Der Drucker hat Papierstau, bloss wo?

Je mehr Zeit vergeht, je weniger Dienstleistung, dafür alles sog. selbsterklärender, desto sozial behinderter werden Menschen wie ich.

Der Drucker begann das Papier nicht mehr gerade durchzuziehen, sondern schief mit Druckfehlern. Papierstau meldet er. Ich habe ihn schon zweimal aufgetan, geschaut, gewendet, was auch immer, fündig wurde ich nicht.

Man bedenke immer, dass für solche Zusatzbelastungen, die Geduld nicht mitgeliefert wird. Wenn ich irgendwann verzweifle, muss ich das Thema „Papierstau im Drucker“ liegen lassen, was anderes tun, mit irgendwem darüber reden, bis sich die not-wendige Ruhe wieder einstellt.

Ich muss mit Termindruck was ausdrucken, was die Situation nicht vereinfacht.

Erfahrungsgemäss weiss ich, dass ich entweder irgendeinen dümmsten Fehler mache, einen kleinen Hebel übersehe, den ich öffnen könnte oder die Situation ist für jedEn unrettbar. Es ist immer sehr peinlich, ein dummer Fehler sowieso, weil die wenigsten Menschen verstehen, was eine optische Wahrnehmungsstörung ist. Ich reagiere nicht auf moderne, optische Signale, irgendwas, was ich intellektuell nicht begreife.

Ich reagiere auf alles, was ich in meiner Kindheit gelernt habe z.B. Verkehrssignale und die analoge Welt.

Ich musste mühsamsten lernen am PC auf versteckte Scrollbars zu reagieren, zu hoovern. Weil ich nichts sah, reagierte ich nicht drauf: Ein leeres Eingabefeld und ich soll hoovern, damit sich ein Menü aufklappt? Es geht bestimmt noch dümmer. Das schaffen Menschen immer.

Längst sind nicht mehr nur Behinderte digital abgehängt, sondern viele Pensionierte, die PC, KV und Büroarbeit nicht zum Haupthobby haben. Gemacht wird nichts. Im Gegenteil, wers nicht kann, soll sich selbst irgendwo im Nirgendwo Hilfe holen.

Keine Ahnung, vielleicht sollte ich meine 10 Katzen um Hilfe bitten. Die Vorstellung, dass jeder Mensch ein Supportsystem hinter sich habe, ist nicht realistisch.

Drucker, Warenwert einige 100 SFr. Es lohnt sich nicht, irgendwelche Fachleute zu fragen, noch eine kostenpflichtige Hotline anzurufen. DAS nennt sich Wegwerfgesellschaft. Ob ich will oder nicht, ich bin der verheerenden Einstellung unterworfen, um zu funktionieren, was gesellschaftlich zwingend verlangt wird, muss ich in nützlicher Frist eine Entscheidung treffen, was bedeuten kann, den ganzen Drucker wegen unlösbarem Papierstau wegzuwerfen.

Wenige Minuten später: Durch das Schreiben bin ich so ruhig geworden, dass ich den Drucker drehe, wende, auf den Kopf stelle auf der Suche nach einem Hebel, den ich übersehen haben könnte.

Irgendwann realisiere ich, dass irgendwas lose rumfliegt im Drucker, ein Kugelschreiber fällt raus. Jetzt tut der Drucker wieder. So dumm, so menschelt es in meinem Leben immer völlig unerwarteterweise.

Zum Glück fragt mich niemand, wie ein Kugelschreiber in den Drucker hinein kam. Ich habe keine Ahnung und nein, sowas Dummes mache ich nicht routinemässig, um andere zu nerven.


Stunden später:

Die Aufgabe war einen Brief zu verfassen, der mir wichtig ist. Mit folgenden Fehlern musste ich mich rumschlagen: Die Adresse des Adressaten fehlte. Als das Schreiben ausgedruckt war, fehlte das Datum. Also nochmal darüber.

Alles Einzelheiten, die zusammen zu tragen einem Menschen mit Cerebraler Parese und meinen Leistungsausfällen schwer fällt. An irgendeinem Punkt muss ich dann mit dem leben, was ich leisten kann.

Verglichen mit dem AHV Bereich von verschiedenen Instutionen ist meine Leistung klar hochbegabt, andere können viel weniger denken, aber sie schaffen diese Kleinigkeiten des Layouts, haben den Nerv und die Geduld Tippfehler zu entdecken, haben KorrekturlerserInnen etc.

Diese Überbewertung von solchen Details schafft Ungerechtigkeit: Ach, da hat es Tippfehler, da fehlt ein Datum bzw. der Adressat und schon wird mir meine optische Behinderung zum Verhängnis. Um die Intelligenz, um die Denkfähigkeit geht es nur in den Nischen, in denen ich mich bewege. Ansonsten geht es um Äusserlichkeiten und nie vergessen, die Sedierung sämtlicher Gefühle insbesondere bei Frauen. Die Deutschschweiz bildet sich ein, eine wutfreie Gesellschaft zu sein. Logisch nehmen Depressionen zu, weil diese Irrlichter von Wut, die nur als persönliches Versagen in der Psychiatrie „therapiert“ werden, bilden einen Teufelskreis der Unterdrückung völlig normaler, menschlicher Gefühle.

