Republik und KlimakleberInnen

Anlässlich des vergangenen Osterwochenendes haben sich KlimakleberInnen vor den Gotthardtunnel auf die Autobahn geklebt. Die Republik vertritt prominent und einseitig die Sicht dreier AktivistInnen, einer Frau und zwei Männern.

Da es sich um illegale Taten handelt und die Republik so tut, als gehe es um Heldentum, darf man gespannt drauf warten, was politisch weiter kommt.

Viele europäische Staaten, wenden zunehmend bestehende Gesetze strenger an, Italien, was mit Kunstbauten betroffen ist, Wasser historischer Brunnen wird eingefärbt, historische Fassaden versprayed, zieht diese AktivistInnen finanziell zur Rechenschaft, entsprechende Gesetze werden geschrieben und sollen bald einmal gelten.

In Deutschland, Deutschlandfunk, wird bereits vor einer Radikalisierung wie vor Jahrzehnten durch die RAF gewarnt.

Es ist das Vorrecht der Jugend, radikal in ihren politischen Forderungen zu sein, es ist nicht ihr Vorrecht Staaten zu nötigen, evtl. handelt es sich um Erpressung.

Im Vergleich war dazu meine Generation harmlos: Zaffaraya wurde gegründet in Bern, eine alternative Wohnsiedlung, mit einfachsten Behausungen, nicht Häusern, bereits ein Protest aus er Konsumgesellschaft auszusteigen. Bald 50 Jahre später gibt es Zaffaraya noch, soviel zu dessen Nachhaltigeit.

Wenn politische Forderungen vorgebracht werden und Zaffaraya war radikal für die Zeit damals, dann wird dem natürlich nach langwierigen Diskussionen und politischem Kampf evtl. nachgegeben.

Jugendtreffs entstanden so. Aber politische Forderungen, die sich weder ums Allgemeinwohl noch geltende Gesetze kümmern? Das ist in der Radikalität unerwartet und die Staaten versuchen sich in Antworten, u. a. Gespräch, Deeskalation, Vermeidung von weiterer Radikalisierung. Was gelingt, wird sich weisen, ob es zu Entradikalisierung kommen wird, garantiert, aber gewiss nicht alle.

Der Rektor an unserem Gymnasium pflegte zu sagen, wenn wir zu kreativ wurden in unseren Forderungen: „We do jedä wett!“ Das war klug. Wir wurden gelehrt, darüber nachzudenken, dass es nicht nur ums Individuum geht, sondern auch Gemeinwohl.

Kater „D“ faucht mich an

Kater „D“ ist längst chemisch kastriert, statt mir gestern wie normal, „guten Morgen“, zu sagen, faucht er, was das Zeug hält.

Toll! In einigen Wochen wird er Papa, statt mich anzufauchen, sollte er reintheoretisch, chemisch kastriert, ruhiger werden, dass wir eine Katzenfamilie bleiben können, er nicht von seinem ersten Wurf fern gehalten werden muss.

Katzen fauchen, wenn sie Schmerzen haben, fauchende Katzen sind Ernst zu nehmen, bloss wer guckt, ob sie überhaupt Schmerzen haben, das würde in dem Modus mir blutige Hände beschehren.

Der Kleine Kater legt eine grosse Show hin, in der Aufregung bleibt die Dachterrassentüre ungewollt offen, nur zwei Katzen sind sicher, die dritte hat ihre Freiheit rasch ausgenützt, wo ist Kater „S“?

Ich suche, gucke überall, beginne schon meinen Katzensuchtrupp aufzustellen, setze mich hin, bin erschöpft, taucht „S“ auf. Nochmals Glück gehabt.

Im Auge behalten muss ich, ob die beiden Kater um die männliche Vorherrschaft ringen. Ich freue mich, wenn die beiden Jungs zusammen spielen. Was unerwünscht ist, ist, dass einer sich in Luft auflöst, weil der andere zuviel Platz einnimmt.

Die trächtige Katze, sie braucht Ruhe, will weich liegen können, das ist ihr bedürfnis, spielen tut sie, aber gemächlicher. Katzenweibchen „D“ will auch ein bisschen Mama sein, ohne Trächtigkeit. Mit etwas Glück klappt das, wenn vier oder fünf Welpen zur Welt kommen.

So wäre es bequem für mich, wenn die beiden Jungs verspielte Jungs sind und sich gegenseitig unterhalten, spielen, rumrennen, Unsinn machen. Aber so, dass beide Platz haben.

