Wort des Tages: Gasligthing

Ich kriege immer so gute Empfehlungen eine davon heisst SPO.

Nun, sind wir in der Schweiz nicht super. Dieser Link geht zu SPO und einer Frau, die schreibt von Gasligthing in Gespräch mit Ärzteschaft.

Erinnern wir uns an Rubiales Kuss, ein weltweiter Aufschrei, Konsequenzen wurden bereits gezogen und werden hoffentlich noch folgen, juristische Konsequenzen, FIFA Konsequenzen, man wird es lesen.

Erfahren PatientInnen in der Schweiz Gasligthing gründen sie eine Selbsthilfeorganisation, diese PatientInnen sollen eine Begleitperson mitnehmen, sich mehr bemühen, besser anstrengen und was lernt die Ärzteschaft? Genau, gar nichts. Wer Einbildung mit Ausbildung verwechselt muss Konsequenzen seiner Handlungen, in dem Fall falsche Diagnosen zu spüren bekommen, damit die ÄrztInnen motiviert sind, sich zu ändern.

Rubiales verdient laut Medien gut. Fällt nun sein Verdienst weg oder wird suspendiert für einige Monate plus die verlorene Ehre, so im Überschwang der Gefühle wird dieser Präsident nie wieder eine junge Frau auf den Mund küssen, wie er und seine Mama behaupten, sei völlig normal.

Nur per Konsequenzen lernt jemand ein anderes System kennen.

Wenn die PatientInnen via SPO noch besser kooperieren mit den ÄrztInnen, sie ändern nie was. Das ist so sicher, wie das „Amen“ in der Kirche. Aber typisch Schweiz und typisch weibliche Schweiz, man bemüht sich um alles noch mehr, wenns nicht klappt, sucht den Fehler bei sich selbst. Ziel des Gasligthing erreicht. Nirgendwo eine Lobby in Sicht, die sich dagegen stemmt.

Luis Rubiales auf BBC

Glasklar wird in diesem Artikel aufgezeigt, welche Mechanismen abgehen, dass ein Rubiales bis zum heutigen Tag ehrlich glaubt, für sein Verhalten nicht verantwortlich zu sein, die betroffene Fau einschüchtern und lächerlich machen zu können, es wurden ihr gar Lügen vorgeworfen, die ganze Fussballwelt schaute zu.

Zur Erinnerung, wir schreiben das Jahr 2023, in der Schweiz wird von vielen behauptet, die Gleichberechtigung der Frauen sei längst erreicht, Daniel Jositsch SP Zürich behauptete sogar, weil er als Bundesratkandidat nicht zugelassen wurde, um eine Frau zu ersetzen stellte die SPS Frauen auf als offizielle Kandidatinnen.

Es ist völlig egal wo, alle politischen Couleurs trifft es, jede Situation im Leben von Frauen und sie erfahren Gaslighting, Google liefert folgende Definition dazu:

„Von „Gaslighting“ spricht man, wenn jemand versucht, einen anderen Menschen gezielt zu verunsichern – bis zum völligen Zusammenbruch. Das Opfer kann schließlich nicht mehr zwischen Wahrheit und Schein unterscheiden. Namensgeber ist das Theaterstück „Gas Light“ von 1938.“

Quelle: Google

Die Unterdrückung Behinderter in der Schweiz

Ich finde es zum Davonlaufen, dass ausgerechnet die SPS „Inklusion“ für diesen Wahlherbst als ein Wahlkampfthema gewählt hat.

12 Jahrer lang war Bundesrat Berset der Bundesrat des Departements des Innern. Dazu gehört die Iv, was ihm überhaupt nicht aufgefakken ist, die Situation für Menschen mit Behinderungen hat sich in der Zeit teilweise mit der Hilfe Bersets verschlimmert.

Nun gibt es eine Inklusions- Initiative, die die Bundesverfassung ändern will und die SPS springt auf den Zug auf.

Seit neun Jahren gilt die UNO-Menschenrechtskonvention zu Gunsten Menschen mit Behinderungen in der Schweiz.