Gilt für alle Menschen mit Schwergewicht Frauen. Sie dürfen nicht laut werden, sonst gehen sie sofort unter zickig, hysterisch und wie diese Diffamierungen alle heissen.

Zu Unrecht Angeklagte, Kevin Spacey

Es ist sechs Jahre her, verlor Kevin Spacey seine Berufskarriere, weil angeblich…. Es kam in allen Medien, er wurde mit Wettstein verglichen, alles zu Unrecht wie sechs Jahre später ein Gericht urteilt und ihn in allen Punkten freispricht.

Wenn das ein überlegenes Rechtssystem sein soll, dass man sich zusammenrotten kann und eben schnell ein Leben zerstören, ohne das die nicht Opfer aber Täter Konsequenzen zu gewärtigen haben, dann ist da noch viel Luft nach oben, um ein gerechteres Rechtssystem auszudenken.

Wann haben verschiedene Menschen die gleiche Situation völlig unterschiedlich erlebt, das zeigt sich bei praktisch jeder Scheidung. Ein ursprünglich positives Gefühl hat sich ins gegenteil verkehrt, oft ist unbekannt, warum genau, alle Beteiligten leiden, verstehen die Welt nicht mehr……. Sowas gibt es, dafür sind Gerichte da, einen Schlussstrich zu ziehen. Es schmerzt ganz sicher.

Aber Unschuldige anklagen, mal schauen wie weit Übertreibungen und Lügen tragen, das ist was anderes. Es wird die öffentliche Meinung in die Irre geführt, die Öffentlichkeit denkt an irgendwelche Personen, die Straftaten begangen haben.

Es gibt auch die andern wie ein Jörg Kachelmann. Es gibt immer alles. Die Gerichte sollten einordnen, untersuchen, herausfinden, Recht von Unrecht trennen, die Rollen TäterIn Opfer korrekt zuordnen. Manchmal gibt es nur Opfer.

Aber bei der Zeitspanne, sechs Jahre(!), das ist viel zu lange, um irgendeine Gerechtigkeit, die diesen Namen verdient für Kevin Spacey zu finden. Sechs Jahre musste er durch eine soziale Hölle. Das erstaunt mich jeweils, weil Menschen haben einen Charakter. Wird der nun in solchem Ausmass in Frage gestellt, stehen offenbar zu wenige oder praktisch niemand auf, der/die sagen: „Ein Kevin Spacey gewiss nicht.“

Solange Menschen Menschen nicht durchschauen können, bleibt Rechtssprechung immer ein Stückwerk. Es nützt absolut nichts, wenn Jahrzehnte später, mit historischer Distanz, korrigiert wird. Oft nach dem Tod der Betroffenen.

Warum es so schwierig ist, Ehrlichkeit und Wahrheit zum Massstab zu haben, verstehe ich nicht. Meine Generation wurde als Kind genervt mit der Frage: „Wer hat angefangen?“, wenn wir Streit hatten. Zumindest haben wir dadurch begriffen, was Eigenverantwortung ist. Eine Eigenschaft, die heutzutage völlig fehlt.

Früher, wenn immer die andern schuld waren, einfach immer, dann handelte es sich oft um eine Suchterkrankung, wo sich ein Mensch weigert, Eigenverantwortung zu übernehmen.

Heute ist das der Standard bei nachfolgenden Generationen. Es sind die andern schuld, keine Eigenverantwortung übernehmen, aber die andern, die sind schuld, ist bei diesen Menschen zur Volkskrankheit verkommen. Einfacher macht das nichts, wenn immer nur die andern in einer Bringschuld stehen.

Russische Mütter, hinschauen nicht wegschauen

Watson hat schwere Kost. Solche Artikel rutschen über die Tage online immer etwas runter. Heute habe ich ihn gelesen, mich gezwungen hinzuschauen, soweit der Westen an solche Nachrichten überhaupt kommt.

Es geht um die russische Sicht russischer Soldaten, die nicht via Kriegsgefangenschaft in der Ukraine an westliche Medien vermittelt werden, um berichten zu können, was sie als russische Soldaten erlebt haben.

Es berichtet genau ein Soldat, der andere ist gefallen, seine Mutter spricht von ihrer Sicht. Ihr Sohn war Gefangener wegen Drogendelikten, liess sich rekrutieren, weil er frei sein wollte. Seine Mutter war sehr besorgt, weil sie davor Angst hatte, dass ihr Sohn durch den Krieg zum Mörder werde.

Das ist die Sicht vermutlich der meisten Mütter, dass sie keine Kinder haben möchten, die zu MörderInnen wurden. Müttern leuchtet oft dieses Machgerangel um Land, was Männern, in diesem Fall Putin, so unendlich wichtig erscheint, nicht wirklich ein. Sie möchten gerne Kinder, die ihr Leben leben ohne Kriegsgräuel, ohne getötet zu werden oder, um zu überleben, selbst töten zu müssen.

Der zweite Russe hat überlebt, war mehrere Male verletzt, musste sofort wieder an die Front, erst die neunte Gehirnerschütterung reichte, dass er in der Pflege der Verwundeten eingesetzt wurde, bis seine Armeepflichtzeit abgelaufen war.

