Kath. Kindsmissbrauch Disskussion

Die historische Forschungsgruppe, Pilotprojekt, hat Zahlemn publiziert, sie zählte die Fälle, die sie in den Archiven fand, Dunkelziffer unbekannt, es sei nicht einmal die Spitze des Eisberges.

Diese absoluten Zahlen müssten in Relation zu den Gesamtzahlen gesetzt werden. Von wievielen Missbrauchsfällen fand man in dem Zeitraum in der Schweiz, nicht nur bei Priestern Akten? Stimmt der Eindruck, dass in der kath. Kirche diese sexuellen Übergriffe, dieser sexuelle Missbrauch verbreiteter sind als im allg. Durchschnitt? Wo sind andere Brennpunkte des Machtmissbrauchs?

Watson Kommentare diskutierten über die Abschaffung der kath. Kirche oder zumindest konsequente Trennung von Kirche und Staat. Insbesondere juristische Personen, also Firmen sollten nicht mehr Kirchensteuern bezahlen müssen.

Rein statistisch kommen diese Übergriffe bis zu den Straftaten so und so oft vor. Irgendwelche Statistiken gibt es immer. Gut möglich dass dabe ein gehäuftes Auftreten in der kath. Kirche, noch gehäufter bei kath. Priestern auszumachen ist.

Bloss, alles sind Menschen mit menschlichen Verhaltensweisen, unerwünschten bis strafbaren. Um in dem Dickicht Ordnung zu schaffen, müsste in letzter Konsequenz der Mensch den Menschen abschaffen, was nicht geht.

Was ginge, hinschauen, aufwachen und geltende Gesetze durchsetzen. Das wird oft nicht getan, ein bisschen Empörung reicht allemal.

Ein Grund, warum die Schweiz oft bei den letzten Staaten ist, die internationale Abkommen, Konventionen etc. übernimmt, sie bewegt sich nicht, der Druck von aussen muss politisch sehr hoch sein.

Zudem wird Pädophilie als männliches Problen wahrgenommen, eine gestandene Frau berichtet von Taten eines Priesters vor 50 Jahren ihr gegenüber, immer noch ein männliches Problem, wenn es zu heterosexuelle Straftaten ihr gegenüber gekommen ist.

Da lässt mann doch besser Gras drüber wachsen und wendet sich anderen Themen zu.

Die Einstellung der schweizerischen Gesellschaft müsste sich ändern. Das ist sehr viel verlangt.

Man müsste eine Liste machen, bei welchen Themen allen, die Gesellschaft als gesamtes gefordert ist. Die Anzahl wird immer grösser. Was man vor ein, zwei Generationen dachte, mit viel Arbeit und Einsatz lösen zu können, ist heute ungelöst, Lösung nicht in Sicht, hat sich als unlösbar erwiesen.

So könnte es auch mit sexuellen Übergriffen Erwachsener auf Kinder sein. Selbst wenn man hinschaut, das menschliche Problem bleibt, weil ein Gesellschaftsproblem, nun gerade in den Schlagzeilen der priesterlichen solchen Taten. Die Vorstellung, das sei nur ein kath. Problem bzw. hauptsächlich ein kath. Problem greift wohl zu kurz.

Fast alle Menschen gucken weg, weil das am einfachsten ist. Das ist kein kath. Privileg.

Die Menschen, mit denen ich solche Themen diskutiere, also Tagespolitik, alle sind unsicher, ob das beim Sturm im Wasserglas bleibt oder endlich eine Veränderung kommt, die diesen Namen verdient. Zu oft passiert in der Schweiz nichts.

HistorikerInnen verfassen Pilotprojekt zu kath. Kindsmissbrauch

Sowas schafft nur die Schweiz. Statt endlich strafrechtliche Untersuchungen einzuleiten, bittet eine HistorikerInnengruppe um Öffnung der kath. Archive, um Fälle von sexuellen Übergriffen und sexueller Vergewaltigung Minderjähriger, angefangen beim Säugling zu untersuchen und heute wird das Pilotprojekt in den Medien kommentiert.

Die Schweiz ist noch immer ein Männerstaat, Frauen und Kinder sind Deko und haben gefälligst den Mund zu halten, nicht nur Priester, überhaupt nicht nur die kath. Kirche, sondern sämtlichen Machtmissbrauch zu decken.

Mir soll niemand erklären, dass bei Kinderärzten nichts lief, bloss Ärzte können sämtliche Akten vernichten, wenn die Zeit abgelaufen ist.

Die KESBen, auch so ein Machtapparat schaffen laufend Gutes und Unrecht, werden straffällig. Überwachung? Null?

Was nützt eine historische Aufarbeitung von irgendwas? Ein Sturm im Wasserglas, Einstellungen verändern sich nicht so schnell.

