Gefühle und Nemo

Hier 20 Min. Nemos Existenz repräsentiert laut BAG Statistik 40 Lebendgeburten in der Schweiz jährlich auf deren 70 tausend dito jährlich.

Er habe nicht provozieren wollen, er habe sich „wunderschön“ gefühlt. Vielleicht braucht Nemo Nachhilfe in Mathematik, wie sind 40 zu 70 tausend zu verstehen und ist ein ESC eine Mainstream Veranstaltung oder evtl. doch nicht und wie fühlt sich eine TV schauende Mehrheit an, wenn sie ständig mit Problemen winzigster Minderheiten konfrontiert wird, während eine viel grössere Minderheit, Alte und Behinderte dauerbevormundet und ignoriert wird?

Irgendwann sind 22, 7% Behinderte plus alle AHVs die Mhrheit der gesamten Wohnbevölkerung Schweiz. DAS ist die Wahrheit und dieses SRF/SRG blinde Auge, der Mehrheit, Selbstbestimmung abzusprechen, diese wird sich rächen, das ist absehbar.

Nemo könnte sich viel breiter aufstellen, würde Nemo sich etwas umgucken und nicht bloss Nemos Probleme sehen, die im Längsschnitt einer Biographie nicht konstant sein müssen.

Sexuelle Identität ist eine Befindlichkeit, die nicht stur und starr ist bei keinem Menschen. Es ist von Wichtigkeit sich gerade da, nicht in irgendein Thema bzw. Korsett pressen zu lassen, nur weils momentan(!) medientauglich scheint. Nemo weckt Erwartungen an die eigene Community, es haben gerade ExponentInnen, die ihre Sexualität zum Hauptthema machten, hernach bedauert, dieses selbst gewählte Korsett, das zu eng wurde oder nicht mehr passte.

Sexualität passiert zu Hauptsache im Gehirn ist kein Körperteil wie eine Hand, mit in der Regel fünf Fingern und das bleibt so lebenslänglich, wenn weder Krankheit noch Unfälle dazwischen kommen.

Nemo ist 26 Jahre alt, Nemo hat hoffentlich Jahrzehnte vor sich, viel Zeit um Nemos Wohlbefinden täglich neu zu definieren, nichts ist abgeschlossen und vollendet an einem Menschen dieses Alters, ausser ein zu früher Tod beendet alles.

Keine Frage, Gefühle gehören zur menschlichen Existenz, sie ändern sich. So bezeichnet 20 Min. Nemo mehrfach als Musiktalent. Das ist kein Gefühl, das ist Begabung und ganz viel Arbeit, das bleibt. Das war eine Konstante in Nemos Leben, ist eine Konstante, wobei Nemo ausweitet auf Kunst allgemein. Musik kann der Ursprung und das Hauptthema sein, es gibt andere Mittel, sich künstlerisch auszudrücken, die Palette ist offen.

Nemo behalte diese Offenheit, letztlich ist Kunst Kunst, die Mittel sich auszudrücken sind das Zweite. Das Erste ist der innige Wunsch, Kunst zum Lebensmittelpunkt zu machen. Das ist Spass, aber solls was werden, ist unendlich viel Arbeit, die manchmal nicht als Arbeit empfunden wird, eben leicht von der Hand geht. Trotzdem ists Arbeit , das gehe nicht vergessen.

Setzt sich Nemos Debütalbum, warum Debüt(?), durch, es muss Mainstream Publikum anzapfen. Der Mainstream interpetierts garantiert nicht in Nemos Sinn, weil andere Probleme, andere Biogaphien.

Nemo kann was musikalisch und The Code ist musikalisch spannend. Das bleibt, völlig egal, wie Nemos Lebensumstände waren, sind und sein werden.

Nemos Musik kannte ich lange vor dem ESC auftritt. Nemo hat Kinderlieder geschrieben, nun andere Priorität, was solls, es ist Nemos Musiktalent, was ins Ohr schleicht, dort sitzenbleibt und ich trällerte, natürlich nur unter der Dusche, Nemo nach.

Abby Phillip: Alle an einem Tisch diskurtierend

Themen heute z. B. Trump will oder hat schon eine Richterin angeklagt, grundlos, Rachefeldzug, weil er angeklagt wurde, Militäreinsätze national guard, gegen demokratische Städte, als Feigenblatt dieser Aktionen die ICE Behörden würden angegriffen, hier das Thema, frei Meinung, Demonstrationsrecht gegen law and order,down governement, shut down governement, es geht darum, dass viele KK verlieren bzw. die Prämien viel teurer werden, weil Trump Steuergeschenke an die Reichsten der Reichen machte, genannt „the big beautiful bill“. Diese kam durch und wird in Kraft gesetzt.

Nun also realisieren erste RepublikanerInnen, was diese neuen Gesetze punkto medicare für ihr eigenes Leben für Konsequenzen haben.

Jetzt erst, da die DemokratInnen sich wehren, man beachte republikanisch ist der Präsident, der Senat und Kongress. Die DemokratInnen auf der ganzen Linie in der Minderheit.

Erst, wenn es lebensgefährlich wird, der Mann Veterane, der diente, im Krieg war und nun Medis braucht, die Kinder aus anderen Gründen ebenso und nun erst kommt das Nachdenken, was heisst es fürs eigene Leben, Trump die Stimme gegeben zu haben?

Diese Abby Phillip Sendungen zeigen beide Gesichtspunkte, republikanisch und demokratisch. Sie stehen sich gegenüber oder es knallt, wird unversöhnlich nebeneinander gestellt, aber dass je ein Nachdenken käme, wo ein Konsens zu finden wäre, das bleibt auch hier aussen vor.

Konsens scheint inexistent geworden zu sein, These, Antithese und fertig.

