Tiefgaragen PP Situation spitzt sich zu

Heute war mein PP Eigentum fürs Auto Viano frei, als ich reinfuhr. Also parkte ich darauf, denkend, dass es nun allenn allmählich dämmert. Meine Info war auf den Boden geworfen, habe ich eingesammelt.

Ich war gegen zwei Std. in meiner Wohnung, klingelt es, ein Mann vor der Wohnungstür, er sei die Polizei, ich solle öffnen.

Sprache: Gebrochenes Deutsch, aber hat insistiert. Bloss Kapos haben Uniformen und kommen mindestens zu zweit. – Ich öffne nicht, rufe die Kapo an, Null Reaktion, in deren Augen bin ich das Problem, niemand sonst.

Nach 22 Uhr nochmals Klingeln und mehrfach. Der Spion ist dunkel, also frage ich möglichst(!) ruhig, wer da sei. Als Antwort atmen, ich denke, es waren mehrere Personen.

Dann passiert es, mein Körper kippt in den Modus „Angst“, den kann ich nicht umdrehen. DAS weiss ich längst. Das heisst eine schlaflose Nacht. Nochmals Tel. an Kapo nur fürs Protokoll. Gemacht hat sie nicht, was ich hätte mitbekommen können. – Da muss frau vorsichtig sein, weil die Kapo kann irgendwas behaupten. Ich muss mir bewusst sein, dass ich nur das wissen kann, was ich miterlebt habe. Ja nie, einfach nie übertreiben. Das ist eine Al-Anonweisheit: Wenn Menschen unangenehmen Gefühlen wie Angst ausgesetzt sind, versuchen sie verstanden zu werden. Kinder schreien. Reagiert niemand so, wie es erhofft wird vom Kind, erhöht es den Druck auf die Bezugspersonen. Also ja nicht in das Muster verfallen, weil da sofort Übertreibung und damit Lüge reinkommen.

Diese Selbstbeherrschung habe ich, aber die Angst beherrscht mich: Es waren Stunden bis zum zweiten Klingeln. Die Nacht ist noch lang und dunkel. Erst wenn es hell wird, nichts mehr geschehen ist, werde ich mich beruhigen können autonom.

Ich höre Nachtclub, Ralf Wicki. Wie er seinen Anrufenden zuhört und mit ihnen spricht, finde ich liebevoll und tröstlich. Er scheint fast immer zu verstehen. – Ich gehe sofort in die Selbsttröstung.

143 habe ich auch probiert. Der erste sog. Zuhörer hat mir aufgelegt: Er habe wegen mir einem suizidalen Menschen aufhängen müssen. – Hinter einem solchen völlig unzulässigen Vergleich steht die Meinung, 143 könne profimässig Suizide verhindern. Das ist eine Illusion: Menschen, die nicht mehr können, können sich immer noch später umbringen und tun es auch: Suizid, weder Selbstmord noch Freitod, sondern einfach am Ende, des eigenen Lateins, eben suizidal und DAS DIESER ZUSTAND wird als nie mehr ändernd empfunden.

Ich bin immer suizidal, wenn ich Burnouts habe. Krass ist, dass ich immer die Erfahrung der Normalität DANACH HABE. Im Akkutfall bin ich immer felsenfest überzeugt, dieser Zustand GEHE NIE NIE NIE MEHR VORBEI.

Aber, weil ich x Menschen mit Gesundheitsschäden nach Suizidversuchen live erlebt habe, ist die Angst davor grösser, als die Gewissheit, mich (möglichst schmerzfrei!) suizidieren zu können, OHNE DANACH WEITERLEBEN ZU MÜSSEN.

Ich glaube weder an den „perfekten“ Suizid noch „perfekten“ Mord. Ich glaube aber, dass Menschen das Recht haben, mit Exit oder einer anderen Sterbehilfeorganisation zu gehen, weil Exit weiss, wie es schmerzfrei und in einem ordentlichen Rahmen geht.

Da esum Grenzerfahrungen, bzw. endgültiges Überschreiten der Todesgrenze geht, sind alle diese Zusammenhänge sehr persönlich und beruhen auf je eigenen (Glaubens)vorstellungen.

