trump mit herrlichster Präsentation in Bann, Macron hielt sich immer einen Draht zu Putin offen und alle Länder rennen, wenn Trump und seine Crew einen Spontaneinfall hat, den erratisch Umsetzt und Zeitlimiten setzte für die Ukraine, die sportlich zu nennen eine Untertreibung ist.

Trump interessiert sich für sich und mit dem Unterwerfungsplan der Ukraine, Trump nennt es Friedensplan, hat Trump eines seiner Ziele erreicht, den Fokus weg von den Epsteinakten zu lenken.

Bei alldem ist nicht davon auszugehen, dasss Putin im entferntesten Frieden oder nur ein Waffenstillstand will. Insofern ist diese Arbeit und Aufgabe undankbar, Trump, der die Macht hätte, setzt Putin nicht unter Druck, heuchelt was vor von „zuviel Blut sei geflossen….“ wie wenn ihn diese Verluste je interessieren würden.

Derweil inszeniert sich Putin als bester Trumpversteher aber selbstverständlich als auf Augenhöhe, Weltmacht, lieber erste als bloss zweite oder Gott bewahre dritte, wenn China den Lead ubernommen hat.

Mit der saloppen Formulierung, Europa penne, bin ich nicht einverstanden, sprachlich nicht, weil sich Journal21 immer als sprachlicher Massstab inszeniert, also höchst gewählt sich auszudrücken pflegt, gespickt mit selten genutzten Fremdwörtern, die selbst ich goggeln muss und zweitens inhaltlich, es verkennt den Ernst der Lage und die Hierarchien, die hüben und drüben mit Erpressung agieren. Es gilt genau diesen Erpressungen nicht aufzusitzen, durch Weitsicht, Klugheit und im Fall von Trump täglich aufs neue.