Was sich gewiss geändert hat, Trump ist kein Tröster, es gibt seine Meinung nichts anderes. Evtl. macht er seine Deals, es ist durchaus möfglich, dass er im Nahen Osten was bewegen kann, weil seine Methode so unorthodox ist, er ohne sich nur einen Gedanken über Verluste, durchsetzen will und das tut.

Niemand der weltweiten Menschheit erwartet je Gerechtigkeit oder Mitgefühl von einem Präsidenten Trump.

Evtl. macht er Erfolge, falls es z.B. zur Herausgabe der Geiseln kommt, einer Waffenstillstandslinie, die israelische Armee bleibt tief im Gazastreifen und weitere Schritte folgen und gelingen.

Ehrlich, das ärgert mich: Es setzt sich nicht der Gute, besonnene Wille durch, sondern Rücksichtslosigkeit, das Greifen nach dem Friedensnobelpreis und trotzdem, schweigen die Waffen in Gaza, kann endlich elementarste Hilfe in den Gazastreifen reinrollen, es ist besser als diese zwei Jahre Rache und Zerstörungswut durch die Regierung Netanyahus.

Getötete Israelis unter 2000 bei dem Überfall vor zwei Jahren, Tote PalästinenserInnen, eine viel zu hohe Anzal Kinder, über 60 tausend. So gehts auch nicht grob gerechnet, ein palästinensisches Leben 30 mal weniger Wert.

Menschenleben sollten weltweit gleich kostbar sein. Die Menschheit hat aufgebaute Gerechtigkeit verlosen, muss nicht bei Null anfangen, aber ist garantiert um Jahrzrehnte zurückgeworfen punkto gerechtere Verteilung der lebensnotwendigen Güter.

So werden Werte umgeworfen, an die viele, nicht bloss ich glauben, sie als Massstab im eigenen Leben haben Und auf verschlungensten Wegen, all diese Verhandlungen punkto Waffenstillstand sind geheim, kommen Resultate, die man so nicht erwarten konnte: Trump sagte wiederholt, ganz laut, seine Geduld sei aufgebraucht, es kommt nun Bewegung srein.

Könnte auch damit zu tun haben, dass Erwartungen minimiert wurden.

Bloss wissen werden wirs nie. Bis historische Archive geöffnet werden, die Menschheit hat längst andere Probleme.

Könnte ein Grund sein, warum „die Menschheit“ nie dazu lernt: Aus begreiflichen Gründen fehlt die Info trotz www und jede Generation fängt bei Null an. Eine Kindergeneration muss ihre eigenen Erfahrungen machen, typische Fehler wiederholen.

Bloss die Synthese, den Konsens abzuschaffen in demokratischen Staaten, das war nicht sehr klug, wir erleben die Folgen täglich.

Was Abby Phillips bringt ist Standpunkt und gegenteilige Meinung und wie die Argumentationskette je aufgebaut ist. Manchmal reichts mir nicht, ich möchte den Konsens, oder im Minimum eine Zukunftsperspektive, immer kommt, es sei nicht planbar, weil Trump seine Meinung ändern kann, nicht Shutdown und die Diskussion wird verweigert.

BLS Personal darf nicht helfen

Der Feeliner ist ein Dreirad wird doppelt eingesetzt als Freizeitgerät oder eben E-Rolli für Behinderte.

Ich neulich im Zug zwischen La Chaux de Fonds und Bern. Zug Rollmaterial variiert, es ist kaum zu glauben, wie unterschiedlich diese Züge sind, bzw. sein können.

Nun gibt es in Brig diese Tel.nr. da können RollifahrerInnen anrufen, müssen einen Zug benennen, den sie nicht verpassen dürfen, das gibt dann Personal. Das ist elendiglich aufwändig und ich funktioniere nicht mehr auf die Minute, ich rolle zum Bahnhof 1. wenn ich fit genug bin, 2. mir gerade nicht sterbenselend ist, ich davor stehe zu erbrechen und 3. nach Dringlichkeit.

Kein Brig, keine Voranmeldung, am Freeliner kurz zu ziehen oder stossen, das schaffe ich.

Also Bilettekontrolle im Zug, BLS Personal in Kravatte, so wie früher.

Ich frage höflich, es habe eine 8 cm Lücke, ob sie mir beim Aussteigen schieben helfen würden, es sind drei oder vier Personen, Männer und Frauen.

Was ich da lerne, es verschlägt einem die Sprache:

  1. Glauben sie mir nicht, dass eine Lücke ist, ich solle auf mein Dreirad, ich weigere mich. Zu oft fahre ich dieselbe Strecke, um mich reinlegen zu lassen. Züge haben einen Taktfahrplan, DAS MUSS SCHNELL GEHEN BEIM AUSSTEIGEN.

2. Es sei verboten von ihrem Arbeitgeber, dasss sie helfen dürfen.

Der Zug hält, es hat besagte Lücke und dann wollen sie trotzdem helfen und haben 100 Fragen.

Irgendeiner belehrt mich danach, an genau einem Wagen habe es genau eine Türe, wo genau ein Brett, diese Distanz überbrücke. Echt, die spinnen, die Römer.

Ich berolle Züge nach Auslastung, weis bereits, welche sog. Rollizüge zu eng sind für den Freeliner, da säge ich mich dumm und dämlich, wenn die Winkel nicht zu 120% auf Anhieb stimmen.

Darum lacht sich BLS Personal futsch, wenn ich auf deren Geleiseschotter rumtorkle, weil mich neulich der Freeliner unkontrolliert schubbste. Bloss falle ich de facto hin und bleibe liegen, weil verletzt, DANN DARF DASSELBE DUMMDREIST GRINSENDE, BEINAHE SCHENKELKLOPFENDE BAHNPERSONAL UMGEHEND DIE AMBULANZ RUFEN.