Ich musste einmal so erbrechen, dass ich dachte, dass ich nun ersticke, was für CPs eine normale Todesart ist.Hernach habe ich festgestellt, dass ich so mit Erbrechen beschäftigt war, dass ich mir bewusst war, evtl. ersticken zu müssen, aber es war egal: Meine ganze Körperkraft war mit Erbrechen beschäftigt. Wie es von Innen aussieht, erfahren wir erst, im Tod(eskampf), vorher nicht.

Ich habe nochmals und nochmals 143 gewählt. Der zweite Mann hörte zu, ich heulte Rotz und Wasser, was wie gigeln tönt, aber ich habe ihm gesagt, ich weine jetzt und das tönt genau so blöd. 22Min. 58 Sek. war die Gesamtzeit. Alles ist durchgetaktet auch die nummer 134.

Die Schweiz fühlt sich immer national als Musterschülerin und Vorbild. Aber wir wirken auf andere Kulturen, die die Menschen in den Mittelpunkt stellen, eiskalt, was man nicht will. Nur das nicht, durchgetaktet und kalt, eiskalt.

Der Satz: „Wer wahrnimmt, erfährt seine Wahrheit“, stimmt. Er hat mich vor 12 Jahren angesprochen, natürlich die Alliteration und der Inhalt. Widerlegen konnte ich ihn nicht.

Kapo Bern ignoriert mich. Mit 66 Jahren kann ich mit CP an JEDER FLEISCHMAHLZEIT JEDERZEIT ERSTICKEN

Vogelfrei zu sein im Kanton, genauer der Stadt Bern, OHNE JEGLICHE HILFE ALS BEHINDERTE FRAU DER KAPO IST EINS.

Noch schlimmer ist, wenn die KAPO BERN MEINE TEL NUMMER AUF IGNORIEREN GESCHALTET HAT, WIE HEUTE ABEND. Das Nachtessen fällt aus, REIN UM DES ÜBERLEBENS WILLEN, trotz Cerebraler Parese im fortgeschrittenen Alter.

Wenn ich am Ersticken wäre, könnte ich evtl. noch knapp den Notruf wählen……-OHNE WORTE-. Wird der Notruf nicht entgegengenommen, aktueller Stand neun(!) Notrufe, verantwortlich Kapo Sch….*, ganzer Name mir bekannt, dann wird es sehr, sehr, sehr gefährlich. Ich lebe alleine, bin auf Notfalldienste ultimativ angewiesen.

Ich habe zweimal mit dem Nebentelefon eine Kapo Mitarbeiterin aufgefordert, SOFORT MEINE HAUPTRUFNUMMER WIEDER FREIZUSCHALTEN. Dazwischen lag wohl eine Std. Zeit.

Passiert ist GAR NICHTS.

Die Polizei nicht dein Freund und Helfer, sondern dein Wegbereiter fürs JENSEITS. So entledigt sich die Polizei hochbegabter Behinderter, die um ihre RECHTE und Pflichten wissen.

Behinderte sterben zu früh, die Behinderung ist KEIN GRUND, weil IHR HERZ BRICHT. WENN ES GEBROCHEN IST, SIND SIE TOT. – Ich kenne mindestens zwei solche Todesfälle und Marc Sutter, der Nationalrat, ist erstaunlich FRÜH GESTORBEN.

So ende ich nicht.

Abschreckendes Beispiel einer inkompleten Tetraplegie

https://www.srf.ch/play/tv/live/srf-info?tvLiveId=c49c1d73-2f70-0001-138a-15e0c4ccd3d0

Extra habe ich den Link so gepostet, unklickbar, weil beleidigend für alle Menschen in der Schweiz mit GEBURTSGEBRECHEN: Kutter ein privilegierter Politiker der CH wird durch einen Skiunfall geschädigt.

Ich mit Geburtsgebrechen habe eine total andere Geschichte mitgemacht. Unfallverletzte sind besser versichert als Geburtsgebrechen. Die IV spart auch an solchen Kindern.

