Einzelfall?

20 Min. über einen Tod einer 15 Jährigen, dringend tatverdächtig ein 14 jähriges Mädchen.

Erstaunlicherweise ist die Kommentarspalte offen. Es ist eine Wiederholung der ewig gleichen Argumente, oft zu sozialen Themen, hier Jugendstrafrecht.

Dieses Moralisieren,,,,,,,Ich sähe gerne eine BAG Statistik, ob sowas gefühlsmässiger heute öfters vorkommt oder wirklich. Fakten müsse man haben.

Anfangs Jahr fuhr beinahe wöchentlich ein Auto irgendwo auf der Welt in eine Menschenmasse. Es gab jeweils Todesopfer und viele Verletzte, oft über 100 Menschen.

Da taucht beim Lesen, die Frage auf, was da los sei?

Ich kannte ein Teeniemädchen was in einem Kinderheim in der Dusche von einem jüngeren Knaben erstochen wurde. Ihn habe ich einmal gesehen, gekannt habe ich ihn nicht.

Es mac´g zwei,drei Jahre her sein, der Fall des inzwischen längst erwachsenen Mannes war anonym in den Medien.

Er konnte nicht resozialisiert werden. Es betrifft die Schweiz, nirgendwo sonst.

Beschäftigt mich wohl ein Leben lang die Frage, wie ein menschliches Gehirn ? Wie kommts zu Höchstleistungen, wie zu irreparablen Kurzschlüssen?

Ich denke all das Psychologeie-/Psychiatriefachwissen wird dereinst der Neurologie weichen. Wie funken Gehirne, wie läufts wirklich? Was beeinflusst, kann überhaupt beeinflusst werden, kam nicht mit dem Menschen auf die Welt?

Immer diese „besonders schwierigen Umstände“, dann kommt eine Flut der psychologischen, psychiatrischen Entschuldigungen. Wenn alle Menschen, weltweit, die eine schwierige Kindheit hatten, straffällig würden, dann könnte sowas eine Antwort sein, auf eine gestellte Frage.

Ich werde den Zweifel nicht los, dasss man heute am falschen Thema sucht. Was macht den Unterschied? Wann äussern Menschen ihren Unwillen, evtl. mit in Teeniealter Körperraufereien. Wann tritt die Hemmung ein zu stoppen, wann kommt dieses Korrektiv nicht.

Wir rauften als Kinder, die älteren Jungs nahmen uns in den Schwitzkasten, irgendwann war gut, fertig. Was ist der Unterschied, ich nenns Hemmung, die zum Tragen kommt und das Ende einer Teenierauferei bedeutet oder dieser Punkt kommt nicht. Dort würde ich den Unterschied suchen und wies dazu kommt, dass diese Hemmung/Achtung/Respekt vor Menschenleben weggefallen ist.

Die Diskussion müsste breiter angelegt geführt werden. Im menschlichen Gehirn sind die Botenstoffe, hochkomplex. Es könnte auch Umweltverschmutzung sein, irgendwelcher unbekannter Mangel bei Nahrungsaufnahme, alles was auf Gehirne einwirkt, müsste beachtet werden, nicht bloss das „soziale Umfeld“. Ziel soll immer Resozialisierung sein.

Ziel müsste sein, herauszufinden, was es war und das Gegenmittel zu finden. Meine Überzeugung ist, irgendwann kommt diese Antwort aus dem schulmedizinischen Fach Neurologie, das testet, misst und Leistungsausfälle NEUTRAL benennt, ohne diesen moralinsauren Zeigefinger. Grauenhaft diese moralische (Vor-)verurteilung, weil solange kein Urteil gesprochen wurde gilt und das ist Jus, die Unschuldsvermutung. Das ist in der Schweiz so, um Lynchjustitz zu verhindern. Die Ahndung bleibt den entsprechenden Berufen und dem Staat überlassen.

Würde das z.B. von einer Kommentarspalte beachtet, das Niveau der Diskussion, wäre ein anderes.Wenige Kommentare, zugegebenermassen wenige rufen nach Selbstjustiz. Ist verboten, noch(?) gibts daran nichts zu rütteln.

Rachegelüste werden verhohlen bis unverhohlen in die Kommentare gepackt. Es bringt nichts, solches all so oft an die Oberfläche der Gesellschaft zu spülen, um dann natürlich die eigene Ohnmacht zu benennen, nicht zu akzeptieren, dass Gesetze heute und jetzt genauso sind, wie sie sind.

Die Gefahr bei all dem Resozialisieren sehe ich darin und komme zu dem Fall zurück, den ich nicht hautnah, aber zu nah miterleben musste. Der teenie Junge ist längst zum erwachsenen Mann herangewachsen, vor wenigen Jahren in den Medien, die Resozialisierungsmassnahmen hätten nicht gefruchtet.

Garantiert ist dieser Mann* es Leid, sein Leben hinter Mauern zu verbringen und das nahezu zu 2/3 seines Lebens. Wenn er nun lernt, den ihn Prüfenden, alle sechs Monate gibts ein Gutachten, nach dem Mund zu reden, Resozialisierung vorzutäuschen, dann könnte er Wiederholungstäter werden.

