Schwimmbäder und unangenehme Gäste

Wie alles in den letzten Jahrzehnten ist offenbar das Betreiben von Schwimmbädern schwieriger geworden, Puntrut hat als erstes Schwimmbad Franzosen nicht mehr eingelassen.

Nun, im Sommerloch kommts in den Medien: Schwimmbäder werden von den Ortschaften evtl. weiteren Kreisen finanziert und haben ganz unterschiedliche Probleme zusammenfassend Sicherheit.

Die weiblichen Badegäste wollen ihre Ruhe,Kinder gilt es zu schützen, dann gibts Wassergefahren.

In keinem Fluss ertrinken soviele Menschen jährlich wie in der Aare.

Ein Schwimmbad mit hübschem Ausblick auf See und Alpen in Zürich meldet zu viele asiatische Gäste, ungeübt in einem See zu baden. Overtourismus und gefährlich, wenn Badende nicht wissen, was ein See ist.

In den Medien liest man ab und zu, dass Kinder auf dem Meer davontreiben, ein fünfjähriger Junge neulich auf einer Luftmatratze weit hinaus, bis er gerettet wurde.

Natur ist Natur, birgt Gefahren, wenn man sich nicht an Baderegeln hält. Bloss wer hält sich heutzutage an irgendwas? Regeln gelten zu oft immer nur für andere, kommt man selbst in Not, bitte Rettung, manchmal ists zu spät.

Ich wundere mich jedes Jahr, wer in den Bergen oder beim Baden getötet wird. Was läuft falsch, wenn junge, kräftige Männer ertrinken?

Ich mache vieles nicht oder nicht mehr mangels Kraft. Trotz Vorsicht, frau kann immer mal was übersehen.

Ausrüstung wird dauernd perfektioniert, bloss dann gehen Ausgerüstete höhere Gefahren ein und es passiert trotzdem. Ein Kreis schliesst sich. Bei plötzlichem Wetterumsturz in den Bergen und es trifft Erfahrenste.

Natur und der Mensch, die Natur gewinnt. Wer leben will, überleben, macht nicht alles mit, was der Markt heutzutage anzubieten hat. Angst sorgt dafür, dass wir unser Leben selbst schützen wollen und können.

Dachterrasse und Balkon, Pflanzen wachsen gut

Eine Art, mir Freude in mein Leben zu holen, sind meine Pflanzen.

Wenn ich auswärts im Rollstuhl sitze und in der Wohnung von einem Sitzplatz zum nächsten rutsche, heisst das nicht, das Gehtraining nicht wichtig wäre. Es hilft den inneren Organen und natürlich gegen Wasser im linken Bein und Fuss.

Noch schöner als Gehtraining ist motiviertes Gehen. Also Pflanzen auf der Dachterrasse nicht a´kademisch, sondern nach Lust und Laune.

Funktioniert sehr gut. Weil ich wissen will, wie die Pflanzen gedeihen, ich mache ein Morgenrundeli, um mich zu informieren.

Um Gewichte zu heben, ich brauche kein Fitnesscenter. Ich habe in allen Grössen Pflanzenkübel und umtopfen ist scheinbar meine Lieblingsbeschäftigung.

Da ich nun diese ewigen Männerrunden zwecks Umbau, der wochenlang nicht vom Fleck kam, abgebrochen habe, kann ich mit mir alleine in der Attikawohnung rumwursteln.

Die Reinigung ist delegiert, endlich Zeit und Spass meinen Pflanzen zu chüderle. Bei den Himbeeren ging mir die Vorgängerpflanze ein. Da stimmt irgendwas nicht, im Pfarrhausgarten, später Schrev´bergarten, die waren immer im Schuss und vermehrten sich, ich schnitt raus, um grössere Beeren zu haben.

Also kaufte ich dieses Frühjahr nochmals zwei Stüdeli. Minibeeren setzten sich dran. Gefiel mir nicht. Nun habe ich den grössten Topf, den ich habe genommen und nochmals umgetopft.

Ein Beispiel für viele. Ich will einen natürlichen Garten, ein gekonntes Gnusch, kein zufälliges.

Weil mir Bitterkräuter bekommen, lege ich grundsätzlich Wert auf Kräuter, die ich liebe und Bitterkräuter. Gestern und heute Ernte, getrocknet oder eingefroren.

Ich fühle mich um Jahrzehnte jünger, rumgegangen bin ich intensiv, habe Oberkörper und Beine bewegt.