Der Zwergenstaat Schweiz, stockkatholisch mit Schweizergarde im Vatikan und Spendengelder für die neue Residenz der Schweizergarde im Vatikan, kann das eigene Übel nicht an der eigenen Wurzel ausgraben. Das werden sämtliche betroffenen Kreise tunlichst zu vermeiden wissen.

Etwas Empörung, dann sog. Verbesserungen, das Interesse der Öffentlichkeit erlahmt und geändert hat sich nicht viel, die Menschen müssten sich ändern!

Ich verstehe sowieso nicht, dass es diese goldenen Kälber gibt, um die alle tanzen. Heute ist es nicht mehr so sehr die Kirche, aber Sport und sämtliche ÄrztInnen, dieser penetrante Glaube an die Psychiatrie in der Schweiz. Man studiere nur etwas die Psychiatriegeschichte und die Interessen der big Pharma, das ist so dumm daran zu glauben, wie an die Unfehlbarkeit des Papstes oder der reformierten, männlichen Pfarrer und einer Behinderten, die für den Nationalrat im Kanton Bern kandidiert und nicht offen legt, was sie glaubt, weil garantiert nicht mehrheitsfähig.

Wir Behinderte schlucken diese Kröte nicht, nur weil sie hübsch lächelnd im Elektrorolli rumfährt. Eine Behinderung macht keinen guten Menschen aus jemandem mit dem man behindert oder nicht keinen Umgang haben will. Ich bin auch nie unter CoronaleugnerInnen gegangen. Es gibt Grenzen des guten Anstandes.

Mein Körper

Nachtcafe SWR, der letzte Beitrag in dieser Sendung befasst sich mit einem Mann, der ab Geburt Tetraspastik hat, Sportwissenschaften studierte, nun Projekte maht, um zu zeigen, was ein so behinderter Körper alles kann.

Er kommt aus Deutschland, entlarvt das Reden über Inklusion als Mogelpackung. Man redet drüber, aber umgesetzt wird Inklusion nicht, Behinderte sind angeblich was ganz anderes, mit denen man nicht kann, egal warum.

Es geht nicht drum, wer die Behinderten als Personen, also vom Charakter her sind, es geht nicht darum, was sie alles können, ihre Fähigkeiten oder ob sie Humor haben, wie ich Clowns sind und man mit ihnen, nicht gegen sie lachen kann.

Der gesellschaftliche Ausschluss liegt im Wort Behinderung, das reicht der sog. Mehrheit.

Da ich die längste Zeit meines Lebens als nicht behindert wahrgenommen wurde, von mir sowieso Normalleistung verlangt wurde, bringe ich für diese Neueinordnung nur Verwunderung auf, ich sei das ultimative Arschloch und es wird immer gegen meinen Charakter gezielt, nur weil ich behindert bin, was den Rollstühlen entspricht: Früher wurde ich hoffnungslos überfordert, weil ich nie nicht behindert war und heute werde ich ultimativ ausgeschlossen, weil ich nicht mehr normal spielen kann noch will.

Mit dem fortschreitenden Alter nehmen die Kompensationsfähigkeiten ab, das geht allen Menschen so.

Bsp.: Schreckhaft war ich immer. Wurde ich erschreckt, bin ich in der Kindheit zus. gezuckt, 1. Augustfeier , Feuerwerke waren schön, zu laut. Später im Leben entfuhr mir ein kleiner Laut, wenn ich erschreckt wurde. Noch später wurde der Schreckensschrei lauter und irgendwann hopste ich in die Höhe und heute, wenn ich aufschreie, weiss niemand, ob eine Frau oder ein Mann geschrien hat, der Laut ist eine Wucht, kann nicht eingeordnet werden.

Ich kann die besten Kompensationsstrategien der Welt haben, immer mal passiert es, dass man mich erschreckt. Es gibt keine 100% Sicherheit, dass ich nicht erschreckt werde. Selbst in der Wohnung gibt es Geräusche, die ich nicht sofort einordnen kann, ewig gibt es Notfallfahrzeuge mit heulenden Sirenen.

In den Rollis sitze ich, kann wenigstens nicht umfallen und im Auto habe ich eine Kiste um mich rum, also alles etwas auf Distanz. Ich habe mir sterotyp angewöhnt sofort zu verlangsamen oder das Auto zu parken, wenn ich z.B. optisch Warnblinken, die wie blöd blinken nicht interpretieren kann: In der Obdachlosigkeit blinkte es wie blöd vor einem Spital, es war praktisch noch nachts 4 Uhr morgens etwa. Ich stellte den Viano auf einen Parkplatz ud guckte ganz lange, ob diese Strasse offen oder zu sei. Ich hatte keine Lust auf „einmal wenden bitte“. Klar kann ich den Viano auf mm wenden, aber das braucht Energie, die ich nicht immer aufwenden mag.