Das will eine Gesellschaft nicht, zu wissen, dass es ein Gefahrenpotential geben könnte, um in eine Tatwiederholung zu geraten.

Natürlich gibts viel öfters den erwünschten Verlauf, dazu gibts BAG Statistik, Strafe abgesessen, den Weg zurück in die Gesellschaft, den ersten Arbeitsmarkt gefunden….“und wenn sie nicht gestorben sin, dann leben sie noch heute“. Es ist vermutlich nicht das Happyend eines Märchens, aber was die Gesellschaft will, der Rest des Lebens, alles verläuft normal.


…*Blick schreibt, er sei frei gelassen worden 18 Jahre nach der Tat. Kann ich weder verifizieren noch falsifizieren.

Blick nennt die Taten mit Jahrzahlen: 2005, 2008, 2009, 2023 und 2025: Stellt man diese Jahre so in eine Reihe, zeigt sich, es kommt vor, nicht sehr oft, es kommt vor, die Wahrscheinlichkeit liegt nicht bei Null %.

Diese Empörung in Kommentaren, man könnte sie sich schenken.

Rettung der AHV durch Menschen?

Blick punkto Rettung der AHV via Lohnprozente.

Ohne den Artikel gelesen zu haben, ist es einfach zu realisieren, dass Angestellte, Arbeitsplätze ersetzt wurden durch Computer, nun KI durch andere Apparate, Maschienen, Autiomatisierung. Maschienen selbstfunktionierend arbeiten 24 Std. pro Tag, 7 Tage die Woche.

Die Anbindung von Sozialwerken an Lohnprozente ist vom Erfindungsgeist und der Arbeitsleistung der Babyboomer überholt worden. Es müssten deren Erfindungen für ihre Renten aufkommen müssen und nicht deren nicht so zahlreiche Nachkommen, was erwünscht war und ist, dass die Bevölkeruzngsexplosion nicht ohne gebremst zu werden weitergeht.

Blick geht mit dem falschen Denkansatz an den Artikel und immer schön die Generation der Boomer gegen nachfolgende ausspielen, unterschlagend wie die geburtenreichen Jahrgänge massgebend zu Erfindungen und der Moderne beigetragen haben und jammernd, wir hätten zu wenige Kinder in die Welt gesetzt, wenn nicht sechs ArbeitnehmerInnen eine Altersrente stemmten.

Wo bleibt der Gewinn durch die Erfindung meiner Generation? Privatisiert wie immer und sämtliche Sozialkosten bleiben an den Staaten hängen, die Verluste soller auch gleich stemmen. Überholt schon lange, dass Gewinne privatisiert sind und was kostet, die öffentliche Hand via Steuern stemmen muss.

Musk zeigt mit DOGE allen, wo das hinführt. Er hat der USA Hilfsprogramme gestoppt, kein Geringerer als Bill Gates, Philantrop, beklagt nun MNillionen Tote, die solch eine Handeln mit sich bringen muss. Zeitgleich betreibt Musk via Vermehrung seines angeblich überlegenen Samens in williche zukünftige Mütter, eine Rassenlehre, fühlt sich der Menschheit überlegen, gibt sein Erbgut weiter, weils zumindest in seinen Augen kein besseres gibt.

Wenn die Denkansätze nicht stimmen, stimmt das ganze Gedankengebäude nicht, was daraus enstanden ist, vgl. in den Medien die Zusammenfassungen des Untersuchungsberichtes mit Originalzitaten, wie sich die AfD radialisiert hat, bisher mit Meinungsfreiheit, ungestraft. Die Präsidentin Frau Weidel wohnt in der Schweiz.

Die dringliche Frage, die der Definition harrt, ist und bleibt: „Wo fängt Meinungsfreiheit an, wo hört sie auf? Wieviel tolerieren demokratische Staaten, ohne sich selst zugrunde zu richten?

Es sind verschiedenste populistische Regierungen in Demokratien am Werk. Wir werden lernen müssen, ob wir wollen oder nicht, wo das hinführen wird.

Trump ist ein Beispiel. Bei aller Kritik an ihm, er hat auch Gutes. Man befürchtet, meiner Meinung nach zu Recht, es ende in vielen Katastrophen. Bloss die Demokraten in den USA sind nicht die Antwort, sonst wäre es nicht zur Wahl von Trump gekommen, wenn die Demokraten schon bei der Auswahl Trump/Harris, die bessere Wahl gewesen wären.

Trump stellt vieles auf den Kopf, das hat er ab Tag eins im Amt gemacht. Nun zieht er durch, was er will, wenn das Pendel zurückschlagen wird, und wieder die Demokraten an die Macht kommen werden, sie sind gut beraten, die USA Bevölkerung endlich in ihrer Not Ernst zu nehmen, das Gute von Trumps Umwälzungen zu behalten.

