In Mannheim, Autofahrt, zwei Tote, momentan 14 Verletzte

Man ist versucht zu schreiben, sowas passiert fast jede Woche, Tatwerkzeuge Autos, Messer, Küchenmesser, kaum je Waffen, die solche Schäden anrichten im deutschsprachigen Raum. Einfach diese Autos als Tatwaffe.

Heute die Berichterstattung zurückhalten, noch nichts sei gesichert, die Polizei rate von Spekulationen ab.

Stereotyp die Frage nach der Nationalität des Täters, wie wenn diesa Angabe hilfreich wäre. Dann wie fast immer, „psychiatrisch auffällig“. Genauso wenig eine Antwort auf irgendwas.

Was noch nicht dagewesen ist, der Täter schoss sich mit einer Schreckschusspistole kurz vor der Verhaftung in den Mund, habe sich dabei lebensgefährlich verletzt.

In den nächsten paar Tagen tröpfeln Infos nach, die Artikel nicht mehr zu oberst und zuvorderst in den Medien, irgendwann ist der letzte weg, neue Themen sind zuvorderst.

Mich beschleichen Fragen, wenn ichs wieder und wieder von neuemn Tö#ätern und Umständen lese. Was soll diese Berichterstattung? Ists eine gewollte Diffamierung psychisch Kranker und fremder Nationen, zielt natürlich auf den arabischen Raum.

Wer falsche Fragen stellt, kriegt nie die richtigen Antworten. Was macht den Unterschied zwischen einem unglücklichen, aufsässigen, unzufriedenemn Menschen und einem der irgendwas zur Todeswaffe mutiert?

Man müsste, weltweit oder zumindestens in Europa oder über Gebiete mit ähnlicher Kultur diese vollendeten Fälle vergleichen, dann eine Kontrollgruppe mit Menschen, die sich nichts zuschulden kommen lassen, vergleichbare Lebensumstände hatten und haben.

Man müsste neue Fragen stellen, um Ähnlichkeitebn zu finden. Was wird zum Auslöser?

Überall sucht man Antwort auf diese Frage nach dem oder mehreren Kriterien. Nichts, einfach nichts ausser diesen Psychiatrie Erklärungen dito Psychiatrie, dieser Mensch habe sich radikalisiert. DAS ist ein Symptom.

Was ich als informierend finde, obs ein Einzeltäter ist oder mehrere TäterInnen eine Gefahr darstellen.

Was beliebt ist, aber verschleiert, hier nicht gezückt wurde die „Monsterkarte“. Wird sehr oft versucht, die Entmenschlichung der TäterInnen.

Was führt dazu, dass heute die Hemmschwelle kleiner geworden ist, andere Menschen zu töten und zu verletzen?

Es wird durch die Psychiatrieetikettierung ähnlich wie beim Monsteretikett der Abstand zwischen Opfer und Täter betont und zeitgleich, was enorm fatal ist, eine Krankheit nämlich die psychische immer negativ in den Medien erwähnt, dieser Eindruck, psychische Erkrankungen sind gefährlicher als Durchschnittsmenschen, bleibt in den Köpfen haften.

Ganz fies: Viele dieser Menschen hatten einen Alltag, dieser Mann auch, nun wurden in den Medien alte Probleme von ihm erwähnt, also alles im Rahmen, es gab Unerfreuliches, lange ists her und dann in dem Moment, wo er zum Täter geworden ist, zack, Psychiatrieetikett anheften. Das ist keine Antwort, auf beunruhigende Fragen.

Ich vermute, der Westen unterschätzt die Infiltrierung von ihm feindlichen Nationen gewaltig. Auf welchen Ebenen gibts Cyberkrieg, inwiefern wird der demokatische Westen nicht nur in den USA von Trump höchstpersönlich unterwandert, wer ist wessen nützlicher Idiot, wie hängt alles zusammen?

Wenn man davon ausgehen kann, dass Putin was abkreuzt auf seiner To do Liste, dann stimmt was nicht, auch wenn der Westen die Zusammenhänge (noch) nicht kennt. Ich frage mich, was läuft da alles, was wir nicht wissen. Nur weil wir nichts wissen, heisst das nicht das nichts läuft.

Diese Sprachlosigkeit gabs früher nicht, Bubbles, man lebt in irgendeiner Bubbles, diese verschiedenen sozialen Gefüge sprechen nicht miteinander. Das Aushalten, würdigen , respektieren anderer, der gegenteiligen Meinung ist abhanden gekommen, sofort kommt soziale Überheblichkeit und Verachtung zum Zug, man lebt getrennt in Bubbles.

Man muss Faktoren lange vor denen die zur Tat führen, suchen, die schlechte Kindheit ist eine Ausrede, keine Erklärung, weil der Vergleich nie gemacht wird. Wieviele, es sind ungezählte Menschen, die hatten dieselbe schlechte Kindheit, gerade deshalb haben sie sich selbst oder mit Fremdhilfe aus dem Schlamm gezogen, überhaupt keine Straftaten sind zu finden.

Suchen westliche Staaten falsche Zusammenhänge?

Man stelle sich vor, das gehe weiter so, jede Woche irgendwo ein solcher Anschlag, immer in den Medien, das macht was mit den HörerInnen und LeserInnen. Es verunsichert in der Schweiz, selbst wenn Deutschland betroffen ist.

Nie die Frage vergessen, wem nützt es, cui bono? oder schon wieder Zufall? Sind es Zufälle, eine Aneinanderreihung unglücklicher Umstände?