Inklusion, das Geschwätz um eine Illusion. Zuerst sotiert man aus und das wirkliche Problem liegt genau dort, dass Menschen nicht mehr begreifen wollen, dass alle Menschen Menschen sind. Nein, man sortiert alle Menschen, nicht nur Behinderte in x Schubladen aus und dann hat die Gesellschaft keinen Zusammenhalt mehr, weil die gemeinsamen Werte, z.B. das Menschsein fehlt. Man ist nur noch bedacht aufs Anders sein, die Einmaligkeit, ein Unikat zu sein, statt sich auf das Verbindende zu konzentrieren. Dieser gegenwärtige Zeitgeist ist selbst schuld an den Resultaten, die er hervorbringt. Die Einstellung ist das Problem und ich verschwinde in meine Nischen. Diese Mehrheitseinstellung kann haben wer will, ich bin klar deren Kollateralschaden, spotte über solche ehrbare Dummheit, weil der Schaden absolut antizipierbar ist. Bloss anhören muss ich mir das nicht mehr, die Masse macht nicht die Wahrheit, sondern sie belügt sich.

Luis Rubiales tritt zurück

Einmal mehr zeigt sich, dass der Befreiungskampf der Frauen über die Selbstbestimmung ihrer Körper egal wo, ein langer, heftiger und sehr harter ist. Spanien als Land hat sehr fortschrittliche Gesetze, so dass ein unerwünscher Kuss auf die Lippen zu einer Strafanklage reicht.

In der Schweiz soll angeblich ein „Nein ist nein“ reichen für nicht einvernehmlichen Sex. Wer sowas ins Gesetz schreiben will muss der glücklichste Mensch der welt sein und nie mit unliebsamen kompromittierenden Situationen konfrontiert worden sein.

Sex kann einvernehmlich beginnen und sich ohne Vorwarnung zu einem unliebsamen Mavhtkampf entwickeln. Da muss Frau selbst klug sein, wie sie evtl. noch mit Minimalschaden rauskommt. Ich habs bisher mit genau einer Ausnahme immer irgendwie geschafft.

Grässlich war nicht nur diese eine Annahme, sondern z.B. ein unerwünscher Kuss auf die Lippen, Busengrapscher, ein kurz geratener Mann hat seinenKopf zwischen meine Brüste vergraben, danach durfte ich meine erste Vikariatspredigt halten. Der hätte so dummdreist reagier wie Rubiales, wäre es je zu einer Auseinandersetzung gekommen. Er benutzte meinen Körper wie einen Selbstbedienungsladen und bildete sich ein, das sei an angemessenes Pfarrerverhalten, natürlich unter vier Augen mit entsprechender Hierarchie, ich auf verlorenem Posten. Ich konnte nur eins, Haltung bewahren.

Die Schweiz ist absolut unfähig Frauen angemessen zu schützen, was zu Femiziden führt. Man trichtert Frauen förmlich ein auch via SRF, dass sie Opfer seien. Man lehrt ihnen nicht aus Situationen wegzugehen, die gefährlich werden könnten. Der Mann hat geschlagen, dann muss die Frau weg, wenn sie nicht dauernd überwacht und eingesperrt wird.

Es als im entferntesten vernünftig hinzustellen, wenn der Mann mit den grössten Liebesschwüren und sog. reumütig kommt, ist gefährlich. Gerade diese Liebeschwüre und Geschenke sind Vertuschung, es mag normal weitergehen wochen-, monatelang und irgendwann kommen wieder Schläge.

Immer wird dann betont, dass die Frauen es ganz schwer hätten wegzugehen. Genau, irgendwer Aussenstehendes muss ihnen den Loyalitätskonflikt offen legen, in den sie die Täter gewollt und gezielt stürzen: Zuckerbrot und Peitsche nennt sich das.

Loyalitätskonflikte sind sehr verwirrlich und kommen immer vor, wenn jemand seine Macht positionieren will auf nicht saubere Art. Nichts geht besser, als verwirrende Signae auszusenden und Opfer bringen das Erlebte nicht mehr zusammen, weil es diametral entgegengesetzt sein kann.

Ich weiss von was ich schreibe, im Alter von zwei Jahren bekam ich sehr schmerzhafte Physio verschrieben und sollte meiner Mama dankbar sein, die mich so behandelte, dass ich anfänglich vor Schmerzen lauf aufgeschrien haben soll, später bin ich verstummt, irgendwann konnte ich nicht mehr weinen, mit 10 Jahren wurde es mir als Kind bewusst.