Fürs Einfangen von fauchenden Katern habe ich eine einfache Lösung gefunden. Die kriegen ein Tüchlein über den Kopf und dann bleiben die Katzenkrallen drinnen. Es ist ein Abwägen, wieviel Kontakt zu mir notwendig ist, weil bei Arztterminen muss ich Kater „D“ mitnehmen können. Wenn er in seiner Vorstellung der Herrscher seiner kleinen Welt ist, es gibt eine Welt, in der Menschen bestimmen, mit der er zurecht kommen muss.

Katzen sind einfach zu leiten

Ich habe noch kein katzenbuch gefunden, was auf stundenlanger Beobachtung eines kleinen Katzenrudels beruht.

Die europäische Hauskatze als Zucht, wird oft auf Bauernhöfen nicht gezüchtet, aber sie vermehrt sich dort.

Schweizerkatzen gehören in die Schweiz, meine vier Katzen stammen nur aus der Schweiz. Alle diese Tierrettungserzählungen sind moderne Märchen, schüren Emotionen von ganz armen Tieren, die emotionierte PseudotierliebhaberInnen „retten“ sollen. Klappt wuderbar, der dazu passende Tierbedarf setzt viel, enorm viel Geld um, nach dem motto: Für das auserwählte Haustier bieten wir Qualzucht, weil für Kleintiere die Käfige zu klein sind, für Hund und Katze bieten wir alles und mehr dazu.

In der Schweiz leiden viele alleineriehende Frauen samt ihren Kindern unter Armut, denen wird nicht geholfen und daneben im gleichen Land werden Tiere verwöhnt mit allem, was der Mensch gut findet, das Tier, oft traumatisiert, leidet, so es nicht sofort eingeschläfert werden muss, solange es lebt. Der Mensch will was er will, längst sind Tiere und Kinder oft nur noch da, um der Menschen Bedürfnisse zu erfüllen, nirgendwo geht es weder um das Kindswohl noch ums Tierwohl.

Also meine vier europäischen Hauskatzen, eine ist trächtig, absolut selbständig, die muss kein Mensch lehren, wer die Hauptkatze der vier ist.

Zwei Geschwister, eins auf der Pille und mein kastrierter Hauptkater.

Zuletzt und das mit Betonung, der kleine schwarze Teufel, zukünftiger Papa, chemisch kastriert.

Eine Hierarchie bei Katzen wird täglich oder öfters definiert.

Wir sind wie immer vor 04 uhr aufgestanden, übliche Rituale, viel später, beginnt Kater „D“ zu definieren, er sei heute der Chef. Für seine persönliche Entwicklung ist das ein Gewinn. Allein er überbordet massloss, wollte den Hauptkater „S“ nochmals decken, was er längst nicht mehr kann und nutzt „S“s Gutmütigkeit aus. Der zeigt ihm den Meister, aber erst sehr spät.

Mir geht des Teenies Übermütigkeit heute auf die Nerven. Also mische ich mich ein. Das geht wie immer über Futter und das trächtige Weibchen braucht babynahrung, weil sie trächtig ist.

Ohne ein einziges Mal zu schimpfen mische ich die Szene auf: Die Geschwister kriege zu oberst auf dem Haupt(!)-Katzenbaum Katzenbelohnungen fest, nicht weich. Kater „D“ bevorzugt weich, guckt sich rasch um und zieht Leine.

Katzendame „E“ trächtig, ein Minischälchen Babynahrung und für „D“, Kater, chemisch kastriert, bleibt Hauptfutterquelle, Trockenfutter, Erwachsen. Der arme „D“ hätte mir ins Gesicht gespuckt, wenn er ein Lama wäre. Ist er nicht, ich zeige mich voll desinteressiert und mache Pause.

Ich will unter den Jungs den ersten Kater „S“ als Hauptkater und gut ist.

Wäre ich gut in Fotografie, der chemisch kastrierte Kater „D“ lag provozierend zuoberst auf dem Hauptkatzenbaum, liess den Schwanz lässig runterhängen, Ruhestellung perfekt und die drei andern auf dem Boden und schauten rauf. Welche Machtdemonstration, des kleinen, jüngsten, temperamentvollen Katers!

Will ich unter den vieren eine flache Hierarchie, was ich will, greife ich ein, wenn irgendwer der vier zu überborden droht oder umgekehrt, sich so zu zurückzuziehen droht, dass die Feuerwehr geholt werden muss. Es wäre unendlich lästig, alle sind gross genug, wenn eine sich auf die Zierelemente eines Betonsbaus im 13. Stockwerk zurückziehen würde.

