Manchmal raube der Kater einem den letzten Nerv

So steht es in Katzenforen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, was das im Alltag bedeuten solle.

Da mein Kater vier bis fünf Katzenwelpen gezeugt hat und ich die erziehen will, bevor ich für sie Plätzchen suche, habe ich ihn chemisch kastrieren lassen, innerhalb weniger Tage wurde er ruhiger.

Tage lang läuft er nun ehrlich mit mit den andern mit, ist verspielt und putzt alle drei Katzen, macht Jungsspiele, spielt mit beiden Kätzinnen, wunderbar. Irgendwann sichte ich nur noch drei Katzen, er versteckt sich, insbesondere gegen Abend ist er an seinen Plätzchen nicht mehr mit den andern.

Heute hatte ich besonderes Nassfutter, rufe, drei Katzen kommen, was unüblich ist, weil er mittlerweile auch kommt, regelmässig. Die drei haben sich verköstigt, wo ist der Kleine? Ich suche ihn am Boden, finde ihn nicht, hebe den Kopf und denke, super, er ist zu oberst auf den Katzenbaum, alles i. O. er hat gute Laune.

Ich hebe ihn ganz vorsichtig runter, setze ihn vor dem nassen Fressen ab, damit er riechen kann, ob es ihn interessiert. Ich ziehe mich zurück, irgendwann läuft er weg, also will ich den Rest decken und kühlen.

Er faucht mich an aus Entfernung, was ich nicht zulasse. Lasse ich solche Aggression zu, dann wird er unkontrollierbar, ich habe an meinen Finger Narben von seinem Temperament.

Wie üblich läuft er unter mein Bett, – ein Signal für schlechte Laune – ich bin drauf, die Türe ist zu. Soll er mal zur Ruhe kommen, ich kann jederzeit zwei Katzenfamilien hier halten. Vor seiner chemischen Kastration war es für alle eine Erleichterung, er und ich Abends und Nachts bis ca. 3 Uhr in der einen „Katzenwohnung“, zu der Zeit stehe ich auf und öffne die Türen, dann ist er wieder im Rudel.

Vielleicht, weil er vier Monate jünger ist, braucht er seine Zeit für sich, mich riechend, dass alles i.O. ist und die drei andern haben ihr Programm. Morgens schläft er und die andern drei sind wach. Stören tun sie ihn nicht. Er kommt zu mehr Schlaf als die drei andern, die trächtige Katze nimmt es viel ruhiger, gibt keine Schwierigkeiten, wenn sie irgendwo auf weicher Unterlage liegt und langgestreckt schläft. Wird respektiert.

Ich schiebe mal eine „Ich hab dich lieb Nacht ein“ für Kater „D“. Er will lieb gehabt werden, aber so richtig ausgiebig streicheln lassen, will er nur manchmal. Manchmal schaut er nur zu, wenn ich die drei andern streichle, wie wenn er gern möchte, sich aber nicht richtig traut. Klar zutraulicher ist er, wenn ich liege. Mal gucken, ob er sich diese Nacht näher traut, wenn keine andern Katzen unsere Beziehung stören.

Erinnert mich an meine Oma. Sie pflegte von Babies, menschlichen, zu sagen, ab 17 Uhr ist ihr „Zetermordiostündli“. Ein solch lautmalerisches Wort, erklärt sich von selbst.


Es ging keine 20 Min. der Kleine hüpfte auf mein Bett, Hüfthöhe, ich legte ganz langsam den Läppi weg, Streichelrunde. Er wurde sanft wie ein Federchen, nach einer Weile guckte er Richtung Türe, ich öffnete sie und beobachte weiter.

Trump verurteilt wegen Vergewaltigung

Das ist ein Signal, ein Urteil mit Signalwirkung für alle westlichen Männer, die sich einbilden uns Frauen via Mode entkleiden zu können, vorzuschreiben wie dick oder dünn wir zu sein haben, gross oder klein. Dann so rumlaufen müssen, wie ein Häppchen serviert auf dem Silbertablett, wird jede Frau zur Jagdbeute jedes inkorrekten Mannes und sei es in einer Umkleidekabine eines Kaufhauses.

Putin hat imperiale Gelüste und Trump besitzt alle Frauen zu seiner Verfügung, das hat er in seiner Kampagne 2016 glasklar deklariert. Er hat sogar die Körperteile der Frauen benannt. Es geht nicht um die Frau als ganze Person, sondern es geht zur Sache.

Grauenhaft diese Einstellung, weit verbreitet auch in der Schweiz. Wer als alleinstehende(!) Frau nicht bei drei auf den Bäumen ist, die erwischts.