Opfer entstehen nicht von selbst, sie haben eine Entstehungsgeschichte. Sich von der Position zu befreien, das dauert Jahrzehnte, manchmal geht es vorwärts und manchmal mit Rückschritten oder Irrungen und Wirrungen. Einfach ist es nicht.

Pädophilie als katholisches Problem

Der Blick behauptet, einen Brief zu haben, es geht in der katholischen Kirche um sexuelle Übergriffe.

Die Schweiz hat in der Frage einen Tunnelblick. Nie kommt die Frage auf, wo Kinder einer unguten Macht von Erwachsenen ausgeliefert waren und hungeschaut werden müsste.

Klar sind katholische Priester zumindest früher mächtig gewesen und nicht alle waren korrekt.

Noch nie habe ich was über Kinderärzte gelesen, die konnten ihren kleinen PatientInnen sogar befehlen, sich nun auszuziehen. PhysiotherapeutInnen. Ich erinnere mich zu gut, wie ich ewig in Unterhöschen vorturnen musste.

Alle solche für Kinder kompromittierenden Machtsituationen müssten zumindest in der aktiven Wahrnehmung sein des Rechtssystems

Ganz schlimm Heimkinder, noch schlimmer behinderte Heimkinder.

Gewiss kommen mir nicht alle gefährdenden Situationen in den Sinn für Kinder früher und heute.

Neurologisch ist es völlig klar: Es gibt keine katholische Neurologie und nur Katholiken machen sowas. Es gibt eine männliche Neurologie und Männer in Machtpositionen, die ihre Taten vertuschen konnten, machten und machen sowas.

Vermutlich gibt es auch Frauen, die sowas machen, bloss das ist meines Wissens noch nicht im Blickwinkel der Menschen, nur die böse Stiefmutter im Märchen. Die böse Frau, die ist gesellschaftlich ein Thema.

Das ist ewig ermüdend, dass das gegenwärtige Justitzsystem nicht nach Prinzipien sucht, die justiziabel sind, sondern sich in Detailverliebtheit erschöpft. Klar machen letztlich einzelne Personen Straftaten. Dahinter stehen Machtsituationen, die früher weder bekömmlich waren noch heute sind. Das Prinzip ist ein Übermass von Macht, die dann von Einzelnen missbraucht wird.

Es gab immer und wird immer korrekte kath. Priester geben.


Hinter der heutigen Rechtssprechung steht das Prinzip: In dubio pro reo….. Im zweifelsfalle wird zu Gunsten des Angeklagten ein Urteil gesprochen.

Dahinter steht die Illusion, Menschen, in dem Fall Gericht, würden Menschen durchschauen können. Das ist ein Irrtum. Es müsse Gerichturteile geben, die eingestehen, dass mit gegenwärtiger grösster Sorgfalt nicht geurteilt werden kann. Unschuldige werden und wurden bestraft. Als der DNA Test von Menschen als Beweismittel erfunden wurde, mussten wieviele falsche Urteile korrigiert werden? Die USA gibt in regelmässigen Abständen zu, dass insbesondere Schwarze zu Unrecht odt mehrere Jahrzehnte ins Gefängnis gesperrt wurden.

Wenn sie dann bei der Einstellung bleiben, dass sie die ihnen vorgeworfene Straftat nicht begangen haben, wirkt das sich Haft verlängernd aus. Uneinsichtige und Unschuldige(!) werden gleich behandelt. Das ist sehr stossend.

Menschen müssen ehrlicher werden. Vor Gericht durchschaut das Gericht die Menschen nicht in jedem Fall, es bleibt ein Restrisiko. Dessen müssen sich menschliche Gerichte bewusst bleiben. So wie es heute im Westen läuft gwwinnt der/die bessere LügnerIn, wenn die Beweismittel nicht eindeutig sind.

Was mich erstaunt ist, dass selbst im Strafvollzug, also über Jahre hinweg, der ehrliche Mensch sich nicht differenziert von den echten StraftäterInnen. Was ist los in Gefängnissen, dass sich nicht spätestens am Verhalten der Gefangenen zeigt, dass da ein falscher Mensch mitgefangen ist?

Was weiss der Mensch über den Menschen?

StaatsverweigererInnen

In der Schweiz gibt es solche Menschen. Sie fallen irgendwann dadurch auf, dass sie neben verblüffendem Gedankengut, was sie pflegen, was in einer Demokratier erlaubt ist, sich weigern, die Steuern zu zahlen.

Sie ziehen nicht weg, wandern aus, in einen Staat, der ihren Vorstellungen entspricht oder kaufen sich eine Insel. Nein, sie wohnen in einem Staatsgebiet von dem sie behaupten, es gäbe es nicht.