Das gäbe ein Quartiergespräch, wenn ich für diese Katzenrettung die Feuerwehr bräuchte. Keine meiner vier Katzen, Katzendame „E“ war schon dort(!), macht das nochmals.

Jeder hat seine Bedürfnisse, ich auch.

Vorne im Bild, die Brüstung meines Gemüsebalkons, wo jede Katze hochhüpfen kann,dann rechts das Betonelement vorstehend, was bis zu meiner Dachterrasse geht, links unten die Wege, das Grass, wenn eine Katze runterfällt, sind es 13 Stockwerke Flug mit irgendwelchen Brüchen.

Genauso sieht mein Albtraum aus als Katzenbesitzerin. Da ich sehr viel Zeit in die Erziehung meiner vier Katzen stecke, will ich keine „Flug“katze mehr. Das wiederum ist sehr aufwändig für mich, der kleinste Fehler meinerseits und vier gelehrige KatzenschülerInnen, währen sie Delphine, der Mensch würde denken, sie lächeln, weil Menschen überlisten, ist der Katzen grösstes Hobby.

Der zukünftige Katzenpapa auf der Dachterrasse. Im Hintergrund sieht man die Mauer, Beton, ohne Aussichtmöglichkeit für Katzen, die Brüstung oben ist ca. 45 cm breit, was beide Katzendamen nicht davon abgehalten hat, runterzufallen. Kater „D“ ist angeleint, ich habe meine schmerzhafte Lektion gelernt.

Bildungsnotstand Schweiz

Ich habe das Journal21, was ich empfehle.

Ich habe mich in die Republk eingelesen, die offenbar versucht mit Moderation eine gepflegte Diskussion via Kommentarfunktion zu ermöglichen. Das ist sehr schwierig, extrem aufwändig, noch nicht wirklich erfunden. An diesem WE hat das dazu geführt, dass diese Renovateleute ständig Werbung für ihre politischen Treffen gepostet haben. Völlig uninteressant. Will die Republik diese Treffen bekannt machen, gehört das nicht in 10 bis 40 Kommentare, sondern in den Artikel.

Dieses WE also die UmweltaktivistInnen, Renovate, die sich auf Strassen kleben, Kunstwerke verschmieren mit Nahrungsmitteln, sich als die letzte(!) Generation bezeichnen, echt sich einbilden, laut aufzuschreien, ganz wichtig in den Medien zu kommen und via ihren Druck, politische Ziele zu erreichen.

Das hatten wir schon, geklappt hat es bisher nicht.

68 Revolution, davon ist nicht viel übrig geblieben, die angebliche Befreiung war, das mit der Pille Frauen sexuell nun stets zu Diensten sein mussten oder wollten, sie durften an den Politikdiskussionen teilnehmen und Kaffee kochen.

Platzspitz in Zürich, Deutschland „Wir Kinder vom Bahnhofzoo“, das Drogenproblem ist bis heute nicht gelöst, Amsterdam, was liberalisiert hat, ist zur Schmuddelstadt verkommen, bittet, junge, männliche Englandtouristen zuhause zu bleiben.

RAF gab es, die fühlten sich alleine im Recht, haben gemordet, sind geflohen oder kamen hinter Gitter.

Wir hatten sie alle, diese, die glaubten, alleine die Wahrheit zu kennen und versuchten, die den Nationen inzwischen vielen Nationen gleichzeitig aufzuzwängen. Mal blutig, mal unblutig, immer beseelt vom Irrglauben, die Welt, hier die Umwelt zu retten.

Der politische Weg in einer Demokratie ist mühsam, langsam, langwierig, frustrierend, halt demokratisch. Das ist die politische Realität. Geht die Welt kaputt, weil die Umwelt kaputt gemacht wird, dann gibt es momentan keine moderne Arche Noah, um auszusteigen.

Wer auf dieser Erde lebt, der lebt hier und nicht irgendwo anders im Guten wie im Schlechten. Die Babyboomer verantwortlich machen, löst das Problem nicht. Das ist die uralte Sündenbockfunktion. Die ist so alt wie die Menschheit, bringt unendliches Leid für die jeweiligen Sündenbockopfer, gelöst ist kein politisches Problem, nicht ein einziges.

Wohin führt das, wenn der Mensch sich nicht durchschaut, immer von Generation zu Generation die gleichen Fehler wiederholt?