Die Situation war Jahrzehntelang unhaltbar in den USA. Trumps Wahl ist die faktische Antwort drauf, die Sehnsucht nach einem „goldenen Zeitalter2 im Diesseits und nicht im Jenseits.

Umweltschutz von unerwarteter Seite

Gestern eine TV Sendung über einen Wald in Bayern der der Natur überlassen wird. Zeitgleich wird beobachtet, was die Natur macht, eas passiert, wenn der Mensch nicht eingreift und alles besser zu wissen glaubt.

Der Borkenkäfer tobt sich aus vernichtet Baum um Baum. Daann ist der Baum tot, irgendwann gibts Licht auf den Waldboden, der Wald verjüngt sich. Die Natur überlässt der Mensch sie sich selbst verjüngt den Wald selbst.

Längst gibt es Gesetze für Nutzwälder, der Borkenkäfer muss bekämpft werden, was Unsinn ist, er verjüngt die Wälder. Wenn der Mensch sich bewusst wäre, welche Zusammenhänge er nicht begreift, noch nicht, etwas bescheidener aufträte, er könnte Synergien Nutzen, die ihm z.B. der Borkenkäfer längst angeboten hat.

Im Flugverkehr, die Swiss hat Fachkräftemangel streicht 1400 Flüge. Wenn der Flug gestrichen ist, bleiben Menschen, wo sie sind, es gibt keine Umweltverschmutzung.

Autobauer schliessen ganze Firmen, weil die Autos nicht verkauft werden können.

Man wusste immer, dass mit dem Pillenknick ab 1964 im Westen viel weniger Babies auf die Welt gekommen sind, die Boomer schon fast alle im Pensionsalter oder gestorben sind. Dass das für die Menschheit ein wichtiger Schritt ist, ist keine Überraschung.

Bei aller moderner Technik, nicht alle Arbeit, die wir BoonerInnen geleistet haben, kann ersetzt werden. Etwas lästig mangende Reinigungskräfte oder in Institutionen, ich kenne IVHeimplätze Altersheime und Spitäler von innen, habe dort gelebt, wenn die Pflege hinten und vorne nicht gewährleistet ist, trotzdem Höchstpreise verlangt werden und die BewohnerInnen oder PatientInnen das Nachsehen haben.

Wenige besetzte Arbeitsplätze, Wartezeiten für alles und jedes, die Party ist vorbei. In anderen Sendungen war zu lernen, die Forschungstätigkeit wird zurückgefahren, weil es an Menschen fehlt, es wird sich die Weiterentwicklung von allem verlangsamen, Wissen geht verloren.

Andere Bedingungen, Arbeitskräftemangel, das macht was nicht nur für Einzelschicksale sondernNationen, Kontinente und irgendwann fast weltweit. Die sog. Sozialwerke in der Schweiz z.B. werden irgendwann neu gedacht werden müssen. Die IV, die aussortiert und vom ersten Arbeitsmarkt Menschen entfernt…wo soll das enden?

Die Schweiz mit Nichtanerkennung Berufsdiplome von anderen Ländern, wie lange noch kann sie sich diese Arroganz leisten, oft Doppelspurigkeit, Wissen was längst da ist muss unter schwierigsten Umständen nochmals mit Prüfungen in einer Landessprache abgelegt werden. Da war ein sehr eindrückliches Beispiel Zahnheilkunde, eine Professor der Kieferchirurgie, geflohen von einem Kriegsgebiet, er musste als Hilfspfleger anfangen und unter widrigsten Umständen nochmals all die akademischen Titel wiedererlangen, welche Verschwendung!

Wenn das Land Syrien, Trump wills von den Sanktionen befreien, , sich stabilisieren kann und in eine Phase des Wiederaufbaus übergeht, das gibt eine Rückwanderungsbewegung, tschüss Europa. Analog mit anderen Kriegen. Lange nicht alle wollen in ihren Fluchtländern bleiben.

Sähe der Mensch besser Zusammenhänge, er müsste sich nicht immer so aufregen, könnts gelassener nehmen. Um gedanklich zum Borkenkäfer zurückzukehren, ein Schreckenswort seit mindestens einem halben Jahrhundert in der Schweiz. Am Borkenkäfer war kein gutes Haar. Der Borkenkäfer als Waldverjüngerer, eine völlig andere Sicht auf den Borkenkäfer.

Warum Putzarbeit sofort wiederholt werden müsste

Im Jura, ich schrubbte den Wohnraum mit Küchenzeile auf den Knien. Irgendwann, vor wenigen Tagen, ich hatte es geschafft, dachte super.

Leere ich gestern bei der Zubereitung des Nachtessens Öl u.a. auf den Boden.

Nun kann ich von vorne mit Boden putzen beginnen, leider habe ich Termine und keine Zeit für solchen Unsinn.

Die Geduld mit sich selbst wird niemandem frei Haus geliefert, es ist und bleibt ein Kampf, um Geduld mit sich selbst.