Einfach Idiotie pur. Behinderte als Zooaffen und in dem Fall, sind dann IMMER ALLE SOOOOOO BEHINDERT, es wird jeweils so getan, als ob alle Passagiere, wenn einmal geholfen wird, umgehend ein Anrecht auf Hilfe in jeder selbstverschuldeten Lage hätten.

Die heutige Zeit, gesunder Menschenverstand ist längst inexistent, dann klar, das Personal schützen, ist logisch und dann ebenso klar, im Notfall müssen sies trotzdem, aber vorher, solange sie nicht helfen müssen, GESETZLICH VERANKERT, dümmste Rede, Häme, Schenkelklopferei pur.

Weit hats der Westen mit dieser Einstellung gebracht. Sind sie dann im Altersheim, ausgeliefert wie wir Behinderten viel früher, dann geht das grosse Gejammer los, als seien sie die Einzigsten je. Nööööö…….. sind sie überhaupt nicht, aber dann ist es definitiv zu spät, sein Schicksal nochmals selbst in die Finger zu nehmen. Dann heisst aushalten, durchbeissen, das Personal so einseifen, dass das nicht mobbt. In der Kommunikation kanns zu Missverständnissen kommen und die Pflege hat die Oberhand und lässt es ihre Opfer spüren.

Im Frienisberg ein Ehepaar, Mann dement, Frau vorauseilender Gehorsam, eine Pflege fasste es als Juflerei auf, fühlte sich gehetzt, der Fall war ein Selbstläufer. Ich guckte obervorsichtig, ob ich eine Kommunikationsbrücke bauen könnte, nöööööö ging nicht. Letztlich waren sich die Ehefrau und diese eine Pflege viel zu ähnlich, sie wollten es allen recht machen. Diese Spirale drehte und drehte.

Die Schweiz funktionierte besser, wenn nicht alle, immer alles PERSÖNLICH NEHMEN WÜRDEN.

Der hinterste und letzte Wortfetzen wird abgetastet, ob mans persönlich nehmen könnte. Im Zweifelsfalle IMMER. Was bin ich Al-Anon dankbar, diese Selbsthilfegruppe lehrte micht, möglichst nichts persönlich zu nehmen, AUSSER ES IST DAUERMOBBING UND SIND UNGEAHNDETE STRAFTATEN. Dann ists auf eine Person geschossen.

Noch da drehte ich den Spiess um, rappelte mich auf und organisiere mir mein Leben, so guts geht. Mache ich heute einen Fehler, ich muss ihn morgen nicht wiederholen.

Lerne ich was Neues und am Anfang ists noch lange nicht PERFEKT.

Welche befreiende Einsicht: Ich darf Fehler machen, ich muss NICHT PERFEKT SEIN.

Sehr wichtig auch: Ewig dasselbe zu tun, mit demselben Resultat, was nicht befriedigt, ich kann mein Handlungsschema verändern, und gucken, ob mir das Resultat willkommener ist.

Dito wichtig. Kritisiere ich, bin ich „böse“ nicht mehr Liebkind. Was wurde meine Generation Frauen darauf getrimmt, immer „Liebkind“ zu sein und dann zu jammern, weil wir nie gefragt wurden, was wir wollen. Nun, es lief für Mann und Kinder wie geschmiert, also alles perfekt……..aus der Sicht der andern. Nööööööö…… überhaupt nicht. Die Frauen und Mütter kamen ewig zu kurz.

Hatten beide Kinder zeitgleich Väterwochenende, ich jubilierte: Zeit für mich oder hatte ich Predigt, nur Berufsarbeit NICHT DOPPELBELASTUNG. An meiner Reaktion erkannte ich, wie stressig der normale Frauenalltag war, Doppelbelastung Beruf und Hausfrau/Mutter.

Ewig eingetrichtert, das Wichtigste sei die Familie, dann kam Covid und diese „Heile-Familienlüge“ zersplitterte in 1000 Stücke.

Ich denke nicht, dass die Gegenwart 2025 unter dem Strich weniger Tabus kennt als 1958. Es sind alte verschwunden, es kamen insbesondere von Linksgrün neue dazu und die Privatsphäre ist wegerodiert, der/die gläserne BürgerIn.

Überall die Überwachungskameras im öffentlichen Raum, in Einrichtungen, Häusern, Gängen, Tiefgaragen.

Wenns nicht anderes ist, Gooogle hats aufgenommen oder beim vermutlichen Kriegsverbrechen in Butscha, Satelitenbilder waren in kürzester Zeit in den Medien, die Leichen lagen auf den Strassen. Anhand dieses Bildmaterials, wer, wann, wo war und wer dann als Leiche auf der Strasse lag, man bekam mit, was geschehen sein musste.

Ein Hotel zum Vergessen

Ich bin geographisch eine Null.

Wir wollten in Ferientage, suchten ein Hotel der höheren Preisklasse Wellness. Was icht nicht sah, ein Altbau mit Kanninchenställen als Zimmer in Steilgelände.

Es wurde am Tel gesagt, es habe Treppen. Was nicht erwähnt wurde Steilgelände und unten am Steilgelände eine Querstrasse mit Bussen, Autos, Lastwagen, nicht so wie im Jura zum ausrollen, wollen z.B die Bremsen des Freeliners nicht.

Gewisse Menschen, es sei ihnen gegönnt haben Null, Unternull Ahnung, was es bedeutet im Rollstuhl zu sitzen.

Den Handrolli nahm ich mit aufs Zimmer, um voll logisch drin zu sitzen. Wir assen nur den ersten Tag im Esssaal, wobei Saal völlig übertrieben ist. Dicht bei dicht sind die Tische, Privatsphäre Null, und es war offensichtlich , das ich im Handrolli angestarrt wurde, Gesprächsthema Nummer eins war.

