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Politisch positioniere ich mich möglichst mit Wissen:

Stand 28. 5. 2023: Angewidert habe ich mich von der Republik abgewendet, langweilig, langweilig, ewig dasselbe mit anderer Überschrift. Journalistisch korrekt müsste man in den Tiefen des wwws suchen, was die Intention der Rebublik ist.

Schon der Name „Republik“ ist ein recherchiertes Essay wert: Wie kam es zu der Namensgebung, was ist die Intention, welche politischen Vorstellungen verbergen sicht dahinter etc. etc.?

Wer immer Lohn bekommt bei der Republik identifiziert sich nicht, bzw. nicht mehr mit bestehenden Medien, will was anderes.

Was soll den anders sein? Ein demokratisches online-Magazin, bezahlt nur von den LeserInnen und vermutlich Spenden. Bloss wem ist dieses Magazin politisch verpflichtet?

Mir kommen nicht solche News- Experimente in den Sinn spontan, sondern soziale Versuche: Man gründet eine Gemeinschaft, evtl. besitzt man alles gemeinsam ausser den eigenen Kleidern.

Kibbuz gibt bzw. gab es auch, da wird gemeinsam gegessen, gearbeitet, Kinder gehütet, aber eigener Wohnbereich mit evtl. falls vorhanden eigenen Kindern.

Gibt viele künstlerische Versuche von neuen Lebensstilen, z.B. Monte Verita.

Was ich absolut nicht unterstütze ist der Republik Flirten mit illegalen Aktionen der KlimakleberInnen, die nun von den Staaten, in denen sie Illegales verüben immer härter angegangen werden, irgendwo wurden diese Tage1500 bei einer einzigen Aktion verhaftet. Sobald KlimakleberInnen nicht mehr nur gewarnt werden, kurz verhaftet, wieder frei gelassen, sondern gerade stehen müssen z.B. für den wirtschaftlichen Schaden, den ihre Blockaden anrichten.

Genf Cointrin stand diese Tage eine Stunde still, das kann ganze Karrieren ruinieren, weil es mit U-Haft zu längeren Arbeits- bzw. Studienunterbrüchen kommt, der Glanz der kleinen Robin Hoods ist weg, zurück bleibt evtl. ein Scherbenhaufen und ein Looserimage.

Wer Jahrzehnte älter ist, sollte 20 bis 40 Jährige warnen, welche Bewegungen vor ihrer Geburt da waren und wie die jeweilige Staatsmacht teilweise rigoros drauf reagiert hat.

Dann ist das Übliche zu bemängeln, von Meinungsfreiheit keine Spur, behindertenfeindlich, hätte ich ein Tourettesyndrom, ich wäre blitzschnell, hochoffiziell rausgeflogen. Da ich nun schon Jahre lang Übung habe, habe ich mich mit der Präambel der Bundesverfassung durch die Hintertür verabschiedet.

Das zeigt wie unfähig eine Republik mit Provokation umgeht, aber in lauten Jubel ausbricht, wenn die KlimaaktivistInnen die Gotthardautobahn an Ostern zusätzlich stauen. Das finde ich immer unterhaltsam bis es mich langweilt, diese Forderung an alle andern gefälligst tolerant zu sein. Selbst könnte man nicht intoleranter sein und ist stolz darauf in seiner eigenen selbst geschaffenen, selbstgerechten Welt.

Kurz: Viel Lärm um nichts.


Seit neustem, Stand 20. 4. 2023, punkto Republik

Ergänzung 6./7. 5. 2023 Die Republik hat die KlimakleberInnen Osterwochenende Gotthard interviewt, sie prominent zu Wort kommen lassen, völlig unkritisch ihre Meinung verbreitet, Werbung für Treffen inklusive. Die KlimaaktivstInnen brechen Gesetze, wollen wachrütteln, gehen auf die breite Bevölkerung los, nicht die Industrien, die die Umwelt verschmutzen. Sie blockieren Strassen, Flughäfen, werfen Nahrungsmittel auf Kunstwerke, sprayen auf solche v. a. Italien, färben das Wasser historischer Brunnen ein, verspryen gerade in Deutschland ein kleines Privatflugzeug. Ihre Behauptung, Wohnbevölkerung „wachzurütteln“, dann kommt eine Berechnung, wie Wenige überzeugt werden müssen, um politische Druck auf Regierungen in Demokratien machen zu können. Ob diese Berechnung mathematisch stimmt, kann ich nicht beurteilen.

Die Republik will eine jüngere Generation von LeserInnen ansprechen. Ob es sinnvoll ist, sich mit einer solch radikalisierte Gruppe, ein Hauptthema dieser selbsternannten „letzten Generation“ ist Angst, zu verbrüdern, darf politisch hinterfragt werden: Angst war noch nie ein guter Ratgeber. Luther: „Wenn ich wüsste, es ist mein letzter Tag auf Erden, ic würde einen Apfelbaum pflanzen.“

Man ist im Guten wie im Schlechten auf dieser einen Erde, lebt auf ihr, stirbt auf ihr, eine andere Welt hat niemand. Rottet sich der Mensch durch Umweltverschmutzung aus, bilden diese KlimakleberInnen nicht die grosse Ausnahme.

Da im Herbst 2023 in der Schweiz das Parlament neu gewählt wird, befürchten viele, ich gehöre dazu, dass diese radikalen Gruppen dem Umweltschutz schaden. Angst haben ist kein politisches Programm. Statt nur in den Medien zu kommen, müsste diese „letzte Generation“ darüber nachdenken, welche politische Wirkung ihre Aktionen legal und ganz klar illegal entfallten. Ich sehe nichts Gutes, der Rechtsstaat wird sich zu Recht wehren müssen, was kein Gewinn für die Umwelt ist.