Hätte ich ein Smiley zur Hand es wäre eine zornige Teufelin: Der Aufklärungswert gehört gesendet ca. Anfangs 20. Jahrhundert.

Herr Kutter wird entsprechende Erfahrung machen, wenn ihn niemand kennt und er alleine im Rolli unterwegs ist. Beisshemmungen hat die Wohnbevölkerung Schweiz nicht.

Prämienentlastungsinitiative der SP

Der SP sollte jemand flüstern, dass Bürgerliche die Nase voll haben über all die Forderungen der Linken.

Das KK Obligatorium wurde vor Jahrzehnten eingeführt. Es ist zum Selbstbedienungsladen mutiert. Die Reichen bezahlen nicht noch mehr. Arme Menschen sterben normalerweise früher, schneller, verhungern etc. etc.

Wenn ein Geschlecht wie meines über Jahrhunderte überlebt hat, dann ist das so, weil viel gearbeitet wurde, weil Geld sparsam ausgegeben wurde etc., etc.

Man kann das KK Obligatorium wieder abschaffen und dann werden die Armen die Zeche zahlen, wie es immer war. Wollte die Schweiz nicht mehr, aber für notwendige Medizin und nicht diesen Selbstbedienungsladen, den wir heute haben.

In der Ukraine und im Gazastreifen und an ganz vielen Orten wird gestorben wegen Konflikten und hier soll jeder Pickel im Gesicht via Notfall weggezaubert werde?

Nennt sich Selbstverantwortung. Die Selbstverantwortung fehlt heute völlig in mancherlei Hinsicht.

Weitere Fehleinweisung Psychiatrie mit FU

Nun, ich kenne dieses grausame Spiel längst, was für die Opfer Freiheitsberaubung inklusive Zwangschemie bedeutet und für die TäterInnen ohne Konsequenzen bleibt. Ich habe Einspruch erhoben vor Obergericht Bern.

Der betroffene Oberarzt hat mich genau an dem Tag entlassen, an dem er beim Obergericht begründen musste, warum der FU aufgehoben wird, was geschah. Wenn die Ehre eines Oberarztes betrofffen ist, ich es mit abwesenden JuristInnen so drehen kann, dass ich Recht habe, was ich sowieso habe, dann geht es schneller als vorher. Der FU wegen Manie, die ich nie hatte, ich hatte SCHLAFLOSIGKEIT, was mich fix und alle macht. Schlaflosigkeit ist keine Manie, die Patientin braucht genau flüssiges Valium um 6-10 Std. am Stück(!) zu schlafen.

Palästina und Israel

Mit dem Thema haben wir uns vor Jahren mit Alfred Hottinger befasst über ein verlängertes Wochenende. Die beste Weiterbildung je.

Nun sind der Gazastreifen und Israel im Krieg. Angeklagt wegen Kriegsverbrechen sind Israel wie auch die Hamas, also beide Regierungen, Ministerpräsidenten und die Minister zuständig für die jeweiligen Armeen.

In Israel ist es klar: Israel hat Netanyahu und den Verteidigungsminister gewählt, die WählerInnen sind verantwortlich, auch wenn viele BürgerInnen demonstrieren.

Wie ist es im Gazastreifen? Ist die dortige Regierung gewählt oder „gewählt“ so wie Putin sich immer wählen lässt? Die Hamas ist nicht eben zimperlich die eigene Bevölkerung auf mannigfaltige Arten sterben zu lassen.

Israel wiederum ist meiner Meinung nach völlig irrational, was das Wort Genozid betrifft. Israel schaut auf den Holocaust und der war Genozid und Israel ist DAS Opfer.

Nun wird es gezwungen sein eigenes Handeln anzuschauen und ist auf Augenhöhe mit der Hamas. Fertig mit der Ausrede alles sei immer antisemitisch

Liebes Israel, du bist ein Staat, wie x andere auch und lerne es endlich auswendig. Im WK II kamen 60 bis 70 Millionen ums Leben, andere schreiben sogar 80 Millionen. JüdInnen war nicht die einzigen Opfer überhaupt nicht, z. B. auch Behinderte. Bloss die haben keine Lobby noch Geld und sind noch heute in der Schweiz minderwertiges Leben, was die Schulmedizin gefälligst ausmerzen soll.