Man kann alles annehmen und aufschreiben, darüber abstimmen, wenn es dann nicht umgesetzt wird, ändert sich nichts, im Gegenteil, es wird immer schlimmer.

Ich blicke auf 65 Jahre behindertes Leben zurück, erlebte bewusst die 60er Jahre und folgenden Jahrzehnte.

Es wurde immer schlimmer, nicht besser. Das Fachwissen wäre schulmedizinisch längst vorhanden, benutzt wird es von der Schulmedizin nicht. Das führt zu Straftaten in der Schulmedizin, die nicht geahndet werden, weil der Justitzapparat nicht zugänglich ist.

Wer als behinderte Person nicht Normalität imitieren kann, was ich Jahrzehnte lang konnte, der/die/das wird Opfer der Schulmedizin, die nur eins im Sinn hat, ihren Umsatz zu vergrössern.

Alles, was neurologisch heute noch nicht erforscht ist, wird in die Psychiatrie abgeschoben, das kann man an Long-Covid sehr schön aufzeigen.

Ich habe immer zu meiner Cerebralen Parese gestanden, was nicht schulmedizinisch berücksichtigt wurde, mir wurde eine Psychiatriediagnose per Gehirnwäsche aufgedrängt, was ich zuerst glaubte, ich war nicht vorbereitet für was kam. Als ich mehr und mehr inneres Organversagen machte, wurde zumindest mir klar, dass ich unter schlecht vorbereitete Marathonläuferinnen falle, die Alltagsbewältigung für mich eine körperliche Überforderung darstellt, jede Belastung körperlich meines Körpers, die mich überfordert, eine zuviel ist.

Das System via Physio kräftigen und dann läufts im Alltag ist ausgeträumt.

Das System, was ich mache: Momentan kein Rollstuhl in der Wohnung, da laufe ich noch rum, viel liegen, wenn ich es nicht schaffe, mich zu ernähren oder vom kalt essen die Nase voll habe, auswärts essen.

Seit einem Jahr habe ich körperlich so Fortschritte gemacht.

Ich bin garantiert kein Einzelfall. Hätte ich nicht inneres Organversagen bekommen, ich wäre bis in meinen Sarg gelaufen, hätte keine Chance gehabt, die Psychiatrielüge zu durchschauen. Das hing an einem seidenen Faden, da ich mich selbst sehr gut kenne, Infos von verschiedenen Seiten zusammenziehen konnte, das innere Organversagen googelte und einsehen musste, dass ich massivstens runterfahren muss mit dem, was ich von mir selbst körperlich verlange.

Jetzt also spielt sich die SPS als soziale RetterInnen auf. Die kriegt von mir entgegen früherem Abstimmungsverhalten meiner Person keine einzige Stimme. Belügen kann ich mich selbst. Nichtstun, schaden, Populismus, all diese PR-Shows und dahinter gähnende Leere. Daniel Jositsch sprang sogar aufs Züglein auf, was völlig irrational ist, „die armen, unterdrückten Männer.“

Noch sind diese selbsternannten Unterdrückten eher der Gattung Machos zuzuordnen und Hypochondrie, die Leiden an einem Leiden, was es nicht gibt.

Frankreich und Abaya, was ist ein westliches Land?

Wer in Frankreich lebt und da in die Schule geht, darf keine Abaya mehr tragen. Frankreich ist ein säkularisierter Staat, diskrete religiöse Symbole sind erlaubt, aber nicht sowas.

Abaya betrifft einmal mehr Frauenkleidung/Mädchenkleidung/Teeniekleidung.

Ich finde es absolut korrekt, dass der Westen die Kleidervorschriften in seinen Staaten diktiert, Weil das tun arabische Länder in ihren Staaten sowieso.

Die Welten, die religiös aufeinanderprallen via Kleiderordnung ist eine völlig andere Definition von Privatsphäre und Öffentlichkeit. Nun den, wer die Vorteile des Westens geniessen will, hierher flüchtet oder emigriert, Frankreich hatte ganz viele Kolonien, der soll Vor-und Nachteile teilen, nur Vorteile, Sicherheit des Westens und eigene Kultur, was immer das ist, wird nicht toleriert.