Bei mir muss alles Sinn machen. Im Sommer ernten und bis in den Winter oder den ganzen Winter davon essen können, das macht Sinn.

Erstens geniesse ich meine zurück gewonnene Freiheit (kein Mensch, zuletzt Männer in meiner Wohnung! 1. Tag!) und das Resultat meiner Arbeit. Macht viel Spass.

Trompete auf Stand Neues lernen

Wenn einen das Leben bzw. gewisse Kreise zu sehr schütteln, dann schlägt es mir auf die inneren Organe inklusive Lunge und Atem.

Also war meine Atmung alles andere als gelöst, als ich mit Trompetenlehrerin Nummer drei zu üben begann.

Da ich solche Zustände mehrfach erlebt hatte, allerdings noch nie so extrem, gabs genau eins, dran bleiben und Ruhe bewahren.

Nun bin ich seit gestern auf dem yStand Neugierde für Neues entwickelt zu haben. Neue Noten hat die Lehrerin ausgesucht in Blitzesschnelle, ich bin ausgerüstet mit Playback Version schnell und langsam und los gehts.

Ich mache das praktisch, darüber sprechen bringt nichts und irgendwelche Atemtherapien sind Kontraproduktiv, der Mensch als Dauerbaustelle, stets ein Therapiefall. So kann man sein Leben verbringen, ich wills nicht.

Ich kann mit einem gerüttelten Mass an unnötigem Stress von aussen umgehen, also Füsse stilll halten, das Trompete spielen ist in sich selbst Atemtherapie und das genügt mir.

Nun also der Durchbruch, ich habe Sicherheit punkto Noten lesen zurückerhalten. Das Einzige, meine Augen verändern sich punkto Kurzsichtigkeit im Jahrestakt. Gerade geht das Noten lesen ohne irgendwelche Sehkorrektur am besten.

Ziel ist immer noch neben meinen Pflanzen, andere Hobbies zu reaktivieren, kreativ zu sein, sich über das zu freuen, was mir immer schon Spass machte, Selbstvertrauen, unabhängig von der Meinung anderer, zurück zuerlangen.

Klar werde ich täglich älter, klar muss ich auf meine CP Rücksicht nehmen. Nichtsdestotrotz bleibe ich am Ball, lege ich punkto Haushaltsführung mit fremder Hilfe zu an Effizienz, es sollte Hobbyzeit rausspringen.

Im Kanton Jura die sozialen Kontakte ergeben sich spontan. Man redet auf der Strasse miteinander, Menschen nehmen sich gegenseitig wahr, helfen einander, was braucht es mehr.

In Bern ists strukturierter: Wir spielen und ich Tempo Altersheim gewohnt, kann mich sputen. Ich bin die Jüngste und Langsamste und die, die am schnellsten ermüdet. Da hats Luft nach oben. Eine Anleitung für ein behindertes Leben gabs noch nie, noch eine für Behinderungen im Alter. Das müssen wir alle selbst rausfinden.

In der Gruppe, in der ich mich gerade bewege, jede Frau hat andere Proíoritäten und wir bewundern uns gegenseitig, was wir alles machen würden. Ich bin das Pflanzenomi und mit meiner Küche mit relativ wenigen vorgefertigten Produkten, eine andere Frau macht, was unter Berufsarbeit geht, einen Sommereinsatz, steht immer um 5 Uhr 30 auf, arbeitet an sechts von sieben Tagen60% bis 80%. Ich staune Bauklötze, weil sie hauptsächlich auf kleinstem Raum stehend arbeitet mit Kundenkontakt und stets freundlich, sich interessierend für Menschen.

Ich hätte bei der Stehposition viel zu grosse Schmerzen. Mir käme die Geduld abhanden, nicht weil ich per se mit Menschen ungeduldig bin, aber dieses Stehen an Ort, es würden die Schmerzen unerträglich , Pillen schlucken löst das Problem nicht, Physio nicht, es ist eine meiner Grenzen.

Nicht jede menschliche Kondition kann der Mensch überlisten. Körperliche Grenzen sind Realität, jeder Mensch rechnet für sich Aufwand und Ertrag innerlich aus, das ist die Wahl. Will jmd. etwas, wenn der Aufwand unter Schmerzen so gross ist oder verzichtet diese Person, wendet sich einem andern Interssen oder Beschäftigung zu.