Gut haben wir darüber gesprochen.

Aufdecken in der Schweiz?

Missbrauchsfälle in der kath. Kirche, geschlagene und psychisch misshandelte Kinder in einer religiösen Schule, Fabrikmädchen, ein verhafteter SVP Mann, Vorwurf, sexuelle Straftat(en) mit Minderjährigen.

Es darf gewürfelt werden, was die Schweiz bzw. ihre VertreterInnen gewillt sind, aufzuräumen.

Es ist fast eineinhalb Jahre her, da berichteten in SRF DOK zwei Söhne Ivos Saseks von ähnlichen Vorfällen in ihrer Kindheit, wie nun an der Privatschule* Läderach ebenso recherchiert wurde. Der jetzige Inhaber der Firma Läderach, schickt die eigenen Kinder in diese Schule, von der er selbst den Medien sagt, es habe in seiner Schulzeit, er ging auf die Privatschule seines Vaters, ein Klima der Angst geherrscht.

Der kath. Bischof Gmür gibt eifrigstens Interviews zum sexuellen Missbrauch in der kath. Kirche. Er gibt längst bekannte, eigene Fehler zu und glaubt wohl damit alle beruhigen zu können: Das Zölibat gehöre abgeschaft und Frauen als Priesterinnen eingesetzt, an die Opfer habe er anfänglich zu wenig gedacht. – Jetzt sind wir alle happy, wenn die kath. Kirche die Macht besser verteilt.

Vor allem wird systematisch nicht mehr erwähnt, dass die Studie, eine Pilotstudie ist, es handelt sich nicht um eine gesamte Aufarbeitung der gefundenen Fälle, nur eine erste Sondierung. Dabei fiel auf, dass teilweise Archive zerstört worden waren und der Nuntius z.B. hat sein Archiv nicht zugänglich gemacht und nun, volles Vertrauen, dass die kath. Kirche selbst aufräumt.

Die Fabrikmädchen, administrativ versorgte und ausgebeutete junge Frauen, also das war gestern Thema bei SRF, heute ist heute.

Hübsch, wie der Staat ganz schnell aus den Schlagzeilen kommt, wie wenn diese Männer eine andere Einstellung gehabt hätten, als die explizit Kirchlichen.

Es ist immer interessant, was bei SRF und anderen Medien wie lange in den Schlagzeilen bleibt und was sofort wieder vergessen geht.

Eine Vermutung, die Familie Läderach, Schockoladehersteller, seit heute Ex-Partnerschaft mit Zurich Film Festival, ist bekannter.

Nur weil irgendwelche Missstände bekannt werden, was irgendeinen Aktivismus auslöst oder auch nicht, wenn das Scheinwerferlicht verlöscht ist, was hat sich geändert oder wird weiterhin unter den Teppich gekehrt.


…* Der Vater Läderach ist Mitgründer dieser Schule. Er gab eine eidesstattliche Erklärung ab laut Medien, z.B. SRF1 Radio, Nachrichten, er habe nie Kinder gezüchtigt. Opfer berichten das Gegenteil.

Das wirft die theologische Frage nach dem Begriff „Eid“ auf. Es könnte sich um eine magische theologische Vorstellung handeln, dass ein „Eid“, eingesetzt als Flucht nach vorne, vor Konsequenzen bewahrt.

Kinder schlagen ist in der Schweiz gesetzlich nicht verboten. Artikel 19 der UNO-Kinderkonvention verbietet allerdings genau das, körperliche und seelische Gewaltanwendung gegen Kinder.

„Wir sind nicht alle“ II

Schon habe ich 126 Seiten gelesen. Vielleicht wird genau dieses Buch zu meiner persönlichen Lese-Befreiungsgeschichte. Gelesen habe ich immer sehr viel. Lange habe ich gedacht, ich brauche Biographien, Bildung, dann verstehe ich, wie mir geschieht und geschah. Wenn ich genügend Bücher gelesen habe, dann wird mein Leben gut, weil ich die Zusammenhänge begreife.