Die Kommentare unter dem Artikel drehen sich u.a. um die Frage, was Traumatisierung bedeutet, jmd. behauptet, alle seien „kaputt“, wenn sie von einer Kriegsfront zurück kämen.

Das kann in der Absolutheit nicht stimmen, sonst hätte die Menschheit nicht bis heute überlebt. Wer im Krieg ist oder war, der bzw. die haben immer noch die gleiche Aufgabe, den Lebensunterhalt für sich und ihre Familie zu verdienen und sich in einen zivilen Alltag mit zivilen Gesetzen einzureihen.

Das tut der überlebende Russe mit zwei Jobs, mit Frau und zwei Kindern.

Das „Kaputt“ hat zeitgleich seine Berechtigung: Neulich war in den Medien, dass sich täglich 18 USA Veteranen umbringen. Das stimmt auch, dass für nicht wenige das Kriegsgeschehen solchermassen zum Albtraum wird, dass sie den Krieg zwar überlebt haben, die Einsamkeit danach bringt sie um.

Es gibt praktisch nie „entweder-oder“, es gibt sämtliche Grautöne dazwischen auch. Alles sind es menschliche Erfahrungen, Leidensgeschichten, hinschauen, lernen, nicht bewerten, Menschen sind Menschen und jedes Leben möchte gelebt werden, nicht viel zu früh grausam beendet durch einen Krieg direkt oder später durch Kriegstraumatisierung.

Der Westen unterstützt die Ukraine, weil die Machtansprüche Putins gestoppt werden müssen. Man vergesse nie die Opfer beider Seiten. Es gibt gewiss Menschen wie Putin, die KriegsverbrecherInnen sind. Die meisten auch auf russischer Seite sind Opfer.

In dem Zusammenhang: Viele Wagnersöldner sollen völlig uninformiert gewesen sein, als sie bis 200 km vor Moskau vordrangen: Gehorsam, keine Fragen, wer überleben will, der fragt besser nicht. Sein Leben kann man überall verlieren.

Das habe ich mich immer gefragt, als ich Bücher über den WK II las: Ist es nicht viel zu einfach, hinterher zu kritisieren, unterere Ränge hätten sich gegen die Befehle von oben wehren sollen? Wer das tut, egal ob bei den Wagnersöldnern bzw. der russischen Armee, der wird umgebracht.

In der Schweiz, in Friedenszeiten, kann ein Mann den Militärdienst verweigern, aber sicher nicht auf irgendeinem Schlachtfeld eines autoritären Regimes.

Pfadfinderinnen, der Wiesentrupp

Als ich obdachlos war im Winter 2022, vier Monate lang in einem kaputten Mercedes Viano bei bis zu minus acht Grad, am 5. 3. 2022 wurde in den Viano eingebrochen, während ich darin schlief, habe ich nur überlebt, weil ich Pfadfinderin war, Al-Anon bin und unbedingt überleben will.

Der Viano war so schmutzig, ich sass nächtelang im Skianzug in der Führerkabine und habe den geschrubbt und geputzt. Der ganze Führerstand, die Armatur eine Milimeter dicke Schicht von schwarzen Staub, Fett, Öl, was weiss ich. Bald einmal fand ich heraus, welche handelsüblichen Autoputzmittel was taugen und welche nicht.

Ich hatte zweimal Probleme mit den Führerkabine Fenster: Das Fahrerfenster liess sich irgendwann nicht mehr hochrollen, weil die Elektrizität kaputt war. Das Beifahrerfenster hatte stets Macken, beim Einbruch wurde es zerschlagen, war offen, ein ganzes WE lang.

Ich kann pfadfindermässig Auto Fenster verkleben mit Kerichtsäcken und Klebband. Um rausschauen zu können, hilft auch durchsichtige Klebefolie, die normalerweise in der Küche im Gebrauch ist. Punkto Wärme ist die Frage, ob der Viano steht ohne Heizung, was im Winter kalt ist oder ob ich mit Klarsichtfolie etwas fahrtauglich bin und den Viano an die Sonne stellen kann.

Einmal, gestellt an die Sonne, blieb er liegen, konnte nicht mehr gestartet werden. Garagen LARAG und MERBAG sind zwar Mercedes-Benz Vertreter, ich habe nur Pfuscherei und Abzocke erlebt in den Kantonen Waadt, Wallis und natürlich Bern.

Garantiert liegen Straftaten vor, wenn ich, behindert, obdachlos werde, die gespielte Wohnungsnot im gesamten Kanton Bern der Bernburgerei war vorgetäuscht, weil alle wussten, auch die zuständigen Sozialdienste, dass ich obdachlos war. Niemand kann sich hinter irgendwem verstecken, nicht die Zunft zu Schmieden, nicht der Stapi von Bern, nicht die bKESB, nicht meine nächsten Verwandten, nicht der Burgerpräsident Bern, niemand.

Es steht nirgendwo im Gesetz, dass Behinderte erfrieren müssen, was bei minus 8 Grad sehr schnell möglich ist, nur weil ihre Behinderung den andern Menschen, ihren nächsten Verwandten nicht ins Schema passt. Die wollten für ihren Hyprochondrismus um alles in der Welt eine psychisch Kranke, was ich nie war und nie sein werde.