Repetitiv mein Satz: „Ich kann nicht stehen.“ Was ich hochtrainiere, Bügeln. Noch kann ich weder eine Bluse oder Hemd in einem Durchgang bügeln. Ich brauche Pause. Der Vorteil beim stehend Bügeln, keine Brandwunden. Das ist mir wichtig. Brandwunden nicht zu bekommen, ist mir viel Mehraufwand wert.

Ich mag Ungebügelte Oberteile nicht. Natürlich kann ich rumrollen in gewaschener und getrockneter Wäsche. Es ist nicht mein Stil, noch lese ich meine Kleider bisher aus bügeln überflüssig. Da habe ich eine Diskrepanz.

Pflicht oder Kür?

Der Wohnungsumbau Attika, so inperfekt, wie er hängen blieb, inklusive Putzfirma, wöchentlich und zuverlässig, eröffnet mir endlich(!) die Möglichkeit, nicht mehr in Pflicht zu versinken, wenn ich meinen Perfektionismus überwinde, ich kann wählen, stecke ich meine Zeit in Arbeiten der Pflicht oder Arbeiten aus dem Bereich Kür?

Keine Ahnung, aber meine Pflanzen überleben, ich sammle Samen, vermehre, weniges geht ein, erledigt sich in dem Sinne von selbst.

Pflanzen sind Kür, ich entscheide,wieviel Arbeit ich mir damit mache.

Sofort, wie ich ein Fitzelchen Energie übrig habe, kommt das Trompetenspiel. Ich liebe es, keine Ahnung, warum musizieren vor dem Haupthobby töpfern kommt. Einmal Stecken dazustellen, es ist, wie es ist, gerade nehme ich Trompetenstunde, das gibt Energie.

Ohne Vorhänge ich habe Windoes Colour. Diese Bilder werden nach wenigen Jahren spröde und ich kann neu kreativ sein, ein laufender Austausch, dessen was war, was ist, was sein wird.

Im Winter wird garantiert stricken dazu kommen.

Einmal mehr aufstehen als umfallen, ist die Devise.

Ich plage mich viel weniger mit ich sollte unter die Menschen rollen, Konzerte besuchen Zirkus, Museen, Theater, Comedy, Politiksatire. All sowas strengt mich mit Nebentätigkeiten, wie Menschenansammlungen aushalten, Tickets organisieren, Zeiten einhalten soooooo uuuuunnnnnneeeennnndddlllllliiiiiicccchhhhh an, ich lasse es.

Was ich gerne mache, ich reise mit dem www: Ich gucke mir perfekteste Bilder von TaucherInnen an, stelle mir vor, ich hätte Gasflaschen am Rücken, tauche gerade zeitgleich an dem Riff, mit den Haien, OHNE JE BEISSGEFAHR AUSGESETZT ZU SEIN, es ist phantastisch diese Bilderwelt von TV und www und ich imaginiere liegend in meinen zwei Betten. So unendlich bequem hatte es keine Generation vor uns.

Klar halte ich eisern an meiner Restgehfähigkeit fest. Durch das Pflanzengiessen renne ich mit Gartenschlauch auf der Dachterrasse rum. Hausarbeit wirde erledigt, was ich noch nicht wegstecken kann ist, dass mir andauernd was runterfällt, die Böden wissen davon zu berichten, wenn ich zu müde bin, es sofort sauber zu machen.

Jura wie Bern ich habe Maschinen von Kächer, um sauber zu machen. Das hilft diese Rollen. Einen Schlittenstaubsauger nachzuziehen ermüdet mich zu sehr. Diese Selbstroller oder Staubsauger auf Rollen, es geht viel besser.

Ich jasse unregelmässig, immer mit andern, es wird gespielt, gezählt wird nicht. DAS kommt mir sehr entgegen, weil es geht glasklar um Kopftrainig, gesellschaftliche Kontakte, oft mit leichtem, gemeinsamen Nachtessen, aber es geht NICHT UM KONKURRENZ UND GEWINNEN. Dieser Konkurrenzkampf in alles und jedes reinzubringen, das ermüdet mich viel zu sehr.

Ante mortem und mein Leben entwickelt sich bei allen Rückschlägen steil aufwärts.

Dass solch eine Zeitperiode kommen werde, wie es früher war, ich hoffte es immer, daran glaubte ich nimmer. Wenn mein Leben nicht so ist, wie ich es mir vorstellte, ich kann mein e Lebensumstände so beeinflussen, dass ich damit leben kann, wie sie sind. Ertragen muss ich nichts, was an mich rangetragen wird und mir nicht passt.