Sämtliche, fürchterlichen Witze über Pöstler, Versicherungsvertreter etc. weisen auf die Tatsache hin, dass Frauen ohne Ehemänner, allein in ihren Wohnungen bzw. Häusern Jagdbeute waren, bevor es Vaterschaftstests gab.

Die entstandenen Kinder wurden dann dem Ehemann untergejubelt. War der Sex einvernehmlich, spricht man vom gehörnten Ehemann.

Warum bloss kam Putin je auf die Idee, der Westen sei moralisch verlottert und mit ein bisschen Anschubshilfe implodiere er in sich selbst?

Mann ist er zweifelsohne.

Frauenfreund, westlicher Frauen? Wohl kaum, aber weil er den Aufarbeitungsprozess, was westliche Frauen alles gegen ihren Willen aushalten müssen, vermutlich ungewollt, beschleunigt hat, übernehmen nun wir westlichen Frauen und sagen vor Gericht, was nicht zu erdulden, noch zu ertragen ist nach geltenden Gesetzen und dass wir des Patriarchats mehr als überdrüssig sind und uns nicht mehr sagen lassen: „Ab nach Moskau, wenn es dir hier nicht passt.“

Es passt uns hier noch lange nicht und wir werden hier politisch so umbauen, dass die Gleichberechtigung Frau, Behinderte, Mann zur Tatsache wird.

Die Männer kommen zuletzt, das haben sie mit dem Patriarchat sich redlich verdient über Jahrtausende.

Wie machte Jositsch, SPS, ein Theater, weil die SPS ein Frauenticket als Bundesratskandidatin lancierte und er heulte und stämpferlete überall in den Medien, dass die bevorzugte Kandidatin, Eva Herzog, die Wahl nicht schaffte und Schneider-Baume in den Bundesrat gewählt wurde.

Nun bildet er sich wohl ein, sich empfohlen zu haben für die Ersatzwahl von Berset. Nein, Töipelimänner brauchen wir nicht im Bundesrat. davon hatten wir schon viele mit zu gross bzw. zu klein geratenem Ego und einer PR Abteilung, die fachliches Versagen zu überstrahlen versuchte, vgl. SP Bundesrat Berset, SVP, Alt-Bundesrat Maurer.

Man hat genug von solchen Kindereien, schon SVP Alt-Bundesrat Blocher, der mit Geldmacht sich seinen Bundesratssitz erkaufte, der wurde NICHT WIEDERGEWÄHLT.

Abgewählt wurde er nicht. Diese Version ist nicht korrekt, aber Widmer-Schlumpf wurde gewählt als die Wiederwahl anstand und für Blocher gab es keinen Bundesratssitz mehr, er konnte samt seinen Milliarden zurück in den Herrliberg schlafen gehen und seine bundesrätlichen Lügen, Intrigen, Mauscheleien waren per sofort unerwünscht.

Andrea Hämmerle, Kanton Graubünden, hat ein sehr interessantes Buch zu dem Thema geschrieben.

Ich bin froh, dass wir nicht über Blocher solche sexuelle Grausamkeiten in den Medien gucken mussten. Politisch sind Blocher und Trump beide unerträglich und aus der rechten Ecke. Immerhin hatte der Pfarrerssohn Blocher mehr Ethik punkto Frauen, hoffe ich zumindest.

Welche Frauenverachtung muss ein Mann haben, wenn er sich ein junges Model als Frau nimmt, um dann in der Öffentlichkeit rumzuprahlen, was er sich alles erlauben könne.

Die SVP propagiert politisch „Frauen an den Herd, Kinder zuhause erziehen, bis sie in den öffentlichen Kindergarten gehen“. Das mag man mögen oder nicht, ethisch ist dagegen nichts einzuwenden, wenn alle Beteiligten freiwillig dieses Modell der Kleinfamilie leben wollen. Nicht jeder Mann findet seine Berufsarbeit das Grösste, nicht alle Frauen lieben praktisch nur ihre vier Wände, welches Familienkonzept immer man wählt, es hat Vor- und Nachteile.

Alle kann man ethisch korrekt leben, ohne Frauen nur als Jagdbeute zu betrachten. Wenn Frauen nun mit gleicher Münze zurück zu geben beginnen, wird nichts besser, rein gar nichts.

Behindertenfeindlichkeit

Laut Wikipedia definiert sich diese in ihrem Artikel.

8. 5. 2023, es jährt sich das Ende des WKs II. Sofort folgen die Begriffe Holocaust, Shoah, die Vernichtung der Juden durch Hitler, zahlenmässig wurden 2/3 der Juden getötet.

Je älter ich werde, desto mehr ärgert mich dieser Blickwinkel, weil genauso systematisch vernichtet wurden auch andere, Behinderte, Kranke, Altersgebrechliche, Sinti und Roma.