Psychisch Kranke werden in der Familie v. Graffenried miserabel behandelt, die Familienkiste v. Graffenried hat nicht begriffen, dass das gesetzlich längst verboten ist, noch die Zunft zu Schmieden, noch die bKESB.

Im Januar 2022 hat das Obergericht Bern, was mich ewig freut, meine neurologischen Befunde lesen müssen und logischerweise urteilen, dass ich nie psychisch krank war, aber genau drei Hirnverletzungen habe bei IQ hochbegabt. Das ärgert meine FeindInnen auf ewig, dass meine Intelligenz letztlich ihre Lügengeschichten entlarvt.

Die werden irgendwann Red und Antwort stehen müssen für all ihre Missetaten. Mein Leben ist gewesen, das ändert niemand mehr. Die Generation Cerebrale Parese meiner Grosskinder gilt es zu schützen, deren Leben zu verbessern. Immer werden Mädchen mit Cerebraler Parese geboren, darunter garantiert schüchterne Mädchen wie ich. Kein Mensch, keine Behörde hat je das Recht, diese per Gehirnwäsche in Psychiatrien zu prügeln, während sie nie psychisch krank sind, bloss hirnverletzt und SCHÜCHTERN.

Meine Schüchternheit musste ich in der Obdachlosigkeit ablegen. Wer nicht erfrieren will, braucht Wärme. Wer Durst hat, braucht Getränke, gegen Hunger hilft Essen.

Irgendwann wird das Überleben zu einer Angelegenheit, bei der es um Grundbedürfnisse geht.

Per Adrenalin konnte ich meine Schlafzeiten massiv verkürzen, oft tagsüber, wenn es etwas(!) wärmer war, schlafen. Mein Schlaf beginnt sich ganz langsam teilweise zu erholen 15 Monate später.

Soviel Zeit braucht mein Körper, um zu realisieren, dass ich nicht mehr obdachlos bin. Ich rechnete mit sechs Monaten, dachte, ich rechne grosszügig. Falsch gedacht, erst jetzt beginnt die Erholung vom grossen Schrecken. Wie weit sie gehen wird, weiss ich noch nicht.

Momentan bin ich froh, wenn ich erst(!) um 3 Uhr 30 erwache, noch schöner erst um 4 Uhr 30. Mein Körper beginnt tagsüber zu schlafen, irgendwann, was ein gutes Zeichen ist auf dem Weg zur Normalisierung meiner Schlafzeiten.

Medikamente nehme ich nicht. Diese künstliche Optimierung, an die glaube ich lange nicht mehr. Aber was ich tue, ist darauf achten, welche Signale mein Körper mir aussendet, frei nach Al-Anon: Schlechte Laune? Was ist die Antwort? Müde, Durst, Hunger oder was tun?

Klappt in 99 Fällen mit diesen einfachen Fragen, nur in einem von 100 Fällen, kann ich die Antwort nicht ergründen. Dagegen gibt es ein Wundermittel, mit den Katzen spielen, weil alles geht vorbei, auch ungute Gefühle. Im Winter belebt ein warmes Bad müde Geister. Entweder verwandelt es bleierne Müdigkeit in eine Schlafmöglichkeit oder die Wärme des Bades belebt, dass Energie zurückkommt.

Dorfpfarrerin ist eine gute Vorbereitung als Liegenschaftsbesitzerin

Ehrlich, ich liebe diese Geschichten des einen Dorfes, wo ich jeweils Pfarrerin war, gegenüber dem nächsten Dorf oder nur der gegenüberliegenden Strassenseite.

Ich war natürlich bei diesen kleinen Plänkeleien auf der Seite meiner Kirchgemeinde und klar doch, wir waren immer die Besten.

In meiner ersten Pfarrgemeinde war ich in der Diaspora, will heissen, die meisten Menschen dort waren katholisch und ich , meine Gemeinde reformiert.

Der katholische Priester mit Pfarrköchin(!) fand mich jung und putzig, gab mir immer „guten“ Rat. Das Gegenteil dessen, was er mir als Konkurrenz riet, war bekömmlich. Habe ich ihm nie auf die Nase gebunden, aber blitzartig gelernt.

Also, als Pfarrerin bekam ich Geschichten serviert und fiel anfänglich natürlich drauf rein, bald einmal nicht mehr.

In viel kleinerem Rahmen, bekomme ich nun Geschichten über meinen Liegenschaftsbesitz serviert. Das erinnert mich so stark an meine Berufszeit, dass ich vor Freude lache, weil ich diese hübschen Geschichten seit 19 Jahren vermisse.

War nicht unbedingt im Sinn des Erfinders dieser neusten Geschichte, des Inhalts, ich solle mich kümmern. Genau, ich kümmere mich um eins, dass meine MieterInnen möglichst alle in einem vernünftigen Rahmen wohl sein können. So es irgendwie geht, sollen Langjährige MieterInnen, einige wohnen seit über 50 Jahren dort, dort bleiben können bis zum Lebensende. Das war nicht im Sinn des Erfinders der heute kolportierten Geschichte.

Ich finde es unterhaltsam. Jederzeit kann ich die andere Seite derselben Geschichte höflich fragen, was ihre Sicht der Dinge sei.

Finde ich spannend, wie unterschiedliche Menschen, dasselbe völlig anders erleben.