Ich habe Einfluss auf meine Lebensumstände.

Trump hat nichts gelöst, in den Kriegsgebieten wirds schlimmer

Trump ging ins Amt, liess sich feiern, er verstehe Putin und beende alle beide Kriege , Putin gegen die Ukraine und Gaza erledige er auch gleich, sein Plan die PalästinenserInnen umzusiedeln, ruckzuck und gut ist, zumindest für Trump.

Er beschäftigte sich viel lieber mit seinem weltweiten Handelskrieg, USA first Zölle erheben und gut ist.

Keine Trumpidee geht auf.

Putin überzieht die Ukraine mit einem Waffenarsenal schlimmer als je zuvor und heftiger, die Stückzahlen höher und bis weit in den Westen..

Die Hamas gibt nicht auf, obwohl zahlreiche ihrer Führungspersönlichkeiten getötet wurden. Die Bevölkerung im Gazastreifen leidet noch schrecklicher als in der Westbank. Von beidem hat man Kenntnis, spärlich zwar, wenn Israelis getötet oder verwundet werden, der Platz in den Medien ist prominenter, Einzelschicksale werden erwähnt, nichtin Gruppen.

Etwas vom Schlimmsten, die Bevölkerung in Gaza muss, wenn sie Nahrung braucht an bestimmte Abgabestellen, die regelmässig unter Beschuss stehen mit Getöteten und Verletzten, das Sterben dort muss gross sein.

Naturkatastrophen kamen dazu in Texas eine grosse Überschwemmung, ein Gebiet, ein Fluss der oft über die Ufer tritt, aber nicht so.Es gibt 160 Vermisste, die Tage lange vorbei, dass es Überlebende geben könnte. Viele Kinder hats getroffen in einem Ferienlager.

Es gibt Leid, auch im Westen, bloss der Grad ist verschieden, verglichen mit den Bevölkerungsgruppen in den Ländern.

Vor Jahrzehnten schon machte das Wissen unter TheologInnen und PfarrerInnen die Runde, es wird Kriege geben um Ressourcen wie Wasser.

Während die Grossen um Weltmacht streiten, die Völker sind unruhig, weil nichts mehr planbar scheint. Gabs vor Monaten Berichte, die Wirtschaft, Firmen, KMU hätten Mühe sich an Trumps immer neue Dekrete anzupassen, liest man nun, man plane mit Faktor Unsicherheit, nichts sei so sicher, wie dass diese Zeit unplanbar und unsicher sei. Daran gewöhnt man sich gerade.

Proteste, Strassenschlachten, Gegenmeinungen und Meinungen dafür, mir scheint, es gehen nicht nur in der Schweiz mehr Menschen demonstrieren zu welchen Themen auch immer, Wohnungenen, Platz, ein Thema, Weltpolitik ein anderes, trudelnde Firmen ein weiteres und auf den ersten August hat Trump verkündet, seine Zölle träten in Kraft.

Niemand weiss, ob ers nun ernst meint oder es sich um Rhetorik handelt, 10% Zoll sind lange in Kraft und das spüle Geld in die Kassen der USA.

Was für eine merkwürdige Zeit. Es ist eine Zeit der Grundsatzfragen, einfache Antworten gibts nicht und da Politik sich in Lager aufgespalten hat, der Konsens fehltund die zündende Idee scheint, wenn überhaupt schon da, noch nicht weltweit bekannt zu sein, es ist ein Treten an Ort. Derweil scheint alles schlimmer zu werden, das gibt irgendwann ein böses Erwachen.

Es ist Sommer, es sind Schulferien, es ist Freizeit, der Stau am Gotthard wie immer, man verabschiedet sich, fährt in die Ferien wie gewohnt. Etwas fand ich interessant, der Norden werde öfters berücksichtigt als früher, Sonmmerfrische in Skandinavien, warum nicht?

Ich empfinde diese Normalität als trügerisch, bloss, was soll man machen?Es dauert, es dauert, es ist für nichts eine Lösung in Sicht, eine schnelle Lösung schon gar nicht.

Je heftiger ein Krieg desto radikalisierter die Betroffenen und wenn die Schweiz von weit weg zuschaut, auch hier sind die Meinungen gemacht, kaum was kann sie ändern.

Leiden tun die Menschen, die Völker, wer wagt es irgendwas zu Prophezeihen, oft wenn in den Medien Fachleute zu einer Vorhersage befragt werden, lautet die Antwort auch sie hätten keine Kristallkugel.