Es war noch schlimmer als der Holocaust allein und selbst wenn diese kleineren Bevölkerungsgruppen dazu gerechnet werden, war es noch schlimmer, noch viel, viel schlimmer, weil die Gesamttodeszahl lautet 60 bis 70 Millionen tote Menschen auf allen Seiten wegen einem Krieg, der sechs Jahre dauerte.

Ich unterstelle mal, dass niemand, keine einzige Person, wäre sie je gefragt worden, hätte sterben wollen, wenn die Alternative eine normale Friedenszeit gewesen wäre. Alle Menschen, die leben, wollen naturgemäss leben.

Es muss was extrem Zermürbendes dazu kommen, dass Lebende tot zu sein wünschen. Eine Behinderung alleine reicht lange nicht. Die falsche Nationalität oder der falsche Glaube und man verzieht sich zu Gleichgesinnten, kein Grund sich seinen Tod herbeizusehnen.

Ich sage stereotyp, der WK II hat 60 bis 70 Millionen Menschen das Leben gekostet. Es war der Holocaust und noch ganz viel schlimmer.

Nur stereotyp den Holocaust zu erwähnen und man hat nicht einen Zehntel der Opfer- und Tätertoten genannt.

Gemäss heutigem Wissenstand, wie lange es dauert, bis Täter- und Opfernachkommen sich über ihre Sichtweise bzw. der ihrer VorfahrInnen und ihr Erleben bzw. ihren zu frühen Gewalttod austauschen können, dauert es zwei bis drei Generationen.

Demnächst ist diese Zeitspanne erfüllt und dann möchte ich erleben, dass aller Toten gedacht wird, Freund und Feind.

Kriege kommen zurück, Kriege hat es immer gegeben und es gälte Kriege zu vermeiden, bevor sie je entstehen können. Immer hat man gesagt, es gehe um Ressourcen. Die Kriege ums Öl, die tobten lange und hoffentlich hören die auf, wenn Öl sozial geächtet ist und nicht mehr gefördert wird.

Schon darüber einen weltweiten Konsens zu finden, dürfte schwer fallen, das schwarze Gold kann in einen Schwarzhandel münden, aller Kontrolle entzogen.

Nun geht es um andere Ressourcen. Immer kriegt man um Macht und/oder Ressourcen.

Die Vermeidung von Krieg, ich bin pessimistisch, ist nur durch Abschreckung zu erreichen und mehr Gerechtigkeit punkto Ressourcen und Organisation der Gesellschaft ohne Patriarchat. Frauen warten nicht viel länger auf Gerechtigkeit, sie werden ungeduldig.

Karin Kneissl im Hard Talk auf BBC

Da gucke ich zu und denke mir, dass es hier um eine Glatteispartie geht. Die ehemalige Aussenministerin Karin Kneissl wird mit Fragen konfrontiert, denen sie teilweise ausweicht.

Das ist zuguckend vor dem TV offensichtlich. Aber dann wirds, ich habe nie von einer Frau Kneissl, ehemalige Aussenministerin Österreichs, weder gelesen, gesehen noch gehört.

Das passiert in x Situationen, man schaut und hört zu und soll dann seine Meinung dazu bilden.

Genau, die habe ich, Kneissl ist die Marke meiner Kinderskis gewesen, ansonsten no Comment, das riecht nach politischen Glatteis und rutsche ich aus, breche ich mir garantiert irgendeinen oder mehrere Knochen.

Wikipedia, nachlesen. Diese Frau kann x Sprachen, ganz unterschiedliche Alphabete, die Liste ist lang und beeindruckend. Irgendwann NZZ, diese Zeitung scheint ein Abonnement auf unendlich sprachbegabte Menschen zu haben.

Irgendwann, ohne genaue zeitliche Einordung, scheint zu viel Können auf zu wenig politische Distanz in ihrem Leben zu treffen.

Gauck schafft das. Er versteht alles, aber er hat seine eigene politische Meinung.

Wer unendlich viel weiss, sich überall eingelesen hat und nochmals auf einem anderen Thema dissertiert, der bzw. die möchte Frieden allüberall, das scheint mir verständlich.

Ab 2018 eine Katastrophenheirat, eine Katastrophenehe, die in tätlichen Auseinandersetzungen so Wikipedia im 2020 in eine Scheidung mündet.

Nun ist Krieg, Putin hat angegriffen, nun sollte frau Farbe bekennen. Warum sie das nicht tut, kann einen politischen Hintergrund haben, so die Intention des Interviewers oder schlicht zu viel Bildung, zu viel Wissen, wer an ganz verschiedenen Orten auf der Welt gelebt hat, der/die will überall Frieden, nicht Krieg, weil er oder sie überall Menschen angetroffen hat, die eigentlich friedlich leben möchten, wenn das denn möglich wäre.