Hernach wurden wir auf Schweizermundart angesprochen, soweit wir uns austauschten, woher des Weges, alles hüglige oder Bbergige Herkunftsorte aus der Schweiz. Eins Uri, toll, hier hats keine Autobahn, Emmental, dort ists auch steil etc.

Es muss ein Ausgangsort für Wanderungen sein, Bikes werden vermietet und irgendwo dieseSaunalandschaft und Thermalwasserbecken, dort waren wir nie.

Dafür wurde ich mindestens dreimal gebeten, nicht meinen Rolli als Stuhl zu nutzen, sondern die ihren, OHNE ARMLEHNE. Irgendwann wurde ich bissig, sagte, mein Rolli sei auf meine Körpergrösse abgemessen, die eine Armlehne höher, die andere Tiefer, alles Unikatarbeit für meine Behinderungen.

Die Juniorchefin kriegte sich mehrfach nicht mehr ein, immer versagt ihre Kinderstube, wenns um Behinderung geht. Wer Kinder habe? Ich: „Ich habe zwei Mädchen.“ Helles Entsetzen war ihre Antwort. Dass meine Begleitung Kinder hat, sie blieb korrekt und höflich.

Selbst hat sie noch keine. Sie könnte 16 oder 28 Jahre alt sein, schwer zum einschätzen, aber verheiratet.

Also flohen wir dieses Hotel, zwei Tage fuhren wir mit dem VBiano weg und gestern spielten wir drinnen bei schönstem Wetter. Nirgendwo eine Wintewrgarten, irgendwo angeschrieben Bibliothek, bloss da Häuser aneinandergebaut am Hang immer zugekauft wurden, das Hotel erweitert, alle Nasel lang Treppenstufen, einen Lift, angeschrieben für angeblich 4 Persoinen, de facto muss ich den Handrolli teil zusammenfalten und es hat im LLift Falttüren, dies noch enger machen, uralt sind. Die Lifttüre selbst muss auf- und zugestossen werden.

Klar gab es früher sowas, heute noch im Gebrauch ausser als Warenlifte? Kam mir nicht im Traum in den Sinn.

Nach zwei Tagen, wir suchten ein Cafe oder Tearoom für leichte, kleine Speisen, wurden wir fündig, ein Bierkeller. Das ist nun ds Gaudi: Ich rolle meinen Handrolli, die Treppe runter, es hat ein Geländer, um sich Festzuhalten und etwas fröhliches Geschwätz, klar hebt irgendein Mann den Handrolli, die Treppe hoch.

Das ist fröhlich und problemlos. Dort assen wir zweimal, mir schmeckte es sehr gut. Behinderungen sind eine Frage der Organisation und wenn meine Fröhlichkeit auf Resonanz trifft, dann bin ich niemandes Zooaffe, ein stinknormaler Mensch, der die angebotenen Speisen gerne isst und Schwarzbier trinkt, alles i. O.

Im Hotel erfuhren wir, was gewisse BernburgerInnen tun, wie sich deren Gesundheit entwickelt hat und ob der Alt-Stapi z. B. im Emmental beliebt ist.

Klar kann ich im Ausland mich über die Stadt Bern unterhalten, aber eigentlich wollte ich genau von dem Thema, wenige Tage Ruhe. Das Gegenteil war der Fall, es ergaben sich mehrere längere Gespräche über die Laster und das Versagen der Bernburger Exponenten.

Offenbar hat der Prof. der Hausarztmedizin, sein Haus in Biglen verkauft, von dem er immer sagte, das im entferntesten aufzuräumen, daure mindestens ein Jahr lang. Seiner Frau gehe es gesundheitlich miserabelstens, offenbar nicht mehr selbstbestimmt.

Er sei im Viererfeldweg 7. Nun dort ist er nicht mehr laut online Tel.buch.

Es ist nicht ungefährlich, wenn die Dementen entwischen, die Strasse mit Bus, die innere Enge ist nahe und gefährlich.

Möglich dass die Tel.nummer nicht mehr öffentlich publiziert wird, genauso gut möglich, dass ein anderes Altersheim gesucht werden musste, weil ein Kopf nicht mehr funktioniert.

Auch da, Hochmut, der dauerte Jahrzehnte, kommt immer vor dem Fall. Mir kam nicht in den Sinn, dass eine Frau ihre Gesundheit riskieren könnte, dass der Prof. Hausarztmedizin gesundheitliches Risikoverhalten oder bereits Suchterkrankung zeigte, war mir klar. Seltenstens nahm er seine Frau mit. Sie muss es gesundheitlich massiv erwischt und beeinträchtigt haben.

Das Thema hatte ich schon zu Pfarramtszeiten, Dorfprominenz, im Alter dement, auf Hilfe angewiesen und dann ists zu spät, zu viel Geschirr durch frühere Hochnäsigkeit zerschlagen, um im Dorf Fuss zu fassen.

Des Prof. Frau sei jeweils nach Bern ins Balett gegangen. Klar war alles Bestreben immer auf Bern und die Bernburgerei ausgerichtet und jaaaaa, es fiel auf.

Von den drei Kindern, offenbar wollte niemand das Haus, also verkauft, diese Stippvisite, Berufsleben im Dorf, abgeschlossen.

So, im Ausland, Ferientage und ich werde aufdatiert über die Arroganz und das Ergehen meiner Nachnamens MitträgerInnen. Ob ich geborene v. G. sei oder via Heirat so heisse? Immer noch wichtig dieser Unterschied, Blutslinie oder eingeheiratet.

Das ändert sich schon, einfach gaaaaaanz langsam.

Die ungeliebten Alten

Journal21 titelt: Zum Teufel mit den Alten. Diese Generation, die auf Perfektion, Leistung, Geld selbst verdienen, Frauen, soweit sie überhaupt eine Berufsausbildung machen konnten, putzten sich nicht den Rücken krumm, weil ohne Lehre, sog. als zukünftige Hausfrauen, es reichte das Geld hinten und vorne nicht, also Niedrigstlohn Arbeit.