Es braucht an zentraler Stelle, Menschen, die politische Ämter haben und sie möglicht vorsichtig und gut führen. Viel lieber Biden als Trump, Putin ist eine Katastrophe, China will alles für sich und möglichts nichts für die andern. Im Nehmen ist China gnadenlos, viele Staaten entlang der Seidenstrasse haben sich total verschuldet, sind China wirtschaftlich ausgeliefert.

Der arabische Raum, die Frauen top gebildet, kämpfen um ihre Befreiung selbst. Die lassen sich zuletzt vom Westen diktieren, was sie zu wollen haben, aber politische Hilfe, die brauchen sie.

Die Welt im Aufruhr unterwegs zu einer neuen Weltordnung, das dauert.

Verfahren wurde eingestellt gegen Mann, der im Bundeshaus eine militärische Ehrung abholen wollte

Watsonmeldung, zuhinterst, ganz klein mit momentan zwei Kommentaren.

Immer noch keine Einsicht in Sicht, der eine Kommentar findet die Entschädigung sei überflüssig, der psychisch kranke Mann selbst schuld.

Das kann man immer so sehen. Also wem Selbstschuld in der schluddrigen Behauptung nachgewiesen werden kann, der wird nicht mehr triagiert und kriegt medizinische(!) Hilfe, keine Kapo noch Fedpol, sondern, was er braucht, nämlich Hilfe sich in Ort, Zeit, Raum wieder zu orientieren, evtl. hätte man eine militärische Ehrung vortäuschen können, weil der Mann ist vom Wallis korrekt bis nach Bern Auto gefahren. Er muss eine Zurechnungsfähigkeit gehabt haben und zugleich die fixe Vorstellung, er bekomme eine militärische Ehrung im Bundeshaus.

Der Fehler liegt beim zu sensiblen Sprengstofftest, der Spuren selbst gewaschener Kleider von Sprengstoff findet. Das kann eine Zivilperson nicht wissen. Die Mutter des Betroffenen war rasch am Tel. des Blicks, schilderte das Ziel des Ausfluges.

Hätte die Mutter im entferntesten gedacht, was der Tag bringt, wie der sich in Bern entwickelt, sie hätte alle Hebel in Bewegung gesetzt, um das Tagesprogramm ihres Sohnes zu ändern.

Es war zu lesen, dass die Schulmedizin inklusive stationäre Aufenthalte in der Psychiatrie nicht das erhoffte Ziel brachte. Pflicht erfüllt und Wegsperren ist keine Lösung, aber korrekte Triage, das wäre eine Lösung gewesen, was geboten wurde, war typisch Schweiz, völlig ausser Rand und Band.

Man muss sich die Situation konkret vorstellen: Bundeshaus, Sicherheitsvorkehrungen, Gespräch. Wäre der Betroffene nicht maximal kooperativ gewesen, nicht gutmütig, wie seine Mutter sagt, er wäre erschossen worden. Das Problem war, der Sprengstofftest, der Sprengstoff anzeigte, was er vermutlich bei jeder Kampfmontur des Schweizermilitärs(!) tut, die je im Feld war, und mit Sprengstoff in Berührung kam.

Ich war an dem Tag in Bern, es war sehr eindrücklich und ging Stunden.

Nachtrag. Auf Watson wurde der Artikel nach hinten verschoben, ich habe reklamiert, ein Kommentar drei ist aufgeschalten worden, der macht Spass, thematisiert die Nutzung des Bundesplatzes und schlägt eine bessere Nutzung vor mit Bild. Es lohnt sich Spass zu haben, die Bundespolitik ist schwer erträglich.

Kater „S“ kann WC Spülung bedienen

Er hat nun ca. neun Monate zugeschaut, wie das geht, kanns nun auch. Weil ich es lustig finde, in einem Einzelhaushalt lebe, habe ich es zugelassen.

Er hat herausgefunden, ungefähr wann die Spülung zu bedienen ist, ich lasse ihn entscheiden. Katzen als Nutztiere: Wenn eine Katze aus freien Stücken ihre Dienste anbietet, finde ich es nicht falsch.

Katzen beobachten alle meine Bewegungen auch beim Putzen. Mit der Fegbürste bewegen sie die Köpfe hin und her. Ich finde das allerliebst.

Wie melden Katzen, dass sie gestreichelt werden wollen? Jede anders. Lustig ist, wenn eine alleine kommt, wir beginnen zu streicheln, aus dem Nichts erscheinen die drei andern.