Koranverbrennung in Dänemark und anderswo, das ist dumm, weil es Weltreligionen missachtet, was nie erfolgreich sein wird.

Aber der Westen, der seine Werte definiert und bestimmt, dass er nicht beliebig viele Parallelgesellschaften beherbergen will, das finde ich korrekt. Pluralismus heisst viele Meinungen willkommen heissen, aber Pluralismus heisst nicht, jedes politische Problem, was es weltweit gibt, importieren zu wollen.

Das war vor 40 Jahren und mehr eine Selbstverständlichkeit, dass sich Reisende bzw. AuswanderInnen ihren Gastländern punkto Lebensgewohnheiten anpassten. Heute völlig vergessen. Selbst Flüchtlinge, die von Steuern ihrer Gastländer finanziert werden, bilden sich ein, Forderungen stellen zu können, weil die Aufnahmeländer 8-tung ANDERS SIND ALS DIE EIGENE HEIMAT. Hoffentlich sind sie anders, was als Bereicherung aufgefasst werden kann, als egal, weil es überall Vor- und Nachteile gibt, oder als unzumutbar. Dann muss ein anderes Gastland bei Flüchtlingen gesucht werden oder wer einwandert, kann wieder auswandern.

England Luftverkehr Panne

Watson beschreibt es so: Netzwerkausfall.

Was gewaltige Vorteile hat, also all diese Computer, die vernetzt alles regeln, mehr können, als ganz viele Menschen als Arbeitskräfte, wenn es denn ausfällt und der Fehler irgendwo in Hardware oder Software gesucht werden muss, dann „gute Nacht“.

Es gibt kein Back up. Es ist ein hochkomplexes System, was genial funktioniert, Flieger um Flieger abwickelt, erstaunlich viele Flieger fliegen ständig, ob über Europa oder USA, die Dichte dieser Flieger, die dann auf Landkarten gezeigt werden, der Mensch hat unglaublich viel im Griff und ich wette, die BenutzerInnen der Flugzeuge denken nicht weiter darüber nach, was alles stimmen muss, Rollkoffer inklusive, damit sie ihre Flugpläne nach Plan abwickeln können.

Wenn bei uns irgendeine SBB Strecke lahm gelegt ist, dann gibt es das geflügelte Wort, dass eine Vogel im Elektrokasten die Elektroleitung lahm gelegt hat. Das wurde genau einmal in den Medien so vermeldet und ein kleiner toter Vogel hat die Stromleitungen unterbrochen, dieser wichtigen Zugverbindungen. Der Vogel war tot. Dieses Bild ist iso einfach zu begreifen, es ist geblieben.

Je komplexer die Systeme werden, desto störungsanfälliger werden sie. Früher war eine Buchhalterin oder ein Buchhalter ein armes Kerlchen, die/der irgendeinen Zahlenfehler suchen musste, teilweise tagelang.

Heute sind Menschen arme Kerlchen, die in einem hochkomplexen Netzwerk den Fehler suchen müssen und all die verhinderten bzw, umgeleiteten Fluggäste warten auf die Lösung.

Um es noch schwieriger zu machen, ein Feiertag ist involviert, also erhöhte Flugbewegungen.

Für ganz viele bedeutet das, Geduld haben und warten, weil solange nicht klar ist, wo der Fehler liegt, kann er nicht behoben werden, ein Albtraum aus menschlicher Sicht.


Nachtrag Dienstagmorgen früh, laut BBC war nach 12 Uhr Mittags die Störung bekannt, drei Stunden später war sie geflickt. Die Abwicklung dieser Passagiere, die in der Zeit nicht fliegen konnten wird Tage dauern. So dicht ist der Flugverkehr. Wer Flugbillette für heute hat, soll sich zuerst informieren, bevor er oder sie zum Flughafen fährt.

Luis Rubiales Mutter

Euronews berichtet, sie sei in den Hungerstreik getreten, weil sie ihren Sohn als Opfer sieht.