Als sehr gefährlich schätze ich die Sterilisationen ein, was einer Selbstverstümmelung gleichkommt. Es gibt Menschen, die wissen ganz früh, manchmal schon als Kinder, dass sie keine Kinder haben wollen, was zur Diversivität der Menschheit gehört. Aber auf dem Altar des Umweltschutzes in aller Öffentlichkeit unter Tränen über die eigene Sterilisation berichten, ist in dem Moment eine politische Meinung, die sich durch Lebenserfahrung ändern kann. Frauen sterilisiert sind dann, würde sich die Meinung ändern, klar im Nachteil, ein Gruss vom Patriarchat. Wissenstand heute: Technisch kann diese Sterilisation unter Vollnarkose rückgängig gemacht werden, aber das schwanger werden, klappt danach praktisch nie. Laut www gilt die Sterilisation der Frau als ENDGÜLTIG.

Beim Mann kann sie zurück operiert werden, wenn sich seine Lebensumstände bzw. Meinung ändert.

Zweite Ergänzung: 7. 5. 2023: Eine Rezension eines Buches, was ich nicht gelesen habe, was ach so wichtig sein soll, weil in den Kreisen gehyped, worin sich der Kritiker bewegt.

Um das rasch etwas zu relativieren, pro jahr werden 10 tausende Bücher auf Deutsch gedruckt, also wenn da ein Buch aus der masse nicht als Eintagsfliege heraus stechen will, weil mit Vorschusslorbeeren überhäuft, die Republik könnte sich im Mikrokosmos der deutschen Literatur umsehen, was Bestand hat, hatte und warum?

Bis zum Ende der Rezension habe ichs nicht geschafft, ich konnte nicht mehr, weil langweilig.

Der Anfang, ein überlanges Befindlichkeitsrundeli, die Königsdiziplin in gewissen Kreisen, in denen ich nicht verkehre, statt Wissenschft und wissenschaftliche Kriterien, Nabelschau mit Umständen und eigenen Befindlichkeiten.

Momentane Einschätzung meinerseits: Der Republik scheint es an Faktenstudium zu fehlen, Wissenschaftlichkeit und Seriosität. Das wird überdeckt mit viel Lametta oder zu woksüssem Zuckerguss, der rasch klebrig wirkt, unverdaulich, so eklatant pädagogisch „wertvoll“ daher kommt, dass es noch wenige Artikel braucht, bis ich nur noch die Titel lesen muss und selbst das Abstract dazu schreiben kann, ohne den Artikel vorher gelesen zu haben.

Dann bleiben nur noch die Kommentare: Wieviel Meinungsvielfalt wird zugelassen? Das ist jeweils die letzte Frage, die mich interessiert.


Stand 20. April 2023

Politisch kann ich dazu nichts sagen. Auswahlkriterien: On-line, ich will KEINE PAPIERZEITUNG, weder im Morgenkaffee noch zum Bündeln und Runterschleppen. Politisch habe ich mehr Fragen als einfach gestrickte Antworten.

Als Frau mit Behinderung bekam ich von der Redaktion drei Artikel, Thema „Behinderung“ zum Probelesen. Der Erste handelt von einem Autisten, was eine andere medizinische Definition ist als Cerebrale Parese, trotzdem hat meine optische Wahrnehmung Ähnlichkeiten mit der der AutistInnen insofern, als ich optische Reize anders verarbeite, mir anderes wichtig ist als einer Mehrheit der Bevölkerung, auf die alle menschlichen Errungenschaften abgestimmt sind, evtl. nur männlich.

Frauen, deren Neurologie anders ist, sollen sich gefälligst dem patriarchalen Bauen anpassen.

Joachim Gauck, Alt-Bundespräsident Deutschlands, Alt-Pfarrer. Er versteht alle Positionen, hat eine eigene Meinung, kommuniziert sie sehr liebevoll verstehend, dass andere Menschen andere Meinungen haben.

Journal21

Medien, die ich regelmässig konsumiere. Euronews, BBC, CNN, im Vorbeigang SRF, was bewegt die Schweiz, Blick und 20 Min online.

Theologisch gründen meine Überzeugumng auf Reimarus „Ringparabel“, berühmt geworden durch Lessings „Nathan der Weise“.

Gleichzeitig ist klar, dass die Illusion, der westliche, männliche(!) Mann sei „vernünftig“, die Frauen waren nie miteinbezogen in diese Vernunftbegabung, eine Illusion des Patriarchates ist.

Bitte aufpassen, wem man religiös glaubt, stets kontrollieren durch relinfo. Nicht alles Religiöse, was in der Schweiz erlaubt ist, ist bekömmlich.

Ich lehne Sigmund Freud ab, der die Psychiatrie erfunden hat, die in der Schweiz zum Flächenbrand geworden ist, um neben psychisch Kranken, Andersdenkende, Verarmte und insbesondere FRAUEN, zum Schweigen zu bringen.

Neurologie: Bücher von Oliver Sacks.

Thematik „Frauen mit Behinderungen in der Schweiz„, verwurzle ich mich in mir selbst, habe bis heute den Tod von Eva Aeschimann, von ihr durfte ich Journalismus lernen, nicht überwuden, lehne PR oder Integration so sehr ab wie Segregation.

Theologische Überzeugung „Jeder Mensch ist eine Geschöpf Gottes, auch der/die Behinderte“. Es steht keiner Staatsmacht zu, auch nicht der Schweiz, diese Menschen zu bevormunden und/oder zur Segregation zu zwingen auf die grüne Wiese, damit sie hübsch getrennt im Alltag einer Gesellschaft nicht mehr vorkommen.

UNO Menschenrechtskonvention für Menschen mit Behinderungen.