Warten auf das Unbekannte, sehr schwierig finde ich. Von einem Mentalitätswandel in und um Bern sehe ich noch gar nichts. Mir scheint es wird immer schlimmer mit dem Egoismus, ein Heer von eingerollten Igeln, Stacheln gestellt. Rationalität saelten bis nie vorhanden und gelogen wird, es kümmert fast niemand, weils offenbar als völlig normal hingestellt wird, dann machens alle. Das sowas zu Vereinsamung führt, mich verwunderts nicht mehr. Meine Generation wurde gezielt in der Kindheit der Langeweile ausgesetzt, weiss sich zu beschäftigen, befasste sich mit sich selbst, lernte sich kennen, wenn sie es wollte.

Heute und es geht bis ins hohe Alter rauf, Menschen haben nicht den Hauch einer Ahnung, wer sie sind. Sie haben ein Image von sich und versuchens durchzuziehen, was irgendwann lächerlich wirkt, wenn eine um die 80 Jahre alte Person nicht realisiert, dass sie längst jenseits ihres Zenits ist und eingeschränkt, sowohl punkto Bewegungen, wie Denken. Wogegen ander nicht locker lassen mit Üben und schnell und fit sind.

Auch in dieser Beziehung alte Menschen waren nie eine homogene Masse, bloss die Unterschiede scheinen mir grösser geworden zu sein. Könnte daher kommen, dass ich in Institutionen mit alten Mebnschen zusammen wohnte, was eine Auslese ist, der Geschwächten.

Baustellen Jupiter Attika und Gartenumbau Stettlen

Der zweite Umbausommer und es gibt neue Erfahrungen, wer hätte das nicht gedacht?

Stettlen muss ich gelegentlich nachgucken gehen, scheint selbständig zu sein, die Firma, der Projektleiter und der umsetzene Bauleiter machens.

Jupiter Attika, die Idee der Schiebetüren ist umgesetzt, das ist i. O. Dann gings los: Der ganze Wohnbereich sei mit diesem Takett statt Parkett neu zu verlegen. Ob das so im Werkvertrag war? Wenn ich nie daran dachte, weder Schlafzimmer noch Töpferei neu verlegen zu lassen, WER HATS REINGESCHMUGGELT?

Die beiden Maler taten rein gar nichts, wenn ich nicht vor Ort war, sie brauchten und brauchen Kleinkinderbetreuung: Mit Jahrgang 95 kamen beide in eine Zeit, da war das Handy das grösste aller Dinge, sie nutzen ihre Handys exzessiv, dazu ständiges Rauchen. Entsprechend gross ist ihre Dauerablenkung.

Was ich trotz schwieriger Konstellation zustande brachte, ist Farbgebung im Wohnbereich. Absolut gescheitert die Wand der Religionen, das Katzengehege, Detailarbeit allüberall und das sog. Ausbessern.

Es ist besser als vorher, weil der Trennschrank weg ist, das Canapee um 90° umgedreht und nun Richtung Balkon guckt, aber FERTIG IST GAR NICHTS.

Ideen, Gestaltungswille, einen Plan, der Nachdenken erfordert, damit sind bisherige Handwerkercrews punkto Religion völlig überfordert.

Was geklappt hat, ist Profilentfernung Terrassen- und Balkontüre. Weil der Balkon zusätzlich Kunststein und Betonabsatz hatte, die beide Wegkamen, ich lief noch wochenlang wie ein Storch drüber. Das beweist einmal mehr, ich gucke nicht, wie ich gehe, ich lerne auswendig, wie ich gehen MUSS. Welche Verschwendung meiner Intelligenz, wenn diese Ressource mit solchem Kleinkram belastet wurde, wird und werden wird.

Da glaube ich, dass ich unter der Zusatzlast erstens mich ärgere, weils so aufwändig und Energie fressend ist und zweitens alle Nase lang VÖLLIG LEERE AKKUS HABE.

Wenn irgendwas, körperliche Anstrengung ja, zur Hauptsache aber SITZENDE TÄTIGKEITEN und Gesamtenergie immer durch Liegen, nur Denken ausgleichen. Bekannt unter dem Phänomen, die Beine hochlegen.