Menschen können alles denken und noch viel mehr. Auffällig in dem Fall ist die Verweigerung von jeglicher Solidarität, die Infrastrukturen werden selbstverständlich in Anspruch genommen, bloss andere sollen dafür via Steuern bezahlen.

Solidaritätsverweigerung ist heute völlig in. Die gibt es in milderer Form auf allen Ebenen. In der Schweiz mit Reformstau, Krankenkassenprämien, AHV/IV, Steuern bezahlt niemand gerne, bloss ohne Steuern keine Infrastruktur.

Alle wollen alles haben, die Linke will Geld ausgeben, was die Rechte gefälligst erwirtschaften soll etc. etc. Mir kommt es immer vor wie eine verweltlichte Version paradiesischer Zustände, das irdische Leben ist nie gerecht. Gerade wir sog. Geburtsgebrechen können in der Schweiz ein Lied davon singen.

Sämtliche Kinder, die punkto Geschlecht den Wunschvorstellungen der leiblichen Eltern nicht entsprachen, eine gängige Praxis in meiner Generation, willkommen auf der Erde, der Himmel und das Paradies sind weit weg.

Das Lob der tüchtigen Hausfrau, wird bis heute gesungen, ich habe viel Zeit mit putzen, kochen, Wäsche waschen, bügeln, aufräumen etc. vergeudet, was nicht meinen Begabungen entspricht, heute in extremis ineffizient ist, wenn ich auf dem Boden rumrutsche und staubsauge, weil ich nicht stehen bleiben kann.

Die Realität ist und bleibt die Realität, die Freiheit in einer Demokratie ist erstaunlich gross auch für den Mittelstand, während die finanziell Schwachen, also die Armen, dem Verdienst nachgehen müssen, um überhaupt die Rechnungen bezahlen zu können. In welchem Staat ist das anders?

Wer arbeitet oder gearbeitet hat, wer darüber die Gesundheit verlor, was oft auf dem Bau vorkommt, wer unverschuldet in eine Notlage kommt, dann klar, Solidarität. Aber die Solidarität hört da auf, wo irgendwelche Menschen, das System begriffen haben und sich weigern, arbeiten zu gehen.

In der Schweiz ein klassisches Missverständnis, was Sozialhilfe beinhaltet, was reine Schulden sind. Der Staat schenkt Sozialhilfe EmpfängerInnen kein Geld. Es sind angehäufte Schulden, die in besseren Zeiten zurück bezahlt werden müssen.

Kaum jemand begreift das System. Es gibt immer mal politische Vorstösse, Sozialhilfe zu besteuern. Diese Vorstellung hebelt das gesamte System aus. In der Regel wird die Steuerbelastung durch Schulden tiefer nicht höher. Die Annahme, Sozialhilfe werde nie zurückerstattet und deshalb sei sie wenigstens zu besteuern, ist ein gedankliches Luftschloss, das ich gerne in einer Statistik überprüft hätte: Wieviel Sozialhilfe wird pro Jahr bezahlt und wieviel Sozialhilfegeld wird pro Jahr zurück bezahlt.

Was ist Solidarität und wo hört sie auf? Solidarität kann ein Fass ohne Boden sein, gerade Suchtkranke sind sehr teuer in der Schweiz, weil sie oft nicht von ihrer Sucht loskommen, wovor die Gesellschaft die Augen verschliesst. Die ultimative Therapie ist nicht erfunden, die Solidarität übergross, die Selbstverantwortung ganz klein.

Niemand kann Teenies überwachen, damit sie nicht in die Suchtfalle laufen. Man kann als Eltern warnen, abraten, aber in der Praxis, wo immer die Versuchung stattfindet, dieses oder jenes auszuprobieren, sind die Teenies auf sich alleine gestellt. Die meisten schaffen es, einige bleiben auf der Strecke. Im Paradies schaffen es dann alle und niemand bleibt auf der Strecke.

Welches Denken steckt hinter welchen Handlungen und wo, an welchem Punkt ist der Staat in seinem Handeln oft viel zu spät konsequent?

Ohne Eigenverantwortung der BürgerInnen geht es nicht in der Staatsform Demokratie. Keine Einzelperson, kein König, noch Kaiser, noch Diktator gibt vor, was alle zu denken haben.

Wahlen, warum nicht FDP?

Das Paradies auf Erden gibt es nicht, die Schweiz der letzten Jahzehnte ist es sowieso nicht. Nachdem Berset, schon bald Alt-Bundesrat einem so richtig schön die SPS madig gemacht hat mit all seinen Sparübungen punkto IV und seine Departementsangehörigen, die auch nichts können, in meinem Fall hat der Almosner Zunft zu Schmieden einen Psychiatriewahn, weil angeblich eine seiner Ex-Beziehungen bipolar gewesen sei und ich in seinen Augen auch, was mein Leben auf Schritt und Tritt widerlegt, also warum nicht die Kröte der FDP schlucken, die ist kleiner, definitiv.