Diese Generation, die Arbeiter aud dem Bau, deren Körper zerschlissen waren, bevor sie je das AHV Alter erreichten , denen soll nun das Stimmrecht genommen werden, während Behindere verzweifelt um Inklusion mehr betteln als sonstwas.

Nun diese Life-. life-. life, work Balance vVerwöhnten, die sich nicht um Grundbedürfnisse kümmern wollen, insbesondere Steuern zahlen ist sehr unbeliebt, man arrbeitet Teilzeit, optimiert die Steuern und das Gemeinwohl kann bleiben, wo es ist, im Pfefferland oder vom Himmel fallen, egal.

Ich spotte immer, liest ein Papi dieser Generation ein Nuggi vom Boden auf, reduziert er seine Berufstätigkeit um 20 % und nennts Teilhabe an der Kinderbetreuung.

Noch immer bleibt die Hauptlast gemeinsamer Hausarbeit an den Frauen hängen. Nennt sich das Emantipation?

Ich ginf aus der zweiten Ehe im 1995 und seither habe ich keinem Mann mehr seine Schmutzsocken gewaschen, noch Hemden gebügelt, noch von irgendeinem Mann mich finanziell abhängig machen lassen, Versuche gabs mehrere.

Ich sorgte für beide Kinder und mich, meine Arbeitskraft nur noch für Eigeninteresse.

Als mir beide Mädchen ihre Rücken zeigten, konzentrierte ich mich auf meine Bedürfnisse.

Der Hass der Stadt und des Kantons Berns als unangenehmste Begleitmusik.

Nun im AHV Alter endlich geerbt und diese undankbare Kindergeneration macht sogleich die hohle Hand, hat schon wieder Begehrlichkeiten, Eifersungt und kriegt den Hintern nicht hoch, um sich abzumühen, selbstverantwortlich für die eigenen Bedürfnisse.

Zum Teufel …titelt das Journal21. Ich nun IV und AHV denke,, die Gaskammern sind nicht weit, sich unliebsamer Menschen zu entledigen, das Denken denkt in Separation, wer für andere arbeitet bis zum Umfallen, der solls gefälligst und ist diese Ausbeutung beendet, sollen diese Menschen höflich gesagt, sich in Luft auflösen, wer beim Teufel ist, ist tot und wer im WK II nicht genehm war, der wurde z.B. in Gaskammern eliminiert und das, wenn die Arbeitskraft nicht mehr ausgebeutet werden konnte oder diese Menschen in den Augen der Herrschenden unwürdig waren, z.B. behindert, zu alt, falsche Herkunft.

Heuige Kriege: Israel gegen den gesamten Nahen Osten, der Versuch ALLES ZU BEHERRSCHEN mit Hilfe der USA, Ist keinen Deut besser Täter statt Opfer zu sein, den WK II umzudrehen.

In GB ein Anschlag auf eine Synagoge, zeitgleich die Meldung korrekterweise, Moscheen müssten nun genauso behütet und bewacht werden.

Wenn Menschen, Menschen sind, haben alle dieselben Grundrechte und alle Religionen, zumindest die grossen , dieselben Rechte auf Schutz und nicht Religion A gegen Religion B und Religion D gegen A und B und dann kommt Putin und heuchelt in einer othodoxen kKirche, Christ zu sein, Trump druckt Bibeln und die Chistenheit weltweit wird in den Status confessionist versetzt, wie im WK II die Minderheit der „Bekennenden Kirche“.

Dieselben braunen Ideen in Neuauflage:

„Danke der Anfrage, nein danke.“

Setzt Trump sich durch?

Trump himself will den Krieg im Nahen Osten beenden und das autoritär.

Es steht auf der Kippe, ob er mit arabischen Vermittlern, die Hamas in die Bedeutungslosigkeit befördern kann, alle lebenden und toten Geiseln rausbekommt und im Gaza ein technókratisch Palästinensergebiet entsteht, Israel Netanyahu an der Macht hält bis zu den Wiederwahlen und der Trumpplan geht auf.

Trump ein Geschäftsmann sieht im arabischen Raum Investitionsmöglichkeiten und alle Ideologie gegen Deals könnte ihm nicht ferner sein.

Mal schauen, ob sich alle einreihen hinter Trump, ob eine EU, GB ihre Positionen erfolgreich verteidigen und behalten können und eine Zweistaatenlösung entstehen wird.

Israel so zurückgebunden, eine Nation unter allen Nationen weltweit, nichts von heiligem Land, das die Grenzen letztlich weit in anderen Nationen hat, sondern Befriedung, Zusammenleben mit PalästinenserInnen die immer dort gewohnt haben, lange vor beiden Weltkriegen. Punkto Menschenrechte, da müssten andere schauen, dass sie überhaupt auf Trumps Agenda kommen.

Ausgang ungewiss. Bei allem zu kritisierenden, Trump geht insofern einen völlig neuen Weg, als dass er den gordischen Knoten zerhauen will.

Nur Identifikation mit Israel bis auf Jimmy Carter brachte nicht Ruhe, nun Trumps Versuch, seine Geduld sei zu Ende und er definiert die Gewinner bzw. Verlierer. Könnte ein Anfang sein, der fristgerecht nachgebessert werden müsste, sonst kommt alles zurück und wird schlimmer.

In Syrien läuft ein Prozess, ein Terrorist wurde Präsident, irgendwann sollen demokratische Wahlen kommen. Auch der Ausgang ungewiss, momentan ein Anfang.

Bleibt noch Putin, der evtl. nicht oder noch nicht begriffen hat, Trumps Geduldende und Putin könnte zum Verlierer mutieren.