Die Gretchenfrage ist: Zu welchem Preis? Das ist und bleibt der Knackpunkt. Ein Putin zieht sich nicht in sein Russland zurück und warum sollte die Ukraine irgendwas, den berühmten Squareinch von ihrem Staatsterritorium aufgeben? Dann, was mich selbst Monate lang gequält hat: Warum müssen Menschen sterben? JedEr will leben, alle, auch die Armeangehörigen, warum gibt es keine intelligentere Art, Konflikte auszutragen als Angriffskrieg und Blutvergiessen?

Ende Zusammenfassung Interview.


Kam im Hard Talk nicht vor, muss stets mitbedacht werden:

Es gibt exponierte geographische Gebiete, die Ukraine gehört dazu, ist ein verlockendes Angriffsziel, weil Kornkammer, Stahlwerke, Atomkraftwerke und die Nuklearraketen der UDSSR sind demontiert, die dafür beschlossene Neutralität von Putin weggewischt.

Wenn man was lernen muss, dann dass zu viele im Verlauf der Geschichte bis auf den heutigen Tag sich die Ukraine einverleibt haben und einverleiben wollen. Die Ukraine kriegt nur irgendwann Frieden, wenn sie kein zahnloser Tiger ist, alle Begehrlichkeiten im Keim erstickt werden, bevor sie angedacht sind.


Warum? Warum? Warum? Dann wo steht jemand? Wer baut Brücken?

Neben der klaren Stellungnahme auf dem Schlachtfeld braucht es Verhandlungen für Gefangenenaustausch, für die Rückführung von Kindern, die aus dem Sommerurlaub nicht zurück kamen, aus westlicher Sicht handelt es sich um Deportationen. Das sind alles Einzelschicksale, jedes grausam. Den Kindern wird eingetrichtert, niemand habe sie gerne, Russland rette sie etc. Die Eltern völlig überrumpelt, haben die Kinder wie immer in die Sommerfrische gehen lassen, wie es immer gewesen war.

Es braucht die klare Meinung und es braucht Diplomatie, um die klare Meinung nicht nur auf dem Schlachtfeld durchzusetzen.

Die Welt wird sich eine neue Weltordnung geben, hoffentlich für den ganzen Erdball was Gerechtereres als das, was wir hatten. Gerade viele Frauen auch in der Schweiz haben genug von sämtlichen, patriarchalen Anwandlungen, ob in ihren vier Wänden oder in der Weltpolitik.

Wer bestimmt, was der Westen zu denken hat?

Watson weist auf die Gefahr hin, dass jedes Thema von Putin unterwandert sein kann, was zu Demos im Westen führt und geführt hat. Es gebe von verschiedenen Ländern Bilder von Demos mit identischen Plakaten, der russische Geheimdienst agiere.

Ganz schlimm, wenn das stimmt, dass die Koranverbrennung in Schweden aufs Konto des russischen Geheimdienstes ginge, was Schwedens Beitritt zur NATO erschwert.

Man weiss, dass Russland weltweit Macht hat, sehr eindrücklich sind dessen Vergiftungen von Menschen irgendwo auch in Demokratien. Es gibt keine letzte Sicherheit, wiewohl sich der Westen bemüht, gerade DisidentInnen aus Russland maximal zu schützen.

Niemand muss an einer Demo mitlaufen, bevor er bzw. sie nicht genau geprüft hat, wessen Parolen er oder sie mitschreit und auf Plakate aufmalt.

Der Westen kann es sich täglich wiederholen von den Regierungen bis zum Kleinkind: „Putin will den Westen spalten, innerlich moralisch zersetzen, die Demokratien implodieren lassen. Putin will sein Land als Weltmacht sehen vor den USA, niemals an dritter Stelle, hinter USA und China.“

Nichtwissen schützt nicht davor, als politische Marionette missbraucht zu werden von irgendwem, auch von Russland.

„Brüssel meine Liebe“ Euronews und KlimakleberInnen

Das verheerende an der Bewegung ist, dass sie sich einbildet die Moral für sich alleine gepachtet zu haben.

Es handelt sich dabei um ein klassisches Totschlagargument: Wer die Moral hat, der ist die höchste Instanz, der Zweck, also die Moral heiligt die Mittel, was in dem Fall illegale Aktionen bedeutet.

Ich verlinke hier nicht Google und weise auf andere solche Irrationalitäten hin: Putin rettet Russland in seiner Wahrnehmung in ein imperiales Reich, das jederzeit eine Atombombe lossenden kann und dann hat die Welt eine Umweltkatastrophe mehr, wenn es sich um einen taktischen Atomsprengstoff handelt oder Putin macht weltweites Lichter löschen.