Kann durchaus sein, dass ich gestern Abend statt zu essen, kurzfristig die Contenance verlor. Meine vier Wände, ich war alleine, verzeihen mir alles. Nur sie schauen immer(!) zu, wie ich mich abmühe und sogleich von vorne beginnen kann.

Ich brauche jeweils eine Pause, fliehe, bis ich die Geduld und Kraft habe, das Unvermeindliche in Angriff zu nehmen. Gerade wasche ich ölverschmierte Textilien. Irgendwo muss ich mit Aufräumen beginnen. Früher war sowas eine Sache von 30 Min., ich hatte es im Griff. Heute, es dauert Tage.


Ich weiss nun, was ich gestern übersehen habe, das Licht war schlecht: Ich sah auf dem Boden die Hauptölpfütze und dachte nicht daran, den Boden auf Ölspritzer sofort zu untersuchen. Die habe ich in alle Räume via Füsse schön verteilt.

Nachputzen wird heissen, bei guten(!) Lichverhältnissen meine eigenen Öltrampelpfade zu reinigen. Hätte ich sofort daran gedacht, die Zusatzarbeit wäre mir erspart geblieben. Ich nenne sowas einen „Mist“: Eine Kleinigkeit übersehen, Arbeit für Stunden.

So komme ich nie aud den Stand der Sauberkeit, den ich früher hatte, natürlich erarbeitet, es war immer anstrengend, aber ich schaffte es………knapp. Dieses „knapp“ ist das Problem, heute gehts nicht mehr, ich kann mich abmühen, wie ich will und schwupps, da ist er, der Fehler.

Habemus papam und….

….papam kommt aus den USA.

In dem Sinn: „Time will tell.“


Die Medien online sind nun , wenn wunderts, bereits alle bestens informiert, wer dieser Papst sei, der, wies oft geschihr nicht auf dem Radar war, derer, die als mögliche, zukünftige Päpste galten.

Nun werde ich warten, bis der Staub sich gelegt hat, mal schauen.

Das Kreuz mit allen Kirchen ist, dass Menschen in ihr arbeiten. Alle Menschen haben Fehler, es ist banal und sehr schwierig, sich für die Fehler z. B. einer kath, Kirche, falls ich in sie eintreten will auszuhalten, mitzutragen.

Übers Ganze gesehen, finde ichs ehrlicher, wenn sich diese Kirche nicht als Frauenversteherin gibt. Andere tun so, als sei Gleichberechtigung bereits erreicht. Erreicht sind irgendwelche Anfänge und der Kampf der Geschlechter läuft teilweise auf Hochtouren.

Mir schwebt ein Zusammen vor mit Akzeptanz der Unterschiedlichkeit, was weltweit in der kath. Kirche klappen muss, eine weltweite Kirche kennt unterschiedliche Mentalitäten und Befindlichkeiten. Das Wissen gibts, einen friedlichen Übergang von veralteten Bildern zu neuen, wer weiss, wer weiss, dieser Papst hat Naturwissenschaften und Theologie studiert. Math. Fakten gegen fake News, eine Gegenbewegung tut Not.

Auch die Deutungshoheit, was christlich und religiös ist, gehört den Kirchen nicht in die Hände, geschweige den Worte von PolitikerInnen. Es geht umd die Deutungshoheit die theologische und nicht die Teilhabe,

Selbstredend kann ein Vance kath. sein. Nicht er, aber der Papst, die kath. Kirche sagt, was kath. Glaube ist. Daran, darf J.D. Vance sich gerade gewöhnen.

Finde ich sehr gut, zu klären, wer für was zuständig ist und das Fachwissen hat.

TV Alpha Gedächtnis neurologisch

Gestern eine Sendung über die Funktion des Gedächtnisses. Ein Neurologe hatte seins für acht Stunden verloren, interessierte sich danach intensiv für die Funktionsweise, weil weitgehend unerforscht.

Sehr angenehm an dieser TV Sendung ist, dass der Neurologie sacht vorgeht, mehrfach sagt, man wisse es noch nicht. Er füllt, hoffe ich keine Wissenslücken mit Behauptungen, geht vorsichtig und sachte zur Sache.

Mir eingeleuchtet hat die Erklärung dafür, wie sich Erinnerungen zu verändern scheinen. Erinnerungen sind keine fotographischen Schnappschüsse irgendeines menschlichen Rechenzentrums im Kopf, sie werden verknüpft mit anderen Erinnerungen. Ähnliches wird in Verbindung gebracht.

Ist es z.B. punkto Zeugenaussagen wichtig, was möglichst genau aufzunehmen, eigen sich frische Erinnerungen. Sie sind schon vernetzt mit anderen Erinnerungen eines Menschen.

Man wundert sich nicht mehr so fest über Zeugenaussagen z.B. in Zus.hang mit -Verkehrsunfällen, wenn wir mitbedenken, dass all diese Zeugen, viele optische Autoerinnerungen haben, nun diesen einen Unfall möglichst genau schildern sollen. Diese letzte Erinnerung ist in jedem menschlichen Gehirn eingebettet in andere Autoerinnerungen. So bedacht, ist es logisch, dass es objektiv eine Autofarbe und Marke gibt, Menschen ganz Unterschiedliches schildern, je nach ihrem Erinnerungskontext.