Bleibt eine alleine, ist sie alleine wach, die andern schlafen.

Ich kenne ihre Gewohnheiten immer besser, sie haben mich längst durchschaut.

Ich kümmere mich um die Katzenhierarchie, dass sie nicht zu hierarchisch wird, eine Katze unter die Räder kommt: Der nicht kastrierte Kater war einerseits oben in der Hierarchie, da niemand einen Kater brauchte, wurde er relativ isoliert, was für uns alle an irgendeinem Punkt zur Belastung wurde. Da griff ich korrigierend ein.

Er meldet sich immer gegen Abend mit seiner Stimme, das ist geblieben, ermeldet, dass er nun gleich zu mir aufs Bett kommen werde. Wie die andern drei hat er sich zuerst zu meinen Füssen gelegt, rutscht nun Richtung Kopf, hat Temperament, keine Frage, aber das abrupte, grundlose, hektische Wegrennen nimmt ab.

Bein Morgenritual macht er voll mit. Vier Katzen eskortieren mich und dann gibt es Katzenbelohnungen im Wohnzimmer. Vor seiner chemischen Kastration war er von ferne dabei, nicht eine von vier Katzen, die irgendwie zusammen gehören.

Deutschlandfunk und pazifistisches Manifet

Ich habe mir diese Sendung angetan bis zum bitteren Ende ausgehalten.

Sie ist folgendermassen gemacht. Man hört Ausschnitte vom Tag der Friedensdemo in Deutschland, dann wieder Bilder und Stimmen von der Kriegsfront in der Ukraine, Bombengeheule, die Wut, unter solch unmenschlichen Bedingungen im eigenen Land, der Ukraine, ausharren zu müssen. Eine Familie hatte keinen Konsens darüber, ob zu fliehen bzw. zu bleiben. Die geflohene Tochter ist zurückgekehrt, findet in den Massengräbern weder die verstorbene Mama noch den Bruder, Verzweiflung pur. Kriegsfront, Kriegsgeschehen, die Grausamkeit der imperialen Allmachtsfantasien Putins.

Interessant finde ich den vorgeschlagenen Blickwinkel, dass Deutschland Angst habe vor einem Atomschlag versus Ukraine, die Kriegsfront, die spürt keine Angst vor einem Atomschlag, die hat den Bombenhagel.

Eindrücklich eine Frau, die auf dem Sofa einschlief. In der Nacht wurde ihr Schlafzimmer vernichtet, es waren Bomben. Im Wohnzimmer hat sie überlebt. Krieg, Zerstörung omnipräsent, kein Ausweichen ist möglich, es trifft, wen es trifft und manchmal trifft es für ein Einzelschicksal daneben.

Eine alte Frau füttert streunende Katzen, sitzt draussen, als der Bombenalarm dort ertönt, eilt sie in das Haus der Nachbarin, den Keller, ihr eigenes Haus ist zerstört. Die Reporter verlassen die Gegend, dann folgt die Statistik, wer unter den Bomben getötet bzw. verletzt wurde. Allein dieser Zusammenschnit des Erlebens der alten Frau, Bombenalarm, alle entfernen sich, Schnitt, Statistik am nächsten Tag.

Sowas beeindruckt. Beim TV besteht die Gefahr, immer noch was Hoffnungsvolles aufzunehmen, quasi um die Zuschauerinnen bei der Stange zu halten.Bei nur Ton, entstehen Bilder in den Köpfen der ZuhörerInnen, aber nicht auf einem Bildschirm mit den Nachrichten im Gleichschritt. Nur Ton, wird mehr zugemutet, finde ich.

Warum Deutschland vor einem Atomschlag Angst haben sollte, liegt wohl in seiner Geschichte begründet. Ich als Schweizerin habe mir bei den ersten Drohungen Putins sofort die NATO freien Staaten angeschaut, die Schweiz gehört dazu, Schweden und Finnland sind weg.

Irgendwann hatte ich genug Angst gehabt, liess mich nicht mehr beirren, es kommt, wie es kommt und solange nichts gekommen ist, gehe ich meinem Alltag nach.

Angst lähmt, Angst ist ein Warnzeichen, hilft blitzschnell zu entscheiden, wenn die Situation real ist. Angst als Vorrat hilft nichts, solche Angst kann der Mensch in was Effizienteres umwandeln, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich bevorzuge Farbe, aus Wut kreiere ich Putzen, bei kleiner Wut kann ich meine Pflanzen, die gewachsen sind angucken, keimende Aussaat gibt es auch.