Dagegen erscheint Trump schon fast harmlos, der ist auch überzeugt, die alleinige Wahrheit für sich gepachtet zu haben, er ist das Mass aller Dinge, fühlt sich imperial, endet hoffentlich irgendwann im Gefängnis, weil noch gibt es Gesetze in den USA, die besagen, dass niemand über dem Gesetz steht, auch ein Putin nicht.

Religionen, insbesondere monotheistische, beanspruchen dieselbe Alleinherrschaft punkto Ethik im Katholizismus Moraltheologie.

Die Wirtschaft, der Markt wird es richten, Globalisierung und das paradies für den Westen, hatten wir auch schon, wickelt sich gerade ab, weil die Nationen sich zersplittern, jede rettet sich so gut, wie sie kann und Bündnisse werden neu geschlossen, nicht vergessen, der arabische Raum, vom Westen Jahrhunderte lang gegeisselt und unterdrückt, der hat die Nase voll von diesem Westen, ist dem punkto Bildung und hierarchischer Gesellschaftsordnung allemal überlegen.

Der Westen hat geschlafen, behauptet Menschenrechte und Gleichberechtigung, nun Diversität, alle lachen weltweit, weil leere Phrasen haben nie was verändert. Der Mann ist im Westen das Mass aller Dinge, ein patriarchat sondergleichen, die Umweltverschmutzung voll in Männerhand, das ist allen klar, nur nicht den westlichen Männern in entscheidenden Positionen und den paar Frauen in entscheidender Stellung, die sich männlicher geben als alle Männer zusammen.

Merkel, die mächtigste Frau der Welt hat sich von Putin vorführen lassen, sämtliche Wrnungen in den Wind geschlagen, kaum war sie zurückgetreten und hatte China seine olympischen Spiele beendet, griff Putin die Ukraine an und seither steht die Weltpolitik Kopf.

Es muss eine neue, politische Weltordnung her, was dauert und nun kommen diese KlimakleberInnen und verkünden, sie alleine hätten die einzig wahre Moral.

Genau, der Westen hat auf diese MoralistInnen gewartet, die Infrastruktur lahmlegen, unendliche Kosten und Umweltverschmutzung verursachen, das Pferd am Schwnz aufzäumen wollen, statt z.B. den Staaten zu helfen und die schlimmsten Umweltsünder mal am Kopf packen.

Noch werden internationale Firmen nur vereinzelt zur Rechenschaft gezogen für die Umweltverschmutzung, die sie weltweit zu verantworten haben. Könnte das durchesetzt werden, dann fielen grosse Namen so rasch wie Banken in sich zusammen.

Meiner Meinung nach, wäre das der nächste logische schriit und Wasserquellen gehören entprivatisiert, Wasser trinken zu können, zur Verfügung zu haben, ist ein Menschenrecht und z.B. Nestle gehört in der Hinsicht enteignet. Nestle kauft gezielt Wasserquellen auf, füllt das Wasser in Flaschen und verkauft es der Bevölkerung weltweit. Während sich eine Schweiz solchen Wasserluxus leisten kann, haben weltweit ganz viele Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sterben ganz langsam daran, viel zu früh.

Google: 785 Mio. Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2,3 Milliarden keinen Zugang zu sanitären Anlagen.

Diese Probleme werden gerade grösser nicht kleiner: Man muss nicht illegal laut aufschreien, weil die Probleme noch nicht bekannt wären und ein Menschenrecht auf ein langes Leben behaupten. Man kann bestehende, längst bekannte Probleme lösen helfen, wenn man will oder man kann wegen Illegalität ins Gefängnis wandern und hoffentlich nachdenken, um vom hohen Pferd herabzusteigen.

King Charles III, zwei Söhne ein König

Gestern wurde King Charles III gekrönt im Alter von 74 Jahren. Beide seine Söhne waren bei der Krönungszeremonie dabei, der Erste wird Nachfolger und der zweite versucht das Erbe beider seiner Eltern so umzusetzen, dass er die Liebe seines Lebens geheiratet hat, sich als Familienvater versteht von einem Sohn und einer Tochter, getauft auf den Kosenamen seiner Grossmutter.

Die Krönung mit den Feierlichkeiten dem Lob und der Kritik daran wird in den Medien rauf- und runter erzählt.

CNN bringt eine liebevolle, neutrale Positionierung:

Prinz Charles war seiner Zeit immer voraus punkto Umweltschutz und anderen heute zu grosser Wichtigkeit gewordenen Themen. Aufgefallen ist mir Landwirtschaft und Architektur.

Moderner könnte er sich politisch nicht positioniert haben sein Leben lang. Weil die Energiepreise explodiert sind, beginnen Menschen in Europa mit den vor Ort vorhandenen Materialien zu bauen. Es gibt eine Art von Backstein mit Stroh vermischt, der sich zur Selbstherstellung eignet und im TV oft gezeigt wird, Polen und Frankreich als Beispiele, wo solche Projekte bereits umgesetzt werden.