Also eine junge Frau, Fussballspielerin Hermoso, will selbst bestimmen, wen sie auf den Mund küsst und wen eben gerade nicht.

Statt dass sich Luis Rubiales sofort entschuldigt für sein Verhalten, was unerwünscht war, kamen Verteidigung, Lächerlich machen und er selbst hat sich sofort in die Opferrolle begeben.

Nun kommt seine Mama und bestätigt ihn darin, er ist das Opfer, was ungerecht ist, schliesslich hat sie ihren Sohn lieb und erzogen.

Das ist eine neue Dimension, jetzt Frau gegen Frau, die Mama gegen eine junge Fussballspielerin.

Warum kommt mir dieses unrühmliche Spiel so bekannt vor, weitab von den Medien, überhaupt nicht im Blitzlichtgewitter.

Genau, KonfirmandInnen mit 46 Jahren passt Rubiales vom Alter her bestens in die Jahrgänge, die ich konfirmiert habe. Natürlich ist er katholisch nicht reformiert.

Irgendwann hat das begonnen, dass die Kinder nicht mehr dazu da waren, erzogen zu werden und ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, sondern sie waren die Prinzen und Prinzessinnen in ihren Familien, die Krönung der elterlichen Liebe und kein Staubkorn solle je auf ihr Leben fallen, der „kleine“ Luis ist 46 Jahre alt und seine Mama versucht ihm noch immer zu helfen, wenns brenzlig wird in seinem Leben.

Es gibt ab irgendwann, vielleicht sind es unterschiedliche Jahrgänge, die weder von der Kriegszeit noch von der Nachkriegszeit beeinflusst sind, mit der Überzeugung, dass man seine kleine hoffentlich kleine Welt selbst erarbeiten muss, sofern nicht irgendwo irgendein Machthaber via Krieg alles zerstört, daneben gibt es auch allerhand Unglück, was einen Lebensplan zerstören kann, für einiges kann man sich wappnen, gegen anderes nicht.

Was immer kommen werde, Ärmel hochrollen und arbeiten.

Nein später muss das Credo heissen, der kleine Prinz. längst erwachsen, darf alles, ist niemandem Rechenschaft schuldig, macht er mit 46 Jahren was, was in zugegebenermassen in die Bredouille bringt, geht Mama in den Hungerstreik und macht hoffentlich allen, denen sie will, ein schlechtes Gewissen, insbesondere den jungen erwachsenen Frauen, die ihren Prinzen evtl. völlig anders anschauen.

Aus einer Frage, ob ein Mann in der Art übergriffig gegenüber einer Frau sein darf mit diesem Kuss, ein klassisches Geschlechterproblem, ist nun ein Generationen übergreifendes Frauenproblem geworden: Niemand wage es je einer Mama zu sagen, sie habe ihren Sohn nicht bestens erzogen.

Krankenkassenprämien im Wahlkampf

Das Krankenkassenobgligatorium, eine Idde für soziale Gerechtigkeit, hat den Medizinbereich aufgebläht wie irgendwas. Bundesrat Berset hat nichts erreicht punkto Eindämmung der Gelüste der Schulmedizin und Pharma sich an dem goldenen Kalb der Moderne frei zu bedienen.

Es gibt sie, die gute Medizin, die Spitzenmedizin in der Schweiz, aber es gibt auch die verfehlte Politik seit Jahrzehnten, z.B. numerus clausus für MedizinstudentInnen mit durchschlagendem Misserfolg, die Ärzteschaft kommt nun einfach aus dem Ausland.

Die Krankenkassen wollen verdienen, Umsatz machen, haben eine Lobby im Bundeshaus. Die ÄrztInnen wollen ihren Teil vom Kuchen, die Pharma sowieso und die PatientInnen können mit Angst rumgeschoben werden, sind den Diagnosen weitgehendst ausgeliefert. Wie sollen sie es besser wissen und die Sicherheit haben, dass sie korrekt sind?