Sport kann ich nicht mehr machen, dazu bin ich zu alt.

10 Tage chemische Kastration Kater „D“

Eine Kastration ändert Kater, bei Weibchen finde ich sie unauffälliger. Inwiefern unterscheidet sich ein Kater vom kastrierten Kater? In der Theorie wusste ich die Unterschiede, in der Praxis habe ich das Beste draus gemacht, unkastriert bzw. kastriert.

„NEIN“ flüstere ich bei Kater „D“. Nach wie vor wird er sofort hektisch, mit nur neun Monaten Alter wird er evtl. noch etwas selbstbewusster. Er hat Zeit, wird sozial nicht mehr zwar respektiert, aber auf Abstand gehalten. Ich hatte teilweise blutige Hände, weil er seinen Modus aus dem Nichts ändern konnte.

Auf seine Art will er maximal gefallen, hat noch nicht herausgefunden, dass „Nein“ seine Sicherheit erhöht und garantiert, ständig ist es bei den drei andern eine Spielerei, die testen meine Aufmerksamkeit, ob ich schon wach bin, mich mit ihnen beschäftige etc.

Zudem geht es um die Unterschiede zwische Katzenspielzeug und Menschenware, ein Feld umzu lernen, nicht nur via Futter zu mir eine Beziehung zu pflegen.

Nun kann er Teenie sein, wird sozalisiert innerhalb der Katzen. Kater zu sein, Papa zu werden, ist eine einsame Aufgabe, die es in der Natur braucht. Wohnungskatzen brauchen Reproduktion in viel geringerem Ausmass, da kann ich mit chemischer Kastration helfen. Es geht völlig klar um der Welpen Prägungszeit, die alle KatzenkäuferInnen verpassen, wenn sie nicht selbst züchten.

Im Gegensatz zu allem, was in einschlägigen Foren behauptet wird, ist Hobbyzucht bis zu fünf Würfen im Jahr nicht meldepflichtig in der Schweiz. Als Einzelperson vergeht einen Hören und Sehen, soviele Katzenwelpen erziehen zu wollen. Ich habe mir lange überlegt, beide Weibchen decken zu lassen, dann entschieden nur eines wird gedeckt. Unglücklich bin ich nicht, wenn vier bis fünf Welpen zur Welt kommen werden.

Vorsicht war noch immer die Mutter der Porzelankiste.

Kater „D“ unkastriert:

Eine Katze zum Streicheln ganz lieb und dann das Fauchen, es war ihm ernst, kein Verhandlungsspielraum. Nicht sehr angenehm, wenn gerade ein Tierarzttermin ansteht. Ein Frotteetuch übers Köpfchen und Kater „D“ wurde lieb. In der Tierarztpraxis war er bisher immer mustergültig.

Die Transportbox ist und bleibt für ihn ein Problem, obwohl sie rumstehen, Katzen rein- und rauskönnen nach Gutdünken. Es ist nicht so, dass die Transportbox von irgendwoher geholt wird und unbekannt wäre.

Dachterrassentraining bekommen die zwei Garagenkatzen, nun da der Groschen gefallen ist, macht es uns allen Spass. Kater „D“ war oben, schien ihm zu gefallen, momentan taucht er nicht bei der Dachterrassentüre auf, also pressieren wir nicht. Um das Gstältli nicht zu vergessen, kriegt er es zwei- bis dreimal die Woche angelegt. Wir haben Zeit, können geduldig sein.

Er muss sich an sein verändertes Leben gewöhnen, die Katzenwelpen kommen irgendwann auf die Welt, die hatten Halbzeit. Die Trächtigkeit ist gut sichtbar geworden, alles etwas staffeln, eins nach dem andern.

Meine vier Katzen sind die Ruhe selbst

Nachdem ich eingegriffen habe, Kater „D“ chemisch kastrieren liess, ist es sehr schnell, sehr ruhug geworden, die Katzen fauchen sich kaum noch an, ich habe wieder Zeit, mich um die Dachterrasse zu kümmern und das Wohl der Katzen dort oben.

Drei der vier kennen sie vom letzen Jahr, bloss es klappt nicht richtig, die Bedingungen heissen neu, Gstältli anziehen, anleinen, es ist nicht real, vier Katzen gleichzeitig zu helfen, wenn sie zu unvorsichtig sind.