Mit der veränderten Weltpolitik werde ich zunehmend politisiert. Seit Jahren fehlt mir die Konzentration zum Lesen. Die Geduld ist verschwunden, die Konzentration irgendwo im Nirgendwo.

Ich habe x Bücher, die mich interessieren, zumindest früher interessiert hätten, die ich problemlos in einer Woche gelesen hätte. Ich brauchte Geduld, versuchte, ging nicht, lies Zeit verstreichen und das ganze Spiel begann von vorne.

Irgendwann ist mir meine Konzentrationsfähigkeit abhanden gekommen, praktisch bei jeder Beschäftigung, einzige Ausnahme Kerzen giessen. Das ging letzten Winter, viel langsamer als früher, etwas weniger Wachs, es zog sich praktisch bis ins Frühjahr hin, aber es ging.

So muss ich mich nach der Decke strecken.

Mit der Trompete musste ich nun vor über einem Jahr auf einem Niveau beginnen, es war zum Heulen. Ich erwischte meine Atmung auf dem Weg zum Hyperventilieren, das Ausatmen war bereits problematisch. Neue Noten wollte ich nicht. Mit etwa 1 1/2 Jahren Verspätung interessiere ich mich nun für neue Noten. Ich bin inzwischen soweit, dass ich mich nicht mehr um meine Atmung kümmern muss, sondern die rechte Hand zu trainieren beginnen kann.

Der Weg der Befreiung ist lang und langsam. Der Punkt dabei ist immer mit Al-Anon, dass viele dasselbe Schicksal haben, auch wenn ich sie nicht kenne. Al-Anon vertritt die Überzeugung, dass wer einmalig zu sein glaubt, dem/der kann nicht geholfen werden, weil immer ein „ja, aber…..“ kommt.

Das ist in vielen Fachbereichen ein guter Massstab. Wo sind Gleichgesinnte zu finden, wer vertritt gleiche Werte, gleiche Überzeugungen und wie sind sie fachlich und logisch begründet und nachvollziehbar.

Nun keimt die Hoffnung auf, dass sich die Leseblockade langsam lösen könnte. Das politische Tagesgeschehen habe ich immer verfolgt. Was ist der grosse Irrtum der Demokratien und wo liegen vorläufige Teilantworten dazu und wie wird sich die Welt ändern? Diese Fragen beschäftigt mich intensiv. Einzelschicksale als Antworten genügen mir nicht mehr. Nicht der/die Einzelne in einer Masse sind genug, sondern zu erwarten sind politische, systematische Veränderung unter dem Druck der Weltpolitik. Die Kunst wird sein, Chancen zu sehen, statt die Angst zu nähren, was politische in der Schweiz gerade gemacht wird:

Die Rechte bleibt bei der Migration, die Linke bei Verboten punkto Umwelt und sog. Minderheitsschutz, der Behinderte systematisch ausschliesst, dafür Tierschutz ad absurdum führt. Der Hype um Hunde und Katzen kommt aus der Ecke. Sie erzählen Zeugs, was hinten und vorne nicht in den Gesetzen steht, dafür das Leben z.B. von Behinderten und Alten einschränkt, die eigene Privatsphäre verletzt.

Die Diktatur der Linken und Grünen, auf dem Buckel von allen, das Modell vergleichbar der christlichen Ursünde, einfach weltlich via Umweltschutz. Der beste Mensch ist immer der, den es nicht gibt, weil er keinen ökologischen Fussabdruck hinterlässt. Tiere, gehalten in einer Wohnung mit Dachterrasse und ewig soll frau sich rechtfertigen. Früher nannte man eine solche Einstellung immer für die andern: „Sie predigen Wasser und trinken Wein.“

Es ist völlig egal, aus welcher Ecke unerfüllbare Forderungen kommen, ob religiös, politisch* oder gegen Behinderte gesellschaftlich. Es ist und bleibt menschenfeindlich.


*…. ein Kandidat für den Bundesrat wird so beschrieben in den Medien: Alles, was er kann und dann kommt, er sei „aufbrausend“, was negativ eingerahmt wird.