Falls es sich so oder so ähnlich entwickelt, meine Generation kann all ihre Werte verlassen, wenns einen autoritären Politiker braucht, der mit eisigem Besen auskehrt, ohne Rücksicht auf politische Gepflogenheiten die Karten neu aufmischt.

Welche Blamage für uns, die wir von höchsten ethischen Idealen sprechen, sie umsetzen in unseren Privatleben und unserem Einflussbereich und eine Menschheit brauchtAutorität.

Nicht zu leugnen ist, das Kriegsgeschehen dominiert, was wir nie wollten.

Trump machts völlig anders, unerwartet, überhaupt nicht gerechter, aber er schafft Fakten.

Anschlag in Manchester

Insofern ist der Anschlag mit zweiToten tragisch, im Sinne von einer griechischen Tragödie verstanden, weil dieser Vorfall zeigt, was immer westliche Staaten zur Verteidigung ihrer freien BürgerInnen tun, es kann in einer Befreiungsaktion, aber mit unschuldigen Opfern enden.

Tatwaffen des Mörders, Auto und Messer. Beide Toten haben Schusswunden, wenn ichs richtig begriff, versperrten sie die Synagogentüre, während draussen die herbeigeeilten Sichherheitskräfte den Angreifer erschossen und Kugeln durch die Türe, die Synagoge verteidigenden Menschen erschossen, zwei Tote und einige Verletzte. In Realität eine der akademischen Fangfragen, eine Problemfrage und es gibt Tote und um Ethik einzuüben, werden TheologiestudentInnen gefragt. Oft ist die Problemstellung ein ausser Kontrolle geratener Zug, der via Weichenstellung in diese oder jene Menschen rasen wird, der /die WeichenstellerIn wählt, wer getötet wird: Ein „eleganten Ausweg gibts nicht. Güterabwägung.

Wir konnten uns Zeit lassen und diese Sicherheitskräfte haben keine, das muss blitzschnell gehen.

Tragödie ist, wenns keine heroische oder rettende Lösung gibt, es ist immer schlimm und einen Ausweg auf dem Modus „schlimm“ gibts nicht. Der Polizei ihre Einstellungen insbesondere Behinderten gegenüber sind schwer zu erleiden, aber Mitglieder die Via Berufsarbeit, um zu retten solche unsichtbare Menschen töteten, das wünscht man niemandem, solches Wissen verarbeiten zu müssen.

Je nach Konstellation, kein Trost greift wie z.B., es sei noch Schlimmeres verhindert worden, die Polizei und Sicherheitskräfte, seinen binnen Minuten vor Ort gewesen. Die Frage „Warum““ könnte sich in den Gehirnen festsetzen und dort wohnen wollen. DAS wird oft ganz schwierig und irgendwann ist das Kraftreservoir selbst von Sicherheitskräften erschöpft, ausgelaugt, sie quittieren den Dienst oder wechseln zu Büroarbeit.

Hoffentlich kriegen sie Notseelsorge und psychische Nahrung in diesen Tagen, was sehr helfen kann, sofort Sprache zu finden für sich aufbauende Traumas.

Ein grundsätzliches Dilema, westliche Demokratien verteidigen Freiheit und solche Attentate verlangen Schutz und Überwachung.

Ich konnte mich nicht erwehren der Warum-Frage:“ Warum ist diese Eingangstüre nicht sicherer, kugelsicher?“ Die Versuchung meines Gehirns und es gibt nichts anderes, als sie liebevoll(!) loszulassen, wie Wolken, die vorüber ziehen. Sich einnisten soll diese Warum-Frage bitte nicht.

Als dann eine Wache war neben der Synagoge, mehrere RednerInnen sprachen wurde der Bürgermeister unterbrochen, ausgebuht. Irgendwelche Spannungen gibts in Manchester und ich dachte: „Das kleinste Wort, einBuchstabe falsch ausgesprochen, die GFeduld etlicher Menschen vor Ort ist zu Ende.

Es wäre schon zu viel verlangt gewesen zu sagen:“Man trauere mit allen, denen Menschen entrissen wurden durch sinnlose Attentate oder dito sinnlosen Krieg und bete für die Verwundeten.“ Laut Yahoo News gehts um die Anerkennung Englands eines palästinensischen Staates.Die Idee, das ganze Gebiet gehöre UIsrael, hat sich offenbar in gewissen Köpfen festgesetzt. Es war immer klar, :“Werft sie ins Meer“, dieser Ruf wird von beiden Seiten gerufen, geschrien und die Armee Israels kann nicht erklären, warum sie in dem Ausmass Wohngebäude flach macht, immer behauptend, ohne Beweise vorlegen zu können, die Hamas benutze sie und die Menschen darin als lebende Schutzschilder.

Schon lange, war die Stimmung nicht mehr so aufgeheitzt, wie seit Netanyahu wieder an der Macht ist, mit den extremen Splitterparteien, von denen seine Regierung abhängig ist Natanyahu selbst leugnet das Existenzrecht einer Zweistaaten Lösung.

Erst wenn Trump selten genug sagt: „Hier lang, dann gehorcht Netanyahu Trump aufs Wort, soweit Trump überhaupt definiert, was er will. Details, worin der Teufel zu stecken Pflegt, Trump wischt sie weg.

Westlicher Jornalismus sollte nachdenken

Seit Stunden, alle Medien, die ich konsumiere, also CNN und BBC, eine Schiesserei in Manchester, daneben gibts auf CNN noch knapp Shutdown in den USA, die Präsident Trump ausweiten will zu einer Massenentlassung von Bundesangestellten, ein nie gehabter Vorgang.

Es sei der höchste, jüdische Festtag, Jom Kipur.

Mal nachdenken, cui bono, wenn nun der Straffall Manchester rauf und runter läuft über BBC News und CNN News?