So sind sie die Menschen, man hat vor sich z.B. 30 Menschen, die 31 Meinungen haben. Dieses Rätsel ist nicht mathematisch zu lösen, aber mit Lebenserfahrung und Menschenliebe. In der Regel sind die Wünsche klein und bescheiden und nicht unerfüllbar, gerade, wenn es sich um ältere, bescheidene Menschen handelt.

Warum soll ich ihnen nicht einen kleinen Wunsch erfüllen. Nichts Übertriebenes, aber einfach eine kleine Wertschätzung. Ich denke nicht, dass es das nochmals gibt, Menschen, die praktisch ihr gesamtes Erwachsenenleben in der gleichen Wohnung verbringen.

Getreideausfuhr und Putin

Putin zerstört teilweise das Getreide, was in der Ukraine zur Ausfuhr gelagert ist, Odessa der Hafen ist vermint worden.

Alle sind beunruhigt auch die UNO. Ohne Getreide werden Menschen in andern Ländern, die auf Getreideeinfuhr angewiesen sind hungern und verhungern.

Putin behauptet dagegen ein Wunderrezept zu haben. Mit Blick auf Afrika lässt er ausrichten, dass Russland das ukrainische Getreide ersetzen könne. Russland, der Helfer in der Not, die es gleich selbst produziert hat.

Ein Puzzleteil mehr im Plan, die Ukraine von der Landkarte verschwinden zu lassen auch wirtschaftlich. Ukrainisches Getreide braucht niemand, aber russisches Getreide nun alle, die keine Wahl mehr haben.

Der Westen versucht Putin zu lesen, seine Absichten zum Voraus zu kennen. Vieles macht aus westlicher Sicht keinen Sinn, diese Zerstörung, diese Isolation Russland, der Abbruch von Zusammenarbeit, die Jahrzehnte lang funktioniert hat, die eine Hoffnung auf eine friedlichere Welt genährt haben immer aus westlicher Sicht.

Putin scheint immer noch einen Plan zu haben, ein Konzept, was aus seiner Sicht Sinn macht.

Rammstein oder die Quadratur des Kreises

Wenn alle alles sein sollen:

Rammstein als Chorknaben, schwere Jungs und Engelchen mit weissen Flügelchen, die keine allzu irdischen Bedürfnisse haben.

Man schaue sich eins deren Video nur 20 Sekunden an. Da wird Tabubruch zelebriert. Jetzt versucht sich SRF in einer sexistischen Interpretation, die Frauen als Opfer, die Macht den Musikstars.

Statt sexistisch zu argumentieren, rufen wir uns einiges in Erinnerung, was unbekömmlich ist zu tun für alle Menschen, ohne die „Frauen ab ins Laufgitter“ Verniedlichung, dass Frauen unfähig seien, die Verantwortung für sich selbst inklusive ihren Körper und ihre sexuelle Integrität zu übernehmen.

Frau will keine Drogen konsumieren? Heisse Empfehlung: In der Kirche werden keine Drogen weder verkauft noch konsumiert. Frau gehe dorthin.

Frau will keinen Sex mit Männern? Heisse Empfehlung: Gehe nie backstage zu irgendwelchen männlichen Stars. Sogar Emil, unser den Bünzli spielenden Emil wurde irgendwann von Einsamkeit backstage übermannt, ein hübsches Kind entstand, was er ganz lange verheimlichte.

Rampenlicht, Licht aus, weit weg von den normalen Lebensbeziehungen und schwupp läuft was, um die sofort einsetzende Einsamkeit zu lindern.

Man kann nicht alles gleichzeitig haben, Tabubrecher und Regeln einhalten, nur verkleidete „gefährliche“ Jungs, die sofort mit dem verklungenen letzten Ton des Konzerts zu Biedermännern mutieren.

Männer kommen garantiert auch vor als Sexgroupies, wenn irgendwer in der Band schwul ist und nach dem Konzert allzu irdische Bedürfnisse hat.

Wer mündig ist, hat es in der Hand, wohin sie/er geht, welchen Nervenkitzel er/sie will und welchen eher nicht.

Wahres Ausgeliefert sein ist dann gegeben, wenn irgendwer eine Ausbildung macht und z.B. die UniprofessorInnen sind sexuell nicht korrekt oder Schullehrer, habe ich beides erlebt mit Jahrgang 1958.

Aber Konzerte sind freiwillig, da muss niemand hin. Das nun im Sommerloch genüsslich auszuschlachten, mal in diesem, dann in jenem online Medienportal, echt nun.

Packt eure Eigenverantwortung aus werte Männer und Frauen. Es gibt gute Gründe nicht überall in der vordersten Reihe seine Nase wieder zu finden und bekanntlich ist „Nein“, ein ganzer Satz.

Wie und was denken Menschen?

Wie geht Denken? Wie geht logisches Denken? Wie geht Denken, was nicht auf Sand gebaut ist?

Wie geht Denken in Einklang mit den eigenen Gefühlen? Wann wird jeder Mensch irrational? Oft bei starken Gefühlen wie Liebe oder Ängsten.

Sehr anschaulich, wenn Menschen Angst vor ungiftigen Spinnen in der Schweiz haben oder es soll Menschen geben, die beim Anblick von Mäusen auf Stühle oder Tische springen.