Dann gibt es Homöopathie, klassische Placebomedizin, das wird je nach Versicherungsvertrag auch bezahlt. Keine Frage Placebos wirken. Nur eigentlich sind die gratis und nicht ein guter Teil des medizinischen Umsatzes. Daselbe gilt auch für die Selbstoptimierung in anderen Bereichen. Wir haben Nahrungsmittel, dann wird uns eingeredet, wir bräuchten Nahrungsmittelergänzung, irgendwer verdient daran.

Zuerst wird Angst gemacht, z.B. vor der kalten Jahreszeit, dann wird Abhilfe dagegen empfohlen, was immer kostet. Bei all den Fachmeinungen lernt der Mensch nicht mehr auf seinen eigenen Körper zu horchen. jedEr hat vermutlich seine Schwachstellen und seine Stärken.

Klassisch bei Covid, wie Behinderte und alte Menschen in denselben Topf geworfen wurden punkto Anfälligkeit, was man später anhand der Fallzahlen genauer definieren konnte. Behinderte warenn kaum anfälliger als die nicht Behinderten. Wenn man bedenkt, dass zu den Behinderten auch die mit Lungenkrankheiten, geschwächtem Immunsystem und was sonst noch eine Coviderkrankung begünstigte gehören, dann war wohl die Ansteckungsgefahr gleich hoch, wenn man nicht zur entsprechenden Risikogruppe gehörte.

Eigentlich sollte Schulmedizin Menschen mit ihrem eigenen Körper punkto Gesundheit vertraut machen, Selbstkompetenz fördern, Gesamtzusammenhänge verstehen. Tut sie nicht, stattdessen sitzt der/die PatientIn auf einem Stuhl, was nichtssagend ist punkto wie er oder sie lebt, was er oder sie evtl. übersieht im Alltag.

Dann gibt es eine Diagnose, soweit Werte nicht messbar sind, irgendwas nicht gebrochen ist, wären wir im Bereich des gesunden Menschenverstandes, dann wird es teuer. Der/die PatientIn glaubt der Ärzteschaft, da was immer verordnet wurde, so gemacht wird, gibt es keinen Vergleich, wie es gegangen wäre, wenn man es anders gemacht hätte.

Was ist die Wahrheit sowohl auf ÄrztInnenseite und PatientInnenseite. Es können beide blinde Flecken haben. Ich habe als Pfarrerin immer maximal profitiert, wenn ich Menschen in ihrem Kontext, in ihrem Zuhause besucht habe. Ich bin zu den Menschen gegangen. So lernte ich rasch, was ihnen wichtig ist, wie sie sich in ihrer Wohnung bewegen können, was Freude macht, was wichtig ist, was eingrenzt.

Das gab jeweils eine Fülle von Informationen, die im Sprechzimmer nicht einfliessen.

Nun will also Natalie Rickli, SVP, Gesundheitsdirektorin Zürich, schön in den Wahlkampf hinein, einen grundsätzlichen Denkanstoss zum KK System geben. Nötig wäre es dringend, wie der Bundesrat es zu tun pflegt, „wir warten ab und beobachten.“

So paradox es sich liest, es ist sehr gut möglich, dass wenn das Departement Berset endlich in bürgerliche Hand übergehen würde, diese Blockade von IV und KK endlich etwas gelockert wäre. Obwohl immer von PolitikerInnen das Gegenteil behauptet wird, liegt vieles im Argen, Bürokratie soweit das Auge reicht, vergessen gegangen ist, dass wir sterblich sind. Gesundheit ein Geschenk ist, was längst nicht jeder Mensch vom Leben fordern bzw. verlangen kann.

FIFA sperrt Luis Rubiales für 90 Tage

Der Kampf um die Zumutbarkeit und Selbstbestimmung von Frauen über ihre körperliche Integrität macht täglich, oft mehrmals Schlagzeilen.