Wer könnte ein Interesse haben, dass der Westen so eingerollt ist in seinem Schneckenhaus und reagiert, reagiert, nochmals reagiert.

Wer regieren will, agiert, reagiert eher selten, agiert, gibt bekannt, was die Themen sind: Trump agiert, Putin agiert, die Ukraine reagiert und agiert.

Selbst dieses kriegsgebeutelte Land greift russische Infrastruktur an, was Russland gegen die Ukraine schon immer tat. Gerade sind ukrainische Angriffsziele die Erdöllager Russlands.

Kein Krieg, so asymetrisch wie Putin gegen die Ukraine, kommt je zum Stillstand, wenn Russlands Nachschublinien nicht verkleinert und unterbrochen werden können.

Ziel der Ukraine bisher solche Nadelstiche, weil die USA und EU, die Koalition der Willigen alles andere der Ukraine verboten haben, nur Selbstverteidigung im Gebiet Ukraine. So funktionierts nicht. Das beweisen dreieinhalb Kriegsjahre.

Prigoschin hätte dem Westen lehren können, wie verletzlich Putin ist, wenn Prigoschin in einem Schnelldurchlauf fast bis nach Moskau durchmarschierte.

Aus westlichen Medien wird nicht klar, ob Putin die finanziellen Mittel hat, seine Kriegspläne „as long, as it takes“, durchzusetzen.

Was in den USA passiert, Trump und Hegseth liessen alle hohen Militärs weltweit der USA einfliegen an einen einzigen Ort, sie bekamen Propaganda zu hören, reagierten stoisch mit Distanz und Cheerleaderlaune weder für Trump noch Hegseht, die USA innere Feinde bekämpfen wollen, kam auf.

USA Militär guckt sich wohl in der ganzen Welt um punkto ausgebrochene und zu erwartende Kriege oder kriegsähnliche Geschehen, sehr unsicher ist die Lage um Taiwan und sie beten, dass der Kelch oder ganz viele Kelche an ihnen vorübergehen mögen.

In Afghanistan und die Taliban, weder die Russen noch die USA konnten dort ihre Werte etablieren und derweil wickelt China gekonnt, Staaten, Kontinente mit Handelsgeschenken ein und weil viele Nationen, diese „Geschenke“ finanziell nicht stemmen können, kommt einmal mehr China stets zu Diensten und mietet diese von China aufgestellte Infrastruktur für 99 Jahre.

Umbruchszeit, die Menschheit organisiert sich weltpolitisch neu und wer alle Toten und Verwundeten weltweit vergisst, nur an zwei Tote, evtl. der Täter als dritter Toter, und Verwundete, zwei oder drei ringend um ihr Überleben, denkt, derweil sägt, bzw. sägen welche Nationen an den Ästen, auf denen die betroffenen Nationen sitzen?

Ungereimtheiten: Kirks Erschiessung USA, in Haft ein 22 Jähriger, Aussicht Todesstrafe.

Weitere Schiessereien USA.

Drohnen gesichtet in x Ländern Westeuropas, evtl. Russland als Urheber.

Nun wieder Schiesserei, Manchester, GB betroffen, Jom Kipur der Tag, der höchste, religiöse Festtag der JüdInnen.

Cui bono? Sinds Einzelerreignisse, eine Anhäufung von Zufällen, an die zu glauben zumindest mir schwerfällt und ich werde unwissend sterben. Bis Archive geöffnet werden, das dauert Jahrzehnte.

Trotzdem die Frage bleibt immer: „Cui bono?“

Suizid, einmal mehr

Mit diesem Thema wurde ich erstmalig vor über einem halben Jahrhundert konfrontiert, ein Klassenkamerad hatte sich umgebracht auf dieselbe Weise, wie der Mann von dem ich gestern erfuhr, er habe „es“ gemacht.

Das Geheimnis allen Lebens, ein Geschenk auf Zeit.

Menschen wären so gerne Gott, um selbst befehlen und bestimmen zu können, noch klappts nicht.

Was hat über ein halbes Jahrhundert Nachdenken gebracht? Etwas oder nichts: „Ich weiss, dass ich nichts weiss.“

Gestern am Tel. der Mann, der mir die Todesnachricht schilderte, das letzte gemeinsame Tel. sei voller Optimismus gewesen.

Ein Geheimnis mehr, der Menschheit, wenn der Entschluss gefasst ist, Stunden oder Tage vor der Ausführung der Tat und scheinbar kehrt eine Ruhe und Gelassenheit ein, die verstanden wird als Besserung. Wer eine mit schlimmen Gedanken kämmpfende Person kennt, nicht jede Besserung ist eine Besserung hin zum Leben sein, was wir Lebenden darunter verstehen. Besserung kann bedeuten, ein Entschluss ist gefasst, das Leben geht weiter, bis er in die Tat umgesetzt wird.

Mit einem andern Suizid in meinem Leben ist der Suizid verknüpft. Die Schweiz ist a white spot on the map, so klein und er kommt mir wieder hoch, dieser zweite Suizid, der mich bis heute am meisten beschäftigt.

Bei andern Suiziden konnte ichs zumindest intellektuell einsehen, ablegen, loslassen, dieser zweite, der nun verknüpft ist mit dem gestern erfahrenen, ich bedaure ihn bis heute, weil ein aufrichtiger, wertvoller Mensch, sehr jung, ging unwiderruflich und wie er ging, es war rasch, aber grausam in meinen Augen.

Warum müssen Menschen so gehen, wenn sie gehen in der Schweiz?

Dann die die gehen wollten und es blieb beim Versuch mit Gesundheitsschäden. Habe ich alles gesehen und erlebt. Ich kenns nicht bloss aus Geschichten und plappere es nach.