Menschen, die solchen Reaktionen unterworfen sind, können bei einem Tee oder Kaffee in einer gemütlichen Runde gewiss erzählen, wie schlimm das ist, solche Extremreaktionen zu haben, was nichts verändert.

Wie einE KrebskrankeR erzählen kann, was sein Körper hat, trotzdem ist der Körper krank, man fürchtet den Tod, manchmal ist Krebs heilbar, manchmal führt er zum Tod.

Ich kann meine Leistungsausfälle Hirnverletzungen genau benennen, geglaubt wird mir praktisch nie, ich bin den Leistungsausfällen unterworfen, tote Hirnzellen können nicht zum Leben erweckt werden.

Weil ich mit Angst, extremer Angst in der Kindheit und Jugend reagiert habe, immer das berühmte Mauseloch gesucht habe, um mich zu verstecken, es letztlich nie gefunden habe,bin ich extrem rational geworden. Irgendwann musste ich mich ganz vielen meiner Ängste stellen, sie überwinden.

Bei minus 8 Grad im Winter nützt es nichts, die Welt ungerecht zu finden, aber es nützt Nächte lang wach zu bleiben, sich zu bewegen und tagsüber zu schlafen, wenn die Temperatur höher ist und die Skikleidung mit Wollstoffen reicht, um schlafenderweise nicht zu erfrieren.

Obdachlos im Winter, der dunkeln Jahreszeit, ich habe Angst vor Dunkelheit. Auch diese Angst musste ich irgendwie in den Griff kriegen, nun in eigenen vier Wänden muss ich mich der Angst nicht mehr stellen. Was ich weiss, ist, dass ich es könnte, wenn ich müsste. Habe ich die Wahl, stelle ich mich der Angst nicht. Grundregel: Solange es hell ist oder nicht mehr lange dunkel oder noch nicht lange dunkel, bin ich unterwegs, sonst in meinen vier Wänden. Im Winter von ca. 7 oder 8 Uhr morgens bis 17 Uhr, maximal 18 Uhr abends.

Kultur im Winter mit irgendwelchen Abendveranstaltungen geht völlig an mir vorbei. Ich begriff Jahrzehnte lang nicht, warum ich das nicht kann. Die Antwort ist einfach: Im Dunkeln fühlte ich mich als Fussgängerin völlig unsicher. Ich hatte nie eine andere Verarbeitung optischer Signale, also kann ich mir nicht vorstellen, wie sicher unsicher frau sich fühlt ohne dieses Defizit.

Nun habe ich gewollt einen langsamen Elektrorolli, kann damit einem/einer FussgängerIn nich davonrollen, also taugt auch der bei Licht, ist nix für Angstsituationen, in denen ich fliehen möchte.

Ich bin ein geübtes Fluchttier: Ich bin weg, bevor irgendwas passiert. Ich fliehe aus Gewohnheit, ich bin immer geflohen, bis ich obdachlos war. In der Situation musste und wollte es auch lernen, mir meinen Platz auf dieser Welt zu erobern oder ich hätte jederzeit sterben können, was ich nicht wollte.

Aber sonst, wenn ich die Wahl habe, dann fliehe ich. Das ist stereotyp meine erste Reaktion: „Ich bin dann mal weg.“

Wenn ich blöde angegangen werde, dann schweige ich , habe ich immer geschwiegen. Nun wehre ich mich, weil Schweigen nichts verändert und Hirnverletzte, meine Reaktionen sind leicht anders, als die Norm, nur leicht und nicht schwerwiegend, solche Menschen, die leicht anders sind, müssen um ihren Platz in dieser Gesellschaft der Dauerempörten, ewig Beleidigten sich täglich neu erkämpfen. Bis ich realisiert habe, dass dieses Gehabe nur eine Masche ist, völlig einseitigvon oft Dauersedierten, die für sich alles wollen, eine Egofirma betreiben, das ging viel zu lange, mindestens 15 Jahre.

Froh bin ich, dass ich 20 bis 30 Jahre älter bin und früher tod bin, als diese Generation, der Unsolidarischen. Ich stelle mir solche Menschen immer mal i Institutionen vor mit all ihren Ernährungswünschen. Das ist eine Lachnummer.

Unvergessen wie der eine Kapitolstürmer in U-Haft kam, bevor es um ihn still wurde, sich beklagte, im Gefängnis gebe es kein Bioessen. Der Auftritt in den Medien war solange der Sturm aufs Kapitol dauerte, der „Ruhm“ bis zur Verhaftung und nun folgt das Kleingedruckte, bzw. was alle wissen, die es wissen wollen. Was ist ein Rechtsstaat, wie funktioniert eine Demokratie, nein, Demokratie, nicht Trump Fake News.

Kein Bioessen im Gefängnis war also eine empfindliche Konsequenz des eigenen Tuns dieses Mannes. Logisches Denken hätte zum Voraus überlegt, was die Folgen einer Stürmung des Kapitols sein könnten rechtsstaatlich. Wenn Bioessen wichtig ist, dann hätte das einfliessen müssen ins eigene Risikoverhalten, vorher(!) nicht nachher.