Es geht ums Prinzip. Es geht darum, dass viele Menschen, die selbstbestimmt leben wollen, sowas nicht mehr durchgehen lassen. Es ist die Einstellung, die hinter Rubiales Einstellung steht, dass für ihn jede Frau ein Selbstbedienungsladen ist, unter kräftigem Applaus hat er sich seine Einstellung von vermutlich Männern bestätigen lassen und mehrfach wiederholt zwei Argumentationsschienen

  1. Der Kuss sei einvernehmlich gewesen, nach dem Motto, was er wolle, wolle jede Frau sowieso auch.
  2. Es sei eine Bagatellfall, er habe Hermoso geküsst, wie man ein kleines Kind in der eigenen Familie küsse.

Ad 1.: Das kommt mir so bekannt vor: Weil ich den Täter in meinem Fall im Empfangszimmer des Pfarramtes empfangen musste, habe ich versucht im Gespräch sein Denken zu begreifen. Was kam da? Dieser damals Rentner behauptete mir, jungen Frau um 40 Jahre alt, was zu geben, was ich BRAUCHE.

Vom logischen Standpunkt betrachtet, ist diese Argumentation völlig absurd, sehr frech, übergriffig, arrogant etc. Die Argumentationskette eines Luis Rubiales ist nur in seiner Denkschiene schlüssig. Allgemeingültig ist sie längst nicht mehr. Die erste Erklärung war ja, dass im Überschwang der Feierlaune…… besser wurden die Argumente im Verlauf der Tage überhaupt nicht, wer Rubiales Meinung nicht teilt, wurde beschimpft , als Idiot hingestellt, diese MiesepeterInnen, die eine erstmalige Meisterleistung nicht ausgelassen mitfeiern wollen.

Das ist dann total modern, wer anderer Meinung ist, wird durch Social Blaming niedergewalzt, Machtgehabe, Einschüchterungen, es soll nicht nur bei Einschüchterungsversuchen geblieben sein.

Nun hat Infantino bei der Eröffnung der Männer WM in Katar letztes Jahre eine Rede gehalten, die ins Lächerliche gezogen wurde, insbesondere von protestantischen Ländern Europas, natürlich u. a. der Schweiz.

Infantino hat damals gesagt, dass er allen alles sei. Die berühmten Schubladen hat er geschlssen, er fühlt mit allen, die diese Männer-WM mitgucken und mitfeiern wollen, den Schwulen ist er ein Schwuler, den Behinderten ein Behinderter.

Es gibt zu Recht viel an der FIFA, was kritisiert wird und Fragen aufwirft. Aber die Idee, dass dieses runde Leder überall in der Welt Freude, Spass und Engagement bringen soll, auch natürlich Frauen, ist die Antithese zum Krieg, der überallhin Verderben bringt, wogegen Fussball die abgemachten Spielregeln einhält, sich maximal bemüht, dass sie eingehalten werden und so zur Verständigung, nicht zum Krieg weltweit beiträgt.

Insofern ist es logisch, dass nun die FIFA von oben her befiehlt: „Genug ist genug, Geschlechterkrieg anhand eines Weltmeisterinnenteam, nein danke.“

Dagegen kommt die Ehre eines spanischen Fussballverband Präsidenten nicht an, zumindest vorläufig nicht. Die FIFA kann immer noch alles machen, was sie will, aber die grellen Scheinwerfer auf dieses unwürdige Schauspiel sind nun für 90 Tage hoffentlich abgelöscht.

Republik auf Watson in Kommentaren…

….genau auf den Punkt gebracht beschrieben.

Mit sehr viel Wohlwollen wurde dieses journalistische Experiment begleitet, was nun zerfällt.

Was Neues, eine Idee, ein Versuch, LeserInnen mit dem journalistischen Produkt zu verbinden, alle gehören dazu, gemeinsame Werte, politische Ideen, Überzeugungen werden publiziert. Aufbruchstimmung, die Moderne, Verjüngung des Publikums, begleitete Kommentare, wäre spannend gewesen, Generationen übergreifend voneinander zu lernen.

Bloss die Journalisten, evtl. auch einige Journalistinnen fühlen sich wie HalbgöttInnen oder Götter. Sie schweben über allem, sind nicht von dieser Welt, weil die Elite der Elite, mit nichts zu vergleichen.