Interessant heute sein Interview auf Radio SRF 1, die Sendung heisst „Wahlzmorge“.

Irgendwann wurde dieser Junge Thierry Burkart geboren, seine Kindheit beinhaltete einige ungewöhnliche Herausforderungen, die er als Fakten hinnahm, das Beste mitnahm und schon früh politisiert wurde und seinen Weg ging.

Wäre er in eine SPS Familie der heutigen SPS Leitung und Ihrer Einstellung geboren worden, er wäre gezwungen worden, sich ewig als Opfer zu verstehen, hätte seine Karriere nicht gemacht, sondern würde wie der über ein Jahrzehnt ältere Almosner Zunft zu Schmieden, 80% Departement Berset angestellt, die Menschen, denen er helfen sollte, mit seinem unverdauten Kindheits- und Psychiatriewahn, um es mal höflich zu schreiben belästigen und verleumden, wie sämtliche korrekten, schulmedizinischen Fakten.

Wenn die Kindheit nicht ein Rausch der Glückseligen war, dann können sich alle den darin vorgekommenen Problemen stellen, sie verarbeiten und das macht reife, erwachsene Menschen und nicht all dieses den Mund weit aufsperren, Haltung hilflos, nur Opfer und irgendeine gebratene Taube mit der „Erlösung“ soll gefälligst in den offenen Mund fliegen, zwecks Erlangung der Glückseligkeit, die einen nach SPS Vorstellung auf dieser Erde schon zusteht, vorausgesetzt, die andern bezahlen.

Einen Sozialstaat kann es nur geben, wenn das Geld, was für Soziales ausgegeben werden soll, vorher von irgendwem ER-WIRTSCHAFTET WURDE. Die Wirtschaft kommt zuerst, ohne erwirtschaftetes Geld, läuft gar nichts, vor ca. 100 bis 150 Jahren grassierte der Hunger in der Schweiz, dem damals klassischen Auswanderungsland.

Die Wirtschaft beinhaltet massive Umweltprobleme, die müssen mit der Wirtschaft gelöst werden.

Das Problem der Mittepartei ist deren immense KK-Lobby, z.B. Ruth Humbel, ehemalige Nationalrätin und Concordialobbyistin. Wenn ich gegenüber der Concordia berechtigt schlecht gelaunt bin, meiner ehemaligen KK, warum nicht FDP wählen?

Punkto CS Fall, war SVP Bundesrat Maurer als Finanzminister bis Ende 2022 verantwortlich. Dass es dann die FDP getroffen hat, Bundesrätin Keller-Sutter, war wohl Maurers Absicht, bereits Wahlkampf.

GB ist wieder bei Horizon

Die Schweiz mit ihrem gescheiterten Rahmenabkommen ist nicht mehr dabei.

GB mit seinem Brexixt ist laut Medien heute wieder dabei.

Der Zwergenstaat Schweiz kassiert einmal mehr, wie klein er ist, eigentlich mausarm, weil ohne Rohstoffe. Der Reichtum der Schweiz rührt nicht her von unseren „kostbaren“ Bergen, die keine Rohstoffe enthalten von wirtschaftlichem Interessen heute, sondern von der Klugheit längst verstorbener Generationen. Die Banken waren sehr nützlich als es in Europa noch Diktaturen gab, die Schweiz damals neutral war in beiden Weltkriegen und von sämtlichen Kriegsparteien Wertgegenstände und Finanzen verwaltete.

Das ist Jahrzehnte her, die andern Staaten gerade in Europa haben sich demokratisiert, die Schweiz igelt sich immer mehr ein und hat seit Jahren eine Unsicherheit politisch, weil sie alles will für sich gegenüber Europa, ohne die Hand soweit zu öffnen, dass Europa sich interessiert, weil es ein Nehmen und Geben ist. Es gab x Krisen u. a. die Banken, die nachrichtenlose Vermögen des zweiten Weltkrieges nicht herausrücken wollten, worauf die USA mit dem Zaunpfahl winkten und die Schweiz irgendwann kuschen musste.

Analog lief es bein Bankgeheimnis, als das fiel und die CS soll über ihr Investmentbanking gestrauchelt sein, wogegen alle hoffen, die UBS habe die Lektion begriffen.

Entscheidend neben der UBS ist die Einstellung der Kantonalbanken, zusammen genommen soll dort das meiste Schweizervermögen nach der UBS liegen.

Die Schweiz mit teilweise dem Selbstverständnis, sie sei eine grossartige Insel der Glückseligen. Früher haben Bildung und Forschung dazu gehört, also mit Horizon, weil Rohstoffe fehlen und Gemauschel immer mal von Europa oder USA korrigiert wird.