Das ist ein weit verbreitetes Problem z.B. auch bei KlimakleberInnen. Sie finden, sie seinen in einem Bekenntnisstatus, nur ihre Denkweise punkto Klima sei korrekt, was ihnen erlaube sämtliche geltende Gesetze, Verkehrsordnung, Eigentumsrechte auszuhebeln, um nicht die Welt, aber die Menschheit zu retten.

Analog wollten die KapitolstürmerInnen ihren Präsidenten retten, in ihren Augen Donald Trump. Sie glaubten den verkündeten Wahlbetrug. Sie glauben bis heute, was Trump an Fake News verbreitet.

Da wäre es wichtig, dass Demokratien und Rechtsstaaten korrigierend eingreifen, z.B. bei den Medien, damit Menschen lernen zu denken, zu unterscheiden zwischen Fake News und was eine rechtsstaatlich korrekte Meinung ist, also von links bis rechts sich auf die Meinungsfreiheit beziehen kann.

Ich finde es hinterlistig, wenn alle Meinungen zugelassen sind, Medien nicht geschlossen bzw. zuerst ermahnt werden. Wenn dann die Massen laufen wie bei der Stürmung der Kapitols, die Trump und den Medien glaubten, dann erst greift der Rechtsstaat durch.

Früher korrigierend Eingreifen finde ich humaner, Schaden abwenden, bevor er ein unkontrollierbares Ausmass erreicht hat und der Schaden um ein x-faches grösser geworden ist.

Staatskunde muss gelehrt werden: Immer eine Warnung, wenn z.B. Fox News Hetze betreibt statt konservative Politik. Die BürgerInnen müssen ihre Mündigkeit üben, einE mündige BürgerIn ergibt sich nicht von selbst, die/der fällt nicht an ihrem/seinem 18. Geburtstag vom Himmel auf die Geburtagstorte und ab dann kommt alles gut.

Vertrag von Lausanne, die KurdInnen, weiter vererbte politische Probleme

Vor hundert Jahren bildeten sich die Siegermächte des WK I ein, als Sieger Probleme so lösen zu können, dass sie diktierten, ein für allemal und 100 Jahre später ist das Problem noch immer nicht gelöst: Wo sind die KurdInnen zuhause, wo ist ihr Staat?

Es gibt weltweit ganz viele solcher menschen gemachter Probleme. Irgendein Sieger diktiert in irgendeinem Jahrhundert und Jahrhunderte später ist der Sieger längst vergessen, aber die Probleme, die er damals befohlen und diktiert hat, die sind geblieben.

Laut www begann die Sklaverei im Jahr 1492 mit der Eroberung Amerikas. Ich kann es nicht begreifen und werde es nie kapieren, dass irgendwelche Sieger Menschen, Völker, Kontinente als ihr Eigentum ansehen und behaupten, das sei rechtens.

Bereits im Alten Testament wird über solziale Absicherung und Gerechtigkeit nachgedacht. Im Neuen Testament steht ausdrücklich , dass Menschen, Menschen sind, niemand gegen andere ausgespielt werden soll, keine SklavInnen mehr sind. Klar auch die damals miserable Stekllung der Kinder wird nicht wiederholt, auch sie sind Menschen wie die Frau und der Mann.

Man kann immer nur das rauspicken, was einem passt und dient zur Befestigung der eigenen Macht gegenüber Unterlegenen. Nur ist ein menschliches Leben lächerlich kurz, egal, ob jmd. als Kind stirbt oder nach menschlichen Vorstellungen hochbetagt. Die Erde dreht sich in ganz anderen Zeiträumen und dieser Winzling Mensch, der irgendwann gehen konnte, bildet sich ein, er sei der Massstab von allen, seine Bedürfnisse und daneben gar nichts.

In sich selbst zerstritten wie nur irgendwas. Mann war kräftiger, unterdrückte Frauen und Kinder und Was wollen nun zu viele Frauen? Genau, das Gegenteil, wie wenn das auch nur ein Deut besser wäre.

Kinder hatten früher bis in meine Kindheit zu gehorchen, nun werden sie zu oft verhätschelt, wohlstandsverwahrlost, wollen work life Balance, sind gut im befehlen, belastbar sind zu viele nicht. Wer nur vom System Staat profitieren will, fährt das Ganze irgendwann an die Wand.

All die Süchte, die explosionsartig um sich greifen, immens teuer sind in der Behandlung, die Schulmedizin, hat das Auftragspotential voll entdeckt und melkt via Suchtkranke die KKs, die öffentliche Hand und ich habe sie gesehen, diese jungen Menschen, praktisch ohne Restgehirn, die bis zu ihrem Tod zu nichts mehr taugen, nie gearbeitet haben, aber ständig fordern.

Das geht nie auf, wenn die Masse der ProfiteurInnen zu hoch wird, dann kippt die Krankenkasse, das ganze Gesundheitssystem.

Ich denke an die KlimakleberInnen, die fordern, eine neue, unverbrauchte Welt, OHNE PROBLEME, schon gar nicht KLIMAPROBLEME. Sie fordern und fordern. leider hat es für diese „letzte Generation“ nichts besseres, als was wir BabyboomerInnen antrafen. Eine Erde mit einer kurzen Menschheitsgeschichte vieles überzeugt, kann so bleiben und anderes sind ungelöste Probleme, die es anzupacken gilt.