Da lob ich mir die vier Temperamentenlehre von Galen. Hoffentlich ist dieses Aufbrausen echt und nicht Produkt irgendwelcher Drogen, z.B. Kokain. Dann wäre dieser Bundesratkandidat, ein völlig normaler Mensch, nicht sediert, mit einem der vier menschlichen Temperamenten, die man seit langer Zeit kennt, eine gute Alternative und ein Vorbild für alle, die das gleiche Temperament haben.

Buch: Wir sind nicht alle

Es ist ein Perspektivenwechsel wie erwartet.

Aus völlig anderer Perspektive war ich immer kritisch. Die hier in der Schweiz, in Bern propagierte Gerechtigkeit ging schon in der Kindererziehung nicht auf. Biblische Geschichten legten immer den Finger auf den wunden Punkt, die Ungerechtigkeit, klar gab es Kinderbibeln, ich las, war weitestgehend meinen eigenen Gedanken überlassen. Während das Eine gesagt wurde, wurde was anderes gelebt zumindest teilweise.

Ich kann nicht genau benennen, ab wann ich innerlich in Opposition ging. Das Prinzip, dass jeder Mensch ein Geschöpf Gottes sei, überzeugte mich wesentlich mehr, als diese Unterschiede via Geburt, insbesondere soziale Schicht und nur ein Mädchen, behindert wie ich war, wurde ich mit der Einschulung ausgespuckt.

Später im Studium studierten wir nebenher feministische Theologie, Frauen, die doktorieren wollten, machten elementare Erfahrungen von Benachteiligung. Wir lernten männliche, hierarchische Theologie, was mich nie davon abhielt selbst zu denken.

Repetitiv kamen schweizerische Skandale in den Jahrzehnten bis heute an den Tag in den Medien mit ganz verschiedenen Themen, aber immer diese Hierarchie, irgendwer, also Männer hatten die Macht, machten krumme oder gerade Sachen, flog was auf, gab es menschliche Opfer sehr oft und statt dass dann Rechtssprechung Ordnung geschaffen hätte, kommt der Justitz Lieblingswort: Verjährt.

Bei den Verdingkindern gab es eine Entschuldigung und eine sehr kleine Entschädigung. Bloss wer gedacht hätte, man ändere seine Einstellung in der Schweiz, der/die irrt sich. Das System umbenennen, neue Gesetze, Abstimmung, alles tiptop, die Einstellung bleibt wie gehabt.

Die Linken und Grünen behaupten die besseren Menschen zu sein. Sind sie nicht, sie haben weniger Macht und andere Unterdrückungsmechanismen*. Wenn Berset redet, bekomme ich regelmässig Ohrenweh. So sprach er diese Tage vor der UNO.

Was soll er da gesagt haben, ausser PR? Alle können sich selbst eine Meinung machen.

Berset behauptet auch, die Schweiz sei politisch gut aufgestellt, dass Ausland verstehe, die schweizerische Neutralität und schätze sie. Nun, weder einem Bundesrat Berset noch ihm als Bundespräsidenten wird man Unhöflichkeiten ins Gesicht sagen. Um zu wissen, was z.B. die EU wirklich denkt, müsste man sich anonym über die Meinung der EU Mitglieder informieren können.

Diesen Vorbehalt macht auch das Buch: „Wir sind nicht alle“ Die Autoren sind weiss. Das ist und bleibt Fakt und bestimmt z.B. was Schwarze weissen erzählen. Das ist bereits gefiltert, was die beiden Autoren sich bewusst sind.

Berset, denkt zumindest nicht in der Öffentlichkeit darüber nach, dass er als PR Mann rüberkommt, der v. a. sich selbst super findert. Er soll mal sein Dossier IV und KK angucken, dann kommt er auf den Boden der Realität. Nein, es sind nicht immer nur die andern schuld.

Die Einstellung, der Postkolonialismus, ist meiner Meinung nach ein Gesamtpaket von Einstellungen, die im In- und Ausland sich entfalten der schweizerischen Mentalität. Nischen zu suchen, die anders denken, weltlich gesprochen, man nimmt die Menschen, wie sie sind, ist eine Aufgabe.