Landwirtschaft, wie ernähren Staaten ihre Bevölkerung, ohne Ware rundum den Erdball zusammenzukaufen und per Flugzeug(!) zu transportieren.

(Bei mir gibts Gemüse vom Balkon, Eigenproduktion, Denner, der keine Flugzeuge einsetzt und Markt in der Stadt Bern zur Hauptsache. Das sind politische Entscheidungen statt Geranien auf dem Balkon Kräuter, Salate und Gemüse)

Wie alle, die der Zeit um Jahrzehnte oder ein halbes Jahrhundert voraus sind, wurde Prinz Charles belächelt, als er begann seine Überzeugungen zu erzählen und dabei blieb mit oder ohne spöttisches Gelächter.

Priz William will und wird, wenn kein Schicksalsschlag dazwischen kommt in seine Fussstapfen treten, ist und der Prinz, weil der vorherige Prinz, sein Vater, König wurde.

Harry möchte mit alten Strukturen brechen, er der sich auf den Spuren seiner Mama Prinzessin Diana versteht. Hoffen wir, dass es ihm gelingt: Liebesheirat, nicht Vernunfts- bzw. politische Heirat, Kinder, Familienglück und hochaktuell die Pressefrage: Was darf die Presse und wo hört es auf, weil nur noch gelogen und Schaden anrichtend, weil die Presse fette Schlagzeilen liefert, bezahlen andere die Zeche für der Presse Lügen.

In den USA, wo Harry lebt wurde Fox News massiv in die Schranken gewiesen, inklusive Verlust beim Vergleich mit dem Wahlmaschinenhersteller Dominion.

Das ist ein politisches Thema, dass die Leserschaft bzw. beim TV die ZuschauerInnen nicht mit Absicht, nur böswillig in die Irre geführt werden und z.B. die Prinzen William und Harry von Beginn an gegeneinander ausgespielt, in den Himmel gelobt, resp. verdammt werden.

Gestern an der Krönung das jüngste Grosskind, Prinz Louis wird nur beobachtet, ob er Faxen macht. Natürlich hat er die irgendwann abgeliefert, ein Gähnen, dann ein höfliches und schüchternes Winken und zum Schluss auf dem Balkon soll er sich Instrumente vorgestellt haben und die Handbewegungen hätten Klavier und Schlagzeug immitiert.

Beide Traditionen sind wichtig und beide kämpen um Authentizität: Der König mit seinem Erstgeborenen und der zweite Sohn, der die sozialen Strukturen aufbrechen und modernisieren möchte, hofft mit einer Heirat glücklich zu werden, wie seine Grossmama die Queen.

Wenn alle ihre Begabungen, die wissenschaftlich und ethisch korrekt sein müssen, obwohl Wissenschaft und Ethik sich mit der Zeit wandeln, einsetzen und daran festhalten, dann kann es was werden mit dieser Erde.

Wenn irgendwelche Splittergruppen, ExtremistInnen den eigenen und fremden Nationen diktieren wollen, was sie zu denken haben und sie liegen z.B. thematisch korrekt, aber methodisch ausserhalb geltender Gesetze, dann kommt es nicht gut.

Witz des Tages: Wien lässt die KlimakleberInnen neu, wenn immer möglich auf der Strasse kleben, kümmert sich um den Strassenverkehr. Welch geniale Antwort auf diese Nötigung, die man auch als Erpressung verstehen könnte!

Sarkasmus, Ironie, Humor

Sarkasmus ist ein griechisches Wort, heisst zerfleischen. Sobald ich soviel Altgriechisch konnte, schwor ich mir, nie Sarkasmus einzusetzen, um Menschen mit Worten zu zerfleischen, ich kenne meine intellektuelle Überlegenheit.

Das ging Jahrzehnte lang gut, bis 2004. Dann kam der Frontalangriff auf meine Person, Neid, Eifersucht, Intrige, Mobbing, Folter in sämtlichen grossen Psychiatrien des Kantons Berns, vorgeheuchelte Freundlichkeit, die längst auf mein Erbe abzielte, sogar mein Körper sollte nicht mir gehören, ich Pfarrerin als Sexarbeiterin und das gefälligst via Erpressung, ohne Lohn.

Zeitgleich wurde ich älter, ich konnte mich körperlich immer weniger austoben, sprich in irgendeinem Garten jäten, niemand ass mehr Brot, selbst Brot von Hand kneten wurde obsolet.