Es wird nicht dazuerfunden, gelogen, sondern je anders erinnert.

Ich versuchte vor wenigen Jahren, die Farben meiner Autos zu schildern, ohne deren Ausweise. Huch, seeehhhrrr fantasievoll. Mit der gestrigen Sendung machts Sinn. Ich erinnere mich an die Autofarbe meiner zwei gegenwärtigen Autos im Kontext aller Autos, die in meinem Leben wichtig waren. Das gibt Überlappungen, ich suche eine freundliche Farbe, ich mag meine Autos, was nicht einer Farbtabbelle eines Autolackierers entspricht.

Wäre logisch.

Angedacht wurde, warum das Gehirn Erinnerungen neu hervorholt, neu „erinnert“ , neu ablegt. Dabei werden Erinnerungen nicht genauer, nein, sie werden brüchiger, verbinden sich mit Früherem oder Neuerem, der Verarbeitungsprozess ist in vollem Gange. Vergessen ist wichtig, Verarbeitung von Trauma.

Der Neurologe lobte die Psychologie und Psychiatrie, sie fördere das Neuablegen und Vergessen, deshalb funktioniere sie so gut.

Das sehe ich anders: Kaum je fühlte ich mich in solchen Stunden sicher, es war eine ewige Retraumatisierung.

Ich empfehle Gruppen von Betroffenen zur Verarbeitung, einige neu betroffen, andere vor unterschiedlicher Zeit und gute Altbetroffene, die Distanz haben, weit fortgeschritten sind in der Verarbeitung.

Es macht Null Sinn, die Dominanz, die diese Teilfächer Humanmedizin für sich beanspruchen. Verarbeitungsfähigkeit muss im menschlichen Gehirn selbst angelegt sein, sonst hätte die Menscheit nicht so lange überlebt, bevor diese Gebiete die Deutungshoheit reklamierten in einem Grosschor von verschiedenen Ansätzen, die mehr oder weniger gut funktionier(t)en.

Behinderter Junge bekommt Spenden

Es ist normal geworden u.a. 20 Min. veröffentlicht herzzerreissende Schicksale mit Spendenaufruf. Ein zweijähriger Junge mit Hunter Syndrom braucht ein Pflegebett, die Mutter ein passendes Auto, um ihn zu Artzterminen fahren zu können. So vor wenigen Tagen 20. Min. mit Kommentaren, die geschlossen wurden, als die Diskussion in Mitleid kippte, von Mitleid ist es nahe zu Todeswünschen für einen Zweijährigen mit seltener Stoffwechselkrankheit. Kein Mensch weiss, wie lange er lebt. Während diese Krankheit via Infektionen eine Dauergefahr darstellt, ist die Lebenszeit nicht auf Monate oder Wochen begrenzt. Es kommt wie es kommt, selbstredend sehr arbeitsaufwändig. Logisch, dass die Kräfte der Mutter aufs Äusserste angespannt ist, der fünfjährige Bruder kann nicht so, wie andere Jungs seines Alters.

Er liebt seinen kleinen Bruder, offenbar schaffens die Erwachsenen, ihn so einzubeziehen, dass er eine Kindheit hat.

Nun Tage später die Spendensumme, 33 tausend SFr.

Nicht überlegt wird, dass ein System mit KK und IV mächtig schief liegen muss, wenn junge Eltern Spenden brauchen, geht was irgendwo ganz gewaltig nicht auf. Es können die Versicherungen sein, es können die Erziehungsberechtigten sein, nichts Genaues weiss man.

Was ärgert, dass seit Jahrzehnten es als selbstverständlich angeschaut wird, dass subsidiär zu Versicherungen in der Schweiz für Ortsansässige Spenden gesammelt werden. Solange sich dieses unwürdige System nicht ändert, Behinderte sind immer Ableismus und Paternalismus und den unverholenen Wünschen, es dürfe sie nicht geben, ausgeliefert.

Warum das die heutige Mehrheit nicht mehr durchschaut, ist mir unerklärlich.

Weil es so nie klappen wird

20. Min. Eltern im Rolli, fünf Kinder, zwei zur Pflege, dann Drillinge.

Ein Beispiel, warum ich die Deutschschweiz verliess. So wie zu dem 20. Min. Artikel kommentiert wird, so garantiert nicht. Früher im Pfarramt Erklärung, Aufklärung, Ich baute Verbindungsbrücken zw. Normalität und behinderten Lebensläufen.

Heute, ich rolle weg, es nützt absolut nichts, kennenlernen will man nicht, nur aufs Podest stellen oder verurteilen. Was Mittleres, eine angepasste Reaktion gibts praktisch nicht.