Die Arroganz wie Kommentare auf eine Meinung ausgerichtet werden, habe ich schon beschrieben. Es scheint zusammen zu gehören in gewissen Kreisen, dass je öfters Diversität geschrieben wird, desto klarer ist die Schubladisierung, alle werden so verstaut, jeder und jedem seine diversen Schublädchen, was rauskommt, ist nicht grössere Toleranz sondern Intoleranz.

Jedes Reinstecken in eine Schublade eines Gegenübers entspricht Wertungen, die man selbstredend für sich selbst nicht will, empört tut.

Das Geheimnis, Menschen akzeptieren zu können, liegt darin, Sie so zu nehmen, wie sie sind, aber gerade zu sein, nicht ständig rumzulügen. Es ist eine Frage der Einstellung, die da lautet, dass alle Menschen insofern gleich viel Wert haben, als dass sie Menschen sind. Es gibt keine besseren Menschen in dem Sinn z.B. einer Leistungsgesellschaft.

Ein philosophischer, ein ethischer, ein theologischer Ansatz. Je nach ihren Taten werden die Charakter der Menschen dann unterschieden, was vielen heutigen Menschen in der Schweiz sehr fremd ist, dass man sich erlaubt eine Meinung über ihre Taten zu bilden.

Republik in der Theorie ist sehr spannend, innovativ. Was de facto gemacht geschrieben, behauptet wird und wie eine Fangemeinde herangezogen wird, echt, da bleibt ganz viel Luft nach oben.

Viele Ideen sind gut, scheitern in der Praxis: Grundsatzdiskussion Demokratie oder Sozialismus und beide Seite sagen bzw. schreiben, ihre politische Überlegung sei die bessere. Schauen wir uns an, was die Menschen de facto daraus gemacht haben überzeugt die Theorie aber nicht die gelebte Praxis. Die menschliche Suche ist und bleibt Aufgabe, gemeinsamer Wert, ist die Suche nach mehr Gerechtigkeit. Naturgemäss kommt das Scheitern, wenn irgendwer ein System so ausnutzt, dass es evtl. sogar kaputt geht. In dem Moment, wo ein Mensch oder eine Gruppe ein System ausreizt, ist der Wertekonsens, dass dieses System für eine Mehrheit bzw. alle BewohnerInnen bekömmlich sein soll, weg. Es kommt zur Bewährungsprobe.

Digital Services Act

Es kommt Reglierung in Europa die seit 20 bis 30 Jahren not-wendig ist. Grosse Plattformen im www müssen Standarts einhalten.

Langsam auch hier, dämmert es dem Westen endlich, dass wer ehtische Minimalstandarts will, diese formulieren muss, beschliessen, in Kraft setzen und durchsetzen.

Der Traum, dass der Markt alles regle, ist langsam vorbei.

Die Gesellschaft hat sich durchs www verändert, Fake News sind längst salonfähig geworden. JedEr lebt mit seiner/ihrer Wahrheit, nun kommt die Verpflichtung, was ganz offensichtlich nur schadet, wie Irreführung der KonsumentInnen, Gewaltverherrlichung, Missachtung der psychischen Integrität der KonsumentInnen…… alles elementare ethische Werte, die man seit es das www gibt, schmerzlich vermisst hat und damit allein gelassen war.

Man erhofft sich nun eine Langzeitwirkung, dass sich dieses Durchsetzen von Ethik mit den Jahren in der Gesellschaft bemerkbar macht. Es wäre in der Tat zu wünschen.

Man wusste das immer, warum braucht es im Westen so lange, bis man sich endlich zu besinnen beginnt und was tut? Wenn Demokratien das grosse glänzende Vorbild sein sollen und wollen, die Staatsform, die alle Menschen am liebsten für ihr eigenes Land haben möchten, dann müssen Inhalte geboten werden. Der Versuch der KonsumentInnen im www nicht auf falsche Informationen reinzufallen, ist Sysiphus Arbeit. Wäre das weniger aufwändig, wäre es praktischer.