Zürich, linksgrün. versucht sich.
Ich habe Bedenken, dass dieser Weg nützlich ist, nebst dem, dass er kostet.
Im Osten konnte man zuschauen wie Statuen demontiert wurden, beim Umsturz wird Platz frei, Denkmäler werden niedergerissen.
Die Schweiz ist stabil, sowas passiert hier gerade nicht, dass sich neue Regierungen, bzw. Aufständische per Machtergreifung von Altem absetzen und es mit Gewalt niederreissen.
Ich finde es am ehrlichsten, wenn man zugibt, dass zu früheren Zeiten diese Denkarten üblich und als normal empfunden wurden. Es nützt nichts, sich hinterher ein weisses Mänteli umzulegen, Besserwissertum zu zelebrieren. Zudem gilt es zu beachten, dass keine Zeit die Deutungshoheit hat für die Zukunft. Was nicht einmal allen, sondern bloss der Stadtregierung Zürichs heute als einleuchtend erscheint, es kann übermorgen trotz Stabilität, das Gegenteil als vorherrschende Meinung gelten.
Putin will bekanntlich bis Lissabon sein Machtgebiet ausweiten.
Nicht einverstanden bin ich mit den Gedenksteinen punkto WK II. Zielpersonen Hitlers waren alle in seinen Augen Unvollkommene, Sinti, Roma, Behinderte, Juden und allle, die nicht blond und blauäugig waren, seinem reinen Rassenbild nicht entsprachen.
Es wäre ehrlicher, diese Tatsache endlich anzuerkennen. Im WK II kamen insgesamt, inklusive Militär 60 bis 80 Millionen Menschen um, davon 6 Millionen Juden.
Wenn Menschen lernen würden, die Gemeinsamkeit des Menschseins zu betonen, es ginge ALLEN besser. Diese Abgrenzungen, dieses Ausschliessen andere Minderheiten, nur spricht und gedenkt man der einen Gruppe, den 6 Millionen, es ist ein Bumerang längst geworden:
Deutschland in Scham- und Schuldgefühlen gefangen, das Unrecht setzt sich fort und fort.
Heute wird die Zerstörung des Gazastreifens mit WK II verglichen. Der Gazastreifen ist umfassender zerstört als die Zerstörung am Kriegsende WK II.
Während man rückwärts guckt, sich um alte Schuld kümmert, die Menschheit häuft täglich neue Schuld an.
Ziel sollte es sein, die Geschichte der Gegenwart so zu leben, regieren, zu verteidigen, dass neue Schuld vermieden wird.
Was gerade passiert, das sollte auch in Zürich beunruhigen, Vermumte vandalisieren in Zürich das Büro der HEV. Was berichtet uns das über die Gegenwart? Warum herrscht Schrecken und Angst vor Vermumten, die mit Gewalt die ganze Welt umstürzen wollen, die Macht an sich reissen?
Wer heute regiert, sollte hell wach sein und zu wissen suchen, wer, wo, welche Fäden zieht, sehr interessant die Geldflüsse. Welches Geld wohin aus welchen Eigeninteressen fliesst, fast immer gibt der Fluss des Geldes Auskunft darüber, wer, was bezwecken will.