Eigene Grenzen scheinbar inexistent. Das ist am schwierigsten zu ertragen, dass über Grenzen anderer abgelästert wird, es haben alle Menschen Vor- und Nachteile und ich pflege zu sagen, ganz viel Mittelmass. Gerade darin liegt kein Unterschied zu sog. behindertem Leben.

Was mit den Drillingen unter dem Tisch rübergereicht wird, sexuelle Bedürfnisse sind Behinderten verboten, geschweige den eigene Kinder zu haben. Während jede kleinste sexuelle Minderheit allen, also der heterosexuellen Mehrheit ihren sexuellen Status ohne Unterlass unter die Nase reibt, Behinderte haben solches zu unterdrücken, gewiss nie mit Kinderzeugung auszuleben.

Diese Klischees sind so uralt, wie ableistisch und paternalistisch zugleich. Sexualleben ist Privatsache und wer Kinder will, resp. keine, macht das unter den zuständigen Personen aus.

Im letzten Jahrhundert, es war ein viel zu langer Kampf, bis sichtbar Behinderte sexuelle Selbstbestimmung bekamen. Wir unsichtbar Behinderten konnten tun und lassen, was wir wollten.

Sinnvoll wäre, wenn es um Erbkrankheiten geht, offen darüber zu sprechen, sich nicht sinnlos zu vermehren: Ein hörbehinderter Vater zeugte mit einer hörenden Frau fünf Kinder, wovon vier schwer hörbehindert sind. Ob sowas sinnvoll und ethisch vertretbar ist, darf gefragt werden.

Oft wird gerade Frauen mit vererbbaren Krankheiten ganz dringend empfohlen, auf ihren Kinderwunsch zu verzichten. Ich kenne keine andere Bevölkerungsgruppe, die VERZICHTEN SOLLE. Alle andern fordern ein Recht auf eigenen Nachwuchs ein. Seltsam nicht?*

Im welschen Sprachraum, oft wenn ich mich ärgere, irgendwelche Welsch Sprechende um ihre Meinung frage, kommt sofort die Unterscheidung Privatsache gegen steht frei zur Disskussion. Es sei Privatsache, niemand habe je das Recht, anderen ungefragt(!) in deren Privatleben reinzureden. Sofort grenzen sich franz. Sprechende ab, die Privatsphäre hat eine andere Definition.

Alle nach ihrer Facon. Solange man Nachbars nicht stört. Die Sprachregelung punkto Smalltalk ist viel höflicher. Man spricht sich an als Monsieur oder Madame, stets wünscht man sich einen guten Tag. Dort schon fängts an, Disanz und Respekt vor einer andern Person.

Vielmehr in der Deutschschweiz müsste Grundsätzliches diskutiert werden über Umgangsformen: „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füge auch deinem Nächsten nicht zu.“

Ganu vorne müsste angefangen werden und eine Gesellschaft müsste es wollen.

Der Druck muss unerträglich hoch sein, dass eine Gesellschaft irgendwas will.

Man kappierts nicht, man wills nicht begreifen, trifft einen selbst der Schaden, sofort jammern, man hält keine Durststrecke aus.


…* Ich war in meinen späten Teenagerjahren und es lief der damals heiss diskutierte Film im Kellerkino über den Paragraphen, der sichtbar Behinderten sexuelle Aktivitäten verbot.

Ich begriff nicht, mir war ein Leben lang eingetrichtert worden, ich sei behindert, ganz schrecklich unangenehm. Trotzdem nahm niemand Stellung zu meinen sexuellen Aktivitäten ausser dem damals üblichen Stuss, Frauen sollten Ihr „erstes Mal“ in der Hochzeitsnacht erleben.

Als es soweit gewesen wäre, garantiert nichts mehr nach DEM viel zu langen und viel zu anstrengenden Tag.

Merz war Kanzlerkandidat schafft die Wahl um 6 Stimmen nicht

Wenn die etablierten Parteien weltweit begreifen würden, dass man sie als überholt ansieht…..Es ginge allen besser.

Themen sind liegen geblieben, was zu erledigen gewesen wäre, wurde rumgeschoben, praktisch überall auf dem europäischen Kontinent die strukturelle Arbeitslosigkeit, Behinderte unterfinanziert, die Armen vergessen, Frauen, Kinder, Alleinerziehende.


Im zweiten Wahlgang ca. mit sieben Stunden Verspätung wurde er mit 325 Stimmen zum Kanzler gewählt.

Nun sind wir hoffentlich alle klüger, zumindest die Medien Schweiz haben für fast alles eine Antwort. Ich guckte live auf tagesschau24.

Was sowas soll und diese lauen Erklärungen erst beim zweiten Wahlgang sei der Ernst der Lage allen bewusst geworden…..

Sehr interessant, wer abweichend nicht wie erwartet abgestimmt habe und alle, die Wählten betraten eine Abstimmkabine, da war nichts zu sehen, weil eine geheime Wahl.

Die Af D in Höchsform, alles sei verloren, Neuwahlen seien sofort anzusetzen.