Was ist alkoholkrank?

Ich war ein Leben lang in der Position des Angehörigen von diversen Suchtkrankheiten.

Gestern jemand, der einfach zu viele Anzeichen von Suchtdenken zeigt, dem ich gemailt habe, dass sein Denken jenseits von normalem Denken ist, fühlt sich brüskiert. Nun, wenn er sich sicher wäre, dass er kein Problem hätte, dann hätte ihn meine Aussage nicht getroffen.

Alkoholkrankheit misst sich nicht an einer Alkoholfahne, sondern es ist eine Denkart, die sich sprachlich manifestiert. Suchtdenken bläht die eigene Person maximal auf, man ist der Beste und kritisiert alle drum rum.

Die Wahrnehmung der eigenen beruflichen Leistung ist nicht mehr korrekt. Es kommen Geschichten, dass man die ganze berufliche Arbeitslast trägt, „unersetzbar“ ist.

In dem Fall wurde geblufft mit Trinkfestigkeit. Wer wie ein Schluchtspecht immer noch gerade laufen kann, der muss sich diese Trinkfestigkeit erarbeitet haben.

Letztlich ist es die Frage, ob ein Mensch ein Glas ergreift oder das Glas ihn.

Völlig unbeantwortet ist die Frage der eigenen Gesundheit, die belastbar sein kann und es passiert nichts bis ins hohe Alter. Solche Menschen gibt es, aber es gibt auch die andern. Al-Anon lehrt, dass in der Regel die Leber zuerst kaputt geht, reine Statistik.

Es kann zuerst das Gehirn versagen, irgendwo im Gehirn. Ich kenne einen Fall, der landete zwischen 30 und 40 Jahren im Rollstuhl, wegen Alkohol und einen andern Fall habe ich hautnah miterlebt und ich hätte als Al-Anon geschworen, dass der Mensch alkoholkrank ist, aber seine Sucht so beherrscht, dass er an irgendwas sterben wird, nicht an Alkohol.

Ein dreitägiges alkoholisches Blackout dieser Person hat mich eines besseren belehrt. Es hat in dem Fall nicht die Leber versagt, sondern das Gehirn.

Nun guckt die Gesellschaft in der Schweiz weg. Alle denken sich ihre Sache, denken korrekt, dass es nicht ihr eigenes Problem ist, bis die Gesellschaft reagiert, ist es in der Regel viel zu spät und dann reagiert sie mit Verachtung, was nicht hilfreich ist, weil es handelt sich um eine Suchterkrankung.

Gestern war ich mit ÖV in der Stadt, fuhr damit in mein Quartier. Ein Mann erzählte sich ganz laut im Bus Geschichten, wie es Alkoholkranke zu tun pflegen, alle andern schauten weg, schwiegen, was in der Deutschschweiz Normalität ist. Wenn alle so tun, als handle es sich um Normalität, fühlt sich der Suchtkranke in seiner Normalität bestätigt und denkt, er habe alles im Griff.

Sehr oft, beklagen sich die Angehörigen wesentlich früher als der Suchtkranke selbst. Um eine Familie am Laufen zu halten, erhöht sich die Arbeitslast der Angehörigen laufend. Alles wird auf ihre Schultern gepackt, sie sind eindeutig überlastet und beginnen sich zu beklagen, man hört es am Tonfall.

Der Suchtkranke ist in der Phase fröhlich, gut gelaunt, der beste Kumpel, der allen eine Runde bezahlt und der ganze Stammtisch ist sich einig, zuhause sitzt bei dem armen Kerl ein Räff.

Oft zeigen die Reaktionen der Angehörigen viel früher an als die der Suchtkranken, dass in der Familie ein Suchtproblem besteht. Vom wäffelnden Angehörigen zum Angehörigen, der durch Taten den Alkoholkranken mit seinem Versagen konfrontiert, also liebevoll nicht mehr die Folgen der Suchterkrankung vertuscht, das ist eine Menge Arbeit an sich selbst.

Eine kleine Broschüre von Al-Anon heisst sehr treffend „Das Karusell des Leugnens“. Suchterkrankung wird viel zu lange verleugnet, niemand, auch die Angehörigen nicht, wollen zur Kenntnis nehmen, dass sie eine Suchterkrankung im engsten Umfeld haben, sie helfen vertuschen und irgendwann wäffeln sie und das ist nicht hilfreich.

Es ist ein Teufelskreis und die gesellschaftliche Einstellung, Suchtkranke zu verteufeln, wenn es oft schon zu spät ist und Angehörige allein zu lassen, wenn sie zu Recht unter ihrer Arbeitslast zusammen zu brechen beginnen, all diese Reaktionen treiben das Karussell des Leugnens trefflich an.