Mehrfaches Gehen-Wollen und irgendwann klappts, der vollendete Suizid nach einem Suizidversuch.

Die neurologische Frage:“Wie kommts dazu?“ Unbeantwortet.

Die gesellschaftliche und politische Frage: „Wer ist Interventionsberechtigt und wenn ja, mit welcher Ideologie im Gepäck? Darf man Menschen zwingen, ÜBERLEBEN ZU MÜSSEN?

Ethische Fragen sind schwierigste Fragen.

Die Aussicht, jmd. zu retten, es bleibt beim Versuch oder kommt schon gar nicht dazu und es gibt ein nach hinten Verschieben und der Suizid wird später ausgeführt, vollendet. Wann ist was richtig, im Umgang mit Mitmenschen? Die Würde aller Menschen kommt zuvorderst und irgendwann muss man Menschen loslassen.

Immer wenn Menschen in die Position der Güterabwägung kommen, es kann zu viel schief laufen, weils keine formvollendeten, eindeutigen Antworten gibt.

Jedes Leben endet mit dem eigenen Tod. Für die, die zurückbleiben, einige Tode erscheinen schwer zu begreifen und noch schwieriger zu verarbeiten. Das bleibt selten, aber in den Fällen bleibt die Verarbeitung unvollendet.

Niemand kaue bitte die Frage rauf und runter: „Warum?“ Es gibt keine Antwort, das ist die Antwort auf die Warum-Frage.

Nationalrat Kutter mit Blickinterview

Blick über Kutter, Nationalrat mit inkompletter Tetraplegie.

Willkommen Herr Kutter in den Tiefen behinderten Lebens in der Schweiz. Die Schweiz im Mittelfeld? Träumen sie weiter, Tucson, AZ, USA war besser organisiert anfangs 80er Jahre letztes Jahrtausend als eine Schweiz, also Kanton Bern und Chemin de fer du Jura, 45 Jahre später.

Ich lande regelmässig mit meinem Freeliner irgendwo im Nirgendwo. Mein Vorteil, ich bin inklusive Freeliner 150 kg schwer mit Gepäck, kann mich entfernen und sehr zum Gaudi des Bahnpersonals Jura rutorkeln neben dem Freeliner und den vorne heben, bzw. die Hinterachse nachschieben mit Eigenkraft.Kürzestanstrengungen kriege ich noch meistens alleine hin.

Bei einem Gesamtpaket von 280 kg, hebt niemand mehr irgendwas.

Sobald ich irgendwen höflich anspreche, wird mir fast zu 100% geholfen. Einen Bahnangestellten fragte ich, ob er mir helfe, den Freeliner in den Zug zu heben.

Hinderte ihn später nicht dran vor meinem Zugabteil drausssen rumzugestikulieren und brühwarm mein Torkeln auf dem Schotter des Geleises, beim vorangegangenen Umsteigen*, einem Kollegen zu demonstrieren. Da klopfte ich ans Zugfenster, weil BEHINDERTE SIND NICHT ANDERER MENSCHEN ZOOAFFEN. Es geht um MENSCHENWÜRDE UND EINE FRAU HALF MIR; DER FREELINER ÜBERROLLTE MICH FAST UND STIESS MICH, worauf ich um mein Gleichgewicht rang und torkelte.

Geschieht sowas einem Nichtbehinderten, es ist ein Grund, SOFORT EIN BEFINDLICHKEITSRUNDELI EINZUBERUFEN. Es ist kein Witz, noch ein Grund zu spotten. Not ist Not und Situationskomik erst dann angebracht, wenn die Not behoben ist.

Behinderte brauchen wie alle andern Menschen Mitmenschen KEINE GEGENMENSCHEN. Das ist völlig NORMAL.

Natürlich passiert Kutter in dem Blickartikel nichts Lächerliches, es ist eine Siegerstory. Weiter hats die Schweiz noch nicht gebracht.

Immerhin hat Kutter erkannt dass der ÖV selbst in grossen Städten noch immer nicht behindertentauglich ist, obwohl diese Anpassung 2023 hätte erledigt sein sollen. Ohne Skiunfall, einem Nationalrat Kutter wäre es nie aufgefallen. Nun will er es mit Bundesrat Rösti angehen.

Hoffentlich geben sich die beiden Rechenschaft wie Generationen Behinderter vor ihnen mit falschen Versprechungen verarscht wurden, hingehalten, OHNE BEZAHLUNG DAUERBESCHÄFTIGT UND ES GING NICHT VORWÄRTS.

Die Schweiz, der Kanton Bern eine Beklagenswerter Zustand immer schon punkto Behinderte, Frauen und behinderte Frauen werden nie Ernst genommen.

Drei behinderte Nationalräte…….ähm, wer denken kann, denke: 22,7 % Wohnbevölkerung hochoffiziell behindert laut BAG Statistik, national politisch vertreten durch drei behinderte Männer, wovon Christian Lohr mit Contergan nie zum Rednerpult rollen konnte, 10 Jahre lang, bis anlässlich der Behindetensession im Nationalratssaal, endlich bauliche Anpassungen kamen.

Das nennt sich Verhinderungspolitik und nicht BEHINDERTENPOLITIK.


…* Ich habe schlechtes Zeitempfinden fahre Zug, ÖV, wenn ich an den Bahnhöfen bin und nicht auf bestimmte Zeit, also kriege ich kein Bahnpersonal als Hilfe.

Jede behinderte Person, die im Rolli mit Gegengewicht sitzt, muss die Reisezeit in Brig anmelden, dann gibts personelle Hilfe. DAS SCHAFFE ICH NICHT. Ich fuhr immer Auto, nie ÖV, behandle meinen E-Rolli wie andere ihr Fahrrad. Die müssen nicht angemeldet werden. Kinderwagen werden nicht angemeldet. Da ordne ich mich ein.