Das wird so , wie es gewesen ist, instabil, Merz unbeliebt und via unsichere Koalition zurückgebunden, immer schön die eigene Fahne in den Wind stellen. Was ein Politiker sagte, überzeugte mich.: Merz habe sich im Vorfeld schlecht vorbereitet, sich nicht mit den 328 unterhalten und für sich lobbyiert, damm it die Koalition ihn möglichst einstimmig wähle.

Nun kennt er den Tarif, bemüht er sich nicht, dann gibts Lücken in der Stimmabgabe pro und contra. Das wird ihn nun begleiten im Kanzleramt

Diese Sichtweise, sich aktiv bemühen zu müssen, um die Meinung der Abstimmenden, scheint mir Logik innezuhaben.

Interessant auch, es gab deutsche Kanzler mit geringerer Koalitionsgrösse als 18 Stimmen und sie schafften es auf Anhieb.

Was ist los, wenn heutzutage zu viele ihr eigenes Süppchen kochen, Individualismus so gross geschrieben wird, Das gemeinsame Wohl wäre wichtig, wird immer wichtiger, wenn sich der Kampf und die Weltherrschaft einmal mehr so heftig entflammt hat.

Für meine Generation, die etwas älteren und alle Jüngeren, so nah wie in den letzen Jahrzehnten, war der Krieg in Europa noch nie, zweifach sind die Illusionen zerstört worden punkto Putin, Wandel durch Handel und USA, Europa solle sich selbst verteidigen.

Bei diesen Themen, sie lagen überall immer auf dem Tisch, wurden runtergespielt, nicht Ernst genommen, desto grösser die Erupiton nun, alles kommt mit Knall daher, wie dieser erste, misslungene Wahlgang.

Die bange Frage bei all solchen Vorkommnissen, warum hat die Nachkriegsgeneration sich so narren lassen, viele ihrer Werte sind in Luft aufgelöst, das Gegenteil wird nun gemacht.

Wars so schlecht, wars nur halb gut, wo war der Fehler, was war es überhaupt oder ist es menschliches Schicksal, Uhrpendel zu spielen von einem Extrem zurück ins ander und irgendwann war man unbemerkt eingemittet, was schnelll vorbeiging, unbemerkt.


Es ist menschliche Neurologie, das Unbegreifbare begreifbar machen zu wollen und bitte schon das Ende zu wissen, wies herauskommen wird.

Dadran denke ich öfters: Was wir in Geschichtsbücher auswendig lernten, war rasch getan. Solch eine unheilvolle Entwicklung mitzuerleben, Tag für Tag, ist was ganz anderes. Es ist schwierig, weil fast alles ist ein Antwort auf was Unbefriedigendes, aber das „WIE“ es ist höchst problematisch.

Schwarz-weiss, es gibt es nicht. Aber dieses radikale Umschwingen auf eine Seite, die ganze Restmenschheit, kann gucken, wo sie bleibt…….. so erlebe ichs zum erstenmal.

Schweiz will staatlich verordnet „perfekte Eltern“

Übereinkommen über die Rechte von Kindern, ratifizert von der Schweiz 1997.

Das sind ethische Prinzipien, die einzuhalten Eltern seit 29´8 Jahren angehalten sind, da das Übereinkommen 1989 entstand, schon damals mehr als bekannt war, Eltern hatten immer die Freiheit, ihre Kinder gewaltfrei zu erziehen.

Schon in den 60er Jahren, die schwarze Pädagogik geriet ins Wanken. Ob Züchtigung helfe oder nur der Frustkanal überforderter Eltern sei, das wurde eifrig diskutiert.

Unsere Eltern gaben uns als Teenie ein Buch zu lesen, ob Kinder nur freiwillig lernen könnten und was Brauchbares dabei rauskäme, ein Projekt, irgendwo in die Tat umgesetzt mit Versuchskindern, schon damals moralisierend mit diesen Kinderstaren, die freiwillig, zwangslos bestens lernten, was es zu lernen gab.

Ich hatte Präferenzen und gewiss Stoff weggelassen, den ich nicht mochte, hätte ich bloss freiwillig lernen dürfen. Warum auch ungeliebter Schulstoff nützlich sein könnte, erschloss sich mir erst, als ich alles alleine machte, auch Zuständigkeit für Autos nicht mehr auf irgendeinen Mann abschieben konnte, selbst steuerte und mich krampfhaft versuchte an das gehasste Schulfach Physik zu erinnern, Beschleunigung , Bremswege, Tonnage von Autos, Zuladung, wenn ich Ton einkaufte etc., etc.

Nun also will die Schweiz durchsetzen, dass alle Kinder ohne Handgreiflichkeiten aufwachsen. Das geht nicht. Die perfekten Eltern sind noch nicht geboren worden. Es braucht Disziplin, ungehorsame Kinder weder ins Zimmer zu verbannen, noch anzuschreien, noch die Hand zu erheben, sondern sich selbst zu outen, die Erziehungsberechtigte brauche gerade eine Pause, ziehe sich zurück und lasse auch ein Baby in einem gesicherten Umfeld zum spielen. Babies fallen nie vom Boden runter, weil Boden ist Boden und weiter runter gehts nicht.