Terra X Begriff „Freiheit“

Aus der Beschreibung der Sendung auf Zattoo, Zitat: „Der Wissenschaftsjournalist Mirko Drotschmann reist durch Europa und nach New York, um den Weg der Freiheit von der Antike bis heute aufzuzeigen. Er stellt fest: Wie wichtig Freiheit ist, merkt man oft erst dann, wenn man sie verliert.“

Da ich oft wachleiege in den frühen Morgenstunden, schaue ich, ob ich mich via TV Sendung bilden kann, repetieren und erweitern, was im Gymnasium und Studium erarbeitet wurde.

Es folgten weitere grundsätzliche Sendungen, wie die Freiheit erkämpft werden musste, sobald Menschen historisch Besitz anzuhäufen begannen.

Es war ernüchternd, wie gekämpft wurde, getötet und Opfer von Repressalien bis hin zum Tod sich in den Jahrtausenden anhäuften, während, Papier ist Geduldig, die theoretischen jeweiligen Freiheitsrechte schon gewährt wurden, in Demokratien anerkannt waren.

Die Definition, was „Freiheit“ sei, ändert sich durch Jahrhunferte und Jahrtausende. Auch das spannend.Kulturelle Unterschiede. Gegenwart Freiheit durch Leistung in westlichen Demokratien. Glasklar Leistung bringt ökonomische Feiheit, Geld bringt Autonomie von Individuuen und Staaten.

Wenn in der Gegenwart von allen Seiten irgendwie argumentiert wird, ists nützlich zu wiederholen, was logisch wäre. Nicht immer, wenn Argumente ausgetauscht werden, ist auf Anhieb klar, welche Prinzipien als gegeben angeschaut werden.

Mich irritierts, wenn gesunde, normale Menschen sich der Leistung teilweise oder ganz verweigern, aber alles für sich wollen, was andere haben. Auf die Generation Babyboomer wird gespuckt, Leistungsverweigerung, derweilen auf Schritt und Tritt der erarbeitete Wohlstand ausgekostet wird bis zum letzten Tropfen, als seis eine Selbverständlichkeit, immer so gewesen.

Dann mal das eigene Denken mit Geschichtsfakten füllen, schaden tuts gewiss nicht. Ich finds grossartig, dass dieses Wissen in meine Wohnung kommt, ich mich nicht wie früher an eine Universität bewegen muss oder in einen theologischen Weiterbildungskurs.

Ich habe die Wahl, die Freiheit der Wahl, was will ich schauen, lernen, was lasse ich bleiben: Ich hätte geradesogut Sendungen zur Ölförderung sehen können, wie dieses Schwarze Gold, dito historisch die ganze Welt erändert hat.

Ich nutzte meine individuelle Freiheit und schaute mir das andere Thema an.

Sommerloch

Alles hat Ferien, Gotthardstau ohne UmweltaktivistInnen, die sich auf die Strasse kleben, Trump gibt seine Zölle bekannt, ob sie definitiv sind, er wechselt seine Meinung sehr häufig. 10% sinds sowoieso, sie äuffnen USA Kassen.

Seine „big beautiful bill“brachte er durch, die Reichsten werden noch reicher, der Rest der Bevölkerung verliert.

Weil die „big beautiful bill“ durchgekommen ist, will Musk eine neue Partei in den USA gründen. Was eine von Musk gegründete Partei an Neuheiten bringen soll, es dürfte andes, aber ebenso schwierig werden.

Langsam macht sich in der Schweiz der Unmut über zerfledderten Anstand und Respekt breit. Offenbar sind Schwimmbäder solche Brennpunkte. Pruntrut griff durch und verbannte Franzosen aus ihrer Badi, die offenbar die Grenze überquerten, weil in der Eigenen französischen Badi bereits unwillkommen.

Andere Schweizerbadis berichten, wie sie Personal für Sicherheit erhöht haben. Bloss dass es sowas braucht, zeigt, wie unsicher die Zeit bereits geworden ist.

Ich hoffe nun, dass das Pendel Richtung Respekt und Anstand zurückschlägt, der Höhepunkt dieser Verlotterung erreicht ist, weil Ältere nicht mehr schweigen können, ihnen verden Dienstleistungen vorenthalten, man muss sich wehren und wehrt sich endlich. Insofern hat Trump einen nötigen Rückenwind gebracht, nicht kleinste Minderheiten sollen einer Mehrheit, die heterosexuell ist und bleibt, ewig statt „Guten Tag“ zu sagen, ihren sexuellen Status unter die Nase reiben. Das geht auf den Wecker.