Als neue Sportart kam Klettern, da kann ich mich austoben, muss aber immer begleitet sein. Klettern geht nur zu zweit, Ich fiel genau einmal beim Bouldern runter, hatte danach Rippen und wusste, dass dieser Sturz viel böser hätte enden können. Menschen, schwer über 50 Jahre alt müssen ihren sportlichen Ehrgeiz zähmen können, um Unfäle zu vermeiden. Verunfallt, weil zu ehrgeizig und dann ganz lange Schmerzen, wenn es geht lieber ohne mich.

Also brauche ich ein neues, diesmal halt sprachliches Ventil, um Spannungen abzubauen, also Sarkasmus.

Gestern fuhr ich in die Stadt, ich hatte Schmuckskizzen in Auftrag gegeben. Meine Augen sehen alles, allein mein Kopf reagiert bei unerwarteten Bildern mit Verlangsamung. Nein, das ist nicht im Bereich von irgendwelcher Normalität, was jedem passiert, sondern aktenkundig behindert. Weiss ich nicht zum Voraus, was ich sehen werde, reagiert mein Gehirn mit Unverständnis. Das ging so gestern.

Es geht um Fingerringe, die umgearbeitet werden, der Plan wurde im Herbst letzten Jahres gefasst. Also das ist lange her, mein Gedächtnis ist nicht per se schlecht, aber was ich optisch bzw. akkustisch nicht richtig einordnen kann, kann nicht korrekt ins Gedächtnis abgelegt werden, ist dort ein diffuses Gestürm und hole ich dieses diffuse Gedächtnisknäuel in die Gegenwart, was dann die jeweiligen GesprächspartnerInnen verwirrt, weil sie solches Gestürm nicht gewohnt sind und ungeduldig werden.

Die Skizzen beim ersten Juwelier umfassten nicht den Ring als Ganzes, sondern nur die Positionierung der Edelsteine auf dem Ring. Für meine optische Unfähigkeit sahen all die verschiedene Skizzen, ungefähr 10 alle gleich aus. Ich: ???

Ich brauche eine sprachliche Anleitung, wo der Ring ist und wo im Verhältnis zum gezeichneten Ring, die Edelsteine und welchen Unterschied deren Grösse macht, plus deren Positionierung. Wie wenn ich blind wäre, muss mir jede Skizze via Sprache erklärt werden, obwohl ich sie sehe, aber eben nicht schalte im Gehirn, wie das Gesehene zu unterscheiden ist, es 8 bis 10 Skizzen gibt, wenn für meine optische Interpretation alles gleich aussieht.

Öffentlichkeit, auf einem Markt, ich muss mich ultimativ beherrschen, kann unmöglich in einen Wutanfall über meine Behinderung ausbrechen.

Nach dieser für mich sehr anstrengenden Besprechung, habe ich mich mit einer Bratwurst mit herrlichem Brot getröstet und einem Bier.

Wie soll ich je irgendeinem normalen Menschen erklären, wie frustrierend es ist, wenn ich alles sehe und höre und mein Gehirn diese Infos nicht interpretiert, ich ständig mit Wissenslücken Entscheidungen treffen muss. Es nützt absolut nichts, wenn ich 14 Tage später in meinem stillen Kämmerlein ein Aha-Erlebnis habe, was ich in Echtzeit, 14 Tage vorher, hätte begreifen sollen, damit mir die Info hätte dienen können.

Meine Laune war schon im Keller, also Juwelier Nummer zwei. Dort geht es um die Nachbildung eines mir gestohlenen Rings, ein Unikat mit Solitär. Meine Aufgabe wäre in Sprache zu beschreiben, was ich über 25 Jahre täglich am Finger hatte.

In dem Fall ist der Frust nicht nur bei mir, der ist längst auf den Juwelier übergegangen. Gestern morgen früh hatte ich ein Foto gefunden und das gemailt, ein Bild erspart bekanntlich 1000 Worte. In der Tat hat der Goldschmied, nicht das Verkaufspersonal begriffen mit dem Bild, was mein Kundinnenwunsch ist.

Der Auftrag scheint momentan mit dem gemailten Bild in die richtige Richtung zu gehen.

Trotzdem bin ich über mich, meine Behinderung frustriert, rolle in eine meiner Nischen, wo ich immer freundlich empfangen werde. 1. doppelter Espresso, dann Thema Garderobe, es geht um Ergänzungen zu bestehenden Hauptstücken.

Dann entdecke ich sie, diese ultimative Lederjacke, die mir noch fehlt. Insbesondere im Herbst, wenn es überall nass ist, trage ich meine Lederhose, um trocken zu bleiben im Rolli. Dazu fehlte noch eine Lederjacke. Die habe ich mir nun geschnappt.

Ich brauche diese, meine Nischen. Ich erzähle seit Jahrzehnten, ich möchte „am Schärme“ leben. Das kriege ich nicht mehr hin, aber meine Nischen, die habe ich.

