Es fehlt ein modernes Menschenbild

Belgien, eine Medizinstudent, Gynäkologie als Fachrichtung, begangen Vergewaltigung, die so geurteilt wurde, ohne Strafregistereintrag ohne die geringste Strafe, bzw. berufkliche Einschränkung.

Was fehlt ist ein verbindliches Menschenbild, was Strafgericht und Schulmedizin umfasst. Derselbe Student wurde von seiner Tätigkeit als auszubildender Gynäkologe supendiert, was logisch ist: Welche zukünftige Patientin will sich je von einem auszubildenden oder ausgebildeten Gynäkologen untersuchen lassen, der einmal einer Vergewaltigung schuldig gesprochen wurde, völlig ohne Konsequenzen?

Das Greichtsurteil solidarisiert sich mit einen 24 Jährigen, der Medizin studiert, den das Gericht nicht so bestrafen will, dass er das Studienfach sofort ändern muss.

Nun ist Schulmedizin und Vergewaltigung beides mit Menschen, somatisch beschäftigt. Kommt hinzu dieser zukünftige Arzt untersucht Frauen, bringt Babies zur Welt, etc. immer beschäftigt genau an der Stelle des weiblichen Körpers, die er in einem Falll vergewaltigt hat.

Das Menschenbild, das Gemeinsame fehlt. Es kann nicht vor dem Strafgericht als „zumutbar, ein einsamer Ausrutscher“ angesehen werden, was im Berufsalltag unerträglich ist.

Nie war es Gerichten und Ausbildungen einfacher möglich Gehirnaktivitäten zu prüfen, mit Maschinen zu messen, optische Reize zu bieten und Gehirnaktivitäten bei lebenden Menschen zu messen.


Wir diskutierten am Mittwoch in einer dreier alte Frauenrunde, ob wir je am Boden Liegende treten würden oder wir mit Hemmung erzogen wurden, uns nur soweit zu wehren, bis jmd. am Boden liegt und dann sofort zu fliehen, weil im Vorteil.

Das muss neurologisch messbar sein, ob jmd. gehemmt ist oder ekzessive Gegenwehr lebt.

Hemmungen gehören zu Menschen. Man hat sie oder sie wurden nicht als kulturelles Erbe den Kleinen mitgegeben und sie übernehmen sie ins Erwachsenenleben, weil für gut befunden.


Von allem, was ich bisher aus dem Fach Neurologie weiss, mit der ersten Vergewaltigung sinkt eine Hemmung, die hätte da sein sollen, eine Notlage nicht auszunutzen…..wer will behaupten, es gebe keine Wiederholungsgefahr?

Umgekehrt wanderten nach dem WK II viele Nazis aus Deutschland aus, bauten sich anderswo ein neues Leben auf, ohne Kontext WK II Deutschland oder ein anderes faschistisches Land, es blieb ruhig, wenn sie nicht aufflogen, weil jüdische Menschen ihre Opfer im Krieg geworden waren.

Was ich mir nicht vorstellen kann, dass diese Menschen zu Engeln wurden. Sie blieben wohl ein Leben lang, wer sie waren. Der Kontext war ein anderer, mit der Auswanderung wurde ein Neustart gemacht. Der funktionierte oft.

Menschen sind eine Kombination von Kontext und eigenem Charakter, was das Sprichwort besagt :“Die oder jene Situation, dieser oder jener Mensch und beides holt das schlechtest Mögliche aus einem Menschen raus.“

„Wie man sich bettet, so liegt man.“ Umstände sind wichtig, aber wer der/die ist, die liegt, ist genauso wichtig.

Wären es nur die Umstände, dann bräuchte es keine Gefängnisse.