Die trächtige Katze hat sich nie daran gestört, die geht rauf, lässt sich anleinen, egal wo, sucht Sonne, sucht Schatten, schnuppert rum, ich befreie eingeklemmte Leine, völlig problemlos. Die beiden andern verhielten sich unterschiedlich, schienen das System nicht zu begreifen.

Heute nächster Versuch, anleinen, zum Gehen auffordern, gerade gehen, ohne Umwege, um zu lernen, welche Freiheit eine ganze Leinenlänge bietet, wir übten mit der Flexi. Da schien der Groschen zu fallen, ich setzte mich auf den Stuhl, nahm die Kazten zu mir, liess sie laufen zu den Katzen, die an der Türe stehen. Dass die Dachterrassentür offen eine Grenze darstellt, wissen alle vier. Zwei Wiederholungen immer mit Namen der Katze und zum Schluss Gstälti abziehen und „fertig“.

Da es keine Liste gibt von Katzenkommandos, muss ich improvisieren und natürlich meine Bewegungen immer mit den gleichen Worten kommentieren. Zudem muss ich darauf achten, dass diese Wortkombinationen nicht im Gespräch unter Menschen vorkommen.

Behindertenhunde, werden nicht in der gesprochenen Sprache unterrichtet, die reagieren nur in einer Fremdsprache in der Deutschschweiz z.B. Französich oder Italienisch. Soweit gehe ich nicht, aber ich mache die Katzenunterhaltung zu was Besonderem.

Jetzt kann ich gelegentlich gucken, ob die beiden Garagekatzen nun die relative Freiheit lernen und begreifen, dass ich immer die um Gegenstände verwickelte Leine befreien kann durch kurzes Ableinen und dann haben sie wieder ihren grösseren Freiraum.

Der Kater „S“ kann zufrieden oder erstaunt dreinblicken, das ist ein Unterschied. Ich sende ihn nun nicht mehr u. a. zu einem Katergspänli, der maximal faucht, seiner Schwester ist er besonders verbunden, so ist alles einfacher, konzentrierter und ausgeglichener.

Was ich noch nicht mit Bestimmtheit sagen kann, ist ob Katzen untereinander Erfahrungen weitergeben, irgendeine Katzensprache haben, wenn sie zuschauen. Also zuschauenderweise lernen.

Im Spiel, mit Nähe Distanz Pfote erheben, Fauchen, kommunizieren sie allemal, das ist mir klar. Die Geschwister verstehen sich gut und scheinen sich gegenseitig zu verteidigen, die trächtige Katze ist die Königin. Aber, ob sie über Erlebnisse sich unterhalten, ohne Geschwister zu sein, das ist eine Frage für mich, nicht das Offensichtliche, das ist logisch.

Als die „Flugkatzen“ vom Tierarzt zurück kamen, verletzt, gab es kurzes Fauchen. Die eine musste ins Krankenbett, damit war ausgefaucht. Die weniger Verletzte, „nur“ mit Katzengips, musste begleitet, wieder bekannt gemacht werden, mit den zwei andern.

Immer wird zuerst gerochen, wo der bzw. die andere gewesen ist.

Behinderte in der Politik, ganz selten, wo bleibt die Substanz?

Nur weil jemabd behindert ist, heisst das nicht, dass er der bessere Mensch wäre, nein, die haben teilweise erkannt, dass PR PR ist und die Opferrolle auch PR ist.

Früher, bis vor ca. 10 Jahren war AGILE.ch valabel. Für AGILE.ch habe ich journalistisch gearbeitet, war im www. Alle Arbeit unter der Geschäftsführerin Barbara Marti ist minutiös aus dem www verbannt worden. Weg, fort, inirgendwelchen Archiven verschwunden. So machen Behinderte, valable politische Arbeit von Ihresgleichen gezielt vergessen.

Marc Sutter war Nationalrat. Der Einzige behinderte Nationalrat heisst Christian Loh, pflegt sein politisches Gemüsegärtchen, segregiert, es ging bergab.

Zeitgleich mit dem Niedergang von AGILe wird Sensability gegründet, behauptet mit PR, diese Firma alleine(!) könne Nichtbehinderten den Zugang zu Behinderung verschaffen. PR, PR und nochmals PR.

SRF springt auf: Sensability.

Mehr Substanz erhoffe ich mir noch von der Neuauflage BeHiG im Parlament.

Es gibt Organisationen, Vereine, Vereinigungen in grosser Zahl immer diese oder jene Behinderung unter sich, Gleiches zu Gleichem gesellt.