SRF zeigt bis auf den heutigen Tag Dokfilme mit den schlimmsten Lebensgeschichten von Frauen und stellt sie als Opfer dar, korrigiert nichts und lehrt z.B. ganz fest und eindrücklich, dass sich keine Frau je schlagen lassen muss. Wenn im Denken von allen Frauen in der Schweiz tief verankert wäre, dass, wenn sie geschlagen werden, was definitiv falsch ist und NICHT IHR EIGENER FEHLER, Femizide könnten teilweise verhindert werden, weil Frauen im Moment des ersten Geschlagen werdens wüssten, dass nun eine rote Linie überschritten ist, egal wie reumütig sich der Täter zeigt.

So kommt als Lehre rüber, dass Frauen immer und überall und wegen irgendwas in die Opferrolle kommen können und dann wird halt geschlagen. In dem Dokfilm war dann die nächste Beziehung, ein neuer Mann von Beruf Polizist, die „Lösung“.

Kein Mann ist je die Lösung. Die Lösung sind zunehmend bessere Gesetze, der gesetzliche Schutz von Frauen und Kindern und Frauen müssen über ihre bestehenden Rechte aufgrund der geltenden Gesetze informiert sein. Das ist eine rechtsstaatliche, korrekte Lösung.

Paternalismus gegenüber Teenies und Alkoholkranken

Watson wieder mal mit Kommentaren, die zum Himmel schreien. Wer Null Ahnung hat, hat immer eine paternalistische Meinung, egal bei welchem Thema, also auch bei Alkohol.

Fest steht, dass alle Menschen, Menschen sind und ein Mensch produziert selbst Alkohol, Details können alle selbst googeln, ich gehe davon aus, dass im Zusammenhang mit der Aufnahme und Verdauung der Mensch irgendwelche Flüssigkeiten produzieren muss, die alkoholisch sind minimalstens, offenbar geht es anders nicht biologisch.

Warum Kinder und Teenies weder Drogen noch Alk. konsumieren sollen, ist wegen deren Neurologie, die noch nicht ausgereift ist, also dem Gehirn.

Was ist alkoholkrank? Gängige sprachliche Regelung, Vereinfachung AA und Al-Anon, wenn das Glas dich nimmt und nicht du das Glas. Mengen sind zweitrangig, es geht darum, ob jmd. das Glas stehen lassen kann oder das Glas ihn/sie nimmt, also die Willensfreiheit weg ist.

Was können AAs punkto Alkoholtoleranz. Das ist ganz verschieden, was sie können, wann sie rückfällig werden, das muss von den Angehörigen und dem beruflichen Umfeld berücksichtigt werden, zuhören und ernst nehmen. Ein kurz trockener Mensch ist anfälliger auf Rückfälle, Spott und Hohn von nicht Alkoholkranken ist völlig fehlplaziert und unerwünscht.

Selbst ein nüchterner, höhere Stufe als trockener AlkoholikerIn hat seine/ihre Neurologie irreversibel geschädigt, das Denken läuft in gewissen Bahnen, ist zwar freier, aber nicht normal. Ausgebildete, z.B. durch Al-Anon diskutieren nicht bis zum Umfallen, wenn die Suchtstruktur des Denkens, z.B. auch der nüchterne AA hat immer Recht, zum Vorschein kommt.

Alle Menschen sind die besten Fachpersonen für ihr eigenes Leben, das trifft auch auf Alkoholkranke zu, der ewige Paternalismus, dass irgendeine andere Person mit irgendwelcher staatlich anerkannten Ausbildung irgendwas besser wisse als die Betroffenen, ist ein Irrglaube des Westens der gegenwärtigen Zeit, die Berufsabschlüsse z.B. in der Schweiz völlig überbewertet.

Al-Anon guckt sich nicht die Worte von Menschen an sondern ihre Taten. Das Tun eines Menschen kann nützlich sein. Dann nimmt man es in Anspruch. Der/die bestens Ausgebildete kann einen miesen Charakter haben, was sein/ihr Tun zeigt. Dann geht ein Al-Anon weg, wenn es irgendwie kann.

Die Dauerempörten und eingebildeten AlleswisserInnen bei Null Sachkenntnis gehören in der Schweiz zur freien Meinungsäusserung, inhaltlich sind sie für die Tonne.

Das ist Demokratie, unendlich viel Leerlauf. Wenn Menschen sich zuerst informieren würden, überhaupt lernen wollten, welche politischen Argumente Sinn machen oder nur polarisieren, wenn in der Schule Denken eingeübt würde wie vor Jahrzehnten, die Politik wäre nicht so polarisiert, viel heisse Luft und Pendenzenstau im Parlament.