…* Aktuelles Beispiel: Missbrauchsvorwürfe in der kath. Kirche: Das verschwindet nun langsam aus den Medien. Lösung, typisch Schweiz, aus der Kirche austreten. Bloss, Kindsmissbrauch, Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe sind ein neurologisches Problem der Menschheit, es ist davon auszugehen nicht nur der Männer, sondern auch der Frauen.

Jedesmal, wenn solche Vorwürfe auftauchen, belegbar sind, z.B. auch im Sport, in Freikirchen, Gemeinschaften und Sekten, die fast alle reformierten Ursprungs sind, oder an der Universität, im Journalismus, einfach überall, wo es Hierarchien hat, wird nicht das Thema als Ganzes aufgegriffen, sondern es wird als Einzelfall abgehandelt.

Aus der Menschheit kann niemand austreten. Will man solche Asymetrien bekämpfen, müsste man wach sein bei Machtstrukturen. Während nun die kath. Kirche hoffentlich endlich durchleuchtet wird, passieren dieselben Taten im Verborgenen längst anderswo oder immer noch in Machtstrukturen, die gerade nicht in den Medien sind.

Die Rechtssprechung befasst sich mit Einzelfällen und begangenen Straftaten. Wach ist man nur, wenn Gefahren öffentlich anerkannt sind, z.B. Autoverkehr. Da werden Verkehrsregeln duchgesetzt, um die Anzahl der Verkehrstoten und -verletzten zu dezimieren.

Buchempfehlung Journal21

Politische Ideologien geben mir nicht genügend Antwort, um die gegenwärtige politische Lage zu verstehen. Mit dem studium der Theologie ist klar, dass der Westen und der arabische Raum mein Interesse wecken.

Klar hatten wir Religionsgeschichte als Prüfungsfach beim Prope, aber mir war diese Horizonterweiterung zu oberflächlich, obwohl es mehr Wissen ist als der Durchschnitt der Bevölkerung hat. Mit Philosophiegeschichte sollten wir weise werden, hoffentlich gelang das.

Was klar ist, dass die Neurologie alles menschliche Denken begründet und Kulturen sich unterscheiden. Wer zu faul ist, das Denken von irgendeinem Menschen irgendwo auf der Welt in den Kontext seiner Kultur zu stellen, der irrt sich.

Der Westen, das Mass aller Dinge. Als westliche Frau müsste frau präzisieren, dass der westliche Mann so dachte und einige Frauen nur an der macht waren, so denken zu können. Frauen als die „besseren“ Männer.

Privatpersonen, selbst studierte Frauen, Bildung ist Erklärung, aber kein Schutz gegen Machtstrukturen im eigenen Land, waren hierarchisch unter den Männern mit denen sie wohnten, evtl. das Bett teilten und gemeinsame Kinder hatten.

Nun also weltpolitisch ein Buch, was erklären soll, warum der Westen, der westliche Mann*, nicht nur innerfamiliär sondern weltweit an Macht verliert, im Blickpunkt der globale Süden.

Das Buch kaufe ich mir und lese es. Langsam darf frau laut denken, was sie schon immer wusste, dass westliches, auch christliches Denken nicht aufgeht. Wenn Menschenrechte gelten sollen, dann bitteschön für alle Menschenn weltweit und nicht nur für einige, westliche Männer, die gerade Macht haben und an der Macht sind. Die sollen vorweisen, in welcher zeitgeschichtlichen Epoche nicht ganz viele Menschen unter ihre Räder kamen, Frauen und Kinder zuerst, die Umwelt und andere Länder bzw. Kulturen.

Dass da nun überall Widerstand erwächst, ist kaum verwunderlich, hat was mit Scholzes „Zeitenwende“ zu tun.


…*Frauen politisch nun mitverantwortlich zu machen, ist in der Schweiz so neu und so unbedeutend, 10 BundesrätInnen auf wieviele Bundesräte? Das ist ein hübscher politischer Schachzug der Männer. Wenn alles den Bach runter geht, sollen Frauen, die Scherben der Männer, z. B. politisches Versagen zusammen kehren.