Behinderte sind unter sich zerstritten, jede Behinderungsart hat Eigeninteresse, eine Bündelung, einen Konsens hinzukriegen, um politisches Gewicht zu erlangen, immer im Modus zwei Schritte vor, drei zurück.

Cerebrale Parese ist sehr lästig, es gibt die Vereinigung Cerebral, eine Elternvereinigung, von Eltern gegründet für ihre Interessen. Längst sind die Kinder dieser Elternselbst im Grosseltern Alter, sie werden „Erwachsene Kinder“ genannt, Besserung nicht in Sicht.

Ich bin der Vereinigung erst im Erwachsenenalter begegnet, tertiö#äre Ausbildung, alleinerziehend im ersten Arbeitsmarkt. Einige Jahre habe ich versucht zu helfen zu verändern. Das geht nicht, weil die wenigsten Behinderten sind im ersten Arbeitsmarkt, das jeweilige Bedürfnis ist breit aufgefächert vom Heimalltag bis zu mir und immer irgendwelche noch lebende Eltern, die sowieso das Sagen haben.

Weil CP kompliziert denken, wurde eine eigene Organisationsgründung nicht angedacht. Nischendasein in der Vereinigung Cerebral als „Erwachsene Kinder“.

Das ist Demikratie, ganz langsam, zähflüssig, hinter der Zeit zurückgeblieben.

Irgendwann reagiere ich in solchem Kontext ebenso mit Überdruss.

Nun kommt meine eigene Stiftung. Ich will bewegen, aber in kleinstem Rahmen und ich brauche Menschen, z.B. im Stiftungsrat, die nicht behindert sind. Bis ich ausgespuckt habe, was mein Anliegen ist, dass das in ein Format juristisch Stiftung passt, das hat gedauert, das ist geschafft.

Dann interessiert mich Basisarbeit, die Administration mus so schlank wie irgendwie möglich sein. Ich sitze nicht get´rn an Sitzungen rum, ich debatiere nicht gern über Arbeit, die getan werden soll. ich habe ein Konzept, kremple die ärmel hoch, mache sie, so gut ich kann, vergleiche wies gelaufen ist, was ich wollte und mit Korrekturn für die nächst Arbeit, wieder Ärmel hochkrempeln, tun, überdenken…

Bereits ein Gesetz, was überarbeitet wird, was schon rein theoretisch Gültigkeit hatte, ein BeHiG gibt es schon, bis der prozess demokratisch korrekt abgewickelt ist, ist das BeHiG veraltet, wenn es in Kraft tritt.

Jede technische Neuerung, behindert Behinderte sozial. In der heutigen Zeit geht es ganz schnell: Wann kam das internet und wie haben sichdie Zugangsgeräte technisch verändert?

Telefonieren, ging oder ging nicht, der Apparat hatte eine Wählscheibe. Über Telefone unterhalte ich mich nicht mehr, eine Riesenpeinlichkeit:

  • Festnetz ist praktisch weg.
  • Handy regelmässig unauffindbar
  • Handy gefunden, Touchscreen reagiert nicht bzw. nur teilweise nicht.
  • Telgespräch ist am Laufen, der Apparat rutscht in der Hand rum, die Verbindung wird unterbrochen.
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Übers Telefonieren diskutiere ich nicht mehr. Nur in Ausnahmefällen SMS.

Die Technik entwickelt sich weiter. Schon heute weiss ich, dass ich nie ein Hörgerät anschaffen werde, weil die werden immer KLEINER. Völlig unbrauchbar, bräuchte wegen der Bewegungen Hilfspersonal.

Technische Kleinstapparate zu entwickeln, alle paar Jahre Windows neu herauszugeben, mag interessant sein technisch. Viele mittelalterlich bzw. alte Menschen wollen nicht mehr, ich habe mit Windows 95 begonnen. Windowsversionen Überdruss.

Autos innen, haben nach der Jahrtausendwende eine starke Veränderung erlebt. Viele Automaten, was mir entgegenkommt. Der Rest teilweise Komfort, was nett zu haben ist, die selbstfahrenden Autos langweilen mich. All diese Parkhilfen etc. etc. völlig unnötig, diese Piepsautos, wie ich sie nenne, sind eine Verschlechterung, weil Menschen nirgendwo mehr Verantwortung lernen bzw. tragen. Alles wird abgenommen, damit wird es nicht sicherer, behaupte ich. Es wird anders.