Gestern assen wir in der Stadt Mittagessen, es ist Frauen Fussball EM. Wir sitzen neben dem Käfigturm draussen, ich habe die Häuserreihe im Rücken, beste Aussicht auf dieses Rosaplakat Mitunterzeichener die offizielle Stadt Bern, irgendein weisser Text, die S´tadt Bern unterstütze keinen Hass, Alle Menschen seien Menschen.

Von wegen EM, das Plaktat wurde, während wir dort sassen ausgetauscht auf „Warnung vor Diebstahl und Betonblöcke hingekarrt von wegen Realität. bei Volksmengen.

Diesen Wechsel mitanzusehen, es war Realsatire……

Vielleicht, ich hoffe es, ändert sich irgendwann was, dass Menschen sich wieder vermehrt um „gesunden Menschenverstand“ interessierewn und bemühen.

Angst vor und es gibt zu viele Gründe

Spreche ich mit Handwerkern., der Crew dieses Jahres, ich beneide die jüngeren unter ihnen nicht.

Ziggipause ist die Zeit der Begegnung, man lernt sich etwas kennen, teilweise auch, wenn sie arbeiten.

Heutzutage ist das Gespräch wohl schneller beendet, wenn über das gesprochen würde, wovor man nicht Angst haben muss.

Diese miserable Stimmung in der Schweiz, teilweise wohl weltweit, sie wmacht was mit den Menschen.

Z.B. Angst vor dem Trinkwasser, was aus dem Wasserhahn kommt, Begründung, es sei nicht mehr so gut wie früher.Das könnte evtl. nicht stimmen, weil früher waren die Messmethoden weniger ausgefeilt, gilt auch für die Aufbereitung von Wasser. All diese Kläranlagen, Wasserreinigung, das gabs nicht immer, die Überdungung und damit Verschmutzung des Grundeassers schon in den 60er und 70er Jahren.

Ich in meinem Alter habs einfacher, mich gegen diese Angstmacherei zu entscheiden. Sah ich nicht zu, wie die Lebenserwartung sich erhöhte, erhöhte, erhöhte, zeitgleich immer Angstmacherei, dieses, jenes und überhaupt sei schädlich.

Logik: Beides gleichzeitig geht nicht auf, sooo schlimmm kanns nicht sein, sonst erhöhte sich die Lebenserwartung nicht.

Was mich immer sehr beeindruckt hat, dass KZ Überlebende, die unter miserabelsten Bedingungen mehr vegetierten als überlebten, alles schlecht, auch die viel zu geringe Nahrung, teilweise ereichen diese Menschen ein unglaublich hohes Alter.

Also kanns nicht stimmen, was die Lebensmittelindustrie uns alles aufschwatzen will.Sogar unter schlimmsten, menschenverachtendsten Umständen, Menschen überlebens, werden uralt.

Das heisst nicht im Umkehrschluss, dann seien diese von Menschen gemachten Greuel egal. Nein es giltsie anzuklagen, weil es Straftaten sind.

Aber nicht so sehr ängstigen, wenn wir uns hier in der Schweiz Sorgen, um unsere Trinkwasserqualität machen, darüber diskutieren, wäre wohl bekömmlicher und Lebensbejahender.

Bloss mit weniogen Jahrzehnten Lebenserfahrung, wie sollen sich die heutigen Jungen dagegen stemmen, diese Krake der Angst? Die Lebenserfahrung macht gelassener, man sah es vorbeiziehen, diese Wellen der heiss diskutierten Themen. So wichtig wies eine Weile war, dann wurde es viel ruhiger, verschwand aus den Medien und heute wird der Borkenkäfer nicht mehr als diese Waldgefahr angesehen, sondern Verjüngerer des Waldes.

Nie weiss man, was als Einsichten bleibt, was sich überholt, weil mehr Wissen drüber gesammelt wurde.

Als Laiin, ich denke, die Wasserqualität war schlechter, bevor die Kläranlagen gekommen sind und selbst kleinere Seen überdüngt waren und wie man es damals nannte, Seen belüftet werden mussten,

Erkenntnisse, Wissenschaften brachten Verbesserungen, aber diese Angstmacherei blieb, weil, wer nur Flaschenwasser trinkt, das sehen die Getränkehersteller gerne, das erhöht den Umsatz.

Angstgefühl, was zu Recht warnt gegen eingetrichterte Angst, alle Menschen entscheiden selbst. Einfach ists nicht und im Laufe der Jahrzehnte, nicht alle Angst, die meine Generation hatte, war berechtigt. Uns wurden auch Themen via Medien eigetrichtet, nun weiss die Wissenschaft mehr, die Sichtweise ist differenzierter.