8-ung alles wegräumen, was einem rollenden Baby gefährlich werden könnte. Diese Situation ändert sich ständig, weil Babies Bewegungen dazulernen, ein „nein“ nich verstehen, noch nicht.

Was tun mit Elternfrust? Nun, sich austauschen mit andern so betroffenen Eltern, Peerberatung, Sport, Aktivitäten, Garten jäten, Brotteig schlagen, irgendwie die Energie abarbeiten, bis es wieder geht und sich die Erwachsenen selbst eingekriegt haben. Bloss das ist hohe Schule von Weisheit und nicht staatlich einforderbar.

Der Staat Schweiz täte gut daran, Gesetze zu minimieren, Eltern gut zuzusprechen, ihnen Freiheiten und SELBSTVERTRAUEN ZU SCHENKEN, Vorschusslorbeeren, damit nicht ängstliche Eltern ihre Kleinen lachend erziehen können von Angst befreit, dass der Staat bereits auf der Lauer liege, staatluich einzugreifen mit KESB.

Freie Menschen sind glücklich, nicht solche, die schlottern vor weiteren Gesetzen. Schon heute verzichten viele auf eigene Kinder. Wer keine hat, der/die macht keine Fehler, keine ungewollte Gesetzesübertretungen, es droht keine Strafe.

Die Schweiz als Bundesstaat geht gewaltig in die Irre. Autofahren,Busszettel, es wird vn Tag zu Tag teurer, also habe ich zwei Autos gerade ohne Führerausweis. Warum soll ich mich darum kümmern, den zurück zu holen. Ich fahre sehr gut und gerne Autos, aber nicht in der heutigen Schweiz, die überall lauert um das Geringste zu ahnden, nicht um der Verkehrssicherheit willen, sondern die Kassen zu füllen.

Genau durchschaut, Schweiz und nein, es gefällt überhaupt nicht mehr, was von Tag zu Tag schlimmer wird, nun sind einmal mehr die Eltern dran, noch mehr unter die Staatsmacht gezwungen zu werden. Mich triffts nicht mehr, Gott sei auf den Knien gedankt. In solch einem Staat gibts eine gute Antwort, sich zu weigern, Kinder in die Welt zu setzen, dann kriegt der Bundesstaat Panik und beginnt nachzudenken, woran es liegen könnte, diese Kinderlosigkeit, die vom Staat auferzwungene und er realisiert es nicht.


Ein Beispiel mal verglichen mit früher:

Meine Mama war mit 36 Jahren Vollwaise und hatte geerbt. Ihre Kinder 12, 10 und vier Jahre alt.

Ich Vollwaise im Jahr 2020. Ich 61Jahr alt, meine Kinder 27 und 32. Also die Groselterngeneration starb, nicht die Mamageneration wie eine Generation früher. Meine Mama Vollwaise mit 36 Jahren, mein älteres Kind verlor früh den Grossvater mütterlicherseits und die Grossmama starb, sie war 32 Jahre alt.

Das ist die Entwicklung einer Generation, ich bin eine Generation jünger als meine Mama.

Da ist etliches aus den Fugen geraten, statt dass die junge Familie erbt und das Erbe nutzen kann, um die eigenen Kinder grosszuziehen, habe ich nie was geerbt, zog zwei Kinder alleinerziehend gross und erbte, es ist Zusatzarbeit im Alter von 61 Jahren ab 64 Jahren, es kommt für mich die AHV, fertig IV Rente.

Familienpolitik in der Schweiz müsste auf diese Entwicklung eingehen, das Erben hat sich um Jahrzehnte nach hinten verschoben, kommts endlich, auch wir BoomerInnen wollen endlich nicht mehr jeden Rappen umdrehen müssen.

Die junge SPS will nun Vermögensumverteilung Richtung ihre Generation. Die BoomerInnen, die nie erbten, nur Pflichten hatten, eigene Kinder selbst grosszuziehen und alte Eltern ewig zu betüteln, bis sie wirklich alt und lebenssatt starben, soll das viel zu spät erlangte Erbe sofort an die Life-, Life-, Life-Balance gewohnte Grosskindergeneration weiterreichen.

Da irren sich die zu oft, zu faulen Jungen ganz gewaltig. Eher werden sie nacherzogen, um endlich in die Hände zu spucken und 100% zu arbeiten, als dass meine Generation übergangen bleibt punkto Erbgang, nur weil Junge erben wollen, bevor sie arbeiten lernten.

So gehts garantiert nicht. Die Schweiz wurde reich durch Schweiss und Arbeit, war nie ein Schlaraffenland, in dem einem gebratene Tauben in den Mund fliegen. Die Scheiz ist ohne Ressourcen wie Bodenschätze, sie ist noch ein Wasserschloss, ansonsten angewiesen auf den Erfindungsgeist ihrer BewohnerInnen und Patentschutz.