Jede Generation will doch der Elterngeneration beweisen, dass sie es eine Winzigkeit besser macht. Wir jedenfalls haben deshalb die Ärmel hochgekrempelt, um zu arbeiten und es hoffentlich(!) besser zu machen. Europa hatte eine erstaunlich lange Friedenszeit.

Aber eben, keine Siegermacht hat andere Völker so zerschnitten wie das der Kurden, die Minderheit sind in vier Ländern. Als Deutschland geteilt wurde nach WK II hat auch nicht geklappt. Immer wenn Gleiches getrennt wird, kommt es nicht gut. Zwangsumsiedlungen, die wirken, wirken, hören nicht auf zu wirken: Griechen mussten mit dem Vertrag von Lausanne die Türkei verlassen und TürkInnen Griechenland.

Man könnte Geschichtsbücher öffnen, lesen und immer die Gegendarstellungen der Unterlegenen dazu und ich vermute, sehr bald ist klar, was immer schief geht auf lange Sicht, wenn man befiehlt, diktiert und sich nicht um andere Meinungen kümmert.

Wir hatten immer nur die Schweizersicht im Geschichtsunterricht gelernt. In den 60er und 70er Jahren gabe es noch nicht einmal eine Frauengeschichte der Schweiz. Wir haben Schlachten, Kriegsherren, Sieger auswendig gelernt und ich habs umgehend wieder vergessen.

Die Kirchengeschichte hat mich dann interessiert, weil es um einen übergeordneten Inhalt geht: „Gott denken.“ Da war und Frauen an der Uni schon klar, dass wir nur Männerwissen können mussten für die Examen. Also war wesentlich interessanter, was wir daneben lasen, uns aneigneten, diskutierten und nie mehr vergassen.

Putin setzt Hunger als Waffe ein

Putin zerstört in der Ukraine gezielt Getreidevorräte, hat das Abkommen, dass Getreideschiffe via Schwarzes Meer die Ukraine verlassen können, damit in anderen Weltregionen nicht noch mehr gehungert wird, nicht erneuert.

Im Gegentei, Häfen seien vermint worden, die Schiffahrt wird noch gefährlicher. Alle Schiffe, die die Ukraine als Ziel haben, werden neu als feindliche Schiffe von Putin eingestuft, sind gefährdet.

Was sich ein menschliches Gehirn alles ausdenken kann. Was nützt es einem Putin, wenn Menschen weit weg von Russland verhungern müssen?Angeblich wolle Putin die Flüchtlingsströme noch mehr ankurbeln. Wer verhungert oder am Hungern ist, der/die hat kein Geld irgendwelche Schlepper zu bezahlen.

Krieg ist zynisch.Ein zynischer Gedanke mehr, Putin lässt gewollt verhungern, wäre da nicht die Hoffnung westlicher Medien, die lautet, dass die Vorräte weltweit ausreichen, aber der Preis des Getreides wird steigen. Verhungern müssen, weil im Kreml jemand zynisch Krieg führt und Getreidepreise steigen lässt.

Die Menschheit hat weltweit einige grosse Probleme. Weder sind alle Menschen rational, was Männer von sich immer behauptet haben, sie seien rational im Gegensatz zu den Frauen im Westen, noch sind momentan die Irrationalen mit zu viel Macht so vereinzelt, dass man sie als „die Ausnahme“ der Regel ansehen könnte.

Der Westen muss über die Bücher und neu definieren, was ein Mensch ist. Die Ideologie, die der Westen hat, was Menschen sind, was sie ausmacht, geht nicht mehr auf. Im Umbruch ist das Rollenverständnis zwischen Frau, Menn, Eltern, Kind(er). Das trifft jede Einzelperson.

Im Grossen wird die Weltmacht neu aufgeteilt: USA, China, Afrika, arabischer Raum, asiatischer Raum, …….irgendwo weit hinten Russland.

Wer mit wem, wer gegen wen? Weg von den fossilen Energien. Das mischt alles auf, was genau kommen soll, ist nur skizziert. Es wird Gewinner Und Verlierer geben. Bisher hat die Umwelt stets verloren, die nächste Umweltkatastrophe folgte der Vorangegangenen auf dem Fuss.

Die Menschheit völlig unwillig im Westen und weltweit nur auf Ferientourismus zu verzichten. Alles bleibt beim Alten global.

Der grosse Schock für all die Demokratien ist, dass andere Staatsformen viel rascher und effizienter sind, wenn es z.B. um eine neue Energieversorgung geht und nicht das demokratisch regierte Volk mitreden kann und verhindern. Der gute Herrscher, der vorausdenkt für sein Volk, den hat es immer gegeben, auch gute Herrscherinnen.

Es gibt immer alles von gut bis schlecht, unvorstellbar zynisch. Alles sind Menschen, verdammen nützt nichts oder aussortieren. Aber Macht begrenzen bzw. wegnehmen, das hilft und sich stets erinnern, dass grässlichster Machtmissbrauch vorkommen kann und alle die Augen offen haben sollten, hinschauen, nicht wegschauen.

Die östlichen Länder Europas haben immer gewarnt, Westeuropa dachte, es sei klug, habe alles, insbesondere Putin, im Griff. Das war dann nicht so.