Katzen jagen im 13.Stock!

Ich sitze auf dem Sofa, Balkontüre keine zwei Meter entfernt daneben offen, Ich sitze also wie ein Erzengel vor der Türe des Katzenparadieses, weil es dort gerade eben Vögel hat, was ich nicht sehe, die Katzen schon.

Die trächtige Katze „E“, die in der Regel am besten gehorcht, versucht zweimal rauszuschleichen und beim dritten Mal ist sie draussen.

Ich langsam und obercool hinterher. Da sehe ich sie, die Vogelschwänze, die vom Flachdach runterzeigen, offenbar direkt zu meinen Katzen, die endlich was anderes als Stoffmäuse jagen wollen.

Mit ziemlich rundem Bauch ist „E“ nicht mehr so flink.

Das Lüften ist verschoben, bis die Katzen schlafen.

Die Ausbildungen würden immer anspruchsvoller wird in der Schweiz behauptet

Von meiner Vätergeneration zu mir ist das Bildungsniveau ganz klar gesunken, seine Generation lernte wesentlich besser denken als meine.

1968 waren die 68er Jahre, die Jugend in den späten Teens und die jungen Erwachsenen suchten nach einer neuen Selbstdefinition, eigene Musik, eigene Drogen, eigene Sexualität, eigene vermutlich endlose Diskussionen, die Frauen durften dabei sein und Kaffee kochen.

Ich bin erst 10 Jahre später erwachsen geworden. Trotzdem Schlagwort „antiautoritäre Erziehung“. Nicht dass dieses Konzept im entferntesten in meiner Ursprungsfamilie umgesetzt wurde, man drückte uns ein Buch in die Hand und wir konnten es selbst lesen. Ob ich dieses Konzept in der Familie diskutiert habe, weiss ich nicht mehr.

Was mich nicht überzeugt hat, in diesem englische Projekt konnten die SchülerInnen selbst wählen, was sie lernen wollten. Es wurde behauptet, dass diese Selbstwahl am Schluss den ganze Fächerkanon ergebe.

Ich damals dachte, dass keinE SchülerIn jemals so dumm sei, verhasste Fächer freiwillig zu büffeln. Wer braucht höhere Mathematik, auch bei Physik und Chemie bin ich nach der Matur mit Grundwissen durchs Leben gekommen und Staubblätter in Blüten zähle ich bis auf den heutigen Tag nicht mehr.

Nun ist längst die übernächste Generation nach mir in der Schule, ich weiss nicht, was sie dort lernen, auf alle Fälle nicht denken.

Echte Erwachsene sagen, dass die Sonne scheint oder es regnet, x junge Erwachsene, also bis 55 Jahre alt, müssen sofort in ein Befindlichkeitsrundeli rennen, unerträglich, dass jemand es gewagt hat, das zu erwartende Wetter beim Namen zu nennen, sie fühlen sich persönlich betroffen.

Es gibt nichts, was diese Menschen nicht betroffen machen würde. Der grösste Witz ist, dass ich behindert bin, wir ahnen es, SIE SIND BETROFFEN!

Wer bringt ihnen solch einen Unsinn bei? Wenn Putin ihnen eine Bombe auf den Kopf oder in ihre Liegenschaft sendet, dann sind sie im ersten Fall getroffen und tot und im zweiten Fall, können sie hoffentlich aus einer Teilruine gerettet werden, im besten Fall unverletzt. Sie sind dann zu Recht betroffen.

Klar sind solche Menschen nicht belastbar, wenn sie nie gelernt haben einzustecken, darüber nachzudenken, wer betroffen ist und herausfinden könnten, dass sie nicht der Bauchnabel der Welt sind.

Das Gejammer im grossen Stil ging mit den Covidbeschränkungen los, die Jungen konnten nicht mehr festen, hatten keine Ahnung, was sie, nun isoliert, mit sich selbst anfangen könnten.

Covid ging vorbei, nichts nachgedacht, noch immer stets betroffen.

Mehr und mehr verkehre ich in Nischen, wo wir alte Hasen spotten. Wer gearbeitet hat, wer die Arbeit für sich und einige dieser nicht belastbaren Jungen miterledigen muss, der bzw. die spotten.

Was für eine Einstellung, die in einigen Gesellschaftskreisen um sich gegriffen hat.

Dass es normal geht, spielerisch, kindsgerecht und verschmitzt lustig, beweisen in meiner Kletterhalle die Kinderkletterkurse: Vertrauen, Verantwortung übernehmen, sogar Physik praktisch lernen sie, wenn ein Seil an jedem Ende ein etwa gleichschweres Kind hat, muss eins in dem Tempo hochklettern, in dem das andere runterklettert. Sie sind übers Seil verbunden.