Beat Jans in SRF über Femizide

Link

Statistisch wird die Zunahme erfasst, wie immer in der Politik, wenn der Schuh erst drückt, man müsse was machen. Man wil also verhindern, dass erwachsene Männer sowas tun.

Die Schweiz tut sich hervor, durch diese Pizzastück Sichtweise, je einzeln, möglichst unoch in sich selbst unterteilt, abzuhandelnIch denke, sowas greift zu kurz.

Erstens, das moniere ich stets, es gibt Frauen, die werden von derselben Art Männer in den Tod, also Suizid getrieben aus Verzweiflung, evtl. gerade, weil sie genau wissen, Weggehen ist zu gefährlich.

Es ist eine Machtvorstellung, über Leben und Tod eines anderen Menschen eigenhängig bestimmen zu wollen.

Ist es Verzweiflung, wieviele machen Suizid nach dem Femizid?

Ist es Gesichtsverlust?

Natürlich ist die Akutsituatin wichtig, wie helfen, wenn das Leben längst bedroht ist, aber der Femizid gerade noch nicht stattfand, räumliche Distanz zwischen Opfer und potentiellem Täter.

Bloss kommt alles so „handglismet“ daher, was Bundesrat Jans als Erkenntnisse verkündet.

Mich würde interessieren, was sind Auslöser, warum gerade dieser und jener Mann, was sind Tätermerkmale und zwar Spezifische. Nicht alle, die eine miserabelste Kindheit hatten, werden straffällig. Da muss war, was mehr ist, dazukommen.

Man versucht seit Jahrzehnten mit Psychiatrie und Psychologie zu argumentieren, den unglücklichen Kindheiten.

Wenn ich dazu forschen würde, ich würde als Arbeitshypothese das Ganze umdrehen. Was für ein Glück des Lebens, zeichen Medien, verlangt eine Gesellschaft, was sind die Werte, an denen sich Menschen nolens volens messen.

Neulich eine Situation in der ein Mensch auf bestimmte Art sich bewegte. Da ich nun 67 Jahre bald durch mein Leben zapple, ich ermutigte ihn, dass genau diese sich wiederholenden als Zaopelei wahrgenommen Bewegungen, seine Energie sei, das sei eine wunderbare Energiequelle. Wenige Tage danach die Rückmeldung, diese meine Sicht der Sache, es werde inm Umfeld bekannt. Genau, Scham minimieren und Druck wegnehmen. Es ist sehr oft der gesellschaftliche Druck zuerst, ein nicht Genügen kommt als zweites, dann Kritik, alle oder zu viele reagieren dann mit Kommentaren. Weil schon schambesetzt, wird diese Scham grösser, die Bewegungsmuster intensivieren sich.

Das genau Gegenteil des Erwünschten wird erreicht.

Wo ist Druck, der zu Frauenmörder führt? Weklches sind Werte, die verteidigt werden, weil bewusst und welche Werte werden unbewusst, desto intensiver verteidigt?

Solche Prinzipien kennen zu lernen zum Thema Femizide, ich fände es wichtig

EWs ändert sich nur was punkto Verminderung der Femizide in der Schweiz, wenn was verändert wird, nicht Details, sondern Grundsätzliches.

Es sollte selbst ein Staat, der ewig gleich reagiert, sich spätestens nach Jahrzehnten fragen, was er falsch macht, wenn das Resultat nie das Erwünschte ist oder die Statistik des Erwünschen zu gering bleibt.

Es kann sein, dass uns eine Utopie menschlichen Glücks vorgegauckelt wird. Dann sollten wir diese UJtopie ablegen, dann durch Realismus ersetzen und die Welt dreht munter weiter, geht nicht unter.

Höre ich Medien, das Nachtcafe hatte ein Familienthema. Obwohl verschiedene Konzepte vorgestellt wurden, wie grosse Kinder ihre Eltern verlassen, diese „heiligen“ Familien, dieses meistern aller Unwegsamkeiten des eigenen Lebens. Der Druck ist immens nur dazuzugehören durch irgendeinen Erfolg oder heroische Meisterung einer Jahre zuvor erlebten Krise.

Da fängt es an und all die Klischees, was zu einem glücklichen Leben gehöre, wären sie weniger hoch angesetzt, würde nicht verglichen, manch einer wäre glücklicher oder liesse sich nicht so schnell zu einer Affekthandlung hinreissen.